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DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin\nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung statt\, also in Anwesenheit und per Zoom statt. Wer sich per Zoom zuschalten möchte\, meldet sich bitte bis Anfang Mai bei Dieter Segert <dieter.segert@univie.ac.at> und bekommt dann den Link per Mail zugesandt. \n\n\nVortrag:\nProf. Dr. phil. Eckart Henning (ehem. Leiter des Archivs der Max-Planck-Gesellschaft)\nUmbenennungen im öffentlichen Raum? Aktuelle Denkanstöße aus der Sicht eines Archivars und Historikers\n \n\nAbstract:\nTiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche haben oft Umbenennungen öffentlicher Orte zur Folge und greifen damit in den Alltag vieler Menschen ein. So gab es nach dem Zweiten Weltkrieg und im Gefolge des Anschlusses der DDR an die BRD zahlreiche Umbenennungen von Straßen und Plätzen\, und in der Gegenwart gibt es vermehrt Initiativen\, als rassistisch oder kolonialistisch belastet angesehene Namen aus dem öffentlichen Raum zu tilgen. Aus der Sicht eines Archivars und Historikers wird nach der Einordnung und Bedeutung der Namen gefragt. Dabei sind bei Umbenennungen\, etwa von Straßen\, in erster Linie die Anwohner demokratisch zu befragen. Wer die Gedenkkultur pflegen möchte\, sollte nicht rigoros umbenennen\, sondern Mascha Kalékos Rat beherzigen „Vergessen ist keine Heilsalbe!“\, den leider die Berliner Wanderausstellung „Umbenennungen?!“ ignoriert\, zuletzt gezeigt in der Zitadelle Spandau.\n  \n\nCV:\nHenning\, Eckart\, Prof. Dr.phil. M.A.\, geb. 1940 in Berlin \, promovierte 1979\, wirkte am Geheimen Staatsarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und war von 1984-2006 Direktor des zentralen Archivs der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem. Er wirkte seit 1968 auch als Lehrbeauftragter der Freien Universität Berlin\, seit 1990 zugleich der Humboldt-Universität\, die ihn 1993 zum Honorarprofessor für Archivwissenschaft und Historische Hilfswissenschaften der Neuzeit ernannte (Übungen bis Ende WS 2019/20). Er ist Mitglied zahlreicher Akademien\, Historischen Kommissionen\, Ehrenmitglied und Korrespondierendes Mitglied von Fachgesellschaften.
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DESCRIPTION:Der 2. Teil der Geschäftssitzung (Bekanntgabe der Wahlergebnisse) findet nach dem Plenum statt.
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DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin.\nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Link ist folgender:\nhttps://us06web.zoom.us/j/89087093680?pwd=9i2hbboNsjz06JnUpy61z5bXQJ5M8R.1\nMeeting-ID: 890 8709 3680 – Kenncode 260582 \nVortrag und Debatte zum Vortrag mit Dieter Segert (MLS) und Gerhard Pfaff (MLS) \nProf. Dr. Hans-Peter Krüger (Universität Potsdam)\nIntellektuelle Aufgaben in der fragmentierten Öffentlichkeit \nIn geschichtlichen Herausforderungen gerät das demokratische Gemeinwesen in eine Relation der Unbestimmtheit zu seiner Zukunft. Damit wächst das Bedürfnis der StaatsbürgerInnen\, in der Öffentlichkeit Orientierung erlangen zu können\, sowohl durch spezielle Expertisen als auch durch soziokulturell integrative Vorschläge. Die intellektuelle Tätigkeit bezieht sich auf die integrative Aufgabe im Umgang mit der Unbestimmtheit im Ganzen\, die spezielle Expertise auf die wahrscheinlichen Szenarien im Umgang mit bestimmbaren Aspekten und Bedingungen der jeweiligen Herausforderung\, z. B. einer Pandemie\, indirekten oder direkten Kriegsbeteiligung.\nDas alte Modell von der nationalstaatlichen Öffentlichkeit in Gestalt der öffentlich-rechtlichen Medien und weniger privater Leitmedien des Qualitätsjournalismus ist in Auflösung. Es beinhaltete auch „Gegen-Öffentlichkeiten“ (A. Kluge u.a.)\, deren gesellschaftliche Bedeutung aber in den neoliberalen Deregulierungen und in den „Spaltungen der Linken“ (R. Rorty) untergegangen ist. Die im Generationenwechsel eingetretene „Fragmentierung“ der Öffentlichkeit (Habermas) korrespondiert mit den Spaltungen in den westlichen Bevölkerungen und wird durch die oligopolistische Digitalisierung potenziert. Die Skandallogik des Entweder-Oder\, es gebe nichts Drittes\, ist profitabel\, für Kulturkämpfe verwertbar und zugleich im Neuen Kalten Krieg nutzbar.\nUmso wichtiger ist es\, spezielle Expertisen und intellektuelle Vorschläge in die verbliebenen und neu entstehenden Fragmente für eine künftige Neuvernetzung von Öffentlichkeit einzubringen\, um Manipulation\, Propaganda und Verschwörungserzählungen wenigstens im Kleinen entgegenzuwirken. Wer dies nach bestem Wissen und Gewissen tut\, wird inzwischen mit Anfeindungen und Benachteiligungen rechnen müssen\, aber eine moderne Demokratie ist ohne wissenschaftliche Beratung und legitime Integration ihrer öffentlichen Untersuchungsprozesse nicht lebensfähig (J. Dewey). Sie kippt ohne diese in eine Autokratie oder gar in eine Diktatur um. \n  \nVita: \nKrüger\, Hans-Peter\, Philosophie-Studium (mit Ergänzungsfach Psychologie) an der Humboldt-Universität zu Berlin 1972-1976\, Promotion dort über den jungen Hegel 1980. 1981-1990 Mitarbeiter am Institut für Theorie\, Geschichte und Organisation der Wissenschaft der DDR-Akademie der Wissenschaften\, dort 1987 Habilitation zur „Kritik der kommunikativen Vernunft“. 1991-1995 Mitarbeiter der Max Planck-Fördergesellschaft im Bereich Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie mit Forschungssemestern in Pittsburgh\, Berkeley\, Chicago\, New York. 1996-2020 ordentlicher Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Potsdam\, Leiter der Max Planck Forschungsgruppe „Wissenschaftskulturen im Kommunikationsprozess“ (1996-2000)\, Potsdamer Sprecher des DFG Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ (2009-2011)\, Gastprofessuren in Kraków (2002)\, Minsk (2003)\, Wien (2003) und Uppsala (2005/6). Schwerpunkte: Sozialphilosophien der öffentlichen Kommunikation\, Philosophische Anthropologien\, klassische und Neo-Pragmatismen\, Philosophien der Geschichte. Monographien: Homo absconditus. Helmuth Plessners Philosophische Anthropologie im Vergleich\, De Gruyter 2019. Heroismus und Arbeit in der Entstehung der Hegelschen Philosophie\, De Gruyter 2014. Gehirn\, Verhalten und Zeit. Philosophische Anthropologie als Forschungsrahmen\, Akademie 2010. Philosophische Anthropologie als Lebenspolitik. Deutsch-jüdische und pragmatistische Moderne-Kritik\, Akademie 2009. Zwischen Lachen und Weinen. 2 Bde.\, Akademie 1999/2001. Kritik der kommunikativen Vernunft\, Akademie Verlag 1990. \n 
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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Die Zoom-Einwahl erfolgt mit folgendem Link:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66954610702?pwd=AIXPIn9pDuKLVRPhGBRuIqPNC3taIi.1 \nVortrag: \nReinhard Witzlau (Gransee) \nDie Feuertaufe für den Zeigertelegrafen von Werner von Siemens und Johann Georg Halske im Jahr 1849 \nAbstract: \nBereits in den Jahren 1846/47 entwickelte und baute Werner von Siemens (1816-1892) in Zusammenarbeit mit Johann Georg Halske (1814-1890) einen neuartigen Zeigertelegrafen mit Selbstunterbrechung. Die Feuertaufe hatte dieser Telegraf bei seinem Einsatz auf der elektromagnetischen Telegrafenlinie zwischen Berlin und Frankfurt am Main im Jahr 1849 zu bestehen. In einer Rekordzeit von nur acht Monaten baute ab August 1848 die noch junge Firma Siemens & Halske die damals längste elektromagnetische Ferntelegrafenlinie Europas über eine Länge von ca. 657 km. Die notwendigen Drahtleitungen wurden sowohl unterirdisch als auch oberirdisch verlegt. Auf den insgesamt zunächst neun Stationen wurden zur Übertragung der Nachrichten Zeigertelegrafen der gleichen Firma eingesetzt. Der Probetrieb auf dieser Telegrafenlinie begann im Februar 1849. Dadurch war es möglich\, Nachrichten von der in der Frankfurter Paulskirche tagenden deutschen Nationalversammlung in nur einer Stunde nach Berlin zu übertragen. Im Oktober 1849 erfolgte die Freigabe dieser Linie für die Übertragung von Privatdepeschen. \nIm Vortrag werden die Entwicklung der elektromagnetischen Telegrafie in Preußen sowie der Aufbau und die Wirkungsweise des Zeigertelegrafen von Siemens & Halske aufgezeigt. Des Weiteren werden Erfahrungen beim Einsatz dieses Telegrafen in den Jahren 1847 bis 1849 erläutert. Im Fokus steht dabei vor allem die Telegrafenlinie von Berlin nach Frankfurt am Main. \nVita: \nDr. Reinhard Witzlau ist Diplomlehrer für Physik und Mathematik und war bis 2023 als Lehrer und Schulleiter an der Werner-von-Siemens-Schule in Gransee tätig. Er promovierte im Bereich der Geschichte der Naturwissenschaften zu Peter Apian und dem wissenschaftlichen Instrumentenbau in der Renaissance an der Brandenburgischen Landeshochschule in Potsdam. Seit fast 20 Jahren beschäftigt er sich auch mit dem Leben und Werk von Werner von Siemens und Johann Georg Halske. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a. „Der Zeigertelegraf von Werner Siemens und Johann Georg Halske aus den Jahren 1846/ 1847“\, „Der praktische Mechanikus Johann Georg Halske“ und „Werner von Siemens. Ideen und Ansichten“. \nReinhard Witzlau ist Mitglied im Arbeitskreis „Astronomiegeschichte“ der Astronomischen Gesellschaft (German Astronomical Society) und der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte. Seit 2005 arbeitet er mit dem Siemens Historical Institute (Siemens AG\, Berlin) zusammen.
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
DESCRIPTION:Aus Gesundheitskrisen lernen und gemeinsam besser werden\nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin\, Berliner Medizinische Gesellschaft \nFlyer zur Jahrestagung mit Programm\nDie Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. lädt in Kooperation mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und der Berliner Medizinischen Gesellschaft am Dienstag\, 19. Mai 2026\, von 10.00 bis 16.00 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin (Luisenstraße 58/59\,10117 Berlin-Mitte) zu einer Fachtagung zum Thema \n Aus Gesundheitskrisen lernen und gemeinsam besser werden \nein. \nDie Tagung ist gleichzeitig die Jahrestagung 2026 der Leibniz-Sozietät. \nDie Tagung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Die Zoom-Einwahl erfolgt mit folgendem Link: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63234580902?pwd=g6cX95GLkTrNeDnSupIMfnKF7O1KaH.1 \nProgramm \n10.00-10.15 Eröffnung und Begrüßung \nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät \n10.15-10.45 Von der Zoonose zur Pandemie: Pandemisches Potenzial und Mechanismen am Beispiel von Influenzaviren \nMartin Beer\, Friedrich-Loeffler-Institut \n10.45-11.15 Pandemien verstehen: Erkenntnisse aus der Zeit vor Corona \nKlaus Stöhr\, Mitglied der Leibniz-Sozietät \n11.15-11.45 Telemedizinische intensivmedizinische Versorgung – Erfahrungen aus SAVE.Berlin@COVID-19 \nClaudia Spies\, Charité \n11.45-12.30 Podiumsdiskussion \nMartin Beer\, Klaus Stöhr\, Claudia Spies\, Detlev Krüger \n12.30-13.30 Mittagspause \n 13.30-14.00 Diskursvulnerabilität: Beeinträchtigungen der Meinungsfreiheit in\nund nach der Pandemie \nFrauke Rostalski\, Universität zu Köln \n14.00-14.30 Bruchstellen der Risikokommuni­kation in der Pandemiezeit \nPeter Wiedemann\, Monash University\, Melbourne \n14.30-15.00 Ausblick: Klimawandel und Vektorübertragene Infektionen  \nJonas Schmidt-Chanasit\, Mitglied der Leibniz-Sozietät \n15.00-16.00 Podiumsdiskussion \nFrauke Rostalski\, Peter Wiedemann\, Jonas Schmidt-Chanasit\, Detlev Krüger \n16.00 Verabschiedung \nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät \nWir bitten aus organisatorischen Gründen um Anmeldung bis zum 05.05.2026 bei:\nProf. Dr. Gerhard Pfaff über pfaff.pigmente@gmx.de
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