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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 13. Februar 2025 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt. Der Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61120228539?pwd=RyNBJAAfBckZtZmC0opE3r5J5x24UQ.1\nMeeting-ID: 611 2022 8539 \nVortrag: \nProf. Dr. Hendrik Emons (MLS) \nInternationale Vergleichbarkeit von entscheidungsrelevanten Messergebnissen – vom Glauben zum Wissen \n  \nAbstract: \nResultate von wissenschaftlich-technischen Messungen dienen als Grundlage für eine Vielzahl von Entscheidungen\, z.B. bei der Herstellung von Produkten in Industrie oder Landwirtschaft\, im internationalen Handel\, bei der Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit oder im Umweltschutz. An derartige Daten werden grundsätzliche Anforderungen gestellt\, zu denen ihre Vergleichbarkeit über zeitliche und räumliche Dimensionen gehört. Bis in die jüngste Gegenwart wurde diese Vergleichbarkeit auch für Befunde aus komplexeren Analysenverfahren als gegeben angenommen\, insbesondere wenn die Messergebnisse von staatlichen oder anderen renommierten Einrichtungen bereitgestellt wurden. Dieser ‘autoritätsgläubige’ Ansatz hat sich bei näherer Überprüfung als wissenschaftlich fragwürdig und in der zunehmend globalisierten Welt als nicht universell akzeptabel erwiesen. \nDeshalb werden im Vortrag zuerst die metrologischen Grundlagen für eine Vergleichbarkeit von Messergebnissen rekapituliert. Anschließend werden daraus resultierende wissenschaftliche Herausforderungen\, insbesondere für (bio)chemische und molekularbiologische Analysen\, sowie moderne Konzepte zu deren Lösung erläutert. Dies illustrieren Beispiele aus den Bereichen medizinische Diagnostik\, Lebensmittelsicherheit und grüne Biotechnologie. Abschließend werden global anerkannte Maßnahmen und entsprechende internationale Netzwerke zur Qualitätssicherung von Messergebnissen vorgestellt. \nVita: \nHendrik Emons war bis zur Pensionierung im September 2021 Stellvertretender Direktor im Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission für das Direktorat ‘Gesundheit\, Verbraucher und Referenzmaterialien’ und Leiter der JRC-Abteilung ‚Food & Feed Compliance‘ (Geel\, Belgien & Ispra\, Italien). Ab 1977 studierte er Chemie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale und promovierte dort 1984 auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie und Elektrochemie. 1988 erfolgte die Habilitation in Analytischer Chemie an der Universität Leipzig\, wo er anschließend als Dozent tätig war. Nach einem Feodor-Lynen Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung an der University of Cincinnati (OH\, USA) ging er ans Forschungszentrum Jülich\, leitete dort das Umweltprobenbank-Projekt und war danach Stellvertretender Direktor des Instituts ‘Phytosphäre’. Seit 1995 lehrt er auch an der Universität Duisburg-Essen. 2003 wurde er an das JRC zum Aufbau eines multidisziplinären Teams berufen\, welches die Entwicklung\, Produktion\, Zertifizierung und Verteilung von Referenzmaterialien für ein breites Anwendungsspektrum realisierte: von Messungen der Schlagzähigkeit von Stahl bis zu Proteinbiomarkern in Humanserum\, von Spurenelement- bis mikrobiologischer Analytik\, von Nanopartikelmessungen bis zur GMO-Quantifizierung. Seit Juli 2016 war er im JRC für die Aktivitäten zur Lebensmittelsicherheit zuständig. Dabei führte er auch als Direktor mehrere EU-Referenz-Laboratorien und leitete Qualitätsaktivitäten für die SARS-CoV-2 Diagnostik. Er war Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften\, verfasste 290 wissenschaftliche Publikationen\, hielt ca. 300 Konferenz- und eingeladene Vorträge und leitete international u.a. das ISO Committee on Reference Materials. \nHendrik Emons ist seit 2008 Mitglied der Leibniz-Sozietät und seit 2010 Fellow der Royal Society of Chemistry.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Die Klassensitzung findet hybrid statt. \nOrt: Humboldt-Universität zu Berlin\, Institut für Sozialwissenschaften\, Universitätsstraße 3b\, Seminarraum K12a (Souterrain) \nsowie online: der Link für die Zoom-Teilnahme ist folgender:\nhttps://us06web.zoom.us/j/85308459031?pwd=rDLBpuDqZqQ8ZMAw5D0UseUFswTLKZ.1\nMeeting-ID: 853 0845 9031\nKenncode: 408013 \n  \nGabriela Lehmann-Carli (MLS) und Angela Richter (MLS); Moderation: Swetlana Mengel (MLS)\nTraumagedächtnis und Traumanarrative im Kontext von Krieg und Gewalt \nKriege und Gewaltverbrechen als sog. Man-Made Disasters hinterlassen nicht nur Todesopfer und körperlich Verletzte\, sondern auch eine hohe Anzahl (Re-)Traumatisierter\, an einer posttraumatischen Belastungsstörung Leidender. Der Versuch\, literarisch Zeugnis bzw. Zeugenschaft vom auslösenden Ereignis abzulegen\, könnte dazu beitragen\, über Narration einen Hauch von Ordnung in das traumatische Geschehen zu bringen und es ggf. handhabbar zu machen. \nIn ihrem Vortrag geht Gabriela Lehmann-Carli der Frage nach\, inwiefern sich in ausgewählten Texten aus slavischen Literaturen durch Krieg und Gewalt indizierte Trauma-Narrative (darunter transgenerationale) finden lassen\, die auf (kollektive) Trauma-Gedächtnisse hinweisen könnten. In der Trauma-Forschung stellt sich einerseits die Frage nach der Erinnerbarkeit von traumatischen Erfahrungen\, andererseits das Problem der Möglichkeit kollektiver Traumatisierungen. Auch vorgängige Trauma-Erfahrungen sind dabei relevant. \nAngeregt durch Aleida Assmanns „Formen des Vergessens“ und kulturelle Vergessenstechniken werden im Kontext der Trauma-Forschung an Beispielen aus den russischen\, polnischen und ukrainischen Literaturen Folgen sowie die politische Wirkungsmächtigkeit selektiver Erinnerungspraktiken\, (un)bewussten Verdrängens sowie das Schwanken zwischen Memoria und Lethe als „zerrissene Erinnerung“ (Irina Scherbakowa) für das jeweilige kollektive bzw. kulturelle Gedächtnis erörtert. \nIn einem Gespräch zwischen Angela Richter und Gabriela Lehmann-Carli werden ausgewählte literarische Trauma-Narrative in Nachfolge und in Nachwirkung des Zweiten Weltkrieges und der postjugoslawischen Kriege betrachtet\, wobei auch die späteren soziokulturellen und politischen Auswirkungen von Holocaust\, Krieg und (sexualisierter) Gewalt eine Rolle spielen sollen. \nGabriela Lehmann-Carli ist Professorin für Slavische Philologie/Literaturwissenschaft (aktueller Forschungsschwerpunkt: Trauma. Empathie und Erinnerung in der russischen und der polnischen Literatur)\, \nAngela Richter ist emer. Professorin für Südslavistik (aktueller Forschungsschwerpunkt: Literatur\, Geschichte und kulturelles Gedächtnis in Südosteuropa)\, \nSwetlana Mengel ist emer. Professorin für Slavische Philologie/Sprachwissenschaft (aktueller Forschungsschwerpunkt: russische Übersetzungen pietistischer Erbauungsliteratur in Halle im 18.Jh.)\, alle an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig.       
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SUMMARY:Plenum Februar
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nauch über Zoom. \nOttmar Ette (MLS) \nDer Romanist als Romancier. „Zwei deutsche Leben“ und „Mein Name sei Amo“ von und mit Ottmar Ette\nAbstract: \nIm Zentrum der Lesung stehen die beiden Romane „Zwei deutsche Leben“ und „Mein Name sei Amo“. Im anschließenden Gespräch stehen Fragen des Verhältnisses zur Geschichte und die Bedeutung eines kritischen Verhältnisses zur Geschichte ebenso im Zentrum wie die dunkle Seite der europäischen Aufklärung\, die Grenzen von Wissen und Wissenschaft sowie ganz allgemein das Spannungsverhältnis zwischen akademischem und literarischem Schreiben in Gegenwart und Zukunft. \nCV: \nOttmar Ette war drei Jahrzehnte lang Romanist und Komparatist an der Universität Potsdam und ist Projektleiter eines akademischen Langzeitvorhabens an der BBAW (bis Ende 2032) sowie Gründungsdirektor eines  Forschungszentrums in Changsha\, China. Er verfasste zahlreiche Bände über Roland Barthes\, Alexander von Humboldt\, Transareale Studien\, über Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft sowie acht Bände seiner Vorlesungen; seine Bücher wurden ins Englische\, Französische\, Spanische\, Portugiesische und Chinesische übersetzt. Er war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin\, ist Mitglied mehrerer Akademien und wurde zum Honorary Member der Modern Language Association in den USA gewählt. Als Schriftsteller hat er die Romane „Zwei deutsche  Leben“ und „Mein Name sei Amo“ vorgelegt. \n 
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse lädt im Rahmen seines thematischen Schwerpunkts „Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ zu einer nächsten Veranstaltung ein: \nTermin: Freitag\, 14.2. 2025 von 14.00 bis ca. 17.00 Uhr\nOrt: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A\, Raum 1.03 \nZur Diskussion steht von Bruno Latour und Nikolaj Schultz die Publikation \n„Zur Entstehung einer ökologischen Klasse. Ein Memorandum“\n(Edition Suhrkamp 2022)\nDie Zeiten für gesellschaftliche Transformationen sind nicht günstig. Angesichts komplexer und sich weiter zuspitzender Krisenprozesse werden Fragen nach möglichen Akteuren oder Subjekten progressiver Intervention\, nach Kräften einer solchen Transformation\, kaum noch gestellt. Aktivierung\, Mobilisierung erfolgen durchaus – als Agieren unterschiedlicher Kapitalfraktionen\, als Eroberungszug eines neuen technologischen\, digitalen Kapitalismus\, als rechter Autoritarismus oder/und populistische Verweigerung –; für eine sozial-ökologische Transformation ist die Zeitdiagnose wenig optimistisch.\nUmso überraschender und bemerkenswerter ist das angeführte Memorandum. Latour und Schultz gehen von einer umfassenden Bedrohungslage der Menschheit im Anthropozän aus und führen diese in die aktuelle zeitliche Konstellation. Ihre Diagnose ist die einer überwältigenden Gefährdung der Menschheit (Klima; Kriege; Pandemie)\, andererseits ist diese gelähmt: Schock und Angst\, statt Aktivität. Daraus begründen sie ihr Plädoyer für die „ökologische Klasse“\, die zum handlungsfähigen Subjekt werden soll. Dieser ausdrückliche Bezug auf das Klassenkonzept ist eben überraschend und bemerkenswert. Denn einerseits könnte die Distanz zum „klassischen Klassenkonzept“ nicht größer sein – Kapitalverhältnis und Produktion werden ausdrücklich negiert –\, andererseits greifen sie gerade auf den traditionellen Anspruch zurück: „Klasse“ ist notwendig als politischer Kampfbegriff zur Konstituierung eines handlungsfähigen Subjektes in unserer heutigen kosmologischen Realität\, einer neuen „herrschenden Klasse“. \nDie Argumentation ist lesenswert und herausfordernd. Sie macht in ihrem dichotomischen Ansatz einen breiten analytischen Raum auf und durchmisst ihn\, wenngleich nicht immer konsequent. So kann es auch die eine oder andere Enttäuschung geben. Die Frage nach neuen Konzepten und Begriffen bliebt. Das erinnert nicht zufällig an McKenzie Wark. Auch sie verbindet ihre emphatische Bezugnahme auf „Klasse“ mit einer strikten Ablösung vom „alten“ Klassenkonflikt (von den „alten“ Klassen). Zutreffend scheint die Metapher „Klassen ohne Kapitalismus“. Eine neue Realität ist auch für Nancy Fraser das zentrale Argument – darin liegt der übergreifende zeitdiagnostische Punkt –\, ihre Antwort ist aber eine andere: mit einer neuartigen Kapitalismusanalyse zu einer neuen Klassenbestimmung. Insofern bieten alle drei Arbeiten einen stimulierenden Zugang zur Frage\, ob Klassen (Klassenanalysen) zum Subjekt sozialökologischer Transformation führen. \nTextauszüge und eine kleinere Einsteuerung werden auf Anfrage verschickt. \nFür Fragen und zur Anmeldung bitte an Thomas.Micha@t-online.de\nMichael Thomas
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SUMMARY:AK Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Beratungsraum der Fa. GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Straße 207\, 9. Etage\, 10369 Berlin\nBitte klingeln\, Tür wird dann geöffnet. Für Nutzer eines Pkw besteht direkter Zugang von der Tiefgarage. \nZugang auch über Zoom. \nHans Neumann (Universität Münster):\nAltorientalistik in der DDR. Ihre institutionellen und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel\nAbstract\nAusgehend von den Nachkriegsverhältnissen in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1949) wird unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen institutionellen und wissenschafts-politischen  Rahmenbedingungen\, unter denen in der DDR die Wissenschaften von Gesellschaft\, Kultur und Sprachen des Alten Orients im Hochschulbereich und außeruniversitär betrieben worden sind\, ausschnittsweise versucht\, die Entwicklung der DDR-Altorientalistik insbesondere an den Universitäten Berlin\, Leipzig\, Jena und Halle/S. und an der Akademie der Wissen schaften von 1949 bis 1989 sowohl unter dem Gesichtspunkt der Weiterführung bestehender Traditionen als auch mit Blick auf gesellschaftshistorisch wie auch personell begründete Kontinuitätsbrüche vor allem in den 1960/70er Jahren nachzuzeichnen und wissenschaftsgeschichtlich zu analysieren. \nCV\nGeboren 9.5.1953 in Erfurt; 1971–1975 Studium der Orientalischen Archäologie und Philologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 1980 Promotion; 1975–1991 wiss. Mitarbeiter und Forschungsgruppenleiter am Bereich Alter Orient des ZI für Alte Geschichte und Archäologie der AdW (bis 1990 der DDR) Berlin; 1992–1999 wiss. Mitarbeiter an den Universitäten Berlin (FU) und Heidelberg; 1998 Habilitation für das Fach Altorientalische Philologie an der FU Berlin; 1999–2020 Professor (C4) für Altorientalische Philologie und Direktor des Instituts für Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie der Universität Münster \n2003–2009 Vorsitzender und 2009–2012 stellv. Vorsitzender der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG); 2003–2015 Mitglied des Board of the International Association for Assyriology \nForschungsschwerpunkte: Sumerische und akkadische Keilschrifttexte des alten Mesopotamien vornehmlich aus dem 3. und frühen 2. Jt. v. Chr.; Wirtschafts-\, Rechts- und Sozialgeschichte des Alten Vorderasien; Geschichte der Assyriologie/Altorientalistik in Deutschland im ausgehenden 19. und frühen 20. Jh. und in der DDR \nIlse Wischer (MLS\, Universität Potsdam):\nDie Geschichte der englischen historischen Linguistik in Deutschland und den deutschsprachigen Nachbarländern\nAbstract\nDie englische historische Linguistik hat in Deutschland und im deutschsprachigen Kulturraum eine reiche Geschichte. Sie wurde von zwei unterschiedlichen\, aber konvergierenden Forschungsfeldern geprägt\, die beide im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts an deutschen Universitäten ihre Blütezeit hatten: die englische Philologie\, vor allem die Mediävistik\, und die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft. In meinem Vortrag geht es zunächst darum\, wie diese beiden Forschungsrichtungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zusammengewachsen sind. Daran anschließend wird gezeigt\, wie sich im 20. Jahrhundert in Ost und West ein Wandel in der Ausrichtung der englischen historischen Linguistik vollzog\, und es werden Gründe für den stetigen Rückgang dieser Disziplin mit einem Blick auf mögliche zukünftige Entwicklungen diskutiert. \nCV\nIlse Wischer\, geboren 1959 in Stendal\, ist außerplanmäßige Professorin für Englische Linguistik an der Universität Potsdam (seit April 2024 im Ruhestand). Sie studierte Englisch und Russisch an der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Potsdam (seit 1991 Universität Potsdam)\, wurde dort 1986 promoviert und 1996 habilitiert. Seither hat sie an den Universitäten Potsdam\, Düsseldorf\, Oldenburg und der FU Berlin gelehrt. Ihre Forschungsinteressen liegen vorwiegend auf dem Gebiet der Englischen Historischen Linguistik\, und hier insbesondere im Bereich der Grammatikalisierungsstudien. Ihre Publikationen behandeln syntaktische und semantische Aspekte der Nominalphrase\, sowie verschiedene Themen des Sprachwandels in der Geschichte des Englischen. Sie hat unter anderem zusammen mit Gabriele Diewald (Universität Hannover) den Band New Reflections on Grammaticalization (2002)\, und zusammen mit Daniela Kolbe-Hanna (Universität Trier) den Fokus-Band der ANGLISTIK  ANGLISTIK: Focus on English Linguistics: Varieties Meet Histories (2021) herausgegeben.
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung für Heinz-Jürgen Rothe
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung\nfür Prof. Dr. Heinz-Jürgen Rothe (24.11.1946 ‒ 9.11.2024) \nDie Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und die UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam laden zu einer Gedenkveranstaltung für Heinz-Jürgen Rothe am 20. Februar\, 13:30 bis 17 Uhr in die Wissenschaftsetage (Raum Volmer) im Bildungsforum\, Am Kanal 47\, 14467 Potsdam ein. Der Raum Süring daneben ist ab 13 Uhr zugänglich. \nDie Veranstaltung kann auch über Zoom verfolgt werden. \nProf. Dr. Heinz-Jürgen Rothe ist am 9. November 2024 verstorben. Er hat als Arbeitspsychologe\, Wissenschaftsorganisator und liebenswerter Mensch viele Spuren hinterlassen. Die Gedenkveranstaltung soll Weggefährten\, Kollegen\, Freunden und Verwandten Gelegenheit geben\, sein Lebenswerk und sein Wirken an verschiedenen Institutionen zu würdigen und Erinnerungen auszutauschen. \nProgramm \nGerda Haßler: Eröffnung. Heinz Jürgen Rothe in der Leibniz-Sozietät\nAnna-Marie Metz: Heinz-Jürgen Rothe – Hochschullehrer\, Forscher\, Partner für die arbeitspsychologische Praxis\nWerner Krause: Heinz-Jürgen Rothe zwischen Arbeits- und Allgemeiner Psychologie\nErdmute Sommerfeld: Erinnerungen an Heinz-Jürgen Rothe als Wissenschaftler und Wissenschaftsorganisator \nErinnerungen \nMatthias Haase (Vorsitzender des Pförtner Bundes e.V.)\nMarcus Kranz (Verwandter von Heinz-Jürgen Rothe)\nProf. Dr. Hartmut Wandke (Humboldt Universität)\nProf. Dr. Uwe Schaarschmidt (Humboldt Universität und Universität Potsdam)\nProf. Dr. Bärbel Bergmann (TU Dresden)\nProf. Dr. Peter Richter (TU Dresden)\nProf. Dr. Doris Fay (Universität Potsdam)\nDankbar erinnern – Ehemalige Studierende ehren Prof. Dr. Heinz-Jürgen Rothe \nund weitere \nGerda Haßler (Leibniz-Sozietät)          Anna-Marie Metz (UP Transfer)\nhassler@uni-potsdam.de                       metz@uni-potsdam.de
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