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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet seine öffentliche wissenschaftliche Sitzung am 02. Dezember 2016 als Workshop zum Thema\n \nWorkshop Transformationsforschung\n14.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nInformationen zum Programm
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2016
DESCRIPTION:Das Raumfahrthistorische Kolloquium 2016 findet am\nSamstag\, 26. November 2016\, 10 – 14 Uhr \nin der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin statt. \nProgramm
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ führt am 11. November 2016 einen öffentlichen wissenschaftlichen Workshop durch zum Projekt\n \n„Transformation und Industrie 4.0“\n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nEinladung und vorläufiges Programm (Stand: 12.09.2016)
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SUMMARY:Novbember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die November-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät wird am 10.11.2016 als öffentliche wissenschaftliche Sitzung durchgeführt zum Thema: \nMedizin und Revolution\nReferent: Wolfgang Eckhart (MLS) \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Eckart studierte seit 1971 Medizin\, Geschichte und Philosophie in Münster. 1978 verteidigte er seine Dissertation über den Wittenberger Arzt Daniel Sennert (1572–1637)\, 1986 die Habilitationsschrift über „Deutsche Ärzte in Japan und China“. Von 1988 bis 1992 war er Professor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 1992 wurde er auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg berufen. Von 1996 bis 1998 war er Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte. 2002 wurde er der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. zugewählt; seit 2009 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. 2016 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.\nZu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entstehung der neuzeitlichen Medizin im 16. und 17. Jahrhundert\, Medizin in der schönen Literatur\, Medizin im europäischen Kolonialimperialismus\, ärztliche Missionen\, Medizin und Krieg sowie Medizin und auswärtige Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. \nAbstract:\nRevolution und Medizin\, sicherlich kein alltägliches Vortragsthema. Der nähere Blick aber zeigt\, dass es immer wieder gerade die politisch revolutionären Bruchzonen in der europäischen Geschichte waren\, die auch der Medizin entscheidende Schübe zu einer kritischeren Positionierung in wissenschaftlicher als auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht verliehen haben. Blicke auf die immense Bedeutung der Französischen Revolution 1789 für die Entwicklung einer kritischen\, naturwissenschaftlich orientierten Medizin\, auf die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung junger Ärzte im Umfeld des bürgerlichen Revolutionsversuchs 1848\, aber auch auf den Kampf des Rates der Volksbeauftragten um gesundheitspolitische Krisenbewältigung und Neuordnung der öffentlichen Gesundheitspflege 1918/19 zeigen dies schnell.\nIm Vortrag soll zunächst auf diese Phänomene der europäischen Medizingeschichte zwischen 1789 und 1933 eingegangen werden. Dass sich im Anschluss daran Fragen insbesondere im deutschen Kontext auch hinsichtlich politischer Brüche und ihrer Bedeutung für die Medizin 1933\, 1945/49 und 1989/90 ergeben – ganz unabhängig davon\, ob auch sie im Kontext der Zeit schon als Revolutionen zu deuten sind -\, liegt auf der Hand.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre November-Sitzung als öffentliche wissenschaftliche Sitzung am 10.11.2016 durch zum Thema \nDeutsche Vernunft und angelsächsischer Verstand\nReferent: Dr. Edelbert Richter (Weimar) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nDr. Edelbert Richter war vor der Wende Dozent an der Predigerschule in Erfurt. 1977 bis 1989 engagierte er sich in regimekritischen Gruppen sowie in der Friedens- und Ökologiebewegung; im August 1989 wurde er zum Mitbegründer des ”Demokratischen Aufbruch“. Im Januar 1990 trat er in die SPD über und gehörte der letzten Volkskammer der DDR an. 1991 bis 1994 war er Abgeordneter im Europäischen Parlament\, 1994 bis 2002 im Deutschen Bundestag. In der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD arbeitete er von 1991 bis 2005 mit. Er ist Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler und seit 2004 Lehrbeauftragter für Philosophie. Zahlreiche Veröﬀentlichungen hat er vorgelegt; die jüngste trägt den gleichen Titel wie dieser Vortrag. \nAbstract:\nNach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit ist es an der Zeit\, einmal zu diskutieren\, was uns Deutsche eigentlich ideell verbindet\, was wir gemeinsam anstreben\, mit anderen Worten: worin unsere Identität besteht. Dabei geht es nicht um Abgrenzung gegenüber anderen Nationen\, sondern um den besonderen Beitrag\, den wir für die Zukunft der gefährdeten Menschheit leisten können.\nNun brauchen wir\, wenn uns diese Frage gestellt wird\, nicht zu spekulieren\, sondern können an gegebene Tatsachen anknüpfen. Denn wie sich beim G-7-Treﬀen in Elmau wieder gezeigt hat\, ist die Bundesrepublik faktisch in der Umweltpolitik der Vorreiter unter den großen Industrienationen. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossene Sache und das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist bisher so erfolgreich gewesen\, dass über 65 Länder in und außerhalb Europas es nachgeahmt haben.\nAllerdings ist die Frage bisher unbeantwortet\, welche historischen Gründe es denn für diese deutsche Sonderrolle gibt. Zwar ist bekannt\, dass der Schlüsselbegriﬀ ”Nachhaltigkeit“ aus der deutschen Forstwirtschaft des 17. Jahrhunderts stammt und dass die Deutschen stark durch die Romantik geprägt sind. Der Vortragende möchte jedoch eine umfassendere und tiefere Antwort geben\, indem er zeigt\, dass sich die deutsche konfessionelle und philosophische Tradition im Naturverständnis deutlich von der angelsächsischen unterscheidet. Von der Reformation bis hin zur Relativitäts- und zur Quantentheorie hat sie überwiegend einen ökologischen Sinn.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führt am 27. Oktober 2016 seine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema:\n \n\nEinfachheit in der Pädagogik\, insbesondere in der Didaktik\nVortragender: Franz Prüß (MLS)\nZeit: 10.30 bis 12.30 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Prüß ist Diplomlehrer und Erziehungswissenschaftler sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2012. Von 1992 bis 1994 war er Professor für Sozialpädagogik und Sprecher des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Rostock\, seit 1994 bis zur Emeritierung 2011 Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik und schulbezogene Bereiche der Sozialpädagogik im Institut für Erziehungswissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.\n1998 gründete er das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Greifswald und wurde dessen Geschäftsführender Sprecher. Er leitete mehrere Forschungsgruppen und Projekte\, so zur Schulentwicklung\, zur Suchtprävention\, zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe und zu Jugendproblemen in der Russischen Föderation. Sein Hauptforschungsgebiet ist der Zusammenhang von optimaler Förderung des Einzelnen und Gruppenentwicklungen. Er organisierte mehrere internationale Fachtagungen zur Entwicklung der Sozialpädagogik/Sozialarbeit in Mittel- und Osteuropa\, zur Entwicklung der Schulsozialarbeit sowie zur Entwicklung von Ganztagsschulen. Zu Lehraufenthalten weilte er in  Polen und in der Russischen Föderation; an der Staatlichen Pädagogischen Universität Omsk hatte er eine Gastprofessur inne. Im Internationalen Bund (IB) ist er Mitglied des Präsidiums. \nAbstract:\nBei der Bildung und Erziehung handelt es sich um ein komplexes und kompliziertes Prozessgeschehen. Viele Wirkfaktoren und Operationen der Prozessbeteiligten spielen dabei eine Rolle\, die nur über vereinfachende Modellvorstellungen kommunizierbar gemacht werden können.\nDementsprechend hat es in der Vergangenheit in der Entwicklung der Pädagogik und ihren Teildisziplinen viele Versuche gegeben\, diese Komplexität zu erfassen und begründete Komplexitätsreduktionen vorzunehmen. So sind für die Planung\, Gestaltung und Reflexion von Unterricht diverse Konzepte entwickelt und didaktische Modelle entworfen worden. Das geschah aus bildungstheoretischer\, lehr-lern-theoretischer und auch aus kommunikationstheoretischer Sicht. Im Unterschied zu den Fachdidaktiken\, zur pädagogisch-psychologisch orientierten Professions- und Professionalisierungsforschung und zur pädagogisch-psychologischen Lehr-Lernforschung muss die Allgemeine Didaktik bezüglich des Unterrichts die zentrale Disziplin sein\, die die Gesamtheit der didaktischen Fragestellungen in ihrer Komplexität in den Blick nimmt und diese als transdisziplinäre Wissenschaft in Kooperation mit ihren Bezugswissenschaften und zugleich auch eigenständig untersucht. In der Vergangenheit wurden auf der Grundlage verschiedener wissenschaftstheoretischer Positionen Modelle entwickelt\, die aber zumeist die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit von Unterrichtsprozessen nicht adäquat erfassen konnten. Die Allgemeine Didaktik muss auf der Grundlage einer entwickelten Allgemeinen Pädagogik diesen – auch methodologisch bedeutsamen –Referenzrahmen zur Verfügung stellen bzw. lehrbar machen.\nDer Vortragende ist nach Auswertung vielfältiger wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Analyse existierender didaktischer Modelle der Auffassung\, dass eine strukturelle und funktionale Betrachtung pädagogischer Prozesse eine adäquate Abbildung ihrer Komplexität ermöglicht\, die Vorschläge zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen begründet. Dazu ist erforderlich:\n• Wesen und Inhalt\, Struktur und Funktionen der Erziehung in gesellschaftlichen Reproduktions- und individuellen Entwicklungsprozessen zu bestimmen\, um zu klaren Vorstellungen von Pädagogik zu gelangen;\n• die Struktur- und Funktionselemente von Erziehung bzw. Unterricht zu definieren sowie durch transdisziplinäre Forschungen die einzelnen Struktur und Funktionselemente theoretisch zu bestimmen und konkret-historisch zu beschreiben;\n• die gesetzmäßigen Relationen zwischen den Struktur- und Funktionselementen aufzudecken\, um unter Nutzung der statistischen Gesetzeskonzeption und gültiger Zielvorstellungen pädagogische Prinzipien und Regeln formulieren zu können. Sie sind das Fundament für Handlungsorientierungen\, die pädagogischen Prozessen Zielstrebigkeit und Systematik verleihen\, indem sie helfen\, ein optimales Bedingungsgefüge und Aktivitätsniveau für Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.\nDas Kategoriensystem\, das die Struktur- und Funktionselemente der Erziehung bzw. des Unterrichts widerspiegelt\, sowie die Prinzipien zur Gestaltung effektiver Strukturen und zur optimalen Realisierung der Funktionen bilden das Grundgerüst der Pädagogik und ihrer Disziplinen in wissenschaftlich begründeter Einfachheit.\nDie Nutzung des Prinzips der Einfachheit für die Entwicklung der erziehungswissenschaftlichen Disziplinen ist zu unterscheiden von didaktischen Vereinfachungen wissenschaftlicher Erkenntnissysteme im Interesse des Prinzips der Fasslichkeit des Unterrichtsinhalts\, das die Überwindung von Schwierigkeiten durch die Schüler mit einschließt. Die Erarbeitung didaktischer Vereinfachungen gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Fach­didaktiken. \n 
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SUMMARY:Kolloquium des AK Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften“ (AK GeoMUWA) veranstaltet am 14.10.2016 das \nKolloquium:\n„Hans Stille (1876-1966) – deutscher Geologe mit Weltruf\, akademischer Lehrer an den Universitäten Göttingen und Berlin\, Funktionsträger der Akademie der Wissenschaften in Berlin in schwierigen Zeiten.“\nProgramm (Stand 22.09.2016) \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal
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SUMMARY:Oktober-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Oktober-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften wird veranstaltet als \nTagung „Bildung und Gesellschaft“\nanlässlich der vor 70 Jahren erlassenen ´Gesetze zur Demokratisierung der deutschen Schule´ in der SBZ. \nIm Kolloquium werden die folgenden Schwerpunkte behandelt: \nDemokratie\, Antifaschismus\, Humanität – Erziehung\, Bildung und Schule als gesellschaftliche Aufgabe; Ziele\, Inhalte und Strukturen von Bildung – Grundentscheidungen von historischer und aktueller Bedeutung; Menschenbildung und Gesellschaft – ein Gesetz zwischen Vision und Realität. \nEinladung und Programm \n10.00 – 17.30 Uhr Rathaus Berlin-Tiergarten\, BVV-Saal\, \n 
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SUMMARY:Workshop des Ak "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop \n„Transformation disziplinär: Zum Platz wirtschaftstheoretischer Perspektiven im kritischen Transformationsdiskurs“\nZeit: Freitag\, 16. September 2016\, 14.00 – 17.00\nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Raum 505 \nZielstellung:\nDie Bestimmung einer tragfähigen Transformationsperspektive ist zweifellos ein komplexes und notwendigerweise interdisziplinäres Unterfangen. Isolierte Zugänge wie abgeschottete Problemstellungen aus der einen oder anderen Wissenschaft oder Disziplin haben sich längst als unfruchtbar erwiesen. Dies gilt für klassische Ansätze und Vorläufer von Transformation ebenso wie für die aktuelle Auseinandersetzung in einem sehr weiten Feld von Transformationsansätzen.\nErstaunlicherweise (oder auch nicht?) erweisen sich produktive Diskussionen zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften immer wieder als schwierig. Dies widerspricht einer eher trivialen Einsicht\, dass gerade diese beiden Wissenschaftsbereiche unverzichtbar sind für die Untersuchung gesellschaftlicher Umbrüche bzw. Transformationen. Und zwar betrifft das ebenso die Analyse wie die mögliche Perspektive gesellschaftlicher Steuerung und Entwicklung.\nEs gibt sowohl wissenschaftsgeschichtlich auszumachende historische Konstellationen wie aktuell überzeugende Annäherungen und Brückenschläge. In diesem Zusammenhang soll insbesondere der Frage nachgegangen werden\, ob und inwieweit die Wirtschaftstheorie relevante Beiträge zur Konzeptionsbildung\, Erkenntnisgewinnung\, Forschungsorientierung und zu Politikdesign zu liefern vermag. Günter Krause wird entsprechend in die Diskussion einführen.\nIm Anschluss werden wir uns wiederum kurz über die nächsten Vorhaben des Arbeitskreises verständigen. Dazu gehören der Workshop am 11. November und die Arbeitskreissitzung am 2. Dezember. \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät wird durchgeführt als \nKolloquium:\n„Technologie – techne et episteme commune bonum“ zu Ehren von Gerhard Banse anlässlich des 70. Geburtstages \nMit Beiträgen von Herbert Hörz (MLS)\, Lutz-Günther Fleischer (MLS)\, Bernd Meier (MLS) \nEinladung und Programm (Flyer) \n 
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SUMMARY:Mai-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 12. Mai 2016 wird die öffentliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Soztietät durchgeführt. Vorgetragen und zur Diskussion gestellt wird der Beitrag \nMalcolm Sylvers (MLS) \nTheodor Herzls politisches und soziales Denken: Zionismus und der unendliche Nahostkonflikt\n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Sylvers ist Historiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Nach dem Studium im Brooklyn College\, der University of Wisconsin\, der Sorbonne und der Universita’ degli Studi di Firenze lehrte er ab 1971 in Italien und seit 1982 an der Universita’ Ca’ Foscari Venedig\, wo er Ordentlicher Professor für Geschichte der USA bis zu seiner Emeritierung 2006 war.\nNach seinen ersten Publikationen über italienische Immigration in die USA und über die Rezeption von Antonio Gramsci arbeitete er über die Geschichte der Arbeiterbewegung der USA und über Thomas Jefferson. 2002 erschien Die USA- Anatomie einer Weltmacht. Zwischen Hegemonie und Krise (2002).\n1999 – 2005 arbeitete er mit an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2006 lehrte er an der Freien Universität Berlin\, anschließend an der Universität Greifswald.\n2009 hielt er im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Berlin) einen Vortrag über „Die Israel-Lobby in den USA“. 2014 veröffentlichte er zusammen mit Brigitte Domurath-Sylvers „Mythen und Kritik in der Ideengeschichte der USA. 25 Porträts“. \nAbstract:\nDie Briefe und Tagebücher Theodor Herzls zeigen ihn als Ideengeber und Gründer der zionistischen Bewegung und erklären gleichzeitig Grundlegendes über die Geschichte Palästinas.\nHerzl war einerseits\, mit seinem Bestreben nach einem ethnisch homogenen Nationalstaat\, der zunächst von Fremdherrschaft befreit werden müsse\, typischer Nationalist des 19. Jh. Andererseits lebten die Juden fast auf der ganzen Welt verstreut\, und war das Land\, das er schließlich für den Nationalstaat bestimmte\, schon seit mehr als einem Jahrtausend von einem anderen Volk mit anderer Geschichte und Religion bewohnt. Bis zu seinem Tod 1904 lehnte die überwiegende Mehrheit der Juden sein Projekt ab.\nDie Briefe und Tagebücher entdecken\, was Herzl über sein Volk\, über Antisemitismus und Judenverfolgung dachte\, wie er sich zwischen den rivalisierenden imperialistischen Mächten der Vorkriegszeit bewegt und auch\, welchen Blick er auf die Ansässigen in Palästina warf. Aus dieser Quelle erschließt sich\, dass und in welcher Weise Zionismus eine Variante dessen ist\, was man in den USA\, Kanada\, Australien und Südafrika als „white settler colonialism“ bezeichnet.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften widmet ihre öffentliche  Mai-Sitzung dem Thema \nKünstlergemeinschaften der Romantik aus heutiger Sicht\n\nVortragender:\nPeter Betthausen (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Dr. Peter Betthausen\, geboren 1941\, studierte Kunstgeschichte\, Geschichte und Ästhetik an der Humboldt-Universität. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Berlin und Leipzig und wirkte auch an der Akademie der Wissenschaften und an den Staatlichen Museen zu Berlin. Er war 1986–1990 Direktor der Nationalgalerie Berlin.\nZahlreiche Veröffentlichungen zu Künstlern wie Adolph Menzel\, Friedrich Schinkel\, Philipp Otto Runge und zu Kunstgelehrten wie Georg Dehio. \nPublikationen u.a.  \n\nEuropäische Kunstgeschichte in Daten\,\nPhilipp Otto Runge: Briefwechsel\,\nGeorg Dehio – ein deutscher Kunsthistoriker\,\nSchule des Sehens\, Ludwig Justi und die Nationalgalerie. Eine Biografie\nDeutsche Kunst. Ein Nachruf (jüngste Buch-Publikation)\n\nAbstract:\nDer Vortrag beschreibt die Haupttypen romantischer Künstlergemeinschaften in Deutschland. Er skizziert die in der Renaissance beginnende Vorgeschichte dieser Vereinigungen\, zeigt deren engen Zusammenhang mit der bürgerlichen Umwälzung der Kunstverhältnisse auf und definiert sie als den Versuch\, die Isolationen des aus der feudalen Ständegesellschaft entlassenen bürgerlichen Künstlers zu überwinden und das Kunstschaffen wieder auf eine kooperative Basis zu stellen. Als ein wesentliches Ergebnis der Analyse der inneren Entwicklung der romantischen Gemeinschaftsidee und deren Realisierungen ist die Erkenntnis anzusehen\, dass im Unterschied zu den auf egalitären Prinzipien beruhenden früh- und hochromantischen Gruppierungen diejenigen der Spätromantik eine hierarchische Struktur aufweisen. Ausführlich werden der Lukasbund und die von führenden Lukasbrüdern nach 1820 gegründeten Werkstattgemeinschaften behandelt.
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SUMMARY:Jahrestagung 2016 der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät führt seine April-Sitzung 2016 als \nJahrestagung 2016\nzum Thema: \nGottfried Wilhelm Leibniz:\nEin unvollendetes Projekt\nVeranstaltungsflyer \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal
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SUMMARY:März-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät findet als Leibniz-Forum satt\, veranstaltet in Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)\, der Klinik für Hämatologie\, Onkologie\, Tumorimmunologie und Palliativmedizin im HELIOS Klinikum Berlin-Buch sowie dem BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch zum Thema: \nMöglichkeiten\, Grenzen und Perspektiven der individualisierten Medizin am Beispiel der Onkologie\nProgramm \nWeitere Informationen \n10. März 2016; 13.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: Medizincampus Berlin-Buch\, Max Delbrück Communications Center (Axon 2)\, Robert-Rössle-Straße 10\, 13125 Berlin
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SUMMARY:Gemeinsame März-Sitzung der Klassen Sozial-und Geisteswissenschaften sowie  Naturwissenschaften und Technikwissenschaften - Änderung!
DESCRIPTION:Die Klassen Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Naturwissenschaften und Technikwissenschaften laden ein zur gemeinsamen öffentlichen Sitzung am 10. 03. 2016. \n  \nKolloquium:\n\nRecht und Freiheit in Geschichte und Gegenwart\nzu Ehren von Hermann Klenner (MLS)\nanlässlich seines 90. Geburtstages\nModeration: Jürgen Hofmann (MLS) \nVorträge: \nHans-Otto Dill (MLS):\nAufklärung und Strafjustiz: Cesare Bessarias Beitrag zur Zivilisierung des Rechtswesens \nWalter Schmidt (MLS):\nJüdische Akteure in der schlesischen\, speziell Breslauser Demokratie 1848/49 \nHans-Joachim Gießmann (MLS):\nZwischen Rechtsgemeinschaft und Geopolitik: Europäische Friedenspolitik am Scheideweg. Anmerkungen zur Russland/Ukraine-Krise. \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Medizincampus Berlin-Buch;\nSie finden das Gebäude auf dem Campus Berlin-Buch in der Robert-Rössle-Straße 10 in 13125 Berlin. Es ist das Gebäude C83 / MDC.C . Der Axon 2 ist im 1. Stock. Einen Lageplan des Campus finden Sie hier\nhttp://bbb-berlin.de/de/location/ \nProf. Dr. Hans-Otto Dill (MLS):\nC.V.:\ngeb. 1935 in Berlin. Nach Abitur in Anklam Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universidad de la Habana\, Promotion Romanistik 1969\, Habilitation Lateinamerikanistik 1974. Prof. für lateinamerikanische Literatur an der HUB in Berlin ab 1981\, der Georg-August-Universität Göttingen 1989-90\, sowie Gastprofessuren an der Universität Hamburg\, Universidade de Sao Paulo und La Plata.\nMitglied des Lateinamerikaforum Berlin seit 1992\, der Leibniz-Sozietät seit 1995\, der Freunde des Iberoamerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz seit 2007\, Sekretar der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Klasse der LS ab 2009.\nPublikationen: Aufklärung als Weltprojekt (2015)\, Alexander von Humboldts Metaphyik der Erde (20013)\, Ensayos sobre literatura cubana (2010)\, Die lateinamerikanische Literatur in Deutschland (2009)\, Dante criollo (2006)\,  Lateinamerikanische Literatur im Überblick (1999).\nHerausgaben von Kongressmaterialien als Sammelbänden\, u.a.: Denken und Handeln. Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes ( 2015)\, Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne (2013)\, Sprache zwischen Kommunikation\, Ideologie und Literatur – die Aktualität von Victor Klemperers LTI (1947) damals und heute (2012). \nAbstract:\nVor 250 Jahren\, 1765\, veröffentlichte der Mailänder Jurist und Ökonom Cesare Beccaria sein Aufsehen erregenden rechtswissenschaftlichen Traktat Dei delitti e delle pene (Von den Vergehen und von den Strafen)\, der den wohl bedeutsamsten Einschnitt im abendländischen Rechtsdenken war\, ja dieses erst eigentlich begründete. In der Rezeptionsgeschichte dominiert laut Dill eindeutig Beccarias Verurteilung der zu seiner Zeit üblichen Grausamkeit der Strafen und der gerichtlichen Untersuchungspraxis\, von Todesstrafe\,  Folter sowie von Inquisition als Mittel gerichtlichen Verhörs. Doch steckt in der dominanten Fokussierung der Rezeption auf die „penas“ ein verfälschender Reduktionismus\, denn Beccaria kritisierte das gesamte Rechtswesen seiner Zeit\, nicht nur die Ungeheuerlichkeiten des Strafprozesses. Deshalb desubjektivierte er den Begriff desdelitto: Strafmaß müsse statt der subjektiven Schuld des Täters der der Gesellschaft zugefügte objektive Schaden sein.\nWenn er das gesamte vorherige Rechtswesen der Menschheit ohne Ausnahme von den Pandekten bis zu den mittelalterlichen Usancen der germanischen Langobardi als mit dem Geist des 18. Jahrhunderts als unvereinbar bezeichnet und ständig die rechtsphilosophischen Standardwerke der französischen und britischen Aufklärer Hobbes\, Locke\, Hume\, Montesquieu und Rousseau zitiert\, manifestiert er seine aufklärerische Position\, ja schafft begrifflich erst eine aufgeklärte Justiz\, deren Durchsetzung er sich von aufgeklärten Monarchen erhoffte. – In vielen Ländern der Erde sind bis heute seine Maßstäbe setzenden Rechtsnormen nicht durchgesetzt. \nProf. Dr. Walter Schmidt (Berlin):\nC.V.:\nProf. Schmidt ist Historiker. Er wurde 1981 zum Korrespondierenden\, 1985 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\n1964 – 1984 leitete er einen historischen Lehrstuhl an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED und 1984 – 1990 das Zentralinstitut für Geschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Mehrere Bücher und Sammelwerke zur Geschichte des 19. Jh. – insbesondere zur Revolutionsgeschichte – hat er verfasst bzw. herausgegeben. In den letzten Jahrzehnten war er Mit-Herausgeber von „Männer und Frauen der Revolution von 1848/49“ (Bd. 1-4\, 2003-2013)\, arbeitete mit am Biographischen Lexikon der Deutschen Burschenschaft (Bd. I: Politiker\, Teil 1-8\, 1996-2014)\, forschte und publizierte zur Geschichte Schlesiens\, namentlich der Demokratiebewegung im Umfeld von 1848. Er gehört dem Beirat der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam an. \nAbstract:\nDer Vortrag geht zunächst der Geschichte des Breslauer Zwinger-Gymnasiums nach\, an dem der Jubilar Schüler war und 1944 das Abitur ablegte.\nIm Hauptteil wird untersucht\, welchen Anteil jüdische Bürger Breslaus – einer Stadt\, die im 19. Jh\, mit ihrem Oberrabbiner Abraham Geiger ein Zentrum des Reformjudentums war – an den demokratischen Bestrebungen im Vormärz und in der Revolution von 1848/49 nahmen und wie deren spätere Biografie verlief. Jüdische Studenten\, Mitglieder der Breslauer Burschenschaft\, der so genannten Raczeks\, engagierten sich in der demokratischen Studentenbewegung des Revolutionsjahres\, auf dem Wartburgfest von Sommer 1848. In der Demokratiebewegung Schlesiens im Revolutionsjahr wirkten zahlreiche jüdische Intellektuelle in führenden Positionen in den beiden demokratischen Vereinen Breslaus wie als Präsidenten auf den Demokratenkongressen. Die Leitung des Breslauer Arbeitervereins lag in der Hand des jungen jüdischen Mediziners Sigismund Asch\, der später ein berühmter Arzt in Breslau wurde. Die schlesischen Wähler schickten – auch in Ablehnung jedweder antisemitischer Vorstöße – drei jüdische Kandidaten als Abgeordnete in die Parlamente nach Frankfurt und Berlin\, wo diese entschieden linke Positionen vertraten.\nDie Verbreitung sozialistischer\, auch marxistischer Grundsätze in der Breslauer Arbeiterbewegung im Vormärz\, 1848 und danach war auch Sache zweier jüdischer Journalisten. Zwei jüdische Bürger beteiligten sich nicht zuletzt am Breslauer Maiaufstand von 1849. Mehrere Demokraten jüdischer Herkunft wurden wegen ihrer politischen Aktivitäten von der Reaktion für Jahre auf Festungen verbannt\, danach repressiert und aus der Heimat vertrieben. \nProf. Dr. Hans-Joachim Gießmann:\nC.V.:\nProf. Gießmann ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Nach dem Studium der Amerikanistik war er von 1981 bis 1990 am IPW tätig. 1981 wurde er in Philosophie promoviert\, 1987 habilitierte er sich im Fach Politische Wissenschaft. 1989/90 beriet er das Neue Forum am Runden Tisch zu Fragen der Abrüstung; anschließend arbeitete er als Referent für Abgeordnete der Volkskammer und des Deutschen Bundestages. Von 1991 bis 2008 war er am Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik tätig\, zuletzt als Stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor. Außerdem ist er seit 1995 Privatdozent an der Universität Hamburg und wurde dort 2001 zum Professor ernannt. Von 2008 bis 2012 leitete er das Berghof-Forschungszentrum in Berlin; seit 2012 ist er Geschäftsführender Direktor der Berghof Foundation.\nSeit 2000 sitzt er im Direktorium des Europäischen Master-Studiengangs Menschenrechte und Demokratisierung. Von 2009 – 2014 war er Mitglied bzw. leitete den Global Agenda Council on Terrorism des Weltwirtschaftsforums in Davos. Seit 2009 gehört er dem Beirat Zivile Krisenprävention des Auswärtigen Amtes an. Er hat mehr als 40 Bücher und mehr als 300 wissenschaftliche Aufsätze in einem Dutzend Sprachen verfasst. Gastprofessuren hatte er in New York\, Shanghai und Wrocław.\n\nAbstract:\nDie Destabilisierung der Europäischen Friedensordnung\, unter anderem ausgelöst und im Weiteren beschleunigt durch die rapide Verschlechterung des ukrainisch-russischen Verhältnisses hat eine politische Diskussion befeuert\, ob Putins Russland noch als verlässlicher Partner und Garant der europäischen Friedensordnung angesehen werden kann. Russlands flagrante Verletzung des Budapester Memorandums ist seit der Besetzung der Krim hierfür eine verbreitet genutzte Referenz. Rückblickend\, so scheint es\, als hätten Russland und das übrige Europa es versäumt\, die Chancen aus der Beendigung des Kalten Krieges für die Schaffung einer stabilen Friedensordnung zu ergreifen. Ein neuer Ost-West-Konflikt ist aufgebrochen\, sogar die frühere Abschreckungsrhetorik hat von der Bühne politischer Rhetorik bereits Besitz ergriffen. Schwer vorstellbar\, dass dieser Konflikt entschärft werden kann\, ohne die tieferliegenden Ursachen der Eskalation zu verstehen und zu bearbeiten. Verhandlungen über ein gewaltfreies Nebeneinander können verloren gegangenes Vertrauen in ein friedliches Miteinander nicht ersetzen. Die akute Krise führt Europa an den Scheideweg zwischen der Rückbesinnung auf eine starke politische und Rechtsgemeinschaft sowie einer Geopolitik mit ungewissen Folgen.
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SUMMARY:Februar-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Sitzung des Plenums ein. Vorgetragen und zur Diskussion gestellt wird der Beitrag: \n2. Vorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten\nZur Musiktheorie von Leibniz (Arbeitstitel)\nVortragender: \nWalter Bühler (Berlin) \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nWalter Bühler hat nach dem Besuch eines altsprachlichen Gymnasiums Mathematik und Physik studiert und an Berliner Gymnasien Mathematik\, Informatik und Physik unterrichtet. Neben und nach der Berufstätigkeit hat er sich mit der Alten Musik und dem Werk von Leibniz beschäftigt. Sein Vortrag auf dem IX. Internationalen Leibniz-Kongress 2011 wurde in zwei Teilen in den Studia Leibnitiana veröffentlicht (Band 42\, 2010\, Heft 2 und Band 44\, 2012\, Heft 3.). 2013 und 2014 erschienen zwei weitere Bücher zur elementarmathematischen Darstellung der Musiktheorie\, die in zentralen Punkten auf den Ideen von Leibniz beruhen. \nAbstract:\nDas Thema “Leibniz und die Musik” wird in drei Abschnitten behandelt.\nErstens soll es um die Musik gehen\, wie sie Leibniz in seinem höfisch geprägten Wirkungsbereich vorgefunden hat. Mit freundlicher Unterstützung aus der Staatsoper Berlin werden dabei einige Arien von Agostino Steffani zu hören sein\, dessen Oper „Amor vien dal destino“ am 23. April 2016 zum ersten Mal seit 1709 wieder aufgeführt wird.\nIm zweiten Abschnitt des Vortrages soll skizziert werden\, welchen Platz das Nachdenken über Musik innerhalb des Leibnizschen Konzepts der universellen und der prästabilierten Harmonie einnimmt.\nIm dritten Teil soll schließlich auf die noch weitgehend unbekannten Harmonischen Gleichungen eingegangen werden. Leibniz verwendet diese Gleichungen nur in Handschriften\, die im Kontext des Briefwechsels mit Henfling (LBr 390) aufbewahrt werden. Es soll gezeigt werden\, dass sie sich auch aus heutiger Sicht sehr gut für eine sachgerechte rechnerische Darstellung von historischen Intervallsystemen\, Stimmungen und Temperaturen in der Musik eignen.
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät\, Terminpräzisierung!
DESCRIPTION:Terminpräzisierung und anderer Ort:\n Am 28. Januar 2015 findet die  \nJahresgeschäftssitzung\nder Leibniz-Sozietät\n\nals nichtöffentliche Veranstaltung statt \n14:00 bis 16:30 Uhr; Ort: WISTA GmbH\, Rudower Chaussee 17\, 12489 Berlin \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Januar-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt für den 28. Januar 2016 zur Januar-Plenarsitzung ein. Es wird der Vortrag gehalten und diskutiert: \nHans Poser (Berlin) \n1. Vorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten:\nAufklärung top down. Leibniz und die Prinzenerziehung.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: Einstein-Newton-Kabinett\, WISTA GmbH\, Rudower Chaussee 17\, 12489 Berlin \nC.V.:\nProf. Poser legte nach dem Studium der Fächer Mathematik\, Physik und Philosophie in Tübingen und Hannover 1964 mit einer Zulassungsarbeit auf dem Gebiet der Geometrie das Staatsexamen ab. Von da ab widmete er sich vorzugsweise der Philosophie und wurde in diesem Fach 1969 mit einer Arbeit über das Denken von Gottfried Wilhelm Leibniz promoviert. Diesem großen deutschen Philosophen gilt seitdem sein besonderes Augenmerk. Zwei Jahre später folgten die Habilitation und eine Tätigkeit als Dozent an der Technischen Universität Hannover. 1972 wurde er an die Technische Universität Berlin berufen und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung (2005) als ordentlicher Professor für Philosophie. Zudem nahm er vielfach Gastdozenturen und -professuren wahr\, die ihn in eine Anzahl von Ländern in den Kontinenten Afrika\, Asien\, Süd- und Nordamerika und Europa führten.\n Prof. Poser war und ist tätig als Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)\, als Mitglied der Interakademischen Leibniz-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Mitglied des Comite Directeur der Federation Internationale des Societes de Philosophie (FISP). Von 1994 bis 1996 saß er der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland (die heute den Namen Deutsche Gesellschaft für Philosophie trägt) als Präsident vor. Er war Mitherausgeber nicht nur von Sammelbänden\, Festschriften und Kongressbänden\, sondern auch diverser Fachperiodika\, unter anderem der Studia Leibnitiana und der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie.\n Sein besonderes fachliches Interesse gilt den Gebieten neuere Philosophiegeschichte von Descartes bis Schelling\, Wissenschafts- und Technikphilosophie sowie Modaltheorie und Philosophie der Mathematik. \nAbstract:\nSich 300 Jahre nach Leibniz mit dessen pädagogischen Vorstellungen\, gar zur Prinzenerziehung\, beschäftigen zu wollen\, scheint arg anachronistisch zu sein. Leibniz mag Meriten haben\, die bis in die Gegenwart reichen – seine Infinitesimalrechnung\, seine Binärzahlarithmetik\, seine Logik\, seine Überlegungen zur Reform des Rechts… Aber zur Pädagogik? Doch Leibniz war selbst Erzieher\, nämlich des jungen Philipp Wilhelm von Boineburg\, den er nach Paris begleitete; wichtiger aber ist – neben zwei unfertigen Entwürfen zur Erziehung der Jugend – als einzige vollendete Schrift jene zur Prinzenerziehung\, seine Lettre sur l’Education d’un Prince. Prinzenerziehung war ein zentrales Anliegen der Höfe des 17. und 18. Jahrhunderts\, doch anders als die üblichen Fürstenspiegel war Leibnizens Vorschlag wesentlich moderner – so modern\, dass er zwar gern gelesen\, aber wohl nirgends befolgt wurde. Umso lohnender ist es\, ihn als Aufklärung top down zu betrachten. \nInformation:\nEbenfalls am 28.01.2016 findet statt die nichtöffentlichen Sitzungen:\n13:00 Uhr bis 14:00 Uhr: nichtöffentliche Klassensitzungen;\n14:00 Uhr bis 16:30 Uhr: nichtöffentliche Jahresgeschäftssitzung
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SUMMARY:Dezember-Sitzung beider Klassen der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (und Sozial- und Geisteswissenschaften) laden zur gemeinsamen Sitzung am 10. Dezember 2015 ein zum Thema \nEmergente Systeme. Information und Gesellschaft\nProblemstrukturen und Lösungsansätze.\nMit dieser Veranstaltung stellt sich der neue Arbeitskreis “Emergente Systeme” (Arbeitstitel) vor \nEinladung und Programm \nAbstracts der Vorträge \n10.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BVV-Saal
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SUMMARY:Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 8./9. Dezember 2015 findet ein \nSymposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät\nstatt zum Thema: \nWeltanschauliche Begründung einer Politik der Gerechtigkeit\nEinladung und Programm\nAbstracts der Vorträge
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SUMMARY:November-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen November-Plenarsitzung am 12. November 2015. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nHeidemarie Salevsky (MLS) \nZur Entwicklung der Translatologie zu einer eigenständigen Wissenschaftsdisziplin: Vom Akademievortrag Schleiermachers zur systemischen Interaktionstheorie\n\n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Salevsky ist Translatologin und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium in Berlin\, Moskau und Leipzig sammelte sie zehn Jahre lang praktische Erfahrungen als Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin für Russisch und Englisch. 1972-1996 war sie in der Ausbildung von Sprachmittlern an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. 1983 erwarb sie ihre erste Promotion B und wurde 1984 zur ordentlichen Dozentin für Translationswissenschaft am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Dessen Abteilung Translationswissenschaft gründete sie und leitete sie von 1990 bis 1996. Danach wirkte sie bis 2009 als Professorin für Translationswissenschaft und Fachkommunikation an der Hochschule Magdeburg-Stendal. 1989 gründete sie das dortige Forschungsseminar\, das bis 2009 auf 77 Veranstaltungen\, darunter mehrere internationale Konferenzen\, zurückblicken kann. Zehn Jahre lang vertrat sie das Fach Translatologie im Scholarly Forum der United Bible Societies. Sie war Gründungs- und von 1992 bis 1998 Präsidiumsmitglied der European Society for Translation Studies. 2010-2011 hatte sie eine Professur an der Okan University Istanbul inne. Zu Gastprofessuren weilte sie an den Universitäten Heidelberg\, New York/Binghamton\, Innsbruck\, Wien sowie an der Boğaziçi University Istanbul. Gastvorlesungen und Vorträge hielt sie in über 20 Ländern. \nAbstract:\nAusgehend von dem 1813 gehaltenen Akademievortrag F. D. E. Schleiermachers “Ueber die verschiedenen Methoden des Uebersezens” und der ersten Forderung nach einer Übersetzungswissenschaft (1814) wird im Vortrag die Entwicklung der Translatologie seit der Mitte des 20. Jh. anhand linguistischer\, kommunikationswissenschaftlicher\, psychologisch-psycholinguistischer und handlungstheoretischer Modelle und Theorien dargestellt. Die Notwendigkeit eines holistischen Ansatzes zur theoretischen Erfassung der Komplexität translatorischer Prozesse wird am Beispiel der “extremen” Teilbereiche Simultandolmetschen und Bibelübersetzung aufgezeigt. Eine neue theoretische Perspektive zur Erforschung des gesamten Objektbereichs der Translatologie bietet die systemische Interaktionstheorie\, die methodologisch auf dem Sensitivitätsmodell Prof. Vester® beruht.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt für den 12. November 2015 zu ihrer Klassensitzung ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nGerhard Banse (MLS): \nÜber den Umgang mit Unbestimmtheit\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er von 1974 bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. Von 1999 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH). Derzeit ist er Senior-Wissenschaftler an der EA European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler.\nNach der Promotion (1974) und der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów (Polen).\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an über 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nAbstract:\n„Unbestimmtheit“ war und ist ein zentraler Topos der Reflexion über die Lebenswelt. Entsprechend vielfältig sind die (wissenschaftlichen) Denkansätze\, die auf ihr Verständnis und den Umgang mit ihr\, ihre „Reduzierung“ oder gar „Überwindung“ gerichtet sind. Einer dieser Denkansätze ist die (interdisziplinäre) Risikoforschung\, auf die im Vortrag näher eingegangen wird.\nZentral sind dabei folgende Einsichten/Überlegungen:\nUnbestimmtheit kann bedeuten\, dass zwischen (Handlungs-)Absicht und (Handlungs-)Ergebnis keine direkten Ursache-Wirkungs-Beziehungen bestehen oder dass man nicht über entsprechendes Wissen verfügt (unvollständige Information).\nRisiko kann gefasst werden als Chance zum Gelingen eines Vorhabens oder seines Misslingens. Risikohandeln schließt ein\, dass eine Handlung in Übereinstimmung mit den gehegten Absichten abgeschlossen wird oder nicht; die Unbestimmtheit\, ob das Ziel erreichbar ist\, wird bewusst in Kauf genommen. Risikowissen ist Wissen für den (auch methodischen) Umgang mit dieser Unbestimmtheit zukünftiger Zustände\, es bezieht sich auf die (Ab-)Schätzung von Eintrittshäufigkeiten oder von Eintrittswahrscheinlichkeiten\, auf die Ereignisvoraussage\, die Handlungsauswahl und die (möglichen) Handlungsfolgen.\nRisiko ist immer Chance und Gefahr zugleich: Chance\, ein angestrebtes Ziel zu erreichen\, bei dem etwas zu gewinnen versprochen oder in Aussicht gestellt wurde; Gefahr\, dass man etwas Existierendes zur Disposition stellt\, beschädigt oder verliert. Beides sind Möglichkeiten\, die sich (erst) zukünftig als Handlungsfolgen einstellen oder als Wirkungen ergeben können: Während in der Gegenwart zu entscheiden und zu handeln ist\, stellen sich die Wirkungen der Handlung erst zukünftig ein.\nReduzierung\, Limitierung oder Eingrenzung der Unbestimmtheit sowohl hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit (ursachenorientiert) als auch des zu erwartenden Schadensausmaßes (wirkungsorientiert)\, d.h. eine zielgerichtete Einflussnahme und produktive Handhabung („Beherrschung“) von Unbestimmtheit ist präventiv durch verschiedene Vorgehensweisen möglich. Dabei wird „Mehrdeutigkeit“ nicht in erster Linie in „Eindeutigkeit“ überführt\, „Zufälligkeit“ nicht auf „Notwendigkeit“ zurückgeführt – obwohl das nicht ausgeschlossen ist –\, sondern als „eindeutig“ und „wohlbestimmt“ gefasst und behandelt. Auf diese Weise wird vor allem ein methodischer Gewinn erzielt\, erlaubt doch diese „Idealisierung“ und „Reduktion“ (die allerdings immer auch eine „Ausblendung“ – möglicherweise relevanter Zusammenhänge o.ä. – ist!) die Anwendung spezifischer Methoden und ermöglicht (erst) einen rationalen Zugriff auf Situationen unvollständiger Information.\nDies kann jedoch nicht verhindern\, dass ein Leben unter Unbestimmtheit (in einem unbestimmten Ausmaß!) als Normalität verbleibt.
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2015
DESCRIPTION:Das Raumfahrthistorische Kolloquium 2015 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\,  des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR)\, des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 31. Oktober 2015 in Berlin statt. \nArchenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin;\nSamstag\, 31. Oktober 2015\, 10 – 14 Uhr \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Hans-Otto Dill
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen September-Plenarsitzung am 10. 09.2015. Die Sitzung wird als Ehrenkolloquium  aus Anlass des 80. Geburtstages von MLS Hans-Otto Dill veranstaltet. Sie trägt den Titel: \n“Philologie & Philosphie – Welt und Region in der Wissenschaft”\n10. September 2015\, 10.00 bis 17.00 Uhr. Anschließend lädt der Jubilar zu einem “Programmausklang” ein. \nOrt: Wirtshaus Schildhorn\, Straße am Schildhorn 4a\, Berlin \nEinladungsflyer
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SUMMARY:Jahresversammlung der "Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät"
DESCRIPTION:Die “Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät” führt ihre Jahresversammlung 2015 am 12.03.2015 in Berlin durch. \nDie Jahresversammlung ist eine nicht öffentliche Veranstaltung.\nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Kolloquium aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend
DESCRIPTION:Ankündigung: Kolloquium der Leibniz-Sozietät zum Thema \n„Geodäsie – Mathematik – Physik – Geophysik”\naus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Erik W. Grafarend\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Auswärtiges Mitglied der Finnischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften\, Emeritus der Universität Stuttgart \nDas Kolloquium findet am 13. Februar 2015 in Berlin statt. \nEs wird unterstützt durch die Universität Stuttgart. \nProgramm (Stand: 12.01.2015) \nAbstracts (Stand 21.11.2014) \nAls Prolog zum Kolloquium gelten die beiden Antrittsvorträge am Sitzungstag der Leibniz-Sozietät am 12. Februar 2015\, die ab 10.00 Uhr in der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften bzw. ab 13.30 Uhr im Plenum durch die im Jahre 2014 zugewählten Mitglieder der Leibniz-Sozietät \nHans Sünkel (Graz):\n„Das Geoid – theoria cum praxi et commune bonum” \nHarald Schuh (Potsdam):\n„Beiträge der Geodäsie zum besseren Verständnis von Naturgefahren und Klimaeinflüssen” \ngehalten werden. \n 
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die \nJahresgeschäftssitzung 2015\nder Leibniz-Sozietät findet am 29. Januar 2015 statt. Die Sitzung ist nicht öffentlich; die Einladungen gehen gesondert zu. \n13:30 bis 16.00 Uhr; Ort BVV-Saal
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SUMMARY:Januar 2015 - Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Plenarsitzung für den 29. Januar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nBernd Meier (MLS):\nPISA und die Folgen oder: Allgemeinbildung heute – Was wir von PISA lernen können? \n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Meier ist Technik-Didaktiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2010; hier fungiert er als Sprecher des Arbeitskreises Pädagogik. Er hat sich seit fast 30 Jahren mit Problemen der Lehrerbildung befasst und ist z.Z. Professor für Technologie und berufliche Orientierung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. In Projekten der Weltbank (WB)\, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat er als Bildungsberater in Vietnam\, China\, Tadschikistan\, der Mongolei und Kirgisien gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Didaktik der materiellen Kultur sowie der Curriculumentwicklung.\nEr ist Herausgeber und Mitautor von mehr als 50 deutschen Schulbüchern und Lehrerhandbüchern sowie von Lehrbüchern für die Lehrerbildung in Vietnamesisch\, Russisch\, Polnisch und in Tadschikisch.\nAbstract:\nDer Vortrag behandelt folgende Schwerpunkte:\n– Allgemeine Bildung im Test – die Schulleistungsuntersuchungen im Rahmen von PISA (Programme for International Student Assessment)\n– Das Verständnis von (Allgemein-)Bildung im Wandel der Zeit\n– Allgemeine Bildung in der BRD und in der DDR\n– Klassifikationen: Materiale\, formale und kategoriale Bildung\n– Schlussfolgerungen
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SUMMARY:Dezember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen Dezember-Plenarsitzung am 11. Dezember 2014. Die Sitzung wird als Kolloquium veranstaltet zum Thema \nUnsere inneren Lebensuhren ticken nicht synchron! – Biologie des Alterns verschiedener Organsysteme\nVorläufiges Programm:\nNizze\, Horst (Rostock): Altern – Biologie und Pathologie. Müller\, Sabine (MLS): Alterung von Nukleinsäuren. Volk\, Hans-Dieter (MLS): Altern des Immunsystems – Kairos dominiert über Chronos. Krüger\, Detlef (MLS): Verlauf von Virusinfektionen in Abhängigkeit vom Lebensalter. Meisel\, Andreas (MLS): Myasthenia gravis: Wenn junge Frauen und alte Männer schwach werden. Lademann Jürgen (MLS): Wechselwirkung zwischen Antioxidantien und freien Radikalen und deren Einfluss auf die Hautalterung. Jörg Vienken (MLS): Was hat eine Polymeralterung mit der Demographie zu tun? \n13.30 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nAbstracts (Stand: 01.12.2014)
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zu Ihrer Dezember-Sitzung am 11. Dezember 2014 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nMarlies Knipper (Tübingen) \nÜber Hörstörungen\, Stress und Emotionen. Wie unser Ohr Gehirnfunktionen beeinflusst.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nNach dem Studium der Biologie\, mehrjähriger Arbeit als Physiologin und entsprechendem Auslandsaufenthalt ging Marlies Knipper 1993 als Leiterin der AG “Molekulare Hörphysiologie” an die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Tübingen. Hier habilitierte sie sich 1997 im Bereich “Molekulare Neurobiologie”\, besetzte 1999 eine C2-Position\, wurde 2000 Sprecherin des Vorstandes des Tübinger Hörforschungszentrums und 2004 außerplanmäßige Professorin ebendort. Nach einem Zwischenspiel ab 2005 – der Professur für Experimentelle Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – am Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt sie 2008 die Professur für “Molekulare Hörphysiologie” an der Universität Tübingen.\nSie ist Vize-Sprecherin des Zentrums für Neurosensorik (ZfN) der Universität Tübingen sowie Mitglied des AcademiaNet\, der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen\, Neurootologen und Otologen (ADANO) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina. \nAbstract:\nWechselseitige Verbindungen zwischen dem schallverarbeitenden\, stress-aktivierenden und emotionalen/Aufmerksamkeitsnetzwerk beeinflussen unsere tägliche Wahrnehmung von Sprache bis Musik. Wir nehmen diese komplexen Verbindungen des emotionalen mit dem Hör-System oft erst wahr\, wenn sie gestört sind. Wir fragen\n1. nach dem derzeitigen Wissen um die Grundlagen des wechselseitigen Einflusses von Hören\, Emotionen und Stimmungen;\n2. nach den Folgen frühkindlicher oder neonataler Störungen (z.B. verzögerten Hörbeginns) für gesunde Hirnentwicklung;\n3. nach dem Einfluss auf das Risiko\, stimmungsabhängige (Tinnitus) oder altersbedingte Hörstörungen zu entwickeln.\nDie zukünftige Perspektive einer Aufklärung dieses faszinierenden neuronalen Schaltkreises für ein besseres Verständnis von gesunder und kranker Hirnfunktion wird beleuchtet.\n 
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