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SUMMARY:Januar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Januar-Plenarsitzung zum Thema \nMax Webers “Wissenschaft als Beruf” –\nzur Aktualität eines Vortrages hundert Jahre danach\nVortragender: Wolfgang Küttler (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Küttler ist Historiker. Er wurde 1990 zum Korrespondierenden Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nVon 1974 bis 1991 leitete er den Wissenschaftsbereich „Theorie und Methodologie der Geschichtswissenschaft“ am Zentralinstitut für Geschichte der AdW der DDR; bis zur Emeritierung 2001 war er Mitarbeiter am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Mehrere Bücher und zahlreiche andere Publikationen repräsentieren seine Arbeitsergebnisse auf den Gebieten Geschichtsmethodologie\, Historiographiegeschichte und Wissenschaftsgeschichte.\nAbstract:\nMax Webers am 7. November 1917 in München  und im Oktober 1919 veröffentlichter Vortrag „Wissenschaft als Beruf“ ist einer der klassischen wissenschaftstheoretischen Texte. Seine nachhaltige Aktualität besteht in den Antworten\, die er auf die hier zentral gestellte Doppelfrage gibt: „Was bedeutet die Wissenschaft für den\, der sich ihr hingibt“\, und: „Welches ist der Beruf der Wissenschaft innerhalb des Gesamtlebens der Menschheit? und welches ihr Wert?“ [Gesamtausgabe I\,17\,88]. Weber fragt zunächst danach\, was zu tun ist\, wenn Wissenschaft als materiell einträgliche Tätigkeit in der modernen kapitalistischen Gesellschaft betrieben werden soll (die USA geben ihm dafür schon damals das realistische Zukunftsbild).\nEr fragt weiter\, worin die kognitiven und ethischen Grundlagen wirklichen Erkenntnisfortschritts bestehen und grenzt die Wissenschaft als empirisch begründete und überprüfbare Erfassung der Welt strikt von religiösem\, künstlerischem und  auch alltäglichem Verhalten der Menschen zur Welt ab. Darin sieht er  sowohl die Gemeinsamkeit aller Wissenschaften als auch die Grundlage ihrer Differenzierung nach Gegenständen und Problemen.\nIn ihrer konstitutiven Funktion für das moderne Leben im Kapitalismus besteht zugleich der Wert\, den die darin existierenden  Menschen der Wissenschaft beimessen. Weber verneint\, dass es ihr Beruf sein könne\, einem über äußere technische Lebensbedingungen hinausgehenden qualitativen Fortschritt zu dienen und politische oder alltägliche  Entscheidungen in diesem Sinne zu begründen. Er bejaht aber\, dass verantwortungsvoll verstandene Philosophie und Wissenschaft diese Entscheidungen  durch  Analyse der Folgen  des Handelns im Verhältnis zu den Zielen kritisch begleiten können und sollen.\nWeber reflektierte diese Probleme im ideologischen Kontext eines Liberalen in der Grenzsituation der imperialistischen Epoche (W.J. Mommsen). Im Kern sind es aber nach den Erfahrungen des 20. und beginnenden 21. Jh. weit über diesen Rahmen hinaus Probleme von allgemeiner Bedeutung. Im Zeitalter der Digitalisierung und der scheinbar unbegrenzten Wirkungsmacht von Wissenschaft und Technik sind sie in vieler Hinsicht heute noch schärfer gestellt\, als sie damals\, im und kurz nach dem Ersten Weltkrieg\, akut geworden waren.
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Dezember-Plenarsitzung zum Thema \nDisputatio zur Energeiwende 2.0 – im Fokus die kardinale Effektivität und Effizienz\nmit Beiträgen von Ulrich Busch (MLS)\, Lutz-Günther Fleischer (MLS)\, Ernst-Peter-Jeremias (Neuruppin)\, Norbert Mertzsch (MLS) \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nThesen zm Kolloquium \n 
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen November-Plenarsitzung zum Thema \nPhilosophie und Naturwissenschaften.\nDie Sitzung wird als \nKolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Ehrenpräsident Herbert Hörz \n  \nmit Beiträgen von Gerhard Banse (MLS)\, Horst Klinkmann (MLS)\, Dieter B. Herrmann (MLS) Nina Hager (MLS)\, Rainer Schimming (MLS)\, Lothar Kolditz (MLS) \ndurchgeführt. \nOrt:    Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:   13:30 Uhr bis 16:30 Uhr \nEinladung des Präsidenten
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (2)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt den 2. Teil ihrer November-Plenarsitzung als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 90. Geburtsstages von Hans-Jürgen Treder\ndurch mit folgenden Beiträgen: \nHorst Kant (MLS): Biographischer Abriss & Hans-Jürgen Treder als Physikhistoriker\, Dierck-Ekkehard Liebscher (Potsdam); Eigenzeit und Weltalter\,\n Klaus Mauersberger (Dresden) & Monika Schulz-Fieguth (Potsdam): Gedanken zu einem Bildband über Hans-Jürgen Treder \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \n 
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (1)
DESCRIPTION:Die November-Sitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium in memoriam Siegfried Wollgast (1933-2017)\ndurchgeführt mit Beiträgen von \nBerthold Heinicke (Dresden)\, Hartmut Hecht (MLS)\, Gerhard Banse (MLS)\, Armin Jähne (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \nDr. Berthold Heinicke (Dresden): Dreißig Jahre „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“\nC.V.:\nStudium TU Dresden 1977–1981\, Promotion 1990; Mitinhaber eines Architektur- und Ingenieurbüros in Haldensleben; seit 1991 Vorlesungstätigkeit an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Diverse Publikationen zu Themen der frühneuzeitlichen Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte\nAbstract:\nEs ist ein zufälliges Zusammentreffen\, dass nunmehr dreißig Jahre nach der Veröffentlichung der „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“ im damaligen Akademie-Verlag Berlin das Gedenkkolloquium für Siegfried Wollgast stattfindet. Das Werk kann nicht nur was Anspruch und Umfang betrifft\, sondern auch nach eigenem Zeugnis des Verfassers mit Fug und Recht als ein Lebenswerk angesehen werden. Es stellte zu seiner Zeit eine Pioniertat dar\, und in diesem Beitrag zu Ehren des Verstorbenen werden dieses Werk\, seine Rezeption und zukünftige Aufgaben frühneuzeitlicher Philosophiegeschichte aus heutiger Perspektive in den Blick genommen. \nProf. Dr. Armin Jähne (Bernau): Der „Oberlausitzer“ Siegfried Wollgast. Es war nicht nur die deutsche und europäische Frühaufklärung…\nC.V.:\nStudium der Geschichte (1961 – 1966) und Promotion (1970); danach Tätigkeit als Oberassistent\, Dozent und ao. Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin\, 1980 Dr. sc. phil.\, 1996/97 abgewickelt; Projektarbeit; seit 2001 Mitglied und seit 2012 Vizepräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\nAbstract:\nEs waren nicht nur die deutsche und die europäische Frühaufklärung\, mit der sich Siegfried Wollgast die längste Zeit seines Wissenschaftlerlebens beschäftigte. Das Spektrum seiner Forschungen ging weit darüber hinaus. Erinnert sei an seine vorbildlichen Studien zu Karl Christian Friedrich Krause (1781 – 1832)\, die ihn – natürlich und nicht bloß in diesem Zusammenhang – auf Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814) zurückführten. Der große Rammenauer war ebenso wie der Kamenzer Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781) nie zentraler Gegenstand einer Arbeit von Wollgast\, blieb aber in dessen philosphiegeschichtlichen Gedankenkreis immer präsent. Es ist die erstaunliche Vielzahl von Frühaufklärern in der Oberlausitz\, die bei Siegfried Wollgast eine besondere Affinität zu dieser eigenartigen politischen Region sui generis wachsen ließ. Es war vor allem Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 – 1708\, geb. in Kieslingswalde\, zwischen Görlitz und Lauban)\, zu dem er sich\, und damit auch zum Zittauer Gymnasialdirektor Christian Weise (1642 – 1708)\, wissenschaftlich hingezogen fühlte. Die Verbundenheit mit der Oberlausitz zeigte sich auch in seiner aktiven Teilnahme am gemeinsam von Leibniz-Sozietät und Deutscher Assoziation der Absolventen und Freunde der Moskauer Lomonossow-Universität (DAMU) in Bautzen 2012 veranstalteten Kolloquium „1812/1813 Russland im Krieg mit Napoleon. Von Borodino bis Bautzen“. Bewunderwert ist\, wie weit Siegfried Wollgast den Bogen der ihn bewegenden Themen spannte: Von der Frühaufklärung über die Utopie in Vergangenheit und Gegenwart\, einschließlich von „‚Realen Sozialismus’ und Utopie“\, bis hin zu aktuellen Problemen von Toleranz und Intoleranz\, Patriotismus und Vaterland. \nProf. Dr. Gerhard Banse (Präsident der Leibniz-Sozietät): Siegfried Wollgast und das „Phänomen“ Technik\nC.V.:\n1965 – 1969 Studium an der Pädagogischen Hochschule Potsdam; 1971 – 1974 Doktorand an der Sektion Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin; 1974 – 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus\, am Institut für Philosophie der Universität Potsdam und an der heutigen EA – European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler; 1999 – 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie\, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. 1974 Promotion\, 1981 Habilitation\, 1988 Ernennung zum Professor für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, 2000 Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 Ernennung zum Professor e.h. (ehrenhalber) der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Mitglied (seit 2000)\, Vizepräsident (2009 – 2012) und Präsident (seit 2012) der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.\nAbstract:\nIm vielfältigen wissenschaftlichen Wirken von Siegfried Wollgast gibt es einen kurzen Zeitraum\, in dem die ebenso erfolg- wie ergebnisreiche philosophische Beschäftigung mit dem „Phänomen“ Technik ein zentraler Gegenstand war. Mit notwendigen Vorarbeiten und einigen „Nachwehen“ lässt sich dieser Zeitraum durch zwei Buchpublikationen eingrenzen: 1979 erschien die Monografie „Philosophie und Technik“ und 1984 wurde der Sammelband „Technikphilosophie in Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben. Inhaltlich ging es Wollgast dabei weniger um die systematische Behandlung der vielfältigen aktuellen Interdependenzen zwischen Philosophie und Technik\, sondern sein Interesse galt vor allem (philosophie)historischen Zusammenhängen\, galt der Geschichte dieser Interdependenzen\, diese dabei nach „Mustern“ und Wiederholungen\, aber auch nach Neuansätzen durcharbeitend. – Im Vortrag wird auf dieses Wirken eingegangen. \nPD Dr. Hartmut Hecht (Berlin): Vernunft und Glaube. Denkanstöße von Siegfried Wollgast\nC.V.:\nStudium der Physik und der Philosophie; danach Lehre und Forschung an verschiedenen Universitäten\, darunter der Humboldt-Universität zu Berlin und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; seit 2014 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften.\nForschungsschwerpunkte: Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie. Seit 1984 vor allem Leibniz und Leibniz-Rezeption in der Philosophie und den Wissenschaften – zunächst an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, später als Arbeitsstellenleiter bei der Leibniz-Edition Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Herausgabe der naturwissenschaftlichen\, medizinischen und technischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz im Rahmen der Akademie-Ausgabe\nAbstract:\nDas Verhältnis von Vernunft und Glaube bezeichnet ein Thema\, das Siegfried Wollgast zeit seines Lebens beschäftigt hat. Es ist geeignet\, sowohl seine Forschungsmethodologie als auch die Kreativität seines Denkens exemplarisch darzustellen. Siegfried Wollgasts Auseinandersetzung mit diesem Thema war zunächst durch seinen bevorzugten Forschungsgegenstand\, die Frühaufklärung in Deutschland und Polen\, bestimmt. Sie erlangte dann zunehmend allgemeinere Bedeutung und führte in einem Aufsatz aus dem Jahr 2012 zu Überlegungen\, die den Glauben als philosophisches Problem thematisierten. Die Diskussion dieses Aufsatzes wird den Hauptinhalt des Vortrags ausmachen.
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Oktober-Sitzung ein zum Thema \nUnbestimmtheit\, Unsicherheit\, Fehlerhaftigkeit und Fehlertoleranz in Natur\, Technik und Gesellschaft\nDie Sitzung wird als wissenschaftliches Kolloqium anlässlich des 80. Geburtstages des Sektetars der Klasse Naturwissenchaften und Technikwissenschaften \, Lutz-Günther Fleischer\, veranstaltet \nmit Beiträgen von:\nGerhard Banse (MLS)\, Karl-Friedrich Wessel (MLS)\, Werner Eebeling (MLS) & Rainer Feistel (MLS)\, KLaus Fuchs-Kittowski (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \n  \nAbstracts \nKarl-Friedrich Wessel:\nDer ganze\, unvollkommene Mensch und seine Technik \nW. Ebeling und R.Feistel:\nDie Rolle von Fehlern in der Evolution bei der Entstehung des Neuen\, des Lebens und der Informationsverarbeitung \nKlaus Fuchs-Kittowski\nZum Verständnis der Information und der digitalen Transformation in einer vernetzten und verwundbaren Gesellschaft – Die Paradoxien der Sicherheit sowie  zur Stellung und Verantwortung  des Menschen in riskanten informationstechnologische Systemen
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz "Menschen im Weltraum"\, Teile 1 und 2
DESCRIPTION:Am 17. und 18. Mai findet eine gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien (LIFIS)  zum Thema \n„Menschen im Weltraum – Teile I und II“\nstatt. Der Tagungsort ist am 17. 05. 2017 (Teil I) die Aula des Leibniz-Gymnasiums\, Schleiermacherstraße 23\, 10961 Berlin; am 18. 05. 2017 findet der II. Konferenz-Teil im bekannten Sitzungsraum der Leibnizsozietät dem BBV-Saal des Rathauses Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin statt. \nFlyer für beide Veranstaltungsteile (Stand 28.03.18)\ns.a. Ankündigung auf der Webseite des LIFIS
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SUMMARY:März-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Plenarsitzung\, die als wissenschaftliches Kolloquium durchgefürt wird zum Thema \nDie Bedeutung des Pro-Hormons “Vitamin D” für die Gesundheit der Bevölkerung – unter besonderer Berücksichtigung altersbedingter Krankheiten\nProf. Dr. Gerhard Banse (Berlin)\, Präsident der Leibniz-Sozietät: Eröffnung \nProf. Dr. Horst Göring (Berlin): Die Synthese von Vitamin D in der Natur unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Europa\n CV:\nHorst Göring\, Rentner: Studium der Biologie und Promotion an der Biologischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität\, Moskau.\nVon 1961 bis 1992 tätig an der Humboldt-Universität zu Berlin.\nWissenschaftliche Grade: Dr. habil. rer. nat.\, Dr. sci.; Professor h. c. der Staatlichen Lomonossow- Universität\, Moskau. Wichtigste Forschungsgebiete: Membrantransport\, pflanzliche Biotechnologie. In den letzten Jahren fast ausschließlich: Biologische Grundlagen der Bedeutung von Cholecalciferol für die Gesundheit des Menschen.\nAbstract:\nDie Sonne und das Leben hängen auf das Engste zusammen. Der Mensch braucht die UV-Strahlung der Sonne und das damit verbundene „Sonnenprodukt“ Vitamin D.\nNirgends in der Welt leben so viele Menschen so weit vom Äquator entfernt wie in Europa und haben damit eine ungünstige „Sonnenbilanz“. Trotzdem werden diese kritische Situation und daraus folgende Notwendigkeiten häufig in Frage gestellt. Können wir jedoch wirklich auf solche Notwendigkeiten verzichten; sei es zusätzliches UV-Licht oder die Zusatzversorgung mit Vitamin D? Das betrifft insbesondere kritische Personengruppen\, wie alte Menschen oder Flüchtlinge aus südlichen Regionen.\nProf. Dr. Pawel Płudowski (Warschau): Vitamin D supplementation guidelines – which to choose and why (Leitlinien zur Vitamin D Supplementation –  wie und warum Nahrungsergänzung)\n CV:\nPawel Pludowski\, Associate Professor at the Department of Biochemistry\, Radioimmunology and Experimental Medicine\, The Children’s Memorial Health Institute\, Warsaw\, Poland.\nAuthor and co-author of 194 scientific papers\, including 52 papers indexed in PubMed. His citation number according to Web of Science Core Database: more than 700; Hirsh Index: 12.\nPawel Pludowski has a scientific degree of Doctor of Science (habilitation) in medical science and he is a President of the European Vitamin D Association (EVIDAS).\nAbstract:\nDie Forschung während der letzten zwei Jahrzehnte erweiterte und vervollkommnete das Verständnis für die Funktionen und Wirkungen von Vitamin D. Sie reichen von der Regulation der Calcium- und Phosphatabsorption sowie dem Knochenstoffwechsel bis zu zahlreichen pleiotropen Prozessen in den Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen sowie ökologischen Studien dokumentieren signifikante Zusammenhänge zwischen höheren Serum 25-Hydroxyvitamin D[25(OH)D]-Konzentrationen und positiven Wirkungen auf mehrere chronische\, übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten. Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen und Organisationen leiteten daraus Empfehlungen für die Vitamin-D-Supplementierung und optimale Werte der Serum-25(OH)D-Konzentrationen ab. Die knochenzentrierten Leitlinien schlagen als Zielkonzentration für 25(OH)D 20 ng/ml (50 nmol/L) und eine altersabhängige tägliche Vitamin D-Dosis von 400 bis 800 IE vor.\nLeitlinien\, die sich auf die pleiotropische Wirkung von Vitamin D konzentrieren\, empfehlen eine Zielkonzentration für 25(OH)D von 30 ng/ml (75 nmol/L)\, sowie alters-\, körpergewichts-\, krankheits- und ethnitätsabhängige Vitamin D-Dosen\, die zwischen 400 und 2000 IE/Tag liegen.\nDie vernünftig ausgewogene Dosierung hängt vom individuellen Gesundheitszustand\, dem Alter\, dem Körpergewicht\, dem dominierenden Aufenthaltsbereich\, den Ernährungs- und Kulturgewohnheiten ab und legt in der klinischen Praxis die Orientierung an regionalen oder landesweiten Leitlinien nahe. Obwohl natürliche Vitamin D-Quellen die Konzentration von 25(OH)D im Verhältnis zu den Ernährungsgewohnheiten und dem Aufenthaltsbereich erhöhen können\, werden diese Effekte für die  breite Bevölkerung als unzureichend angesehen\, um die ganzjährig zu sichernde Konzentrationen für  25(OH)D im Bereich von 30-50 ng/ml (75-125 nmol/L) zu  gewährleisten.\nProf. Dr. Peter Oehme (Berlin): Einige Gedanken zur Perspektive der Vitamin D-Forschung\nCV:\nPeter Oehme\, Prof. Dr. med. habil.\, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie\,\n1955-61 Studium der Humanmedizin\, 1962-1967 Charité: Lehraufträge Arzneiverordnungslehre\, Klinische Pharmakologie\, Habilitation mit einem neuropharmakologischen Thema.\n1976-1991 Gründungsdirektor des Institutes für Wirkstoffforschung der AdW der DDR.\n1992-2002 Forschungsgruppenleiter und Projektleiter im Leibniz-Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie\,\n2010-2013 senior advisor im gleichen Institut. Forschungsschwerpunkte: Neuropeptidforschung insbesondere zur Substanz P\, zu Stress und Sucht.\nAuswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften\, Mitglied der Leibniz-Sozietät. \nAktualisierter Veranstaltungsflyer
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SUMMARY:Januar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 25. Januar 2018 führt die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin ihre öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung durch zum Thema \nStaat im Ausverkauf.\nPrivatisierung in Deutschland\nVortagender: Tim Engartner (MLS) \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Engartner ist Politikwissenschaftler und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2017. Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Englisch für das Lehramt in Bonn\, Oxford und Köln  und wurde 2008 an der Universität zu Köln promoviert. Anschließend war er am dortigen Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften tätig. 2009 wechselte er an die Universität Duisburg-Essen\, wo er zuletzt eine Juniorprofessur für Ökonomische Bildung innehatte\, bevor er auf die Professur für Ökonomie und ihre Didaktik an der PH Schwäbisch Gmünd berufen wurde. Seit April 2012 ist er Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Direktoriums der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL). Zudem nimmt er gegenwärtig die Aufgabe des Studiendekans wahr und fungiert als Sprecher des Graduiertenkollegs Grade Education sowie als Geschäftsführender Direktor der Goethe Lehrerakademie (GLA).\nProf. Engartner ist Träger des Deutschen Studienpreises (2006)\, des Förderpreises der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung (2008)\, des Günter Reimann Wissenschaftspreises (2009) sowie des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre (2014). Er absolvierte durch den DAAD\, die Rosa-Luxemburg-Stiftung\, das Europäische Parlament sowie die Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studien- und Forschungsaufenthalte. 2015 war er als Visiting Scholar an der Columbia University. Zudem ist er Sprecher der 2016 gegründeten Gesellschaft für Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW). Er gehört dem Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS) an und ist Senior Fellow der stiftung neue verantwortung. Im Herausgeberkreis des International Journal of Pluralism and Economics Education arbeitet er ebenso mit wie im Beirat der Zeitschrift Gesellschaft – Wirtschaft – Politik.\nAbstract:\nMarode Schulen und Krankenhäuser\, explodierende Mieten in städtischen Zentren\, steigende Preise für Wasser\, Gas und Strom\, geschlossene Filialen der Deutschen Post\, „Verzögerungen im Betriebsablauf“ bei der Deutschen Bahn – dies alles geht auch auf den großen Ausverkauf der öffentlichen Hand zurück\, der in Deutschland während der Kanzlerschaft Helmut Kohls einsetzte. In der Überzeugung\, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser\, billiger und bürgernäher machen sollten\, schüttelt „Vater Staat“ bis heute immer mehr Aufgaben ab – wie ein Baum seine Blätter im Herbst. Anhand besonders eindrücklicher Beispiele analysiert der Vortragende in sieben Punkten – Bildung\, Verkehr\, Militär\, Post und Telekommunikation\, soziale Sicherung\, Gesundheit und kommunale Versorgung – die Privatisierungen in Deutschland und ordnet sie in internationale Zusammenhänge ein. Sein Weckruf zeigt: Diese Politik\, die von allen regierenden Parteien betrieben wurde und immer noch wird\, ist nicht alternativlos!
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SUMMARY:Wissenschaftliches Kolloquium „Technik und Literatur“; Änderung des Ortes!!
DESCRIPTION:Am 08. Dezember 2017 fürht die Leibniz-Sozietät ein öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema \nTechnik und Literatur\nzu Ehren von Wolfgang Coy anlässlich seines 70. Geburtstages\nDie Einladung geht gesondert zu. \nZeit: 10:00 bis 17.00 Uhr \nÄnderung des Ortes:\nHavemann-Saal\, Rathaus Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, 10178 Berlin \nWissenschaftliches Programm (Stand: 22.11.2017)
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SUMMARY:Dezember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Soztietät
DESCRIPTION:Am 07. Dezember 2017 führt die Leibnitz-Sozietät ihre öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung als Kolloquium durch zum Thema \nMenschliche Informationsverarbeitung – interdisziplinäre Analyse und Anwendung\nzu Ehren des 90. Geburtstages von Friedhart Klix \nmit Beiträgen von Herbert Hörz\, Bodo Krause\, Werner Krause\, Heinz-Jürgen Rothe und Erdmute Sommerfeld \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nVortragsprogramm \nVortrag Prof. Dr. Herbert Hörz: Kognitive Psychologie\, neue Technologien und Philosophie – Friedhart Klix: Vordenker für eine komplexe Persönlichkeitstheorie\nC.V.:\nProf. Hörz ist Wissenschaftsphilosoph und -historiker. Er wurde 1973 zum Korrespondierenden\, 1977 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. 1999 – 2006 war er deren Präsident\, seit 2009 ist er ihr Ehrenpräsident.\nNach der Promotion in Philosophie/Physik (1960) und der Habilitation (1962) an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) erhielt er 1965 eine Professur für philosophische Probleme der Naturwissenschaften an der Humboldt-Universität. 1972 – 1989 leitete er den Bereich „Philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung“ am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1989 – 1992 war er Vizepräsident der AdW der DDR für die Gelehrtensozietät\, danach bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)\, Gruppe „Wissenschaftshistorische Studien“.\nSeine Spezialgebiete sind Methodologie\, Erkenntnistheorie\, Geschichte der Wissenschaften und interdisziplinäre Beziehungen zwischen Natur-\, Technik-\, Geistes- und Sozialwissenschaften. Er edierte drei Bände mit der Korrespondenz von Hermann v. Helmholtz. Zu Vorträgen weilte er in den USA\, China\, Japan und den Ländern Ost- und Westeuropas\, zu Gastprofessuren in Moskau und Graz.\nAbstract:\nFriedhart Klix\, als kognitiver Psychologe wissenschaftlich international ausgewiesen\, war philosophisch umfassend gebildet\, ein dialektischer Denker und an einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Wissenschaftsphilosophen interessiert. Er verfolgte aufmerksam die Entwicklung neuer Technologien (Digitalisierung). Als Vordenker einer komplexen Theorie der Persönlichkeit befasste er sich mit dem Verhältnis von Philosophie\, Psychologie und Einzelwissenschaften. Er stellte sich der Frage: Quo vadis Psychologie? Nun geht es um Zukunftsvisionen und Persönlichkeitspsychologie: Kann man Gedanken lesen? Wird künstliche Intelligenz zum Mittel der Entmenschlichung des Menschen? Klix nutzte zwei Erkenntniswege\, die auch aktuell zu gehen sind: Elementaranalysen (Bottom-up) sind mit philosophisch orientierten Einsichten (top-down) zu verbinden. \n  \nVortrag Prof. Dr. Bodo Krause: Interdisziplinarität in der experimentellen Psychologie – Erinnerungen an Friedhart Klix\nC.V.:\nProf. Krause ist Mathematiker\, Psychologe und Kognitionswissenschaftler sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2001.\nNach dem Mathematik-Studium wurde er 1966 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin\, wo er 1970 auf dem Gebiet  der Mathematischen Psychologie promoviert und zum Oberassistenten befördert wurde. Die Promotion B (= Habilitation) erfolgte 1980\, die Berufung zum Hochschuldozenten für Allgemeine Psychologie 1983. 1986 wurde er zum außerordentlichen Professor berufen\, 1992 zum Universitätsprofessor ernannt.\nSeit den 1970er Jahren befasst er sich mit kognitiven Strukturen und Prozessen.\nAbstract:\nEin interdisziplinärer und systemisch orientierter Zugang zur experimentellen Psychologie war ein wesentliches Kennzeichen des Wirkens von Friedhart Klix. Dies stimmte mit dem naturwissenschaftlichen Zeitgeist überein\, der durch die Entwicklungen in der Informationstheorie und Kybernetik geprägt war.\nIch will versuchen aufzuzeigen\, wie und in welchem Ausmaß sich richtungsweisende Impulse von Friedhart Klix auf meine wissenschaftliche Entwicklung und darüber hinaus in der Entwicklung der experimentellen Psychologie ausgewirkt haben und noch heute Aktualität besitzen. Dies soll aus meiner persönlichen Sicht anhand von drei Orientierungen erfolgen\, die Friedhart Klix mir in der ersten Phase meiner Tätigkeit nahe legte. Insbesondere will ich dabei verdeutlichen\, dass diese interdisziplinäre Sichtweise dazu führte\, das Methodenspektrum für die experimentelle Psychologie zu erweitern und damit fachliche Fortschritte und die Theorieentwicklung zu ermöglichen:\na) der Orientierung auf die Faktorenanalyse als einem multiplen statistischen Modell für die Aufklärung von Komponenten intelligenten Verhaltens und den daraus folgenden multivariaten und hierarchischen Ansätzen\,\nb) der Orientierung auf die strukturellen und semantischen Zusammenhänge\, die psychischem Verhalten und psychischen Prozessen zugrunde liegen und\nc) der Orientierung auf physiologische und neuronale Grundlagen psychischer Prozesse\, insbesondere die neurokognitive Modellierung.\nMit diesen Orientierungen wird gleichzeitig deutlich\, dass Friedhart Klix\, der als Psychologe auch Vorlesungen in Mathematik und Physiologie besuchte\, psychisches Geschehen systemisch als einen Prozess verstand\, der durch die interdisziplinären Verflechtungen mit den aktuellen Entwicklungen in der Informationstheorie\, der Kybernetik und den neuronalen Grundlagen des Verhaltens zu analysieren ist. Sein Buch „Information und Verhalten“ (1971) gilt bis heute als ein Standardwerk der experimentellen Psychologie und kennzeichnet die fundamentale Bedeutung von Information und (organismischer) Informationsverarbeitung für die Psychologie als Wissenschaft des Erlebens\, Verhaltens und seiner Entwicklung. Der Untertitel macht dies deutlich: „Kybernetische Aspekte der organismischen Informationsverarbeitung\, Einführung in naturwissenschaftliche Grundlagen der Allgemeinen Psychologie.“\nMit meiner Auswahl werden andere wesentliche Wirkungsfelder von Friedhart Klix hier ausgeblendet\, wie z.B. die von ihm initiierte Fachrichtung „Ingenieurpsychologie“ an der HU oder das von ihm mit initiierte internationale Netzwerk Man-Computer-Interaction-Research (MACINTER)\, das eine internationale Einbindung unserer Forschungsansätze ermöglichte. \n  \nVortrag Prof. Dr. Werner Krause: Gesetz und Experiment in der Psychologie“ – zum Gedenken an Friedhart Klix\, der am 13.10.2017 90 Jahre geworden wäre\n C.V.:\nProf. Krause ist Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1999. Nach dem Studium der Medizinischen Elektronik\, Radiologischen Technik und Theoretischen Physik an der Technischen Universität Ilmenau arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Hirnforschungsinstitut der Universität Leipzig und am Psychologischen Institut der Humboldt-Universität Berlin\, wo er 1969 promoviert wurde. Es folgten die Leitung der Abteilung Problemlösen am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Deutschen Akademie der Wissenschaften (später Akademie der Wissenschaften der DDR) sowie die Habilitation (1978) an der Humboldt-Universität. 1987 wurde er auf den Lehrstuhl Allgemeine Psychologie II der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen; 1990 bis 1992 war er dort Dekan; in der Zeit zwischen 1988 und 1992 hielt er zusätzlich Gastvorlesungen an den Universitäten Fribourg/Schweiz und Würzburg; 2003 wurde er emeritiert.\nNeben dem Buch „Denken und Gedächtnis aus naturwissenschaftlicher Sicht“ (Göttingen 2000) publizierte er zahlreiche Originalbeiträge zur menschlichen Informationsverarbeitung.\nAbstract:\nAusgehend von dem 1961 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattgefundenen Kolloquium  „Gesetz und Experiment in der Psychologie“ \, auf dem Friedhart Klix in seinem gleichnamigen Vortrag Entwicklungstendenzen für eine Theoretische Psychologie vorweggenommen hat\, wird sein wissenschaftlicher Werdegang skizziert\, der von einer spezifischen Komponentenanalyse über eine Prozessanalyse  bis hin zu modularen Einheiten der menschlichen Informationsverarbeitung\, den Universalien des Denkens reicht. Eine mentale Grammatik\, die die Einheiten verknüpft\, bleibt als Aufgabe für die nächste Generation.\nAm Ende seines Lebens packte er noch einmal große Themen an: die evolutionäre Begründung kognitiver Prozesse sowie die Herausbildung von Weltbildern in der Geschichte. Ein geplantes Buch\, das sich mit der Wandlung von Weltbildern in der Geschichte befassen sollte\, konnte er nicht mehr fertigstellen. \n  \nVortrag Prof. Dr. Heinz-Jürgen Rothe: Mensch-Maschine-Systeme in der Industrie 4.0.\nZur Aktualität der ingenieurpsychologischen Arbeiten von Friedhart Klix\nC.V.:\nProf. Rothe ist Arbeitspsychologe und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2009. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) arbeitete er zunächst als Wissenschaftlicher Assistent unter Leitung von F. Klix im Bereich Grundlagen der Kybernetik am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften der DDR und ab 1973 unter Leitung von K.-P. Timpe im Lehrbereich Arbeits- und Ingenieurpsychologie der Sektion Psychologie der HUB. Arbeitsschwerpunkt war die menschliche Informationsverarbeitung bei der Mensch-Maschine-Interaktion. 1977 wurde er mit einer Arbeit über Analysen der Informationsaufnahme in simulierten Leitständen promoviert. Nach einer zweijährigen Beratertätigkeit an der Psychologischen Fakultät der Universität Havanna (1983-1985) konzentrierte sich seine wissenschaftliche Arbeit auf methodische Zugänge zur Erfassung und Repräsentation von Expertenwissen im Vorfeld der Entwicklung wissensbasierter Systeme. 1991 habilitierte er sich an der Universität Kassel. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Kassel\, Leipzig und Trier wechselte er 1995 an das neu gegründete Institut für Psychologie der Universität Potsdam. Neben der Fortsetzung seiner Arbeiten zur Diagnose berufsspezifischen Wissens bei Arbeitspersonen hat er sich an den von A.-M. Metz geleiteten Forschungsarbeiten zur Analyse psychischer Belastungen in Arbeitsprozessen und zum betrieblichen Gesundheitsmanagement beteiligt.\nAbstract:\nMit dem Schlagwort Industrie 4.0 wird eine in den Industrieländern beginnende technisch-technologische Entwicklung bezeichnet\, die durch die Verknüpfung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Produktionsprozessen charakterisiert ist und zu einer weiteren Automatisierung von Arbeitssystemen führen wird. In sog. cyber-physischen Systemen werden immer mehr bisher von Menschen ausgeführte Informationsverarbeitungsprozesse und daraus resultierende Eingriffshandlungen in reale Prozesse von technischen Komponenten übernommen. Beim Menschen verbleiben aber Überwachungs- und Kontrollfunktionen. Ausgehend von diesem Entwicklungsprozess wird im Beitrag dargestellt\, dass Friedhart Klix bereits 1971 auf der Grundlage einer differenzierten Analyse der damals in verschiedenen industriellen Bereichen zu findenden automatisierten Arbeitssysteme das Gemeinsame der Arbeitssituationen in Bezug auf die Anforderungen an den Menschen herausgearbeitet hat. Aus ingenieurpsychologischer Sicht charakterisierte er unabhängig vom Automatisierungsgrad die Arbeit als Mensch-Maschine-Interaktion. Die Definition von Mensch-Maschine-Systemen trifft auch für die Arbeit in und mit cyber-physischen Systemen zu. Im Weiteren wird dann an Hand von zwei konstitutiven Definitionsaspekten deren Relevanz für gegenwärtige Forschungen diskutiert:\n(1) Die grundlegenden Erkenntnisse\, dass menschliches Verhalten „den Gesetzen der gesellschaftlich geformten organismischen Informationsverarbeitung unterliegt“ und technische Systeme „physikalischen Gesetzen der elektronischen Informationsverarbeitung“ folgen\, werden hinsichtlich der Rolle von Computern mit künstlicher Intelligenz in cyber-physischen Systemen erörtert.\n(2) Die Erkenntnis\, dass Mensch und Maschine „für die Zeit ihrer Verbindung wechselseitig Information in kodierter Form aufnehmen“\, führt zu der Frage nach den Möglichkeiten zur Optimierung des Informationsaustausches\, die eingeschränkt auf die Informationsdarbietung für den Menschen betrachtet wird.\nWährend zu (1) mehr offene Probleme als Antworten vorliegen\, sind zu (2) bereits umfangreiche Forschungen durchgeführt worden. Im Beitrag wird gezeigt\, dass die theoretische Basis dieser Forschungen die zweistufige Kodierungstheorie von Friedhart Klix darstellt. Danach werden auf der ersten Stufe technisch-technologische Prozessmerkmale in physikalische Zustandsänderungen (Kodes) umgesetzt\, die auf der 2. Stufe in der Lage sind\, Erregungsvorgänge in den Rezeptorfeldern der Sinnesorgane hervorzurufen. Aus dem Gedächtnis muss der Mensch dann die vorher erlernte Bedeutung der Kodezeichen abrufen und daraus die realen Prozessmerkmale erschließen. Im Ergebnis von Simulationsexperimenten wurden zur Übermittlung von Informationen an den Menschen sowohl visuelle als auch akustische Kodes entwickelt und Richtlinien für deren Gestaltung zur Gewährleistung einer schnellen und fehlerfreien Wahrnehmbarkeit erarbeitet. Diese beziehen sich auf die 2. Kodierungsstufe. Neue Erkenntnisse zur Umsetzung des Industrie- 4.0-Konzeptes kann die Ingenieurpsychologie aber nur erbringen\, wenn sie sich in ihren künftigen Forschungen zur Optimierung des Informationsaustausches in Mensch-Maschine-Systemen auf die 1. Kodierungsstufe im Klix´schen Sinne konzentriert. Dazu werden abschließend im Beitrag Vorschläge zur Diskussion gestellt. \n  \nVortrag Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld: Die Klix-Operationen und Prozeduren: anforderungsinvariant  und mathematisch exakt\nC.V.:\nFrau Prof. Sommerfeld ist Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004. Nach dem Studium der Physik an der Technischen Hochschule Magdeburg arbeitete sie von 1969 bis 1991 an der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin\, später Akademie der Wissenschaften der DDR\, am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse – mit dem Forschungsschwerpunkt „Mathematisch-psychologische Elementaranalyse der menschlichen Informationsverarbeitung“ (Promotion 1979 zum Dr. rer. nat.). Von 1985 bis zur Abwicklung der Akademie der Wissenschaften leitete sie die Abteilung “Mathematische Modellierung und Simulation kognitiver Prozesse”\, danach die Projektgruppe “Mathematische Psychologie” im Rahmen des Wissenschaftler-Integrations-Programms (WIP). Sie hielt Gastvorlesungen  an den Universitäten  Jena\, Bochum\, Braunschweig und Leuven (Belgien). Nach der Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin 1993 war sie wissenschaftliche Oberassistentin am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1994 erhielt sie den Ruf auf die Dozentur “Methoden der Psychologie” der Universität Leipzig und wurde 2003 zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt.\nIn der International Society for Psychophysics war sie die Vorsitzende des Programm- und Organisationskomitees für den “Fechner Day 2001” in Leipzig – das Internationale Symposium zu Ehren des 200. Geburtstages von G. Th. Fechner\, dem Begründer der Psychophysik und Wegbereiter für die experimentelle Psychologie.\nSie publizierte das Buch „Kognitive Strukturen“ (Münster\, New York\, 1994) sowie zahlreiche Fachartikel zur Modellierung und Analyse kognitiver Strukturen und Prozesse.\nAbstract:\nAusgangspunkt  ist die Menge der kognitiven Operationen und Prozeduren\, die Friedhart Klix in elementaren Wahrnehmungsprozessen bis hin zu komplexen Problemlösungsprozessen empirisch aufgezeigt hat (1990\, 1992). Darüber hinaus hat er diese Denkoperationen durch ihre evolutionäre Herausbildung begründet (1993). Sie stellen Basisprozesse in der menschlichen Informationsverarbeitung dar.\nIm Vortrag werden kognitive Operationen von der theoretisch- systematischen Seite her definiert. Mit Hilfe des damit entwickelten  Modellansatzes zur Systematisierung und Formalisierung kognitiver Strukturtransformationen werden die Klix-Denkoperationen  systematisiert und mathematisch exakt beschrieben. Auf dieser Grundlage wird gezeigt\, dass Operationen\, die in der menschlichen Informationsverarbeitung empirisch besonders häufig auftreten\, generelle formale Eigenschaften besitzen – gekennzeichnet durch ausgezeichnete Veränderungen von Information und Struktur. Dabei werden formale Beziehungen aufgezeigt zwischen den Klix-Operationen  und Operationen aus Modellansätzen aus der Literatur sowie empirisch nachgewiesenen Operationen. Bei den bisher analysierten Operationen kann  gezeigt werden\, dass diese prinzipiell durch die Klix-Operationen und -Prozeduren ausgedrückt werden können.
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche Plenar-Sitzung am 09. November 2017 durch zum Thema \nDie Russische Revolution 1917 in der Geschichtsschreibung\, besonders der russischen\, der letzten Jahrzehnte\nVortragender: Horst Schützler (Berlin) \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Schützler studierte von 1954 bis 1958 Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er spezialisierte sich im Fachgebiet Geschichte der UdSSR.\nVon 1958 bis 1992 war er an der Fachrichtung bzw. Sektion Geschichte bzw. am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität in Lehre\, Forschung und Wissenschaftsorganisation als Assistent/Oberassistent\, ab 1971 als Dozent (1963 Promotion A\, 1978 Promotion B) und ab 1981 als ordentlicher Professor sowie 1979 bis 1990 als Leiter des Bereichs Geschichte der UdSSR und des sozialistischen Weltsystems tätig.\nEr lehrte\, forschte und publizierte zur Geschichte Russlands\, der Sowjetunion und der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen. Studienaufenthalte in der Sowjetunion waren dazu hilfreich.\nThematische Schwerpunkte der letzten zwei Jahrzehnte waren die russische Historiographie zur Geschichte der Sowjetunion\, speziell zur Russischen Revolution 1917 und zur Darstellung des Großen Vaterländischen Krieges in der Geschichtsschreibung und Publizistik Russlands.\nProf. Schützler arbeitete in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien sowie ehrenamtlich in gesellschaftlichen Funktionen\, so von 1980 bis 1990 als Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft der Humboldt-Universität und zuletzt (bis März 2017) als Stellvertretender Vorsitzender der „Berliner Freunde der Völker Russlands e. V.“. Im April 2011 ehrte ihn der Präsident der Russischen Föderation\, Dmitri Medwedjew\, mit der Puschkin- Medaille.\nAbstract:\nDas Jubiläum der Russischen Revolution vor 100 Jahren steht derzeit mit vielen Veranstaltungen\, Publikationen und Medienbeiträgen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dabei fällt auf\, dass zumeist der Blick auf Russland\, das Geburtsland dieser Revolution\, unterbleibt. Was aber denkt\, diskutiert und schreibt man im heutigen Russland über diese Revolution und ihre weltgeschichtlichen Wirkungen?\nIm Rahmen genereller Betrachtungen zur Geschichtsschreibung wird dieser Frage schwerpunktmäßig nachgegangen. Dabei wird deutlich: Eine temporäre Rückbesinnung  auf die „Große Russische Revolution“\, in der Februar- und Oktoberrevolution sowie der Bürgerkrieg eingebunden sind\, steht in russischer Geschichtsschreibung und -betrachtung im Zeichen politisch gewollter „nationaler Aussöhnung“ zur Konsolidierung der Gesellschaft\, in der man eine Revolution nicht zulassen darf.
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2016
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät lädt ein zum traditionellen Leibniz-Tag 2016 für den 07. Juli 2016 nach Berlin. \nProgramm und Einladung \nGeänderter Ort: Archenhold-Sternwarte\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin-Treptow
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SUMMARY:Juni-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zu ihrer öffentlichen Plenarsitzung für den 09. Juni 2016 nach Berlin ein. Im Rahmen der \n\nVorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten\n\nträgt\nHerr Prof. Dr. Dieter Hoffmann (Berlin)\nvor zum Thema \nDas Leibniz-Bild der Preußischen Akademie der Wissenschaften\n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Hoffmann ist seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin\, seit 2014 im Ruhestand; als apl. Professor lehrte er auch an der Humboldt-Universität. Dort hat er auch von 1967 bis 1972 Physik studiert und auf dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte promoviert (1976) und sich habilitiert (1989).\nVon 1976 bis 1990 forschte er als Wissenschaftshistoriker an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin und war danach u.a. Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und Mitarbeiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Er ist Mitglied der International Academy of the History of Science (2001)\, der Leopoldina\, Nationale Akademie der Wissenschaften (2010) und wurde mit der Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (2010) ausgezeichnet.\nSein Forschungsschwerpunkt ist die Wissenschafts- und Physikgeschichte des 19. und 20. Jh.\, insbesondere die wissenschaftshistorische Biographik und die Genese wissenschaftlicher Institutionen. Berlin als herausragendes Zentrum von Wissenschaft und Technik spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein anderer Forschungsfokus betrifft die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Forschung in totalitären Regimen\, namentlich während des Dritten Reiches und in der DDR. \nAbstract:\nDie Preußische Akademie der Wissenschaften sah sich in der Tradition ihres Gründers Gottfried Wilhelm Leibniz\, und nicht zufällig ist seit 1812 eine der beiden öffentlichen Festsitzungen der Akademie nach diesem benannt.\nDer Vortrag wird anhand der auf dem Leibniz-Tag gehaltenen Festreden das dort vermittelte Bild des Akademiegründers analysieren und diskutieren\, in welchem Maße dieses Bild von den (politischen) Zeitläufen beeinflußt wurde und sich gewandelt hat. Der Schwerpunkt der Analyse wird dabei auf den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts liegen und insbesondere die Reden von Max Planck als beständiger Sekretar in den Mittelpunkt rücken.
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SUMMARY:Mai-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 12. Mai 2016 wird die öffentliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Soztietät durchgeführt. Vorgetragen und zur Diskussion gestellt wird der Beitrag \nMalcolm Sylvers (MLS) \nTheodor Herzls politisches und soziales Denken: Zionismus und der unendliche Nahostkonflikt\n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Sylvers ist Historiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Nach dem Studium im Brooklyn College\, der University of Wisconsin\, der Sorbonne und der Universita’ degli Studi di Firenze lehrte er ab 1971 in Italien und seit 1982 an der Universita’ Ca’ Foscari Venedig\, wo er Ordentlicher Professor für Geschichte der USA bis zu seiner Emeritierung 2006 war.\nNach seinen ersten Publikationen über italienische Immigration in die USA und über die Rezeption von Antonio Gramsci arbeitete er über die Geschichte der Arbeiterbewegung der USA und über Thomas Jefferson. 2002 erschien Die USA- Anatomie einer Weltmacht. Zwischen Hegemonie und Krise (2002).\n1999 – 2005 arbeitete er mit an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2006 lehrte er an der Freien Universität Berlin\, anschließend an der Universität Greifswald.\n2009 hielt er im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Berlin) einen Vortrag über „Die Israel-Lobby in den USA“. 2014 veröffentlichte er zusammen mit Brigitte Domurath-Sylvers „Mythen und Kritik in der Ideengeschichte der USA. 25 Porträts“. \nAbstract:\nDie Briefe und Tagebücher Theodor Herzls zeigen ihn als Ideengeber und Gründer der zionistischen Bewegung und erklären gleichzeitig Grundlegendes über die Geschichte Palästinas.\nHerzl war einerseits\, mit seinem Bestreben nach einem ethnisch homogenen Nationalstaat\, der zunächst von Fremdherrschaft befreit werden müsse\, typischer Nationalist des 19. Jh. Andererseits lebten die Juden fast auf der ganzen Welt verstreut\, und war das Land\, das er schließlich für den Nationalstaat bestimmte\, schon seit mehr als einem Jahrtausend von einem anderen Volk mit anderer Geschichte und Religion bewohnt. Bis zu seinem Tod 1904 lehnte die überwiegende Mehrheit der Juden sein Projekt ab.\nDie Briefe und Tagebücher entdecken\, was Herzl über sein Volk\, über Antisemitismus und Judenverfolgung dachte\, wie er sich zwischen den rivalisierenden imperialistischen Mächten der Vorkriegszeit bewegt und auch\, welchen Blick er auf die Ansässigen in Palästina warf. Aus dieser Quelle erschließt sich\, dass und in welcher Weise Zionismus eine Variante dessen ist\, was man in den USA\, Kanada\, Australien und Südafrika als „white settler colonialism“ bezeichnet.
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SUMMARY:Jahrestagung 2016 der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät führt seine April-Sitzung 2016 als \nJahrestagung 2016\nzum Thema: \nGottfried Wilhelm Leibniz:\nEin unvollendetes Projekt\nVeranstaltungsflyer \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal
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SUMMARY:März-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät findet als Leibniz-Forum satt\, veranstaltet in Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)\, der Klinik für Hämatologie\, Onkologie\, Tumorimmunologie und Palliativmedizin im HELIOS Klinikum Berlin-Buch sowie dem BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch zum Thema: \nMöglichkeiten\, Grenzen und Perspektiven der individualisierten Medizin am Beispiel der Onkologie\nProgramm \nWeitere Informationen \n10. März 2016; 13.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: Medizincampus Berlin-Buch\, Max Delbrück Communications Center (Axon 2)\, Robert-Rössle-Straße 10\, 13125 Berlin
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SUMMARY:Januar-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt für den 28. Januar 2016 zur Januar-Plenarsitzung ein. Es wird der Vortrag gehalten und diskutiert: \nHans Poser (Berlin) \n1. Vorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten:\nAufklärung top down. Leibniz und die Prinzenerziehung.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: Einstein-Newton-Kabinett\, WISTA GmbH\, Rudower Chaussee 17\, 12489 Berlin \nC.V.:\nProf. Poser legte nach dem Studium der Fächer Mathematik\, Physik und Philosophie in Tübingen und Hannover 1964 mit einer Zulassungsarbeit auf dem Gebiet der Geometrie das Staatsexamen ab. Von da ab widmete er sich vorzugsweise der Philosophie und wurde in diesem Fach 1969 mit einer Arbeit über das Denken von Gottfried Wilhelm Leibniz promoviert. Diesem großen deutschen Philosophen gilt seitdem sein besonderes Augenmerk. Zwei Jahre später folgten die Habilitation und eine Tätigkeit als Dozent an der Technischen Universität Hannover. 1972 wurde er an die Technische Universität Berlin berufen und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung (2005) als ordentlicher Professor für Philosophie. Zudem nahm er vielfach Gastdozenturen und -professuren wahr\, die ihn in eine Anzahl von Ländern in den Kontinenten Afrika\, Asien\, Süd- und Nordamerika und Europa führten.\n Prof. Poser war und ist tätig als Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)\, als Mitglied der Interakademischen Leibniz-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Mitglied des Comite Directeur der Federation Internationale des Societes de Philosophie (FISP). Von 1994 bis 1996 saß er der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland (die heute den Namen Deutsche Gesellschaft für Philosophie trägt) als Präsident vor. Er war Mitherausgeber nicht nur von Sammelbänden\, Festschriften und Kongressbänden\, sondern auch diverser Fachperiodika\, unter anderem der Studia Leibnitiana und der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie.\n Sein besonderes fachliches Interesse gilt den Gebieten neuere Philosophiegeschichte von Descartes bis Schelling\, Wissenschafts- und Technikphilosophie sowie Modaltheorie und Philosophie der Mathematik. \nAbstract:\nSich 300 Jahre nach Leibniz mit dessen pädagogischen Vorstellungen\, gar zur Prinzenerziehung\, beschäftigen zu wollen\, scheint arg anachronistisch zu sein. Leibniz mag Meriten haben\, die bis in die Gegenwart reichen – seine Infinitesimalrechnung\, seine Binärzahlarithmetik\, seine Logik\, seine Überlegungen zur Reform des Rechts… Aber zur Pädagogik? Doch Leibniz war selbst Erzieher\, nämlich des jungen Philipp Wilhelm von Boineburg\, den er nach Paris begleitete; wichtiger aber ist – neben zwei unfertigen Entwürfen zur Erziehung der Jugend – als einzige vollendete Schrift jene zur Prinzenerziehung\, seine Lettre sur l’Education d’un Prince. Prinzenerziehung war ein zentrales Anliegen der Höfe des 17. und 18. Jahrhunderts\, doch anders als die üblichen Fürstenspiegel war Leibnizens Vorschlag wesentlich moderner – so modern\, dass er zwar gern gelesen\, aber wohl nirgends befolgt wurde. Umso lohnender ist es\, ihn als Aufklärung top down zu betrachten. \nInformation:\nEbenfalls am 28.01.2016 findet statt die nichtöffentlichen Sitzungen:\n13:00 Uhr bis 14:00 Uhr: nichtöffentliche Klassensitzungen;\n14:00 Uhr bis 16:30 Uhr: nichtöffentliche Jahresgeschäftssitzung
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SUMMARY:Kolloquium aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend
DESCRIPTION:Ankündigung: Kolloquium der Leibniz-Sozietät zum Thema \n„Geodäsie – Mathematik – Physik – Geophysik”\naus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Erik W. Grafarend\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Auswärtiges Mitglied der Finnischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften\, Emeritus der Universität Stuttgart \nDas Kolloquium findet am 13. Februar 2015 in Berlin statt. \nEs wird unterstützt durch die Universität Stuttgart. \nProgramm (Stand: 12.01.2015) \nAbstracts (Stand 21.11.2014) \nAls Prolog zum Kolloquium gelten die beiden Antrittsvorträge am Sitzungstag der Leibniz-Sozietät am 12. Februar 2015\, die ab 10.00 Uhr in der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften bzw. ab 13.30 Uhr im Plenum durch die im Jahre 2014 zugewählten Mitglieder der Leibniz-Sozietät \nHans Sünkel (Graz):\n„Das Geoid – theoria cum praxi et commune bonum” \nHarald Schuh (Potsdam):\n„Beiträge der Geodäsie zum besseren Verständnis von Naturgefahren und Klimaeinflüssen” \ngehalten werden. \n 
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SUMMARY:Januar 2015 - Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Plenarsitzung für den 29. Januar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nBernd Meier (MLS):\nPISA und die Folgen oder: Allgemeinbildung heute – Was wir von PISA lernen können? \n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Meier ist Technik-Didaktiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2010; hier fungiert er als Sprecher des Arbeitskreises Pädagogik. Er hat sich seit fast 30 Jahren mit Problemen der Lehrerbildung befasst und ist z.Z. Professor für Technologie und berufliche Orientierung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. In Projekten der Weltbank (WB)\, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat er als Bildungsberater in Vietnam\, China\, Tadschikistan\, der Mongolei und Kirgisien gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Didaktik der materiellen Kultur sowie der Curriculumentwicklung.\nEr ist Herausgeber und Mitautor von mehr als 50 deutschen Schulbüchern und Lehrerhandbüchern sowie von Lehrbüchern für die Lehrerbildung in Vietnamesisch\, Russisch\, Polnisch und in Tadschikisch.\nAbstract:\nDer Vortrag behandelt folgende Schwerpunkte:\n– Allgemeine Bildung im Test – die Schulleistungsuntersuchungen im Rahmen von PISA (Programme for International Student Assessment)\n– Das Verständnis von (Allgemein-)Bildung im Wandel der Zeit\n– Allgemeine Bildung in der BRD und in der DDR\n– Klassifikationen: Materiale\, formale und kategoriale Bildung\n– Schlussfolgerungen
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SUMMARY:Dezember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen Dezember-Plenarsitzung am 11. Dezember 2014. Die Sitzung wird als Kolloquium veranstaltet zum Thema \nUnsere inneren Lebensuhren ticken nicht synchron! – Biologie des Alterns verschiedener Organsysteme\nVorläufiges Programm:\nNizze\, Horst (Rostock): Altern – Biologie und Pathologie. Müller\, Sabine (MLS): Alterung von Nukleinsäuren. Volk\, Hans-Dieter (MLS): Altern des Immunsystems – Kairos dominiert über Chronos. Krüger\, Detlef (MLS): Verlauf von Virusinfektionen in Abhängigkeit vom Lebensalter. Meisel\, Andreas (MLS): Myasthenia gravis: Wenn junge Frauen und alte Männer schwach werden. Lademann Jürgen (MLS): Wechselwirkung zwischen Antioxidantien und freien Radikalen und deren Einfluss auf die Hautalterung. Jörg Vienken (MLS): Was hat eine Polymeralterung mit der Demographie zu tun? \n13.30 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nAbstracts (Stand: 01.12.2014)
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät veranstaltet am 13. November 2014 eine \nWissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte\nzum Thema \nNatur und Nation\, Bewusstsein und Selbstbewusstsein bei Johann Gottlieb Fichte\n  \nEinladung und Programm  \nAbstracts \n10.00 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und der Makedonischen Akademie der Wisenschaften und Künste
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V und die Makedonische Akademie der Wissenschaften und Künste\, Skopje\, Mazedonien\, laden für den 31. Oktober 2014 ein zur gemeinsame Konferenz  \nDer 1. Weltkrieg auf dem Balkan: Großmachtinteressen und Regionalkonflikte  (von Berlin 1878 bis Neuilly 1919/1920)\n13.30 bis 15.30 Uhr\, Ort: Deutschland\, BVV-Saal\, Rathaus Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, Berlin
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, die den folgenden Inhalt hat: \nEhrenkolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Lothar Kolditz\nWolfgang Schiller (MLS):\nZum 85. Geburtstag von Lothar Kolditz: Von Keramovitronen zu LTCC-Multilayer-Modulen\n \nC.V.:\nProf. Schiller ist Festkörperchemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Er studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1971 wurde er dort bei Lothar Kolditz auf dem Gebiet der anorganischen Chemie zum Dr. rer. nat. promoviert. Von 1971 bis 1992 war er im Zentralinstitut für anorganische Chemie (ZIAC) der AdW der DDR im Bereich „Glas und Keramik“ tätig und leitete dort seit 1981 eine Arbeitsgruppe\, die sich mit glaskeramischen Kompositen (von Keramovitronen bis zu LTCC-Werkstoffen) befasste.\nVon 1992 bis 2009 arbeitete er in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Dort leitete er zunächst das Labor „Funktionskeramik“ und ab 1999 den Fachbereich „Hochleistungskeramik“. Neue LTCC-Werkstoffe sowie deren Anwendung in der Hybrid- Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik waren auch in der BAM ein Schwerpunkt seiner Forschung. Hierbei arbeitete er im Rahmen von Verbundprojekten mit den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet (Bosch\, CeramTec\, Heraeus\, Siemens u.a.) zusammen.\n2010 gründete er die Fa. „ChemieFol“ und ist seitdem als wissenschaftlich-technischer Berater mehrerer Firmen für Chemie in der Keramik tätig.\nWolfgang Schiller ist Gründungsmitglied des Zentrums für Mikrosystemtechnik in Berlin-Adlershof (ZEMI) und war langjährig Vorstandsmitglied der DKG. \nAbstract:\nKeramovitrone sind dichte\, glasier- und metallisierbare keramische Werkstoffe mit Sintertemperaturen unter 1000 °C. Sie werden hergestellt aus kompaktierten Gemischen feingemahlener Glaspulver (40-80) und inerten\, kristallinen (keramischen) Pulvern (20-60 Vol.%) – und zwar in der Regel durch nichtreaktives Flüssigphasesintern. Keramovitrone sind glaskeramische Komposite (internat.: Glass Ceramic Composites GCC).\nLTCC steht für Low Temperature Co-fired Ceramics. Es sind dichte metallisierbare Komposite aus Glas- und Keramikpulver mit niedrigen Sintertemperaturen. Diese liegen im Bereich des Sinterns solcher Metallpulver\, die eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzen (Ag\, Au\, Cu\, Ag/Pd 10) und damit als Feinlinien-Leiterbahnen auf der Oberfläche oder im Innern der Werkstoffe fungieren können. Keramik und Metall-Leiterbahn werden in einem Prozessschritt gesintert (Co-fired). Aus LTCC können dünne keramische Folien hergestellt werden (Foliengießen). Diese sind die Basis für eine Vielzahl von Mehrlagenbauelementen (Multilayer-Technik).\nDie LTCC Multilayer Technik ist gegenwärtig eines der innovativsten Packungsverfahren für die Hybrid-Mikroelektronik\, weil sie gleichermaßen eine zuverlässige Mikrointegration passiver Bauelemente wie die Miniaturisierung des Bauteils ermöglicht. Sie erschließt damit ständig neue Applikationsfelder\, z.B.in der Mikrosystemtechnik\, Sensorik\, Aktorik\, Automobilelektronik\, Energietechnik\, Medizin und Biotechnologie. Im Vortrag werden dazu jeweils Beispiele gezeigt. \nGerta Stecher (Berlin) & Hans-Otto Dill (MLS):\nLiterarisch-musikalische Darbietung \n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nJörg Rösler (MLS) \nKurzfristige und langandauernde Wirkungen der Kriegswirtschaft in der UdSSR und den USA während des Zweiten Weltkrieges.\n13.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Roesler ist Wirtschaftshistoriker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Er studierte ab 1959 Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Humboldt-Universität\, arbeitete am dortigen Institut für Wirtschaftsgeschichte und ab 1974 am von Jürgen Kuczynski gegründeten Akademieinstitut in Berlin. Er hielt Vorlesungen zur Wirtschaftsgeschichte der DDR\, Deutschlands und Osteuropas. Nach 1991 untersuchte er Probleme der Transformation von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den osteuropäischen Ländern. Seine Lehrtätigkeit setzte er bis 2006 fort\, u. a. an der Universität der Künste\, Berlin\, und als Gastprofessor in Liverpool\, Montreal\, Toronto und Portland/Oregon (USA). Sein jüngster Beitrag zum Thema Kriegswirtschaft war der Vortrag „War time economy – model of the planned economy? Considerations of an economic historian“ auf einer internationalen Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges in Kaliningrad (Russische Föderation) Ende Juni 2014. \nAbstract:\nDas 20. Jahrhundert\, das „Jahrhundert der Extreme“\, brachte die Kriegsökonomie hervor\, die durch die Ausrichtung aller wirtschaftlichen Aktivitäten eines Landes auf die Verteidigung bzw. auf den Sieg in einem militärischen Konflikt gekennzeichnet ist\, und zwar unter den Bedingungen des voll ausgereiften Industriezeitalters mit seinem selbst dem 19. Jahrhundert gegenüber vervielfachten Produktions- und Zerstörungspotenzial.\n Im Vortrag geht es in erster Linie um die ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Kriegseintritt\, Kriegsverlauf und Kriegsbeendigung auf die Wirtschaften der USA und der UdSSR 1941-1945. Beantwortet wird anhand der Analyse des Geschehens im „Hinterland“ die Frage\, ob es sich bei der Kriegsökonomie um eine Wirtschaftsform sui generis handelt. Die beiden Länder wurden einerseits ausgewählt\, weil sie für einen Vergleich genügend Gemeinsamkeiten aufwiesen – zögerliche Kriegsvorbereitung\, erzwungener Kriegseintritt\, großes Bevölkerungs- und gewaltiges Wirtschaftspotenzial\, siegreicher Abschluss. Ihre Auswahl erfolgte andererseits\, weil sie die Kriegswirtschaft auf der Basis ordnungspolitisch grundsätzlich unterschiedlicher „Friedenswirtschaften“ aufzubauen hatten: Die USA galten als Prototyp einer Marktwirtschaft\, die UdSSR als Prototyp der Planwirtschaft. Wieweit erschwerte bzw. erleichterte diese Ausgangsbasis die Anpassung beider Volkswirtschaften an die Bedingungen der Kriegsökonomie? Drittens wird nachgewiesen\, dass die 1941-1945 gesammelten Erfahrungen mit der Kriegswirtschaft sich ordnungspolitisch langfristig auf die plan- bzw. marktwirtschaftlichen Strukturen beider Länder auswirkten. \n 
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SUMMARY:Plenum: Leibniz-Tag 2014
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zum traditionellen \nLeibniz-Tag 2014 am 03. Juli 2014\nein\, auf dem Bilanz über die Arbeit der zurückliegenden Berichtsperiode gezogen\, die zugewählten Mitglieder vorgestellt\, verdiente Wissenschaftler ausgezeichnet und die Vorhaben der nächsten Zeit umrissen werden: \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Einstein-Newton-Kabinett\, WISTA-Management GmbH\, Volmerstraße 2\, 12489 Berlin-Adlershof \nEinladung
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SUMMARY:Juni-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 12. Juni 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nWerner Kriesel (MLS) \nKybernetik\, Automation\, Kommunikation – eine unkonventionelle Betrachtung zu sozialen Auswirkungen in der Arbeitswelt. (Norbert Wiener zum 120. Geburtstag gewidmet)\n13.30 bis 15.30 Uhr Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kriesel ist Automatisierungstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Regelungstechnik an der TH Magdeburg war er von 1965-1971 in der Automatisierungs-Großindustrie in Berlin mit Entwicklung und Projektierung von Automatisierungssystemen befasst; als Externer wurde er 1968 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. 1971-1979 war er Hochschuldozent für Regelungstechnik an der TH Magdeburg und dort von 1976–1979 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Technische Kybernetik und Elektrotechnik. Die Habilitation erfolgte 1978 an der HUB; danach war er 1979-1995 ordentlicher Professor für Automatisierungstechnik an der TH Leipzig\, wo er 1981–1990 als Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Automatisierungsanlagen wirkte. Es folgte 1995–2006 eine Professur für Automatisierungstechnik in Merseburg. Seit 1994 leitet er das Steinbeis-Transferzentrum “Automatisierungs-\, Informations- und Elektrosysteme” Stuttgart/Leipzig (wo es u.a. um die Zertifizierung des Kommunikationssystems „AS-Interface“ geht).\nSeine mehr als 200 Publikationen konzentrieren sich auf Automatisierungsgeräte und -anlagen sowie auf industrielle Kommunikationstechnik. Aus seinem akademischen Umfeld sind 6 Professoren hervorgegangen. \nAbstract:\nIm Jahre 2014 jährt sich der Geburtstag von Norbert Wiener zum 120. Mal\, sein Todestag liegt 50 Jahre zurück. Die Kybernetik ist seit Norbert Wiener\, Hermann Schmidt und Georg Klaus noch deutlich in ihrer sozialen Bedeutung gewachsen und ist keineswegs eine vorübergegangene Mode.\n Die Technische Kybernetik hat in Gestalt der heutigen Automation und Kommunikation eine starke Massen- und Breitenwirkung mit anhaltendem Produktivitätszuwachs erlangt\, dessen mehrfache soziale Auswirkungen angesprochen werden.\n Die Produktivität in Deutschland steigt im langjährigen Mittel 1\,5 bis 2 % pro Jahr durch Automation und Rationalisierung sowie Technologiewandel\, und dies vollzieht sich unabhängig vom Wirtschaftswachstum. Diese Entwicklung wirkt der schrumpfenden Bevölkerung massiv entgegen. Um die heutige Menge an Waren und Dienstleistungen zu erzeugen\, benötigt man in 40 Jahren – im Jahr 2055 – nur noch etwa die halbe Arbeitszeit.\nEs ist unwahrscheinlich\, dass die Beschäftigtenzahl auch um die Hälfte schrumpft\, wenn die Gesamtbevölkerung in diesem Zeitraum lt. Demografie-Prognosen nur um 10 bis 15 % sinkt. Wahrscheinlicher ist ein Modell mit Beschäftigtenrückgang um 20 … 25 %. Dies bedeutet aber\, es verbleibt ein deutlicher Zuwachs auf das 1\,5-fache bei Waren und Dienstleistungen\, der insbesondere ausreicht\, um eine zunehmende Anzahl von Rentnern niveauvoll zu versorgen. Ein Renteneintritt mit 67 Jahren erscheint daher nicht zwingend. Dieses und ähnliche Zukunftsmodelle der Politik sind also fragwürdig\, weil sie sich einseitig an der Bevölkerungspyramide orientieren und die technologischen Einflüsse auf die soziale Entwicklung zu wenig beachten – vielleicht eine Folge allgemeiner Technikfeindlichkeit?\n Mehrfache soziale Auswirkungen von Automation und Kommunikation werden unter dem Aspekt zukünftiger Entwicklungen an Beispielen angesprochen: In der Technik löst der Mikroprozessor international eine Revolution aus\, in der Politik wird jedoch die Entwicklung von Kybernetik und Automation hierzu unterschiedlich bewertet. Zugleich ändern sich die Kybernetik-Auffassungen\, zentrale und dezentrale Steuerungen in Technik und Gesellschaft werden diskutiert. Massenweise schleichen sich eingebettete Computer ein\, intelligente Einrichtungen sind überall\, auch in Konsumgütern\, und sie werden zur Selbstverständlichkeit. Entscheidender Aspekt ist das bezahlbare Preisniveau als Resultat von Technik und Industrie. Für die Aus- und Weiterbildung werden gravierende Anpassungen gefordert\, weil Automation einerseits viele Fachkräfte ersetzt\, aber auch höhere Qualifikationen verlangt und gleichzeitig den Bedarf zu Angelernten verschiebt.\n Das Zukunftsmodell Industrie 4.0 verstärkt diese sozialen Veränderungen. Die 2045-Initiative richtet Vorlaufforschungen von 30 Jahren auf vier Generationen von Avataren (Mischwesen) mit dem Ziel\, Technologien zur Übertragung der Persönlichkeit in nicht-biologische Träger zu erschaffen und somit „Lebensverlängerung“ bis zur Unsterblichkeit zu erlangen. Dies wirft die Frage auf\, ob der Mensch unter dem Einfluss von Automation und Kommunikation künftig immer mehr zum Avatar wird.\n Vor diesem Hintergrund werden neuartige soziale Modelle zur Steuerung der künftigen Arbeitswelt diskutiert. Heute endet für viele Arbeitnehmer die Arbeitswoche bereits am Freitag gegen Mittag – ein beachtlicher sozialer Fortschritt. Aber die Ausnutzung vieler Investitionenwurdehierdurchimmer schlechter\, und sie liegt nur noch bei etwa 60% gegenüber einer 6-Tage-Woche. Durch diese Arbeitszeitreduzierung ist also eineriesige Verschwendung schleichend eingetreten.\n Zu diesem Widerspruch liefert eine intelligent gesteuerte Organisation breiter Arbeitsbereiche einen Lösungszugang: Eine 3-Tage-Woche der individuellen Arbeitszeit\, eingebettet in eine 6-Tage-Woche der sozialen Arbeitszeit. Damit wird die Woche in zwei Scheiben zerlegt\, und somit werden die Ausrüstungen für sehr viele Arbeitsplätze doppelt nutzbar. Die volle Erschließung brach liegender Reserven wirkt wie eine “Zauberformel”: Arbeitgeber und Arbeitnehmer gewinnen zusätzlich; keinWirtschaftswachstum hierfür erforderlich; Entlastung des Arbeitsmarktes; politisch steuerbar.\nBerechnungen zur heutigen Jahresarbeitszeit unter Beachtung bundesweiter Feiertage haben den Autor zu einer interessanten Entdeckung geführt: Die Einführung einersolchen3-Tage-Woche ist ab sofort bei gleichem Jahresarbeitsvolumen möglichbei einer Arbeitszeit von rd. 10 Stunden/Arbeitstag (d. h. 3 Tage arbeiten\, 4 Tage frei – also “verlängertes Wochenende” in jeder Woche). Vorteil:Arbeitsplatzausrüstungen werden innerhalb der sozialen Wochenarbeitszeit von 6 Tagen mindestensdoppelt genutzt\, dieserspart überflüssige Investitionen in Größenordnungen.\n Die Einführung einer solchen individuellen und sozialen Regelarbeitszeitist also nicht nur dringend nötig\, sondern auch historisch erstmalig möglich geworden. Sie stellt als intelligente Grundform eines flexiblen Arbeitszeitmodells einen qualitativen Sprung dar\, der viele Widersprüche auf neue Weise löst (Paradigmenwechsel).\nIn diesem Sinne werden interdisziplinäre wissenschaftliche Analysen und Forschungen zu diesem Gesamtkomplex angeregt. Der Öffentliche Dienst hat mehrere Millionen Beschäftigte\, bei denen hierzu Modellprojekte starten sollten\, um eine schrittweise Einführung dieses Weges zu erforschen\, zu testen und danach in der Breite zu realisieren.\n Automatik und Informatik markieren demnach historische Evolutionsstufen\, die wir nicht mit einem „Fluch“ belegen\, sondern deren Chancen wir als „Segen“ begreifen und gezielt auch sozial nutzen sollen.
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SUMMARY:Mai-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 08. Mai 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nÄnderung der Thematik: \nReinhard O. Greiling (MLS) & Frank R. Schilling\nKIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Institut für Angewandte Geowissenschaften \nAtmosphäre-Rohstoffe-Energie: Geologische Wechselwirkungen und Bedeutung für die aktuelle Diskussion zur Energiewende sowie zur Klima- und Umweltproblematik“ \n13.30 bis 15.30 Uhr Ort: BVV-Saal\nCV:\nReinhard O. Greiling\nLehrstuhl für Strukturgeologie und Tektonophysik\, Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Karlsruhe Institute of Technology\,\nsince 2007 Lehrstuhl für Strukturgeologie und Tektonophysik Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Karlsruhe Institute of Technology.\nHead of institute 2007-2011.\nEducation and earlier experience\n1972: Diplom in Geology. Geologisch-Paläontologisches Institut\, Philipps-Universität Marburg\, Germany. Diploma thesis on structural evolution in the Scandinavian Caledonides\, Sweden; supervised by Professor M. Lindström.\n1977: Dr. rer. nat.\, Applied Geology. Institut für Angewandte Geologie\, Freie Universität Berlin\, Germany. Ph.D. thesis on stratabound sulphide deposits in the Variscan of SE-Sardinia\, Italy; supervised by Professor H.-J. Schneider.\n1975 – 1978: Assistant\, Institut für Geologie\, Freie Universität Berlin\, Germany.\n1978 – 1987: Assistant\, Institut für Geowissenschaften\, Johannes-Gutenberg-Universität\, Mainz\, Germany\, with temporary position:\n1985 – 1986: Institut für Geologie\, Ruhr-Universität\, Bochum\, Germany; replacement for Professor of Structural Geology (chair of Professor emeritus R. Hoeppener).\n1987 – 1988: Heisenberg research fellow of Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)\, visiting scientist (6 months)\, Department of Geology\, University of Wales\, Cardiff\, U.K.\n1985: Dr. rer. nat. habil.\, Geology and Palaeontology\, Institut für Geowissenschaften\, Johannes-Gutenberg-Universität\, Mainz. Thesis on nappe tectonics and structural evolution in the Scandinavian Caledonides\, supervised by Professor A. Kröner. Award of „venia legendi“.\nProfessional experience\n1988 – 2007: Professor of Structural Geology and Tectonophysics\, Geologisch-Paläontologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg\, Head or Vice-Head of Institute\, alternating every two years\n2007/2008: visiting professor (2 months) Jagiellonian University\, Krakow\, Poland\n2006: visiting lecturer (one week)\, University of Uppsala\, Sweden (DAAD)\n2003: Lady Davis visiting professor (3 months)\, Department of Geology\, Hebrew University of Jerusalem\, Israel\n2002/03: Dozor visiting fellow (2 weeks)\, Department of Geology\, Ben Gurion University of the Negev\, Beer Sheva\, Israel\n2002: visiting scientist (1 month)\, Department of Geology\, Hebrew University of Jerusalem\, Israel\n1999: visiting professor (2 weeks)\, Departement de Géologie\, Université Catholique de Louvain\, Belgium\n1997: visiting professor (4 months)\, Department of Earth Sciences\, University of Cambridge\, England\, (Volkswagen Stiftung)\n1992: visiting fellow (4 months)\, Corpus Christi College and Department of Earth Sciences\, University of Cambridge\, England\, (Volkswagen Stiftung) \nFrank Schilling\nEducation\n1983-1989 Mineralogie (Diplom) & Geologie (Vordiplom)\, Eberhard-Karls-Universität Tübingen;\n1984-1985 Aufbaustudium „Hydrogeology and Engineering Geology of Tropical and Subtropical Regions“ ; Eberhard-Karls-Universität Tübingen 20. Februar 1991; Promotion Eberhard-Karls-Universität Tübingen\n1998\, Habilitation Freie Universität Berlin.\nProfessional Experience\n1989 – 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; 1991 – 1997 Wissenschaftlicher Assistent an der Freien Universität Berlin;\n1997 – 1998 Hochschuldozent an der Freien Universität Berlin;\n1998-1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GeoForschungsZentrum Potsdam (PB 4.4 (Geothermie));\n1999-.2003 Heisenberg-Stipendium (an der University of Illinois at UC und am GFZ Potsdam)\n2004-2009 S-Professor für Mineral und Petrophysik an der Freien Universität Berlin am GeoforschungsZentrum Postdam;\n2006-2009 Leiter der Sektion Umwelt-Geotechnik am GeoForschungsZentrum Potsdam;\nseit 2009 Professor für Technische Petrophysik am KIT – Universität Karlsruhe.\nSponsoring  DFG\, EU. BMBF\, BMWi\, BMU\, DAAD\, Studienstiftung des Deutschen Volkes\nStipendien / Preise: Studienstiftung des Deutschen Volkes Heisenberg-Stipendium \nKurzfassung\nDer Beitrag gibt eine Übersicht über die Entwicklung der Atmosphäre und des Klimas im Laufe der Erdgeschichte und diskutiert die Bedeutung der Wechselwirkungen Atmosphäre-Lithosphäre. Das „Große Oxidations-Ereignis“ vor ca. 2\,5 Ga und ein „neoproterozoisches Oxidations-Ereignis“ vor ca. 600 Ma\, sowie einige weitere Ereignisse in den letzten 540 Ma bilden dabei die wichtigsten Stationen. Diese Vorgänge sind kausal für die Bildung von Lagerstätten einiger Metalle und Energierohstoffe. \nDie im Laufe der Erdgeschichte gebildeten bzw. konzentrierten Rohstoffe werden immer intensiver ausgebeutet. Sie nehmen deshalb immer mehr ab und immer ärmere Vorkommen erscheinen als abbauwürdig. Je intensiver man aber z. B. die Erze aufbereiten muß\, desto mehr Energie benötigt die Gewinnung der Rohstoffe. Ist es deshalb sinnvoll bzw. überhaupt möglich\, immer ärmere Lagerstätten zu verwenden? Wie sieht dabei die Energiebilanz aus? Welche Rohstoffe und Energierohstoffe sind eventuell am effizientesten zu gewinnen und anzuwenden? \nDie genannten Wechselwirkungen beeinflussen ebenso die Evolution der Lebewesen. Die jetzigen Veränderungen der Umwelt erreichen für die Lebewesen Ausmaße ähnlich den großen „Aussterbe-Ereignissen“ in der Erdgeschichte. Welches sind diese „evolutionsrelevanten“ Veränderungen und werden sie ausreichend beachtet? Beeinträchtigt ein steigender CO2-Gehalt die lebende Umwelt oder gibt es andere Faktoren die eher relevant sind? \n  \n  \n 
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SUMMARY:2. Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät 2014
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ihre Mitglieder zur \n2. Geschäftssitzung 2014\nfür den 08. Mai 2014 von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr in den BVV-Saal des Rathauses Tiergarten ein. Die Sitzung ist nicht öffentlich. \nDie Sitzung wird von 13:30 bis 15:30 Uhr für die öffentliche Plenumssitzung unterbrochen (s.d.). \n  \nDie Einladungen und die Tagesordnung gehen gesondert zu.
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SUMMARY:April-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 10. April 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nMartin Hundt (MLS) \nWie und zu welchem Ende studierte Marx Geologie?\n13:30 bis 15:30 Uhr\,  Ort: BVV-Saal \n  \n  \nC.V.:\nProf. Hundt ist Historiker und Editor sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995. Nach dem Studium der Journalistik an der Universität Leipzig war er von 1954 bis 1962 tätig als Redakteur in Karl-Marx-Stadt und Berlin (Studentenzeitung forum). Von 1963 bis 1989 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marxismusmus-Leninismus (IML) Berlin\, wo er an der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) mitarbeitete und zum Mitherausgeber von „Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien 1836-1852“ (3 Bde.\, Berlin 1970-1984) wurde. Außerdem gehörte er von 1979 bis 1991 dem Redaktionskollegium des Marx-Engels-Jahrbuchs an. Alle 3 Projekte bearbeitete er gemeinsam mit Mitarbeitern des IML Moskau. 1990 wurde er für vier Jahre Mitglied der Redaktionskommission der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam (IMES). Seit 1995 betreibt er Forschungen zum Junghegelianismus. \nAbstract:\nAusgehend vom kürzlich erschienenen Bd. IV/27 der Historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) mit der Erstveröffentlichung von Marx’ geologischen Exzerpten von 1878 wird sein lebenslanges Verhältnis zu den Naturwissenschaften und speziell zu geologischen Problemen skizziert und davon abgeleitet die Wahl des zentralen Begriffs “Gesellschaftsformationen” dargelegt sowie dessen verschiedentliche Verwendung erläutert. Auf die Befassung der Sozietät seit Leibniz mit geologischen Fragen sowie deren weltanschauliche Dimension wird kurz eingegangen.\nDem Hinweis von Prof. Anneliese Griese\, leitende Bearbeiterin des Bandes IV/27\, wird nachgegangen\, dass die Marxsche Beschäftigung mit den Naturwissenschaften Rückwirkungen auf dessen gesamte Forschungsmethode hatte. Damit sind Grundfragen der Auffassungen von Marx\, speziell seines Wissenschaftsverständnisses\, berührt\, die im 20. Jahrhundert unter dogmatischen Fragestellungen untergingen.
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