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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche November-Sitzung am 11. November 2021  in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr in Berlin durch zum Thema \nKlimawandel\, Ressourcen und Energieversorgung der Zukunft – Gründe für eine schnellstmögliche Energiewende (ökologisch\, sozial\, ökonomisch)\nOrt: Projekt Humanontogenetik\, Humboldt Universität zu Berlin\, Raum 415\, Mohrenstraße 40/41\, 10117 Berlin \nVortragender: Prof. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nAbstract: \nObwohl inzwischen keine wissenschaftlich begründeten Zweifel an der hauptsächlich anthropogen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre und dem daraus resultierenden globalen Klimawandel auf der Erde bestehen\, werden häufig die Dimension und Geschwindigkeit dieser Prozesse unterschätzt. Die Analysen\, Berichte und Projektionen des Weltklimarates (IPPC) belegen\, dass die Erderwärmung rasant voranschreitet und die bisher auf internationalen Kongressen politisch beschlossenen Ziele der Begrenzung der Erwärmung um 2 ° C (Tokyo) bzw. 1\,5 ° C (Paris) bis 2100 nur noch erreicht werden können\, wenn die Emission von Treibhausgasen radikal reduziert wird. Dabei spielt das bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern (Kohle\, Erdöl\, Gas) entstehende CO2 die Hauptrolle als Treiber der Erderwärmung. Die Konzentration von CO2 ist von ca. 280 ppm inzwischen auf ca. 410 ppm angestiegen. Selbst bei einer Reduzierung der Emissionen wird der Klimawandel nicht aufgehalten\, sondern nur verlangsamt. Hinzu kommt\, dass die Reichweite der Ressourcen auf wenige Jahrhunderte begrenzt ist und bei ihrer Förderung und Verbrennung erhebliche weitere Belastungen der Umwelt (Luft\, Boden\, Wasser\, Landschaft) entstehen. Deshalb ist ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern für die Erzeugung von Strom\, Wärme und Mobilität und die vollständige Umstellung auf die Nutzung der Energie der Sonne (Wind\, Solarthermie\, Photovoltaik\, Biomasse\, Wasserkraft\, Meeresenergie\, Erdwärme u.a.) unabdingbar. Die Kraft der Sonne ist nach irdischen Maßstäben (fast) unerschöpflich. Sie zu nutzen\, ist ein Gebot der ökologischen\, ökonomischen und sozialen Vernunft und Verantwortung\, kein ideologisch begründeter Irrweg. \nVita: \nWolfgang Methling\, 1947 in Kavelstorf\, Krs. Rostock\, geboren\, studierte von 1966 bis 1971 Veterinärmedizin an der Universität Leipzig (Abschluss Dipl.-Vet. med.). Von 1971 bis 1985 war er als wiss. Assistent und Oberassistent im Wissenschaftsbereich Tierhygiene und Strahlenbiologie der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin der Universität Leipzig tätig. Die Promotion A (Dr. med. vet.) schloss er 1978 mit einer Dissertation zur Wirkung des sichtbaren Lichtes auf die Infektionsabwehr von Kälbern ab. 1982 erwarb er die Qualifikation als Fachtierarzt für Tierhygiene. Seine Dissertation zur Promotion B (Dr. sc. med. vet.) befasste sich 1984 mit der Keimflora in Schweineställen. 1985 wurde er als Dozent für Tierhygiene an die Sektion Tierproduktion der Universität Rostock berufen. 1989 wurde ihm der Titel Veterinärrat (VR) verliehen. \nVon 1978 bis 1990 arbeitete Wolfgang Methling in forschungskoordinierenden Gremien der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften der DDR mit. 1992 erfolgte die Berufung als Professor für Tiergesundheitslehre an der Universität Rostock. Von 1996 bis 1998 war er Sprecher des Fachbereiches Agrarökologie der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Seine wichtigsten Arbeitsgebiete in Lehre und Forschung waren über viele Jahre Umweltgerechte Tierhaltung\, Ökologischer Landbau\, Umwelthygiene\, Tierhygiene\, Tierseuchen- und Tiergesundheitslehre\, Tierschutz\, Ökotoxikologie und Biotechnologie. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind in mehr als 100 Publikationen nachzulesen. \nVon 1998 bis 2006 war Wolfgang Methling Umweltminister (2002 bis 2006 Stellv. Ministerpräsident) in der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Fördervereins und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Akademie für nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern\, seit 2013 Mitglied des Wiss. Beirates des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V.\, seit 2014 Mitglied im Vorstand von Eurosolar Deutschland. 2020/21 war er Mitglied des Zukunftsrates der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern\, der ein Programm für die nachhaltige Entwicklung des Landes entwickelt hat.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse SGW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihe öffentliche wissenschaftliche November-Sitzung am 11. November 2021 in der Zeit von 10.00  bis 12:00 Uhr online durch zum Thema \nGesellschaftskritik im Spiegel des Theaters der Aufklärung (Frankreich und Spanien)\nVortragender: Dr. phil. habil. Peter Jehle (MLS) \n  \nAbstract: \n„Sie sitzen schon\, mit hohen Augenbrauen\, / Gelassen da und möchten gern erstaunen„\, heißt es im Faust. Doch die Wirklichkeit ist anders. Im Parterre gibt es keine Sitzplätze\, die den Blick der Zuschauer zwangsläufig auf die Bühne ausrichten würden; ausschließlich männliche Zuschauer kommentieren lautstark das Geschehen und drehen der Bühne nicht selten den Rücken zu\, weil hinten im Saal oder oben auf den Rängen gerade das interessantere Schauspiel stattfindet. Im 18. Jahrhundert sind wir noch weit entfernt von den Momenten vollkommener Illusion\, die sich Stendhal gewünscht hat. Und doch wird gerade das Theater zu einem der Orte\, an denen die Produktion eines neuen gesellschaftlichen Subjekts betrieben wird – eines zivilen Helden\, der den adligen Müßiggänger wie den soldatischen Typus in den Schatten stellt. Der zivile Held bezieht sein Selbstverständnis aus nützlicher Tätigkeit – nützlich für die vielen\, die von ihrer Arbeitskraft leben müssen. Wie Diderots Enzyklopädie den nützlichen Wissenschaften ein Forum geboten hat\, so das Theater dem zivilen Helden\, der eine neue Lebensweise vorführt. Zum Bahnbrecher der modernen Welt\, wie Gramsci sagt\, wird nicht derjenige\, der sich vor allem mit den Beziehungen zwischen Höflingen beschäftigt\, sondern derjenige\, der „Ratschläge zur Erbauung des Typus des Bürgers in der Zivilgesellschaft“ gibt. \n  \nCurriculum vitae: \ngeb. am 03.11.1954 in Ravensburg (Baden-Württemberg) \n1974 Abitur \n1974/75 Ziviler Ersatzdienst \n1975 Beginn eines Lehramtsstudiums (Deutsch/Französisch) in Heidelberg \n1976 Wechsel nach West-Berlin \n1982 Erstes Staatsexamen \n1983-85 Referendariat am Französischen Gymnasium\, Berlin \n1985/86 Fremdsprachenassistent in Cambrai/Frankreich \n1987-89 Koordinator der Übersetzung des Kritischen Wörterbuchs des Marxismus \n1994 Dissertation an der FU Berlin zum Thema Werner Krauss und die Romanistik im deutschen Faschismus (Gutachter: Manfred Naumann und Jürgen Trabant) \n1994-2010 Berliner Schuldienst \nSeit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitherausgeber des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus \n2015 Habilitation für das Fach Romanische Philologie an der Universität Potsdam zum Thema Theaterverhältnisse und kulturelle Hegemonie in der französischen und spanischen Aufklärung (Gutachter: Helmut Peitsch\, Wolfgang Asholt) \nWissenschaftliche Tätigkeiten \nSeit 1981 Mitglied im Projekt Ideologie-Theorie an der FU Berlin unter Leitung von W.F.Haug \nSeit 1987 Redakteur der Zeitschrift „Das Argument“ \nRedakteur und Koordinator des „Kritischen Wörterbuchs des Marxismus“ (1987-1989) \nMitübersetzer und ab Bd. 7 Mithrsg. von Gramscis Gefängnisheften (1991-2002) \nMithrsg. der Zeitschrift „Das Argument“ (seit Heft 263/2005) \nRedakteur des „Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus“ (seit Band 5\, 2001) \nMithrsg. des HKWM seit Band 7/I (2008) \nPrivatdozent für das Fach Romanische Philologie an der Universität Potsdam (2015) \n  \n 
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SUMMARY:Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung am 11. November 2021 in der Zeit von 13:30 bis 16:00 Uhr online durch zum Thema \nFuzzy Logic – neue methodische und sachliche Ansätze für die Analyse von Musik und anderen Künsten\nVortragender:   Prof. Dr. Hanns-Werner Heister (MLS) \n  \nAbstract: \n\nUm 1965 entwickelte Lotfi A. Zadeh die Fuzzy Logic im Kontext der Elektrotechnik als „Fuzzy-Set-Theorie“\, als Theorie der unscharfen Mengen. Neben Mengenlehre gingen vor allem Modallogik und mehrwertige Logiken\, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informatik in das Konzept ein. Zadeh hatte von vorneherein eine interdisziplinäre Orientierung und sah Anwendungsmöglichkeiten nicht zuletzt in Kultur- und Geisteswissenschaften sowie Kunst. \n\n\nFuzzy Logic ist eine Logik des Nicht-Identität. Die zentrale Kategorie ist ‚Unschärfe‘. Sie wird gemäß einem ingenieursmäßigen Denken\, das Affinitäten zur Kunstproduktion hat\, real und materiell als unvermeidbar hingenommen\, ist aber methodisch-wissenschaftlich eingrenzbar und kann infinitesimal in Richtung Schärfe transformiert werden. Kunstspezifisch gibt es vier Hauptprinzipien (mit fünf Phänotypen) der Fuzzy Logic: Ähnlichkeit\, Schärfung 1. als Filterung und Schärfung 2. als Kristallisation\, Verwischung\, Variation. Ein neues\, kunstadäquates Konzept ist die Dialektik zwischen Schärfung und – bewusster – „Unschärfe“ durch die Verwischung. \n\n\nDiese Prinzipien und ihre oft enkaptischen Verflechtungen machen sich in allen Phasen des Kunstprozesses zwischen Einfall und Wirkung geltend. In allen Musikarten\, Klassik\, Jazz\, Pop\, Folklore durchläuft das ‚Werk‘ als dinghaft und zugleich prozesshaft drei Hauptphasen Produktion\, Reproduktion und Rezeption. Sie lassen sich differenzieren in dreizehn ‚Existenzformen‘ des Kunstwerks\, d.h. Verwandlungen des musikalischen Kunstwerks im Musikprozess. Das Werk erweist sich als ‚prozessierende Identität‘. \n\n\nDas gilt mutatis mutandis für alle Kunstwerke. Ich dekliniere sie hier im wesentlichen nur am Beispiel Musik durch. \n\nIch entwickle einige Aspekte der dialektischen Erscheinungen im Rahmen der Fuzzy Logic auch in historischer Dimension\, einschließlich der potentiellen Postulierung eines ‚Musical Turns‘ in den Wissenschaften und Überlegungen zu einer ‚Philosophie der Fuzzy Logic‘. Das produktionsorientierte Denken der Fuzzy Logic kann sollte zu neuen Sichtweisen auf die Musik führen – und ebenso auf andere Künste. \nVita: \n\nHanns-Werner Heister\, *1946 in Plochingen am Neckar\, Prof. Dr. phil. habil. i.R.\, verheiratet\, fünf Kinder\, studierte Musikwissenschaft\, Germanistik und Indogermanistik/Linguistik in Tübingen\, Frankfurt a. M. und Berlin (Technische Universität)\, 1977 Promotion (bei Carl Dahlhaus)\, 1993 Habilitation an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. 1971-1992 freiberufliche Tätigkeit bei verschiedenen bundesdeutschen Rundfunkanstalten\, Zeitungen und Zeitschriften. 1992-1998 Professor für Musikkommunikation und Musikgeschichte an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden\, 1998-2011 Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. \n\n\nForschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen zu: Methodologie der Musikwissenschaft; Ästhetik\, Soziologie\, Anthropologie und Geschichte der Musik; politische\, populäre und Neue Musik\, Musik im Nazismus\, im Widerstand und im Exil; Musiktheaterästhetik und -geschichte; Medien und Institutionen der Musikkultur; Musik und: Bildende Kunst\, Literatur\, Tanzkunst\, Film\, Fernsehen\, Psychoanalyse\, Mathematik\, Kybernetik\, Fuzzy Logic\, Spiel\, Gartenkunst; Stadt- und Gartenkultur. \n\n\nUnter Anderem: Das Konzert. Theorie einer Kulturform (1983)\, Jazz (1983); Vom allgemeingültigen Neuen. Analysen engagierter Musik (2006); Hintergrund Klangkunst. Ein Beitrag zur akustischen Ökologie (2010); Music and Fuzzy Logic. The Dialectics of Ideas and Realizations in the Artwork Process (Studies in Fuzziness and Soft Computing\, ed. J. Kaprzyk\, Vol. 406) (2021); In Vorbereitung: Musik und Fuzzy Logic. Die Dialektik von Idee und Realisierung im Werkprozess\, erscheint Ende 2021; Tasten\, Telegraphie\, Telephonie. Musikalische Modelle und technisch-industrielle Medien\, erscheint 2022; Autowrack\, Pädagogik und Psalterium. Ungewöhnliche Musikinstrumente im Werk Hans Werner Henzes\, erscheint 2022. \n\n\nWeiteres unter www.Hanns-Werner-Heister.de. \n\n 
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse: Streitfall Ostdeutschland
DESCRIPTION:„Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ \nWorkshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften \nIn Kooperation mit der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und nachhaltiger Konsum der TU Berlin \nZeit: Freitag\, 12. November 2021 von 13.00 bis 17.30 Uhr \nOrt: TU Berlin\, Straße des 17. Juni\, Hauptgebäude\, 2.OG\, Raum H2036 \nIm Anschluss an die jüngst erschienene Publikation „Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ (trafo Wissenschaftsverlag\, Berlin 2021) soll der Workshop Gelegenheit bieten\, den offenen und kritischen Dialog zu suchen zwischen den verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Generationen\, die sich mit den Umbrüchen oder auch Transformationen in Ostdeutschland auseinandersetzen. Einschlägige Publikationen dazu werfen seit wenigen Jahren eine Reihe von neuen Fragen auf\, bringen neue Perspektiven und Interpretationen ins Spiel; auszumachen ist eine Verschiebung der Diskurse. Während einerseits eine Transformationsmetaphorik zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche kontaminiert\, zeichnen sich sehr offene und ernsthafte Debatten ab\, mit denen bisherige Analysen und mögliche wissenschaftliche Konsequenzen auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb einer Allerweltsmetaphorik „geht es um was“. Angesichts drängender Zukunftsfragen wird zum Teil in überzeugender Weise wissenschaftliche Verantwortung angemahnt\, die zur Beantwortung solcher Fragen ausdrücklich auch Geschichte und Vorgeschichte der bisherigen postsozialistischen Transformation in den Blick nehmen will. Denn hier dominierende Einseitigkeiten und Auslassungen ignorieren solche Zukunftsfragen wie sie hinreichende Antworten blockieren. Darum soll offen und konstruktiv in zwei thematischen Schwerpunkten gestritten werden \nEin erster Schwerpunkt widmet sich den Auslassungen\, den Einseitigkeiten und Fehlinterpretationen vor allem der ostdeutschen Transformations- und Übergangsgeschichte. Interpretationen sind zu hinterfragen\, analytische Leerstellen aufzudecken. Es geht um die Gründe wie die Konsequenzen leitender Interpretationen. \nEin zweiter Schwerpunkt wird konzeptionelle Ansätze\, Erfahrungen und Praktiken aus der postsozialistischen Übergangsgesellschaft (wie auch deren Vorgeschichte) nach ihrer Gestaltungsrelevanz für Zukunftsherausforderungen in verschiedenen Feldern befragen. \nxxx \nEs gelten die 3-G-Regeln. Die begrenzte Platzkapazität macht eine Anmeldung erforderlich. (Tel.: 0171 2788496 / Mail: Thomas.Micha@t-online.de).  \nEine Versorgung mit Speisen und Getränken ist nicht vorgesehen. \nAblauf und thematische Inputs \n  \n13.00 bis 13.20 \nDer Fall – Streit und Dialog: Eine Einführung (Michael Thomas) \n  \n13.20 bis 15.10: Erster thematischer Schwerpunkt  \nEinsteuerung und Moderation (Ulrich Busch): \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„Wandel der Diskurse über 30 Jahre – Inhalte und Kohorten” (Thomas Ahbe) \n„Zeitgeschichtliche Verantwortung – Wandel der Transformation” (Clemens Villinger) \n„Transformation und Kommission – kritische Einblicke” (Judith Enders) \n„Strategien erinnerungskultureller Marginalisierung und Tabuisierung“ (Yana Milev) \nDiskussion  \nPAUSE \n  \n15.40 bis 17.30: Zweiter thematischer Schwerpunkt \nEinsteuerung und Moderation (Dieter Segert) \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„‚Gelenkte Marktwirtschaft‘ – Erfahrungen aus dem Realsozialismus und China“ (Rainer Land) \n„Postwachstum und sozialistische Mangelwirtschaft – eine konzept. Debatte“ (Gerrit v. Jorck) \n„Postwachstum – vernachlässigte Erfahrungen und Praktiken Ost“ (Lilian Pungas) \n„Anregungen für Zukunftsgestaltung – ex oriente lux?“ (Ulrich Brand) \nDiskussion   \n 
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SUMMARY:AK Europa: erste Sitzung (offene Debatte)
DESCRIPTION:Ausgangspunkt für die Gründung eines multidisziplinär ausgerichteten Arbeitskreises „Europa – Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ im Juli  2021 stellt die neue Bedeutung dar\, die die Denktradition um die Sprachfigur „Europa“ als Begriff\, Metapher\, Projekt unter den Bedingungen heutiger Globalisierungsprozesse nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus gewinnt. Solche Bedingungen sind auch Ausdruck eines gewandelten Verhältnisses zwischen West-\, Mittel- und Osteuropa sowie von Gesamteuropa zur übrigen Welt. Einen ersten Arbeitsschwerpunkt bildet deshalb die Geschichte der verschiedenen Europa-Vorstellungen. Herauszuarbeiten sind die unterschiedlichen disziplinären Annäherungen an die Erfindungsgeschichte des Phänomens „Europa“\, die von den antiken und neuzeitlichen Gegensatzfeldern von Okzident und Orient bis in die modernen Konflikte zwischen Westen und Osten sowie zwischen Norden und Süden reicht. \nEinen zweiten Arbeitsschwerpunkt stellt die historisch entstandene Perspektivenvielfalt dar\, die mit der Europäisierung von Kontinent- und Weltgeschichte durch die Ideologen einer kapitalistischen Moderne Westeuropas begann und in postkoloniale Forderungen nichteuropäischer DenkerInnen nach „Provinzialisierung“ (Dispesh Chakrabarty) Europas mündet. Dabei geht es sowohl um eine ausgewogene\, wissenschaftlich begründete Betrachtung des Beitrags Europas zur Weltkultur als auch um eine sachgerechte\, konsequente Kritik des Europazentrismus. Gleichzeitig ist „Europa“ seit  der Aufklärung auch als Ort einer kritischen Denktradition der Selbstermächtigung zu untersuchen\, die auf jene universal gültige Motivation zielte\, dass menschliches Handeln die Welt grundlegend verändern kann. \nEin dritter Arbeitsschwerpunkt widmet sich dem gegenläufigen Wirken der Vorstellungen von West-Mittel- und Osteuropa. Sie erklären sich zum einen aus Ganzheitskonzepten des Nationalen und Universalen. Zum anderen sind sie als regional oder lokal begründete und in der tatsächlichen kleinräumigen Verfasstheit Gesamteuropas wurzelnde Gegenvisionen zu erschließen\, mit denen westliche Nachahmungsmodelle durch die Verteidigung partikularer nationaler Souveränitäten abgewehrt oder umgebildet wurden und werden. \nDa die ökonomische\, politische und kulturelle Topographie um „Europa“ nicht eindeutig einer einzigen Wissenschaft zuzuordnen ist\, laden wir alle Interessierten in- und außerhalb der Leibniz-Sozietät herzlich zu einer offenen Debatte über die jeweils unterschiedliche\, methodische und begriffsgeschichtliche Herangehensweise der einzelnen Disziplinen an die Thematik des Arbeitskreises ein. \nDie Veranstaltung findet online statt\nDie Internetadresse lautet: https://meet.jit.si/StiftungLS.  \nWenn Ihr diese Adresse kopiert und über einen Internetbrowser eingebt\, erhaltet  Ihr unmittelbaren Zugang zu diesem digitalen Konferenzraum. Ihr seht Euch dann schon auf Euerm Bildschirm. Für die Sitzung schalten sich dann alle hinzu. Als technische Voraussetzung  müsst Ihr über einen Computer/Laptop mit Mikrofon und Kamera verfügen; es genügt auch ein entsprechendes Tablet oder ein Smartphone. (Hinweise zum zu nutzenden „Konferenzraum“ findet Ihr unter >> https://www.appsdirectory.de/herunterladen/jitsi-meet/ <<. \nProf. Dr. Monika Walter\nProf. Dr. Dieter Segert\nProf. Dr. Dorothee Röseberg\nProf. Dr. Wolfgang Küttler\nProf. Dr. Andrea Komlosy\nProf. Dr. Angela Richter
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2021
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihren traditionellen öffentlichen Leibniz-Tag in diesem Jahr in etwas abweichender Form am 25. November 2021 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr in Berlin durch. \nWeitere Details sowie den konkrete Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte diesem Flyer. \nLebenslauf von Prof. Dr. phil. Dr. jur. Hansjürgen Garstka \nAbstract des Festvortrags
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SUMMARY:Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung am \nFreitag\, 26. November 2021\, \nin der Zeit \nvon 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr \ndie Tagung: \nCyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik. Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit\nonline via Zoom durch. \nHIER finden Sie weitere Informationen zum Anliegen\, zum Programm sowie die Abstracts zu den Vorträgen und die CV der Beteiligten.\n\nDen Zoom-Link finden Sie hier.\n\nTelefoneinwahl z.B. via +496938079884:\nMeeting-ID: 818 2532 1287\nKenncode: 951254\nSchnelleinwahl:\n+496938079884\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n+496950500951\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n\n\nDiese Tagung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung / Gesellschaftsanalyse und politische Bildung Berlin finanziell gefördert.
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SUMMARY:Cyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik. Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit
DESCRIPTION:Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung \nCyberscience –\nWissenschaftsforschung und Informatik.\nDigitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit \nFreitag\, 26. November 2021\n10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr \nLink zum Tagungsmaterial \nZugangsdaten: \nhttps://us02web.zoom.us/j/81825321287?pwd=TjhXbUpUMzJSQ3c4UzVvMGZjNDExQT09 \nMeeting-ID: 818 2532 1287 \nKenncode: 951254 \n  \nSchnelleinwahl mobil \n+496938079884\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland \n+496950500951\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland
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