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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Die Sitzung der Klasse Sozial- und Gesellschaftswissenschaften findet als hybride Veranstaltung statt: \nVor Ort: \nBürgerverein Mahlsdorf-Süd e. V. („Bürgerstübchen“)\, Hultschiner Damm 94\, 12623 Berlin\n(Eingang vom Erich-Baron-Weg) \nAnfahrt ÖPNV:\nTram 62 und 63 vom S-Bahnhof Köpenick oder S-Bahnhof Mahlsdorf\n(Haltestelle Erich-Baron-Weg) \nBus 108 vom Elsterwerdaer Platz\n(Haltestelle Wilhelm-Blos-Straße) \nParkplätze in den Nebenstraßen (NICHT! vor dem „Bürgerstübchen“) oder gegenüber bei EDEKA \nSowie per Zoom unter folgendem Link:\nhttps://us06web.zoom.us/j/86773170506?pwd=hADmOCQvDiG54Jy9adTF6Oaz639lOe.1 \nMeeting-ID 867 7317 0506\nKenncode 620169 \n\n  \nVortrag: \nMichael Rodi (MLS) \nKlimawandel als intergenerationelle und globale Herausforderung: Möglichkeiten und Grenzen des Rechts \nAbstract: \nDie Bekämpfung des fortschreitenden Klimawandels und seiner Folgen stellt eine der größten Herausforderungen für Politik und Recht auf regionaler\, nationaler\, supranationaler und internationaler Ebene dar. Die bestehenden Strukturen sind unzureichend die notwendigen Transformationen in den Bereichen Energieversorgung\, Mobilität\, Landwirtschaft\, Städtebau und vielen anderen effektiv zu bewirken. Wie in der Vergangenheit auch und vielleicht nicht anders möglich\, reagieren die Rechtsordnungen darauf mit inkrementellen Fortentwicklungen. In dem Vortrag werden der Stand des gegenwärtigen Klimarechts sowie zentrale Herausforderungen für seinen Umbau und seine Transformation dargestellt: Die inhärenten Schwächen des Völkerrechts\, eine komplexe Mehrebenenordnung von den Kommunen bis zu den Vereinten Nationen\, erhebliche Gerechtigkeitsfragen im Verhältnis von Gewinnern und Verlierern der Transformation (aber auch des Klimawandels)\, eine Vielzahl betroffener und beteiligter Personen\, deren Akzeptanz und Mitwirkung an der Transformation unerlässlich ist. Schließlich müssen die Rechtsordnungen – für sie ungewohnt dekadenübergreifend – rechtssicher und wirksam die Erreichung der Klimaziele ermöglichen\, gleichzeitig aber auch Flexibilitäten für die jeweils handelnde politische Generation belassen. Nur in Umrissen zeichnen sich Lösungen für diese epochale Herausforderung des Rechts ab. \nVita: \nProf. Dr. jur. Michael Rodi\, M.A.\n1977 bis 1987: Studium der Politikwissenschaft\, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Konstanz und München.\n1988 bis 1998: Wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät der Universität München (Prof. Dr. Klaus Vogel)\n1992: Dr. iur. München (Thema: „Die Rechtfertigung von Steuern als Verfassungsproblem“)\n1995: M. A. Politikwissenschaft in München (Prof. Dr. Heinz Laufer) (Thema: „Umweltsteuern – das Steuerrecht als Instrument der Umweltpolitik“)\n1998: Habilitation in den Fächern Öffentliches Recht\, Steuerrecht und Europarecht in München (Thema: „Die Subventionsrechtsordnung“)\n1999 – 2021: Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht\, Finanzrecht\, Umwelt- und Energierecht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald\nseit 2004: Mitglied des „Research Council of the International Institute for State Studies (IIEDE)”\, Porto Allegre\, Brasilien\nseit 2004: gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\nseit 2006: Ehrenmitglied des Brazilian Institute for Taxation (IBPT)“\nseit 2010: Wissenschaftlicher und geschäftsführender Direktor des Instituts für Klimaschutz\, Energie und Mobilität (IKEM) in Berlin\nSeit 2019: Sprecher des Clusters Energietransformation am Interdisziplinären Zentrum für Ostseerumforschung (IFZO) an der Universität Greifswald \n 
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nEkkehard Hintzsche (Kühlungsborn) \nJ.W. v. Goethe (1749 – 1832): „Die Wahlverwandtschaften“ – eine Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaft \nZeit: 10 bis 12 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.  Zoom-Link: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66867200979?pwd=8oquOVZTSLRMXf4Nyd4ov25jxNU2Xz.1\nMeeting-ID: 668 6720 0979 \nAbstract: \nAnalysen und Kommentare zu Johann Wolfgang von Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ (1809) sind in der Literatur zahlreich vorhanden. Auch die Einzigartigkeit des im Roman vorkommenden „psychochemischen Gleichnisses“ wurde oft beschrieben und analysiert. Aber was waren die Begleitumstände (welche Art von „umgebender Atmosphäre“?)\, die ein solches Werk begünstigten\, einschließlich des Alleinstellungsmerkmals der enthaltenen Parabel in einem Liebesdrama? Warum war es Goethe möglich\, in einem literarischen Werk eine so eindrucksvolle Brücke zwischen Chemie und Philosophie zu schlagen? Und können wir einen Beitrag von Goethes Werk zur Geschichte der Chemie seiner Zeit erkennen? Goethe nutzte auf intelligente Weise die damals gebräuchliche Verwendung des Begriffs „Wahlverwandtschaften“ in Chemie und Philosophie. Die tiefgründige Suche nach Parallelen zwischen den Verhaltensweisen der Hauptfiguren des Romans und einer passenden\, symbolischen Reaktionsgleichung („Wahlverwandtschafts-Gleichung“) aus der Chemie war exklusiv und genial zugleich. Der Vortrag von Ekkehard Hintzsche setzt diese vermeintlich alleinstehenden Puzzleteile der Rahmenbedingungen zusammen und zeigt auf\, warum gerade zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Begleitumstände für die Entstehung dieses interessanten Romans günstig waren (siehe Abbildung). \nNur ein Universalgenie wie Goethe konnte so brillant zwischen verschiedenen Wissensdisziplinen interagieren und diese logisch verbinden. Nur er war zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Lage\, die Zusammenhänge zwischen Chemie und Philosophie in einem Roman herzustellen und umfassend zu beschreiben. Heute hingegen sind viele Menschen hyperspezialisiert\, die Zeiten der Universalgenies sind längst vorbei. Umso interessanter und wichtiger ist es\, sich weiterhin mit den von Goethe beschriebenen „Wahlverwandtschaften“ zu beschäftigen und diese mit dem Wissen von heute zu interpretieren. \nVita: \nDr. Ekkehard Hintzsche studierte von 1984 bis 1989 Chemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Anschließend war er vier Jahre Assistent im Fachbereich Organische Chemie der MLU. Die Assistentenzeit beendete er mit der erfolgreichen Promotion im Jahr 1993. In der Zeit von 1993 bis 2020 war er auf verschiedenen Positionen in der Supply Chain Laundry & Home Care der Henkel AG & Co. KGaA tätig. Seit seinem 2020 beginnenden Ruhestand ist er Gastdozent in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen\, Instituten\, Archiven und Vereinen in Deutschland. Die von ihm dabei vertretenen Themen reichen von „1.2-Dithiinen“ über „Phänomene des Waschens“ und „Geschichte der Chemie“ (J. W. von Goethe) bis zur „Historie von Normaluhren/Die Persiluhr“.
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nZoom-Link:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66246447598?pwd=L2J5aPEcaNXxWEDl2vpQE0MaZQA6hC.1\nMeeting-ID: 662 4644 7598 \nVortrag: \nThomas Naumann (DESY\, Zeuthen)\nUniversum – Multiversum: Hatte Gott eine Wahl?\nZur Feinabstimmung der Naturkonstanten\nAbstract: \nEinstein sagte einmal\, was ihn am meisten interessiere sei die Frage\, ob Gott die Welt hätte anders machen können. Unsere Existenz hängt von einer Vielzahl von Größen ab\, deren genaue Abstimmung das Leben in unserer Welt überhaupt erst ermöglicht. Dazu gehören die Zahl der Raumdimensionen\, die Dichte des Universums\, die Stärke der Kräfte und die Massen der Teilchen. Die Hypothese von einem Multiversum könnte Leibniz‘ Frage\, ob wir in der „besten aller Welten” leben\, beantworten und das rätselhafte Feintuning so vieler Eigenschaften unserer Welt erklären. \nVita: \nProf. Thomas Naumann ist Teilchenphysiker. Er arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Geboren 1953 in Dresden\, studierte er bis 1975 an der Technischen Universität seiner Heimatstadt Physik.\nDanach untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen bei Berlin und ab 1992 am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY die Eigenschaften der Kernkraft. Sein Experiment ATLAS war 2012 an der Entdeckung des Higgs-Teilchens beteiligt.\nThomas Naumann leitete bis 2019 die Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen und lehrte als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. \n 
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SUMMARY:Veranstaltung des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte lädt alle Interessierten zu einem Vortrag ein: \nEkkehard Höxtermann (MLS)\n„Entwicklung durch Verwicklung“ – Zur Profilierung der Biologie an den Universitäten der DDR\nDie Veranstaltung findet hybrid statt. In Präsenz: Historischer Ratssaal\, Rathaus Friedrichshagen\, außerdem online. \nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte \nTreffen am 10. April 2025\, Historischer Ratssaal\, Rathaus Friedrichshagen \nDie Vorträge des letzten Arbeitskreistreffens am 17. Februar zur Geschichte der Altorientalistik und der Historischen Englischen Linguistik in der DDR kennzeichneten ein spezifisches\, stadiales und regionales Muster wissenschaftlicher Richtungen und Institute. Das legte den Vergleich mit der Situation in den Naturwissenschaften nahe und veranlasste den Autor\, seine Ansichten zur Entwicklung der Biologie an den Universitäten der DDR vorzustellen. \nAbstract\nAuch in den Biowissenschaften gab es in der DDR ein bezeichnendes geografisches Muster wissenschaftlicher Zweige und Einrichtungen. Diese eigenartige\, differenzierte Verteilung der Ressourcen und Disziplinen galt nach dem Beitritt der DDR zur BRD als ideologie- und fremdbestimmt und verschwand in kurzer Zeit. Doch das Profil der ostdeutschen Biologie war weniger das Ergebnis zentraler Pläne und Weichenstellungen als vielmehr Ausdruck einer erstaunlich stabilen Interessenlage wissenschaftlicher Schulen\, die in den Nachkriegsjahren eher zufällig entstanden waren und sich im Wandel der politischen Verhältnisse und im Wechsel der Generationen behaupteten. \nDer Autor hat sich seit 1997 wiederholt dazu geäußert und umfassende Übersichtsarbeiten\, aber auch beispielhafte Fallstudien zu ausgewählten Instituten und Biologen verfasst. Der Vortrag basiert auf diesen ausführlichen Darstellungen\, auf die im Einzelnen verwiesen wird. \nCV\nEkkehard Höxtermann wurde 1953 in Sondershausen (Thüringen) geboren und studierte ab 1973 an der Humboldt-Universität zu Berlin Biologie. Hier wurde er 1985 im Bereich Allgemeine Botanik promoviert. Seit 1990 am Institut für Biochemie der Universität Köln tätig\, habilitierte er sich 1994 in Jena für das Fach Geschichte der Naturwissenschaften. Von 1994 bis 2013 lehrte er Geschichte der Biologie\, der Biochemie und der Pharmazie in Jena\, Berlin und Göttingen\, ab 2003 als außerplanmäßiger Professor für Geschichte der Naturwissenschaften der FU Berlin. 2007 eröffnete er im Verlag Natur+Text in Rangsdorf ein biologiehistorisches Programm. Nach experimentellen Arbeiten zur Photosynthese grüner Pflanzen verfolgt er – außerhalb der üblichen institutionalisierten Bahnen – ureigene\, biologiehistorische Forschungsziele\, insbesondere zur Geschichte der Botanik\, der Biologischen Chemie und der Biologie in Ostdeutschland. 2016 wurde er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
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SUMMARY:Führung durch die Ausstellung Emil J. Gumbel
DESCRIPTION:Führung durch die Ausstellung\n „Emil J. Gumbel – Statistiker\, Pazifist\, Publizist. Im Kampf gegen Extreme und für die Weimarer Republik“\nin der Humboldt-Universität zu Berlin mit Prof. Dr. Annette Vogt (MLS) \nTermin: 23.04.2025 \nTreffpunkt: 13.00 Uhr am Helmholtz-Denkmal vor dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität\, Unter den Linden 6
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: \nIngolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Berlin: edition suhrkamp 2024 \nZeit: 25. 4. 2025 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 1.03.  \n„Wie eine Bombe“ könne das Buch in die Diskussion einschlagen\, so Peter Wagner in einer Rezension. Sieht man von der problematischen Metapher ab\, einen zentralen Punkt trifft der Rezensent. Blühdorn greift mit enormer Radikalität und argumentativer Wucht in die Debatten um Status und Entwicklung der Moderne ein. Kaum etwas wird verschont. Sein Memento gegen die „Wohlfühlliteratur“\, dass nämlich jedem Hoffen auf bzw. Appell an Transformation zunächst die Analyse der gesellschaftlichen Realität vorausgehen müsse (was selten geschehe)\, ist im Arbeitskreis zu teilen: Um die Transformationsfrage weiter zu verfolgen\, ist Zeitanalyse\, Zeitdiagnose erforderlich und hier thematisches Programm. \nBei Blühdorn aber steht die Absage an jegliche – nachhaltige\, ökoemanzipatorische – Transformation. Seine „dreifache Unhaltbarkeit“ gilt der krisenhaften neoliberalen Gesellschaft ebenso wie den gegen diese gerichteten kritischen Bewegungen und kritischer Wissenschaft. Sie alle gemeinsam werden zu Totengräbern; Transformationsfrage bzw. -perspektive verschwinden. Es geht auch nicht mehr um Reflexivwerden (Beck) bzw. Reparatur (Reckwitz) der Moderne\, sondern die nächste Gesellschaft ist eine andere Moderne – jenseits von Liberalismus\, Demokratie\, bürgerschaftlicher Mündigkeit\, universellen Menschenrechten\, befreit auch von diesbezüglichen Ansprüchen. So verliere diese Gesellschaft ihre Schrecken: wenn Demokratie kein Anspruch mehr ist\, dann gewöhnt man sich an Oligarchie und Autokratie. \nMit diesem gesellschaftheoretischen Zugriff werden viele der anregenden Analysen zu Umwelt\, Demokratie\, Digitalisierung\, globalen Trends etc. zugleich irritierend. Denn die Träume und Illusionen alternativer Bewegungen wie kritischer Wissenschaft sind zerstörerisch – weil die Analyse längst eine andere Gesellschaft zeigt: spätmoderne Gesellschaften haben sich von Nachhaltigkeit etc. verabschiedet! Insofern sind diesbezügliche (u.a.) Ansprüche bloße Ideologie. Sticht diese Logik? – Das ist sicher eine der Fragen für die Diskussion\, vielleicht sogar deren Achillesferse? \nDr. Frank Adler wird in diese Diskussion einführen. Eine einsteuernde Ausarbeitung von ihm wie ein Textauszug von Blühdorn können auf Anfrage verschickt werden. Weitere thematische Stellungnahmen des Autors finden sich im Netz bzw. auf youTube. \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de \n 
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