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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften \nOrt: Raum 001 in der Universitätsstraße 3b. \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nhttps://us06web.zoom.us/j/81573796976?pwd=QBTkt8a6aFbSCH0jTYtHdrniGZn2nQ.1 \n  \nVortrag \nAndreas F. Kelletat (MLS) \nDer ostdeutsche Lyriker Johannes Bobrowski (1917–1965) und sein „Zuchtmeister“ Klopstock \nAbstract \nIm Herbst 1964 war Johannes Bobrowskis Roman Levins Mühle gleichzeitig im Union-Verlag (DDR) und im Fischer-Verlag (BRD) erschienen. In mehreren Interviews wurde der über Nacht berühmt gewordene Autor nach den Anfängen seines Schreibens gefragt\, so auch von Irma Reblitz im März 1965:\n„Ich wollte\, und das ist der Anfang meiner Schreiberei\, damals – das ist 1943/44 gewesen – die russische Landschaft festlegen. Es gibt da Schilderungen nicht nur bei Paustowski\, sondern schon bei Tolstoi\, diese Winterschilderungen\, wo versucht wird\, diese Landschaft wirklich in den Griff zu bekommen\, außerhalb der einfachen Beschreibung. Diese Landschaft\, die mir vertraut war\, weil ich da oben aufgewachsen bin\, die mir aber damals – vor allem unter den Umständen\, in denen ich damals wieder reingeführt wurde in den russischen Osten – doch neu und bestürzend vorkam\, die wollte ich darstellen. Ich habe es mit Zeichnen und dann mit Prosa probiert. Schließlich fand ich ein Hilfsmittel: die griechische Ode in der von Klopstock bis Hölderlin versuchten Eindeutschung. In dieser Form also\, in der alkäischen\, sapphischen Strophe entstanden meine ersten Versuche. Dann habe ich das Schreiben wieder bleiben lassen eine ganze Zeit. Erst nach der Gefangenschaft\, also erst 1952\, als ich schon eine Weile wieder in Deutschland war\, habe ich es noch einmal aufgenommen\, nun eigentlich sofort in einer äußerlich freien Form – die allerdings für Leute\, die von Metrik etwas verstehen\, ziemlich deutlich die griechischen Odenstrophen und Versschemata verrät.“ (Interview Irma Reblitz\, März 1965; GW IV: 480)\nSchon 1961 hatte Bobrowski Klopstock als seinen „Zuchtmeister“ bezeichnet. Im Vortrag soll untersucht werden\, was darunter ganz konkret – also auch verstechnisch – zu verstehen sein dürfte. Das wird u. a. an Bobrowskis 1942/43 und erneut Mitte der 1950er Jahre geschriebenen „Russland-Gedichten“ auf das nach dem Überfall auf die Sowjetunion zerstörte Nowgorod gezeigt. Zugleich möchte der Vortrag an die Bedeutung des vor 300 Jahren in Quedlinburg geborenen Dichters Klopstock für die grundlegende Erneuerung der deutschen Literatursprache erinnern. \nVita: \nUniv.-Prof. (i.R.) Dr. Dr. h.c. mult. Andreas F. Kelletat\, geboren 1954 in Hamburg\, machte 1975 in Opladen/Rheinland das Abitur. Im Anschluss arbeitete er als Kriegsdienstverweigerer 1 ½ Jahre als Pfleger in einer psychiatrischen Klinik. Von 1977 bis 1983 studierte er in Köln Germanistik\, Skandinavistik (einschl. Fennistik) und Osteuropäische Geschichte. Das Studium beendete er mit einer Doktorarbeit über Herder und die Weltliteratur. Zur Geschichte des Übersetzens im 18. Jahrhundert. \nAb 1984 arbeitete Kelletat zunächst als Deutsch-Lektor\, dann als Professor an der Universität Vaasa (Finnland). 1993 kehrte er nach Deutschland zurück. Als Leiter des Arbeitsbereichs Interkulturelle Germanistik war er bis 2020 am Germersheimer Fachbereich der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für die Ausbildung von Studierenden zu Übersetzern und Dolmetschern verantwortlich. Ca. 1000 Studierende aus aller Welt\, die das Deutsche als Fremdsprache erlernt hatten\, haben bei ihm ihre sprach-\, literatur-\, kultur- bzw. übersetzungswissenschaftlichen Diplom- bzw. MA-Arbeiten geschrieben. In gut 20 Promotionsvorhaben war er als Betreuer der Dissertationen eingebunden. \nVon den Universitäten Riga (2000)\, Vilnius (2010) und Wolgograd (2018) wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen. \nSeine Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Geschichte des Übersetzens\, Deutsche Literatur und Kultur im internationalen Kontext\, Exilliteratur\, Deutsch-nordosteuropäische Kulturbeziehungen\, Analyse und Interpretation hermetischer Lyrik. Kelletat ist Initiator und Mitherausgeber des digitalen Germersheimer Übersetzerlexikons (uelex.de). \nNeben wissenschaftlichen hat er auch literarische Texte veröffentlicht\, zuletzt den Roman Von Christus zu Hitler. Eine Jugend in Ostpreußen (2022). \nWeitere Informationen finden sich unter www.andreas-f-kelletat.de. \nHinweis: Nach dem Ende der Klassensitzung erfolgt durch den Klassensekretar die Vorstellung der für die Zuwahl 2025 eingereichten Zuwahlvorschläge aus der Klasse. Nur die anwesenden Mitglieder der Klasse nehmen an dieser Information teil. In geheimer Abstimmung wird über die Aufnahme der vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Kandidatenliste für die Zuwahl in die Leibniz-Sozietät entschieden. \n 
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DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64304816339?pwd=hyRLZKjbjkmiVTsAzNDxCq3zN4cDHa.1\nMeeting-ID: 643 0481 6339 \nVortrag: \nAnnette Vogt (MLS) \nAusstellungen über Wissenschaftler – das Beispiel der Wanderausstellung über Emil J. Gumbel (1891-1966) – Statistiker\, Pazifist\, Publizist \n Abstract: \nIn der Wissenschaftsgeschichte\, der Kultur- und Literaturgeschichte sowie in Museen sind Ausstellungen ein willkommenes Mittel\, um neue Forschungsergebnisse vorzustellen oder an bestimmte Ereignisse und Personen – meist im Zusammenhang mit Jubiläen – zu erinnern. Ausstellungen sind eine Möglichkeit\, ein breiteres Publikum zu erreichen als durch Publikationen für die engere scientific community. Und Ausstellungen haben den Vorteil\, durch geeignete Objekte\, durch Fotos und anderes Material\, die Ereignisse und Personen auch optisch sichtbar werden zu lassen. Im Idealfall ergänzen sich die Begleittexte und die Objekte bzw. Fotos. \nIm Vortrag werden auf Grund eigener Erfahrungen der Referentin mit Ausstellungen einige der Möglichkeiten der Visualisierung und Propagierung skizziert sowie Schwierigkeiten\, die auftreten können\, benannt. Ausführlicher wird auf die Geschichte und den Aufbau der Wanderausstellung über Emil J. Gumbel (1891-1966) eingegangen. Diese Ausstellung – die English version – wird in Berlin\, im Hauptgebäude der Humboldt-Universität Unter den Linden\, Lichthof Ost\, vom 24.3. bis 14.5.2025 gezeigt werden. \nVita: \nAnnette Vogt studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig\, ist Diplom-Mathematikerin und promovierte Mathematikhistorikerin. Bis 1991 war sie am Institut für Theorie\, Geschichte und Organisation der Wissenschaften der AdW der DDR in Berlin tätig\, von 1992 bis 1994 am Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsgeschichte und von 1994 bis 2018 research scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Seit 1997 hält sie Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin\, seit 2014 ist sie Honorar-Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin. Sie ist Mitglied der International Academy for History of Science (2016 Full Member) und Mitglied der Leibniz-Sozietät (seit 2020). \nIhre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Mathematik\, die Geschichte jüdischer Wissenschaftler\, die Geschichte der Wissenschaftlerinnen in Europa im 19. und 20. Jh. sowie die Geschichte der Emigration und Remigration von Wissenschaftlern. Sie publizierte mehrere Bücher und über 200 Artikel. \nPublikationen mit Bezug zum Vortrag: \nScherer\, Matthias\, Vogt\, Annette (Hgg.): \nEmil Julius Gumbel (1871-1966): Statistiker\, Pazifist\, Publizist – Im Kampf gegen Extreme und für die Weimarer Republik. Hamburg: HSU\, 2024. Begleitband zur Ausstellung an der HSU Hamburg\, 21.11.2023-28.3.2024\, herausgegeben von der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität. \nVogt\, Annette: Emil J. Gumbel – Mathematiker\, Pazifist und politischer Autor. In: Sitzungsberichte\, Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\, Band 145 (2021)\, S. 145-167. \nVogt\, Annette: Nicht nur Lise Meitner – Naturwissenschaftlerinnen an der Berliner Universität. In: Der lange Weg zur Chancengleichheit. Naturwissenschaftlerinnen an der Berliner Universität. Hrsg. Márta Gutsche. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin: humboldt chancengleich. fokus frau. 2014\, S. 7-10; (und Autorin der 15 Poster der Ausstellung). \nVogt\, Annette: From Exclusion to Acceptance\, from Acceptance to Persecution (pp. 11-30); Berlin (pp. 44-54); Academic Anti-Semitism (pp. 197-212); Dismissal and Exile (pp. 213-240); all in: Transcending Tradition. Jewish Mathematicians in German-Speaking Academic Culture. Ed. by Birgit Bergmann\, Moritz Epple\, Ruti Ungar. Berlin\, Heidelberg: Springer Verlag\, 2012. (Dt. Springer Verlag 2009). \nVogt\, Annette: Jüdische Mathematiker im deutschsprachigen Raum – Von der Ausgrenzung zur Akzeptanz\, von der Akzeptanz zur Ausschließung (S. 11-32); Berlin (S. 46-56); Das Gift des Antisemitismus (S. 182-198); Vertreibung – Exil – Rückkehr? (S. 200-222). In: Birgit Bergmann\, Moritz Epple (Hgg.) Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur. Heidelberg et al\, Springer Verlag\, 2009. (in English 2012). \nHinweis: Nach dem Ende der Klassensitzung erfolgt durch den Klassensekretar die Vorstellung der für die Zuwahl 2025 eingereichten Zuwahlvorschläge aus der Klasse. Nur die anwesenden Mitglieder der Klasse nehmen an dieser Information teil. In geheimer Abstimmung wird über die Aufnahme der vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Kandidatenliste für die Zuwahl in die Leibniz-Sozietät entschieden. \n 
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DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63570625303?pwd=7338rQK0CGOcnoJqyRLmWv7LZL7WOp.1\nMeeting-ID: 635 7062 5303 \nVortrag: \nWolf R. Eisentraut (Berlin) \nSchöpfertum gefangen im Zentralismus – zur wechselvollen Geschichte der Architektur in einer vergangenen Republik \nAbstract: \nDer Vortrag gibt einen Überblick auf die wechselvolle Geschichte der Architektur in der DDR\, über Zusammenhänge und Gegensätze von politischen Vorgaben und individuellem Wirken der Akteure. Es wird anhand von Beispielen der mehrfache inhaltliche Wechsel der offiziellen Vorgaben und deren Auswirkungen auf das architektonische Schaffen dargestellt. Im Vortrag wird auch darauf eingegangen\, welche Rolle die Architekten spielten und wie sie in das staatlich gelenkte Wirtschaftssystem eingebunden waren. Erstmals erfährt die Architektur- und Baugeschichte der nun abgeschlossenen Periode eine systematische Gliederung in vier Dezennien\, in eine synchronistische Übersicht mündend. Darüber hinaus erfolgen Betrachtungen zu bleibenden Werken und zur Vergänglichkeit der baulichen Artefakte sowie zum Umgang der gegenwärtigen Gesellschaft mit ihrem Erbe aus der vergangenen Zeit\, der auch grundsätzliche Fragen zur Nachhaltigkeit aufwirft. Die Thematik wird angereichert und illustriert mit der Darlegung eigener Beiträge des Referenten zu Städtebau und Architektur in den relevanten Zeitabschnitten\, nicht ohne einen Blick auf gegenwärtiges Bauen zu richten. Die Baugeschichte wird anhand von Bildern zu ikonischen Bauten des jeweiligen Zeitabschnittes erfassbar gemacht. \nDer Vortrag stützt sich in großen Teilen auf das vom Referenten 2023 vorgelegte Buch zu einer ähnlichen Thematik und mündet in die Frage\, ob es eine sozialistische Architektur gegeben hat. \nVita: \nWolf R. Eisentraut\, am 1. 12. 1943 in Chemnitz geboren\, absolvierte nach dem Abitur in Plauen eine Maurerlehre und studierte von 1963 bis 1968 Architektur sowie Ingenieurpädagogik an der Technischen Universität Dresden. Erste Berufserfahrungen als Architekt gewann er bei Hermann Henselmann als Mitarbeiter an Entwürfen für Stadtzentren und Hochhäuser sowie später als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wohnungsbau der Bauakademie der DDR. 1972 war er unter Leitung von Heinz Graffunder am Entwurf zum Palast der Republik in Berlin beteiligt. Bei diesem Projekt verantwortete er die Planung des Mittelteils dieses repräsentativen Gebäudes\, insbesondere der großen Foyerhalle und des Theaters im Palast\, für das er später  Bühnenbilder und Ausstattungen entwarf. Im Hauptberuf ging er 1976 in das Baukombinat Ingenieurhochbau Berlin und leitete dort ein Entwurfskollektiv. Bei dieser Tätigkeit gelangen ihm in Abkehr von damals verordneten Typenprojekten individuelle Architekturschöpfungen wie eine Schule für Körperbehinderte in Berlin-Lichtenberg. Aus dieser Periode resultieren aber vor allem auch mehrere Zentren mit Handels- und Kulturbauten in Berliner Neubaugebieten\, so Kaufhäuser\, Bibliotheken\, ein Kino\, eine Galerie\, ein Kulturhaus und viele Gaststätten – alle eingebettet im städtebaulichen Entwurf und realisiert im Hochbau\, so u. a. am Helene-Weigel-Platz und im Zentrum von Berlin-Marzahn. \nDaneben war Wolf R. Eisentraut wissenschaftlich tätig\, promovierte 1984 zum Dr.-Ing. und wurde nach seiner Habilitation 1986 zum Professor an die Technischen Universität Dresden berufen\, wobei er die praktische Entwurfs- und Bautätigkeit parallel weiterführte. Das führte dann schließlich 1991 zur Gründung eines eigenen Entwurfs- und Planungsbüros in Dresden und Berlin. In diesem Rahmen entstanden städtebauliche Planungen und überwiegend Wohn- und Kulturbauten in Berlin\, und an anderen Orten\, vom  Sächsischen Vogtland über den Brocken bis an die Nord- und Ostsee. \nWie schon während der Planungstätigkeit berufsbegleitend\, widmete sich Wolf R. Eisentraut nach 2018 beratender und publizistischer Tätigkeit. In seinem 2023 beim Lukas-Verlag erschienen Buch „Zweifach war des Bauens Lust“ stellt er auf unterhaltsame Weise die wechselvolle Baugeschichte der DDR und seine eigenen Beiträge dazu dar.
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SUMMARY:Kolloquium zu Ehren von Klaus Fuchs-Kittowski
DESCRIPTION:Einladung zu einer Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin (LS) \nWissenschaft zwischen Krieg und Frieden – Verantwortung für eine menschenwürdige Technik- und Gesellschaftsentwicklung\nanlässlich des 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski\nTermin: 14. März 2025 von 9.30 bis 18.00 Uhr \nOrt:  Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin\, Campus Wilhelminenhof\, Wilhelminenhofstraße 75A\, 12459 Berlin\, Raum G001/G008 \nOrganisation: LS-Arbeitskreis Emergente Systeme\, Information und Gesellschaft\, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)\, The Institute for a Global Sustainable Information Society (GSIS)\, Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) \nOrganisationsteam: Frank Fuchs-Kittowski\, Wolfgang Hofkirchner\, Hans-Jörg Kreowski\, Christian Stary \nZiele und Inhalt: Wissenschaft und Technik sind entscheidende Triebfedern des gesellschaftlichen Fortschritts. Aber ihr Einsatz dient nicht automatisch dem Wohle der Menschheit und einer friedlichen Entwicklung\, sondern hat eine bedrohliche Kehrseite\, die sich vor allem auch im Weitertreiben der Kriegsmaschinerie zeigt. Spätestens seit dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki vor bald 80 Jahren ist klar\, dass moderne Waffentechnik nicht nur immer perfidere Tötungsmethoden hervorbringt\, sondern sogar die Existenz der Menschheit auf dem Spiel steht. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die gesellschaftliche Entwicklung durch Digitalisierungsprozesse geprägt\, die immer weitreichender alle Bereiche der Lebens- und Arbeitswelt durchdringen und eine digitale und öko-sozio-technische Transformation darstellen. Diese Transformation\, bei der mittlerweile verstärkt durch Anwendungen von Künstlicher Intelligenz zum bestimmenden Faktor werden\, macht auch vor Waffentechnik und Militärstrategie nicht Halt mit unabsehbaren Folgen für zukünftige Kriege. \nIn dem Kolloquium soll die Rolle von Wissenschaft und Technik zwischen Krieg und Frieden mit besonderer Berücksichtigung von Informations- und Kommunikationstechnik als technologischer Grundlage der Digitalisierung untersucht werden. Es geht darum\, Wege aufzuzeigen\, die zu einer friedlichen und menschenwürdigen Technik- und Gesellschaftsentwicklung führen. Der Schluss des Kolloquiums ist der Würdigung von Klaus Fuchs-Kittowski zu seinem 90. Geburtstag vorbehalten. Mögliche Themen sind: \n\nDie Digitalisierung des Kriegs\nDie Vereinten Nationen und die Geißel des Krieges\nIdeen einer friedlichen und menschenwürdigen Welt\nVerantwortung in Wissenschaft und Technik\nDas Wechselverhältnis von digitaler Transformation und Informations- und Wissensgenerierung\nDas Lebenswerk von Klaus Fuchs-Kittowski\n\n  \nProgramm (Stand 18.02.2025): \n09.30 Uhr Begrüßung u.a. mit dem Dekan des FB2 Prof. Dr. Wohlgemuth (HTW Berlin) \n09.45 Uhr Hans-Jörg Kreowski (Universität Bremen): Die Digitalisierung des Kriegs \n10.10 Uhr Rainer Rehak (Weizenbaum-Institut\, Berlin): Der Mythos der „gezielten Tötung” – Zur Verantwortung von KI-gestützten Zielsystemen am Beispiel „Lavender“ \n10.35 Uhr Elvin Cetin (DFG-VK\, Berlin): Ein Weg zur Regulierung Autonomer Waffensysteme \n11.00 Uhr Wolfgang Hofkirchner (GSIS\, Wien): Imperative einer Friedenslogik für die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit \n11.25 Uhr Pause \n11.55 Uhr Klaus Fuchs-Kittowski (Berlin): Wider den Geist einer geistlosen Zeit\, die Macht der Computer und die Zerstörung der Vernunft – Verantwortung für eine menschenwürdige Technik- und Gesellschaftsentwicklung \n12.20 Uhr Christian Fuchs (Universität Paderborn): Warum wir heute einen Radikalen Digitalen Humanismus brauchen \n12.45 Uhr Christian Stary (Johannes Kepler Universität Linz): Das Wechselverhältnis von digitaler Transformation und Informations- und Wissensgenerierung \n13.10 Uhr Mittagspause \n14.30 Uhr Dieter Segert (Universität Wien\, Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin): Protest gegen Aufrüstung und Krieg – Fragen zu seiner politischen Wirkung \n14.55 Uhr Heinrich Niemann (Vorsitzender der Rapoport-Gesellschaft\, Mitglied der IPPNW\, Berlin): Nach der Pandemie – Lehren und Fragen aus ärztlicher Sicht15.20 Uhr Joachim Wernicke (Physiker\,Berlin): Staatsstreich gegen die DDR 1990 und 2+4-Vertrag \n15.45 Uhr Rainer Fischbach (Informatiker und Autor\, Berlin): Das Titanic-Syndrom:  Fehlsteuerung in Technik und Politik. \n16.10 Uhr <<<Einladung noch nicht bestätigt>>>16.35 Uhr Pause \n17.00 Uhr Gerhard Pfaff (Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin): Laudatio 1 zum 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski \n17.10 Uhr Christiane Floyd (Berlin\, Wien): Laudatio 2 zum 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski \n17.35 Uhr Replik des Gewürdigten \n18.00 Uhr Abschied \nAlle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um die Planung vor Ort zu erleichtern\, wird um (unverbindliche) Anmeldung per E-Mail an Hans-Jörg Kreowski kreo@uni-bremen.de gebeten.
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SUMMARY:4. Rohstoffkolloquium
DESCRIPTION:Das neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen \nZeit: 20. März 2025 \nOrt: TU Berlin\, Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Ernst-Reuter Platz 1\, Berlin\, Gebäude. BH-N (Eingang Hardenbergstraße) \nDie Veranstaltung wird auch via Zoom übertragen. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63004556816?pwd=0Z3tVjQkJPFwFJL3BEHxtunRa5X5cE.1\nMeeting-ID: 630 0455 6816 \nDer Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. organisiert am 20. März 2025 das 4. Rohstoffkolloquium mit dem aktuellen Thema „Das neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen“. Am 23. Mai 2024 ist das europäische Gesetz zur Sicherung der Versorgung der EU Länder mit kritischen Rohstoffen für die Erreichung der Klimaziele und nachhaltiger Entwicklung – The Critical Raw Materials Act (CRMA) – in Kraft getreten. Das Gesetz hat die Zielstellung bis 2030 den strategischen Rohstoffbedarf zu mindestens zehn Prozent in der EU abzubauen\, zu mindestens 40 Prozent in der EU zu verarbeiten und zu mindestens 15 Prozent aus der europäischen Kreislaufwirtschaft zu gewinnen. Damit soll die Abhängigkeit von externen Lieferanten für kritische Rohstoffe verringert werden um die strategische Autonomie der EU zu stärken. Das Kolloquium ist eine erste Analyse inwieweit die Ziele verfolgt werden und erreichbar sind\, ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes. Eingeladen sind Rohstoffwissenschaftler und Vertreter der geologischen Dienste und der Industrie. Die Anmeldung von Vorträgen erfolgt über die Organisatoren Axel Müller (Email: a.b.muller@nhm.uio.no)\, Reinhard Greiling (Email: reinhard.greiling@kit.edu)\, Christoph Hilgers (christoph.hilgers@kit.edu) oder Gerhard Pfaff (pfaff.pigmente@gmx.de). \nProgramm-Flyer als PDF-Download
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LOCATION:TU Berlin\, Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Ernst-Reuter Platz 1\, Berlin\, Gebäude BH-N (Eingang Hardenbergstraße)\, Ernst-Reuter-Platz 1\, Berlin
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