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SUMMARY:Ankündigung: Diskussionsveranstaltung im Arbeitskreis Gesllschaftsanalyse und Klassen 15.02.13
DESCRIPTION:Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse – Diskussion \nThema: Transformationsprozesse global \n15.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BISS e. V.\, Pettenkoferstr. 16-18\, 10247 Berlin\nFür weitere Informationen bzw. Materialien bitte Nachfragen an thomas@biss-online.de.
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SUMMARY:Ankündigung: Februar-Sitzung der Klasse Sozial-und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften findet planmäßig am 14.02.2013 statt. \nDietrich Mühlberg (Berlin) :\nZu aktuellen Tendenzen in den Kulturwissenschaften \n10.00 bis 12.00 Uhr; Berlin\, Rathaus Tiergarten; Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Mühlberg (76) ist Kulturwissenschaftler. Nach dem Studium der Philosophie\, Germanistik und Kunstgeschichte arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Greifswald\, Sofia und Berlin (HU). Hier entwickelte er den Studiengang Kulturwissenschaft und hatte 1974 – 1996 die Professur für Kulturgeschichte inne. Sein Arbeitsschwerpunkt waren neben kulturtheoretischen Grundfragen die Kulturgeschichte des Alltags\, der unterbürgerlichen Schichten und ihrer sozialen Bewegungen. Danach war er bis 2001 am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam an Untersuchungen zur deutschen Kulturgeschichte seit 1945 und zum kulturellen Wandel nach 1990 beteiligt und hielt außerdem Lehrveranstaltungen an der HUB und an der Dresdener Internationalen Universität ab. Von 2004-2012 war er Kultursenator des Landes Sachsen-Anhalt. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender der Kulturinitiative ’89 (seit 1994) sowie Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten mehrerer kultureller Einrichtungen.\nSeine Veröffentlichungen und Editionen sind der Geschichte der Arbeiterkultur und der Kultur sozialer Bewegungen gewidmet\, seit 1991 vor allem der Kulturgeschichte der SBZ/DDR (Kulturpolitik\, Zugänge zur Alltagskultur\, Sexualität\, Medienverhalten) und den kulturellen Folgen der deutschen Einheit. \nAbstract:\nDie unter dem Label “Kultur” firmierenden wissenschaftlichen Disziplinen haben sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten stark vermehrt: durch integrative Aufgabenstellungen (transdisziplinäre Projekte) wie auch durch disziplinübergreifende (interdisziplinäre) Zusammenarbeit. “Kulturelle Probleme” verlangen zu ihrer Bearbeitung die Konzepte und Methoden verschiedener Fachrichtungen\, die dabei tendenziell kulturwissenschaftliche Subdisziplinen bilden. Zugleich soll es die “kulturelle Sicht” ermöglichen\, heterogene Wissensformen und Disziplinen zusammenzuführen.\nAuslöser dieses Anstiegs waren praktische Probleme und Aufgaben\, die als kulturelle verstanden werden. Dazu gehören die wachsende kulturelle Kommunikation wie Abgrenzung als Globalisierungsfolgen. “Mentale Dispositionen” prägen politisches Handeln\, äußern sich in Nationalismus\, Rassismus und Tea-Party-Bewegung\, aber auch in zivilgesellschaftlichem Engagement für Nachhaltigkeit\, für Commens und soziale Gerechtigkeit. Tiefgreifende Umwälzungen der Kommunikationsformen änderten die kulturelle Situation ebenso wie die anhaltende Durchgestaltung aller Produktionen und Lebensbereiche. Die jüngsten Jahrzehnte brachten ein schnelles Wachstum der Kultur- und Kreativwirtschaft wie der Kulturberufe und damit auch des Ausbildungsbedarfs.\nDie Reaktionen des Wissenschaftsbetriebs sind so unübersichtlich wie das Feld der praktischen Probleme. Der Anstieg universitärer Ausbildungsmöglichkeiten ist enorm\, die anbietenden diversen “Kulturwissenschaften” bearbeiten Teilaspekte\, die verfügbaren kulturtheoretischen Entwürfe bieten vielfältige Orientierungsmöglichkeiten\, lassen aber noch keine integrierende Potenz erkennen.\nAuf Marx gegründete Gesellschaftstheorien\, die dem sozialistischen Experiment zugrunde lagen\, haben keine wirklich brauchbare Theorie der Kultur hervorgebracht. Obwohl Kulturwissenschaft als akademische Disziplin hier entstanden ist\, blieb sie marginal und für das Selbstbild der Gesellschaft ohne Bedeutung. Diskussionswürdig ist\, worauf Marxisten eine Antwort finden sollten – Perspektiven marxistischer Kulturwissenschaft heute.
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LOCATION:Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, 10551
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SUMMARY:Wiss. Konferenz: Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften veranstaltet am 13. 12. 2012 die wissenschaftliche Konferenz \n “Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne”\nEinladung und Programm: \n \nZeit: Donnerstag\, den 13. Dezember 2012 10.00 – 17.30 Uhr \nACHTUNG: Veranstaltungsort ist nicht das Rathaus Tiergarten\, sondern das \nRathaus Berlin-Mitte\, 1\, Etage\, Bezirksverordnetensaal\, Berolinastraße\, U-Bahnhof Schillingstraße \n Programm: \n10.00 Uhr Eröffnung: Gerhard Banse\, Präsident der LS \nModeration: Hans-Otto Dill \n10. 05 – 11.20 Uhr Referate \nMüller\, Reimar: JJR als Geschichtsphilosoph \nKrause\, Günter: JJR – Begegnungen mit der Ökonomie \nTosch\, Frank: Zu den botanischen Lehrbriefen Rousseaus \nDiskussion 11.20-11.35 Uhr \n11.45 –13.00 Uhr -Mittagspause- \nModeration: Günter Krause \n13.00-14.25 Uhr Referate \nKlenner\, Hermann: Rousseau: Die modernen Völker haben keine Sklaven\, sie sind selbst welche \nEtte\, Ottmar: Von Rousseau und Diderot zu Pernety und de Pauw: Die Berliner Debatte um die Neue Welt. \nWehinger\, Brunhilde: Rousseau und Friedrich II. \nDiskussion 14.25- 14. 50 Uhr \n 14.50 – 15.20 Uhr – Kaffeepause – \nModeration: Winfried Engler \n15.20 – 16.45 Uhr Referate \nDill\, Hans-Otto: Die Neue Héloïse: Aufbruch des modernen Individuums oder Rückkehr in die Idylle? \nPfeiffer\, Helmut: Genuss und Entstellung. Zu Rousseaus zweiter rêverie \nUhlig\, Christa: Emile oder Über die Erziehung \nDiskussion 16.45 – 17.15 Uhr \nSchlusswort: Hans-Otto Dill 17. 15 – 17.20 Uhr \n17.20 – 18.30 Uhr – vin d`honneur – \n  \n  \n 
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SUMMARY:2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo- Montan- Umwelt- Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) veranstaltet den 2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“ am 9. November 2012 in Berlin. \nEinladung:  \n \nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\,\nArbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften\nin Zusammenarbeit\nmit der Wissenschaftlichen Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (WiGB) und dem Verein der Berlin-Brandenburgischen Geologie-Historiker „Leopold von Buch“ e.V. \n2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“\nam 9. November 2012 \nim Balkon-Saal im Rathaus Tiergarten\,\nMathilde-Jakob-Platz 1\, 10551 Berlin\n(Nähe U-Bahn-Station Turmstraße) \nBeginn: 10.00 Uhr                 Ende: gegen 16.00 Uhr \n Vorläufiges Programm \nVortragsteil:\n(Zeitangaben sind vorläufige Orientierungen)\nAngemeldete Vorträge (Stand 16.10.2012): \n10.00\nProf. Dr. Heinz Kautzleben\, Leibniz-Sozietät\, Prof. Dr. Viktor Mairanowski\, WiGB\, Dr. Peter Kühn\, Verein „Leopold von Buch“:\nZum Anliegen von Projekt und 2. Workshop  \n10.30\nDr. Felix Royzenman\, M-RAEN*\, WiGB:\n Hochgenaue Prognose von Lagerstätten als Entwicklung der Lehren von V. I.                 Vernadskij über die Rolle der mineralischen Rohstoffbasis (in Russisch mit                   Übersetzung ins Deutsche)  \n11.00\nDr. Jürgen Kopp\, Leibniz-Sozietät:\nAlexander Jevgenevič Fersman – ein bedeutender Schüler Vernadskijs  \n11.30\nDr. Axel Mueller\, Norwegischer Geologischer Dienst\, Trondheim:\nVictor Moritz Goldschmidt – der Vater der modernen Geochemie und Kristallchemie \nMittagspause: 12.30-13.30 \n13.30\nProf. Dr. Bernd Voland\, FSU Jena:\nVernadskij und die Umweltgeochemie \n14.30\nProf. Dr. Reinhard O. Greiling\, Leibniz-Sozietät\, Karlsruher Institut für Technologie: Erfahrungen eines Geologen zu den Wechselwirkungen Geosphäre- Biosphäre-Atmosphäre  \nZu jedem Vortrag ist eine ausführliche Diskussion vorgesehen. \n15.00\nAllgemeine Diskussion  \nDem Vortragsteil des  Workshops soll eine allgemeine Diskussion folgen\, von der Schluss­folgerungen speziell für die weitere Vorbereitung des für März 2013 geplanten wissenschaft­lichen Kolloquiums anlässlich des 150. Geburtstages von Akademik Vladimir Ivanovič Vernadskij und allgemein für die weitere Förderung der Geo- und Umweltwissenschaften in der Leibniz-Sozietät erwartet werden. \nDabei sollen die Ergebnisse des 1. Workshops (genannt Seminar) einfließen\, der am 17.11.2011 stattfand. Dazu gibt es einen Bericht\, der zu Beginn der allgemeinen Diskussion vorgetragen werden kann. \nAnfragen an:\nHeinz Kautzleben       kautzleben@t-online.de\nViktor Mairanowski   vmairan@gmx.de\nPeter Kühn                 kuehn_peter@t-online.de \nErläuterung:\nM-RAEN = Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Geistes- und Sozialwissenschaften\, Oktober 2012
DESCRIPTION:Einheit in der Vielfalt. Zur Entwicklung der Psychologie im Spannungsfeld zwischen Natur- und Geisteswissenschaften \nVortrag von Prof. Dr. Helga Sprung und Prof. Dr. Lothar Sprung (Berlin): \nC.V.:\nFrau Prof. Helga Sprung ist Psychologin mit den Arbeitsgebieten Klinische experimentelle Psychologie\, Psychophysiologie\, Psychopharmakologie\, Methodenlehre\, Psychodiagnostik\, Allgemeine Psychologie\, Geschichte der Psychologie und Frauen in der Geschichte der Psychologie. Von1962 bis 1977 war sie in der experimentellen Klinischen Psychologie in einer kardiologischen Spezialklinik der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin-Buch tätig. Anschließend arbeitete sie zehn Jahre lang freiberuflich auf den Gebieten der Methodologie und Methodik der Psychologie\, Psychodiagnostik und Geschichte der Psychologie. Von 1987 bis 1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1991 bis 1999 leitete sie zwei Forschungsprojekte über Geschichte der Psychologie\, die von der „Deutschen Forschungsgemeinschaft” (DFG) gefördert wurden; außerdem war sie 1994 bis 1996 im Rahmen des „Wissenschaftler-Integrations-Programms” (WIP) wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Vier Bücher verfasste sie gemeinsam mit Lothar Sprung\, außerdem zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und Monographien. \nProf. Lothar Sprung ist Psychologe mit den Arbeitsgebieten Methodenlehre\, Psychodiagnostik\, Allgemeine Psychologie\, Klinische experimentelle Psychologie\, Theoretische Psychologie\, Evolutionspsychologie und Geschichte der Psychologie sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2000. Nach einer Lehre als Bau- und Möbeltischler und dem Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Promotion 1970\, Habilitation 1980\, beide in Berlin) wurde er 1970 zum Dozenten und zum Stellvertretenden Direktor der Sektion Psychologie der Humboldt-Universität berufen\, wo er Forschungsgruppen zur “Kognitiven Psychologie” (Begriffsbildung)\, zur Experimentellen Psychopathologie und Psychodiagnostik sowie zur Psychodiagnostik und Geschichte der Psychologie leitete. In der Gesellschaft für Psychologie der DDR organisierte er von 1964 bis 1990 verschiedene Tagungen\, teilweise mit internationaler Beteiligung.1985-95 wirkte er im Projektrat des interdisziplinären Forschungsprojektes “Bio-psycho-soziale Einheit Mensch” (Humanontogenetik) am (späteren) “Interdisziplinären Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik” der Humboldt-Universität mit\, wo er 1990 zum Ordentlichen Professor für Methodologie und Methodik der Humanwissenschaften berufen wurde. Seit 1970 wurde er 15mal zu Gastprofessuren\, Vorträgen und Studienaufenthalten in sieben Ländern eingeladen. Er ist Autor\, Mitautor oder (Mit-)Herausgeber zahlreicher Bücher und Fachartikel. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft(DFG) zieht ihn seit 1992 als Gutachter heran. \nAbstract:\nDie Jahrtausende alten Traditionen der Psychologie lassen sich stark vereinfacht in 4 Formen zusammenfassen: 1.als Psychosophie\, 2.als Philosophiepsychologie\, 3.als Psychognosie und 4. als Erfahrungsseelenkunde. Aufbauend auf dieser mehr geisteswissenschaftlichen älteren Psychologie entwickelte sich die neuere Psychologie im 19. Jh. als Einzelwissenschaft. Der Durchbruch gelang durch den Transfer naturwissenschaftlicher Methoden auf die Untersuchung psychischer Phänomene. Die Psychologie als Lehre vom Erleben und Verhalten entfaltete sich seitdem in vielfältigen Varianten u. a. als Psychophysik\, als Psychophysiologie\, als Objektive Psychologie (Behaviorismus)\, als Entwicklungspsychologie\, als Differentielle Psychologie (und als Tiefenpsychologie). Parallel dazu erfolgte ihre Disziplingenese\, die Institutionalisierung und die Professionalisierung.\nEs entstand ein Methodenkanon zur empirischen Untersuchung psychischer Phänomene\, der im Vortrag ansatzweise dargestellt wird. Mit diesem ist die Psychologie zunehmend besser in der Lage\, auch komplexere psychische Phänomene wie Kognitionen\, Emotionen und Sozialbeziehungen empirisch zu untersuchen
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