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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre April-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nAnorganische Pigmente – aktueller Stand und neue Erkenntnisse\nVortragender: Gerhard Pfaff (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nProf. Pfaff ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2018. Nach Studium und Promotion (1983) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena war er als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent am Fachbereich Chemie seiner Universität mit vielfältigen Lehrverpflichtungen auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie tätig.\n1991 begann er seine Tätigkeit in der Pigmentforschung bei Merck in Darmstadt. Seit 1994 war er Leiter der Abteilung Produktentwicklung innerhalb der Forschung für Effektpigmente. 2006 übernahm er bis zu seinem Ausscheiden aus dem  aktiven Berufsleben (2014) die Leitung der Pigmentforschung bei Merck mit den Standorten in Deutschland\, Japan und den USA. Unter seiner Leitung wurden in den Jahren bei Merck vielfältige neue Effektpigmente und funktionelle Materialien entwickelt und zur Marktreife gebracht.\nSeit 1994 hält Gerhard Pfaff Vorlesungen an der TH/TU Darmstadt\, wo er sich 1997 am Fachbereich Chemie mit einer Arbeit zu neuartigen Synthesemethoden für anorganische oxidische Pulver und deren Charakterisierung habilitierte und Privatdozent wurde. 2008 wurde er zum apl. Prof. an der TU Darmstadt ernannt. Gerhard Pfaff ist Autor von etwa 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und mehr als 70 Patenten. Er hält aktuell Vorlesungen an der TU Darmstadt und der Universität Frankfurt/Main.\nAbstract:\nPigmente und Farbstoffe\, die unter dem Begriff “Farbmittel“ zusammengefasst werden\, sind für die Menschheit schon seit Jahrtausenden von großer Bedeutung. Sie trugen in der Vergangenheit und tragen auch in Gegenwart und Zukunft zu einer Verschönerung des täglichen Lebens und des uns umgebenden Raumes sowie zur Akzentuierung und Differenzierung von Objekten bei. Pigmente und Farbstoffe nehmen zudem über ihre Anwendungen in unterschiedlichsten Systemen Einfluss auf unsere Gedanken\, Gefühle und Stimmungen.\nAnorganische Pigmente gehören zu den wichtigsten Farbmitteln. Sie zeichnen sich durch farbliche Vielfalt\, hohe Stabilität und vergleichsweise kostengünstige Herstellprozesse aus. Der Vortrag behandelt die Entwicklungsgeschichte der anorganischen Pigmente vom Altertum bis in die Gegenwart. Während die in früherer Zeit verwendeten Pigmente entweder auf natürlichen Materialien basierten oder über empirische Prozesse erzeugt wurden\, werden die meisten der heute technisch relevanten anorganischen Pigmente im industriellen Maßstab hergestellt. Dazu zählen Titandioxid-\, Eisenoxid-\, Ultramarin- und Ruß-Pigmente ebenso wie Effektpigmente oder funktionelle Pigmente mit speziellen magnetischen und korrosionshemmenden Eigenschaften.\nIn den letzten Jahren machen vor allem Effektpigmente durch innovative Neuentwicklungen auf sich aufmerksam. Das betrifft sowohl Metalleffektpigmente als auch transparente Effektpigmente\, die sich durch spezielle optische Eigenschaften wie Metallglanz\, Perlglanz\, Interferenzfarbe und Abhängigkeit der Farbe vom Betrachtungswinkel (Farbflop) oder aber durch funktionelle Charakteristika wie elektrische Leitfähigkeit\, Reflexion von Infrarotstrahlung und Absorption von Laserstrahlen auszeichnen.
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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einer \nnicht-öffentlichen Geschäftssitzung  \nam 11. 04.2019. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal\nZeit: 12:00 Uhr bis 13:0  und 15:30 bis 16:30 \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Quellen und Folgen der interdisziplinären Forschung (am Beispiel der Humanontogenetik)
DESCRIPTION:10117 Berlin\, Am 16. April 2019 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nQuellen und Folgen der interdisziplinären Forschung (am Beispiel der Humanontogenetik)\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. sc. phil. Karl-Friedrich Wessel (MLS) \nOrt: Mohrenstr. 40/41\, Raum 415 (4. Etage\, links hinter der Stahltür) \nZeit: 16.04.2019\, 10:00 – 12:00 Uhr \nAbstract: \nIn dem Vortrag wird auf die Komplexität und Praxis interdisziplinärer Forschung eingegangen. Als Hintergrund dient die Entwicklung der Humanontogenetik seit den 1970er Jahren. Hervorgehoben werden insbesondere die folgenden Disziplinen: Entwicklungspsychologie\, Endokrinologie\, Verhaltensbiologie\, Gerontologie\, Rehabilitationswissenschaften und Philosophie. Ein Akzent wird auf die Wissenschaftlerpersönlichkeiten gelegt\, die an interdisziplinären Geschehen beteiligt sind. \nKurzvita: \nProf. Dr. sc. phil. Karl-Friedrich Wessel arbeitete nach dem Studium der Philosophie mit dem Nebenfach Physik / Physikgeschichte als wissenschaftlicher Assistent\, Oberassistent und Dozent im Bereich „Philosophische Probleme der Natur-\, technischen und mathematischen Wissenschaften“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1977 wurde er als Nachfolger von Hermann Ley auf die Professur für Philosophische Probleme der Naturwissenschaften des eben genannten Bereiches berufen. 1990 wurde er Leiter des neu gegründeten „Instituts für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik“ und nach 2000 Leiter des „Projektes Humanontogenetik“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft für Humanontogenetik und Herausgeber der „Berliner Studien zur Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik“ (bisher 38 Bände). \nProf. Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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