Bericht vom Leibniz-Tag 2022

Der Leibniz-Tag fand in diesem Jahr am 30. Juni in der Archenhold-Sternwarte statt. Er begann mit einer musikalischen Darbietung der Sonata op.1, Nr. 11 von Georg Friedrich Händel und des Streichquartetts op.33, Nr. 5 von Luigi Boccherini durch das Darius-Quartett.

In ihrer Begrüßung unterstrich die Präsidentin Prof. Dr. Gerda Haßler das Bemühen, nach zweieinhalb Jahren der Pandemie wieder in die Normalität zurückzukehren. Zwar können wir angesichts der Aufhebung der Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie aufatmen, wie sich das Virus jedoch im Herbst entwickeln wird, wissen wir nicht. Außerdem habe der seit dem 24. Februar in Europa bestehende Krieg in der Ukraine die Normalität, in der wir uns eingerichtet hatten, zerstört, mit für den Einzelnen durchaus unterschiedlichen Konsequenzen. Das Reagieren auf ein Nicht-Wissen-Können und auf eine völlig neue und furchtbare Realität sei schwierig, auch weil uns dafür Antworten und Modelle fehlen. In dieser Situation stelle sich die Frage der Verantwortung der Wissenschaft, die die Präsidentin als Schwerpunkt ihres Berichts gewählt hatte. WEITER