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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 12. Dezember 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Link ist der folgende:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66838234283?pwd=WI4CBEoaI45AS3a6hmaDceyEEEtQNz.1\nMeeting-ID: 668 3823 4283 \nVortrag: \nGeorg Guggenberger (MLS) \nBöden als Klimaregulativ – Möglichkeiten und Grenzen \nAbstract: \nBöden spielen als zentraler Bestandteil der sog. ‚critical zone‘ eine zentrale Rolle für das Wohlergehen menschlicher Gesellschaften. Auf Böden werden nicht nur >90% unserer Lebensmittel produziert. Verwitterung und Bodenbildung sind ein zentraler Prozess\, der zu der für höheres Leben geeigneten Temperatur auf der Erde geführt hat. Auch heutzutage spielt die Funktion von Böden als Kohlenstoffsenke und -quelle eine wesentliche Rolle als Klimaregulativ und es liegt an dessen Nutzung\, in welche Richtung das Pendel ausschlägt. Im Vortrag werden zunächst aktuelle Kenntnisse zur Bildung und Stabilisierung der organischen Bodensubstanz vorgestellt. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten diskutiert\, wie nachhaltiges Bodenmanagement zu einem Aufbau an organischer Bodensubstanz und generell zu einem gesünderen Boden führen kann. Dies wird an drei Fallbeispielen in Deutschland\, dem Amazonastiefland und der eurasischen Steppe illustriert. Dabei werden auch klar die Grenzen von Böden als Kohlenstoffsenke aufgezeigt. Abschließend erfolgt noch ein Ausflug in arktische Ökosysteme\, wo die durch die Permafrostdegradation ausgelösten Prozesse eine sehr große CO2– und CH4-Freisetzung auslösen können. \nVita: \nGeorg Guggenberger ist Diplom-Geoökologe und hat an der Universität Bayreuth 1992 promoviert und 1998 habilitiert\, jeweils im Fach Bodenkunde. Nach einem Auslandsaufenthalt an der Colorado State University übernahm er von 2002 bis 2008 eine C3-Professur für Bodenbiologie und Bodenökologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und besetzt seit 2008 eine W3-Professur Bodenchemie an der Leibniz-Universität Hannover. Georg Guggenberger betrachtet Böden in ihrer gesamten Vielfalt von polaren Ökosystemen bis in die Tropen. Treibender Faktor ist dabei die Reaktion von Böden auf den Klimawandel sowie die menschliche Nutzung. Neben der Aufklärung von wichtigen Prozessen\, insbesondere im Hinblick auf die Rolle von Böden als Kohlenstoffsenke und -quelle\, spielen Management-Aspekte eine zunehmende Rolle in seiner Forschung. Ihm geht es hierbei insbesondere um den Nexus von Landwirtschaft und Klimawandel und inwiefern biologische Prozesse für ein nachhaltiges und regeneratives Boden- und Landmanagement genutzt werden können. Neben Grundlagenforschung kommen hier in jüngerer Zeit auch verstärkt alternative Ansätze zur Wissensgenerierung\, wie Reallabore\, zum Einsatz. Georg Guggenberger hat mehr als 230 begutachtete Publikationen veröffentlicht; sein derzeitiger H-Index ist 75. Seine wichtigsten Auszeichnungen sind der CULTURA-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. für zukunftsgerechte Landnutzung (2017) und die Philippe Duchaufour-Medaille der Europäischen Geophysikalischen Union. Georg Guggenberger war von 2016 bis 2019 Präsident der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft und ist derzeit Senator der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
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