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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Februar-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät\nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche Februar-Sitzung am 10. Februar 2022 in der Zeit von 9:30 bis 11.30 (!) Uhr in Berlin (Rathaus Mitte\, Raum 121) durch zum Thema \nDie Pflege des Menschen: Zur gesellschaftlichen Funktion der professionellen Pflege \n Vortragender: Prof. Dr. Olaf Scupin (MLS) \nAbstract: \nJede Gesellschaft bekommt die Krankenpflege\, die sie verdient! Die Pflege des Menschen ist ein Phänomen über den jede und jeder (mit)reden kann. Wer hat nicht schon einen anderen Menschen gepflegt? Auch über die professionelle Pflege haben die meisten Menschen schon einen Eindruck bekommen. Kaum ein anderer Berufszweig in der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren so starkem Wandel unterzogen worden\, wie der der Pflegeberufe. Welche Funktionen und Aufgaben die professionellen Pflegeberufe für eine Gesellschaft erfüllen sollen\, ist hingegen kaum bekannt. Zum einen\, weil die Berufsgruppe selbst diese zum Teil nicht ausführt und somit sicht- und spürbar wäre. Zum Zweiten\, weil die politisch gewollten Rahmenbedingungen und Strukturen im Gesundheits- und Sozialwesen noch nicht geschaffen wurden. So wird die ab 2020 gesetzlich verankerte hochschulische Pflegeausbildung das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. Gerste schreibt dazu 2014: „In Kliniken\, in denen 60% der Krankenschwestern einen Bachelor haben und sich im Durchschnitt um 6 Patienten kümmern\, liegt die Sterblichkeit um 30% unter jener von Kliniken\, in denen die Schwestern nur in 30% einen Bachelor-Abschluss vorweisen können und im Durchschnitt eine jede von ihnen 8 Patienten versorgt.“ (Gerste\, Ronald D.: Patientensicherheit: Stationäre Mortalität und Personalschlüssel korrelieren. In: Deutsches Ärzteblatt\, Jg. 111\, Heft 26\, S. 1211-1212\, Berlin: Deutscher Ärzteverlag GmbH\, 2014). Über einen historischen Exkurs zur Entwicklung der professionellen Pflegefunktionen und –berufe\, sollen im Vortrag die aktuellen Entwicklungen in der Pflegelandschaft erläutert und diskutiert werden. \nVita: \nAusbildung zum Krankenpfleger und Fachweiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster/Westf. – Prof. Dr. Dr. P. Lawin). Qualifizierung zur Leitung des Pflegedienstes. Zwischen 1995 – 2005 Direktor in 3 Kliniken. \nStudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg (Prof. Dr. H.-J. Götze). 2003 Promotion am Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. K.-F. Wessel). Seit 2004 Professor am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit dem Berufungsgebiet „Pflegemanagement“. Seit 2009 Direktor am Institut für Coaching und Organisationsberatung der EAH Jena. Lehre in den Fachbereichen Betriebswirtschaft\, Sozialwesen und SciTec. Vorstandsmitglied im Landespflegerat Thüringen und der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 Direktor für Pflegeentwicklung am Deutschen Zentrum für Orthopädie der Waldkliniken Eisenberg. Seit 2019 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n  \nDatum und Veranstaltungsort \n10. Februar 2022\, 9:30 bis 11:30 \nOrt: Rathaus Berlin-Mitte\, Raum 121 (Karl-Marx-Allee 31\, U-Bahn-Station Schillingstraße) \nBitte beachten Sie die veränderte Anfangszeit.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Ort: „virtuelles“ Treffen als Zoom-Sitzung:\nhttps://us02web.zoom.us/j/83260798959?pwd=aUNEN0hzY0QyaURkYzE0a0d2Unk0QT09\nMeeting-ID: 832 6079 8959\nKenncode: 935529 \nReferentin: \nAnnette Hoxtell (MLS)\nDigitales Arbeiten und psychologische Sicherheit \nAbstract: \nAufgrund der Corona-Pandemie sammeln viele Unternehmen und Arbeitnehmende Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten (Alipour et al.\, 2020; bitkom\, 2020; DAK Gesundheit\, 2020; Möhring et al.\, 2020; Stürz et al.\, 2020) und wollen auch in Zukunft mehrheitlich daran festhalten (bitkom\, 2020; Kunze et al.\, 2020). Besonders für Menschen\, die über längere Zeit örtlich flexibel arbeiten\, ist ein regelmäßiger zwischenmenschlicher Informationsaustausch wichtig (de Vries et al.\, 2019; Weinert et al.\, 2015). Um diesen digitalen Austausch gelingend zu gestalten\, braucht es persönliche Eigenschaften (McCrae & Costa\, 1997)\, psychologische Sicherheit im Team sowie entsprechende Werkzeuge und Formate. Psychologische Sicherheit umfasst die gemeinsame Überzeugung\, in einem Team zwischenmenschliche Risiken eingehen zu können. Sie ist ein wichtiger Prädikator für Teamleistung\, Verbundenheit und Lernen in Gruppen (Edmondson\, 2019; Frazier et al.\, 2017; Hu et al.\, 2018). Eine Online-Umfrage\, an der 662 Arbeitnehmende im Q3/2020 teilnahmen\, zeigt\, wie Arbeitnehmende während des ersten pandemiebedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 die Arbeit von zu Hause aus erlebten\, auf welche neuen Arbeits- und Kontaktformen sie dabei zurückgriffen und wie es um diese Zeit um die psychologische Sicherheit bestellt war. \nKurzes CV der Referentin: \nWissenschaftlicher Werdegang und berufliche Erfahrung\n2017 – jetzt Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre\, VICTORIA I Internationale Hochschule\, ehemals: hwtk Berlin\n2012 – 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Projektleiterin Mehr MINT Studentinnen\, HTW Berlin\n2011 – 2012 Social Entrepreneur\, JUMP in MINT\, Berlin\n2007 – 2011 Sustainability Advisor und PR Managerin\, STRATO AG\, Berlin \nAusbildung\n2013 – 2016 Promotion zum Dr. rer. pol.\, Universität Potsdam\n2009 Fachjournalistin\, Freie Journalistenschule\, Berlin\n2004 – 2005 M.A. Central and Eastern European Studies\, Uniwersytet Jagielloński\, Krakau\n2001 – 2004 B.A. International Business Administration\, VWA Stuttgart/Open University London\, davon: 2003 Warsaw School of Economics\n2001 – 2004 Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau\, Deutsche Lufthansa AG\, Frankfurt\, Stuttgart\, Paris\, Mailand\, Katowice \n 
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SUMMARY:Februar-Plenarsitzung
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltet ihre öffentliche Februar-Plenarveranstaltung am 10.02.2022 als ZOOM-Meeting mit einem Vortrag zum Thema \nBiopharmazeutika und Protein-Konjugate:\nNeue Ansätze für den gerichteten Wirkstofftransport \n  \nReferent: Prof. Dr. Christian P.  R. Hackenberger \nC.V: \nChristian P.  R. Hackenberger studierte Chemie an der Universität Freiburg und der UW Madison/Wisconson und promovierte an der RTWH Aachen. Nach einem Postdoc-Aufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) gründete er 2005 als Emmy-Noether-Stipendiat eine eigene Forschungsgruppe an der Freien Universität Berlin. 2012 wurde er Leibniz-Humboldt-Professor für Chemische Biologie am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und der Humboldt-Universität zu Berlin. \nSeine Gruppe entwickelt chemische Strategien zur Funktionalisierung von Proteinen und Antikörpern mithilfe hochselektiver chemischer Reaktionen\, um proteinbasierte Therapeutika gegen Krebs\, Alzheimer und Virusinfektionen zu generieren. Er ist Mitbegründer des Münchner Unternehmens Tubulis\, das mit Technologien aus seinem Labor besser verträgliche Krebsmedikamente entwickelt. Im Jahr 2018 wurde Christian der Leonidas Zervas Award der Eurpean Peptide Society verliehen und im Jahr 2020 erhielt er als erster Empfänger den Falling Walls Breakthrough of the Year Award in den Life Sciences\, in Anerkennung seiner Beiträge zur Entwicklung von Biopharmazeutika der nächsten Generation. \nAbstract: \n Die Hackenberger Gruppe am FMP vereint Chemiker\, Biochemiker und Biophysiker\, um neue chemische und biochemische Methoden für die gezielte Modifikation von Peptiden\, Proteinen und Antikörpern zu entwickeln. Die so erhaltenen Biokonjugate werden für die Beantwortung biologischer Fragestellungen aus der Grundlagenforschung verwendet\, sie dienen gleichzeitig aber auch als neue Biopharmazeutika für pharmazeutische Anwendungen. \nIn meinem Vortrag werde ich einige ausgewählte Beispiele aus meinem Labor vorstellen\, die diesen Ansatz verdeutlichen. So gelang es uns kürzlich sowohl ein neues chemisches als auch ein enzymatisches Verfahren für die Herstellung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (engl. Antibody-Drug-Conjugates\, ADCs) zu publizieren\, das neue für den Patienten besser verträgliche Medikamente für die Krebstherapie in Aussicht stellt und gleichzeitig zur Gründung des sehr erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Unternehmens Tubulis® (www.tubulis.com) geführt hat. Des Weiteren konnten wir ein neues Verfahren beschreiben\, dass die Zellgängigkeit von Proteinen und Antikörpern ermöglicht und damit völlig neue Ansätze für den intrazellulären Wirkstofftransport aufweist. Ebenso gelang es uns in Zusammenarbeit mit fast allen wissenschaftlichen Institutionen in Berlin neuartige strukturell definierte Inhibitoren gegen Influenza-Viren auf Protein-Basis zu beschreiben. \n  \nDatum  und Veranstaltungsort: \n10. Februar 2022 – 13:30 – 16:00. \nDas Plenum wird als Zoom-Meeting durchgeführt:\nhttps://us02web.zoom.us/j/85657830272?pwd=TTQ1c2FIOGIxZVF3cThpUi9IaElrUT09\nMeeting-ID: 856 5783 0272\nKenncode: 849186
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SUMMARY:Ehrenkolloquium
DESCRIPTION:Kolloquium der Leibniz-Sozietät am 17.2.2022 zu Ehren der Sozietäts-Mitglieder \nW. Ebeling\, A. Jähne\, W. Kriesel und H.-J. Rothe \nOrt: Berlin\, Cedio-Konferenzraum\, Storkower Bogen \n1. Programm \n10.00 Uhr \nEröffnung  Gerda Haßler (Präsidentin der Leibniz-Sozietät) \nMusikalische Einführung \n10.30 Uhr \nModeration Gerhard Pfaff (MLS) \nLaudatio zum 80. Geburtstag von Armin Jähne Gerhard Banse (MLS) \nDer römische Donaulimes als UNESCO-Weltkulturerbe Andreas Schwarcz (MLS) \nDankesworte Armin Jähne (MLS) \nLaudatio zum 80. Geburtstag von Werner Kriesel Tilo Heimbold (Leipzig) \nEin Meilenstein der Automatik/Informatik – Industrielle Kommunikation auf der Sensor-Aktuator-Ebene Dietmar Telschow\, Tilo Heimbold\, Dirk Lippik (Leipzig) \nDankesworte Werner Kriesel (MLS) \n12.30 Uhr     Mittagspause \n14.00 Uhr \nLaudatio zum 85. Geburtstag von Werner Ebeling Lutz-Günther Fleischer (Vizepräsident MLS) \nStrukturbildung und Kipppunkte in Ökosystemen und Klima Ulrike Feudel (Oldenburg) \nDankesworte Werner Ebeling (MLS) \nLaudatio zum 75. Geburtstag von Heinz-Jürgen Rothe Erdmute Sommerfeldt (MLS) \nArbeitspsychologie im Spannungsfeld zwischen allgemeinpsychologischen Theorien\, interdisziplinären Bezügen und praktischem Nutzen Anna-Marie Metz (Potsdam) \nDankesworte Heinz-Jürgen Rothe (MLS) \nSchlusswort / Abschluss des Kolloquiums Gerda Haßler (Präsidentin der Leibniz-Sozietät) \n  \n2. Abstracts und Curriculum vitae \nDer römische Donaulimes als UNESCO-Weltkulturerbe \nAndreas Schwarcz (MLS) \nZusammenfassung: \nDer Donaulimes war traditionell einer der wichtigsten Abschnitte des römischen Grenzsystems. Er erstreckte sich über eine Gesamtlänge von 2888 km von Eining in Bayern bis zur Donaumündung am Schwarzen Meer. Seine strategische Bedeutung lag an der oberen und mittleren Donau im Schutz Italiens gegen Bedrohungen aus dem Norden\, an der unteren Donau im Schutz Griechenlands und Kleinasiens\, in der Spätantike dann speziell in der Sicherung Konstantinopels gegen Angriffe aus dem Barbaricum nördlich der Donau. Die Grundlagen dieses Befestigungsgürtels an einem der großen europäischen Hauptflüsse wurden bereits in den Anfängen des Prinzipats unter der Herrschaft des Augustus gelegt. Über die Jahrhunderte wurde er ausgebaut und umgestaltet\, an der oberen Donau gehalten bis zur Zeit der Herrschaft Odoakers\, an der unteren Donau mit einer letzten Befestigungsphase in der Zeit Kaiser Justinians I. und bis zur Ankunft der Slaven. Die Sicherung des Limes als UNESCO-Weltkulturerbe setzte mit der Anerkennung des Hadrianswalls in Großbritannien im Jahr 1987 ein. Im Jahr 2005 folgten der Obergermanisch-rätische Limes und die Anerkennung des gesamten Limes als erstes potentielles serielles Weltkulturerbe in seiner gesamten Länge von fast 6000 km in 20 Ländern. Damals begannen auch die ersten Vorarbeiten für die Einreichung des Donaulimes im Rahmen eines internationalen Projekts\, mit dem 2008 der Antoninuswall in Schottland erfolgreich eingereicht wurde. Seither laufen die Vorbereitungen in Bulgarien\, Deutschland\, Kroatien\, Österreich\, Rumänien\, Serbien\, der Slowakei und Ungarn. 2020 fiel die Entscheidung\, zunächst den oberen Donaulimes in Bayern\, Österreich und der Slowakei („western Segment“) einzureichen\, der am 30. Juli 2021 als UNESCO-WHS anerkannt wurde. Während auch in den anderen Donaustaaten die Einreichung weiter vorbereitet wird\, bereiten Deutschland und die Niederlande auch die Anerkennung des Limes am Oberrhein vor. \nKurz-CV: \nAndreas Schwarcz (*1952) studierte von 1971-1973 Wirtschafts- und Planungsmathematik an der TU Wien. In den darauffolgenden Jahren bis 1984 absolvierte er ein Doktoratsstudium für Geschichte\, Alte Geschichte und Anglistik sowie ein Lehramtsstudium für Geschichte und Anglistik an der Universität Wien. 1984 promovierte er mit einer Dissertation über Reichsangehörige Personen gotischer Herkunft. Von 1984-1997 war er als Universitätsassistent am Institut für österreichische Geschichtsforschung tätig. Am Ende dieser Zeit habilitierte er sich mit einer Arbeit aus dem Gebiet für Mittelalterliche Geschichte und Hilfswissenschaften. Gleichzeitig wurde er zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt. In den darauffolgenden Jahren war er Stellvertreter des Direktors sowie Geschäftsführender Direktor des Institutes für österreichische Geschichtsforschung\, Mitglied des Gründungskonvents der Universität Wien\, Vorstand des Institutes für Geschichte der Universität Wien sowie Visiting Professor an der Georgetown University Washington D. C. (USA). Seit 2017 ist er im Ruhestand. \nAndreas Schwarcz ist seit 1999 Präsident der Freunde des Hauses Wittgenstein Wien und Präsident des Vereins für Gesellschaftswissenschaftliche Forschung. Im Jahr 2002 wurde er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Zu seinen weiteren Mitgliedschaften und Funktionen zählen die des Vorsitzenden der Fachgruppe der Universitäts- und FachhochschullehrerInnen im Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen Österreich\, die des Mitglieds des Vorstands des Fördervereines des Volksbildungshauses Urania und die des Schriftführers im Vorstand der „Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Akademie der Wissenschaften“ (ÖAW). Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden mehrfach geehrt\, so mit der Kyrill und Method-Verdienstmedaille des Kulturministeriums der Republik Bulgarien und dem Orden „Der Reiter von Madara“ Zweiter Stufe in Silber der Republik Bulgarien. \n  \nEin Meilenstein der Automatik/Informatik – Industrielle Kommunikation auf der Sensor-Aktuator-Ebene \nDietmar Telschow\, Tilo Heimbold\, Dirk Lippik (Leipzig) \nZusammenfassung: \nDie digitale Kommunikationstechnik für industrielle Automatisierungssysteme gelangte seit den 1975er Jahren auf den internationalen Markt\, basierend auf den Netzwerken WAN sowie LAN der Informatik. Seit 1985 wurden am Lehrstuhl von Prof. Werner Kriesel in Leipzig Kommunikationssysteme für die Industrieautomation als eigenständig wirksame Strukturen verstanden und entwickelt\, später als Mehrebenen-System Field Area Network FAN eingeordnet unterhalb der WAN / LAN-Ebenen. \nIm Vortag werden hierzu die technischen Entwicklungsetappen der Automatik / Informatik dargestellt. Ausgehend von der Entwicklung erster (Einchip-) Mikroprozessoren in den 1970er Jahren und damit realisierbarer speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS) führte die Entwicklung zu lokalen Netzwerken und in der Folge zu einer eigenständigen Industriekommunikation in Mehrebenen-Strukturen für die Automation. An industriellen Beispielen\, beginnend bei TDC 2000 (Fa. Honeywell\, USA) über PROFIBUS/ PROFINET und der direkten Mitarbeit an der Entwicklung des Feldbussystems AS-Interface für die Sensor-Aktuator-Ebene werden im Vortrag die neuen Möglichkeiten vernetzter verteilter Intelligenz präsentiert. Eigenfunktionen\, Überwachung\, Diagnose und Therapiesteuerung mit adaptiven Algorithmen sowie Künstliche Intelligenz führen so zu einem Paradigmenwechsel bei Industrie 4.0 Anwendungen. \nIn zahlreichen (Buch-) Publikationen wurden die Ergebnisse der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung in industriellen Anwendungen veröffentlicht. In 40-jähriger Arbeit des Teams Kriesel wurde ein Meilenstein der Industriekommunikation in praxisnaher Forschung und akademischer Lehre geschaffen\, der zusammen mit der Industrie weltweiten Masseneinsatz und Breitenanwendung erreichte\, sich zum Weltmarkführer entwickelte und gegenwärtig als AS-Interface in 2. Generation auf den Markt gelangt. \nKurz-CV: \nDietmar Telschow (*1956) studierte von 1974-1978 an der TH Magdeburg\, Sektion Technische Kybernetik und Elektrotechnik\, Fachrichtung Automatisierungstechnik mit Abschluss als Diplomingenieur. Danach begann er eine Industrietätigkeit im Chemieanlagenbau Leipzig/Grimma mit Delegation an den Industrie-Hochschul-Komplex der TH Leipzig und dortiger Forschungstätigkeit im Team von Werner Kriesel. Ab 1990 arbeitete er an der Grundlagen- und Industrieentwicklung sowie Weiterentwicklung des Sensor-Aktuator-Systems AS-Interface\, speziell an einem Erdschlusswächter\, an der Doppeladresserkennung und an einem adaptiven Busabschluss. Er ist Mitinhaber von Patenten und mitbeteiligt am Aufbau eines nach DIN EN17025 akkreditierten weltweit einzigen Prüflabors für alle elektrischen AS-Interface-Komponenten. In diesem Zusammenhang arbeitete er in zahlreichen Arbeitsgruppen der Nutzerorganisation „AS-International Association“ und entwickelte spezifischer Test- und Diagnose-Tools. \nAuch nach Gründung der HTWK Leipzig aus der TH Leipzig im Jahr 1993 setzte er seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten fort. In diesem Rahmen erfolgten zahlreiche Publikationen zu industriellen Kommunikationssystemen in Buchform\, Fachzeitschriften und Kongressvorträgen. Nach 15-jährigem Einsatzerfolg von AS-Interface und erfolgreich abgeschlossener Grundlagenforschung leitete er als Ideengeber die Umsetzung durch die Industrie in eine 2. Generation ein. Damit gelang es\, digitale Übertragungstechniken in die industrielle Feldebene zu übertragen (aktuell Markteinführung). \n  \nStrukturbildung und Kipppunkte in Ökosystemen und Klima \nUlrike Feudel (Oldenburg) \nZusammenfassung: \nViele natürliche Phänomene werden durch die nichtlineare Wechselwirkung unterschiedlicher physikalischer\, chemischer oder biologischer Größen hervorgerufen. Diese Nichtlinearitäten führen dazu\, dass solche Systeme eine besonders komplexe\, teilweise nicht vorhersagbare zeitliche Dynamik hervorbringen oder die Fähigkeit besitzen\, spontan zeitliche\, räumliche oder raum-zeitliche Strukturen auszubilden. \nIm Mittelpunkt der vorgestellten Untersuchungen steht die Dynamik eines Systems\, das heißt dessen zeitliche bzw. raumzeitliche Entwicklung oft auch unter dem Einfluss äußerer Antriebskräfte wie z. B. dem Klimawandel. Die Dynamik kann dabei bei fixierten Umweltbedingungen ganz unterschiedliche Formen annehmen: Das System kann in ein Gleichgewicht kommen\, eine periodische oder quasiperiodische Bewegung ausführen oder auch durch eine chaotische Dynamik charakterisiert werden. Für ein räumlich ausgedehntes System würde man homogene Zustände\, wo alle Größen homogen im Raum verteilt sind\, zeitunabhängige inhomogene Verteilungen (stationäre Muster) oder raumzeitlich veränderliche Muster beobachten. \nVon besonderem Interesse sind jedoch plötzliche Änderungen der Dynamik\, wenn entweder die internen Parameter des Systems oder der äußere Antrieb so verändert werden\, dass kritische Schwellwerte überschritten werden. Betrachtet man als Beispiel aus der Umweltphysik den atlantischen Teil der thermohalinen Ozeanzirkulation – einer großräumigen\, durch Dichteunterschiede angetriebenen Zirkulation – dann kann diese z. B. im heutigen Zustand sein\, in dem permanent Wärme aus dem Süden in die nördliche Hemisphäre transportiert wird und dort an die Atmosphäre abgegeben wird oder aber in einem Zustand\, wo diese Zirkulation stark geschwächt ist oder gar zum Erliegen kommt. Ein Kipp-Übergang von dem einem in den anderen Zustand\, der langfristig mit einer Abkühlung des Klimas in West- und Nordeuropa verbunden wäre\, könnte auftreten\, wenn der Antrieb durch den globalen Klimawandel verändert würde. Ähnlich drastische Übergangsphänomene beobachtet man in Ökosystemen\, wo Klima- oder Landnutzungsänderungen zu einem Verlust von Arten oder gar zum Zusammenbruch ganzer Ökosysteme führen können. Gegenstand der Ausführungen ist es\, aufzuzeigen\, unter welchen Bedingungen ein solcher Übergang stattfinden würde und welche Mechanismen für diese Kippphänomene verantwortlich sind. \nKurz-CV: \nUlrike Feudel (*1957) studierte von 1976-1981 Physik an der Humboldt-Universität Berlin (HUB). In den folgenden Jahren war sie u. a. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR und in einer Max-Planck-Gruppe an der Universität Potsdam. 1986 schloss sie ihre Promotion zum Dr. rer. nat. an der HUB und 1996 ihre Habilitation zum Dr. rer. nat habil. an der Universität Potsdam ab. Seit 2000 ist sie Universitätsprofessorin für Theoretische Physik/Komplexe Systeme am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von 2005-2007 war sie Direktorin des ICBM. Forschungsaufenthalte führten sie u. a. an die University of Maryland at College Park (USA)\, an die University of California at Santa Barbara (USA) und an die Eötvös Lorand Universität Budapest (Ungarn). Sie ist Editor von “Nonlinear Processes in Geophysics” und war lange Jahre Associate Editor von “Mathematical Biosciences and Engineering”. \nIm Laufe ihrer beruflichen Entwicklung wurde Ulrike Feudel immer wieder geehrt und für ihre wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet\, so u. a. mit einem Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft\, der Burgers-Professur für Fluiddynamik der University Maryland at College Park\, dem Distinguished Scientist Fellowship der Akademie der Wissenschaften Ungarns und der Lewis Fry Richardson Medaille der European Geosciences Union. \n  \nArbeitspsychologie im Spannungsfeld zwischen allgemeinpsychologischen Theorien\, interdisziplinären Bezügen und praktischem Nutzen \nAnna-Marie Metz (Potsdam) \nZusammenfassung: \nArbeitspsychologie gilt im Kanon der Psychologie gemeinhin als „Angewandte“ Wissenschaft. Was aber wird „angewendet“? Im Beitrag wird zum Einen die notwendige Verankerung in und der mittelbare praktische Nutzen von allgemeinpsychologischen Erkenntnissen exemplarisch in Bezug auf die Forschungen von Heinz-Jürgen Rothe als langjährigem Mitarbeiter von Friedhart Klix dargestellt.\nZum anderen werden an ausgewählten Beispielen aus dem breiten Forschungsfeld zum Zusammenhang zwischen (Erwerbs-)Arbeit und Gesundheit die außerordentlichen Vorzüge trans- und interdisziplinärer Kooperation mit arbeitsmedizinischen\, physiologischen und epidemiologischen Disziplinen behandelt. An einem Beispiel wird demonstriert\, wie aus einer derartigen Synopsis über das Streben nach Erkenntnisgewinn hinaus die Transformation in unmittelbar praktisch nutzbare Analyse- und Interventionstools gelingen kann. \nKurz-CV: \nAnna-Marie Metz (*1940) promovierte nach ihrem Psychologiestudium und einer Aspirantur an der Humboldt-Universität Berlin 1968 mit einem psychophysiologischen Thema.  Von 1968–1990 war sie im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie in der Arbeitsmedizin tätig\, seit 1970 am Zentralinstitut für Arbeitsmedizin der DDR in Berlin-Lichtenberg\, mit den Arbeitsschwerpunkten Entwicklung und Erprobung von belastungsmessenden Verfahren\, epidemiologische Studien zum Zusammenhang von psychischen Belastungen und Gesundheitszustand\, interdisziplinäre experimentelle Forschung zur Wirkung physikalischer Faktoren der Arbeitsumgebung auf Leistung und Befinden sowie psychophysiologische experimentelle Forschung (evozierte Potentiale der bioelektrischen Hirnaktivität) zu Bezugsystemen in der Wahrnehmung\, zur Aufgabenschwierigkeit und zum Arbeitsgedächtnis. \n1983 erfolgte die Habilitation an der Technischen Universität Dresden. Von 1990-1994 war Anna-Marie Metz am Zentrum für Arbeits- und Umweltmedizin Berlin tätig\, wobei sie neben den dortigen Lehrtätigkeiten auch Vertretungen an der TU Dresden\, der TU Berlin und der Universität Potsdam wahrnahm. Von 1995–2007 hatte sie eine Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie im Institut für Psychologie der Universität Potsdam inne. \n  \n(MLS = Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.) \nFür das Kolloquium gelten die am 17.02.2022 aktuellen SARS-CoV2-Infektionsschutzmaßnahmen für Berlin (Stand 16.01.2022: 2G Plus). \n 
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SUMMARY:Workshop Arbeitskreis Europa
DESCRIPTION:14.00 bis 16.30 Uhr\nOrt: Beratungsraum der Fa. GEFEG im „Storkower Bogen“ \nTagesordnung: \n1.Diskussion der Arbeitspapiere von Walter und Segert (Ergänzungen\, Kommentare)\n2. Vorstellung und Diskussion zu den von Angela Richter und Reinhold Zilch gesandten Texten und Buchvorschlag\n3. Diskussionsergebnisse und Terminfestlegung für die nächste Sitzung
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