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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der folgende Vorträge gehalten und zur Diskussion gestellt werden: \nGerhard Banse (MLS) & L.-G. Fleischer (MLS) \nTheoria cum praxi et bonum commune: Technik und Technologie\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er 1974 – 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. 1999 – 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH)\, am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.\nNach der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice. Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów.\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an etwa 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nProf. Fleischer ist Verfahrenstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004\, deren Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften er als Sekretar vorsteht. Bis zur Emeritierung leitete er das Fachgebiet Lebensmittelverfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin sowie das traditionsreiche Berliner Zuckerinstitut und war Dekan der Fakultät für Prozesswissenschaften der Technischen Universität. \nAbstract:\nDie Referenten teilen die Interpretation\, dass die aus guten Gründen beharrlich betonte Leibniz’sche Devise „theoria cum praxi“ nicht bloß bedeutet\, „man müste gleich Anfangs das Werck samt der Wissenschaft auf den Nuzen richten“(1)\, sondern ein – zumindest hinsichtlich seiner Universalität bisher leider gescheitertes – umfassendes Konzept meint\, wie Hermann Klenner in einem Plenarvortag(2) in der Sozietät begründete. Nämlich\, die Wissenschaft zu vergesellschaften\, die Gesellschaft mit ihr zu imprägnieren\, dabei Theorie und Praxis zur Einheit zu verbinden und gerade so wahrzunehmen\, das gesamte gesellschaftliche Leben zu durchdringen und vor allem in diesem Sinn zu verändern(3)– mit alledem letztendlich dem Gemeinwohl zu dienen. In Einem: Theoria cum praxi et bonum commune zu verflechten und adäquat zu realisieren. Diese leitmotivische Verknüpfung verdanken wir unserem Mitglied Hans Sünkel\, der die Sentenz für ein geowissenschaftliches Themenfeld im Jahr 2015 explizieren will. Unter diesem Signum können sich in loser Folge weitere Beiträge anschließen. \nDie beiden Vorträge des Kolloquiums am 9. Oktober 2014 sowie die anschließende – hoffentlich rege und weiterführende interdisziplinäre – Diskussion beider Klassen der Leibniz-Sozietät\, wollen die exemplarisch herausragenden wissenschaftlichen und gesellschaftspraktischen Felder der Technik und Technologie erörtern\, die faktisch kaum trennbar\, allerdings in ihrer wechselseitigen Bedingtheit unter verschiedenen Aspekten sachdienlich und zielorientiert akzentuierbar sind. \nDer Träger der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille Günter Spur resümiert seine diesbezüglich reichen Erfahrungen in dem Satz: „Technik\, Technologie und Technikwissenschaften bilden eine Begriffsgemenge unklarer Abgrenzung“ \nAndererseits verzeichnet und belegt die Literatur zahllose Bemühungen\, um Technik und Technologie eingehender zu erkennen. Wissen wir aber tatsächlich\, was Technik\, was Technologie ist\, wenn wir Hegels Bewertungen aus der Vorrede der Phänomenologie des Geistes folgen? \n„Das Bekannte überhaupt ist darum\, weil es bekannt ist\, nicht erkannt. Es ist die gewöhnlichste Selbsttäuschung wie Täuschung anderer\, beim Erkennen etwas als bekannt vorauszusetzen\, und es sich ebenso gefallen zu lassen.“(4) \nDie eigentliche Analyse der zitierten komplexen Begriffsmenge und der ihnen zugrundeliegenden  Gegebenheiten bedürfte systematischer wissenschaftshistorischer\, wissenschaftspragmatischer und wissenschaftssystematischen Gesichtspunkte und Strategien. Das kann mit dem Kolloquium insbesondere seinen einführenden Kurzbeiträgen\, natürlich nicht geleistet werden. Dennoch sollen sie unterstützende Anregungen vermitteln\, die der inter- und transdisziplinären Diskussion und praktischen Folgerungen für Arbeit der Sozietät dienen können. \nIm Teil 1 wird Gerhard Banse dem Thema:\nTechnikverständnis – eine unendliche Geschichte \nund im Teil 2 Lutz-Günther Fleischer dem Thema:\nTechnologie: techné und epistémé\nfolgen. \nTechnik ist so alt wie die Menschheit selbst\, sie ist alltäglich\, selbstverständlich\, allgegenwärtig! [„tacit presence“]\, eine wirkmächtige (geschichtsträchtige/-gesellschaftsverändernde) Kraft. Unsere Welt\, unsere Kultur\, unser Leben sind weitgehend technikbasiert! [„Technische Zivilisation\, Technische Kultur“].\nJeder hat eine bestimmte Vorstellung von Technik\, die (auch) auf den beruflichen und privaten Erfahrungen im Umgang mit ihr\, auf Hoffnungen und Wünschen\, auf Ängsten und Befürchtungen\, auf Prognosen und Visionen\, auf Akzeptanz bzw. Nichtakzeptanz usw. beruht.\nIm ersten Beitrag wird es um die Technik als Teil unserer Lebenswelt in einer mehr „statischen Weise gehen\, d.h. weniger  um die „Dynamik“ des Technischen im Sinne von „Werden und Vergehen“\, „technischer Entwicklung“\, „Technikgenese“\, „technischer Evolution“\, „technischer Fortschritt/technischer Revolution“\, „technischer Onto-/Phylogenese“. Berücksichtigt wird die aktuelle (wie historische!) Vielgestaltigkeit von Technik: Nanopartikel\, mikromechanische Objekte\, einfache Maschinenelemente\, Geräte\, Bauwerke\, technische Anlagen\, komplizierte chemische Synthesen\, weltumspannende Informations- und Kommunikationsnetze; Konsumtions- und Produktions-Technik. \nTechnologien sind multiskalige\, offene\, funktionsbestimmte\, ganzheitlich operierende\, hoch komplexe\, emergente dynamische Gesamtheiten/Ganzheiten mit typischen (schon gegebenen oder geschaffenen)  Kooperations- und Organisationsformen zwischen ihren konstituierenden\, integrierten Subsystemen und charakteristischen Relationen/Interaktionen.\nIm zweiten Beitrag wird die Technologie in ihrer dialektischen Einheit von techné und epistémé (Aristoteles: Nikomachische Ethik)\, von Ontischem und Kognitivem als Dualität praxisorientierter\, objektiv-realer Prozess-Systeme (Sachsysteme) und erkenntnisorientierter\, akkumulierender und systematisierender Wissens-Systeme (Theoriensysteme). diskutiert.\nTechnologien generieren und manifestieren generell Strukturen (Ordnungen) und schaffen Gebrauchswerte; sie bedürfen für ihre Entwicklung\, das Betreiben und Analysieren zwingend der Inter- und Transdisziplinarität  und prägen sie zudem praktisch sowie theoretisch aus. Ihre elementare Basis bilden MINT-Kompetenzen\, Wissen\, Fähigkeiten\, Fertigkeiten\, sowie Einstellungen und Wertvorstellungen. \nIn der Sachebene subsumiert der Oberbegriff Technologie das effiziente Gestalten\, Verrichten und Beherrschen zielgerichteter menschlicher Handlungen in kooperativen (Arbeits)Prozessen auf individuellem\, handwerklichem\, manufakturellem oder industriellem Niveau mit originären oder hinzugezogenen (eigens dafür geschaffenen) Assistiven.  Er umfasst  das organisierte und optimierte\, unmittelbare oder mittelbare\, finale\, Zusammenwirken des Menschen mit relativ souveränen Subsystemen: Artefakten und/oder operationellen Agentia (Stoffen\, Energien\, Informationen aller Art): der artefaktischen und ‚maschinenlosen’ Technik – Arbeitsmitteln zur effektiv gestalteten und effizient zu vollziehenden\, systematischen Veränderung von Stoffen\, Energien\, Informationen oder anderen komplexen Entitäten aus der Tatsachen- und/oder Vorstellungswelt (Arbeitsgegenständen) in ihren räumlichen Positionen\, in den Zeitkoordinaten\, ihrer (äußeren) Form und Gestalt und/oder ihrer (inneren) Qualität (Konversion/Transformationen) \nZur  hervorstechenden  Gruppe der emerging technologies\, die gegenwärtig und mindestens in diesem Dezennium anhaltend\, mit ihren außerordentlichen Entwicklungspotentialen in überragender Weise das gesellschaftliche Erkenntnis- Kreativitäts- und Produktivitätsniveau\, die materiell technische Basis sowie die soziale Umwelt stimulieren und verändern gehören neben den Biotechnologien\,  einigen Informationstechnologien\, wie der Mensch-Maschine-Kommunikation\, der drahtlosen Datenübertragung\, dem digitalen ‚Abrufdruck‘ (print-on-demand)\, der fortgeschrittenen Robotik sowie den Nanotechnologien\, die zu exponierenden Kognitionstechnologien. \nSeit Beginn dieses Jahrtausends ist darüber hinausgehend im Kontext mit den anwendungsoffenen und rasch evolvierenden converging sciences and technologies die Konvergenz von vier Schlüsseltechnologien zu beobachten: Die Nano-\, Bio-\, Informations- und Kognitions- bzw. Neurotechnologien gehören zu den herausragenden Versionen der converging technologies\,. die zugleich von der fortschreitenden Transdisziplinarität zeugen. Für sie hat sich die  – aus dem Englischen abgeleitete- Abkürzung NBIC etabliert. \nAnmerkungen:\n(1) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(2) Hermann Klenner: Leibnizens Denkschriften vom 26. März 1700 „eine societatem scientiarum et artium zu fundiren“ und das Reglement der königlich-preußischen „Societät der Wissenschaften allhier“ vom 3. Juni 1710. In: Sitz. Ber. d. Leibniz-Sozietät 110 (2011)\, S. 41-106\, hier S. 89-91. \n(3) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(4)  \, Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes. Vorrede. Leipzig 1949\, S. 28; (H.d.V. – G.B.) \n 
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden September-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nLarisa Schippel (MLS) \nJenseits der Kulturen: Plädoyer für eine entgrenzte „Geschichte des Übersetzens“.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Schippel hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Bukarest studiert und wurde 1983 promoviert. An der Humboldt-Universität arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Romanistik. Lehraufträge und Vertretungen nahm sie wahr an den Universitäten Leipzig\, Jena\, Graz und an der Hochschule Magdeburg/Stendal sowie in Moskau\, Voronež und Chişinău; ebenso eine Gastprofessur für Übersetzungswissenschaft bzw. Kultur- und Translationswissenschaft am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität. Gegenwärtig hat sie eine Professur für Transkulturelle Kommunikation an der Universität Wien\, am Zentrum für Translationswissenschaft\, inne.\nSie ist an der Herausgabe mehrerer Reihen zu Rumänien sowie zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens beteiligt. \nAbstract:\nZu den Betrachtungsweisen des Übersetzens gehört als eine zentrale Dichotomie jene\, mit der nicht nur hier in Berlin gern auf Schleiermacher verwiesen wird\, nämlich den Leser zum Autor oder den Autor zum Leser zu bringen. Mit anderen Worten findet man sie wieder als „treues“ oder „freies“\, adaptierendes oder verfremdendes Übersetzen. Diese Gegenüberstellung findet ihren Rahmen in der Opposition vom Eigenen und dem Fremden\, sie folgt ihr\, und sie zementiert sie zugleich. Was aber ist das „Fremde“ im Zeitalter der Globalität? Und wie „eigen“ ist das „Eigene“ in diesem Zeitalter?\nGefangen in der nationalen Logik vom Eigenen und Fremden bewegte sich die Übersetzungsgeschichte lange Zeit im bilingualen Transfer und war eine Hilfsdisziplin von Sprach- und Literaturgeschichte. Folgt man Walter Benjamins Logik und versucht\, Übersetzungsprozesse sprachen- und kulturenübergreifend zu verfolgen\, lassen sich Funktionen des Übersetzens\, die Qualität von Übersetzungen und auch die Akteure dieser Prozesse – Übersetzerinnen und Übersetzer – angemessen(er) beschreiben.
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 12. Juni 2014 stattfindenden Juni-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nKarl-Heinz Bernhardt (MLS):\nNeues Thema:\nDas Klimasystem der Erde im Licht des fünften IPCC-Sachstandsberichtes  \n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal\n\nC.V.:\n\nProf. Bernhardt studierte von 1953 bis 1957 Meteorologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig\, an der er auch mit Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Meteorologie promoviert wurde und sich habilitierte\, bevor er 1970 zum Dozenten und 1971 zum ordentlichen Professor für Meteorologie an die Humboldt-Universität berufen wurde\, wo er bis 1990 den Bereich Meteorologie und Geophysik leitete.\nSchwerpunkte seiner Forschungsarbeit und Publikationstätigkeit sind die Physik der Atmosphäre\, insbesondere der planetarischen Grenzschicht einschließlich Turbulenztheorie\, die Physik des Klimasystems sowie Geschichte der Meteorologie und Philosophie der Naturwissenschaften.\nProf. Bernhardt war von 1982 bis 1990 Präsident der Meteorologischen Gesellschaft der DDR und 1972 bis 1991 Mitherausgeber der Zeitschrift für Meteorologie. Er wurde 1990 zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR gewählt und ist Gründungsmitglied der Leibniz-Sozietät (1993)\, in der er von 1996 bis 2012 als Sekretar der Klasse Naturwissenschaften tätig war.\nProf. Bernhardt arbeitete in einer Arbeitsgruppe Boundary Layer Meteorology der Meteorologischen Weltorganisation mit und leitete im Rahmen der KAPG\, der Kommission der Akademien sozialistischer Länder für planetare geophysikalische Forschungen\, Arbeitsgruppen und Projekte zur Grenzschichtphysik. Zuletzt wirkte er als Expert Reviewer in mehreren Begutachtungsrunden für den fünften IPCC-Sachstandsbericht mit \nAbstract:\n Das Klimasystem der Erde\, bestehend aus Atmo-\, Hydro-\, Kryo- und Pedo- bzw. Lithosphäre sowie Techno/Noosphäre\, ist ein hochkomplexes nichtlineares System\, das sowohl infolge interner Wechselwirkungen als auch unter dem Einfluss externer Antriebe ständigen Schwankungen in den unterschiedlichsten Raum- und Zeitbereichen unterliegt und somit einen ständigen Klimawandel hervorbringt.\n Im Vortrag werden im Anschluss an eine kurze Übersicht über Struktur und Arbeitsweise des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaschwankungen („Weltklimarat“) an Hand seines fünften Sachstandsberichtes einige neue Erkenntnisse zum Klimasystem erörtert. Das betrifft u. a. den gegenwärtigen Stand des Klimawandels mit fortgesetztem\, wenn auch seit kurzem verlangsamtem Anstieg der globalen Mitteltemperatur an der Erdoberfläche und die derzeitige globale Strahlungsimbalance an der Atmosphärenobergrenze\, wobei der Energieüberschuss hauptsächlich die Erwärmung der Ozeane\, aber auch die fortschreitende Schmelze kontinentaler Eismassen bewirkt\, beides gemeinsame Ursache für den andauernden bzw. sogar beschleunigten weltweiten Anstieg des Meeresspiegels.\n Des weiteren werden neue Daten zum Anteil verschiedener Komponenten des Strahlungsantriebs – darunter der anthropogenen CO2-Emissionen sowie der Landnutzung – für den derzeitigen Klimawandel\, aber auch zur Rolle systeminterner Schwankungen diskutiert. Vorgestellt werden schließlich regional aufgeschlüsselte Szenarien künftigen Klimawandels unter natürlichem und anthropogenem Einfluss.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 08. Mai 2014 stattfindenden Mai-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nHans-Joachim Lunk (Towanda\, USA) & Joseph-Peter Guggenbichler (Kössen\, Österreich): \nAntimikrobielle Wirkung von Übergangs-Metalloxiden und ihr Einsatz in Medizin\, Industrie und Haushalt\n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal\nAbstract:\n Infektionen mit Mikroben (Bakterien\, Pilze\, Schimmel\, Algen) sind der Killer Nummer 1 in der Welt. Nahezu alle unbelebten Oberflächen sind von Keimen besiedelt. Dabei stellen Kunststoffe ein besonders günstiges Milieu für Keime dar\, weil sie sich von den Polymeren und/oder den darin enthaltenen Additiven ernähren können und so rasch zu einem voll ausgebildeten Biofilm führen.\nEs wird eine neue Technologie zur antimikrobiellen Ausrüstung von Polymeroberflächen vorgestellt\, die dem Modell des natürlichen Säureschutzmantels der menschlichen Haut nachempfunden ist. Durch Erniedrigung des pH-Wertes auf unterschiedlichen Oberflächen werden keimarme Bedingungen mit lang anhaltender Wirksamkeit erzeugt. Die schwer löslichen Übergangsmetalloxide Molybdäntrioxid und Wolframtrioxid sowie deren feste Lösungen MoxW1-xO3 werden mit bis zu 2 Masseprozent in Träger wie Kunststoffe\, Farben und Lacke eingebracht. Durch Reaktion der Oxide mit der Luftfeuchtigkeit bilden sich an der Oberfläche saure Gruppen\, die Keime rasch abtöten.\n Das Oxonium-Ion H3O+ wirkt als neuartiges Breitbandbiozid. Ein zusätzlicher Mechanismus mittels paramagnetischer Mo5+-Ionen wird diskutiert. Die neue Technologie hat ein großes Anwendungspotential im Gesundheitswesen (z.B. für Hygienemaßnahmen im Krankenhaus)\, der Industrie (z.B. zum Verhindern von Biofilmen oder Legionellenvermehrung in Kühltürmen\, Wärmeaustauschern und anderen Apparaten) sowie im öffentlichen Sektor (Halteschlaufen und Türgriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln\, Sitze in Sportstadien\, Kabinenteile von Flugzeugen\, Griffe an Einkaufswagen\, Handläufe von Rolltreppen u.v.a.m.).\n Im Haushalt hingegen sind Biozide normalerweise nicht erforderlich. Nur bei immungeschwächten oder ansteckenden Personen sind derartige Maßnahmen sinnvoll.
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 10. April 2014 stattfindenden April-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nWerner Kriesel (MLS): \nAutomation und Kommunikation – Rückblick und Vorschau\n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kriesel ist Automatisierungstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Regelungstechnik an der TH Magdeburg war er von 1965-1971 in der Automatisierungs-Großindustrie in Berlin mit Entwicklung und Projektierung von Automatisierungssystemen befasst; als Externer wurde er 1968 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. 1971-1979 war er Hochschuldozent für Regelungstechnik an der TH Magdeburg und dort von 1976–1979 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Technische Kybernetik und Elektrotechnik. Die Habilitation erfolgte 1978 an der HUB; danach war er 1979-1995 ordentlicher Professor für Automatisierungstechnik an der TH Leipzig\, wo er 1981–1990 als Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Automatisierungsanlagen wirkte. Es folgte 1995–2006 eine Professur für Automatisierungstechnik in Merseburg. Seit 1994 leitet er das Steinbeis-Transferzentrum “Automatisierungs-\, Informations- und Elektrosysteme” Stuttgart/Leipzig (wo es u.a. um die Zertifizierung des Kommunikationssystems „AS-Interface“ geht).\nSeine mehr als 200 Publikationen konzentrieren sich auf Automatisierungsgeräte und -anlagen sowie auf industrielle Kommunikationstechnik. Aus seinem akademischen Umfeld sind 6 Professoren hervorgegangen. \nAbstract:\nDie Kybernetik ist seit den 1940er Jahren (Norbert Wiener\, MIT; Hermann Schmidt\, TH Berlin) und den 1960er Jahren (Georg Klaus\, Berlin) in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung deutlich gewachsen\, und sie ist keineswegs eine vorübergegangene Modeerscheinung. Die Technische Kybernetik hat als Automation und Kommunikation eine Breitenwirkung erlangt. Deren mehrfacher Generationswechsel sowie zukünftige Fortschritte werden als technikwissenschaftlicher Prozess gezeigt. Der Praxis liegt eine integrierende Wissenschafts­disziplin zugrunde (Leibniz\, Laplace\, Maxwell).\nDie Automation bis in die 1960er Jahre war durch Dominanz der Regelungstechnik gekennzeichnet. Die Unterscheidung von Regelung als geschlossener Kreis (feedback) und Steuerung als offene Kette ist über Jahrzehnte einem fundamentalen Irrtum unterlegen\, der zu korrigieren ist.\nDie Digitalisierung bewirkte ab 1975 eine neuartige Generation von Automatisierungssystemen mit dezentral verteilter Intelligenz\, deren Vernetzung durch digitale Bussysteme sowie eine Revolution der Mensch-Maschine-Kommunikation. Diese veränderten Systemstrukturen wurden vom Autor zusammen mit H. Töpfer (KM der AdW) und K. Fuchs-Kittowski (MLS) zu einem neuen Denkansatz für Automatisierungs-Strukturebenen verallgemeinert.\nDer Autor hat bereits 1979 ein Langzeit-Zukunftsmodell mit wiederum neuartigen Systemstrukturen vorgeschlagen: Einchip-Mikrorechner bewirken dezentrale Intelligenz innerhalb von direkt vernetzbaren Mess- und Stelleinrichtungen (embedded systems). Diese bis heute gültige Prognose zeigt allgemein\, dass nicht nur in den Naturwissenschaften\, sondern auch in den Technikwissenschaften Modelle mit hoher Extrapolationsfähigkeit möglich und nützlich sind. Weiterhin sind im Verhältnis zwischen Naturwissenschaften\, Technikwissenschaften und Philosophie Verschiebungen zu konstatieren.\nDas Lokale Netz (Local Area Network LAN) hat seit 1983 die Automation herausgefordert\, und im  Resultat wurde die „industrielle Kommunikation“ zu einem eigenständigen Feldbusnetz mit Mehrebenenstruktur entwickelt: Field Area Network FAN. Das bisherige LAN wurde zur  interdisziplinären Brücke zwischen Automatik und Informatik. Realisierungsschritte zum FAN werden am Beispiel des  Kommunikations­systems „AS-Interface“ gezeigt (Europa- und Weltnorm). Bisher wurden mehr als 100 Millionen Sensoren und Aktuatoren über dieses System vernetzt. Die weltweite Zertifizierung erfolgt in Leipzig unter Verantwortung des Autors.\nLeipzig als System-Erfahrungsträger verfolgt Vorlaufarbeiten\, die nur noch interdisziplinär und transdisziplinär zu erbringen sind (Uni Stuttgart\, Uni Rostock). Ein zu erwartender Innovationssprung dürfte zu einem erneuten Generations­wechsel in der industriellen Kommunikation führen (Paradigmenwechsel; Wechselwirkung zwischen Innovation und Nachhaltigkeit).\nDie weitere Zukunft der Automatisierung ist durch bereits bekannte Einflüsse getrieben: Vernetzung\, Internet der Dinge\, industrielle Echtzeit-Bildverarbeitung\, Cloud Computing\, Cyber-Physical Production Systems (CPPS) im Zukunftsmodell Industrie 4.0. Die Automation wird aber auch unkonventionelle Zukunftspotenziale aus der Biokybernetik nutzen\, z. B. für die Mensch-Maschine-Kommunikation auf Basis von Gedankensteuerung\, die zugleich eine industrielle Vorfeldforschung für Avatare der ersten Generation darstellt. Die 2045-Initiative als Zukunftsmodell umfasst vier Generationen von Avataren\, die als Orientierung für weitere Zukunftsschritte sehr interessant erscheinen (hierzu diskutieren H. E. und H. Hörz auch Aspekte des Transhumanismus).\nDie moderne Automation und Kommunikation führt auch zu zahlreichen sozialen Wirkungen\, worauf der Autor in seinem Vortrag im Juni-Plenum der Leibniz-Sozietät spezieller eingeht.
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 13. März 2014 stattfindenden März-Sitzung ein\, auf der – in Abänderung der bisher vorgesehenen Thematik – der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nProf. Dr. Heinz Kautzleben\, Mitglied der Leibniz-Sozietät: \nDer Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät – ein Bericht über sein Anliegen und seine Tätigkeit\nC.V.:\nProf. Kautzleben ist Sprecher des Arbeitskreises mit der Kurzbezeichnung GeoMUWA seit dessen Konstituierung als Arbeitsgremium der Leibniz-Sozietät im „Jahr der Geowissenschaften“ 2002. Ab 1952 hat er an der Universität Leipzig Geophysik studiert\, wo er auch promoviert wurde und sich habilitiert hat. Von 1957 bis 1991 war er in wissenschaftlichen Instituten der AdW der DDR forschend und forschungsleitend tätig. Er hat auf den Gebieten Geomagnetismus\, mathematische Geophysik\, geophysikalische Aspekte der Geodäsie\, Geowissenschaften und aerokosmische Fernerkundung gearbeitet. Direktor des Zentralinstitutes für Physik der Erde war er von 1973 bis 1988\, von 1989 bis 1990 Direktor des Institutes für Kosmosforschung\, zudem von 1983 bis 1990 Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW. 1969 zum Professor für Geophysik an der Akademie ernannt\, wurde er 1979 zum Korrespondierenden\, 1987 zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften gewählt.\nVon Mitte der 1960er Jahre an hat er sich in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit engagiert. Von 1983 bis 1991 war er Mitglied im Exekutivkomitee der International Assoziation of Geodesy\, von 1975 bis 1990 Vizepräsident der Kommission der Akademien der Wissenschaften sozialistischer Länder für die multilaterale Zusammenarbeit zum komplexen Problem „Planetare geophysikalische Forschungen“. 1978 erhielt er den Nationalpreis der DDR für Wissenschaft und Technik. 1985 wählte ihn die Ungarische Akademie der Wissenschaften zu ihrem Ehrenmitglied.\nSeit der Abwicklung der AdW der DDR beteiligt er sich aktiv daran\, dass die akademische Gelehrtengesellschaft in Berlin\, die 1700 als „Brandenburgische Societät der Wissenschaften“ gegründet wurde\, fortgeführt wird: 1993 als Gründungsmitglied des Vereins „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“\, fortan durch zahlreiche Beiträge zur wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeit der Leibniz-Sozietät\, die ihm für sein vielseitiges Engagement 2008 die Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille verlieh. Sein besonderes Interesse gilt der Methodik und der Geschichte der Wissenschaften\, speziell der Geschichte der Gelehrtengesellschaft. \nAbstract:\nDer Arbeitskreis GeoMUWA basiert auf dem informellen Netzwerk\, an dem gegenwärtig (März 2014) rund 30 Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, zwei Träger der Leibniz-Medaille der Leibniz-Sozietät und fünf Kandidaten für die Zuwahl zum Mitglied der Leibniz-Sozietät teilhaben. Sie alle sind renommierte Wissenschaftler und vertreten Fachgebiete\, die im ausführlichen Namen des Arbeitskreises aufgezählt werden und sämtlich dem großen Wissenschaftsgebiet „Geo- und Kosmoswissenschaften“ zugerechnet werden können.\nDas Anliegen des Arbeitskreises ist es\, in akademietypischer Weise dieses große Wissenschaftsgebiet zu fördern. Der Arbeitskreis konnte unmittelbar auf Erfahrungen zurückgreifen\, die zu Zeiten der AdW der DDR in der Klasse Geo- und Kosmoswissenschaften der Gelehrtengesellschaft gesammelt wurden. Die Förderung des Wissenschaftsgebietes in der Gelehrtengesellschaft mit dem Sitz in Berlin begann jedoch schon weit früher\, faktisch bereits bei deren Gründung in Persona durch Gottfried Wilhelm Leibniz. Sie lag von Anfang an im Interesse der Landesherren. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Vortrag wird daran erinnert\, warum das so ist\, und es werden die großen Mitglieder der Gelehrtengesellschaft genannt\, die mit Leben und Werk als „Leuchttürme“ für die Förderung der relevanten Wissenschaften wirkten und weiter wirken. Sie begründeten die Traditionen und setzten die Maßstäbe\, denen der Arbeitskreis GeoMUWA in seiner Tätigkeit zu folgen sich bemüht.\nDer Vortrag bietet eine detaillierte Übersicht dieser Tätigkeit. Der Arbeitskreis hat seit seiner Konstituierung vor 12 Jahren rund 25 wissenschaftliche (ganztägige) Veranstaltungen durchgeführt. In ihnen wurden insgesamt über 350 Beiträge zu den verschiedenen Themen und Themenkomplexen vorgestellt. Beteiligt haben sich die fachlich zuständigen Mitglieder der Leibniz-Sozietät und stets zahlreiche sachkundige Gäste. Alle diese Veranstaltungen wirkten in der breiten Öffentlichkeit als „Wortmeldungen“ der Leibniz-Sozietät zu wissenschaftlich und gesellschaftlich höchst aktuellen Themen. Sie förderten die Beziehungen der Leibniz-Sozietät zur Science Community.
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 13. Februar 2014 stattfindenden Februar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nFrank Spahn (Potsdam): \nPlanetare Ringe – natürliche dynamische “Laboratorien” im All\n10:00 bis 12:00 Uhr\,\nRathaus Tiergarten\, Raum 505 \nC.V.:\nProf. Spahn ist theoretischer Physiker. Nach dem Studium in Halle wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kosmosforschung der AdW der DDR in Berlin\, wo er 1988 promoviert wurde. Von 1989 bis 1991 arbeitete er am Zentralinstitut für Astrophysik der AdW in Potsdam\, danach weiter in der Max-Planck-Arbeitsgruppe „Nichtlineare Dynamik“ an der Universität Potsdam. Hier habilitierte er sich 1995\, wurde 1997 zum Privatdozenten berufen und erhielt 2006 eine außerplanmäßige Professur.\nIn dieser Zeit hat er zahlreiche Raumfahrt-Forschungsprojekte geleitet – teil gemeinsam mit Kollegen. Die Liste seiner Fachpublikationen umfasst z.Z. 73 Positionen\, mit drei weiteren hat er sich an der Popularisierung seines Forschungsgebiets beteiligt. Er gehört der American Astronomial Society und der American Association for the Advancement of Science an und erhielt als Mitglied des Cassini-CDA-Teams den NASA Group Achievement Award. \nAbstract:\nSeit ihrer Entdeckung durch Galileo Galilei im Jahr 1610 sind wir von Saturn mit seinen majestätischen Ringen fasziniert. Jedoch ist diese kosmische Zierde nicht das Alleinstellungsmerkmal dieses Planeten – nein\, alle vier Riesenplaneten unseres Sonnensystems sind von Ringen aus Eis und Staub umgeben. Aber nicht nur die Schönheit dieser kleinsten kosmischen Scheiben erweckte das Interesse der Wissenschaftler\, sondern sie sind exemplarisch für ihre großen kosmischen Geschwister: Akkretionsscheiben um kompakte Sterne\, präplanetare Gas-Staubscheiben um junge Sterne (die Kinderstuben von Planeten) oder gar die gigantischen Galaxienscheiben. Viele Prozesse\, die die Physik planetarer Ringe bestimmen\, laufen – wenngleich auf viel größeren Zeit- und Längenskalen – auch in diesen zeitlich und räumlich weit entfernten kosmischen Scheiben ab. Von unschätzbarem Vorteil für uns ist aber\, dass wir planetare Ringe mit Raumsonden in situ über dynamisch relevante Zeitskalen (Orbitperioden um die 10 h) studieren und so mehr über die Physik aller kosmischen Scheiben lernen können.\n Dichte planetare Ringe sind granulare Gase im All – hauptsächlich bestehend aus Eisklumpen von Faust- bis hin zu Villagröße\, die häufig (ca. 10 – 20 mal) pro Orbit inelastisch miteinander kollidieren. Sie sind die flachsten uns bekannten Strukturen im Universum mit einem Aspektverhältnis von 10−7; d.h.\, bei einer vertikalen Ausdehnung (Dicke) von <10 m erstrecken sie sich ungefähr 105 km senkrecht dazu in lateraler Richtung – hervorgerufen durch eben jene dissipativen Stöße. Des Weiteren zeichnen sie sich durch eine komplexe Dynamik aus\, die u. a. zur Ausbildung von (dissipativen) Strukturen führt. „Rillen“\, Wellen verschiedenen Typs und z.B. auch sog. „Propeller“ bilden sich in diesen von gravitativen Störungen getriebenen Nichtgleichgewichtssystemen.\n Moderne Raummissionen\, wie gegenwärtig die Cassini-Raumsonde am Saturn\, entlocken den Ringsystemen ihre Geheimnisse und stellen somit theoretische Vorhersagen auf den Prüfstand.\n Am Beispiel der von Wolkenkratzer-großen Moonlets verursachten Propeller-Strukturen und deren Bedeutung sowohl für die Entstehung planetarer Ringe als auch der von Planeten allgemein wollen wir das aktuelle Spannungsfeld zwischen theoretischen Vorhersagen und Beobachtungen der Cassini-Raumsonde etwas näher vorstellen.
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SUMMARY:Geschäftssitzungen der Klassen (nichtöffentliche Veranstaltungen)
DESCRIPTION:Die Geschäftssitzungen der Klassen \nNaturwissenschaften und Technikwissenschaften\nsowie\nSozial- und Geisteswissenschaften \nfinden als nichtöffentliche Verranstaltungen am 23. Januar 2014  von 09:15 – 10:00 Uhr in den Räumen  BVV-Saal bzw. Balkon-Saal des Rathauses Tiergarten in Berlin statt. \nEinladungen und Tagesordnungen werden gesondert versandt.
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 12. Dezember 2013 stattfindenden Dezember-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nFritz Scholz (MLS): Wechselwirkungen von Oberflächen mit Sauerstoffradikalen — Möglichkeiten der gezielten Modifizierung und Charakterisierung von Elektrodenoberflächen\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Scholz ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der Promotion zum Dr. rer. nat (1982) und zum Dr. sc. nat. (1987) ebendort wurde er 1989 zum Dozenten und 1993 zum Professor berufen. Seit 1998 besetzt er die Professur für Analytische Chemie und Umweltchemie an der Universität Greifswald. Seine Hauptinteressen liegen auf den Gebieten Elektrochemische Analytik und Elektrochemie. Er hat 307 wissenschaftliche Publikationen\, darunter 16 Bücher als Autor bzw. Autor und Herausgeber. Unter den Buchpublikationen sei das „Electrochemical Dictionary“ hervorgehoben\, das 2012 in zweiter Auflage erschienen ist und zu den meistverkauften Springer-Publikationen gehört. 1997 hat er das Journal of Solid State Electrochemistry gegründet\, das er seitdem beim Springer-Verlag herausgibt. Er ist ebenfalls Herausgeber der Buchreihe „Monographs in Electrochemistry“ (bisher 9 Bände erschienen). Prof. Scholz unterhält umfangreiche internationale Kooperationsbeziehungen zu Wissenschaftlern in Australien\, Brasilien\, Chile\, China\, England\, Kroatien\, Mazedonien\, Mexiko\, Russland und Spanien. Neben den elektrochemischen Fachgebieten interessiert ihn auch die Geschichte der Naturwissenschaften\, und er arbeitet zur Zeit gemeinsam mit osteuropäischen Kollegen an einer Buchpublikation mit dem Titel „Electrochemistry in a Divided World“\, in dem die Schicksale osteuropäischer Elektrochemiker einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. \nAbstract:\nOH•-Radikale wechselwirken mit Metalloberflächen in sehr spezifischer Weise. Im Fall von Gold und Silber lösen sie Oberflächenunebenheiten auf\, sofern diese aus mechanischer Bearbeitung (Polieren) resultieren. Dabei werden auch die elektrokatalytischen Eigenschaften verändert. Bei Platin und Palladium werden diese Effekte nicht beobachtet. Die Behandlung einer Goldoberfläche mit OH•-Radikalen führt auch zu einer deutlichen Abnahme der Zahl an Keimbildungszentren für die Abscheidung von Platin. Aus diesen Untersuchungen lassen sich Schlüsse ziehen über die Natur der elektrokatalytischen und Keimbildungszentren auf den Oberflächen: Auf Gold und Silber sind dies wahrscheinlich teilweise oxidierte Oberflächenatome mit einer d9-Elektronenkonfiguration\, und sie sind auf der Oberfläche von Unebenheiten in der Form von „Nichtgleichgewichtsatomen/ionen“ lokalisiert.\nIm Fall von Glaskohlenstoff bewirken die OH•-Radikale eine Erosion der Oberfläche\, eine Aufrauhung und eine Verminderung der Keimbildungszentren für die Abscheidung von Silber.\nWenn man blockierende Arylschichten auf Gold und Glaskohlenstoff mit OH•-Radikalen angreift\, so kommt es zu einer kontinuierlichen Abtragung der Schicht auf Glaskohlenstoff\, während die Schicht auf Gold einer Lochkorrosion unterliegt.\nOH•-Radikale sind ein vielversprechendes Werkzeug zur Untersuchung der Eigenschaften von Oberflächen und auch für die gezielte Oberflächenmodifizierung.\nLiteratur:\nAn electrochemical system to detect free radicals and radical scavengers in solution: F. Scholz\, G. López de Lara González\, L. Machado de Carvalho\, M. Hilgemann\, Kh. Z. Brainina\, H. Kahlert\, R. S. Jack\, D. T. Minh: Angew. Chem. Int. Ed.  46 (2007) 8079-8081\nHydroxyl radicals attack metallic gold: A. M. Nowicka\, U. Hasse\, M. Hermes\, F. Scholz: Angew. Chem. Int. Ed. 49 (2010) 1061-1063\nSelective knock-out of gold active sites: A. M. Nowicka\, U. Hasse\, G. Sievers\, M. Donten\, Z. Stojek\, S. Fletcher\, F. Scholz: Angew. Chem. Int. Ed. 49 (2010) 3006-3009\nActivity changes of glassy carbon electrodes caused by their exposure to OH· radicals\nT. Rapecki\, A. M. Nowicka\, M. Donten\, F. Scholz\, Z. Stojek\nElectrochem. Commun. 12 (2010) 1531-1534\nThe treatment of Ag\, Pd\, Au and Pt electrodes with OH• radicals reveals information on the nature of the electrocatalytic centers: A. M. Nowicka\, U. Hasse\, M. Donten\, M. Hermes\, Z. Stojek\, F. Scholz: J. Solid State Electrochem. 15 (2011) 2141–2147\nThe effects of pretreatment of polycrystalline gold with OH• radicals on the electrochemical nucleation and growth of platinum: G. Sievers\, U. Hasse\, F. Scholz: J. Solid State Electrochem. 16 (2012) 1663–1673 \nGrain boundary corrosion of the surface of annealed thin layers of gold by OH• radicals: \nU. Hasse\, K. Fricke\, D. Dias\, G. Sievers\, H. Wulff\,  F. Scholz: J. Solid State Electrochem. 16 (2012) 2383-2389 \nOH• radical degradation of blocking aryl layers on glassy carbon and gold electrodes 2 leads to film thinning on glassy carbon and pinhole films on gold \nE. Kibena \, K. Tammeveski\, L. Matisen\, U. Hasse\, F. Scholz \nElectrochem. Commun. 29 (2013) 33-36
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SUMMARY:Ehrenkolloquium anlässlich des  80. Geburtstages von Helmut Moritz (MLS)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät veranstaltet zu Ehren ihres langjährigen Mitglieds\nHelmut Moritz\nanlässlich seines 80. Geburtstages \nein Ehrenkolloquium (s.a. Ankündigung). Das Kolloquium wird finanziell gefördert durch die Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät. \nAchtung: neuer Veranstaltungsort: \n WISTA GmbH\, Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin \nEinladung des Präsidenten \nAnlage 1 (Veranstaltungen am 14.11.2013  \nAnlage 2 (Vortragsprogramm und Abstracts “Moritz 80”; Stand 01.11.2013)
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 14. November 2013 stattfindenden November-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nPeter Holota (MLS): \nBoundary Problems of Mathematical Physics in Earth’s Gravity Field Studies\nBVV-Saal\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nDr. Holota is geodesist and mathematician. Since 2013 he is a member of the Leibniz Society. In 1969 he graduated in geodesy (geodetic astronomy) at the Czech Technical University\, Prague. In 1976 he graduated in mathematics at the Charles University\, Prague and here he got his RNDr. (Rerum naturalium doctoris) degree in 1982. His DrSc. (Doctor scientiarum) degree he received at the Czechoslovak Academy of Sciences in 1987. In 1970 he started his career at the Research Institute of Geodesy\, Topography and Cartography. The area of his research is theoretical and physical geodesy and mathematical methods for studies of the Earth’s gravitational field. He is the secretary of the Czech National Committee of Geodesy and Geophysics and is also engaged in university teaching. In 1987-1999 he was elected the secretary and then the president of the IAG (International Association of Geodesy) section on General theory and methodology. In 1995-1999 he was a member of the IAG Executive Committee and in 1999-2003 the president of the IAG special commission on Mathematical and physical foundations of geodesy. Within the IAG he organized several scientific symposia and a number of scientific sessions. Since 2008 under the umbrella of the EGU (European Geosciences Union) he annually convenes sessions on Recent developments in geodetic theory. In 1989-2005 he was subsequently a member of the Editorial Boards of Manuscripta geodaetica\, Bulletin Géodésique and Journal of Geodesy published by the IAG. In addition he is an Associate Editor in Studia Geophysica et Geodaetica\, Bolletino di Geofisica Teorica ed Applicata and zfv – Zeitschrift für Geodäsie\, Geoinformation und Landmanagement. In 1985-1986 he was awarded the Alexander von Humboldt research fellowship at the Department of Geodetic Science\, University of Stuttgart. In 2003 he was an external examiner at the University of Calgary. In 1991 he was awarded the honorary title ‘a Fellow of the IAG’. He is also a member of EGU and AGU (American Geophysical Union). His biography is included in several Czech and international ‘Who’s Who’ publications. \nAbstract:\nStudies on Earth’s gravity field enable to learn more about our planer. The motivation considered here comes primarily from geodetic applications. We particularly focus on the related mathematics and mathematical tools that form the basis for this research. Historical milestones and famous figures of science in this field are briefly recalled equally as the notion of potential and its first definition. The theory of boundary value problems for elliptic partial differential equations of second order\, in particular for Laplace’s and Poisson’s equation\, offer a natural basis for gravity field studies\, especially in case they rest on terrestrial measurements. Various kinds of free\, fixed and mixed boundary value problems are considered. Concerning the linear problems\, the classical as well as the weak solution concept is applied. Free boundary value problems are non-linear and are discussed separately. The complex structure of the Earth’s surface makes the solution of the boundary problems rather demanding. Some techniques\, that may solve these difficulties\, are shown. Also an attempt is made to construct the respective Green’s functions\, reproducing kernels and entries in Galerkin’s matrix for the solution domain given by the exterior of an oblate ellipsoid of revolution. The integral kernels are expressed by series of ellipsoidal harmonics and their summation is discussed. Possibilities of using the concept of boundary-value problems for studies that rest on terrestrial gravity measurements in combination with satellite data on gravitational field are considered too. An optimization approach is applied together with the methods above\, as the problems to be solved are overdetermined by nature. Finally some questions and stimuli are discussed that are related to physical and mathematical models of the problems mentioned in this contribution. \n 
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2013
DESCRIPTION:Gemeinsame Veranstaltung des Deutsches Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte)\, der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\, und der DGLR – Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V.: \nRaumfahrthistorisches Kolloquium 2013\nProgramm \n \n  \n  \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 10. Oktober 2013 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nDieter Volk (MLS): \nPersonalisierte Immuntherapie – von Phase 1 bis zur Patientstratifikation\n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Volk (60) ist Mediziner und Mit­glied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach Promotion (1982) und Habilitation (1987) lehrt er seit 1994 an der Humboldt-Universität. Seitdem ist er Direktor des Institutes für Medizinische Immunologie der Charité;  seit 2006 auch des Berlin-Brandenburg Centrums für Regenerative Therapien. Zu Gastaufenthalten weilte er an der Freien Universität Berlin sowie in Rostock\, Leipzig und Innsbruck. Er ist Associate Editor des Amer. J. Transplant\, gehört bzw. gehörte dem Editorial Board von “Transplantation and Frontiers of Tolerance“\, dem Scientific Advisory Board der Pluristem Inc.\, dem Aufsichtsrat der ProBioGen AG\, dem SAB ITN des NIH(JDF) sowie dem Beirat der Deutschen Gesellschaft für Immunologie an. Aus seiner Feder stammen mehr als 500 Publikationen. \n  \nAbstract:\nUnkontrollierte Immunreaktionen können zu zahlreichen chronischen\, manchmal lebensbedrohenden Erkrankungen mit hohem gesundheitsökonomischen Impact führen\, wie rheumatische Erkrankungen\, Multiple Sklerose u.a. Autoimmunerkrankungen. Akute und chronische Abstoßungen sind auch das große Problem der Transplantationsmedizin. Dank moderner Technologien wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Therapeutika\, zumeist Biologics\, entwickelt\, die jedoch im allgemeinen nicht zur Heilung führen. Eine dauerhafte Immunsuppression hat jedoch zahlreiche Nebenwirkungen\, so dass ein hoher Druck zur Optimierung dieser Therapieansätze besteht\, um\n–                  neue immunmodulatorische Ansätze zu entwickeln\, die eher das Immunsystem reprogrammieren als nur einfach zu supprimieren;\n–                  eine verbesserte Nutzen/Kosten-Ratio zu erzielen.\nDaher besteht ein hoher Bedarf an der Entwicklung\, Validierung und Anwendung von Biomarkern für die Begleitung immunmodulatorischer Therapien\, um\n– neue Therapien zu monitoren  (Safety\, Pharmacodynamics\, Mode-of-Action);\n– die richtigen Patienten und den richtigen Zeitpunkt zu identifizieren für einen bestimmten therapeutischen Ansatz (Stratifizierung);\n– die individuelle Sicherheit sowie Erfolg/Misserfolg neuer Therapien zu erfassen;\n– neue “Targets” zu identifizieren auf der Basis der genauen Analyse von Patienten\, bei denen therapeutische Maßnahmen versagten.\nWir berichten über die Erfahrungen eines umfangreichen Biomarkprogramms in zahlreichen Studien bis hin zur täglichen Routine. \n 
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 12. September 2013 stattfindenden September-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag präsentiert und zur Diskussion gestellt wird \nJörg Matschullat (TU Freiberg): \nGeochemie und Klimaforschung. Prozesse auf verschiedenen Zeit- und Raumskalen\n10.00 bis 12.00 Uhr\,\nRathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Matschullat ist Geowissenschaftler. Früh kam er mit Menschen diverser Kontinente in Berührung und war u.a. motiviert\, Fremdsprachen zu lernen und die Welt kennenzulernen. Das Geologiestudium\, zunächst in Clausthal-Zellerfeld\, später bis zum Abschluss in Tübingen (1983) unterstützte beides. Teilweise längere Arbeitsaufenthalte in Brasilien\, den Kapverdischen Inseln\, Ghana\, Griechenland und Südindien prägten ihn zum Teil wesentlich. Neben den Geowissenschaften faszinierten jedoch auch andere Fachbereiche\, und so suchte er sich ein eigenes interdisziplinäres Studium zusammen.\nSeit dem Promotionsstudium an der Universität Göttingen (1984 bis 1989) und den anschließenden Jahren als Post-Doc\, wiederum an der TU Clausthal und in Heidelberg standen umweltgeochemische Arbeiten in stark interdisziplinären Projekt(verbünden) im Vordergrund.\nNach Habilitation in Geologie und Mineralogie (1995) und der Berufung (1999) auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Geoökologie an der TU Bergakademie Freiberg (heute Geochemie und Geoökologie) weitete sich das Forschungsfeld nochmals und umfasst heute auf den ersten Blick so heterogen anmutende Bereiche wie Atmosphären- und (regionale) Klimaforschung\, Analytische und Umweltgeochemie sowie Nachhaltigkeitsfragen. Neben nach wie vor laufenden Arbeiten in Brasilien sind Aktivitäten vor allem mit Kollegen in Australien\, Japan und Kanada hinzugekommen.\nDekan der Fakultät für Geowissenschaften\, Geotechnik und Bergbau war er von Dezember 2009 bis März 2013. Er ist Mitglied im Klimanetzwerk Sachsen. \nAbstract:\nDas vielleicht bislang klügste Buch zum Thema Kimawandel wurde 2009 von Mike Hulme veröffentlicht: „Why we disagree about climate change …“ („Warum Klimawandel für Streit sorgt. Kontroversen\, Tatenlosigkeit und Chancen verstehen“). Nach einer kurzen und wohl ungewöhnlichen Einführung zum Thema Klimawandel wird an mehreren konkreten Beispielen gezeigt\, wie der Fokus auf einzelne Raum- oder Zeitskalen schnell den Blick zu trüben vermag\, wenn es darum geht\, Prozesse im System Erde richtig zu verstehen. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig auf naturwissenschaftlichen Aspekten\, andere wichtige Sichtweisen der Wirklichkeit werden allenfalls gestreift.\nNebel- und Regentropfen werden dabei ebenso eine Rolle spielen wie Partikel in der Atmosphäre\, ein kleines Bundesland wie Sachsen ebenso wie ein Blick auf Mittelosteuropa und die ganze Nordhemisphäre. Und zur Illustration der Bedeutung von Skalen im Verständnis von Prozessen\, die auch uns Menschen zum Teil intensiv betreffen\, werden schließlich gar ressourcenbezogene Beispiele diskutiert – wie finden wir Lagerstätten und wie finden wir heraus\, ob Berlin eine saubere oder eine von Schadstoffen belastete Stadt ist? Auch hier geht es von der lokalen Raumskale bis zur kontinentalen – und am Ende hofft der Vortragende\, der Zuhörerschaft einige Anregungen gegeben zu haben\, dass es sich lohnt\, dieselben Gegenstände bzw. Fragen und Herausforderungen mit unterschiedlichen Brillen zu betrachten. \n 
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SUMMARY:Juni Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 13.Juni 2013 stattfindenden Juni-Sitzung ein\, auf der zur wissenschaftlichen Diskussion aufgerufen wird zu einem Vortrag: \nEkkehard Diemann (MLS): Johannes Kunckel und das Gold \n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Diemann (69) ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004. Nach Studium in Göttingen und Promotion in Dortmund ist er seit 1977 an der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld tätig (Schwerpunkte: Anorganische und Analytische Chemie\, Chemieunterricht). Er ist Gastprofessor an der Fakultät für Exakte Wissenschaften an der Nationaluniversität La Plata (Argentinien) und war Gastwissenschaftler am Dalian Institute of Chemical Physics der Academia Sinica. Seit 2007 ist er Honorarprofessor an seiner Fakultät. \nAbstract:\nDer Vortrag beschäftigt sich nach einer kurzen Kulturgeschichte des Goldes und Informationen zur Person von Johannes Kunckel (1630 -1703) mit den von Kunckel in seinem Buch „Collegium physico-chymicum experimentale“ 1716 publizierten Vorstellungen über die Prozesse\, die sich bei der Herstellung von Goldrubinglas abspielen. Später haben sich dann so bedeutende Wissenschaftler wie J. J. Berzelius\, M. Faraday und R. Zsigmondy (Nobelpreis 1925) mit diesem Thema beschäftigt\, das bis in die neueste Zeit aktuell geblieben ist. Was wissen wir heute mehr\, als Johannes Kunckel schon wusste?
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 16. Mai 2013 stattfindenden Mai-Sitzung ein\, auf der zur wissenschaftlichen Diskussion aufgerufen wird zu einem Vortrag: \nChristian Kohlert (MLS): Sicherheit gegen Produktfälschung – wissenschaftlich-technische Mittel/Methoden gegen Plagiate und Produktpiraterie \n10.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin (U-Bahnhof Turmstraße)\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kohlert (59) ist Verfahrenstechniker und  Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Nach dem Studium an der TH Merseburg und einer Tätigkeit am Leningrader Technologischen Institut (Promotion 1978) war er bis 1991 wissenschaftlicher Oberassistent an der TH Merseburg. Seitdem arbeitet er bei der Klöckner Pentaplast GmbH in Montabaur: zunächst als Entwicklungsingenieur\, seit 2005 als Direktor für Prozesstechnologie sowie als Projektmanager Russland.\n1998 berief ihn die TU St.Petersburg zum Ehrenprofessor; seit 2008 gehört er der Internationalen Akademie der Wissenschaften des Hochschulwesens (IHEAS) mit Sitz in Moskau an. Er verfügt über 8 russische und 27 internationale Patente\, ist Autor von 7 Büchern oder Buchbeiträgen und 49 Artikeln und hat bisher 18 Dissertationen sowie 100 Diplom- und Masterarbeiten betreut. \nAbstract:\nProduktfälschung ist heute kein Kavaliersdelikt mehr\, werden doch teure Forschungsaufwendungen nicht in Verkaufsmengen umgesetzt\, gehen Nutzeffekte für die Kunden verloren und kommen Arzneimittel mit fehlenden oder minderwertigen Wirkstoffen in Umlauf.\nDer Schutz von Produkten gegen Fälschung steht deshalb heute im Mittelpunkt vieler Diskussionen und Entwicklungen. Damit ist sowohl der Schutz eigener Produkte\, wie Kreditkarten\, elektronische Erzeugnisse oder Tonträger\, als auch der Schutz von Produkten vermittels der Verpackung – z.B. wirkungsvolle Pharmaprodukte oder hochwertige Lebensmittel – zu verstehen.\nDer Markt fordert deshalb zu Recht einen Fälschungsschutz\, der sich auf einfache Weise in das Produkt oder die Verpackung einbringen lässt sowie es erlaubt\, die Originalität des Produktes leicht und eindeutig wiederzuerkennen.\nKlöckner Pentaplast als der führende Hersteller von innovativen Hartfolien für Verpackungszwecke und technische Anwendungen beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Aufgabe\, Verpackungsfolien so zu kennzeichnen\, dass sie wiedererkennbar für den Folienhersteller und nutzbar als Produktschutz für den Verarbeiter werden. Dazu wurden herkömmliche Systeme auf ihre Anwendbarkeit geprüft\, eigene Ideen entwickelt und großtechnisch umgesetzt.
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SUMMARY:Eugen-Goldstein Kolloquium "Wissenschaft und Öffentlichkeit"
DESCRIPTION:Wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Berliner URANIA \nGemeinsame Veranstaltung der URANIA Berlin und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin Weitere Einzelheiten: \nProgramm \n \nEinladung \n  \n 
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 11. April 2013 stattfindenden April-Sitzung ein\, auf der zur wissenschaftlichen Diskussion aufgerufen wird zu einem Vortrag: \nHeinz Kautzleben (MLS):\n“Erde und Kosmos im Blickfeld der in Berlin ansässigen\, 1700 gegründeten Gelehrtengesellschaft“ \nKlasse Naturwissenschaften: 10.00 Uhr\, Rathaus Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, BVV-Saal \nC.V.:\nProfessor Kautzleben (79) ist Geophysiker. Er wurde 1979 zum Korrespondierenden\, 1987 zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR\, genauer: ihrer Gelehrtengesellschaft\, gewählt. 1992/93 war er beteiligt an der Umwandlung dieser 1700 auf Initiative von Leibniz in Berlin gegründeten Gelehrtengesellschaft zum eingetragenen Verein\, der ab 2007 Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. heißt. Er ist Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.\nProf. Kautzleben war ab 1957 auf seinem engeren und weiteren Fachgebiet forschend und forschungsleitend in Forschungseinrichtungen der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin\, ab 1972: Akademie der Wissenschaften der DDR\, tätig\, wobei er sich auch für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit engagierte:  1975 bis 1990 als Stellvertretender Vorsitzender der Problemkommission „Planetare Geophysik“ der Akademien der sozialistischen Länder\, 1984 bis 1990 als Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW der DDR und 1987 bis 1991 als 2. Vizepräsident der International Association of Geodesy.\nIm Rahmen der Leibniz-Sozietät befasst er sich mit der Methodologie und der Geschichte der Geowissenschaften und ist seit 2001 Sprecher des Arbeitskreises Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften. \n Abstract:\nSo wie die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin nunmehr als Körperschaft privaten Rechts die Gelehrtengesellschaft fortführt\, die 1700 auf Initiative von Gottfried Wilhelm Leibniz vom damaligen Brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. als „Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften“ gestiftet wurde und seitdem in der Hauptstadt Berlin ansässig ist\, und so wie sie die Wissenschaft in den Traditionen dieser Gelehrtengesellschaft fördert\, so strebt der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät an\, auf den von ihm vertretenen Gebieten die Traditionen der Gelehrtengesellschaft zu erschließen und gemäß diesen Traditionen die von ihm vertretenen Gebiete zu fördern. Zu den Maximen dieser Traditionen gehört: Theorie mit der Praxis verbinden\, den Bedürfnissen des Landes entsprechen\, in der Weltwissenschaft mitreden. Im Vortrag wird über die mehr als zehnjährige Tätigkeit des Arbeitskreises berichtet.
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SUMMARY:Ankündigung: März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften findet planmäßig am 14.03.2013 statt. \n10.00 bis 12.00 Uhr; Berlin Rathaus Tiergarten; BVV-Saal \nWolfgan Coy (MLS):\nErfahrung und Berechnung – „Intelligente Maschinen“ ohne Moral oder Urteilskraft \nC.V.:\nProf. Coy (65) ist Informatiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Nach dem Mathematikstudium an der Technischen Hochschule Darmstadt und der Promotion (1975) ebendort war er bis 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Informatik der Universität Dortmund\, unterbrochen durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Université Paris VI und verschiedene Vertretungsprofessuren.\n1980 wurde er zum Professor für Informatik im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen berufen. 1996 übernahm er den neu eingerichteten Lehrstuhl für „Informatik in Bildung und Gesellschaft“ in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin\, eine Tätigkeit\, die durch einsemestrige Forschungsaufenthalte in Wien und Hanover\, NH (USA) unterbrochen wurde. Seit 2013 arbeitet er als Senior Advisor der  der Humboldt-Universität\, stellvertretender Direktor des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik  und im Vorstand des HU-Exzellenz-Clusters „Bild-Wissen-Gestaltung“; dort leitet er eine größere Forschungsgruppe.\nWolfgang Coy ist deutscher Vertreter im Technical Comitee “Computers and Society” der wissenschaftlichen Dachorganisation International Federation for Information Procecessing und  Fellow der Gesellschaft für Informatik.\nSeine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Medien\, Bildwissenschaften\, Informatik und Gesellschaft\, Theorie der Informatik sowie Sozial- und Kulturgeschichte der Informatik. Seine aktuellen Interessen gelten vor allem philosophischen\, theoretischen und ethischen Fragen der Informatik.\nZu seinen zahlreichen Veröffentlichung gehören 13 Bücher\, die er als Autor\, Ko-Autor oder Herausgeber publiziert hat\, sowie fast 200 Aufsätze. \nAbstract:\nGesellschaftlich verantwortliches Handeln  soll das Ergebnis vernünftig begründbarer Urteile sein. Die Fähigkeit\, vernünftig und nachvollziehbar zu argumentieren\, ist ein Grundbaustein menschlicher Kommunikation. Nur mittels der Sprache können wir unsere Handlungen verteidigen und verständlich machen. Die Fähigkeiten\, zu argumentieren\, zu verstehen\, zu urteilen und zu handeln gelten als die wesentlichen Bildungsziele der modernen Gesellschaft.\nDas vergangene Jahrhundert hat eine umfassende Neuinterpretation sprachlich vermittelten Handelns durch eine doppelte Reduktion erfahren: Zum einen wurde der sprachliche Kern sprachlicher Argumente in symbolischen Logiken gesucht; zum anderen wurde die formale Logik mathematisiert und als mit Computern berechenbar und programmierbar gestaltet. Menschliche Sprache und menschliches Denken scheint damit Computern zugänglich zu werden. So werden Sprachein- und -ausgabesysteme\, Expertensysteme oder Suchmaschinen konsequent in die menschliche Kommunikation integriert.\nGleichzeitig drängt die allumfassende technische Automatisierung mehr und mehr zur Konstruktion  autonomer Systeme\, sei es als Entscheidungssysteme der Wirtschaft und der Finanzindustrie\, sei es als selbstständig agierende Roboter oder Roboterfahrzeuge – auf dem Mars oder mit unbemannten fliegenden Drohnen in umkämpften irdischen Gebieten. Solche selbstständig handelnden Systeme geraten rasch in Situationen\, die nicht nur ein reflexives Handeln nach vorgegebenen programmierten Schemata erfordern\, sondern in komplexen Situationen auch Entscheidungen mit schwer übersehbaren Folgen treffen sollen. Im Extremfall militärischer Roboter oder auch von Systemen\, die im Katastrophenschutz eingesetzt werden\, können dies Entscheidungen über Leben und Tod von Menschen sein. Können wir solchen Maschinen derartige ethische Entscheidungen überlassen oder sollten wir erkennen\, dass unsere Technik hier an eine grundsätzliche Grenze stößt?
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SUMMARY:Ankündigung: Februar Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften findet planmäßig am 14.02.2013 statt \nLothar Kolditz (MLS):\nGedankenübertragung und quantenphysikalische Verschränkung \n10.00 bis 12.00 Uhr; Berlin Rathaus Tiergarten; BVV-Saal \nVita und Abstract \n \n 
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SUMMARY:Symposium Technik - Sicherheit - Techniksicherheit 16.11.2012
DESCRIPTION:Am 16. November 2012 findet in Berlin das 5. Symposium des Arbeitskreises “Allgemeine Technologie” der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin in Kooperation mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Forschungszentrums Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft (jetzt: Karlsruher Institut für Technologie) statt. \nIn dem Symposium werden von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen ihre Forschungsergebnisse zum Thema (Technik-)Sicherheit mit dem Ziel diskutiert\, gemeinsame Forschungsansätze vor allem zu Techniksicherheit\, aber auch zu Sicherheitskommunikation und Sicherheitskulturen zu entwickeln. \nEinzelheiten und Programm: Hier \n 
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SUMMARY:2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo- Montan- Umwelt- Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) veranstaltet den 2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“ am 9. November 2012 in Berlin. \nEinladung:  \n \nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\,\nArbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften\nin Zusammenarbeit\nmit der Wissenschaftlichen Gesellschaft bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (WiGB) und dem Verein der Berlin-Brandenburgischen Geologie-Historiker „Leopold von Buch“ e.V. \n2. Workshop im Projekt „Vernadskij 150“\nam 9. November 2012 \nim Balkon-Saal im Rathaus Tiergarten\,\nMathilde-Jakob-Platz 1\, 10551 Berlin\n(Nähe U-Bahn-Station Turmstraße) \nBeginn: 10.00 Uhr                 Ende: gegen 16.00 Uhr \n Vorläufiges Programm \nVortragsteil:\n(Zeitangaben sind vorläufige Orientierungen)\nAngemeldete Vorträge (Stand 16.10.2012): \n10.00\nProf. Dr. Heinz Kautzleben\, Leibniz-Sozietät\, Prof. Dr. Viktor Mairanowski\, WiGB\, Dr. Peter Kühn\, Verein „Leopold von Buch“:\nZum Anliegen von Projekt und 2. Workshop  \n10.30\nDr. Felix Royzenman\, M-RAEN*\, WiGB:\n Hochgenaue Prognose von Lagerstätten als Entwicklung der Lehren von V. I.                 Vernadskij über die Rolle der mineralischen Rohstoffbasis (in Russisch mit                   Übersetzung ins Deutsche)  \n11.00\nDr. Jürgen Kopp\, Leibniz-Sozietät:\nAlexander Jevgenevič Fersman – ein bedeutender Schüler Vernadskijs  \n11.30\nDr. Axel Mueller\, Norwegischer Geologischer Dienst\, Trondheim:\nVictor Moritz Goldschmidt – der Vater der modernen Geochemie und Kristallchemie \nMittagspause: 12.30-13.30 \n13.30\nProf. Dr. Bernd Voland\, FSU Jena:\nVernadskij und die Umweltgeochemie \n14.30\nProf. Dr. Reinhard O. Greiling\, Leibniz-Sozietät\, Karlsruher Institut für Technologie: Erfahrungen eines Geologen zu den Wechselwirkungen Geosphäre- Biosphäre-Atmosphäre  \nZu jedem Vortrag ist eine ausführliche Diskussion vorgesehen. \n15.00\nAllgemeine Diskussion  \nDem Vortragsteil des  Workshops soll eine allgemeine Diskussion folgen\, von der Schluss­folgerungen speziell für die weitere Vorbereitung des für März 2013 geplanten wissenschaft­lichen Kolloquiums anlässlich des 150. Geburtstages von Akademik Vladimir Ivanovič Vernadskij und allgemein für die weitere Förderung der Geo- und Umweltwissenschaften in der Leibniz-Sozietät erwartet werden. \nDabei sollen die Ergebnisse des 1. Workshops (genannt Seminar) einfließen\, der am 17.11.2011 stattfand. Dazu gibt es einen Bericht\, der zu Beginn der allgemeinen Diskussion vorgetragen werden kann. \nAnfragen an:\nHeinz Kautzleben       kautzleben@t-online.de\nViktor Mairanowski   vmairan@gmx.de\nPeter Kühn                 kuehn_peter@t-online.de \nErläuterung:\nM-RAEN = Mitglied der Russischen Akademie für Naturwissenschaften
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DESCRIPTION:Vortrag Prof. Dr. Frank Heinrich (Braunschweig): \n„Fehler“ in Problembearbeitungspro-zessen als mögliche Ansatzpunkte zur Fortentwicklung der Problemlösefähigkeit im Bereich Mathematik \nFünfter Vortrag der Reihe „Menschliche Informationsverarbeitung – interdisziplinäre Elementaranalyse und diagnostische Anwendung“ zu Ehren von Friedhart Klix; \nAus Anlass des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedhart Klix (1927-2004) hat die Klasse für Naturwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin 2007 mit dieser Vortragsreihe begonnen. Dazu ist jährlich ein Vortrag vorgesehen. \nDas wissenschaftliche Werk des Psychologen Friedhart Klix spannt einen Bogen von der Analyse elementarer Prozesse der menschlichen Informationsverarbeitung bis hin zur Untersuchung komplexer Prozesse des Sprachverstehens. Mit seinen Forschungen schuf er bleibende Brücken zwischen der Psychologie und anderen Disziplinen\, insbesondere der Mathematik\, Physik\, Biologie und Philosophie. \nFriedhart Klix war langjähriger Direktor des Instituts für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin und gehörte bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 der Universität an. Er war Mitglied der Schwedischen Akademie der Wissenschaften\, der Akademia Europaea in London\, der Finnischen Akademie der Wissenschaften\, der Amerikanischen Akademie in New York\, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina\, der Deutschen Akademie der Wissenschaften\, der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät. Von 1980 bis 1984 war er Präsident der Internationalen Gesellschaft für Psychologie. \nC.V.:\nProf. Heinrich ist Mathematikdidaktiker. Nach dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Diplomlehrer für Mathematik und Physik\, 1984) und anschließender dreijähriger Unterrichtstätigkeit kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Jenaer Universität zurück und promovierte 1992 zu einem mathematikdidaktischen Thema. Im Anschluss daran war er in der Erwachsenenbildung als Lehrperson tätig\, bevor er erneut als Mathematikdidaktiker an der Universität in Jena wirkte. Von 2001 bis 2007arbeitete er als selbständiger Fachvertreter für Mathematik und ihre Didaktik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im Jahre 2003 habilitierte er sich. Seit April 2007 ist er Universitäts-professor am Institut für Didaktik der Mathematik und Elementarmathematik an der TU Braunschweig.\n \nSeine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind „Problemlösen in der Mathematik und im Mathematikunterricht“\, „Fehleranalysen und das Lernen aus Fehlern im Bereich Mathematik“ sowie die „Entwicklung und Erprobung von Lernangeboten für den obligatorischen Mathematikunterricht und zur Förderung mathematischer Begabungen“. Im Rahmen der Bearbeitung dieser Themen kooperiert er auf vielfältige Weise mit Mathematikdidaktikern anderer Einrichtungen\, momentan insbesondere der Universitäten Halle/S. und Hannover. \nIn der universitären Lehre konzipiert und realisiert er mathematische und mathematik-didaktische Lehrveranstaltungen für verschiedene (lehramtsbezogene) Studiengänge an der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften der TU Braunschweig. Zu seinen Schwerpunkten in der Lehre zählen Geometrie\, Algebra und Zahlbereiche\, Grundlagen der Vermittlung mathematischer Bildung sowie Problemorientierung und Kreativität im Mathematikunterricht. \nAbstract:\nDie (Fort-)Entwicklung der Fähigkeit\, mathematische Probleme zu lösen\, zählt seit längerem als wichtiges und weithin anerkanntes Ziel des Mathematikunterrichts. Dieses Ziel ist seit TIMSS wieder stärker in den Vordergrund mathematikdidaktischer Diskussionen geraten. \nÜberlegungen\, wie die Problemlösefähigkeit (besser als bisher) gefördert werden kann\, können an verschiedenen Stellen ansetzen. Ein grundlegender Ansatzpunkt besteht im Erkennen von und im Umgehen mit Fehlern und Defiziten von Lernenden beim Bearbeiten mathematischer Probleme. \n \nDiese Thematik wird im Vortrag unter zwei miteinander verbundenen Aspekten behandelt. Zum einen werden durch empirische Erkundungsstudien herausgearbeitete Verhaltens-weisen von Problembearbeitern\, die das Finden einer Lösung be- oder verhindern\, vorgestellt und diskutiert. Insbesondere geht es dabei um strategische Fehler bzw. Defizite. Lehrende können dadurch Anregungen erhalten\, welchen lösungshinderlichen Verhaltensweisen (durch Mathematikunterricht) entgegen zu wirken wäre. Zum anderen werden Befunde vorgelegt\, wie es Problembearbeitern gelingt\, eigene Fehler und Defizite selbst zu erkennen und ggf. zu beheben. Es wird berichtet\, welche (Art) Fehler Versuchspersonen während ihrer Arbeit an mathematischen Problemen selbst entdeckten und welche Fehler sie zusätzlich in retrospektiver Auseinandersetzung mit dem Getanen bemerkt haben. Entsprechende Ergebnisse können Hinweise auf die Art und auf das erforderliche Ausmaß an Lehrerhilfe im Hinblick auf einen produktiven Umgang mit Fehlern im Kontext des Problemlösens erbringen. \nBei den vorgestellten Befunden handelt es sich im Wesentlichen um Analyseergebnisse von Problembearbeitungsprozessen von Sekundarstufenschülerinnen und -schülern.
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Naturwissenschaften\, Oktober 2012
DESCRIPTION:Verborgene Eigenschaften des Wassers – Über Experimente und neue Modelle Vortrag Prof. Dr. Rudolf Herrmann (Berlin): \nC.V.:\nProf. Herrmann (76) ist Physiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität Berlin\, der Promotion (1964) an der Staatlichen Moskauer Universität\, der Habilitation (1968) am Institut für Physikalische Probleme bei Peter Kapitza in Moskau wurde er 1968 zum Dozenten und 1970 zum ordentlichen Professor für experimentelle Physik an der Humboldt-Universität berufen. Als Gastprofessor weilte er 1992 bis 1993 an der Universität 7 (Pierre et Marie Curie) in Paris und 1993 bis 1996 an der Ritsumeikan-Universität in Kyoto\, außerdem seit 1994 als Berater und Mitarbeiter beim Konzern HORIBA\, Ltd. In Kyoto. \nSeit 1998 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Gerätebau GmbH bzw. im Institut für angewandte Photonik e.V. in Berlin-Adlershof. \nAbstract: \nDer Vortrag befasst sich mit zwei Wasserexperimenten\, die schon an der Wende vom 19. zum 20. Jh. durchgeführt wurden. Aber erst heute\, hundert Jahre später\, beginnen gründliche Untersuchungen. Dabei geht es einmal um die Ausbildung freischwebender Wasserbrücken (nicht Wasserstoffbrücken) in starken elektrischen Feldern und zum anderen um das Entstehen von Ladungsschichten an Wassergrenzflächen\, die eng mit der Oberflächenstruktur des Wassers verbunden sind. \nIn den Oberflächen der Wasserbrücken wird eine geringere Dichte als im Volumenwasser gemessen. Strömungsmessungen in Feldern mit Spannungen von 15 bis 20 kV zeigen ein Verhalten\, das von der Ionenleitung des normalen Wassers abweicht. \nAn Wassergrenzflächen mit hydrophilen und Metalloberflächen werden Ladungsschichten beobachtet\, die mit über 100 µm wesentlich breiter sind als die diffuse Schicht\, über die das Zeta-Potential abfällt. Dabei bildet sich eine Ladungstrennung aus. Durch Bestrahlung mit infrarotem Licht kann sich die Ladungsschicht noch vergrößern. Beide Experimente wurden mit übersichtlichen Resultaten eindrucksvoll in renommierten Zeitschriften vorgestellt. Diese Phänomene werden mit unterschiedlichen Strukturmodellen der Wasseroberfläche erklärt. Dabei stützt sich das Modell für die Wasserbrücken auf die Quantenelektrodynamik. Dieses Modell wird z. Z. kontrovers diskutiert. \nIm Modell\, das Grenzflächeneffekte von Wasser an hydrophilen und Metalloberflächen beschreibt\, wird in der Grenzfläche eine höhere Dichte als im Volumen angenommen und in der Struktur dieser Schicht eine vierte Phase des Wassers (neben fest\, flüssig und gasförmig) vermutet. Als Ursache für die Ladungstrennung wird infrarote Strahlung angenommen.
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/sitzung-der-klasse-naturwissenschaften-oktober-2012/
LOCATION:Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Erfolgreiches Kolloquium "150 Jahre Mitteleuropöische Gradmessung"
DESCRIPTION:Am 14. 09. 2012 fand in Berlin das Kolloquium “Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie aus Anlass des Beginns der Arbeiten zur ‘Mitteleuropoäischen Gradmessung” vor 150 Jahren in Berlin statt. Es war eine gemeinsame Veranstaltung der Leibniz-Sozietät und der DVW Berlin-Brandenburg e.V. Gesellschaft für Geodäsie\, Geoinformation und Landmanagement.\nAuf den folgenden Seiten 1 bis 18 können die einzelnen Beiträge als pdf-Dateien geöffnet bzw. heruntergeladen werden.\n \nInhalt \n01 – Einladung \n02 – Abstracts \n03 – Prof. Dr. Dietmar Linke\, Vizepräsident der Leibniz-Sozietät:\nEröffnung und Begrüßung im Namen der Leibniz-Sozietät  \n04 – Dipl.-Ing. Hans-Gerd Becker\, Vorsitzender des DVW Berlin-Brandenburg e.V.: Begrüßung im Namen des DVW Berlin-Brandenburg e.V. \n05 – Prof. Dr.-Ing. Hansjörg Kutterer\, Frankfurt am Main\, Vizepräsident des DVW e.V. (Gesamtverband) und Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie: Aktuelle Aktivitäten der IAG und ihre Bedeutung für die deutsche Geodäsie \n06 – Prof. Dr. Harald Schuh\, Wien\, Österreich\, Vice President of the International Association of Geodesy\, Präsident der Österreichischen Geodätischen Kommission: Geodetic Very Long Baseline Interferometry (VLBI) and its future perspectives  \n07 – Prof. Dr. Helmut Moritz\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Ehrenmitglied des DVW Berlin-Brandenburg e.V.\, Graz\, Österreich:\nEinige Bemerkungen über Helmert und Bruns  \n08 – Prof. Dr. Erik W. Grafarend\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Stuttgart: Friedrich Robert Helmert: seine Lösung des Anholonomitäts-Problems der Geodäsie oder warum ist Geodäsie physikalisch? Von Gauß-Listing über Bruns zu Molodenski: geometrische und physikalische Höhen und Höhensysteme\, global versus lokal \n09 – Prof. Dr.-Ing. Horst Montag\, Brandenburg a. d. Havel:\nMeeresniveau und Erdrotationsvektor – zwei moderne Forschungsrichtungen mit Ursprung in der Mitteleuropäischen Gradmessung bzw. Internationalen Erdmessung \n10 – Prof. Dr. Heinz Kautzleben\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Berlin:\nEntwicklung der organisierten  internationalen Zusammenarbeit zur wissenschaft­lichen Geodäsie von der Mitteleuropäischen Gradmessung bis in die Ära der Satellitengeodäsie – die deutschen Wege \n11 – Dr.-Ing. Petr Holota\, Zdiby\,Praha-vychod\,Czech Republic:\nSuccessful Road to the 3rd General Assembly of the IUGG in Prague\, the Facts and Subsequent Developments in Geodesy \n12 – Dr.-Ing. habil. Joachim Höpfner\, Potsdam:\nJohann Jacob Baeyer – ein herausragender Geodät des 19. Jahrhunderts \n13 – Prof. Dr. Oliver Schwarz\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Gießen:\nThüringer Aktivitäten im Rahmen der Mitteleuropäischen Gradmessung \n14 – Prof. Dr. Reinhard Rummel\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, München:\nSchlusswort im Namen der Veranstalter \n15 – Prof. Dr. Heinz Kautzleben; Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Berlin:\nPoster: Große Geodäten  \n16 – Pressemitteilung \n17 – Schnappschüsse \nDie pdf-Dateien aller Beiträge finden sie hier \n 
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CATEGORIES:Arbeitskreise,Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften,Veranstaltungen
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