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SUMMARY:Oktober-Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Swetlana Mengel (MLS) \nZur Bedeutung der sprachlich-kulturellen Situation für die Herausbildung einer Literatursprache am Beispiel Russlands zu Beginn des 18. Jahrhunderts \n(mit einem Seitenblick zum heutigen Ukrainischen)  \n Nach der bekannten tradierten Auffassung liegt der modernen russischen Standardsprache ein System von Normen zugrunde\, welches in der Russischen Grammatik M.V. Lomonosovs (1755) als eine gewisse Kombination von russischen und kirchenslavischen Elementen erstmalig kodifiziert wurde. \nDer Lomonosovschen Grammatik ging jedoch eine ganze Reihe von Versuchen voraus\, die die Herausbildung einer „neueren russischen Literatursprache“ anstrebten\, um die besondere sprachlich-kulturelle Situation in Russland am Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts\, die ihren Niederschlag in der Schriftlichkeit des 11. bis 17. Jahrhunderts fand\, zu überwinden. Eine besondere Rolle spielten hingegen die Bemühungen ausländischer Gelehrter und ihre alternativen\, sich auf westeuropäische philologische und pragmatische Traditionen stützenden\, grammatischen Konzepte. Zu berücksichtigen ist dabei auch\, dass die Voraussetzungen für eine Literatur- bzw. Standardsprache nicht allein durch das Erstellen von entsprechenden Grammatiken\, sondern auch durch das Vorhandensein vergleichbarer Textproduktion und des Mediums für ihre Verbreitung erfüllt sind. \nDem Beitrag ausländischer Gelehrter zur Herausbildung der „neueren russischen Literatur-sprache“\, der bereits am Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts in diesem Zusammenhang geleistet wurde\, widmet sich der vorliegende Vortrag. Dabei wird anfangs zur Verdeutlichung des Begriffs der sprachlich-kulturellen Situation und ihrer Besonderheit in Russland zu Beginn des 18. Jh. ein kurzer Blick auf das moderne Ukrainische und seine Entstehung im Vergleich zum Russischen geworfen. \nProf. Dr. Swetlana Mengel \nE-Mail: swetlana.mengel@slavistik.uni-halle.de\nHomepages: [1] http://www.slavistik.uni-halle.de/mitarbeiterinnen/44287_64610/; [2] http://www.forschung-sachsenanhalt.de/index.php3?PHPSESSID=cvg05oavgdora8s9acg3l3e254&option=menu_suchanzeige&reset=empty&menu_r_search=Swetlana+Mengel \nProfessorin für Slavische Philologie / Sprachwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (em.) \nForschungsschwerpunkte: \n\nAlternative Konzepte westeuropäischer Grammatikschreiber und Übersetzer zu russischer (Standard)Sprache im 17. und frühen 18. Jahrhundert\nSlavische Übersetzungen hallescher Pietisten im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts\nAllgemeine und slavistische Theorie der Wortbildung\, Wortbildungsnorm und ihre Erscheinungsformen\, Wortbildungssynonymie\nEntwicklung der slavischen Schrift- und Standardsprachen in ihren Besonderheiten; Normierungsprozesse auf der Textebene; Probleme der Bibelübersetzungen aus dem Griechischen ins Altkirchenslavische\nEntwicklung und Besonderheiten der russischen Sprache in der Diaspora\nRussisch in interkultureller Kommunikation. Zertifizierung der Sprachkenntnisse\n\nPublikationen:  \nüber 110 Publikationen. Darunter: 11 Bücher (Monographien und Editionen)\, mehrere Beträge in Zeitschriften der internationalen A-Kategorie (INT1: Russian Linguistics\, Voprosy jazykoznanija u.a.) und B-Kategorie (INT2: Zeitschrift für Slawistik u.a.) sowie Lexikonartikel (z.B. in Handbooks of Linguistics and Communication Science – HSK) \nHerausgebertätigkeit:  \nSchriftenreihe „SLAVICA VARIA HALENSIA“\, LIT-Verlag\, Münster – Hamburg – London  (mit A. Richter); insgesamt 12 Bände (s. unter http://www.slavistik.uni halle.de/publikationen/) \n\nweitere Herausgaben im Universitätsverlag der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (s. Homepage [1]-[2])\n\n Mitgliedschaften\, Gremienarbeit und weitere Aktivitäten: \n\nMitglied der Kommission für slawische Wortbildung beim Internationalen Slawistenkomitee\nDirektorin des Halleschen Zertifizierungszentrums für Russisch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
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SUMMARY:Oktober-Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Die Sitzung findet als Zoom-Videoveranstaltung statt. Die Einwahldaten sind folgende: \nEinladungslink: https://tu-darmstadt.zoom.us/j/61558208091?pwd=QUZaaUVOUGNRTnRPRDFsaVJjYTQ0UT09 – Meeting-ID: 615 5820 8091\n\nVortrag:\nMatthias Deutsch (Agora Energiewende): \n12 Thesen zu Wasserstoff und seine Bedeutung für die Energiepolitik\nAbstract: \nDer russische Angriff auf die Ukraine hat eine Zeitenwende in Europa eingeläutet\, die auch für die Energiepolitik folgenreich ist. Die Preise für fossiles Gas haben ungekannte Höhen erreicht\, was spürbare Auswirkungen für Haushalte und die Wirtschaft hat. Es ist unklar\, wie hoch die Kosten und das Niveau der Versorgung mit Erdgas in Europa künftig sein werden. Damit kommt weitere Bewegung in die Diskussion um grünen Wasserstoff\, der mittel- und langfristig fossiles Gas ersetzen kann\, heute aber noch größtenteils daraus hergestellt wird. \nKlar ist: Für das Ziel der Klimaneutralität 2045 in Deutschland werden erhebliche Mengen an grünem Wasserstoff benötigt. Die hohen Gaspreise haben Auswirkungen auf den Weg dorthin: Bisher galt fossiler Wasserstoff mit CO2-Abscheidung als schnell skalierbare Brückentechnologie. Dieser Weg ist deutlich teurer geworden und grüner Wasserstoff ist relativ betrachtet schneller wettbewerbsfähig. Damit ist der Hochlauf von erneuerbarem Wasserstoff dringender denn je. Die neuen Verhältnisse verlangen umso mehr den Fokus auf No-Regret-Anwendungen\, die nur unter Einsatz von grünen Molekülen klimaneutral werden können. Mit den 12 Thesen zu Wasserstoff sollen evidenzbasierte Einschätzungen geliefert werden\, um damit die Vielfalt an Studien zu Wasserstoff in einem konsistenten Rahmen zu diskutieren. \nVita: \nMatthias Deutsch arbeitet als Programmleiter Wasserstoff bei Agora Energiewende und hat mehr als 14 Jahre Erfahrung im Energiesektor. Seine vorherige Arbeit bei Agora umfasste die Themen Klimaneutralität\, Sektorkopplung Strom-Wärme und Speicher. Er war acht Jahre bei der Prognos AG als Berater mit den Schwerpunkten Erneuerbare Energien\, Energiebedarf und Gasnetzentwicklung tätig und hat Unternehmen\, Verbände und Regierungsstellen in Deutschland und im internationalen Bereich beraten. Zuvor hat Matthias Deutsch an der Hertie School of Governance und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin gearbeitet. Nach seinem Studium des Technischen Umweltschutzes an der TU Berlin hat er an der University of Maryland School of Public Policy\, USA\, im Bereich Energie- und Umweltpolitik promoviert.
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SUMMARY:Oktober Plenum: Kolloquium zur Verleihung des Wiener-Schmidt-Preises an Klaus Fuchs-Kittowski und Horst Völz
DESCRIPTION:Plenum in Kooperation mit der Gesellschaft für Kyberrnetik \nKolloquium zur Verleihung des Wiener-Schmidt-Preises an Klaus Fuchs-Kittowski und Horst Völz \nVortrag von Prof. Dr. Vincent Brannigan \nDisaster on the Man-Machine Interface: The Importance of Cybernetics\nHumans are the tool making animals. In particular we can make tools that kill us. While sometimes\, as with weapons\, this is the intention\, more often it is consequence of the tool and how it is used. From the code of Hammurabi we have recognized the need to control such creations. But the failure to control is the core of cybernetic disasters. From the TITANIC to the 737 MAX\, humans of great skill have created lethally defective machines. Only by careful analysis of such failures can we improve our human understanding of this problem. Prof. Fuchs-Kittowski has contributed greatly to the understanding of the human machine interface and helps point the way forward. \nWir Menschen sind Tiere\, die Werkzeuge herstellen. Vor allem können wir Werkzeuge herstellen\, die uns töten. Manchmal ist dies\, wie bei Waffen\, beabsichtigt\, häufiger ist es die Folge des Werkzeugs und seiner Verwendung. Seit dem Gesetzbuch von Hammurabi wissen wir\, dass wir solche Kreationen kontrollieren müssen. Aber das Versagen der Kontrolle ist der Kern der kybernetischen Katastrophen. Von der TITANIC bis zur 737 MAX haben Menschen mit großem Geschick tödlich fehlerhafte Maschinen geschaffen. Nur durch eine sorgfältige Analyse solcher Fehler können wir unser menschliches Verständnis für dieses Problem verbessern. Prof. Fuchs-Kittowski hat viel zum Verständnis der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine beigetragen und hilft damit\, den Weg in die Zukunft zu weisen. \nZur Person: \nVincent Brannigan (Prof. Dr. jur.) ist Professor Emeritus an der Clark School of Engineering at the University of Maryland College Park Maryland USA. Seine Arbeit befasst sich hauptsächlich mit der sozialen Kontrolle von Technologien. Dabei arbeitet er international in vielen Bereichen des Rechts und der Technik. Ein Hauptaugenmerk seiner Forschung liegt auf Sicherheitsvorschriften. Zu seinen Projekten gehören Waldbrände\, Vulkane und Flugsicherheit\, Untersuchungen nach Katastrophen\, leistungsbezogene Vorschriften\, Befehl und Kontrolle bei Notfallevakuierungen\, Risiko-Nutzen-Analysen bei der Krebsvorsorge\, Ethik im Ingenieurwesen\, Produktsicherheit sowie das Zusammenspiel von Produkthaftung und staatlicher Regulierung. Er war Gastdozent an deutschen und britischen Universitäten und forscht weiter an neuen Technologien. \nanschl. Podiumsdiskussion mit Kirsten Bock\, Annette Grathoff\, Hans-Jörg Kreowski und Siegfried Piotrowski \nLaudationes/Ehrungen: Klaus Fuchs-Kittowski und Horst Völz \n 
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät: Sprache – Diskurse – Meinungsbildung
DESCRIPTION:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät\nSprache – Diskurse – Meinungsbildung\nEinladung und Programm \nMaterial zur Jahrestagung (mit Abstracts und CV der Referentinnen und Referenten) \nEs besteht auch die Möglichkeit einer online-Teilnahme. \nmit Beiträgen von: \nGerda Haßler (Potsdam\, MLS): Das Thema Sprache und Meinungsbildung in der Geschichte Berliner Akademie und in der heutigen Sprachwissenschaft \nMartin Reisigl (Wien): Meinungs- und Wissensformation im Diskurs – Eine diskurshistorische Annäherung \nOttmar Ette (Potsdam\, MLS): Die Tropen der Diskurse und die Diskurse der Tropen. Zur Erfindung und Findung der Amerikas \nJürgen Erfurt (Frankfurt am Main/Berlin\, MLS): Über legitime Sprache und sprachliche Legitimität \nMartina Drescher (Bayreuth): Meinungsbildung durch Gerüchte? Eine diskursanalytische Fallstudie zum Covid-19-Diskurs aus Kamerun \nMonika Schwarz-Friesel (TU Berlin): Toxische Sprache und geistige Gewalt. Wie judenfeindliche Denk- und Gefühlsmuster seit Jahrhunderten unsere Kommunikation prägen \nMichael Thomas (Berlin\, MLS): Das Schweigen der Männer und die hilflose Soziologie. Politische Diskurse\, Leitbegriffe und wissenschaftliche (Selbst-)Begrenzungen in Zeiten des Umbruchs \nConstanze Spieß (Marburg): Populistischer Sprachgebrauch an der Grenze zu sprachlicher Gewalt – Zur Debattenpraxis im deutschen Bundestag (nur nachmittag) \nDorothée Röseberg (Halle/Berlin\, MLS): Kulturmuster als Heuristik zwischen Sprache\, Diskurs und sozialer Praxis. Das Beispiel „formation de la raison“
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