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DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nEkkehard Hintzsche (Kühlungsborn) \nJ.W. v. Goethe (1749 – 1832): „Die Wahlverwandtschaften“ – eine Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaft \nZeit: 10 bis 12 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.  Zoom-Link: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66867200979?pwd=8oquOVZTSLRMXf4Nyd4ov25jxNU2Xz.1\nMeeting-ID: 668 6720 0979 \nAbstract: \nAnalysen und Kommentare zu Johann Wolfgang von Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ (1809) sind in der Literatur zahlreich vorhanden. Auch die Einzigartigkeit des im Roman vorkommenden „psychochemischen Gleichnisses“ wurde oft beschrieben und analysiert. Aber was waren die Begleitumstände (welche Art von „umgebender Atmosphäre“?)\, die ein solches Werk begünstigten\, einschließlich des Alleinstellungsmerkmals der enthaltenen Parabel in einem Liebesdrama? Warum war es Goethe möglich\, in einem literarischen Werk eine so eindrucksvolle Brücke zwischen Chemie und Philosophie zu schlagen? Und können wir einen Beitrag von Goethes Werk zur Geschichte der Chemie seiner Zeit erkennen? Goethe nutzte auf intelligente Weise die damals gebräuchliche Verwendung des Begriffs „Wahlverwandtschaften“ in Chemie und Philosophie. Die tiefgründige Suche nach Parallelen zwischen den Verhaltensweisen der Hauptfiguren des Romans und einer passenden\, symbolischen Reaktionsgleichung („Wahlverwandtschafts-Gleichung“) aus der Chemie war exklusiv und genial zugleich. Der Vortrag von Ekkehard Hintzsche setzt diese vermeintlich alleinstehenden Puzzleteile der Rahmenbedingungen zusammen und zeigt auf\, warum gerade zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Begleitumstände für die Entstehung dieses interessanten Romans günstig waren (siehe Abbildung). \nNur ein Universalgenie wie Goethe konnte so brillant zwischen verschiedenen Wissensdisziplinen interagieren und diese logisch verbinden. Nur er war zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Lage\, die Zusammenhänge zwischen Chemie und Philosophie in einem Roman herzustellen und umfassend zu beschreiben. Heute hingegen sind viele Menschen hyperspezialisiert\, die Zeiten der Universalgenies sind längst vorbei. Umso interessanter und wichtiger ist es\, sich weiterhin mit den von Goethe beschriebenen „Wahlverwandtschaften“ zu beschäftigen und diese mit dem Wissen von heute zu interpretieren. \nVita: \nDr. Ekkehard Hintzsche studierte von 1984 bis 1989 Chemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Anschließend war er vier Jahre Assistent im Fachbereich Organische Chemie der MLU. Die Assistentenzeit beendete er mit der erfolgreichen Promotion im Jahr 1993. In der Zeit von 1993 bis 2020 war er auf verschiedenen Positionen in der Supply Chain Laundry & Home Care der Henkel AG & Co. KGaA tätig. Seit seinem 2020 beginnenden Ruhestand ist er Gastdozent in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen\, Instituten\, Archiven und Vereinen in Deutschland. Die von ihm dabei vertretenen Themen reichen von „1.2-Dithiinen“ über „Phänomene des Waschens“ und „Geschichte der Chemie“ (J. W. von Goethe) bis zur „Historie von Normaluhren/Die Persiluhr“.
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