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SUMMARY:September-Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Christa Luft (MLS) \n„Grund und Boden – keine Ware wie jede andere. Vorschläge für eine soziale Bodenordnung“ \nDer Boden ist keine Ware wie jede andere\, kein normales Konsumgut. Er ist begrenzt verfügbar\, nicht beliebig reproduzier- oder vermehrbar. Wie Luft und Wasser ist er ein Grundlebensmittel und damit unentbehrlich für jeden Menschen. Die Crux: Seine Verfügbarkeit ist begrenzt\, das Privateigentum daran aber nicht. Angesichts der zerstörerischen gesellschaftlichen Wirkungen ist das ein nach Auflösung drängender Widerspruch. Dass der Boden privat sein muss\, ist nicht naturgegeben\, es ist in Gesetzen niedergeschrieben\, und die sind von Menschen gemacht und können geändert werden. Für eine neue\, eine gemeinwohlorientierte Bodenordnung werden Vorschläge unterbreitet. \n Christa Luft ist Diplomökonomin. Sie lehrte an der Berliner Hochschule für Ökonomie und war dort zuletzt Rektorin. Einige Jahre arbeitete sie in Moskau an einem Internationalen Ökonomischen Forschungsinstitut.  Im Wendeherbst 1989 wurde sie in die Regierung Modrow berufen und mit dem Bereich Wirtschaft betraut. Nach Abwicklung der HfÖ anno 1991 wirkte sie als  Dozentin in Weiterbildungsinstituten und als freischaffende Publizistin. Von 1994 bis 2002 gehörte sie als direkt gewählte Abgeordnete dem Deutschen Bundestag und dessen Wirtschaftsausschuss an. Sie ist Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften  und des Kuratoriums der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät.
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SUMMARY:September Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Michael Krautblatter (MLS) \nOrt: Mohrenstraße 40/41\, Raum 415 \nAlpine Naturgefahren im Klimawandel und Perspektiven der Vorhersage \nAbstract: \nAlpine Naturgefahren haben schon heute eine erhebliche ökonomische und sicherheitstechnische Bedeutung im Alpenraum. Verschiedene Prozesse die zu Alpinen Naturgefahren führen\, nehmen in den letzten Jahrzehnten an Intensität und Häufigkeit deutlich zu. Dies ist insbesondere auf häufigere Starkniederschlagsereignisse und die Veränderung hochalpiner Geosysteme durch Gletscher- und Permafroständerungen zurückzuführen. Im Vortrag werden die Veränderungen der Gletscher- und Permafrostsysteme (am Beispiel von Zugspitze und Ötztal) sowie von Steinschlägen\, Murgängen und Felsstürzen beleuchtet. Anhand einer viertausendjährigen Murgangchronologie am Plansee (Österreich) wird gezeigt\, dass in den letzten einhundert Jahren die Häufigkeit von Murgängen um ein Mehrfaches zugenommen hat. Mit Hilfe von Fels-Eis-mechanischen Modellen\, die auf Temperaturen reagieren\, werden Versuche unternommen\, zukünftige Entwicklungen von Felsstabilitäten zu modellieren. Im Projekt AlpSenseRely werden Vorhersagetechniken entwickelt\, um alpine Naturgefahren besser vorhersehen zu können. Ein prominentes Objekt dabei ist der Hochvogel in den Allgäuer Alpen\, an dem umfangreiche Mess- und Sendetechnik für den Alpenraum erprobt wird. \nVita: \nMichael Krautblatter bekleidet die Professur für Analyse\, Monitoring und Frühwarnung von Hangbewegungen an der TU München. Er studierte Geographie und Geologie an den Universitäten Passau\, Erlangen und Durham (UK). Anschließend forschte er an den Universitäten Erlangen\, Oxford (UK) und Bonn und promovierte 2009 in Bonn mit Auszeichnung über Permafrost in alpinen Felswänden und deren Destabilisierung. Als Dozent in der Geomorphologie- und Umweltforschungsgruppe in Bonn baute er die „PermaSlope“ Doktoranden-Gruppe auf und etablierte ein Gefrierlabor. Michael Krautblatter untersucht seit 2004 Naturgefahren\, Hangbewegungen und Permafrost­systeme. Zentrale Themen sind die nicht-invasive Quantifizierung und das Monitoring von Permafrost in instabilen Fels- und Lockergesteinshängen\, die Quantifizierung von Magnitude\, Frequenz und Interkonnektivität von Hangbewegungen sowie die Vorhersage von Hangbewegungen basierend auf Schwellenwerten\, mechanischen Modellen und Systemverständnis. Theorie-\, Feld-\, Labor- und Modell-basierte Forschungen werden gegenwärtig in internationalen Projekten in den Alpen und der Arktis durchgeführt. Die Hangbewegungsgruppe der TU München\, in die Michael Krautblatter stark involviert ist\, erforscht kurz-\, mittel- und langfristige Vorhersagemöglichkeiten für alpine Hangbewegungen.
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CATEGORIES:Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
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SUMMARY:September-Plenum
DESCRIPTION:Vortrag von John Erpenbeck (MLS) / Werner Sauter (MLS) \n„Kann man Werte wirklich trainieren?“ Vorstellung einer Buchpublikation \nZum Thema Werteentwicklung\, Wertetraining: \nWir leben in einer Wertegesellschaft. Wir erleben mit Erstaunen und manchmal mit Entsetzen\, wie die Wertegesellschaft die Wissensgesellschaft – geprägt von durchgreifender Digitalisierung\, Wissensexplosion und Bildungsexpansion – aushebelt\, überrollt\, dominiert und zuweilen ins Absurde abdrängt. Nationalistisch begründete Werteurteile bremsen massiv den Welthandel. Illiberale Werteorientierungen ruinieren demokratische Grundsätze. Kriegsbegeisterung\, Hass und Identitäres feiern Urständ. Subjektivistische Wertehaltungen erzeugen Kriegsgefahr. Gleichzeitig entwickeln sich aber auch neue\, positive Werteeinstellungen in Bereichen wie Ökonomie\, Ökologie\, Politik und Menschenrechte.\nAll unser rasend wachsendes Wissen\, alle erfolgreich wachsenden Wissenschaften können keine Antworten darauf geben\, wie unsere Zukunft aussehen wird. Es gibt keinen Wertekompass zur Zukunft. Über je mehr Wissen wir verfügen\, desto wichtiger werden Werte\, um in dieser Überfülle Fakten zu finden und Entscheidungen zu treffen. Die Wertegesellschaft ist von größerer Mächtigkeit als die Wissensgesellschaft.\nWerte lassen sich als Ordner der Selbstorganisation individuellen und sozialen menschlichen Handelns beschreiben. Das erlaubt es\, die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften als Geschichte von Werteauseinandersetzungen zwischen Klassen\, Völkern\, Nationen und ihren Traditionen\, Kulturen\, Weltanschauungen oder Religionen zu begreifen. Damit lassen sich Wege gezielter Werteentwicklung in Gesellschaft und Wirtschaft auf der Ebene von Individuen wie auf der von Teams\, Unternehmen und Netzwerken beschreiben. Es werden Möglichkeiten der Werteentwicklung in Arbeitsprozessen in Unternehmen und Organisationen\, im Coaching und Mentoring\, in spezifischen Trainings wie durch Bildung und Weiterbildung erfasst.\nDass wir in einer Wertegesellschaft leben hat zumindest drei Konsequenzen:\n(1) Informationen\, Erkenntnisse sind wahr oder falsch: Werte sind niemals wahr oder falsch. Sie sind Handlungen und Situationen angemessen – oder auch nicht. Das lässt sich erst nach deren Wirksamwerden entscheiden.  Wer behauptet\, über wahre Werte zu verfügen\, will sie durchsetzen\, oder betrügen.\n(2) Grundwerte sind inkommensurabel\, untereinander nicht zu vergleichen\, etwa ethische und politische Werte.\n(3) Die Verinnerlichung\, die Interiorisation von Werten\, ihre Umwandlung in eigene Emotionen und Motivationen wird zum Zentrum jeder gezielten Werteentwicklung\, jedes Wertetrainings\, ohne sie sind Werte wertlos. \nJohn Erpenbeck ist Mitglied der Leibniz Sozietät seit ihrer Begründung – sicher nicht das aktivste Mitglied\, aber ebenso sicher eines der vom Sinn und der Mission der Sozietät am überzeugtesten.\nErpenbeck lehrt Wissens- und Kompetenzmanagement an der Steinbeis Universität Berlin/Herrenberg. Er studierte Physik mit der Spezialisierung Biophysik und arbeitete zunächst als Experimentalphysiker am Institut für Biophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ministerium für Wissenschaft und Technik im Bereich Kernforschung/ Kosmosforschung. Fast zwei Jahrzehnte war er anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR im Bereich von Prof. Herbert Hörz\, befasst mit den Schwerpunkten philosophische\, historische und wissenschaftstheoretische Probleme der Psychologie kognitiver\, emotional-motivationaler und volitiver Prozesse.\n1978 wurde er Dr. sc. phil. 1984 wurde er zum Professor ernannt. Ab 1991 war er an der Förderungsgesellschaft wissenschaftlicher Neuvorhaben mbH der Max-Planck-Gesellschaft mit dem Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie tätig. 1993 bis 1994 ging er als Research Professor an das Center for Philosophy of Science in Pittsburgh\, danach war er Professor an der Universität Potsdam im Bereich von Prof. Hans-Peter Krüger.\nVon 1998 bis 2007 war er im Projekt Lernkultur Kompetenzentwicklung (ABWF/QUEM) wissenschaftlich und leitend aktiv. Seit 2007 hat er den Lehrstuhl Wissens- und Kompetenzmanagement an der SIBE im Verbund der Steinbeis-Hochschule Berlin inne.\nGemeinsam mit Prof. Dr. Volker Heyse hat er die Kompetenzerfassungs-Systeme KODE® und KODE®X entwickelt\, zusammen mit Roman Sauter sowie Prof. Dr. Werner Sauter die Werteerfassungs-Systeme KODE®W sowie ValCom®. Zusammen mit letzterem\, ebenfalls Mitglied unserer Sozietät\, hat er seit 2018 zu den Themen Wertungen\, Werte\, Wertemessung\, Werteentwicklung\, Wertetraining 6 Bücher verfasst und auch diesen Vortrag abgestimmt. \n 
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SUMMARY:AK Europa
DESCRIPTION:Alle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen. \nFrau Prof. Dr. Swetlana Mengel (MLS) wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten: \n“Mentalität-Konzept-Sprache. Ein Analysebogen von der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts zur kognitiven Linguistik. Am Beispiel der Selbst- und Fremdbenennungen bei den Slaven (mit einem speziellen Hinblick zu Russland und Ukraine)“.\nDie Sitzung findet am 19.09.22 um 14.00 Uhr in der Fa. GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Straße 207 statt. \nAbstract: \nIn dem Vortrag wird ein Versuch unternommen\, den Fokus auf das Verständnis und Selbstverständnis Europas und seiner Bewohner in ihrer Mentalität\, Kultur und Geschichte aus der sprachwissenschaftlichen bzw. sprachlichen Sicht zu legen\, und zwar am Beispiel der Selbst- und Fremdbenennungen in der Slavia – einer der zahlreichsten europäischen Völkergruppe\, die in ihrer Bedeutung angesichts aktueller und vergangener politischer Ereignisse\, Revolutionen\, Kriege u.ä. im europäischen Kontext durchaus nicht zu unterschätzen ist.\nNach einer vereinfachten überblicksartigen Darstellung allgemeiner theoretischer sprachwissenschaftlicher Grundlagen\, in der es versucht wird\, einen Bogen von Humboldtscher Sprachphilosophie zur modernen kognitiven Linguistik zu schlagen\, konzentriert sich der Vortrag auf die Verfahren und Benennungsmuster in ihrer mentalitätsabhängigen und kulturell sowie geschichtlich bedingten Beschaffenheit\, die in Selbst- und Fremdbenennungen der Slaven zum Einsatz kommen\, um diese anschließend – rückblickend auf aktuelle politische Ereignisse und den von Putin entfachten vermeintlichen „Brüderkrieg“ in Europa – noch einmal in Hinblick auf Russland und Ukraine zu demonstrieren\, bevor das Fazit zur Problematik des Vortrags gezogen wird.
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