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SUMMARY:Kolloquium des Arbeitskreises GeoMUWA
DESCRIPTION:Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. \nArbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften \nWir laden herzlich ein \nKolloquium\nzum Gedenken der Leibniz-Sozietät an ihr Mitglied Helmut Moritz\, der am 21.10.2022 verstarb\, am 01.11.2023 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können\, verbunden mit der ersten Auswertung der 28. Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik\, die im Juli 2023 in Berlin stattfand \nProgramm: \n13:00 Dietrich Spänkuch (Leibniz-Sozietät)\nBegrüßung \n13:05 Heinz Kautzleben (Leibniz-Sozietät)\nHelmut Moritz – der Wissenschaftsdiplomat (Erinnerungen eines Zeitzeugen) \n13:50 Harald Schuh (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ)\n(Die 28. Generalversammlung der IUGG im Juli 2023 in Berlin) \n14:20 Dietrich Spänkuch (Leibniz-Sozietät)\nDie Präsentation der Leibniz-Sozietät auf der IUGG 2023 \n14:30 Pause \n14:45 Thomas Plenefisch (BGR Hannover und Jürgen Müller (Leibniz-Universität Hannover)\nWissenschaftliche Forschungen und Highlights der Assoziationen im NKGG mit Bericht über die IUGG 2023 in Berlin \n15:10 Jürgen Müller (Leibniz-Universität Hannover)\nNutzen neuartiger Sensoren und Quanten-Technolgie für die Geodäsie \nDie Veranstaltung wird als Video-Konferenz via Zoom durchgeführt.\nDie Zugangsdaten sind folgende:\nhttps://gfz-potsdam-de.zoom-x.de/j/61490322944?pwd=Sm5aTzY2alJXMmxCSHBjMmM1cERVQT09\nMeeting-ID: 614 9032 2944 / Kenncode: 080127 \nDietrich Spänkuch \nSprecher des Arbeitskreises GeoMUWA \nKontakt: dspaenkuch@gmx.de \nAbstracts \nHeinz Kautzleben (MLS) \nHelmut Moritz – der Wissenschaftsdiplomat (Erinnerungen eines Zeitzeugen) \nWenn wir heute in einem wissenschaftlichen Kolloquium auf dem Telegraphenberg in Potsdam die erste Auswertung der 28. Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik\, die im Juli 2023 in Berlin stattfand\, mit dem Gedenken der Leibniz-Sozietät an ihr Mitglied Helmut Moritz\, der an am 21.10.2022 verstarb\, am 01.11.2023 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können\, verbinden\, so ist das nicht willkürlich\, sondern fachwissenschaftlich und wissenschaftssoziologisch zwingend. Wir würdigen den großen Wissenschaftler und mehr noch den hervorragenden Förderer der grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit. \nDietrich Spänkuch (MLS) \nDie Präsentation der Leibniz-Sozietät auf der IUGG 2023 \nDie Leibniz-Sozietät war auf der 28. IUGG-Generalversammlung mit einem Tabletop mit Rollup vertreten. Es werden Inhalt und Motive der Präsentation erläutert und ein Fazit gezogen. \n  \nT. Plenefisch (BGR Hannover) und J. Müller (Leibniz Universität Hannover) \nWissenschaftliche Forschung und Highlights der Assoziationen im NKGG mit Bericht über die IUGG 2023 in Berlin  \nDie Internationale Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) ist eine der großen wissenschaftlichen Dachverbände der Welt und gliedert sich in acht fachliche Assoziationen. Auf nationaler Ebene sind die 8 Assoziationen in Fachgruppen entsprechend aufgestellt und organisiert. Sie sind auch Mitglied im Nationalen Komitee für Geodäsie und Geophysik (NKGG)\, das die nationalen Interessen und Belange auf dem Gebiet der Geodäsie und Geophysik gegenüber der IUGG vertritt. \nDie 8 Assoziationen im NKGG leisten jeweils auf ihrem Gebiet Forschung auf höchstem Niveau gefördert unter anderem z.B. durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und andere Institutionen; sie sind auch in diversen internationalen Kooperationsprojekten verankert. Als Beispiele seien hier erwähnt im Bereich IACS die MOZAiC Expedition\, eine einjährige\, internationale Expedition in die zentrale Arktis zur Erforschung z.B. des Eisschildes und des Wasserspiegelanstieges oder im Bereich IASPEI und IAVCEI großangelegte Seismometer-Arrays (AlpArray\, Eifel Large-N) z.B. zur Untersuchung des Untergrundes im Vulkangebiet der Eifel. \nIm Vortrag wird schlaglichtartig auf die wissenschaftlichen Höhepunkte der einzelnen deutschen Assoziationen eingegangen und ein kurzer summarischer Rückblick auf die von deutscher Seite bei der 28. IUGG-Generalversammlung 2023 in Berlin gehaltenen Beiträge gegeben. \n  \nJürgen Müller (Institute of Geodesy\, Leibniz University Hannover\, Germany) \nNutzen neuartiger Sensoren und Quanten-Technologie für die Geodäsie \nUsing novel methods based on quantum technology and general relativity will provide a major benefit for satellite geodesy\, gravimetric Earth observation and reference systems and thus supports the GGOS goals in a unique way. These novel concepts include the application of atom interferometry for realizing quantum gravimetry/gradiometry\, the enhanced use of laser interferometry for inter-satellite tracking and accelerometry at future gravity field missions\, and relativistic geodesy with clocks for the determination of gravity potential differences via gravitational redshift measurements. \nIn close collaboration between physics and geodesy\, the IAG project “Novel Sensors and Quantum Technology for Geodesy (QuGe)” exploits the high potential of quantum technology and novel measurement concepts for various innovative applications in geodesy and geosciences\, see https://quge.iag-aig.org/. We briefly illustrate those novel techniques and the beneficial application of the new methods for gravimetric Earth observation in space and on ground such as the direct determination of physical heights and the monitoring of mass variations using clock networks or gravimeters. Realizing these innovative methods is key to quantify climate change processes (groundwater changes\, ice mass loss\, seal level rise\, etc.) with largely increased precision and resolution. We will also give an outlook on potential research in the context of QuGe in the next years. \nVan Camp\, M.\, Pereira dos Santos\, F.\, Murböck\, M.\, Petit\, G.\, Müller\, J. (2021): Lasers and Ultracold Atoms for a Changing Earth. EOS\, 102\, https://doi.org/10.1029/2021EO210673
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 9. November 2023 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt. Der Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61889124872?pwd=V2hTWHcwaTB1QkovMnlDY3l6dThqUT09\nMeeting ID: 618 8912 4872 \nVortrag: \nGötz Bokelmann (MLS) \nBeobachtung des Erdinneren: Was gibt es Neues unter Europa?  \nAbstract: \nNach einem kurzen Überblick über die grundlegende Struktur unseres Planeten und die wichtigsten Vorstellungen seiner Funktionsweise werden wir uns der Seismologie widmen\, d.h. der Untersuchung von mechanischen Wellen\, die alle (festen\, flüssigen und gasförmigen) Teile der Erde durchlaufen. Dies erlaubt es\, Aussagen sowohl über den Ursprung der Wellen (Erdbeben oder andere menschliche oder natürliche Aktivitäten)\, als auch über das Hintergrundmedium zu liefern. Wir werden uns vor allem letzterem Aspekt widmen\, im Zusammenhang mit aktuellen Projekten wie AlpArray\, die uns helfen\, den Untergrund unter unserem Kontinent besser zu verstehen\, wie auch seine geologische Geschichte. Wir sprechen kurz über die methodischen Entwicklungen in der Strukturabbildung der letzten Jahre\, u. a. die Rekonstruktion von konkreten Wellenwegen aus seismischem Hintergrundrauschen. Dies erlaubt es uns\, die Struktur des Untergrunds genauer zu bestimmen\, und wir können damit noch weitere\, zum Teil überraschende Beobachtungsfenster öffnen\, u. a. auf die mechanische Spannung\, die auf dem Untergrund lastet. Ebenso erhalten wir Einblicke auf Veränderungen im Wasserhaushalt im flachen Untergrund\, die u. a. von Bedeutung für die aktuelle Klimadebatte sein können. \nVita: \nGötz Bokelmann ist Professor für Geophysik an der Universität Wien. Nach einem Studium an der Universität Bochum promovierte er an der Princeton Universität\, und habilitierte sich im Jahr 1998\, wiederum an der Universität Bochum. Er besuchte mehrfach das Department of Terrestrial Magnetism der Carnegie Institution of Washington\, und kam an die Stanford Universität als Visiting Associate Professor. Dort war er bis 2003 als Heisenberg-Stipendiat tätig. Nach einer Gastprofessur am Institut du Physique du Globe in Paris hatte er ab 2003 eine Geophysik-Professur an der Universität Montpellier inne\, von wo aus er im Jahr 2010 auf den Lehrstuhl für Geophysik an der Universität Wien wechselte. Seine Forschungsinteressen liegen in der Seismologie\, der Beobachtung der Erde mit geophysikalischen Methoden. Dies umfasst u.a. Erdbeben\, seismische Gefährdung und nukleare Verifikation. Im Zentrum seines Interesses steht dabei die Entwicklung neuartiger Anwendungen von geophysikalischen Daten. Daneben fungiert er in den letzten Jahren auch verstärkt als Ansprechpartner für öffentliche Einrichtungen und Medien\, vor allem zu Fragen der Naturgefahren.
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Achtung Programmänderung \nDer Vortrag von Jochen Fleischhacker wird verschoben. Anstelle dessen wird Kollege Reinhold Zilch zu folgendem Thema sprechen: \n  \nReinhold Zilch \nAlliierte oder Konkurrenten? \nDeutschland und seine Verbündeten im Ersten Weltkrieg und die Ausbeutung okkupierter Territorien 1914-1918 \n  \nAbstract \nDeutschland hatte im Krieg Alliierte. Das schuf 1. militärische\, 2. außenpolitisch-geostrategische und 3. Probleme in der Okkupationspolitik. \nIn Belgien wurde versucht\, auch mittels einer unter deutscher Kontrolle stehenden neuen Währung an die Ressourcen des Landes zu gelangen. Österreichische sog. Verbindungsoffiziere bemühten sich zugleich\, österreichischen Händlern Geschäfte zu ermöglichen. In dem Maße\, wie in Deutschland die Kriegszwangswirtschaft als ein komplexes Regelungssystem entstand\, wurde in Belgien die Arbeit fremder Einkäufer eingeschränkt. Das waren also Reaktionen auf Einzelfälle. \nIm Osten hatten die deutschen Besatzungsgebiete OberOst und das Generalgouvernement Warschau sowie das österreichische Militärgeneralgouvernement Lublin den Zarenrubel\, waren aber durch Zoll- und Handelsgrenzen auseinandergerissen. Deshalb wurden neue Währungen sowie Wirtschaftsvereinbarungen untereinander und zu den Stammländern geschaffen. Das waren also Lösungen für Problemfelder. \nFür Rumänien wurden Verträge zwischen Berlin und Wien zur Aufteilung der Beute geschlossen. Bulgarien hingegen inkorporierte rumänische Territorien in sein Staatsgebiet\, erwartete weitere Lieferungen aus dem okkupierten Gebiet und behandelte Forderungen der Verbündeten dilatorisch. \nIn der Ukraine schloss die Rada mit den Mittelmächten einen dreiseitigen Staatsvertrag\, der für militärische Unterstützung und eine neue\, von Deutschland und Österreich-Ungarn getragene Währung Lebensmittel versprach. Auch unter Skoropadski versuchten die deutschen und österreichischen Truppen zusammen mit Ukrainern und mit dem neuen Geld\, an Vorräte heranzukommen. \nEs gab also eine Entwicklung in der Okkupationspolitik von Lösungen für den Einzelfall über Absprachen zu Problemfeldern\, Verträge der Alliierten miteinander und dann zu Staatsverträgen mit Vasallenstaaten. \nTeilnahme über Zoom. \nDetails  \nDatum:            9. November \nZeit:                10:00 – 12:00 \nVeranstaltungsort  \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestraße 87\, 12587 Berlin
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DESCRIPTION:Wolfgang Kleinwächter (Universität Aarhus) \nCybersicherheit und Geopolitik \nVor 20 Jahren\, als die UN einen Weltgipfel zur Informationsgesellschaft veranstaltete\, war das Internet ein mehr technisches Problem mit einigen politischen Implikationen. Heute ist das Internet ein geo-politisches Problem mit einer technischen Komponente. Es gibt kein Thema mehr\, das nicht in dieser oder jene Weise mit dem Funktionieren des globalen Internet verbunden ist. Das fängt bei der internationalen Sicherheit an – im Krieg in der Ukraine spielen Internet basierte Drohnen eine zentrale Rolle – \, betrifft die Entwicklung der Weltwirtschaft – unter den zehn größten Unternehmen der Welt sind heute sieben Internet Unternehmen – \, und endet beim Thema Menschenrechte. Mehr als fünf Milliarden Menschen nutzen heute das Internet. Wenn Menschenrechte Online verletzt werden\, hat ihr Schutz Offline wenig Sinn. Zunehmend ist der Cyberspace zu einem geo-strategischen Konfliktfeld geworden\, insbesondere zwischen den USA und China. Die UN bemüht sich\, mit einem „Global Digital Compact“ im Rahmen des für September 2024 geplanten UN-Zukunftsgipfels eine globalpolitische Brücke zu bauen. \nProf. em. Dr. Wolfgang Kleinwächter \nEmeritierter Professor für Internet-Politik und -Regulierung an der Universität Aarhus\, Commissioner in der Global Commission on Stability in Cyberspace (GCSC)\, ehemaliger ICANN-Direktor und Sonderbotschafter der NetMundial Initiative (NMI). Langjährig an internationalen Verhandlungen zu Internet Governance\, insbesondere im Rahmen von ICANN\, WSIS\, IGF\, UN sowie der EU\, beteiligt. Mitglied der UN Working Group on Internet Governance (2003 – 2005)\, persönlicher Berater des Vorsitzenden des UN Internet Governance Forum (2005 – 2010)\, Gründer und Vorsitzender der Summer School on Internet Governance (SSIG)\, Vorsitzender der Expertengruppe des Europarates zu Internet Governance (2009 – 2011)\, Mitglied der Regierungsdelegationen Dänemarks beim UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (Tunis 2005) und Deutschlands bei der ITU World Conference on International Telecommunication (Dubai 2012) sowie der ITU Vollversammlung (Bukarest 2022). Autor zahlreicher Publikationen und Experte bei Hearings im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag. 2012 ausgezeichnet mit dem eco Internet Award und 2022 mit ICANN´s Tarek Kamel Award. \nTeilnahme über Zoom möglich.\n 
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2023
DESCRIPTION:Programm für das Raumfahrthistorische Kolloquium 2023 am 18.11.2023 in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\nDetailinformationen s.u. \nModeration: Dr. Olaf Przybilski \nBegrüßung\n10.00 Uhr – 10.15 Uhr\nDip.-Ing. Stefan Gotthold (Stiftung Planetarium Berlin) \nBegrüßung und Einleitung \nVorträge \n10.15 – 10.40\nMichael Tilgner\nDie dunkle Seite des Mondes \n10.45 – 11.00\nDr. Wolfgang Both\nDie Raketen zu den Planetenräumen \n11.05 – 11.50\nDr. Yelena Stein und Dr. Christian Gritzner\nDie Geschichte der Weltraumteleskope \n12.00 – 13.00\nMittagspause \nModeration: Dr. Christian Gritzner \n13.00 – 13.45\nThomas Breit\nMoritz Pöhlmann (1881-1964): Ein Erfinder und seine Rolle bei der Entwicklung der A-4 (V-2) Rakete des Deutschen Heereswaffenamtes \n13.50 – 14.35\nDr. Reinhard Sagner\nÜber die Forschungsergebnisse von Johannes Winkler in der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig von 1939 bis 1947 \n14.40 – 15.15 \nKaffeepause \n15.15 – 15.45\nDr. Olaf Przybilski\nBMW SEPR ERNO – Einige Betrachtungen zur Verwandtschaft der Raketentriebwerke dieser Firmen \n15.40 – 15.50\nStefan Gotthold\nSchlusswort \n15.50 – 17.00\nGet together \nDiskussion im ganzen Haus \nFlyer der Veranstaltung \nAbstracts der Vorträge:\nMichael Tilgner: Die dunkle Seite des Mondes. Die Erforschung der Rückseite des Mondes bis in die 1960er Jahre \nSeit der Entdeckung\, dass der Mond der Erde – und damit seinen Beobachtern – stets die gleiche Seite zeigt\, wurde über das Aussehen der uns verborgenen („dunklen“) Seite spekuliert. Der Beitrag zeichnet einige dieser Überlegungen nach. Erst nachdem am Anfang des 20. Jahrhunderts die physikalischen und technischen Grundlagen der Raumfahrt erarbeitet worden waren\, begann man über eine Erkundung der Rückseite mittels Raketen nachzudenken. Bekanntlich flog die sowjetische Raumsonde Luna-3 im Jahre 1959 um den Mond herum\, fotografierte einen Teil der Mondrückseite und übermittelte diese Aufnahmen zur Erde. Weniger bekannt sind jedoch die Umstände und Voraussetzungen\, die zu dieser Pionierleistung führten. Es war eine nicht unbedeutende Herausforderung\, anhand der verwaschenen Fotografien eine erste Karte der Mondrückseite zu erstellen. Die inzwischen erschienenen Dokumente und Memoiren von Beteiligten haben viele Details dieser Ruhmestat öffentlich werden lassen\, über die berichtet werden soll. \nDr. Wolfgang Both: 100 Jahre „Die Rakete zu den Planetenräumen“ \nIn diesem Jahr feiert die Raumfahrtgemeinde ein wichtiges Jubiläum: Vor 100 Jahren erschien \nHermann Oberths Werk „Die Rakete zu den Planetenräumen“ im Münchner Oldenbour-Verlag. \nZwar hatten schon vor ihm Theoretiker den Raumfahrtgedanken mathematisch-physikalisch für möglich erklärt. Aber zum einen waren die Arbeiten von Konstantin Ziolkowski (1903) und Robert Goddard (1919) in Europa unbekannt beblieben. Zum anderen ist Oberths kurze Schrift – nur 92Seiten – wesentlich breiter und tiefgehender angelegt. Zu Recht wird sie heute als bahnbrechende theoretische und visionäre Arbeit für die heutige Raumfahrt gewürdigt. Das war nach der Veröffentlichung noch nicht so. Da hielt man dies in wissenschaftlichen Kreisen für Fehlannahmen und Phantasterei. Erst zehn Jahre später sollten erste Experimente den Weg in den Weltraum öffnen. \nDr. Yelena Stein und Dr. Christian Gritzner: Die Geschichte der Weltraumteleskope \nDie faszinierenden Aufnahmen der Weltraumteleskope Hubble und WEBB sind uns allen gut bekannt\, doch es gibt noch deutlich mehr solche Observatorien im Weltraum\, die aber auch in anderen Wellenlängenbereichen beobachten. Dieser Vortrag soll eine Übersicht über die Entwicklungsgeschichte und die Vielfalt der bislang eingesetzten Weltraumteleskope geben. Auch soll gezeigt werden\, warum der Weltraum als Standort für astronomische Beobachtungen große Vorteile bietet. Abschließend soll auf die neuesten Forschungsergebnisse von Hubble und WEBB eingegangen werden\, um die enormen Fähigkeiten heutiger Weltraumteleskope zu zeigen. \nThomas Breit: Moritz Pöhlmann (1881-1964): Ein Erfinder und seine Rolle bei der Entwicklung der A-4 (V-2) Rakete des Deutschen Heereswaffenamtes \nDie Entwicklung der A-4 (V2-) Rakete\, die unter der Regie des deutschen Heereswaffenamtes (HWA) 1932 in Kummersdorf bei Berlin begann und später in Peenemünde fortgesetzt wurde\, erfuhr einen Höhepunkt vor 82 Jahren mit dem ersten erfolgreichen Start des Versuchsmusters „V-4“ am 03. Oktober 1942. Sie flog an diesem Tag 190 km weit und erreichte mit einer Höhe von 85 km als erster von Menschenhand gebauter Flugkörper den Rand des Weltraums. Eine Vielzahl hochbegabter Ingenieure und Techniker hatte am Erfolg dieses historischen Fluges gearbeitet\, unter ihnen auch der Dipl. Ing. Moritz Pöhlmann im Referat der Triebwerksentwicklung unter Dr. Walter Thiel. \nBis Sommer 1939\, dem Eintritt Pöhlmanns in das HWA\, war die Entwicklung der Raketen-„Öfen“ bereits sehr weit fortgeschritten. Die Kühlschwierigkeiten und das Durchbrennen der Öfen konnten jedoch nicht abgestellt werden. In den Memoiren Dornbergers wird Pöhlmann diesbezüglich als Erfinder der Film- bzw. Schleierkühlung herausgestellt – dem Durchbruch bei der Standfestigkeit des Triebwerks. Archivfunde belegen\, dass Pöhlmann jedoch an vielen weiteren\, wegweisenden Entwicklungen beteiligt war. So arbeitete er im Jahre 1940 in Kummersdorf eigenständig an der Entwicklung von Hochdruck-„Öfen“. Einige Patentanmeldungen stammen aus dieser Zeit. Nach seinem Umzug nach Peenemünde arbeitete er ab 1941 an Pumpen und Dampferzeugern mit raketeneigenen Brennstoffen\, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen\, aber wegweisend für spätere Raumfahrt-Entwicklungen waren. Mitte 1943 wurde Pöhlmann aus Peenemünde „entfernt“ und mit Aufträgen des HWA nach Bayern „versetzt“. Hier wurde er verhaftet und 1944 von einem Wehrmachtsgericht verurteilt. Danach lebte er bis Ende des Krieges in Bayern. \nNach dem Krieg avancierte er zu einem der glühendsten Gegner Wernher von Brauns\, und sah vielmehr Hermann Oberth als den Erfinder der A-4 (V2) Rakete an. Seine eigenen Errungenschaften an deren Entwicklung sah er als nicht gewürdigt an\, nicht wissend\, dass diese in der Serienfertigung nicht zum Einsatz gekommen waren. \nPöhlmann arbeitete zunächst wieder an Projekten zu Kältemaschinen\, seinem Spezialgebiet\, worauf er einige Patente erworben hatte und woran er zeitweise in der Stellung als Technischer Direktor bereits vor dem Ersten sowie zwischen den Weltkriegen tätig gewesen war. Später arbeitete er als Erfinder und versuchte seine Ideen industriell zu vermarkten. Sein größtes Projekt\, das er bis kurz vor seinem Tod bearbeitete\, waren die „Strahler-Antriebe“ für Schiffe. \nImmer wieder holten ihn die Wirren der letzten Kriegsmonate ein. Einerseits kämpfte er um Entschädigung für seine Verurteilung\, andererseits gab es jahrelang gegenseitige Zivilverfahren gegen ihn und sein Umfeld. \nDr. Reinhard Sagner: Über die Forschungstätigkeit von Johannes Winkler in der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig 1939 – 1947 \nTrotz herausragender Ergebnisse in der Junkers-Flugzeug und Motoren werken AG Dessau\, \nbrach das Reichsluftfahrtministerium 1938 die Finanzierung der Entwicklung von Raketentriebwerken dort ab. Johannes Winkler wurde berechtigt\, sich ein neues Arbeitsgebiet zu suchen und entschloss sich für das Institut für Gasdynamik in der LFA unter Leitung von Prof. A. Dr. Ing. Busemann. Das Forschungsprogramm von Winkler aus dem Dezember 1938 stellt die weitere Forschung an effektiven Triebwerken und deren Bündelung in den Mittelpunkt. Damit wären auch Hochbomber und künstliche Erdmonde zu entwickeln. \nJohannes Winkler arbeitete aber zunächst als freier Mitarbeiter und wurde von der Luftwaffe bezahlt. Aus dieser Zeit liegt eine handschriftliche Studie vom 5.2.1940 von ihm vor\, die eindeutig eine Fernrakete mit einem Startgewicht von 100 t und eine Reichweite von 500 km zum Gegenstand hat. In einer zweistufigen Rakete wollte er 4.000 Einzeltriebwerke mit einem Schub von 100 kg zum Einsatz bringen. Seit dem 1.4.1941 ist Johannes Winkler Abteilungsleiter in Institut für Gasdynamik der LFA. Nachvollziehbar sind folgende Arbeitsgebiete bis 1945\, darunter eine Studie über Raketenkennziffern in Braunschweig\, die Entwicklung effektiver Raketentriebwerke mit GM 1 mit einer Laufzeit bis zu 5 Minuten für Lufttorpedos\, Jagdflugzeuge und Hochbomber sowie die Berechnung der Dissoziation von Feuergasen. Die Leistungsfähigkeit seiner Triebwerke steigerte er ab 1944 auf 900 kg Schub \nNach der Besetzung der LFA am 12.4.1945 erhielt Johannes Winkler die Möglichkeit\, \nseine Erkenntnisse in zwei Berichten an die britischen Behörden niederzulegen. Dabei ging es um die Darstellung neuerer Verfahren zur Berechnung der Dissoziation von Verbrennungsgasen in Raketen und der Bericht „Zusammengesetzte Raketen“. \nEine Übersiedlung nach England wurde nicht mehr möglich\, da er am 27.12.1947 an einem Schlaganfall in Braunschweig verstarb. Er und seine Frau sind auf dem Friedhof in Braunschweig-Querum bestattet. \nDr.-Ing. Olaf H. Przybilski: Hans Schneider und seine Konstruktionen von Raketenbrennkammern \nAn den Bayerische Motoren Werke in Berlin-Spandau am Standort Zühlsdorf\, bei der Société d’Etudes de la Propulsion par Reaction (SEPR) in Villaroche und im Entwicklungsring Nord (ERNO) Raumfahrttechnik GmbH in Bremen wurden Raketentriebwerke in einer Schubklasse um 20 kN entwickelt. Die herausragende personelle Klammer an diesen drei Standorten über 30 Jahre spiegelt sich im Raketenpionier Dipl.-Ing. Hans Schneider wider. \nDer Autor wird anhand der konstruktiven Lösungen in den einzelnen Brennkammern zeigen\, was sie eint\, was sie unterscheidet. Ergänzt wird der Vortrag durch Abbildungen der Prüfstände an den jeweiligen Standorten. Hardware aus allen Zeitepochen wird dem interessierten Auditorium vor Ort präsentiert. \nZu den Vortragenden:\nWolfgang Both (*1950) war nach dem Studium der Informationstechnik an der Technischen Hochschule Ilmenau (Diplom 1973) und Assistenzzeit (PromotionDr.-Ing. 1979) am Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie in Berlin-Adlershof beschäftigt. Im Rahmen der Industrieforschung wurden optoelektronische Bauelemente entwickelt. 1990 wechselte er zum Projektträger für Informationstechnik des Bundesministeriums für Forschung und Technologie und 1994 in die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft. In beiden Institutionen war er für Technologieförderprogramme in seinem Fachgebiet zuständig. Seit 2015 ist er im Ruhestand und widmet sich seinen Interessen Science-Fiction und Raumfahrtgeschichte. Er ist Autor mehrerer Bücher zu diesen Themen. \nThomas Breit (*1971)\, Nach Schul-und Berufsausbildung als Technischer Zeichner und einjährigem Wehrdienst bei der Bundeswehr Studium an der Hochschule Aachen im Fach Luft-& Raumfahrttechnik\, Schwerpunkt Triebwerkbau; Thema der Diplomarbeit: Entwicklung und Konstruktion einer Wasserstoffbrennkammer zur Umrüstung eines Triebwerks von Kerosin auf Wasserstoffbetrieb. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Aachen zur Implementierung und Betrieb des umgerüsteten Triebwerks mit Wasserstoffbetrieb.\nSeit Januar 2000: Mitarbeiter bei der Lufthansa Technik AERO Alzey\, Triebwerksüberholung.\nSeit 2013 Mitglied im Förderverein Museum Kummersdorf e.V. mit Forschungsschwerpunkt Aufarbeitung der Raketenentwicklung an der Versuchsstelle West des deutschen Heereswaffenamtes in Kummersdorf. \nChristian Gritzner ist Raumfahrtingenieur und in der Abteilung Erforschung des Weltraums in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn tätig. Dort ist er Gruppenleiter für das Teilprogramm Sonnensystem-Missionen. Er ist seit 1990 DGLR-Mitglied und aktiv als Leiter der Fachgruppe R3 „Raumfahrt und Gesellschaft“\, als Mitglied des Senats der DGLR und als Mitglied des Redaktionsbeirates. Studiert und promoviert hat er an der TU Berlin. \nOlaf Przybilski wurde 1960 in Altdöbern bei Cottbus (Brandenburg) geboren. Nach Abitur zwischen 1978 und 1981 Soldat auf Zeit bei der Volksmarine in Peenemünde. Danach 5 Jahre Maschinenbaustudium in Dresden an der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ (HfV). In den anschließenden Jahren bis 1990 Promotion zum Dr.-Ing. und Anstellung als „Persönlicher Referent des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs“ an der HfV bis zu ihrer Schließung im Jahre 1992. Nachfolgend bis Februar 2016 angestellt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Luft- und Raumfahrttechnik\, Professur für Raumfahrtsysteme an der TU Dresden mit einem breiten Fächerspektrum in der Lehre\, mit selbstständiger forschungsleitender Tätigkeit und als Projektleiter.\nVon August 2012 bis Februar 2016 leitet Przybilski das Projekt „SMART Rockets“ im DLR-Ausbildungsprogramm STERN für Studenten an der TU Dresden\, um eine kleine Flüssigkeitsrakete mit zugehöriger Brennkammer zu entwickeln. Aktuell arbeitend als Projektingenieur Raumfahrt in einer „Air and Missile“-GmbH in München.\nSeit dem Flug des Menschen zum Mond Interesse an der Raumfahrt. 1986 war er Gründungsmitglied des „Arbeitskreises Raumfahrt“ beim Kulturbund der DDR und darin Leiter der Arbeitsgruppe Dokumentation. Insgesamt erschienen von ihm über 100 Veröffentlichungen zwischen 1987 und 1990 im Rahmen der internen Mitteilungsblätter. Ab 1993 erneut rund 100 Veröffentlichungen\, vorrangig über russische bemannte Raumfahrtmissionen und der deutschen Raketentechnik.\nSeine Forschungen in der Raketentechnikgeschichte untersuchen die Raketen-Antriebstechnik des deutschen Heereswaffenamtes als technische Vorbilder für die Anwendung in der sowjet-russischen\, französischen und amerikanischen Raketentechnik. Der erste Band dazu aus einer Buchreihe über die „Raketentriebwerke aus dem deutschen Heereswaffenamt“ ist nun in einer aktualisierten und erweiterten vierten Fassung erschienen. Dr. Przybilski ist Mitglied in verschiedenen Raumfahrtvereinen\, Leiter des „Sächsischen Vereins für historisches Fluggerät e.V.“\, Herausgeber der „Raketen*Post“\, einem Infoblatt der „Raketenspezialisten in der Sowjetunion“\, ehemaliger\, langjähriger Leiter der DGLR-Bezirksgruppe Dresden (ehemaliges Senatsmitglied) und von 2013 bis 2021 Leiter des DGLR Fachbereiches R3.3 „Geschichte der Raumfahrt“.\nPrzybilski ist verheiratet\, hat zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder. \nReinhard Sagner studierte Volks- und Außenwirtschaft mit der Promotion als Dr. oec. an der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst. Seine Recherchen über Johannes Winkler trug er erstmals 2014 vor. Es folgten weitere Vorträge im Hermann-Oberth-Museum in Feucht\, in der Archenhold-Sternwarte in Berlin\, in Neubrandenburg und in Dessau. Bisherige Veröffentlichungen in Tagungsbänden des Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum Feucht\, im Dessauer Kalender (Heimatliches Jahrbuch für Dessau-Roßlau und Umgebung)\, im International Astronautical Congress Bremen 2018 zusammen mit Karlheinz Rohrwild und Dr. Wolfgang Both und in den Zeitschriften „FliegerRevue“\, „Luft- und Raumfahrt“ und „Raumfahrt concret“. Im Machtwortverlag Dessau erschien 1922 sein Buch „Johannes Winkler in den Junkers-Werken und die Dessauer Raketen“. \nYelena Stein ist Astronomin und in der Abteilung Erforschung des Weltraums in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn tätig. Vorher war sie Wissenschaftlerin am Astronomischen Observatorium in Strasbourg. Dort forschte sie im Bereich der Radioastronomie zu Magnetfeldern in Galaxien. Studiert und promoviert hat sie an der Ruhr-Universität Bochum. \nMichael Tilgner (*1949 Hamburg) arbeitete nach dem Studium der Mathematik und Astronomie in Hamburg in verschiedenen Unternehmen im Bereich der kommerziellen Datenverarbeitung. Neben dieser Berufstätigkeit hielt er bis zum Anfang der 1990er Jahre regelmäßig Vorträge am Planetarium Hamburg\, vorwiegend zu kosmologischen Themen\, und führte astronomische Kurse an der VHS Hamburg durch. Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben 2011 widmet er sich u.a. der frühen Geschichte der Raumfahrt. Über die Ergebnisse seiner Studien berichtete er in Vorträgen auf den Raumfahrthistorischen Kolloquien in der Archenholdsternwarte (Berlin)\, auf den Tagen zur Raumfahrtgeschichte\, die im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum (Feucht) abgehalten werden\, auf dem History Symposium des International Astronautical Congress 2018 (Bremen) und bei anderen Gelegenheiten.
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DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“\n zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 24. 11. 2023 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nNach den Diskussionen thematischer Ausarbeitungen von Nancy Fraser und Andrea Komlosy steht nunmehr die folgende Publikation im Mittelpunkt: \nJeremy Rifkin: Das Zeitalter der Resilienz. Leben neu denken auf einer wilden Erde. Frankfurt a.M. 2022  \nIn verschiedener Hinsicht ist Rifkin eine direkte Fortsetzung der bisherigen Diskussionen und sollten sich wiederum sein Text hinreichend vorstellen und würdigen wie systematische Schlussfolgerungen im Puzzle der angestrebten und in absehbarer Zeit zu systematisierenden Zeitdiagnose gewinnen lassen. Rifkins umfassendes Werk (sein „Opus Magnum“) modifiziert und erweitert die vielfach diskutierte Sicht auf das „Internet der Dinge“ (Rifkin 2014) und begründet aufschlussreich sein Plädoyer für die Ablösung des Kapitalismus: Diese Ablösung soll mit einem „Zeitalter der Resilienz“ bzw. einer Resilienzrevolution erfolgen\, deren Kern die Anpassung der Menschheit an die Natur ist. Resilienz bzw. das Leitprinzip der Anpassung sind nicht statisch oder als Schritt zurück zu verstehen; sie sind Charakteristika der dritten industriellen Revolution und so „Übergangsparadigma“ einer „Revolution des leitenden Wirtschaftsverständnisses“. \nUm dessen grundsätzliche Ablösung geht es\, Trennung vom Leitprinzip Effizienz. Geschlagen wird ein breiter historischer und disziplinärer Bogen: Vom Verhältnis von Fortschritt und Resilienz (oder auch Transformation) über die umfassende Begründung des anstehenden Paradigmenwechsels bis zu den konkreten Elementen des Übergangs\, den erforderlichen Infrastrukturen einer solchen Resilienzrevolution\, dem Charakter einer neuen Demokratie (Bürgerbeteiligung/„Peerocracy“) oder eines neuen sozialen Bewusstseins (einer „mitfühlenden Revolution“). \nDer beeindruckende\, umfassender Entwurf greift tief in den Zeitgeist (auf Diskussion und Rezeption lässt sich verweisen\, mehrere Besprechungen sind verfügbar). Manche Überlegungen erscheinen widersprüchlich\, gelegentlich zu deterministisch oder zu optimistisch. Fragen für eine lohnende Debatte. \nDr. Frank Adler wird in Buch und Diskussion einführen. Eine Ausarbeitung von ihm sowie die Einleitung zum Buch sind angefügt/können zugeschickt werden.. \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de
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DESCRIPTION:Biesdorfer Medizinische Gespräche: Leibniz-Sozietät gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und Schloss Biesdorf \nProf. Dr. Horst Klinkmann (MLS) \nVom hölzernen Zeh zum künstlichen Herzen: Eine Geschichte des künstlichen Organersatzes \n18.00 bis 20.00 Uhr \nOrt: Schloss Biesdorf\, Heino-Schmieden-Saal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin \nEröffnung und Begrüßung\nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät\nModeration\nGerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät) \nHorst Klinkmann ist Professor für Innere Medizin\, Nephrologie und Organersatz. Seine medizinische und physiologische Ausbildung erhielt er an den Universitäten in Rostock\, Budapest (Semmelweiß Universität) und Lund. Von 1964 bis 1966 arbeitete er als Forschungsprofessor an der Universität von Utah am Institut für künstliche Organe gemeinsam mit Prof. W. J. Kolff\, dem Erfinder der künstlichen Niere und „Vater der künstlichen Organe“. 1971 wurde er auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Rostocker Universität berufen\, wo er in der Folgezeit eines der ersten interdisziplinären Forschungszentren für künstliche Organe weltweit aufbaute\, welches dann in der Folge der deutschen Wiedervereinigung aufgelöst wurde. 1990 wurde er zum Präsidenten der von G. W. Leibniz gegründeten Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt.\nVon 1992 bis 1994 nahm Horst Klinkmann eine Professur für Nephrologie an der Universität Bologna wahr\, wo er ab 1994 die Stelle des Dekans der Fakultät für künstliche Organe innehatte. 1997 kehrte er auf Bitten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock zurück\, um auf der Grundlage seiner Arbeiten über Organersatz den Aufbau der Gesundheitswirtschaft zu fördern. Diese Initiative führte zur Gründung der BioCon Valley GmbH\, eines Netzwerks von medizintechnischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern\, deren Präsident Horst Klinkmann von 2004 bis 2015 war.\n14 Universitäten in 10 Ländern verliehen Horst Klinkmann die Ehrendoktorwürde bzw. Ehrenprofessur und 18 nationale und internationale Gesellschaften die Ehrenmitgliedschaft. In der Zeit seiner aktiven beruflichen Tätigkeit war er Präsident verschiedener medizinischer Gesellschaften.\nHorst Klinkmann verfasste mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen\, darunter Bücher und Buchkapitel. 19 internationale und nationale wissenschaftliche Zeitschriften beriefen ihn als Herausgeber\, Ko-Herausgeber oder Mitglied des Editorial Boards. \nZum Inhalt des Vortrags \nDas Bestreben der Menschen\, kranke oder funktionslose Organe zu ersetzen\, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und gleichzeitig ein Spiegel des Fortschritts von therapeutischen Möglichkeiten der Medizin in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften. Diese Entwicklung erreichte in der 2. Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts einen vorläufigen Höhepunkt mit medizintechnischen Systemen\, die neben der Optimierung von externen künstlichen Organen\, z.B. von Prothesen\, Zahnimplantaten und Hörgeräten\, die Funktion lebensnotwendiger innerer Organe übernahmen. Beispiele hierfür sind die künstliche Niere\, das künstliche Herz und die künstliche Leber. Dieser Revolution in der therapeutischen Medizin verdanken heute Millio-nen von Patientinnen und Patienten ihr Überleben. Der Vortragende war sowohl Zeitzeuge\, als auch Beteiligter an diesem medizinischen Fortschritt\, der ein Ergebnis globaler Zusammenarbeit von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften mit der Medizin war und der trotz Kriegen und politischer Grenzen stattfand. \nFlyer der Veranstaltung zum Ausdruck.
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DESCRIPTION:Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolution \nArbeitsberatung \n13.00 bis 15.00 Uhr \nOrt: Fa. GEFEG Storkower Straße 207\, 10369 Berlin
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