BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. - ECPv6.13.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
X-ORIGINAL-URL:https://leibnizsozietaet.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20230209T090000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20230209T110000
DTSTAMP:20260512T031055
CREATED:20230104T135547Z
LAST-MODIFIED:20251021T173652Z
UID:25765-1675933200-1675940400@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Jürgen Hofmann (MLS\, Berlin) \n1848er Revolutionsforschung in der DDR. Schwerpunkte\, Personen\, Diskussionen \n09.00 bis 11.00 Uhr\nOrt: ZOOM-Meeting \nAbstract: \nAls der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann im Februar 1970 in seiner Rede zur Schaffermahlzeit in Bremen anregte\, den demokratischen Bewegungen in der deutschen Geschichte größere Aufmerksamkeit zu widmen\, ging es ihm nicht allein darum\, dem stark konservativ geprägten Geschichtsbild in der Bundesrepublik etwas entgegenzusetzen. Er erinnerte auch daran\, dass das Thema der demokratischen Volksbewegungen nicht der DDR überlassen bleiben sollte. Die DDR-Geschichtswissenschaft hatte sich in den 1950er und 1960er Jahren stark auf die Revolutionen in der deutschen Geschichte und auf die Geschichte der Arbeiterbewegung fokussiert\, deren Herausbildung mit den demokratischen Volksbewegungen verknüpft war. Die institutionellen und personellen Voraussetzungen der 1848er Revolutionsforschung in der DDR waren bis zu diesem Zeitpunkt und auch später dennoch nicht geeignet\, die Befürchtungen Heinemanns zu bestätigen. Die Forschungskapazitäten in der DDR entsprachen nicht der politischen Inanspruchnahme der 1848er Revolution durch die DDR. Dennoch waren ihre Ergebnisse durchaus eine Herausforderung im deutsch-deutschen Wettbewerb. \nKurz-CV: \nProf. Dr. sc. phil. Jürgen Hofmann\, geb. 1943\, Historiker; Studium der Geschichte und Gesellschaftswissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig; 1970 – 1990 Assistent\, Dozent\, Professor am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED in Berlin; 1976 Promotion A mit einer Arbeit über das preußische Ministerium Camphausen-Hansemann; 1983 Promotion B; 1991-2008 Mitarbeiter bzw. Leiter verschiedener Projekte zum Identitätswandel in Ostdeutschland\, zur Regionalgeschichte Berlins und Brandenburgs und zur Geschichte Preußens; ab 2009 freie Forschung; seit 1996 Mitglied des Internationalen wissenschaftlichen Beirates der Internationalen Tagung der Historiker(innen) der Arbeiter – und anderer sozialer Bewegungen (ITH)\, Wien und Linz/Österreich bzw. des Kuratoriums; seit 2010 Mitglied der Leibniz-Sozietät; Mitarbeit im AK Vormärz und 1848er Revolutionsforschung; Mitglied im Kuratorium des Friedhofs der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichsfelde. \nPublikationen (u. a.): \nLichtenberg. Kurze Geschichte eines Berliner Bezirks\, Berlin 2013; ArbeiterInnenbewegung und Rechtsextremismus\, Wien/Leipzig 2006 (hrsg. mit Michael Schneider); Die Klasse in Aufruhr. Der 17. Juni 1953 in Berliner Betrieben\, Berlin 2003 (mit Annette Neumann); Preußen in der deutschen Geschichte. Studienbriefe\, Hagen 1999\, überarbeitete und ergänzte Auflage 2006 (mit Peter Brandt und Klaus Vetter); Konflikt – Konfrontation – Kooperation. Deutsch-deutsche Beziehungen in vierzig Jahren Zweistaatlichkeit\, Potsdam 1998 (hrsg. mit Detlef Nakath); Studien zur Demokratie in der DDR\, Zweiter Teil\, Berlin 1995 (hrsg. mit Hans-Jürgen Mende u. Reinhard Mocek); Es ging um Deutschland. Vorschläge der DDR zur Konföderation\, Berlin 1990 (Hrsg.); Ein neues Deutschland soll es sein\, Berlin 1989; Das Ministerium Camphausen-Hansemann\, Berlin 1981; über 100 Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden. \n.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-der-klasse-sozial-und-geisteswissenschaften/
LOCATION:Zoom-Veranstaltung\, Deutschland
CATEGORIES:Klassen,Sozial- und Geisteswissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20230209T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20230209T120000
DTSTAMP:20260512T031055
CREATED:20230104T094729Z
LAST-MODIFIED:20230202T101157Z
UID:25736-1675936800-1675944000@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 9. Februar 2023 – 10:00–12:00 Uhr \nOrt: BVV-Saal im Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom.us/j/64367558348?pwd=QUhtSDFNbzZFWlpCbXk3RzZ5bk5nUT09\nMeeting-ID: 643 6755 8348 \n  \nVortrag: \nWolfgang Quapp (MLS) \nDas Frenkel-Kontorova-Modell – eine unendliche Geschichte\nAbstract: \nDas in Rede stehende physikalische Modell\, von J. I. Frenkel und T. A. Kontorova 1938 vorgeschlagen\, kann man sich als eine Kette von Pendeln vorstellen\, die untereinander linear gekoppelt sind. Es beschreibt erfolgreich Versetzungen in Kristallen und weitere Phänomene\, wird somit in der Festkörperphysik verwendet. Durch diverse Zusatzannahmen bzw. Modifikationen des ursprünglichen Ansatzes ergibt sich eine ausgedehnte Theorie\, zu der bis heute geforscht wird. Eine neue Qualität ergibt sich durch einen Grenzübergang vom Diskreten zum Kontinuierlichen\, nämlich von der Kette von Oszillatoren zu einer schwingenden Saite mit nichtlinearer Anregung. Letztere bewegt sich gemäß der sogenannten Sinus-Gordon-Gleichung\, einer bekannten Solitonen-Gleichung. Eine Solitonen-Lösung beschreibt dann unter anderem eine langlebige wandernde Störung in einem Kristall. Der Vortrag wird auf die hier angedeuteten Punkte eingehen sowie eigene Beiträge des Vortragenden zu der Theorie vorstellen. \nVita: \nWolfgang Quapp studierte ab 1966 Mathematik an der Universität Leipzig\, war dann wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Mathematik\, später am Institut für Mathematik. Die Dissertation zu der 1982 erlangten Promotion behandelte ein Thema aus der höheren Analysis. Danach orientierte sich Wolfgang Quapp fachlich um und wandte sich Anwendungen der Mathematik in der Chemie zu. Seit 1989 kooperierte er dabei mit Kollegen der Universität Gießen. Des Weiteren knüpfte er verschiedene internationale Verbindungen. Seine Veröffentlichungsliste umfasst etwa 110 Publikationen\, viele davon mit Koautoren. Im Ruhestand seit 2012 kommen noch immer wissenschaftliche Arbeiten hinzu. Wolfgang Quapp ist auch in der Lehre\, wenngleich weniger als in seiner aktiven Berufszeit\, weiterhin tätig und ist als Gutachter sehr gefragt. Seit 2022 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n 
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften/
LOCATION:Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, 10551
CATEGORIES:Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20230209T133000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20230209T153000
DTSTAMP:20260512T031055
CREATED:20230104T094956Z
LAST-MODIFIED:20230202T100935Z
UID:25741-1675949400-1675956600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\, \nOrt: BVV-Saal im Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin \nDonnerstag\, den 9. Februar 2023 – 13:30–15:30 Uhr\, \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom.us/j/61418120784?pwd=OGovWWNLcGJKTlZDdlFwemhiVXg4UT09\nMeeting-ID: 614 1812 0784\n \n  \nVortrag: \nDetlev Möller (MLS) \nGeschichte der atmosphärischen Chemie des Sauerstoffs\nAbstract: \nVor einem Vierteljahrtausend wurde das Gas Sauerstoff (O2) entdeckt: 1772 von Scheele (genannt „Feuerluft“) und unabhängig von ihm 1774 von Priestley (genannt „dephlogisticated air“). Aber erst Lavoisier erkannte durch Wiederholung aller bisherigen Experimente die grundlegende chemische Bedeutung des Sauerstoffs\, gab ihm 1780 den Namen oxygéne und baute unter Einbeziehung der gewonnenen Erkenntnisse das Fundament der „modernen“ Chemie auf. Im Vortrag wird zunächst auf die Vorgeschichte der Entdeckung des Sauerstoffs eingegangen; die Untersuchung der Gase und die Phlogiston-Theorie. Sauerstoff stand lange Zeit für die „Luftgüte“. Eudiometrie (Messung des Sauerstoffgehaltes der Luft als Güteprobe) und erste Luftanalysen spielten eine wichtige Rolle. Erste Versuche der Reaktion zwischen Sauerstoff und Wasserstoff (Cavendish\, Watt) werden vorgestellt und auf die „water controversy“ des 19. Jahrhunderts wird eingegangen. Sauerstoff existiert in der Atmosphäre auch als Ozon (O3)\, entdeckt von Schönbein im Jahr 1839. Der lange Weg bis zur Klärung seiner Konstitution (Houzeau\, Andrews\, u.a.)\, seine Eigenschaften und die Rolle in der Atmosphäre werden im Vortrag gleichfalls beschrieben. Der Vortrag geht ebenfalls auf die Themen Ozonometrie\, Ozon und Gesundheit\, Bildung und Zerfall ein. Die Irrtümer und Erkenntnisse des 19. Jahrhunderts werden gegenübergestellt. Die wichtigsten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zum Sauerstoff werden beschrieben; die Ozonschicht\, die Klimatologie des Ozons\, die Bildung bodennahen Ozons\, der Anstieg des bodennahen Ozons und die Abnahme des stratosphärischen Ozons („Ozonloch“). Abschließend wird darauf eingegangen\, wie wichtig das Wissen um die Forschung unserer wissenschaftlichen Vorgänger für gegenwärtige Forscher ist – um Irrtümer und unnötige Wiederholungen zu vermeiden sowie um die „richtigen“ Fragen zu stellen. \nVita: \nDetlev Möller studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) mit nachfolgendem Forschungsstudium und der Promotion 1972. Anschließend war er bis 1974 wissenschaftlicher Assistent an der HUB. Im gleichen Jahr wechselte er zur Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) in die Umweltforschung und begann seine Arbeiten zur Luftverunreinigung (Waldschäden) und Luftchemie (Schwefeldioxid\, Ammoniak\, Stickstoffoxide\, Niederschlagschemie und „saurer Regen“). Er gehörte zu den ersten Forschern in Europa\, die sich der Modellierung der Chemie in atmosphärischen Tropfen (Regen und Wolken) zuwandten. Ab 1989 folgten umfangreiche Forschungsarbeiten zum Ozon\, zum Wasserstoffperoxid sowie zur salpetrigen Säure und 1991 der Aufbau der wolkenchemischen Messstation auf dem Brocken\, die bis 2010 in Betrieb blieb.\nAb 1987 hielt Detlev Möller Vorlesungen an der HUB und ab 1991 an der Freien Universität Berlin (FUB). 1989 wurde er Abteilungsleiter an der AdW. Ab 1992 leitete er die Außenstelle Luftchemie der Fraunhofer-Gesellschaft in Berlin-Adlershof. 1994 erfolgte die Umhabilitation und Detlev Möller wurde Privatdozent im Bereich Meteorologie an der FUB. Zudem erhielt er einen Ruf auf die C4-Professur für Luftchemie und Luftreinhaltung an der Technischen Universität Cottbus. Er war als Gastwissenschaftler an wissenschaftlichen Einrichtungen in mehreren Ländern tätig\, so in Ungarn (1985)\, in der Sowjetunion (1989)\, in China (1998)\, in Frankreich (1999) und in Japan (2005). Er ist Alleinautor von vier Monographien und Autor verschiedener weiterer Publikationen. Seit 1997 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Außerdem gehört er der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften an.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/plenum-5/
LOCATION:Berlin Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, 10551
CATEGORIES:Plenum
END:VEVENT
END:VCALENDAR