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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt nach langer Unterbrechung zu seiner nächsten Sitzung als Präsenzveranstaltung ein. \nZeit: Freitag\, 6. Mai 2022\, 14.00 – 16.30 \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Balkonsaal (1. Etage) \nGesellschaftsanalyse im Allgemeinen und speziell zu Transformation oder sozialem Wandel ist von den aktuellen Konflikten und dem Krieg in der Ukraine betroffen und herausgefordert. Das gilt auch für den Arbeitskreis. Zugleich zeigt sich auch mit den grundlegend veränderten ökonomischen und politischen Konstellationen wie gleichfalls zugespitzte Herausforderungen gesellschaftlicher\, globaler Entwicklung\, dass schon lange drängende Fragen der zukunftsfähigen menschlichen Existenzweise ihre Relevanz über diesen Krieg hinaus behalten. Wie ist ein friedliches\, ein nachhaltiges Leben auf diesem Planeten möglich? \nDas ist eine sehr allgemeine Formulierung für Fragen sehr unterschiedlicher und breit gefächerter Zukunftsdebatten unter Leitbegriffen wie Transformation\, Postwachstum\, Degrowth oder auch Postkapitalismus\, Neosozialismus etc.. \nFrank Adler (MLS) hat mit seinem kürzlich erschienenen Buch \n„Wachstumskritik\, Postwachstum\, Degrowth. Wegweiser aus der (kapitalistischen) Zivilisationskrise“ \neinen umfassenden Überblick über die vielfältigen Strömungen\, über die unterschiedlichen Diskurse und Szenen vorgenommen. Er wird das Buch entlang u. a. folgender Fragen vorstellen: Was ist die zentrale Idee von Postwachstum/Degrowth und seine Spezifik gegenüber anderen Ansätzen einer sozialökologischen Transformation? Welche Antworten auf die Risiken der kapitalistischen Spätmoderne\, welche Alternativvisionen\, Wege und Strategien werden vorgeschlagen? Wie hat sich der wachstumskritische Diskurs seit den 1960er Jahren entwickelt? \nWas wird „von links“ kritisiert an PW/D? Welche politischen Chancen könnte dieses Konzept haben – Ansatzpunkte\, Widerstände\, Akteure\, Allianzen…? \nDer ca. 40minütigen Buchvorstellung schließt sich als Einsteuerung in die Diskussion  ein Kommentar von Frank-Thomas Koch (BISS e.V.) an. \nInformationen zum Buch und ausführliche Leseproben unter \nhttps://www.oekom.de/buch/wachstumskritik-postwachstum-degrowth-9783962383640. Rezensionsexemplare sind über presse@oekom.de erhältlich. \nIm Anschluss an die Buchvorstellung soll ein kurzer Austausch über mögliche weitere Sitzungen und über anstehende Vorhaben des Arbeitskreises erfolgen. \n  \nDr. Michael Thomas \n 
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SUMMARY:Mai-Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Mai-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät \n12. Mai 2022 – 9.30 bis 11.30 Uhr \nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche Mai-Sitzung am 12. Mai 2022 in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr als ZOOM-Meeting durch zum Thema: \nHantaviruses: a story of (not only) mice and men\nZoom-Daten: \nhttps://tu-darmstadt.zoom.us/j/61394646405?pwd=d0kzWWk2b3JyMHV6TWZPN25TOFUxdz09 \nMeeting-ID: 613 9464 6405 \nBitte beachten Sie die veränderte Anfangszeit. \nVortragender: Dr. Boris Klempa (MLS) \nAbstract: \nHantaviruses are emerging zoonotic viruses. Their reservoir hosts are small mammals\, particularly rodents. Virus transmission to humans occurs via inhalation of aerosolized rodent urine\, saliva\, and feces. Hantaviruses cause two human diseases\, “Hemorrhagic Fever with Renal Syndrome” (HFRS) in Asia and Europe and “Hantavirus Cardiopulmonary Syndrome” (HCPS) in the Americas with case fatality rates of up to 35–50%. \nNumerous new hantavirus discoveries occurred during the last 15 years. Consequently\, the dogmatic view on hantaviruses as rodent-borne viruses had to be re-considered because most of the newfound hantaviruses were found in non-rodent hosts such as shrews\, moles\, and even bats. \nSignificant epidemiological findings were obtained also in Europe. Sochi virus has been recently identified as a new genotype of the Dobrava-Belgrade hantavirus species (DOBV) which causes life-threatening HFRS cases in the Black Sea coast area of the European part of Russia. DOBV is the most virulent hantavirus in Europe which is hosted by several species of the genus Apodemus. Phylogenetic analyses and in vitro experiments showed that genetic reassortment of the genomic segments\, well known for influenza for viruses\, most likely occurred during DOBV evolution. \nAlthough several important chapters have been added during the last decades\, it is obvious that the story of hantaviruses is not over. Hantaviruses remain to be a serious health threat for humans\, leading to fatal diseases. \nVita: \nBoris Klempa\, DSc. (1976) is an internationally recognized expert in the field of molecular evolution and ecology of zoonotic viruses transmitted to humans from small mammals and ticks. He is currently affiliated as a principal investigator and head of Department of Virus Ecology at the Institute of Virology\, Biomedical Research Center of the Slovak Academy of Sciences in Bratislava. \nHe studied biology at the Comenius University in Bratislava. He then obtained his PhD at the Humboldt University in Berlin in 2004 where he worked at the Charité Universitätsmedizin under the supervision of Prof. Dr. Detlev H. Krüger. \nHis particular interests are molecular evolution and epidemiology of hantaviruses\, important human pathogens causing hemorrhagic fever with renal syndrome. He started this research during his time at the Institute of Virology\, Charité Universitätsmedizin where he altogether spent 18 years. He was involved in discoveries of the first hantaviruses from Africa and is recognized for his pioneering work in the field of identification of new hantaviruses in non-conventional hosts such as shrews\, moles\, or bats. He also significantly contributed to molecular epidemiologic characterization of hantaviruses in Central Europe and Russia.
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SUMMARY:Mai-Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Teresa Valiente Catter (MLS) \nImaynataq yachachkanchik. Imaynataq yachachichkaniku. Lernen und Lehre in indigenen Quechua-Gemeinschaften Perus“ \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 86\, 12587 Berlin\, Historischer Ratssaal \nModeration: Kerstin Störl \nAbstract \nDie UNESCO hat das Jahrzehnt 2022-2032 zur Dekade der indigenen Sprachen erklärt. Seit ca. 45 Jahren wird mit indigenen Bevölkerungsgruppen in lateinamerikanischen Ländern die interkulturelle zweisprachige Erziehung\, IZE\, durchgeführt. Am Beispiel von Peru wird ein Prozess beleuchtet\, dessen Wurzeln im 16. Jahrhundert. liegen. Zur Durchsetzung der Hispanisierung und der Christianisierung sollten damals im Rahmen der Kolonialpolitik die lokalen Sprachen verdrängt bzw. die kulturellen Gewohnheiten umgestellt werden. Im 21. Jahrhundert befürwortet die Sprachenpolitik die systematische Verwendung sowohl der indigenen Muttersprache als auch des Spanischen im Lehr- und Lernprozess durch die IZE. Die Anwendung dieser Methode soll zur Beseitigung des Analphabetismus\, zur Förderung der Zweisprachigkeit\, zur Entwicklung der indigenen Sprachen\, zur Erhaltung der kulturellen Identität und zum Ausbau des interkulturellen Verständnisses beitragen. Faktisch ist allerdings ein allgemeiner Rückgang der indigenen Sprachen zu Gunsten der spanischen Sprache festzustellen. Hat die IZE versagt? Welche Sichtweisen sind unberücksichtigt geblieben? Welche Perspektiven hat die IZE? Das sind Kernfragen in der aktuellen Diskussion\, nicht nur für Peru\, sondern für alle modernen multikulturellen Gesellschaften im globalen Kontext. \n  \nCV   \n Dr. Teresa Valiente Catter. Promotion an der Freien Universität Berlin im Fach Anthropologie mit Schwerpunkt Andine Ethnologie (Altamerikanistik). Bildungsberaterin in Projekten der internationalen Zusammenarbeit (GTZ/GIZ und EU) im Bildungsbereich im Zusammenhang mit zweisprachigen interkulturellen Erziehungsprojekten. Lehrbeauftragte im Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin mit Schwerpunkt indigene Sprachen und Kulturen und an der FH-Bielefeld mit Schwerpunkt Bildung im interkulturellen Vergleich. Forschungsschwerpunkt: indigene Kindheit im Bildungsbereich\, andine Ethnographie\, Interkulturalität\, indigene Sprachen. Leiterin der Quechua-Forschungsgruppe „Rimasqa Rimana“ an der Freien Universität Berlin und seit 2021 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \nPublikationen (Auswahl) \nIn Edition 2022: \nFriedrich der Große\, Estéban Quispe Chambi und das Wunder der Kartoffelknolle. In: Berührungen zwischen Lateinamerika und Deutschland – ein interdisziplinärer Streifzug. Herausgegeben von Kerstin Störl und Sandra Wolf. Peter Lang Verlag. \nIn Edition 2022: \nOf monsters\, barbarians and hapiyñuñu in Peru – Early colonial period. Anthropological perspective of concepts. In: Embodiment and Representation. Papers of the Workshop of International Networking „Embodiment and Representation“\, University of Vienna / Leibniz Society of Sciences Berlin. Herausgegeben von Kerstin Störl. Peter Lang Verlag \n2021: Poder y niñez andina en la perspectiva de fuentes coloniales entre 1540 y 1620. (Power and Andean childhood in the sight of colonial sources between 1540 and 1620). In: García Palacios\, Mariana und Teresa Valiente Catter (Koordinierung): Imágenes\, voces y prácticas de la niñez en América Latina: perspectivas antropológicas sobre procesos y experiencias del pasado y del presente. Indiana 38.1: 19 – 50. Berlin: Iberoamerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz. \n2019: Kinder in der Migration. Nach Berlin bin ich nur zu Besuch gekommen …. Und bin hier geblieben. In: Anna Waramkoska & Mehmet Öztürk (Hrsg.) Man hat Arbeitskräfte gerufen\, … es kamen Schriftsteller. Band 2: Geschichte und Geschichten: S. 221 – 232. Berlin: Peter Lang Verlag. \n2019: Comunicación\, rivalidad y reciprocidad en la región andina. El kasarasiri en la zona del lago Titicaca en el Perú. En: Teresa Valiente Catter\, Kerstin Störl & Eva Gugenberger (eds.): La reciprocidad entre lengua y cultura en las sociedades andinas. Berlin: Peter Lang Verlag. \n2019: Experiencia(s) extrema(s) andina(s). Rumita\, yakuta\, allpata ima qachachiyaspam purin. ¡Lliwta!. Indiana 36.1. Berlin: Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz. \n2016: Tinkuy. Encuentro de contrarios o diferentes. Una mirada en las fuentes. En: Teresa Valiente Catter & Cristina Villari (organizadoras) Dossier: Culturas y lenguas en contacto: Dinámicas culturales y lealtad lingüística entre quechua y castellano en la región andina.  Indiana 33.1:  199-222. Iberoamerikanisches Institut. Preußischer Kulturbesitz.  Berlin: Gebr. Mann Verlag. \n2016: (mit Michael Dürr): Bilingual Intercultural Education in the Andes. In: Sustaining Indigenous Knowledge: Learning Tools and Community Initiatives for Preserving Endangered Languages and Local Cultural Heritage\, edited by Erich Kasten and Tjeerd de Graaf 2013: 249-258. Fürstenberg/Havel: Kulturstiftung Sibirien. 2013. \n2015: (mit Wolfgang Küper): „Das Bildungssystem Ecuadors unter besonderer Berücksichtigung der Interkulturellen Zweisprachigen Erziehung“. In: Verónica Oelsner\, Claudia Richter (Editoras): Bildung in Lateinamerika. Strukturen\, Entwicklungen\, Herausforderungen. Editorial Wachsmann\, 2015: 119-142. Münster – New York. \n2013: Representación y liderazgo: apreciación antropológica de dos procesos de consulta popular. En: Sabine Speiser (editora) (2013): Representatividad y legitimidad de organizaciones y representantes indígenas. Un debate abierto: pp.90-113. Cooperación Alemana\, BMZ; Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit\, GIZ. Quito\, Ecuador. \n2012: Intercultural bilingual education in Nicaragua: Use of languages\, a model for contextualisation and improving the quality of educacion. UNESCO-International Review of Education. Vol. 57\, Issue 5 (2012); page 721-735. 2013. \nhttp://www.springerlink.com/content/0187028864726330/fulltext.pdf \n2008: (Mitautorin) Die Welt in unserer Schule. Globales Lernen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung  in der Ganztagsschule. Handout zur Fachtagung  am 24. September 2008 in Berlin. Aus der Praxis für die Praxis. ASET e.V. In Kooperation mit DED-Schulprogramm Berlin\, EPIZ Berlin\,  Servicestelle BnE – Programmwerkstatt und Serviceagentur Ganztägig Lernen. Berlin. \n2005 (mit Utta von Gleich): Interkulturelle Zweisprachige Erziehung im vielsprachigen und plurikulturellen Ecuador. In: Ecuador. Welt der Vielfalt\, 2005: 137-156. Edition Länderseminare. Horlemann Verlag. Bad Honnef. \n2001 (Herausgeberin\, mit Wolfgang Küper) Adult Education in Afrika und Latin America. Intercultural Experiences in a Multicultural Encounter. Lima. \n  \n 
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DESCRIPTION:Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin  \nAm 12. Mai 2022 findet in Übereinstimmung mit § 10 des Statuts eine Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin statt. \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 86\, 12587 Berlin\, Historischer Ratssaal \nBeginn: 13.00 Uhr \nEinziger Tagesordnungspunkt ist die Beschlussfassung über die neue Satzung der Leibniz-Sozietät. \n  \nProf. Dr. Gerda Haßler
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SUMMARY:Mai-Plenum
DESCRIPTION:Die Plenumsveranstaltung der Leibniz Sozietät der Wissenschaften zu Berlin findet am 12. Mai\, 13:30 Uhr im Historischen Ratssaal des Rathauses Friedrichshagen zu folgendem Thema statt: \nEin Dokument der Astronomie und der Kulturgeschichte.\nDie astronomische Uhr der Nikolaikirche Stralsund von 1394 \nReferent:  \n Jürgen Hamel (MLS) \n Abstract: \nDie astronomische Monumentaluhr in der Nikolaikirche Stralsund\, entworfen von Nikolaus Lilienfeld\, wurde am 6. Dezember 1394 geweiht. Sie zeugt nicht nur von genauer Kenntnis der Astronomie der Zeit\, sondern auch vom Umgang mit astronomischen Instrumenten. Die Uhr ist mit der Gestaltung des Zifferblattes mit künstlerisch meisterlichen Darstellungen bedeutender Gelehrter der Zeit sowie einer präzisen Wiedergabe der Himmelskreise und von Merksätzen aus Philosophie und Himmelskunde ein einzigartiges Werk der Astronomie und der Kulturgeschichte. \nCV: \nDr. phil. Jürgen Hamel studierte Philosophie und Geschichte in Leipzig und promovierte mit einer Arbeit zur Geschichte der Astrophysik. Viele Jahre war er tätig an der Archenhold-Sternwarte bei Prof. Dieter B. Herrmann. Seine Schwerpunkte sind die Geschichte der Astronomie im späten Mittelalter\, der Renaissance\, um 1800\, die Geschichte astronomischer Beobachtungsinstrumente und die Verbindungen zwischen Astronomie und Kulturgeschichte. Hamel war Mitherausgeber der gesammelten Werke von Copernicus und Kepler an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und arbeitete an zahlreichen Museen an der Konzipierung von Ausstellungen. \nIn neuerer Zeit wandte sich Hamel der Geschichte Pommerns im 13. bis 16. Jahrhundert zu. Er ist Mitherausgeber der Schriftenreihe „Acta Historica Astronomiae“ sowie Chefredakteur der Zeitschrift „Astronomie+Raumfahrt im Unterricht“ und der „Baltischen Studien“\, wissenschaftliches Jahrbuch für Geschichte Pommerns. \n 
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SUMMARY:Kolloquium Arbeitskreis Energie\, Mensch und Zivilisation
DESCRIPTION:„Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur“\nOrganisation: Ernst-Peter Jeremias & Norbert Mertzsch (MLS). Arbeitskreis Energie\, Mensch und Zivilisation\nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. und Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e. V. (vbiw) \n10.00 bis 16.15 Uhr\nOrt: Archenholdsternwarte\, kleiner Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\n\nDas ausführliche Gesamtprogramm der Tagung finden Sie hier.\nAnliegen von Kolloquium und Expertendiskurs \nIn der Jahrtausende währenden Entwicklung der Menschheit konnte der Mensch seit dem Beginn des Gebrauchs des Feuers bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts im Wesentlichen nur auf Einkommensenergien zurückgreifen. Dabei spielte der nachwachsende Rohstoff Holz neben der Wasserkraft und der Windkraft die dominierende Rolle. Erst danach dominierte die Verwendung von Vermögensenergien\, wie Kohle und Erdöl. Der sich dadurch ergebende Anstieg der Konzentration von Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre mit gravierenden Einflüssen auf das Klimasystem der Erde erzwingt nun wieder die Rückkehr zur vorrangigen Nutzung von Einkommensenergien. Diese Rückbesinnung auf die vorrangige Nutzung von Einkommensenergien wird in Deutschland mit dem Begriff Energiewende umschrieben. \nDabei schrieb Werner Siemens bereits 1879 „Es gehört sogar kein allzu kühner Flug der Phantasie dazu\, um sich eine Zukunft auszumalen\, in der die Menschheit die lebendige Kraft\, welche die Sonnenstrahlen der Erde in ungemessenem Betrag zuführen\, und die sich aus zum Theil im Wind- und in den Wasserfällen zur direkten Benutzung zur Verfügung stellt\, mit Hülfe des elektrischen Stromes zur Herstellung alles nöthigen Brennstoffs verwendet und die für ihre Kindheit von der Natur vorsichtig aufgestapelten Kohlenlager ohne Nachteil zu entbehren lernt!“ [1]. \nAusgehend von der 5. Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. im Jahre 2012 zum Thema „Energiewende – Produktivkraftentwicklung und Gesellschaftsvertrag“\, der bereits verschiedene Veranstaltungen und Diskussionen vorausgingen\, wurden in den letzten Jahren verschiedene Aspekte der Energiewende systematisch betrachtet. Dafür stehen u.a.: \n\nKolloquium zu Aspekten der Energiewende in Deutschland: Erneuerbare Energieträger – Eigenschaftsprofile\, Probleme und realistische Perspektiven ihrer Nutzung unter den Bedingungen Deutschlands am 11. Oktober 2012\nKolloquium zum Thema „Energiespeichertechnologien: Notwendigkeiten\, Problemspektren\, wissenschaftlich-technische Entwicklungen und Perspektiven“ am Dezember 2013\nKolloquium zum Thema: „Energiewende 2.0 – Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft\, der Technik und Technologie“ am Mai 2017\nÖffentliche Disputation zum Thema: „Die Energiewende 2.0: Essentielle wissenschaftlich-technische\, soziale und politische Herausforderungen“ am 12. April 2018\nÖffentliche Disputation zum Thema: „Die Energiewende 2.0 – Im Fokus: Die kardinale Effektivität und Effizienz“ am 06. Dezember 2018.\nKolloquium und Disputation zum Thema: „Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Mobilität“ am 07.05.2021\nMit dem Kolloquium zum Thema: „Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur“ wird erneut eine wichtige Komponente der Energiewende beleuchtet.\n\nZiel der vorgesehenen Veranstaltung ist es\, die Probleme der für eine erfolgreiche Energiewende notwendigen Infrastruktur zu diskutieren. Das betrifft insbesondere die notwendigen Netze für die Verteilung von Elektroenergie\, Gase und Wärmeenergie\, aber auch die zugehörigen Speicher\, da Einkommensenergien meistens nicht synchron zum Verbrauch erzeugt werden können. \nSchwerpunkte der Vorträge sind: \n\nDie zukünftige Energiebedarfs- und Deckungsstruktur Deutschlands im internationalen Verbund als Basis der komplexen gesellschaftliche Daseinsvorsorge\nEnergieinfrastruktur als Daseinsvorsorge – globale Probleme\, lokale Lösungen\nStrom-\, Wasserstoff- und Wärmenetz der Zukunft\nStromnetze als zentrale Energieinfrastruktur\nEntwicklungstendenzen bei der Wärmeversorgung mit Wärmenetzen\nSpeicher in der Energieinfrastruktur.\n\nEs ist vorgesehen die Vorträge und die Ergebnisse des Expertendiskurs in einem „Sitzungsbericht der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften“ oder in Leibniz Online zu publizieren. \nDas Symposium wird vom Senat der Stadt Berlin finanziell gefördert. \n[1]      Witzlau\, Reinhard (2016):Werner von Siemens Ideen & Ansichten. Gransee. Edition Schwarzdruck \n\n \nProgramm\n„Die Energiewende 2.0: Im Fokus die Infrastruktur“ \n10:00 Uhr – 10:10 Uhr  \nEröffnung und Begrüßung\nProf. Dr. Lutz-Günther Fleischer Vizepräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \n10:10 Uhr – 13:00 Uhr\nModeration\nProf. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nEinführung:\nDie Energiewende 2.0: Herausfordernde holistische Entwicklungen\, essentielle Funktionen und sie organisierende komplexe Strukturen im kritischen Fokus.\nProf. Dr. Lutz-Günther Fleischer (MLS) \nVorträge  \nDie zukünftige Energiebedarfs- und Deckungsstruktur Deutschlands im internationalen Verbund als Basis der komplexen gesellschaftliche Daseinsvorsorge (keynote speech)\nReferent:         Prof. Dr. Frank Behrendt (acatech Mitglied)\nSprecher des Innovationszentrum Energie (IZE) der TU Berlin \nEnergieinfrastruktur als Daseinsvorsorge – globale Probleme\, lokale Lösungen\nReferent:         Dipl.-Ing. Thoralf Uebach\nGeschäftsführer Stadtwerke Neuruppin und stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe Berlin/Brandenburg des VKU \nStrom-\, Wasserstoff- und Wärmenetz der Zukunft\nReferentin:      Dr. Barbara Saerbeck\nProjektleiterin Grundsatzfragen\, Agora Energiewende \nDiskussion \n13.00 Uhr – 14.00 Uhr Mittagspause  \n14.00 Uhr – 16.00 Uhr  \nVorträge\nModeration\nProf. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nSmart Grid als Grundlage der Energiewende: Leitansätze für Europa\nReferent:         Prof.  Dr.-Ing. Kai Strunz\nLeiter des Fachgebietes Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien\, TU Berlin \nEntwicklungstendenzen bei der Wärmeversorgung mit Wärmenetzen\nReferenten:      Dipl.-Ing. Kerstin Becker\, Dr.-Ing. Ernst-Peter Jeremias (MLS) \nSpeicher in der Energieinfrastruktur\nReferent:         Dr. Norbert Mertzsch (MLS) \nDiskussion \n16:00 – 16:15 Uhr\nSchlusswort\nDr. Norbert Mertzsch (MLS\, VBIW) \nDas ausführliche Gesamtprogramm der Tagung finden Sie hier.
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