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SUMMARY:Klassensitzung SGW fällt aus!
DESCRIPTION: Diese Veranstaltung fällt wegen einer Absage des Referenten aus.\nBernd Markus Zunk (MLS) \nDie Bedeutung des Lehrfaches „(Allgemeine) Betriebswirtschaftslehre“ an Technischen Universitäten und Hochschulen im gegenwärtigen Spannungsfeld von Nachhaltigkeit\, Innovation und Digitalisierung: Evidenzbasierter Entwurf eines multidisziplinären Kompetenzprofils am Beispiel des Wirtschaftsingenieurwesens\n 
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 13. Juni 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/84315682119?pwd=tsLMFwmv9aL0amlMjCaY8SAj0pQbVa.1\nMeeting-ID: 843 1568 2119\nKenncode: 946146 \nVortrag: \nNick Schmid (BScN.)\, Prof. Dr. Olaf Scupin (MLS) \nKrankenpflege während der deutschen Kolonialherrschaft. Ausgewählte Biografien und die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Krankenschwestern in Namibia (ehem. Deutsch-Südwestafrika) zwischen 1893 und 1915 \nAbstract: \nIm ersten Teil des Projektes „Krankenpflege in der Kolonialgeschichte Deutschlands“ befasste sich eine Forschungsgruppe mit der pflegerischen Ausbildung von deutschen Krankenschwestern und Laienpflegerinnen vor ihrem Aufenthalt in Deutsch-Südwestafrika um 1900\, der christlichen Mission und Pflege im Kontext der deutschen Kolonialherrschaft\, als einem moralischen Konfliktfeld\, der Analyse von Tagebuchaufzeichnungen deutscher Schutztruppensoldaten in der Zeit zwischen 1904-1908 und der Organisation der Konzentrationslager\, Lazarette und Krankenhäuser in Deutsch-Südwestafrika. Diese Ergebnisse werden im ersten Band zum Thema Ende 2024 publiziert. \nIm zweiten Teil des Projektes (April ´22 – Dezember ´23) wurden Krankenschwestern identifiziert\, die zwischen 1893 bis 1915 in der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika tätig gewesen sind. Die ersten Teilergebnisse sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden. \nDie Geschichte der Pflege ist so alt wie die der Menschen selbst. Trotz dieser Tatsache ist selbst Angehörigen der Pflegefachberufe die pflegehistorische Forschung häufig kein Begriff und das Wissen über die Geschichte ihrer eigenen Profession bleibt fragmentiert. Die Geschichte der eigenen Berufsgruppe zu kennen ist jedoch ein notwendiger Teil\, um heutige sowie zukünftige Entwicklungen zu verstehen und die eigene Praxis kritisch reflektieren zu können. Dies schließt dunkle Kapitel wie die Beteiligung an Verbrechen ebenso ein wie positive Aspekte\, Leistungen und Errungenschaften der eigenen Profession. Um die bislang wenig erforschte Geschichte der Pflege weiter aufzuarbeiten\, haben sich vier Studierende des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft/Pflegemanagement der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in den letzten zwei Jahren mit einem Thema beschäftigt\, zu dem es bis heute praktisch keine wissenschaftlichen Untersuchungen gab – der Krankenpflege in der deutschen Kolonialgeschichte. Beginnend mit dem Beispiel Namibias (ehemals Deutsch-Südwestafrika) erforschten die Studierenden die Gesundheitsstrukturen der ehemaligen Kolonie aus pflegerischer Perspektive und identifizierten besondere Persönlichkeiten\, sowie Arbeits- und Lebensverhältnisse von Krankenschwestern. Im Rahmen des Vortrags werden Teile der Forschungsergebnisse präsentiert und Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelten von Krankenschwestern aus der ehemaligen Kolonie gegeben. \nVita Nick Schmid: \nAusbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der Akademie für Medizinische Berufe Freiburg und Studium der Pflegewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (BSc). Aktuell Student der Pflegewissenschaft\, Schwerpunkt Advanced Nursing Practice (MSc) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena\, Fachbereich Gesundheit und Pflege. Seit 2021 beschäftigt an der Charité-Universitätsmedizin Berlin (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin). Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpfleger und dezentraler Praxisentwickler auf einer Intensivstation am Campus Benjamin Franklin. \nVita Olaf Scupin: \nAusbildung zum Krankenpfleger und Fachweiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster/Westf. – Prof. Dr. Dr. P. Lawin). Qualifizierung zur Leitung des Pflegedienstes. Zwischen 1995 – 2005 Direktor in 3 Kliniken. \nStudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg (Prof. Dr. H.-J. Götze). 2003 Promotion am Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. K.-F. Wessel). Seit 2004 Professor am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit dem Berufungsgebiet „Pflegemanagement“. Seit 2009 Direktor am Institut für Coaching und Organisationsberatung der EAH Jena. Lehre in den Fachbereichen Betriebswirtschaft\, Sozialwesen und SciTec. Vorstandsmitglied im Landespflegerat Thüringen und der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 Direktor für Pflegeentwicklung am Deutschen Zentrum für Orthopädie der Waldkliniken Eisenberg. Seit 2019 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
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DESCRIPTION:Donnerstag\, den 13. Juni 2024 \n13:30–15:30 Uhr\, Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nVortrag: \nMichael Succow (Greifswald) \nNasse Moore braucht das Land!\nAbstract: \nMoore gehören zu den bedeutendsten CO2-Senken unserer Biosphäre. Das gilt aber nur\, solange die Pflanzendecke des Moores Wasserüberschuss aufweist und der sich aufbauende Torfkörper sauerstofffrei bleibt. Jede Form der Entwässerung kehrt dieses Prinzip um! Trockengelegte Moore verursachen in Deutschland 37 Prozent aller landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen\, bei einem Anteil von sieben Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche.  \nIm Laufe der nacheiszeitlichen Vegetationsentwicklung wurde Mitteleuropa mit Ausnahme der Hochlagen der Gebirge von einer geschlossenen Waldlandschaft eingenommen\, nur unterbrochen von offenen Wasserflächen und Mooren. Dichte Wälder schufen mit ihrer Verdunstung zusammen mit Gewässern und Mooren ein humides\, kühlendes Klima. Aufgrund des Klimas zeigten Moore insbesondere im Mittelalter („Kleine Eiszeit“) ein gutes Wachstum\, also hohe Torfakkumulation. Die ursprüngliche Moorfläche in Deutschland dürfte mehr als fünf Prozent der Landfläche betragen haben. In allen vier nördlichen Bundesländern (Schleswig-Holstein\, Niedersachsen\, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) waren mehr als zehn Prozent der Landfläche mit Mooren bedeckt. \nAktueller Zustand der Moore in Deutschland – Eine Verlustbilanz \nTorfabbau und agrarische Moornutzung nach Entwässerung führten zu großen Moorbodenverlusten insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  Von der Gesamtfläche organischer Böden in Deutschland werden derzeit über 90 Prozent weiterhin entwässert und sind mehr oder weniger in Nutzung\, nur ca. vier Prozent bilden noch oder wieder Torf! Dabei handelt es sich vor allem um Moore im Voralpenraum\, in den Mittelgebirgen und einige große\, wiedervernässte Moore in Norddeutschland. Die entwässerten Moore Deutschlands verursachen derzeit jährlich 53 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente\, das sind sieben Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland (UBA 2021). Damit erzeugen Moore als relativ kleine Landflächen sehr hohe Emissionen. Besonders augenfällig ist das bei den landwirtschaftlich genutzten Mooren: die Klimafolgekosten der derzeitigen entwässerungsbasierten landwirtschaftlichen Moorbodennutzung in Deutschland belaufen sich auf jährlich 7\,2 Milliarden Euro – das entspricht der Netto-­Wertschöpfung der gesamten deutschen Land­wirtschaft im Jahr 2018 (BfN-Skripten 616\, 2021). \nLösungen: Wiedervernässung und Paludikultur \nDie Wiedervernässung von Mooren\, also die Anhebung der Wasserstände bis zur Geländeoberkante\, reduziert die Treibhausgasemissionen erheblich. In einem moorreichen und industriearmen Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern bietet die Moorwiedervernässung das Potenzial\, bis zu 30 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Der Erhalt der Moorböden als Kohlenstoffspeicher und perspektivisch das Wiederherstellen als Kohlenstoffsenken in unserer Kulturlandschaft ist eines der wichtigsten und effizientesten Handlungsfelder im Rahmen eines naturbasierten Klimaschutzes. \nDabei muss uns bewusst sein\, dass diese „neuen Moore“ aufgrund der degradierten Oberböden\, hoher Nährstofflasten und des gestörten Landschaftswasserhaushalts nicht denen gleichen\, die sie vorher waren.  Alternative Nutzungsformen für revitalisierte Moore und winterlicher Überstau sind notwendig\, um den „Selbst-Oligotrophierungseffekt“ eines wachsenden Moores in einer aktuell überernährten Landschaft zu beschleunigen. Für viele der wiedererstellten semiaquatischen Ökosysteme ist mit dem Ansatz der „Paludikultur“ eine ganze Palette von alternativen Nutzungsformen bei gleichzeitigem Torferhalt bzw.  allmählicher erneuter Torfbildung gegeben\, verbunden mit der Hoffnung auf Wiederkehr der einst hier herrschenden Biodiversität. \nHerausforderungen \nGroße Aufgaben stehen vor uns\, um zu einer „klimaneutralen Landnutzung“ als einzig zukunftsfähiger Form umzusteuern. Wachsende\, funktionstüchtige Moore spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Dafür müssen die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden: Die EU­-Agrarförderungen stehen derzeit noch immer ohne Einschränkungen für entwässerte landwirtschaftlich genutzte Moore zur Verfügung. Damit werden öffentliche Gelder für eine Landnutzung bereitgestellt\, die hohe gesellschaftliche Kosten verursacht und den europäischen und nationalen Zielen zum Klimaschutz\, Gewässerschutz und Biodiversitätserhalt konträr entgegensteht.  In vielen Fällen ist die Wertschöpfung auf Moorböden zudem so gering\, dass die Bewirtschaftung erst durch die hohen gesellschaftlichen Transferzahlungen wirtschaftlich tragfähig wird.  Im Gegensatz dazu werden Paludikulturen durch die aktuellen agrarpolitischen Rahmenbedingungen stark benachteiligt\, da sie zumeist nicht als beihilfefähig angesehen werden.  In der nächsten Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 wird sich dies zum Glück ändern. \nUm die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen\, müssen umgehend so viele Moore wie möglich wiedervernässt werden\, soweit dafür noch genügend Wasser verfügbar ist. Neben den verringerten Emissionen\, einer hohen Verdunstung und damit Kühlung ist die rasche Besiedelung derartiger Feuchtgebiete durch gefährdete\, selten gewordene Tier- und Pflanzenarten zu erwarten. Wiedervernässte Moore haben auch eine wachsende Bedeutung für den naturorientierten Tourismus. In diesem Sinne: neue\, nasse Moore braucht das Land – um die Natur und unserer selbst willen! \nVita: \nAls Sohn eines Landwirts wurde Michael Succow am 21. April 1941 in Lüdersdorf im Osten Brandenburgs geboren. Auf dem Hof seiner Eltern hatte er die Schafe zu hüten. Er begann mit 13 Jahren\, seine Naturbeobachtungen aufzuschreiben. Inzwischen sind es zwölf Tagebücher\, die von der einstigen biologischen Vielfalt in der bäuerlichen Kulturlandschaft zeugen. Während der Jugendzeit entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zu den Pionieren des ostdeutschen Naturschutzes\, dem Ehepaar Kretschmann in Bad Freienwalde. \nSeinen Neigungen folgend studierte Michael Succow von 1960-65 Biologie an der Universität Greifswald. Im Zuge des „Prager Frühlings“ musste er allerdings seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent aufgeben und sich „in der Produktion bewähren“. \nVon 1969-73 arbeitete er als Standorterkunder im VE Meliorationskombinat Bad Freienwalde daran mit\, neue Flächen für die landwirtschaftliche Intensivierung zu erschließen. Dennoch konnte er 1970 „nebenher“ seine Dissertation mit dem Thema „Die Vegetation der nordmecklenburgischen Flusstalmoore und ihre anthropogene Umwandlung“ abschließen und an der Universität Greifswald promovieren. \nAb 1974 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR tätig. Eine Rückkehr an eine Universität wurde Michael Succow mehrfach verwehrt\, obwohl er 1981 seine Habilitationsschrift “Landschaftsökologische Kennzeichnung und Typisierung der Moore der DDR“ an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften verteidigte. \nSein Engagement vor allem im ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz im Rahmen des Kulturbundes der DDR war in dieser Zeit wesentlicher Teil seines Lebens. Als Folge wurde er im Januar 1990 im neu strukturierten Ministerium zum Stellvertretenden Minister für Natur-\, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR\, nachdem die Bürgerbewegungen schon im Herbst 1989 die Schaffung eines eigenen Ministeriums für Naturschutz gefordert hatten. Michael Succow war zuständig für den Naturressourcenschutz und die Landnutzungsplanung – Felder\, die es bislang so nicht gab. In diesem Amt gelang ihm gemeinsam mit dem von ihm ins Ministerium geholten Freund*innen und Weggefährt*innen der Coup\, das sogenannte „Nationalparkprogramm“ zu initiieren. Bereits im März 1990 konnten knapp 12% des DDR-Territoriums einstweilig durch den Ministerrat als Großschutzgebiete ausgewiesen werden. Es waren insbesondere bisherige Staatsjagdgebiete\, Grenzsicherungsräume und Truppenübungsplätze. Bis zur Wiedervereinigung gelang es\, davon fast die Hälfte als Biosphärenreservate\, Nationalparke und Naturparke neuer Prägung mit eigenen Verwaltungen in den Einigungsvertrag einzubringen und damit endgültig zu sichern. In den neu entstandenen Bundesländern schafften es die Regierungen in den folgenden Jahren\, auch die restlichen einstweilig gesicherten Flächen in Großschutzgebiete zu überführen. \nIm Jahr 1992 erfolgte Michael Succows Berufung zum Universitätsprofessor an die Universität Greifswald. Als Direktor des Botanischen Institutes und des Botanischen Gartens\, das er durch die Einwerbung von vier Stiftungsprofessuren zu einem interdisziplinären Lehr- und Forschungsinstitut ausbaute\, entwickelte er den für Deutschland neuen Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz. Es begann eine erfolgreiche moorkundliche sowie landschaftsökologisch-naturschutzorientierte Forschungstätigkeit im In- und Ausland. Das bedeutete die Intensivierung der bereits 1990 begonnenen Arbeit zum Schutz bzw. zur nachhaltigen Nutzung von Ökosystemen in Transformationsländern des Ostens\, der Mongolei und China. Es konnten zahlreiche Naturschutzgroßprojekte initiiert werden. UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiete in Kamtschatka\, im Lena-Delta\, in Kasachstan und der Kaukasus-Region\, Biosphärenreservate der UNESCO in Kirgisistan\, Kasachstan und Usbekistan sowie Nationalparke in der Mongolei\, in Georgien\, in Russland und Belarus sind das Ergebnis. \n1997 wurde Michael Succow der Alternative Nobelpreis der Right Livelihood Award Foundation verliehen. Mit dem Preisgeld gründete er 1999 die Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur. Bis heute ist er international sowie national im Naturschutz aktiv\, vor allem beim Moor- und Klimaschutz\, der Etablierung von Biosphärenreservaten und Welterbegebieten und in Deutschland insbesondere für eine zukunftsfähige\, das heißt ökologisch orientierte Landnutzung. \nMehr Informationen: www.succow-stiftung.de
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SUMMARY:Treffen des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Liebe Kolleginnen und Kollegen\, \nam 13. Juni 2024\, 17:00 Uhr wird ein hybrides Treffen des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte stattfinden. Der Veranstaltungsort ist der Historische Ratssaal im Rathaus Friedrichshagen (Bölschestraße 87/88\, 12587 Berlin). Außerdem erfolgt eine Übertragung über Zoom. \nUm die Interessen gegenseitig besser kennen zu lernen\, schlagen wir vor\, dass Kollegen\, die bereits zur Wissenschaftsgeschichte geforscht haben\, zu folgenden zwei Punkten sprechen: \n\nein besonders interessantes Ergebnis der eigenen wissenschaftshistorischen Forschungen\nRecherchen/Studien/Arbeiten\, die sich als besonders spannend erwiesen.\n\nNatürlich sind Anregungen und Ideen jederzeit willkommen. \nHerzliche Grüße \nGerda Haßler        Ekkehard Höxtermann \n  \n 
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SUMMARY:Kolloquium Arbeitskreis „Energie\, Mensch und Zivilisation“
DESCRIPTION:Kolloquium DIE ENERGIEWENDE 2.0\nIM FOKUS:\n„Review des Transformations-prozesses des Energiesystems in Deutschland“\n21. Juni 2024 10.00 Uhr – 16.00 Uhr\nUniversität Potsdam\, Campus Griebnitzsee\,\nHaus 6\, Seminarraum 3.06.S15\,\nAugust-Bebel-Str. 89\, 14482 Potsdam \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/67059469842?pwd=bXAzRFczUVBjSVpuOFAwd3FEbDFJZz09\nMeeting-ID: 670 5946 9842 \nLEIBNIZ-SOZIETÄT DER WISSENSCHAFTEN ZU BERLIN E. V.\nin Kooperation mit Univ.-Prof. Dr. Björn Egbert\, Professur für Grundschulpädagogik Sachunterricht der Universität Potsdam\nund Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e.V. \nProgramm des Kolloquiums
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