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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Horst Simon\, Freie Universität Berlin \nReden die anderen anders? Wie finden wir’s raus? – Methodische Überlegungen und erste Ergebnisse einer Variationellen Pragmatik des Deutschen \nDie Klassensitzung findet am 11. Mai 2023 von 9.00 bis 11.00 Uhr als Zoom-Meeting  statt. \nAbstract \nWährend seit langem bekannt ist\, dass in den Bereichen Wortschatz und Grammatik große Variabilität in der Sprache herrscht\, ist Variation in der Pragmatik bislang noch kaum untersucht. Genau diesem Umstand entgegenzuwirken\, hat sich das Berlin-Zürich-Salzburger VariPrag-Projekt <www.variprag.net> zum Ziel gesetzt. In einer großangelegten Studie\, die experimentelle Methoden mit beobachtender Feldforschung kombiniert\, soll flächendeckend für den deutschen Sprachraum eruiert werden\, wie sich das kommunikative Alltagsverhalten der Menschen unterscheidet. Als konkreter Untersuchungsgegenstand dienen dabei höflichkeitssensitive Sprechaktrealisierungen wie Anrede\, Grüße\, Aufforderungen\, Beschwerden usw. Zudem soll der Frage nachgegangen werden\, inwieweit der öffentliche Diskurs zu diesem Thema\, der u.a. auf nationale Stereotypen abhebt\, der Realität entspricht.\nIn meinem Vortrag werde ich ausführlich die methodischen Herausforderungen bei diesem Projekt diskutieren und erste Ergebnisse präsentieren\, die bereits auf deutliche\, teils überraschende Unterschiede hinweisen. \n*** \nCV von Horst Simon \nBio: \n\nseit 2011: Professor für Historische Linguistik an der Freien Universität Berlin;\nallerlei auswärtige Gasttätigkeiten\, z.B. mehrfach Gastprofessuren an der Peking Universität und der Université Toulouse Jean Jaurès\n2007-2011: Lecturer und Senior Lecturer in German and General Linguistics am King’s College London\n1994-2007: Humboldt-Universität zu Berlin;\n2003/04: Research Fellow der Alexander-von-Humboldt Stiftung in Wien;\nPromotion 1999 zur Grammatik der Anredepronomina\nStudium der Germanistik und Anglistik in Passau\, Amsterdam und Glasgow\n\naktuelle Projekte: \n\nDie Dynamiken des Deutschen im mehrsprachigen Kontext des südlichen Afrika\nFremdsprachenlernen und -lehren: Neukonfigurationen der Volkssprachlichkeit in der Frühen Neuzeit\nVariantenpragmatik des Deutschen. Kommunikative Muster im Vergleich\n\n 
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Link ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/85632148697?pwd=cWJnTjVGdGx3WXhIeXpRcFNKRWtTQT09\nMeeting-ID: 856 3214 8697  –  Kenncode: 679932. \nVolker Wulf (MLS) \nSozio-Informatik: Ein praxiologisch fundiertes Forschungsparadigma\nAbstract:\nComputeranwendungen sind stark mit den Arbeits- und Lebenspraktiken der Nutzer verwoben. Um diese Anwendungen geeignet zu gestalten\, müssen die Praktiken ihrer Benutzer verstanden werden. Der Vortrag führt in die Sozioinformatik als ein Feld der angewandten Informatik ein\, das eine praxisorientierte Perspektive auf das Design sozial eingebetteter Technologien entwickelt. Ausgehend von dieser Perspektive werden methodische und epistemologische Herausforderungen erarbeitet. Um diese Herausforderungen zu adressieren\, wird vorgeschlagen\, eine Sammlung gut dokumentierter Design-Fallstudien aufzubauen. Die Durchführung einer Design-Fallstudie ist eine sehr kontextspezifische Forschungsaktivität\, die drei Perspektiven verschränkt: (1) sie analysiert empirisch die gegebenen Praktiken in einem bestimmten Anwendungsbereich\, (2) sie entwickelt ein innovatives Design für einen IT-Artefakt\, das sich auf die Ergebnisse der Analyse bezieht\, (3) sie untersucht die Aneignung des technischen Artefakts über einen längeren Zeitraum. \nDarüber hinaus wird vorgeschlagen\, ein wachsendes Portfolio von Design-Fallstudien zu erstellen und sie auf reichhaltige Weise zu dokumentieren. Ein wachsender Korpus von Design-Fallstudien soll es ermöglichen\, die kontextspezifischen Ergebnisse zu vergleichen und so die Möglichkeit bieten\, Querschnittsthemen zu identifizieren. Auf diese Weise ist es möglich\, eine IT-design-spezifische Terminologie aufzubauen und Abstraktionen als konzeptionelle Elemente der Sozioinformatik zu entwickeln. \nVita:\nVolker Wulf ist Professor für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Universität Siegen und leitet den Geschäftsbereich »User-Centred Software-Engineering (USE)« am Fraunhofer FIT\, Sankt Augustin. Zudem ist er Gründungsmitglied des International Institute for Socio-Informatics (IISI). Nach dem Studium der Informatik und Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen und der Universität Paris VI. promovierte er an der Universität Dortmund und habilitierte sich an der Universität Hamburg in Informatik. Er arbeitete als Research Fellow am Massachusetts Institute of Technology (MIT)\, Cambridge\, MA und verbrachte Zeit als Gastprofessor an der Stanford University\, Palo Alto\, CA. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem in den Bereichen Computer Supported Cooperative Work (CSCW)\, Participatory Design (PD) und Human Computer Interaction (HCI). Er veröffentlichte mehr als 350 wissenschaftliche Aufsätze und publizierte 15 Bücher\, darunter „Expertise Sharing: Beyond Knowledge Management“ und „Social Capital and Information Technology“\, beide mit MIT Press\, Cambridge MA\, sowie „End User Development“ bei Springer\, Dordrecht und „Socio-Informatics“ bei Oxford University Press erschienen. \n 
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\, Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDonnerstag\, den 11. Mai 2023: 13:30–15:30 Uhr\, \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Link zu der Veranstaltung ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/84391947951?pwd=aWhxWEF0Y2MwaTJOU1VsTjFVeFp3UT09\nMeeting-ID: 843 9194 7951  –  Kenncode: 393887 \nVortrag: \nGert Wörheide (LMU München) \nKorallenriffe: Ein Ökosystem in Gefahr\nAbstract: \nKorallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen auf unserem Planeten und übernehmen vielfältige wichtige ökologische und sozioökonomische Funktionen (z. B.\, Artenvielfalt\, Küstenschutz\, Fischerei\, Tourismus\, „Blaue Apotheke“) – mehr als eine halbe Milliarde Menschen sind direkt von Korallenriffen abhängig. Allerdings sind insbesondere die tropischen Warmwasserriffe stark bedroht\, weit mehr als 30% gelten bereits als verloren. Vor allem die Erhöhung der Meerestemperatur in den letzten Jahrzehnten im Zusammenspiel mit Überfischung und Verschmutzung der Meere\, u. a. durch Plastikmüll\, gelten als Hauptfaktoren\, die marine Lebensräume und insbesondere Korallenriffe in eine unsichere Zukunft führen. Werden wir diesen Schatz für nachfolgende Generationen bewahren können? \nVita: \nProf. Dr. Gert Wörheide ist Lehrstuhlinhaber für Paläontologie und Geobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie Direktor der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie und des Paläontologischen Museums in München. Er promovierte Anfang 1998 an der Universität Göttingen und kehrte 2002 nach einem PostDoc am Queensland Museum und der University of Queensland in Brisbane (Australien) als Juniorprofessor für Molekulare Geobiologie nach Göttingen zurück. Im Jahr 2008 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl an der LMU München. Er diente der Fakultät für Geowissenschaften der LMU von 2011 bis 2021 als Dekan und Prodekan. 2013 war er Mitbegründer des internationalen Masterstudiengangs „Geobiology & Paleobiology“ an der LMU. Seit 2019 ist er gewähltes Mitglied der Academia Europea\, der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Die Forschungen seiner Arbeitsgruppe konzentrieren sich auf die Biodiversität und Evolution tropischer Korallenriff-Organismen und ihrer Symbionten\, sowie auf die Evolution der Biomineralisation\, mit besonderem Fokus auf Schwämmen und (Okto)Korallen. Er hat mehr als 200 Artikel in führenden internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht. \nMehr zur Forschung von Gert Wörheide findet sich unter http://www.geobiology.eu
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