BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. - ECPv6.18.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://leibnizsozietaet.de
X-WR-CALDESC:Events for Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220407T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220407T120000
DTSTAMP:20220329T093314Z
CREATED:20211230T122253Z
LAST-MODIFIED:20220329T093314Z
UID:23259-1649325600-1649332800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:April-Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche April-Sitzung am 7. April 2022 in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr via Zoom (s.u.) statt durch zum Thema \nAktivierung von Zellen an der Grenzfläche zwischen Blut und Biomaterialien\nVortragende: Prof. Dr. Viktoria Weber (MLS) \nAbstract:\nIn zahlreichen in der Medizin verwendeten Verfahren kommt es zum direkten Kontakt von Blut mit verschiedenen Materialien. Dieser kann innerhalb des Körpers erfolgen\, etwa bei Herzklappen oder Stents\, oder außerhalb\, wie bei Verfahren der Dialyse oder bei Oxygenationsmembranen. \nBeim Kontakt von Blut mit Biomaterialien kommt es innerhalb von Sekunden zu einer Adsorption von Proteinen\, wodurch eine neue\, dynamische Oberfläche entsteht\, mit der Blutplättchen und Immunzellen in Kontakt treten. Die Zusammensetzung dieser neu entstehenden Proteinschicht und damit die an dieser Oberfläche ablaufenden Aktivierungsvorgänge hängen maßgeblich von der Art des Biomaterials ab. Die Erkennung dieser Oberflächen als körperfremd kann zu einer Reihe von zellulären Reaktionen führen\, welche die Funktion des jeweiligen Medizinproduktes beeinträchtigen und Thrombosen\, Embolien\, oder Entzündungsreaktionen auslösen können. \nDie Frage\, warum verschiedene Biomaterialien unterschiedliche Aktivierungsvorgänge auslösen\, ist daher ein spannendes und wichtiges Forschungsgebiet. Am Beispiel extrakorporaler Absorptionsverfahren werden in diesem Vortrag Mechanismen der zellulären Aktivierung und ihre möglichen Folgen dargestellt sowie die Möglichkeiten zur Entwicklung von Systemen mit hoher Blutverträglichkeit beleuchtet. \nVita:\nViktoria Weber studierte Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur Wien (Promotion 1993) und erwarb ihre Habilitation für das Fach Biochemie ebenfalls an der Universität für Bodenkultur (2008). Seit 1999 ist sie an der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität Krems) tätig\, wo sie seit 2010 eine Professur für Medizinische Biochemie innehat und das Department für Biomedizinische Forschung leitet. Seit 2011 war sie Vizerektorin für Forschung und seit 2021 Vizerektorin für Forschung und nachhaltige Entwicklung. Sie ist gegenwärtig Präsidentin der Europäischen Gesellschaft für Künstliche Organe (ESAO) und Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT). Viktoria Weber war an mehreren Europäischen Projekten auf dem Gebiet der therapeutischen Apherese sowie der Sepsis beteiligt und leitete von 2013-2019 das CD-Labor für Innovative Therapieansätze in der Sepsis. Ihre Forschungsinteressen gelten der Grenzfläche zwischen Blut und Biomaterialien\, der Aktivierung von Plättchen und Immunzellen während des Kontakts von Blut mit Biomaterialien\, sowie extrazellulären Vesikeln und ihren Rollen in der Gerinnung und Immunmodulation. Mit ihrer Gruppe entwickelte sie eine Reihe von Methoden zur Charakterisierung des zellulären Ursprungs und der Funktion extrazellulärer Vesikel insbesondere in der Sepsis. \nKoordinaten für die Teilnahme an der Online Sitzung:\nZoom-Meeting: \nhttps://donau-uni.zoom.us/j/69196849157?pwd=YlZacHJzeGFlOThYRldHYll2bC9ydz09 \nMeeting-ID: 691 9684 9157 \nKenncode: 791894 \n 
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/klassensitzung-nwtw-3/
LOCATION:Online
CATEGORIES:Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften,Veranstaltungen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220407T133000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220407T153000
DTSTAMP:20251021T174337Z
CREATED:20211230T122637Z
LAST-MODIFIED:20251021T174337Z
UID:23264-1649338200-1649345400@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:April-Plenum
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltet ihre öffentliche April-Plenarveranstaltung am 7. April 2022 mit einem Vortrag zum Thema \nZu weit\, zu hoch\, zu heiß\, zu kalt – wenn der Mensch an seine Grenzen kommt  \nVortragender: Prof. Dr. med. Hanns-Christian Gunga \nDie Veranstaltung findet in Zoom statt. \nAbstract: \nUmweltfaktoren (Luftdruck\, Luftfeuchtigkeit\, Temperatur\, Licht\, Gravitation) beeinflussen entscheidend den Bauplan und die Funktionsfähigkeit von Organismen einschließlich des Menschen\, vor allem extremen Umwelten. Dies wird im Vortrag anhand von Untersuchungen erläutert\, die unter terrestrischen und Mikro-g Bedingungen im All durchgeführt wurden. Es werden hierbei sowohl die physiologischen Veränderungen als auch psychische Probleme bedingt durch Isolation und Confinement (Beengtsein) behandelt. Ferner werden Lösungsmöglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit unter extremen Umweltbedingungen aufgezeigt und deren Bedeutung für die aktuelle klinische Medizin hervorgehoben. \nVita: \nProf. Dr. med. Dipl. geol. Hanns-Christian Gunga studierte Geologie-Paläontologie und Humanmedizin in Münster und an der Freien Universität Berlin (Diplom 1980\, Promotion 1989\, Habilitation 1997). Seit 2000 ist er Sprecher des Zentrums für Weltraummedizin und Extreme Umwelten an der Charité Universitätsmedizin Berlin\, seit 2004 Universitätsprofessor an der gleichnamigen Institution und Gastprofessor in China (Xi’an) und Chile (Antofagasta) tätig. Seit 2008 ist er Mitglied im Programmausschuss des DLR und z. Zt. in der Funktion des Vorsitzenden Forschung unter Weltraumbedingungen (FuW). Prof. Gunga war an mehreren Raumfahrtmissionen des DLR als PI und Co-PI beteiligt (D2\, MIR\, ISS)\, ist im Augenblick u. a. PI des laufenden Experiments “Circadian Rhythms” auf der ISS sowie PI im DFG Research Unit 2936 „Climate change and Health in Subsaharan Africa (SSA).
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/plenum-2/
LOCATION:Online
CATEGORIES:Plenum,Veranstaltungen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220425T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220425T170000
DTSTAMP:20220407T084104Z
CREATED:20220407T084104Z
LAST-MODIFIED:20220407T084104Z
UID:24208-1650895200-1650906000@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Jour fixe „Europa im 21. Jahrhundert“
DESCRIPTION:Ankündigung Jour fixe „Europa im 21. Jahrhundert“ \nDer Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ veranstaltet einen Jour fixe zum Thema „Europa im 21. Jahrhundert“. Er findet am 25.04.2022\, ab 14 Uhr in Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 statt. Wir laden alle interessierten Mitglieder der Leibniz-Sozietät herzlich ein\, mit uns über die folgenden Fragen um drei Themenschwerpunkte zu diskutieren: \n\nWann endete das „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm)\, und reicht der Jahrhundertbegriff\, um eine sich ankündigende Epochenwende angemessen zu erfassen? Denn die Ankunft im 21. Jahrhundert bedeutet zuallererst\, neue Fragen an die Vergangenheit\, auch an diejenige der letzten dreißig Jahre zu stellen. Wie gehen wir mit der Tatsache um\, dass sich gerade Zukunftserwartungen dramatisch verändern? Dass sich als Illusion erwiesen hat\, was im Jahr 1989 geschichtsphilosophische Prognosen („Ende der Geschichte“) vorausgesagt haben? Da war einerseits die Annahme eines weitgehend friedlich erfolgenden Zusammenbruchs der europäischen Nachkriegsordnung (Schlussakte von Helsinki 1975). Da war andererseits das Wunschdenken über einen letztlich problemlosen Übergang von Sozialismus-Varianten\, mit und ohne sowjetische Vorherrschaft\, hin zu einem „nachholenden“ Kapitalismus neoliberaler Marktwirtschaft und spätmoderner Demokratie – mit populistischen und nationalistischen Gegentendenzen. Die Frage steht im Raum\, wie trügerisch der Ausblick auf ein angebliches neues Zeitalter west-östlicher Ideenkonkurrenz (Demokratie gegen Autokratie) oder von „Weltordnungsentwürfen künftiger globaler Netzwerke“ (Zhao Tingyang) tatsächlich ist. Muss es nicht\, angesichts der ökologischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert\, vorrangig um einen globalen Wettstreit zwischen ökonomischen\, politischen und soziokulturellen Entwicklungsmodellen gehen\, die auf „Prinzipien ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit“ (Thomas Piketty) beruhen?\nWie kann Europa als historischer Erfahrungsraum und als semantisches Bedeutungsfeld\, in allen seinen aktuellen Verschiebungen vor allem zwischen West-Mittel- und Osteuropa bis zu Russland\, auf neue Weise historisiert werden? Anstelle von überheblichen „Siegerarchitekturen“ oder „bereinigten Geschichtsdarstellungen“ (Pankay Mishra) der westeuropäisch-westlichen Vergangenheit sind komplexe Analysen gefragt\, die das einzigartige Geschichtsexperiment einer industriekapitalistischen und materialistischen Zivilisation gleichermaßen als unvergleichlichen Aufstieg von Wissenschaften\, Technologien\, Kulturen und als brutale Chronik von Zerstörung\, Entwurzelung\, Unterdrückung und imperialer Expansion zu erfassen vermögen\, ganz im Sinne von Marx‘ Fortschrittsmetapher des barbarischen heidnischen Götzen. Welche Begrifflichkeiten haben sich dafür bisher bewährt und welche sind erst noch zu finden\, z.B. für die Umbrüche im mittel- und ost/südosteuropäischen Raum? Welchen Umgang finden wir für das seit 1989 nicht neu definierte Konzept des „Westens“ und\, im jetzigen 21. Jahrhundert\, für die Machtstrategien eines imperial auftretenden Nationalismus in Russland?\nWie ist endgültig ein Blickwechsel zu erreichen? Gemeint ist der Wechsel vom Eurozentrismuszum Dezentrieren von (West-)Europaund die konsequente Einbeziehung sowohl innereuropäischer als auch postkolonialer Perspektiven\, mit denen historisches Wissen aus Lateinamerika\, Afrika\, Asien und vor allem aus China in eine immer noch – nicht zuletzt durch den unkritischen Gebrauch bestimmter Begriffe und Paradigmen – europäisierte bzw. verwestlichte Weltgeschichte einfließen können? Erst mit einer solchem grundlegenden Veränderung überlieferter Perspektiven werden die vielfältigen Möglichkeiten einer im 21. Jahrhundert neu entstehenden Welt entdeckt können.\n\n  \nMonika Walter \nDieter Segert \n 
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/jour-fixe-europa-im-21-jahrhundert/
LOCATION:Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Str. 207
CATEGORIES:Arbeitskreise,Veranstaltungen
END:VEVENT
END:VCALENDAR