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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse: Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt zur Diskussion \n„Aktuelle Zeitdiagnosen – Nancy Fraser: Der Allesfresser. Wie der Kapitalismus seine eigenen Grundlagen verschlingt“ (Suhrkamp 2023)      \nZeit: 9. Juni\, 14.00 bis 18.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung / Raum 5.16. \nMit dieser Diskussion leitet der Arbeitskreis eine neue Phase seiner Tätigkeit ein\, unter dem übergreifenden Thema: \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nDiese Orientierung bietet die Chance\, bisher leitende Fragen und Perspektiven unserer Arbeit wieder aufzunehmen\, sie auf den aktuellen historischen Kontext zu beziehen und so zu konkretisieren\, zu modifizieren oder neue und weitergehende zu entwickeln. Komplexe\, tiefe und zum Teil dramatische Umbrüche\, bisher nicht gekannte ökonomische\, politische\, soziale\, technologische\, kulturelle Verwerfungen\, die oftmals und eher ideologisch-hilflos als „Zeitenwende“ gefasst werden\, stellen wissenschaftliche Analyse und Erklärung vor enorme\, durchaus neuartige Herausforderungen. Weder ist einfach zu beantworten\, woraus die einzelnen Umbrüche oder die Verwerfungen resultieren\, wie sie miteinander zusammenhängen noch ist das die Frage\, welche Konsequenzen und möglicherweise Neuorientierungen damit verbunden sind. Eines jedoch scheint klar: In nahezu allen Dimensionen menschlicher Zivilisation stellen sich sehr grundsätzliche Fragen. \nDas unlängst erschienene Buch von Nancy Fraser\, zu welchem vorab noch Informationen verschickt werden\, ist ein umfassender zeitdiagnostischer Entwurf\, mit welchem diesen komplexen Brüchen und Trends in modernen Gesellschaften auf herausfordernde\, interessante und auf radikale Art und Weise gefolgt wird. Das Buch eignet sich insofern\, um die Diskussion zu den Aussagen und Interpretationen der Autorin mit Fragen nach Herangehensweisen\, nach Konzeptualisierungen\, nach Eigenart und Relevanz der unterschiedlichen Umbrüche zu verbinden\, das aktuelle Diskursfeld aus unterschiedlichen disziplinären Sichten und mit möglichen Anschlussstellen aufzuschließen. Das betrifft vorliegende Analysen wie offene Fragestellungen und mögliche Beiträge zur Debatte. \nDie Auftaktsitzung am 9. Juni wird nach einer kurzen thematischen Einführung und Verständigung insbesondere Raum geben für die Auseinandersetzung mit dem genannten Buch. Dazu erfolgen kurze Einführungen. \nNach der Diskussion sollen übergreifende Fragen und thematische Interessen der Beteiligten aufgenommen und so das weitere Vorgehen im Arbeitskreis abgesteckt werden. \nInteressierte sind herzlich eingeladen! Da es sich um eine Auftaktsitzung handelt\, ist eine Anmeldung der Teilnahme hilfreich. \nDafür und für weitere Fragen: Thomas.Micha@t-online.de
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SUMMARY:Kolloquium Arbeitskreis „Energie\, Mensch und Zivilisation“
DESCRIPTION:Kolloquium\nIm Gedenken an\nProf. Dr.-Ing. habil. Lutz-Günther Fleischer\n(26.07.1938 – 26.01.2023)  \nDIE ENERGIEWENDE 2.0\n IM FOKUS: DIE STOFFWIRTSCHAFT \n9. Juni 2023\n10.00 Uhr – 16.15 Uhr \nBrandenburgische Ingenieurkammer\nKörperschaft des öffentlichen Rechts\nHaus der Wirtschaft\nSchlaatzweg 1\n14473 Potsdam \nDie Veranstaltung wird im hybriden Format durchgeführt:\nhttps://us02web.zoom.us/j/2205546188?pwd=NXBGejVsb0lGV2dOanNSVDhEeXU4dz09\nMeeting-ID: 220 554 6188\nKenncode: 083487 \nErnst-Peter Jeremias\, Norbert Mertzsch\, Gerhard Pfaff (Organisation) \nTagungsmaterial
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LOCATION:Tagungsraum der Brandenburgischen Ingenieurkanmer (BBIK)\, Schlaatzweg 1\, Potsdam
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SUMMARY:2. Rohstoffkolloquium - Arbeitskreis „GeoMUWA“
DESCRIPTION:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Tagung Arbeitskreis „GeoMUWA“ \nDie Arbeitsgruppe Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum-\, Astrowissenschaften (GeoMUWA) der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. organisiert am 22. März 2023 das \n2. Rohstoffkolloquium zum aktuellen Thema: \nAuswirkungen wachsender geo- und klimapolitischer Herausforderungen auf die Rohstoffversorgung Deutschlands und Europas\nProgramm (Flyer als PDF\, ausführliches Programm mit Abstracts der Vorträge): \n10:00-10:15: Eröffnung \n10:15-10:45: Prof. Dr. Christoph Hilgers (KIT): “Klima\, Rohstoffverfügbarkeit und Energiewende – Deutschland in der Krise?” \n10:45-11:15: Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel (ehem. BGR Präsident): Fracking – Risiken und Nutzen der Erdgasförderung in der aktuellen Energiekrise \n11:15-11:45: Prof. Dr. Carsten Drebenstedt (TU Freiberg): Von der Kohle zur klimaneutralen Energiewirtschaft – Möglichkeiten und Herausforderungen \n11:45-12:15 Dr. Harald Elsner (BGR\, DERA): Salze und andere heimische Rohstoffe – auch kritisch? \n12:15- 13:30: Mittagessen \n13:30-14:00: Prof. Dr. Jochen Kolb (KIT): Bedeutung von Russland\, Belarus und der Ukraine für die Rohstoffversorgung Deutschlands und der EU \n14:00-14:30: Maren Liedtke (BGR\, DERA): Seltene Erden – ein Marktüberblick in Zeiten geopolitischer Spannungen \n14:30-15:00: Prof. Dr. Axel Müller (Natural History Museum\, University of Oslo): Die gegenwärtige Lage der ukrainischen Metall- und Industriemineralproduktion \n15:00-15:15 Kaffeepause \n15:15-15:45 Podiumsdiskussion mit Herrn Kümpel\, Hilgers und Frau Liedke unter Leitung von Axel Müller.  -Eventuell mit Vertretern der Presse- \n15:45-16:00 Zusammenfassung und Ausblick \nDer Veranstaltungsort ist die Universität Potsdam\, Standort Griebnitzsee\, Komplex 3\, Haus 6\, Raum S24 (3.06.S24)\, August-Bebel-Str. 89\, 14482 Potsdam in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Griebnitzsee (S-Bahn S 7) \nEine Teilnahme via Zoom ist möglich mit folgendem Link:\nhttps://tu-darmstadt.zoom.us/j/64077190507?pwd=ekpJWkdPNmlkOTZMdFU3WTUwS21RQT09\nMeeting-ID: 640 7719 0507 \nDie Teilnahme ist kostenlos. \nDie Texte zu den Vorträgen werden nach dem Kolloquium in den Sitzungsberichten der Leibniz-Sozietät publiziert. \nDer 2. Rohstofftag ist eine Fortsetzung des erfolgreichen 1. Rohstofftages „Kritische Rohstoffe\, Gewinnung bis Entsorgung: Die Geowissenschaften als Problemlöser“ im März 2022 https://leibnizsozietaet.de/bericht-zur-tagung-kritische-rohstoffe/. Die Publikation dazu ist im Dezember als Band 154 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin erschienen (https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2023/02/SB154.pdf). \ndie Veranstalter der GeoMUWA\nAxel Müller\, Gerhard Pfaff\, Reinhard Greiling (Organisation und Moderation)
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SUMMARY:AK Europa
DESCRIPTION:Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Michael Schippan (MLS) im Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ am 16.01.23 \nAlle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des AK „Europa- Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen. \nHerr Prof. Dr. Michael Schippan wird einen Vortrag zu Neuveröffentlichungen über deutsch-russische Beziehungen und den Westen Europas halten:\n„Stefan Creuzberger „Das deutsch-russische Jahrhundert. Geschichte einer besonderen Beziehung“ (Hamburg 2022) und Manfred Hildermeier „Die rückständige Großmacht. Russland und der Westen“ (München 2022)“\nZur Vorbereitung sind folgende Links empfohlen: \n\nhttps://www.rowohlt.de/buch/stefan-creuzberger-das-deutsch-russische-jahrhundert-9783498047030 \nhttps://www.chbeck.de/hildermeier-rueckstaendige-grossmacht/product/33885974\n\nStefan Creuzberger (*1961)\, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Rostock. Unter seinen Publikation sind hervorzuheben:\nDas deutsch-russische Jahrhundert. Geschichte einer besonderen Beziehung\, Hamburg\, Rowohlt 2022.\nDie sowjetische Besatzungsmacht und das politische System der SBZ. Diss. Weimar u.a.1996; Stalin. Machtpolitiker und Ideologe. Stuttgart 2009;\n(mit Dierk Hoffmann): „Geistige Gefahr“ und „Immunisierung der Gesellschaft“ Antikommunismus und politische Kultur in der frühen Bundesrepublik. München 2014;\n(mit Dominik Geppert): Die Ämter und ihre Vergangenheit. Ministerien und Behörden im geteilten Deutschland 1949-1972. Boston 2018. \nManfred Hildermeier (*1948)emeritierter Professor für Osteuropäische Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. Unter seine Publikationen sind hervorzuheben:\nDie rückständige Großmacht. Russland und der Westen\, München\, C.H.Beck 2022.\nDie Sozialrevolutionäre Partei Russlands. Agrarsozialismus und Modernisierung im Zarenreich (1901-1914)\, Wien/Köln\, Böhlau 1979.\nDiss. Köln u.a. 1978; Bürgertum und Stadt in Rußland. Rechtliche Lage und soziale Struktur 1760-1870.\nHabil-Schrift. Köln u.a. 1986; Geschichte der Sowjetunion. 1917-1991. Entstehung und Niedergang des ersten sozialistischen Staates. \nDie Sitzung findet am 16.1.2023  um 14.00 Uhr in der Fa GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 um 14.00 Uhr statt.
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SUMMARY:AK Europa
DESCRIPTION:Einladung zum Vortrag von Dr. Michael Schippan im Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ am 05.12.22 \nAlle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des AK „Europa- Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen. \nHerr Dr. Michael Schippan (MLS) wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten \n„Das Fenster nach Europa“- Zar Peter I. reist in sieben Jahren 1697 bis 1717 in den Westen“\nDie Sitzung findet am 05.12.22 um 14.00 Uhr in der Fa GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 statt. \nAbstract \nGemäß Francesco Algarotti (1712-1764)  wurde unter Zar Peter I. in Russland “das große Fenster nach Europa” aufgestoßen. Das im Frühjahr 2022 – nach dem Überfall Putins vom 24. Februar –  in St.Petersburg erschienene Buch “Petr I v Germanii 1697-1717” (639 Seiten) berichtet von den Reisen dieses Herrschers durch Territorien des Heiligen Römischen Reiches. Es ist Bestandteil einer Serie von Monographien des “Institut Peters I.” in St.Petersburg  über Reisen des Herrschers in Europa (Petr I v Evrope)\, in der bereits über seine Aufenthalte in den Niederlanden/Österreichischen Niederlanden (Belgien)\, England\, Dänemark\, Frankreich und Österreich informiert wurde. Diese mit Diplomatie und Kriegführung – 40.000 Russen standen und kämpften 1711-1713 in Norddeutschland – verbundenen Reisen dienten dem Zaren zugleich dem Treffen mit Wissenschaftlern (G.W.Leibniz)\, Künstlern (J. Kupetzky)\, Spezialhandwerkern (Andreas Gärtner in Dresden) und journalistischen Berichterstattern (D. Fassmann). \nIn der Zeit des Nordischen Krieges (1700-1721)\, den Russland im Bündnis mit Sachsen-Polen\, Dänemark\, Hannover und Preußen gegen die bisher die Ostsee beherrschende Macht Schweden führte\, wurde das Territorium des 1721 zum Russländischen Imperium erhobenen Zarenreiches um jene Gebiete im Ostseeraum erweitert\, die jetzt im Blickpunkt der europäischen Öffentlichkeit stehen und in denen befürchtet wird\, als ein weiteres Opfer der Annexionspolitik Vladimir Putins zu gelten\, dessen an Peter dem Großen als Vorbild orientiertes Geschichtsbild ihm zum Maßstab seiner geopolitischen Vorstellungen dient.
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SUMMARY:10. Symposium Allgemeine Technologie – eine Bestandsaufnahme
DESCRIPTION:Arbeitskreis Allgemeine Technologie in Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) und dem Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien (LIFIS) \n10. Symposium Allgemeine Technologie – eine Bestandsaufnahme \n10.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: Universität Potsdam\, Campus Griebnitzsee\, Haus 6\, Raum S 13 \nFlyer zum Symposium \nVorbereitendes Material (Abstracts der Vorträge etc.)
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DESCRIPTION:Alle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen. \nFrau Prof. Dr. Swetlana Mengel (MLS) wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten: \n“Mentalität-Konzept-Sprache. Ein Analysebogen von der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts zur kognitiven Linguistik. Am Beispiel der Selbst- und Fremdbenennungen bei den Slaven (mit einem speziellen Hinblick zu Russland und Ukraine)“.\nDie Sitzung findet am 19.09.22 um 14.00 Uhr in der Fa. GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Straße 207 statt. \nAbstract: \nIn dem Vortrag wird ein Versuch unternommen\, den Fokus auf das Verständnis und Selbstverständnis Europas und seiner Bewohner in ihrer Mentalität\, Kultur und Geschichte aus der sprachwissenschaftlichen bzw. sprachlichen Sicht zu legen\, und zwar am Beispiel der Selbst- und Fremdbenennungen in der Slavia – einer der zahlreichsten europäischen Völkergruppe\, die in ihrer Bedeutung angesichts aktueller und vergangener politischer Ereignisse\, Revolutionen\, Kriege u.ä. im europäischen Kontext durchaus nicht zu unterschätzen ist.\nNach einer vereinfachten überblicksartigen Darstellung allgemeiner theoretischer sprachwissenschaftlicher Grundlagen\, in der es versucht wird\, einen Bogen von Humboldtscher Sprachphilosophie zur modernen kognitiven Linguistik zu schlagen\, konzentriert sich der Vortrag auf die Verfahren und Benennungsmuster in ihrer mentalitätsabhängigen und kulturell sowie geschichtlich bedingten Beschaffenheit\, die in Selbst- und Fremdbenennungen der Slaven zum Einsatz kommen\, um diese anschließend – rückblickend auf aktuelle politische Ereignisse und den von Putin entfachten vermeintlichen „Brüderkrieg“ in Europa – noch einmal in Hinblick auf Russland und Ukraine zu demonstrieren\, bevor das Fazit zur Problematik des Vortrags gezogen wird.
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SUMMARY:Kolloquium Arbeitskreis Energie\, Mensch und Zivilisation
DESCRIPTION:„Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur“\nOrganisation: Ernst-Peter Jeremias & Norbert Mertzsch (MLS). Arbeitskreis Energie\, Mensch und Zivilisation\nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. und Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e. V. (vbiw) \n10.00 bis 16.15 Uhr\nOrt: Archenholdsternwarte\, kleiner Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\n\nDas ausführliche Gesamtprogramm der Tagung finden Sie hier.\nAnliegen von Kolloquium und Expertendiskurs \nIn der Jahrtausende währenden Entwicklung der Menschheit konnte der Mensch seit dem Beginn des Gebrauchs des Feuers bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts im Wesentlichen nur auf Einkommensenergien zurückgreifen. Dabei spielte der nachwachsende Rohstoff Holz neben der Wasserkraft und der Windkraft die dominierende Rolle. Erst danach dominierte die Verwendung von Vermögensenergien\, wie Kohle und Erdöl. Der sich dadurch ergebende Anstieg der Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre mit gravierenden Einflüssen auf das Klimasystem der Erde erzwingt nun wieder die Rückkehr zur vorrangigen Nutzung von Einkommensenergien. Diese Rückbesinnung auf die vorrangige Nutzung von Einkommensenergien wird in Deutschland mit dem Begriff Energiewende umschrieben. \nDabei schrieb Werner Siemens bereits 1879 “Es gehört sogar kein allzu kühner Flug der Phantasie dazu\, um sich eine Zukunft auszumalen\, in der die Menschheit die lebendige Kraft\, welche die Sonnenstrahlen der Erde in ungemessenem Betrag zuführen\, und die sich aus zum Theil im Wind- und in den Wasserfällen zur direkten Benutzung zur Verfügung stellt\, mit Hülfe des elektrischen Stromes zur Herstellung alles nöthigen Brennstoffs verwendet und die für ihre Kindheit von der Natur vorsichtig aufgestapelten Kohlenlager ohne Nachteil zu entbehren lernt!” [1]. \nAusgehend von der 5. Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. im Jahre 2012 zum Thema “Energiewende – Produktivkraftentwicklung und Gesellschaftsvertrag”\, der bereits verschiedene Veranstaltungen und Diskussionen vorausgingen\, wurden in den letzten Jahren verschiedene Aspekte der Energiewende systematisch betrachtet. Dafür stehen u.a.: \n\nKolloquium zu Aspekten der Energiewende in Deutschland: Erneuerbare Energieträger – Eigenschaftsprofile\, Probleme und realistische Perspektiven ihrer Nutzung unter den Bedingungen Deutschlands am 11. Oktober 2012\nKolloquium zum Thema „Energiespeichertechnologien: Notwendigkeiten\, Problemspektren\, wissenschaftlich-technische Entwicklungen und Perspektiven“ am Dezember 2013\nKolloquium zum Thema: “Energiewende 2.0 – Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft\, der Technik und Technologie” am Mai 2017\nÖffentliche Disputation zum Thema: „Die Energiewende 2.0: Essentielle wissenschaftlich-technische\, soziale und politische Herausforderungen“ am 12. April 2018\nÖffentliche Disputation zum Thema: „Die Energiewende 2.0 – Im Fokus: Die kardinale Effektivität und Effizienz“ am 06. Dezember 2018.\nKolloquium und Disputation zum Thema: “Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Mobilität” am 07.05.2021\nMit dem Kolloquium zum Thema: “Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur” wird erneut eine wichtige Komponente der Energiewende beleuchtet.\n\nZiel der vorgesehenen Veranstaltung ist es\, die Probleme der für eine erfolgreiche Energiewende notwendigen Infrastruktur zu diskutieren. Das betrifft insbesondere die notwendigen Netze für die Verteilung von Elektroenergie\, Gase und Wärmeenergie\, aber auch die zugehörigen Speicher\, da Einkommensenergien meistens nicht synchron zum Verbrauch erzeugt werden können. \nSchwerpunkte der Vorträge sind: \n\nDie zukünftige Energiebedarfs- und Deckungsstruktur Deutschlands im internationalen Verbund als Basis der komplexen gesellschaftliche Daseinsvorsorge\nEnergieinfrastruktur als Daseinsvorsorge – globale Probleme\, lokale Lösungen\nStrom-\, Wasserstoff- und Wärmenetz der Zukunft\nStromnetze als zentrale Energieinfrastruktur\nEntwicklungstendenzen bei der Wärmeversorgung mit Wärmenetzen\nSpeicher in der Energieinfrastruktur.\n\nEs ist vorgesehen die Vorträge und die Ergebnisse des Expertendiskurs in einem “Sitzungsbericht der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften” oder in Leibniz Online zu publizieren. \nDas Symposium wird vom Senat der Stadt Berlin finanziell gefördert. \n[1]      Witzlau\, Reinhard (2016):Werner von Siemens Ideen & Ansichten. Gransee. Edition Schwarzdruck \n\n \nProgramm\n„Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur“ \n10:00 Uhr – 10:10 Uhr  \nEröffnung und Begrüßung\nProf. Dr. Lutz-Günther Fleischer Vizepräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \n10:10 Uhr – 13:00 Uhr\nModeration\nProf. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nEinführung:\nDie Energiewende 2.0: Herausfordernde holistische Entwicklungen\, essentielle Funktionen und sie organisierende komplexe Strukturen im kritischen Fokus.\nProf. Dr. Lutz-Günther Fleischer (MLS) \nVorträge  \nDie zukünftige Energiebedarfs- und Deckungsstruktur Deutschlands im internationalen Verbund als Basis der komplexen gesellschaftliche Daseinsvorsorge (keynote speech)\nReferent:         Prof. Dr. Frank Behrendt (acatech Mitglied)\nSprecher des Innovationszentrum Energie (IZE) der TU Berlin \nEnergieinfrastruktur als Daseinsvorsorge – globale Probleme\, lokale Lösungen\nReferent:         Dipl.-Ing. Thoralf Uebach\nGeschäftsführer Stadtwerke Neuruppin und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Berlin/Brandenburg des VKU \nStrom-\, Wasserstoff- und Wärmenetz der Zukunft\nReferentin:      Dr. Barbara Saerbeck\nProjektleiterin Grundsatzfragen\, Agora Energiewende \nDiskussion \n13.00 Uhr – 14.00 Uhr Mittagspause  \n14.00 Uhr – 16.00 Uhr  \nVorträge\nModeration\nProf. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nSmart Grid als Grundlage der Energiewende: Leitansätze für Europa\nReferent:         Prof.  Dr.-Ing. Kai Strunz\nLeiter des Fachgebietes Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien\, TU Berlin \nEntwicklungstendenzen bei der Wärmeversorgung mit Wärmenetzen\nReferenten:      Dipl.-Ing. Kerstin Becker\, Dr.-Ing. Ernst-Peter Jeremias (MLS) \nSpeicher in der Energieinfrastruktur\nReferent:         Dr. Norbert Mertzsch (MLS) \nDiskussion \n16:00 – 16:15 Uhr\nSchlusswort\nDr. Norbert Mertzsch (MLS\, VBIW) \nDas ausführliche Gesamtprogramm der Tagung finden Sie hier.
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt nach langer Unterbrechung zu seiner nächsten Sitzung als Präsenzveranstaltung ein. \nZeit: Freitag\, 6. Mai 2022\, 14.00 – 16.30 \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Balkonsaal (1. Etage) \nGesellschaftsanalyse im Allgemeinen und speziell zu Transformation oder sozialem Wandel ist von den aktuellen Konflikten und dem Krieg in der Ukraine betroffen und herausgefordert. Das gilt auch für den Arbeitskreis. Zugleich zeigt sich auch mit den grundlegend veränderten ökonomischen und politischen Konstellationen wie gleichfalls zugespitzte Herausforderungen gesellschaftlicher\, globaler Entwicklung\, dass schon lange drängende Fragen der zukunftsfähigen menschlichen Existenzweise ihre Relevanz über diesen Krieg hinaus behalten. Wie ist ein friedliches\, ein nachhaltiges Leben auf diesem Planeten möglich? \nDas ist eine sehr allgemeine Formulierung für Fragen sehr unterschiedlicher und breit gefächerter Zukunftsdebatten unter Leitbegriffen wie Transformation\, Postwachstum\, Degrowth oder auch Postkapitalismus\, Neosozialismus etc.. \nFrank Adler (MLS) hat mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n„Wachstumskritik\, Postwachstum\, Degrowth. Wegweiser aus der (kapitalistischen) Zivilisationskrise“ \neinen umfassenden Überblick über die vielfältigen Strömungen\, über die unterschiedlichen Diskurse und Szenen vorgenommen. Er wird das Buch entlang u. a. folgender Fragen vorstellen: Was ist die zentrale Idee von Postwachstum/Degrowth und seine Spezifik gegenüber anderen Ansätzen einer sozialökologischen Transformation? Welche Antworten auf die Risiken der kapitalistischen Spätmoderne\, welche Alternativvisionen\, Wege und Strategien werden vorgeschlagen? Wie hat sich der wachstumskritische Diskurs seit den 1960er Jahren entwickelt? \nWas wird „von links“ kritisiert an PW/D? Welche politischen Chancen könnte dieses Konzept haben – Ansatzpunkte\, Widerstände\, Akteure\, Allianzen…? \nDer ca. 40minütigen Buchvorstellung schließt sich als Einsteuerung in die Diskussion  ein Kommentar von Frank-Thomas Koch (BISS e.V.) an. \nInformationen zum Buch und ausführliche Leseproben unter \nhttps://www.oekom.de/buch/wachstumskritik-postwachstum-degrowth-9783962383640. Rezensionsexemplare sind über presse@oekom.de erhältlich. \nIm Anschluss an die Buchvorstellung soll ein kurzer Austausch über mögliche weitere Sitzungen und über anstehende Vorhaben des Arbeitskreises erfolgen. \n  \nDr. Michael Thomas \n 
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SUMMARY:Jour fixe „Europa im 21. Jahrhundert“
DESCRIPTION:Ankündigung Jour fixe „Europa im 21. Jahrhundert“ \nDer Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ veranstaltet einen Jour fixe zum Thema „Europa im 21. Jahrhundert“. Er findet am 25.04.2022\, ab 14 Uhr in Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 statt. Wir laden alle interessierten Mitglieder der Leibniz-Sozietät herzlich ein\, mit uns über die folgenden Fragen um drei Themenschwerpunkte zu diskutieren: \n\nWann endete das „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm)\, und reicht der Jahrhundertbegriff\, um eine sich ankündigende Epochenwende angemessen zu erfassen? Denn die Ankunft im 21. Jahrhundert bedeutet zuallererst\, neue Fragen an die Vergangenheit\, auch an diejenige der letzten dreißig Jahre zu stellen. Wie gehen wir mit der Tatsache um\, dass sich gerade Zukunftserwartungen dramatisch verändern? Dass sich als Illusion erwiesen hat\, was im Jahr 1989 geschichtsphilosophische Prognosen („Ende der Geschichte“) vorausgesagt haben? Da war einerseits die Annahme eines weitgehend friedlich erfolgenden Zusammenbruchs der europäischen Nachkriegsordnung (Schlussakte von Helsinki 1975). Da war andererseits das Wunschdenken über einen letztlich problemlosen Übergang von Sozialismus-Varianten\, mit und ohne sowjetische Vorherrschaft\, hin zu einem „nachholenden“ Kapitalismus neoliberaler Marktwirtschaft und spätmoderner Demokratie – mit populistischen und nationalistischen Gegentendenzen. Die Frage steht im Raum\, wie trügerisch der Ausblick auf ein angebliches neues Zeitalter west-östlicher Ideenkonkurrenz (Demokratie gegen Autokratie) oder von „Weltordnungsentwürfen künftiger globaler Netzwerke“ (Zhao Tingyang) tatsächlich ist. Muss es nicht\, angesichts der ökologischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert\, vorrangig um einen globalen Wettstreit zwischen ökonomischen\, politischen und soziokulturellen Entwicklungsmodellen gehen\, die auf „Prinzipien ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit“ (Thomas Piketty) beruhen?\nWie kann Europa als historischer Erfahrungsraum und als semantisches Bedeutungsfeld\, in allen seinen aktuellen Verschiebungen vor allem zwischen West-Mittel- und Osteuropa bis zu Russland\, auf neue Weise historisiert werden? Anstelle von überheblichen „Siegerarchitekturen“ oder „bereinigten Geschichtsdarstellungen“ (Pankay Mishra) der westeuropäisch-westlichen Vergangenheit sind komplexe Analysen gefragt\, die das einzigartige Geschichtsexperiment einer industriekapitalistischen und materialistischen Zivilisation gleichermaßen als unvergleichlichen Aufstieg von Wissenschaften\, Technologien\, Kulturen und als brutale Chronik von Zerstörung\, Entwurzelung\, Unterdrückung und imperialer Expansion zu erfassen vermögen\, ganz im Sinne von Marx‘ Fortschrittsmetapher des barbarischen heidnischen Götzen. Welche Begrifflichkeiten haben sich dafür bisher bewährt und welche sind erst noch zu finden\, z.B. für die Umbrüche im mittel- und ost/südosteuropäischen Raum? Welchen Umgang finden wir für das seit 1989 nicht neu definierte Konzept des „Westens“ und\, im jetzigen 21. Jahrhundert\, für die Machtstrategien eines imperial auftretenden Nationalismus in Russland?\nWie ist endgültig ein Blickwechsel zu erreichen? Gemeint ist der Wechsel vom Eurozentrismuszum Dezentrieren von (West-)Europaund die konsequente Einbeziehung sowohl innereuropäischer als auch postkolonialer Perspektiven\, mit denen historisches Wissen aus Lateinamerika\, Afrika\, Asien und vor allem aus China in eine immer noch – nicht zuletzt durch den unkritischen Gebrauch bestimmter Begriffe und Paradigmen – europäisierte bzw. verwestlichte Weltgeschichte einfließen können? Erst mit einer solchem grundlegenden Veränderung überlieferter Perspektiven werden die vielfältigen Möglichkeiten einer im 21. Jahrhundert neu entstehenden Welt entdeckt können.\n\n  \nMonika Walter \nDieter Segert \n 
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SUMMARY:"Kritische Rohstoffe" - Tagung des Arbeitskreises GeoMUWA
DESCRIPTION:Tagung: „Kritische Rohstoffe\, Gewinnung bis Entsorgung: Die Geowissenschaften als Problemlöser“\nveranstaltet von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. \nOrganisation und Moderation: Reinhard Greiling & Gerhard Pfaff (MLS*)\nDo. 17. März 2022 – 12.30 bis 18.00 Uhr\nOrt: Rathaus Berlin-Tiergarten\, Balkonsaal \nProgramm \nEröffnung und Begrüßung \nGerda Haßler (Präsidentin der Leibniz-Sozietät) \nTeil 1: Rohstoffe und Energiewende\nRohstoffverfügbarkeit und Energiewende. Christoph Hilgers (KIT Karlsruhe & ThinkTank Industrielle Ressourcenstrategien) \nLithium for UK – Lithium for Europe: Research in Progress. Reimar Seltmann (MLS) \nLithiumextraktion aus Geothermalwässern im Oberrheingraben. Jens C. Grimmer (GeoThermal Engineering GmbH Karlsruhe) \n  \nTeil 2: Rohstoffexploration und Entsorgung\nAerogeophysikalische Rohstofferkundung in der Mongolei – ein Projekt im Rahmen der Deutsch-Mongolischen Rohstoffpartnerschaft. Rainer Herd (TU Cottbus-Senftenberg) \nMineral Systems Analysis – von der Entstehung der Freiberger Silbergänge zur Entwicklung innovativer Explorationsvektoren. Mathias Burisch (TU Bergakademie Freiberg & Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg)  \nVorstellung\, Arbeit und erste Resultate des H2020 GREENPEG Rohstoffexplorationsprojektes. Axel Müller (MLS) \nDie sichere Endlagerung wärmeerzeugender Nuklearabfälle. Hennes Obermeyer (MLS) \n  \n(*) MLS: Mitglied der Leibniz-Sozietät \nFlyer der Tagung zum Download \n\nAbstracts und Curricula vitae\n  \nRohstoffverfügbarkeit und Energiewende\nProf. Dr. Christoph Hilgers (KIT Karlsruhe & ThinkTank Industrielle Ressourcenstrategien) \nZusammenfassung: \nDie deutsche Energiewende\, die damit assoziierte die Mobilitätswende und der geplante Umbau des exportorientierten Industriestandorts Deutschland bedingen einen stark steigenden Rohstoffbedarf mit neuen Lieferketten. Gleichzeitig wird sich der Energie- und Rohstoffbedarf der Welt aufgrund steigender Weltbevölkerung und wachsendem Wohlstand weiter erhöhen. China\, Indien und Russland werden 2060 den Wohlstand der EU-4 (Deutschland\, Frankreich\, Italien\, UK) mit ihren dann mehr als 3 Mrd. Menschen erreichen (OECD 2019). Fossile Energien und Kernenergie werden 2050 voraussichtlich 60% (95 PWh) der Weltenergie decken und die geförderte Menge an Erdgas wird bis 2050 (47 PWh) weiter steigen (DNV 2019). Die Gewinnung von metallischen Erzen wird global von 2\,6 Gt (1970)\, 9 Gt (2019) auf 20 Gt (2060) anwachsen (OECD 2019). Da Rohstoffmengen und Anforderungen an Rohstoffqualität auch zukünftig nicht allein durch Recycling zu decken sind\, werden neben Deutschland und der EU auch andere Länder\, die die Energie- und Mobilitätswende sowie den Umbau der Industrie umsetzen wollen\, Maßnahmen zur Deckung des Bedarfs implementieren müssen. \nAnlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie benötigen etwa 9x mehr (Erdgas vs. onshore Wind) und batteriebetriebene Autos etwa 6x mehr Rohstoffmenge als konventionelle Autos. Entsprechend müssen die Lagerstätten gefunden und die Jahresproduktion von Gewinnung\, Verhüttung und Raffination je nach Element und Studie erhöht werden (z. B. World Bank Group 2017\, IEA 2021). Da die Rohstoffe eine hohe Länderkonzentration aufweisen und die Raffinadeproduktion hauptsächlich in China liegt\, ist eine Diversifizierung mit resilienten Lieferketten herausfordernd. \nBei fortschreitender Innovation von Exploration und Gewinnung\, Bergbau- und Aufbereitungstechnik ist ein geologischer Rohstoffmangel nicht absehbar. Die Recyclingquote kann erhöht\, neue Technologien entwickelt und eine kurzfristige Lagerhaltung sichergestellt werden\, wenn Verhüttung und Raffination zur Verfügung stehen. Dennoch wird die Verfügbarkeit von Energie und Rohstoffen eingeschränkt. Der Globalisierung einer vernetzten Wirtschaft\, globalem Austausch von transportierten Gütern\, von Kapital und von Menschen in einem freien Markt steht nun eine Änderung des globalen Machtgefüges mit zunehmenden nationalistischen und protektionistischen Entwicklungen gegenüber. \nOb Deutschland und die EU neben zahlreichen Analysen und Studien auch Bedingungen schaffen\, auch zukünftig einer wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft den Zugang zu Rohstoffen zu ermöglichen\, bleibt abzuwarten. \nEU 2020. Critical materials for strategic technologies and sectors in the EU – a foresight study. 98 pp.\nIEA 2021. The Role of Critical World Energy Outlook Special Report Minerals in Clean Energy Transitions. 283 pp. https://www.iea.org/reports/the-role-of-critical-minerals-in-clean-energy-transitions\nMarscheider-Weidemann et al. 2021. Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2021. DERA Rohstoffinformationen. 366 pp.\nWorld Bank Group 2017. The growing role of minerals and metals for a low carbon future. World Bank Group\, EGPS (Extractives Global Programmatic). 92 pp.\nOECD 2019. Global Material Resources Outlook to 2060: Economic Drivers and Environmental Consequences\, OECD Publishing\, Paris. \nKurz-CV: \nProf. Dr. Christoph Hilgers leitet den Lehrstuhl für Strukturgeologie und Tektonik und ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Angewandte Geowissenschaften am KIT. Seine Interessen sind Energiesysteme\, Rohstoffeffizienz\, Vorhersage von Reservoir-Qualitäten\, transnationale Hochschulbildung sowie Prozess- und strategische Analysen. Nach dem Studium der Geologie an der RWTH Aachen und der Angewandten Strukturgeologie & Gesteinsmechanik am Imperial College London arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der RWTH Aachen\, von wo aus er an das WZL\, Qualitätsmanagement & Fertigungsmesstechnik wechselte. Dort entwickelte er die GUtech Oman als Teil der OES LLC\, die er anschließend in Muskat\, Oman\, aufbaute und leitete. Vor seinem Ruf an das KIT war er Professor für Reservoir-Petrologie an der RWTH Aachen. \nEr ist Mitglied verschiedener professioneller und interdisziplinärer Initiativen wie dem ThinkTank Industrielle Ressourcenstrategien\, RohstoffWissen e.V. und der wissenschaftlichen Gesellschaft für die Up- und Downstream Industrie DGMK e.V. \n  \nLithium for UK – Lithium for Europe: Research in Progress\nProf. Dr. Reimar Seltmann (MLS) \nZusammenfassung: \nLithium is essential for all existing and near-term commercial electric vehicle battery technologies and for efficient energy storage and is thus considered the “gateway element” to a zero carbon future. It is therefore vital that the supply chain focuses on sourcing lithium in a secure\, sustainable manner to support its battery manufacturing and zero-carbon ambitions. An important result of recent research in both European and national scale is that Cornwall (SW England) was identified as one of the most promising areas for a future lithium extraction and production industry. Cornwall currently ranks as one of the most economically-deprived regions in Europe. It is therefore expected that the development of lithium resources in Cornwall will create a significant boost to economic activity and regional productivity. \nThe “Lithium for UK” (Li4UK) project was commissioned to assess the feasibility of producing battery quality lithium from UK sources and to evaluate the potential for building a critical new industry for Britain. Currently\, the majority of the world’s lithium is produced in South America and Australia\, and is then shipped to China for processing into lithium chemicals for the manufacture of lithium-ion batteries (LIB). Such production has a high associated carbon footprint and also means battery manufacturers worldwide are heavily reliant on China for a metal which is fundamental to the energy transition towards a green economy. Importantly\, there is currently no commercial production of battery quality lithium in the whole of Europe. \nThe beneficiation of Lithium ore (Li mica in granites\, spodumene and petalite in pegmatites\, Li borate in volcano-sedimentary units\, direct lithium extraction from brines or geothermal waters) over concentrate to battery grade lithium carbonate or lithium hydroxide is more energy intensive the more purification cycles are required\, with grinding of rocks representing the bottleneck causing highest carbon footprint in the flow sheets. \nDevelopment of main lithium projects takes more than 7 years from exploration to production. The most significant projects (Jadar / Serbia\, Cinovec – Zinnwald / Czech – German Erzgebirge\, St.Austell / Cornwall\, San Jose / Spain\, Keliber / Finland\, Wolfsberg / Austria\, Goncalo & Mina do Barroso / Portugal\, Leinster / Ireland\, Upper Rhine Graben / Germany) are in various project development stages (scoping\, pre-/feasibility\, bankable feasibility to definite feasibility study)\, but production lies years ahead. In best case scenario\, European Li resources will be contributing to domestic supply and reducing import dependence\, but it cannot be expected that supply can cover the exploding bulk demand. \nKurz-CV: \nProf. Dr. Reimar Seltmann PhD MSc SEGF MLS IAGOD-HLM (PhD 1987 Bergakademie Freiberg) is a Research Leader in Ore Deposits and Petrology at the Natural History Museum\, London\, U.K.\, and Founder/Head of CERCAMS (Centre for Russian and Central Eurasian Mineral Studies) in NHM’s Earth Sciences Department and the NHM Centre for Resourcing the Green Economy. \nHe has almost 40 years of experience in studies of the anatomy of ore-bearing granitic systems of Transeurasian metallogenic belts\, with special interest in fluid-saturation textures and magmatic-hydrothermal transition processes of granite-ore systems. His mineral deposits research covers a wide range\, encompassing economic geology\, igneous petrology\, processing mineralogy (geometallurgy) of critical rare materials\, and geochemistry of mineralized felsic systems\, with regional focus on geodynamic and metallogenic processes in ore districts of collisional belts and extensional settings. Published case studies cover mostly rare metal Li-F granites\, rare metal pegmatites and porphyry mineral systems of European Variscides and Uralides-Altaids (Central Asian Orogenic Belt). His track record counts more than 500 research papers to date\, including more than 130 publications in peer-review journals (Scopus h-38) and more than 20 edited reference books. \nReimar Seltmann is a member of the Leibniz Society of Sciences in Berlin since 2011\, an Honorary Life Member of IAGOD\, and SEG Fellow. He holds multiple positions as Visiting Professor in Kazakhstan and China and is an Adjunct Associate Professor of Trinity College\, University of Dublin\, Ireland. He has co-/led NHM research in several projects: IUGS-IGCP (four 5-year grants since 1997) and INTAS network research\, EC h2020 funded FAME\, UKRI FBC funded Li4UK. He is currently a Co-Investigator on the NERC projects FAMOS and LiFT. \n  \nLithiumextraktion aus Geothermalwässern im Oberrheingraben\nDr. Jens C. Grimmer (GeoThermal Engineering GmbH Karlsruhe) \nZusammenfassung: \nDie derzeitige Produktion von Lithium erfolgt überwiegend aus Salzsee-Solen arider Gebiete orogener Hochplateaus wie dem Altiplano-Puna Plateau (Chile\, Argentinien\, Bolivien) und dem Qaidam-Tibet Plateau (China) und aus Festgesteinen gut aufgeschlossener pegmatitreicher Granitgebiete (Australien\, Kanada\, Simbabwe u.a.). Die deutsche Lithium-Importquote beträgt derzeit 100 %. Ein neues Verfahren zur heimischen Produktion von Lithium bieten die Geothermie-Kraftwerke im Oberrheingraben. Für eine wirtschaftliche Produktion bieten sich Anlagen-interne technisch-energetische Ressourcen in einem integrierten Kreislaufbetrieb unter Ausnutzung der hohen Fließraten an\, wobei unerwünschte chemische Ausfällungen und damit verbundener Entsorgungsaufwand minimiert werden. Die Konzentrationen liegen zwischen 150 ppm und 200 ppm und bilden mit den jeweils erzielbaren Fließraten in den derzeit fünf aktiven Geothermie-Anlagen des Oberrheingrabens (Bruchsal\, Insheim\, Landau\, Rittershoffen\, Soultz-sous-Forêts) ein jährliches Gesamtpotenzial von ca. 1500 Tonnen an gewinnbarem elementarem Lithium\, entsprechend ca. 8000 Tonnen Lithiumkarbonat. Eine heimische Lithiumproduktion reduziert globale Abhängigkeiten und ermöglicht den Aufbau europäischer Wertschöpfungsketten. Zuflüsse geothermischer Fluide in die Bohrungen\, die eine bemerkenswerte stoffliche Ähnlichkeit aufweisen\, lassen sich aus Bruchzonen im kristallinen Sockel und in den triassischen Sedimenten nachweisen. Alterationsexperimente von Granitoiden mit hochsalinaren Lösungen deuten auf eine Herkunft des Lithiums sowie der anderen Elemente aus Fluid-Gesteinswechselwirkungen hin. Hinweise auf eine ausschließlich marine Herkunft lassen sich aus publizierten Daten nicht ableiten. \nKurz-CV: \nDr. Jens C. Grimmer beendete sein Geologie-Studium an der Fridericiana-Universität Karlsruhe (TH) 1998 mit einer Diplomarbeit zur Geologie und Tektonik der nördlichen Lechtaldecke. Von 1998-2002 arbeitete er an seiner Doktorarbeit über Tektonik und Thermochronologie des Yangtze\, die er mit dem Titel Dr. rer. nat. abschloss. In den folgenden Jahren war er Mitarbeiter in einem Industrieprojekt in einer Arbeitsgruppe für Petrologie und Lagerstättenkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg\, wissenschaftlicher Angestellter in einer Arbeitsgruppe für Strukturgeologie und Tektonophysik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg\, wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung Strukturgeologie und Tektonophysik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Fridericiana-Universität Karlsruhe sowie in der Abteilung Geothermie am KIT. 2017 habilitierte er in Karlsruhe mit der Arbeit „Tectonic evolution of the central Scandinavian Caledonides“. Seit 2018 ist er als wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung Geothermie und Reservoir-Technologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT und seit 2019 zusätzlich als Senior Geologist bei der Geothermal Engineering GmbH in Karlsruhe tätig. \n  \nAerogeophysikalische Rohstofferkundung in der Mongolei – ein Projekt im Rahmen der Deutsch-Mongolischen Rohstoffpartnerschaft\nProf. Dr. Rainer Herd (TU Cottbus-Senftenberg) \nZusammenfassung: \nAus verschiedenen Gründen hat der Lehrstuhl Rohstoff- und Ressourcenwirtschaft der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg mit internationalen Partnern ein Multisensor-Airborne-Erkundungssystem auf der Basis eines Ultraleichtflugzeugs entwickelt. \nMultisensor Airborne Erkundungssystem\nIm Rahmen der “Deutsch-Mongolischen Rohstoffpartnerschaft” wurde dieses System für Rohstofferkundungen in die Mongolei transportiert. \nIm Verlauf des Projekts hatte das Projekt-Team mit unterschiedlichen technischen\, administrativen und klimatischen Bedingungen zu kämpfen. Während der Untersuchungskampagne 2019 wurden 2000 Linienkilometer in zwei Gebieten (Zentralgobi und Hangai-Gebirge) vermessen. Die Ergebnisse zeigen\, dass luftgestützte Rohstofferkundungen mit einem Ultraleichtflugzeug in der Mongolei möglich und kostengünstig sind. \nKurz-CV: \nProf. Dr. Rainer Herd ist Leiter des Lehrstuhls Rohstoff- und Ressourcenwirtschaft an der BTU Cottbus-Senftenberg. Er studierte Geologie an der Technischen Universität Darmstadt und im Zweitstudium Geophysik an der Universität Frankfurt/Main. Nach dem Diplom in Geologie arbeitete er als Explorationsgeologe in Europa\, Mittelamerika\, West- und Ostafrika bevor er den wissenschaftlichen Weg einschlug und mit einer rohstoffgeologischen Arbeit über Ostsibirien promovierte. Nach einer Juniorprofessur wurde Rainer Herd 2009 Leiter des Lehrstuhls Rohstoff- und Ressourcenwirtschaft. Seine wissenschaftlichen Interessen liegen u.a. im Bereich der Entwicklung von Rohstofferkundungskonzepten und der Weiterentwicklung von Erkundungsmethoden. \n  \nMineral Systems Analysis – von der Entstehung der Freiberger Silbergänge zur Entwicklung innovativer Explorationsvektoren\nDr. Mathias Burisch (TU Bergakademie Freiberg & Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg) \nZusammenfassung: \nMineral Systems Analysis ist ein holistischer wissenschaftlicher Ansatz\, der darauf abzielt\, die Summe der geologischen Prozesse zu verstehen\, die für die Bildung\, Veränderung und Erhaltung von Lagerstätten entscheidend sind. Als Fallstudie dient in diesem Vortrag der Freiberger Gangdistrikt\, in dem seit kurzem durch die Firma Excellon Resources wieder aktiv auf Silber erkundet wird. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen\, dass es sich bei den Freiberger Ag-Pb-Zn-(Au)-(In)-Gängen um ein magmatisch-hydrothermales System handelt\, welches viele Ähnlichkeiten zu bedeutenden Silberlagerstätten wie z. B. die in Fresnillo\, Mexiko hat. Mit Flüssigkeitseinschlussuntersuchungen konnten Abkühlung\, Aufkochen und CO2-Entgasung als wichtigste erzbildende Parameter definiert werden. Die damit einhergehenden Veränderungen der Fluidbedingungen führen zu einer vertikalen mineralogischen Zonierung innerhalb der Gänge. Basierend auf diesen Erkenntnissen konnten innovative Explorationsvektoren definiert werden\, um Bereiche mit hohem Rohstoffpotential in solchen Systemen zu identifizieren. \nKurz-CV: \nDr. Mathias Burisch-Hassel studierte von 2007-2012 Geowissenschaften an der Albert-Ludwigs-UniversitätFreiburg. In seiner Bachelorarbeit behandelte er die Fluoritinspektion in der Göscheneralp\, in der Masterarbeit die Wirtsgesteinsalteration und Spaltmineralbildung in der Planggenstock-Kristallhöhle. Von 2013-2016 arbeitete er an der Eberhard-Karls-University Tübingen an seiner Doktorarbeit über Erzbildungsprozesse in hydrothermalen Lagerstätten\, die er mit dem Titel Dr. rer. nat. abschloss. In seiner Habilitation\, die er 2021 an der TU Bergakademie Freiberg abschloss bearbeitete er hydrothermale Mineralsysteme Mitteleuropas in Form von Fallstudien aus dem Erzgebirge und dem Schwarzwald. \nFür seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt Mathias Burisch-Hassel 2020 den Victor-Moritz-Goldschmidt-Preis der Deutsche Mineralogischen Gesellschaft und den Waldemar-Lindgren-Award der Society of Economic Geologists. \n  \nVorstellung\, Arbeit und erste Resultate des H2020 GREENPEG Rohstoffexplorationsprojektes\nProf. Dr. Axel Müller (MLS) \nZusammenfassung: \nDas GREENPEG-Projekt\, das vom Horizont 2020 Programm der Europäischen Kommission “Klimaschutz\, Umwelt\, Ressourceneffizienz und Rohstoffe” finanziert wird\, hat das Ziel\, multimethodische Explorationswerkzeuge und -abläufe zur Identifizierung von europäischen\, oberflächennahen Pegmatit-Lagerstätten zu entwickeln. Das Konsortium des viereinhalbjährigen Projektes\, das im Mai 2020 startete\, umfasst drei Explorationsdienste und Bergbaubetreiber\, einen staatlichen geologischen Dienst\, drei Beratungsunternehmen und fünf akademische Forschungs- und Lehrinstitute aus acht europäischen Ländern. Das Naturkundemuseum der Universität Oslo koordiniert das Projekt. \nZielrohstoffe von GREENPEG sind Lithium\, hochreiner Quarz und metallisches Silizium\, keramischer Feldspat\, Seltenerdenelemente\, Tantal\, Beryllium und Cäsium\, die in der Natur in Pegmatiten\, ein grobkristallines\, magmatisches Gestein\, konzentriert sind. Silizium und Lithium sind momentan zwei der gefragtesten Metalle für die Realisierung der grünen Technologie\, da diese für die Photovoltaik bzw. die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien unverzichtbar sind. Bisher wurden keine Explorationsstrategien für Pegmatit-Erzlagerstätten entwickelt\, da die ökonomische Nachfrage gering war. Darüber hinaus gab es aufgrund technischer Herausforderungen eine extrem niedrige Entdeckungsrate für Pegmatit-Lagerstätten. GREENPEG wird neue Werkzeuge entwickelt bzw. konventionelle Methoden anpassen\, auf die Exploration von verschiedenen Pegmatit-Typen in unterschiedlichen geographischen Umgebungen\, um den Explorationserfolg zu erhöhen und die ökologischen und sozialen Auswirkungen zu verringern. Die entwickelten Methoden werden für die Kommerzialisierung in drei europäischen Demonstrationsstandorten getestet und optimiert. Die Demonstrationsstandorte sind Wolfsberg in Österreich\, Süd-Leinster in Irland und Tysfjord in Norwegen. GREENPEG ist ein Pionierprojekt\, das den Fokus der Explorationsstrategien und -technologien von großvolumigen Erzen geringer Qualität hin zu kleinvolumigen Erzen hoher Qualität richten wird. Dieser Vortrag erläutert den methodischen Ansatz von GREENPEG und bietet einen Ausblick auf das grüne Technologiezeitalter aus der Perspektive des GREENPEG Konsortiums. \nKurz-CV: \nProf. Dr. Axel Müller ist Leiter der Forschungsgruppe Mineralogie am Naturkundemuseum der Universität Oslo in Norwegen. Nach Abschluss seiner Doktorarbeit an der Universität Göttingen über die Spurenelementchemie des Quarzes und seiner geologischen Anwendung im Jahre 2000\, forschte er im Rahmen eines Marie Skłodowska-Curie Stipendiums über die Genese von Seltenen-Metall-Lagerstätten am Natural History Museum in London. Von 2004-2015 arbeitete er als Explorationsgeologe für den Geologischen Dienst von Norwegen und für ein Jahr für das Bergbau- und Aufbereitungsunternehmen The Quartz Corp in den USA. Seit 2015 ist er am Naturkundemuseum in Oslo tätig. Seine momentanen Forschungsinteressen gelten der Lagerstätten-Genese von kritischen Rohstoffen (Si\, Li\, Be\, Sc\, Ta\, Seltenerdelemente)\, die unabdingbar für die Energiewende sind. Seit 2014 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n  \nDie sichere Endlagerung wärmeerzeugender Nuklearabfälle\nDr. Hennes Obermeyer (MLS) \nZusammenfassung: \nDie sichere Ablagerung radiotoxischer Abfälle erfordert\, besonders da technische Maßnahmen über den geforderten Sicherungszeittraum von einer Million Jahre nicht evaluiert werden können\, vor allem ein schlüssiges Konzept der geologischen Barriere. Nach Jahrzehnten erfolglosen Experimentierens mit ungeeigneten Deponierungsmethoden (Asse-II) in ungeeigneten Barriere-Situationen (Asse-II\, Schacht Konrad\, Salzstock Gorleben) ist mit dem Standortauswahlgesetz erstmals ein Kriterienkatalog für die Anforderungen an eine geologische Barriere entstanden. Es ist jedoch abzusehen\, dass die Anforderungen dieses Gesetzes auf deutschem Gebiet nicht erfüllt werden können. \nKombiniert man die Forderung mächtiger Steinsalzformationen\, geringpermeabler Gebirgsdurchlässigkeiten und einem geologischen Untergrund\, der sich die nächsten Millionen Jahren nicht hebt\, so drängen sich an großen Blattverschiebungen orientierte Pull-Apart-Strukturen als Lösungsansatz förmlich auf. \nBei dem an der Aqaba-Levante-Blattverschiebung orientierten Tote-Meer-Pull-Apart sind die Voraussetzungen für die Ablagerungen kritischer Abfälle so ideal\, dass es als Goldstandard für eine geologische Barriere betrachtet werden kann. Die Aqaba-Levante-Blattverschiebung ist eine durch die Gegenuhrzeiger-Bewegung der arabischen Halbinsel seit dem Oligozän aktive sinistrale Blattverschiebung mit einem nachgewiesenen Versatz von 106 km. An jedem Linksversatz der Blattverschiebung sind transtensive Pull-Aparts entstanden\, deren Randstörungen die Erdkruste vollständig durchschlagen und das Beckeninnere bis in große Tiefen absenken. \nIm Tote-Meer-Becken finden sich unter den bis zu 3 bis 4 km Meter mächtigen tonig-mergeligen Sedimenten der Amora-\, aka Lisan-Formation das Salinar der Sedom-Formation. In dem auf jordanischer Seite gelegenen Sedom-Diapir wurde das Salinar in Bohrungen bis zu 4430 m erkundet ohne die Liegendgrenze zu erreichen. Die seismische Liegendgrenze liegt zwischen 5200 und 7000 m. Bei einer Höhenlage des Toten Meers von -400 m unter Meeresspiegel ist das Tote Meer sowohl die Vorflut für alle Oberflächengewässer\, als auch für das Grundwasser. Alleine der geringe Wärmefluss von 30 bis 50 mW/m² zeigt\, dass kein Grundwasser\, sondern lediglich Formationswasser vorhanden ist. Selbst innerhalb des Fluidkörpers der Tote-Meer-Sole findet infolge der Dichtegradienten keine Durchmischung statt. \nDas Tote-Meer-Becken stellt unter den beschrieben tektonischen\, lithologischen\, hydrogeologischen und orographischen Bedingungen den optimalen Zustand einer geologischen Barriere dar. An diesem Goldstandard werden sich weltweit alle anderen Endlagersituationen messen lassen müssen. \nKurz-CV: \nDr. Hennes Obermeyer hat an der TU Karlsruhe und der Universität Heidelberg Geologie studiert. Seine Arbeiten in den 1980 und 1990er Jahren über den Einfluss von Hausmülldeponien auf die Güte des Grundwassers trugen maßgeblich dazu bei\, die Deponierung von Frischmüll in Deutschland zu beenden. Er ist seitdem in verschiedenen Positionen als beratender und unabhängiger Sachverständiger unterwegs. \nHennes Obermeyer hat die Anwendung der natürlichen elektromagnetischen Strahlung für (u. a.) geologische Probleme wesentlich befördert. Dazu und zu anderen geowissenschaftlichen Themen verfasste er eine Reihe wichtiger Publikationen. Er ist heute Vorstand einer genossenschaftlichen Vereinigung von naturwissenschaftlichen und technischen Sachverständigen in Karlsruhe. Seit 2017 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n  \nOrganisation und Moderation der Tagung: Reinhard O. Greiling (MLS)\, Gerhard Pfaff (MLS) \nStand: 07.02.2022 \n  \n 
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SUMMARY:Workshop Arbeitskreis Europa
DESCRIPTION:14.00 bis 16.30 Uhr\nOrt: Beratungsraum der Fa. GEFEG im „Storkower Bogen“ \nTagesordnung: \n1.Diskussion der Arbeitspapiere von Walter und Segert (Ergänzungen\, Kommentare)\n2. Vorstellung und Diskussion zu den von Angela Richter und Reinhold Zilch gesandten Texten und Buchvorschlag\n3. Diskussionsergebnisse und Terminfestlegung für die nächste Sitzung
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SUMMARY:Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung am \nFreitag\, 26. November 2021\, \nin der Zeit \nvon 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr \ndie Tagung: \nCyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik. Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit\nonline via Zoom durch. \nHIER finden Sie weitere Informationen zum Anliegen\, zum Programm sowie die Abstracts zu den Vorträgen und die CV der Beteiligten.\n\nDen Zoom-Link finden Sie hier.\n\nTelefoneinwahl z.B. via +496938079884:\nMeeting-ID: 818 2532 1287\nKenncode: 951254\nSchnelleinwahl:\n+496938079884\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n+496950500951\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n\n\nDiese Tagung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung / Gesellschaftsanalyse und politische Bildung Berlin finanziell gefördert.
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SUMMARY:AK Europa: erste Sitzung (offene Debatte)
DESCRIPTION:Ausgangspunkt für die Gründung eines multidisziplinär ausgerichteten Arbeitskreises „Europa – Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ im Juli  2021 stellt die neue Bedeutung dar\, die die Denktradition um die Sprachfigur „Europa“ als Begriff\, Metapher\, Projekt unter den Bedingungen heutiger Globalisierungsprozesse nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus gewinnt. Solche Bedingungen sind auch Ausdruck eines gewandelten Verhältnisses zwischen West-\, Mittel- und Osteuropa sowie von Gesamteuropa zur übrigen Welt. Einen ersten Arbeitsschwerpunkt bildet deshalb die Geschichte der verschiedenen Europa-Vorstellungen. Herauszuarbeiten sind die unterschiedlichen disziplinären Annäherungen an die Erfindungsgeschichte des Phänomens „Europa“\, die von den antiken und neuzeitlichen Gegensatzfeldern von Okzident und Orient bis in die modernen Konflikte zwischen Westen und Osten sowie zwischen Norden und Süden reicht. \nEinen zweiten Arbeitsschwerpunkt stellt die historisch entstandene Perspektivenvielfalt dar\, die mit der Europäisierung von Kontinent- und Weltgeschichte durch die Ideologen einer kapitalistischen Moderne Westeuropas begann und in postkoloniale Forderungen nichteuropäischer DenkerInnen nach „Provinzialisierung“ (Dispesh Chakrabarty) Europas mündet. Dabei geht es sowohl um eine ausgewogene\, wissenschaftlich begründete Betrachtung des Beitrags Europas zur Weltkultur als auch um eine sachgerechte\, konsequente Kritik des Europazentrismus. Gleichzeitig ist „Europa“ seit  der Aufklärung auch als Ort einer kritischen Denktradition der Selbstermächtigung zu untersuchen\, die auf jene universal gültige Motivation zielte\, dass menschliches Handeln die Welt grundlegend verändern kann. \nEin dritter Arbeitsschwerpunkt widmet sich dem gegenläufigen Wirken der Vorstellungen von West-Mittel- und Osteuropa. Sie erklären sich zum einen aus Ganzheitskonzepten des Nationalen und Universalen. Zum anderen sind sie als regional oder lokal begründete und in der tatsächlichen kleinräumigen Verfasstheit Gesamteuropas wurzelnde Gegenvisionen zu erschließen\, mit denen westliche Nachahmungsmodelle durch die Verteidigung partikularer nationaler Souveränitäten abgewehrt oder umgebildet wurden und werden. \nDa die ökonomische\, politische und kulturelle Topographie um „Europa“ nicht eindeutig einer einzigen Wissenschaft zuzuordnen ist\, laden wir alle Interessierten in- und außerhalb der Leibniz-Sozietät herzlich zu einer offenen Debatte über die jeweils unterschiedliche\, methodische und begriffsgeschichtliche Herangehensweise der einzelnen Disziplinen an die Thematik des Arbeitskreises ein. \nDie Veranstaltung findet online statt\nDie Internetadresse lautet: https://meet.jit.si/StiftungLS.  \nWenn Ihr diese Adresse kopiert und über einen Internetbrowser eingebt\, erhaltet  Ihr unmittelbaren Zugang zu diesem digitalen Konferenzraum. Ihr seht Euch dann schon auf Euerm Bildschirm. Für die Sitzung schalten sich dann alle hinzu. Als technische Voraussetzung  müsst Ihr über einen Computer/Laptop mit Mikrofon und Kamera verfügen; es genügt auch ein entsprechendes Tablet oder ein Smartphone. (Hinweise zum zu nutzenden „Konferenzraum“ findet Ihr unter >> https://www.appsdirectory.de/herunterladen/jitsi-meet/ <<. \nProf. Dr. Monika Walter\nProf. Dr. Dieter Segert\nProf. Dr. Dorothee Röseberg\nProf. Dr. Wolfgang Küttler\nProf. Dr. Andrea Komlosy\nProf. Dr. Angela Richter
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse: Streitfall Ostdeutschland
DESCRIPTION:„Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ \nWorkshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften \nIn Kooperation mit der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und nachhaltiger Konsum der TU Berlin \nZeit: Freitag\, 12. November 2021 von 13.00 bis 17.30 Uhr \nOrt: TU Berlin\, Straße des 17. Juni\, Hauptgebäude\, 2.OG\, Raum H2036 \nIm Anschluss an die jüngst erschienene Publikation „Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ (trafo Wissenschaftsverlag\, Berlin 2021) soll der Workshop Gelegenheit bieten\, den offenen und kritischen Dialog zu suchen zwischen den verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Generationen\, die sich mit den Umbrüchen oder auch Transformationen in Ostdeutschland auseinandersetzen. Einschlägige Publikationen dazu werfen seit wenigen Jahren eine Reihe von neuen Fragen auf\, bringen neue Perspektiven und Interpretationen ins Spiel; auszumachen ist eine Verschiebung der Diskurse. Während einerseits eine Transformationsmetaphorik zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche kontaminiert\, zeichnen sich sehr offene und ernsthafte Debatten ab\, mit denen bisherige Analysen und mögliche wissenschaftliche Konsequenzen auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb einer Allerweltsmetaphorik „geht es um was“. Angesichts drängender Zukunftsfragen wird zum Teil in überzeugender Weise wissenschaftliche Verantwortung angemahnt\, die zur Beantwortung solcher Fragen ausdrücklich auch Geschichte und Vorgeschichte der bisherigen postsozialistischen Transformation in den Blick nehmen will. Denn hier dominierende Einseitigkeiten und Auslassungen ignorieren solche Zukunftsfragen wie sie hinreichende Antworten blockieren. Darum soll offen und konstruktiv in zwei thematischen Schwerpunkten gestritten werden \nEin erster Schwerpunkt widmet sich den Auslassungen\, den Einseitigkeiten und Fehlinterpretationen vor allem der ostdeutschen Transformations- und Übergangsgeschichte. Interpretationen sind zu hinterfragen\, analytische Leerstellen aufzudecken. Es geht um die Gründe wie die Konsequenzen leitender Interpretationen. \nEin zweiter Schwerpunkt wird konzeptionelle Ansätze\, Erfahrungen und Praktiken aus der postsozialistischen Übergangsgesellschaft (wie auch deren Vorgeschichte) nach ihrer Gestaltungsrelevanz für Zukunftsherausforderungen in verschiedenen Feldern befragen. \nxxx \nEs gelten die 3-G-Regeln. Die begrenzte Platzkapazität macht eine Anmeldung erforderlich. (Tel.: 0171 2788496 / Mail: Thomas.Micha@t-online.de).  \nEine Versorgung mit Speisen und Getränken ist nicht vorgesehen. \nAblauf und thematische Inputs \n  \n13.00 bis 13.20 \nDer Fall – Streit und Dialog: Eine Einführung (Michael Thomas) \n  \n13.20 bis 15.10: Erster thematischer Schwerpunkt  \nEinsteuerung und Moderation (Ulrich Busch): \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„Wandel der Diskurse über 30 Jahre – Inhalte und Kohorten” (Thomas Ahbe) \n„Zeitgeschichtliche Verantwortung – Wandel der Transformation” (Clemens Villinger) \n„Transformation und Kommission – kritische Einblicke” (Judith Enders) \n„Strategien erinnerungskultureller Marginalisierung und Tabuisierung“ (Yana Milev) \nDiskussion  \nPAUSE \n  \n15.40 bis 17.30: Zweiter thematischer Schwerpunkt \nEinsteuerung und Moderation (Dieter Segert) \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„‚Gelenkte Marktwirtschaft‘ – Erfahrungen aus dem Realsozialismus und China“ (Rainer Land) \n„Postwachstum und sozialistische Mangelwirtschaft – eine konzept. Debatte“ (Gerrit v. Jorck) \n„Postwachstum – vernachlässigte Erfahrungen und Praktiken Ost“ (Lilian Pungas) \n„Anregungen für Zukunftsgestaltung – ex oriente lux?“ (Ulrich Brand) \nDiskussion   \n 
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises GeoMUWA gemeinsam mit dem NKGG und dem GFZ - abgesagt!
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) veranstaltet gemeinsam mit dem Nationalen Komitee für Geodäsie und Geophsik (NKGG) der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam einen \nWorkshop zur Einstimmung auf die Generalversammlung der Internationbalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) 2023 in Berlin\nin Potsdam. \nOrt: Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ)\, Potsdam\, Telegrafenberg\nZeit: 31.03.2020\, 10:30 bis 16:00 Uhr
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SUMMARY:Tagung des AK „Emergente Systeme“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Emergente Systeme“ lädt ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Tagung zum Thema \nZukunft der Arbeit –\nsoziotechnische Gestaltung der Arbeitswelt im Zeichen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz\n  \nZeit: 09.00 bis 18.30 Uhr \nOrt: Hochschule für Technik und Wirtschaft\, Campus Wilhelminenhof\, Wilhelminenhofstraße 75 A\, 12459 Berlin\nGebäude G \nEinladung und Programm \nAbstracts der Vorträge \nEine formlose Anmeldung zur Tagung unter Angabe von Titel\, Name\, E-Mail-Adresse und Institution wird erbeten an: fuchs-kittowski@t-online.de \ns.a. Ankündigung \n 
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SUMMARY:Workshop des AK Gesellschaftsanalyse - Fällt aus!
DESCRIPTION:Die Sitzung des Arbeitskreises “Gesellschaftsanalyse”\, vorgesehen für Freitag\, den 15. November\, muss aus gesundheitlichen Gründen leider entfallen! Ein neuer Termin steht noch nicht fest und wird rechtzeitig über die Webseite angekündigt. In diesem Jahr findet keine Arbeitskreissitzung mehr statt! \nMichael Thomas\, Leiter des Arbeitskreises \nDer Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet am 14.11.2019 einen öffentlichen wissenschaftlichen\n \nWorkshop: Transformationsforschung\nZeit:   14.00 bis 16.30 Uhr \nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Workshop des AK "Mentale Repräsentationen" und der Universität Wien
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Mentale Repräsentationen“ und das Institut für Romanistik der Universität Wien laden ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Workshop zum Thema \nEmbodiment und Repräsentation \n  \nZeit: 07.-10.11.2019 \nOrt: Universität Wien\, Institut für Romanistik \nOrganisation: Univ-Prof. Dr. Kerstin Störl \ns.a. Ankündigung \n  \nAnliegen des Workshops \nProgramm – Flyer \nAbstracts Referent(inn)en \nRahmenprogramm \nEinschreibung Rahmenprogramm \n 
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SUMMARY:Workshop des AK Pädagogik
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Pädagogik der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt einen öffentlichen wissenschaftlichen \nWorkshop  \n„Bildung und Wirtschaft – Bildung zwischen Markt und Staat“\ndurch. \nZeit: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr \nOrt: Universität Potsdam\, Campus Griebnitzsee\, August-Bebel-Straße 89\, 14482 Potsdam \n Einladung und Programm
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SUMMARY:Eröffnung der Projektarbeiten der AK “Strukturwandel & Diskurs” und “Spätphilosophie Schellings”
DESCRIPTION:Vom 27. bis 29. September 2019 findet im Gebäude der Leucorea in Wittenberg die nun schon traditionelle Herbsttagung des Instituts für Design Science (in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät) zum Thema \n“Wahrheitsbegriff im Diskurs”\nstatt. In diesem Zusammenhang wird auf das neue Jahrbuch “Signifikant” (xenomoi-Verlag\, Berlin) hingewiesen\, dessen erste Nummer 2018 erschienen ist. Die zweite Nummer befindet sich noch im Druck. \nZugleich versteht sich diese Tagung als Eröffnung der Projektarbeiten im Rahmen der für die Sozietät neu gegründeten Arbeitskreise “Strukturwandel & Diskurs” bzw. “Spätphilosophie Schellings”. \nAlle Interessentinnen und Interessenten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.” \ns.a. Ankündigung
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SUMMARY:Arbeitstreffen des AK „Gesellschaftsanalyse“
DESCRIPTION:Auf dem Treffen soll der Workshop vom 22. März nochmals ausgewertet und zur Diskussion gestellt werden. Grundlage dafür ist auch der auf dieser Webseite verfügbare Bericht zum Workshop. Zudem ist auf weitere neuerer Erkenntnisse und Vorhaben im Feld der Transformationsforschung zu verweisen. \nIn einem zweiten Schwerpunkt wird die geplante Buchpublikation zur Diskussion gestellt. Es erfolgen kurze Einführungen zu den Beiträgen\, die nicht Gegenstand des erwähnten Workshops gewesen sind\, insbesondere zu den eingereichten Fallstudien im Transformationsfeld. \nSchließlich soll über die weiteren Sitzungen/Aktivitäten informiert werden. \nFür Nachfragen wenden Sie sich bitte an M. Thomas (thomas@biss-online.de) \nZeit: Freitag\, 17. Mai 2019\, 14.00 – 17.00\nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Raum 505 \n 
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SUMMARY:Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und des GFZ Potsdam
DESCRIPTION:Eine Gemeinsame Veranstaltung von Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ zum Thema \n„Ein und ein halbes Jahrhundert internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit der Geodäten und Geophysiker“\nwird als öffentliche wissenschaftliche Veranstaltung \nanlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der International Union of Geodesy and Geophysics (IUGG) \nsowie\ndes 85. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. Helmut Moritz\, MLS\, Ehrenpräsident der IAG \nam 15.02.2019 in Potsdam\, Telegrafenberg\, Haus H\, Vortragsraum 2+3 \nvon 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgeführt. \n\nEinladung und Programm \n 
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SUMMARY:Sitzung des AK "Gesellschaftsanalyse und Klassen" - Terminänderung!
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Gesellschaftsanalyse und Klassen” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Worshop zum Themenkreis \nTransformationsforschung\nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr \nNeuer Termin: 22.03.2019
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreise (AK) “Gesellschaftsanalyse” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Workshop zum Thema \nAlternative Transformationskonzepte \nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Raum 505\nZeit:         Freitag\, 26. Oktober\, 14.00 – 17.00 \nEinladung und Programm \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"; Terminverschiebung!
DESCRIPTION:Terminverschiebung auf den 28. 03.2019! \nDer Arbeitskreis “Prinzip Einfachheit” führt eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \n„Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit: Ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung?“\n  \nVortragende:       Frau Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS)\nOrt:                       Rathaus Tiergarten Berlin\, Balkon-Saal\nTermin:                18.10.2018\nNeuer Termin: 28.03.2019 \nWeitere Einzelheiten werden später bekannt gegeben
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SUMMARY:Absage: Wissenschaftliche Tagung\, organisiert vom AK Pädagogik
DESCRIPTION:Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden! \nDer Arbeitskreis Pädagogik (AK Pädagogik) lädt zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Tagung am 26. September 2018 ein zum Thema \nFrühkindliche Bildung und Erziehung\nmit Beiträgen von Stefanie Drese (Ministerin für Soziales\, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern\, Schwerin)\, Thomas Rauschenbach (Direktor des Deutschen Jugendinstituts\, München)\, Dietmar Sturzbecher (Direktor des Instituts für angewandte Familien-\, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam\, MLS)\, Marion Musiol (Prorektorin für Studium\, Lehre\, Weiterbildung und Evaluation der Hochschule Neubrandenburg)\, Katrin Bünger (Referentin des Internationalen Bundes in Berlin und Brandenburg für Kinderbildung und –föderung\, Berlin)\, Bettina Stobbe (Referatsleiterin im Ministerium für Bildung\, Jugend und Sport des Landes Brandenburg\, Potsdam) und Franz Prüß (MLS). \nOrt:       Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:      09:30 Uhr bis 17:00 Uhr \nEinladung und Programm (Flyer zur Veranstaltung) \ns.a.: Änderunsgmitteilung
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Am 23. November 2017 führt der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \nEinfachheit\, Wahrheit und Schönheit\nVortragender: Thomas Naumann (Zeuthen) \nZeit: 10.30 bis 12.30 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Naumann ist Teilchenphysiker und arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider (LHC) des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Er studierte bis 1975 Physik an der Technischen Universität seiner Heimatstadt. Ab 1975 untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften der DDR in Zeuthen bei Berlin die starken Wechselwirkungen von Elementarteilchen. 1980 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert\, und seit 1992 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY. Am Elektron-Proton-Speicherring HERA des DESY arbeitete ab 1987 daran\, die Struktur des Protons präzise zu messen.\nProf. Naumann ist stellvertretender Leiter des DESY-Standorts in Zeuthen und lehrt seit 2005 als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Seit 2006 ist er Mitglied des ATLAS-Experiments am Large Hadron Collider LHC des CERN. Außerdem betreut er die deutsche Öffentlichkeitsarbeit für CERN und den LHC.\nAbstract:\nSimplex sigillum veri – Das Einfache ist das Siegel des Wahren\, lautet eine Inschrift im Physikhörsaal der Universität Göttingen. Aber sind Einfachheit und Schönheit ein zuverlässiges Kriterium der Wahrheit? Können Vereinfachung\, Reduktion und Abstraktion\, das Streben nach Eleganz\, Effizienz und Minimalität nicht auch den Erkenntnisprozess behindern? Was verbindet Einfachheit mit Symmetrie und Schönheit? Ist Einfachheit der Weg oder das Ziel der Erkenntnis?\nSymmetrien sind Ausdruck von Ordnung und Harmonie des Kosmos. Sie liegen vielen Gesetzen der Physik zugrunde. Dennoch beruht unsere Welt auf fundamentalen Asymmetrien: So laufen die Evolution des Universums und des Lebens vorwärts und nicht rückwärts. Unsere Welt besteht aus Materie und nicht aus Antimaterie. Es gibt freie elektrische\, aber keine freien magnetischen Ladungen\, und eine Symmetriebrechung des Higgs-Feldes erzeugt die Massen der Elementarteilchen.\nEinfache Prinzipien können komplizierte Strukturen generieren. So sind die abstrakten Symmetrien der Teilchenphysik Grundlage der über tausend Elementarteilchen\, hochkomplexe und wunderschöne fraktale Strukturen beruhen auf einfachsten Formeln. Deshalb werden wir die Dialektik von Symmetrie und Asymmetrie\, von Einfachheit und Kompliziertheit\, von Elementarem und Komplexem detailliert untersuchen.\nSchließlich gehen wir der hochaktuellen Frage nach\, ob elementare Begriffe wie Raum und Zeit nicht etwa emergente Phänomene komplexerer Strukturen sind.
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt ein zu einem Workshop \n„Reallabore und Transformation“ \nZeit: Freitag\, 17. November 2017\, 14.00 – 17.00  \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Kleiner Saal (Erdgeschoss)   \n  \nEinladung und Programm \n 
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SUMMARY:Frühjahrstreffen 2017 des Arbeitskreises GeoMUWA ; 1. Tag
DESCRIPTION:Der AK GeoMUWA vertritt die Leibniz-Sozietät als Mitveranstalter bei der \nFeier der Inbetriebnahme  des damals neuen Standortes des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Gelände der Königlichen Observatorien auf dem Telegraphenberg bei Potsdamvor 125 Jahren.\nHauptveranstalter ist das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ. Kontakt: Prof. Dr. Harald Schuh\, MLS\, schuh@gfz-potsdam.de \ns.a. Ankündigung und Programm \n 
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