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DESCRIPTION:Einladung zum Vortrag von Dr. Michael Schippan im Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ am 05.12.22 \nAlle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des AK „Europa- Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen. \nHerr Dr. Michael Schippan (MLS) wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten \n„Das Fenster nach Europa“- Zar Peter I. reist in sieben Jahren 1697 bis 1717 in den Westen“\nDie Sitzung findet am 05.12.22 um 14.00 Uhr in der Fa GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 statt. \nAbstract \nGemäß Francesco Algarotti (1712-1764)  wurde unter Zar Peter I. in Russland „das große Fenster nach Europa“ aufgestoßen. Das im Frühjahr 2022 – nach dem Überfall Putins vom 24. Februar –  in St.Petersburg erschienene Buch „Petr I v Germanii 1697-1717“ (639 Seiten) berichtet von den Reisen dieses Herrschers durch Territorien des Heiligen Römischen Reiches. Es ist Bestandteil einer Serie von Monographien des „Institut Peters I.“ in St.Petersburg  über Reisen des Herrschers in Europa (Petr I v Evrope)\, in der bereits über seine Aufenthalte in den Niederlanden/Österreichischen Niederlanden (Belgien)\, England\, Dänemark\, Frankreich und Österreich informiert wurde. Diese mit Diplomatie und Kriegführung – 40.000 Russen standen und kämpften 1711-1713 in Norddeutschland – verbundenen Reisen dienten dem Zaren zugleich dem Treffen mit Wissenschaftlern (G.W.Leibniz)\, Künstlern (J. Kupetzky)\, Spezialhandwerkern (Andreas Gärtner in Dresden) und journalistischen Berichterstattern (D. Fassmann). \nIn der Zeit des Nordischen Krieges (1700-1721)\, den Russland im Bündnis mit Sachsen-Polen\, Dänemark\, Hannover und Preußen gegen die bisher die Ostsee beherrschende Macht Schweden führte\, wurde das Territorium des 1721 zum Russländischen Imperium erhobenen Zarenreiches um jene Gebiete im Ostseeraum erweitert\, die jetzt im Blickpunkt der europäischen Öffentlichkeit stehen und in denen befürchtet wird\, als ein weiteres Opfer der Annexionspolitik Vladimir Putins zu gelten\, dessen an Peter dem Großen als Vorbild orientiertes Geschichtsbild ihm zum Maßstab seiner geopolitischen Vorstellungen dient.
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SUMMARY:Dezember-Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Die Dezembersitzung der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften fällt aus. \nJochen Fleischhacker (MLS) \nDemographisches Gleichgewicht. Betrachtungen zur deutschen Bevölkerungsentwicklung in Geschichte\, Gegenwart und Fragen der künftigen Entwicklungen (wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt)
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SUMMARY:Dezember-Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 8. Dezember 2022 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nZoom-Einladungslink: \nhttps://tu-darmstadt.zoom.us/j/68610370839?pwd=QWdGL2ZVQ1JkdnM0UjRleC9odWEydz09 \nMeeting-ID: 686 1037 0839 \nVortrag: \nRonald Kühne (MLS) \nNeue Ansätze in der Wirkstoffforschung: Polyprolin-vermittelte Protein-Protein-Wechselwirkungen\nAbstract: \nProlinreiche Sequenzen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Erkennungsmotiven im eukaryotischen Genom. Ihre Funktion besteht dabei darin\, in Signalkaskaden an transienten Protein-Protein-Wechselwirkungen teilzunehmen\, die durch relativ niedrige Affinität und hohe Spezifität gekennzeichnet sind.  Dabei bilden die prolinreichen Erkennungsmotive eine Sekundärstruktur\, die als linkshändige PPII-Helix bezeichnet wird und die Voraussetzung der Bindung an das Partnerprotein ist. Die Nachahmung dieser Sekundärstruktur mittels kleiner Moleküle erwies sich als äußerst schwierig und so galten diese Protein-Protein-Wechselwirkungen\, obwohl deren Bedeutung bei verschiedenen Erkrankungen erkannt wurde\, als „undruggable“. In diesem Vortrag wird ein strukturbasierter Entwurf neuartiger chemischer Bausteine vorgestellt\, der eine rationale Konstruktion selektiver niedermolekularen Inhibitoren derartiger Protein-Protein-Wechselwirkungen ermöglicht. Beispielhaft wird die Entwicklung eines Inhibitors der EVH1-Domäne von Ena/VASP-Proteinen nachgezeichnet\, die bei der Tumormetastasierung eine wichtige Funktion besitzen. Es wird gezeigt\, dass diese neuartigen Inhibitoren die Chemotaxis von invasiven Brustkrebszellen hemmen und im Zebrafisch Extravasation der Tumorzellen signifikant reduzieren. \nVita: \nDr. Ronald Kühne hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Biochemie studiert und ist dort mit einer Arbeit zur Theorie hydrophober Wechselwirkungen promoviert worden. Zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitskreis von Prof. Franke am Institut für Wirkstoffforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig\, wurde ihm im Zuge der Gründung des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie in Berlin-Buch die Leitung der Forschungsgruppe Computerchemie/Wirkstoffdesign übertragen\, die er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Jahr 2021 ausübte. Dort gelang es ihm\, computer-gestütztes Wirkstoffdesign\, experimentelle Biostrukturforschung sowie molekular- und zellbiologische Forschung themenorientiert in einer Gruppe zusammenzuführen. Ronald Kühne ist Autor zahlreicher Publikationen in angesehenen wissenschaftlichen Journalen und Verfasser mehrerer Buchbeiträge. Seit 2022 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
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DESCRIPTION:Sonia Combe (Centre Marc Bloch – Berlin\, Humboldt Universität) \nDie Loyalität zwischen Schweigen und Sprechen als soziales Verhalten von kritischen Marxisten in Gesellschaften sowjetischen Typs \n13.30 bis 16.00 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87 \nAbstract\nAus Anlass des Erscheinens der deutschen Übersetzung ihres Buches « Loyal um jeden Preis. Linientreue Dissidenten im Sozialismus » (Ch. Link Verlag 2022) hält Sonia Combe am 8. Dezember 2022 einen Plenarvortrag in der Leibniz-Sozietät. Begleitet wird der Vortrag durch eine Lesung von Auszügen aus dem Buch und einem Gespräch mit der Übersetzerin Dorothee Röseberg.\nDas Phänomen der Loyalität wird am Beispiel der sogenannten „Linientreuen Dissidenten“ analysiert. Mit diesem Oxymoron soll die Spannung zwischen Überzeugungen und Verhalten zum Ausdruck gebracht werden\, die eine Gruppe von Intellektuellen und Künstlern in der DDR charakterisierte. Die meisten dieser linientreuen Dissidenten waren Remigranten\, die dem politischen Regime als intellektuelle Stütze dienten. Sie traten innerhalb der Partei oder in Gremien wie dem Schriftstellerverband oder in der Akademie der Künste kritisch auf\, aber sie schwiegen im öffentlichen Raum\, nach außen und überlieferten der nächsten Generation eine „Ethik des Schweigens“\, mit der sie erst ganz am Ende des Regimes brachen. In der postkommunistischen Geschichtsschreibung gibt es nur wenige Studien über sie\, obwohl man die (wenn auch nur scheinbare) Stabilität der DDR erst verstehen kann\, wenn man ihre Rolle analysiert.\nDie Ergebnisse dieser Forschungsarbeit stützen sich sowohl auf die Auswertung von Archivquellen (von Partei\, Schriftstellerverband\, der Akademie der Künste\, Akademie der Wissenschaften und von Stasi-Akten) als auch auf Biografien\, Autobiografien und Romane. Schließlich wurden in den 1980er Jahren Interviews geführt\, deren Auswertung in das Buch einging. \nCV\nSonia Combe ist Historikerin der Zeitgeschichte. Sie promovierte 1981 an der Sorbonne. Bis 2017 war sie an der Université Paris-Nanterre und am CNRS tätig. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte bezieht sich auf das Verhältnis von Geschichtsschreibung und kollektiven Erinnerungen in osteuropäischen Gesellschaften. Nach dem Ende der sowjetisch dominierten Welt\, setzt sie sich mit der Umschreibung von Geschichte auseinander.\n2017 erschien ihr Buch « Ein Leben gegen ein anderes. Buchenwald und seine Nachgeschichte » (Neofelis Verlag)\, eine Reaktion auf die revisionistische Geschichtschreibung des Antifaschismus in der postkommunistischen Historiographie.\nIhre letzten Artikel (in Deutschland) sind : « Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte »  (BpB\, 6/4/2022) und « Die DDR auf der Anklagebank » (BpB\, 31/1/2022)\nHeute ist sie assozierte Wissenschaftlerin am Centre Marc Bloch (CNRS-Humboldt-Universität). \nzur Publikation: \nNeue Publikation: Sonia Combe: Loyal um jeden Preis. „Linientreue Dissidenten“ im Sozialismus. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Dorothée Röseberg. Ch. Links Verlag\, Berlin 2022 – Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (leibnizsozietaet.de)
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