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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises Pädagogik
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Pädagogik der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt am 06. Juni 2019 einen Workshop durch zum Thema \nInterkulturelle Koedukation in der Berufsausbildung\nOrt:       Schloss Biesdorf\, Vortragssaal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin \nZeit:      10:00 Uhr bis 17:00 Uhr \nEinladung und Programm (Flyer)
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SUMMARY:Workshop zu “Gottlieb von Jagow (1863-1935) und sein Umfeld” im Juni 2019
DESCRIPTION:Am 06./07.06. 2019 veranstalten die Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin einen Workshop zum Thema \nGottlieb von Jagow (1863-1935) und sein Umfeld. \nEin kaiserlicher Spitzendiplomat zwischen Erstem Weltkrieg und Kriegs(un)schuldforschung\n(Veranstaltungsort: Historisches Kolleg ▫ Kaulbachstr. 15 ▫ 80539 München). \nDie Veranstaltung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). \nWeitere Angaben \nEinladung und Progreamm
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre Juni-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nHydrothermale Prozesse in Natur und Technik\nVortragender: Norbert Mertzsch (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal\nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nDr. Mertzsch ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2018. Nach dem Chemiestudium in Merseburg arbeitete er von 1972 bis 1985 im Forschungsbereich des VEB Stickstoffwerk Piesteritz (später VEB Agrochemie Piesteritz). In dieser Zeit schloss er eine Weiterbildung zum Fachchemiker für Analytik und Spektroskopie an der Universität Leipzig ab und wurde von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Dr. rer. nat. promoviert.\nVon 1985 bis 2013 war er im Kernkraftwerk Rheinsberg in der Forschung\, dem Betriebslabor und bei der Stilllegung tätig\,\nSeit 2011 ist er ehrenamtlich Vorsitzender des Vereins Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e.V. (VBIW). Seine intensiven Bemühungen in dieser Funktion um das Zusammenwirken mit der Leibniz-Sozietät würdigte diese 2014 mit ihrem Samuel-Mitja-Rapoport-Kooperationspreis für den VBIW.\nDarüber hinaus leitet er mehrere weitere Vereinsgremien.\nAbstract:\nHydrothermale Prozesse spielen in der Natur und der Technik eine erhebliche Rolle.\nVon den verschiedenen Definitionen zu hydrothermalen Synthesen ausgehend\, wird zunächst eine vereinheitliche Sprachregelung angeregt.\nNach dem Erörtern bestimmter Wasser-Eigenschaften\, die für das Thema von grundlegender Bedeutung sind\,  werden spezielle hydrothermale Prozesse vorgestellt.\nAus dem Bereich der hydrothermalen Prozesse in der Natur wird insbesondere auf spezielle Phasen bei der Erzbildung infolge der Abkühlung des Magmas sowie auf Fumarolen und „black smoker“ eingegangen. Für Letztere wird die Funktion bei der Herausbildung des Lebens auf der Erde charakterisiert.\nIm Weiteren werden ausgewählte hydrothermale Prozesse aus dem technischen Bereich erörtert. An erster Stelle steht die – als klassisch zu bezeichnende – Hydrothermalsynthese von Quarz. Die Fabrikation von Kalksandstein und Porenbeton als wertvolle Baustoffe wird\, zudem mit Bezug zur Energiewende\, eingeordnet. Eine besondere Bedeutung kommt der Erzeugung und Nutzung von Zeolithen in der chemischen Industrie zu. Auch als Wasseradsorbens spielen sie eine maßgebende Rolle. Auf weitere gewichtige hydrothermale Prozesse wird kurz verwiesen.\nNicht alle im Bereich der Technik ablaufenden hydrothermalen Prozesse sind erwünscht. Das wird an zwei Beispielen verdeutlicht: zum einen an den untersuchten Alterungsprozessen von Tieftemperaturkonvertierungskatalysatoren. Die hydrothermale Spinellbildung beeinträchtigt deren Stabilität. Das zweite Beispiel bilden Korrosionsprozesse und der damit verbundene Aktivitätsaufbau in Kernkraftwerkskreisläufen. Diskutiert werden Maßnahmen\, dem entgegenzuwirken. \n 
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät veranstaltet ihre Juni-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nMigration als unwahrscheinlicher Normalfall – Geschichte und Gegenwart\nVortragender: Jochen Oltmer (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Raum 505\nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nProf. Oltmer ist Migrationsforscher und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2018. Er ist Apl. Professor für Neueste Geschichte und Migrationsgeschichte sowie Mitglied des Vorstands des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Er arbeitet zu deutschen\, europäischen und globalen Migrationsverhältnissen in Vergangenheit und Gegenwart. Buchpublikationen zuletzt u.a.: (Hg. zus. mit Klaus J. Bade\, Pieter C. Emmer und Leo Lucassen)\, The Encyclopedia of Migration and Minorities in Europe. From the 17th Century to the Present\, Cambridge: Cambridge University Press 2014; (Hg.)\, Handbuch Staat und Migration in Deutschland vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart\, Berlin/Boston: De Gruyter 2016; (zus. mit Nikolaus Barbian)\, Vom Ein- und Auswandern. Ein Blick in die deutsche Geschichte [Jugendsachbuch]\, Berlin: Jacoby & Stuart 2016; Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte\, Bd. 86)\, 3. überarb. und aktualisierte Aufl. Berlin/Boston: De Gruyter 2016; Globale Migration. Geschichte und Gegenwart\, 3. überarb. und aktualisierte Aufl. München: C.H. Beck 2017; Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart\, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2017.\nAbstract:\nAus der Perspektive der Migrationsforschung möchte der Vortrag einen Überblick bieten über wissenschaftliche Zugänge zu der Frage\, warum sich Menschen im Raum bewegen. Welche Bedingungen müssen vorliegen\, damit Mobilität möglich wird und welche Formen von Bewegungen lassen sich unterscheiden? Ausmachen lässt sich\, dass die Migrationsforschung in den vergangenen Jahren eine enorme Expansion erlebt hat\, ein Großteil der Beiträge aber anwendungsbezogenen Fragen folgt. Zu fragen gilt es vor diesem Hintergrund\, welche Perspektiven eine reflexive Migrationsforschung als Grundlagenforschung mit sich bringt.
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SUMMARY:Juni-Plenarsitzung der Leibnizsozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Juni-Plenarsitzung zum Thema \nInsektensterben –Ursachen und Folgen\nVortragende: Gisela Jacobasch (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal\nZeit: 13:30 Uhr bis 15:30 \nAbstract:\nDas Thema ist hoch aktuell: denn in den letzten 30 Jahren hat sich ein umfangreiches Sterben von Tieren- und Pflanzenarten vollzogen wie nie zuvor. Es werden Ökosysteme auf der Erde zerstört\, die die Grundlage unseres Lebens sind. 50% aller Tiere sind Insekten\, die intelligentesten unter ihnen sind Bienen. Da sie über ein großes Anpassungsvermögen verfügen\, konnten sie 80 Millionen Jahre überleben\, ehe der Mensch sie nahezu vernichtete  Der bekannte Insektenneurobiologe Prof. Menzel rief dazu auf\, Bienen als eine Art „Leitorganismus“ für Gifte in der Natur zu beobachten und zu achten\, da sie uns anzeigen\, welche Schäden der Mensch der Natur und damit dem Leben auf der Erde insgesamt verantwortungslos antut. \nIch werde deshalb am Beispiel der Bienen die Auswirkung des Breitbandherbizids Glyphosat und der Nervengifte aus der Gruppe der Neonicotinoide in meinem Vortrag erläutern. \n1.35 Millionen Tonnen Glyphosat werden derzeit weltweit eingesetzt; über 5000 Tonnen davon in Deutschland in der Land- und Forstwirtschaft\, von Verkehrsbetrieben und Landschaftsgärtnern. Glyphosat ist weltweit das am häufigsten (72%) verwendete Herbizid (bekannte Präparate sind Roundup und Ranger Pro). Mit der Vermarktung von Glyphosat- resistenten Pflanzen stiegen ab 1996 der Einsatz von Glyphosat und ebenso die Schäden in der Natur drastisch an\, da nun das Herbizid über die gesamte Vegetationsperiode angewendet wird. \nAuftretende Glyphosatresistenzen bei Pflanzen erhöhten den Einsatz nochmals. Seit Kurzem wurde den öffentlichen Medien und Zeitschriften offensichtlich vorgegeben\, Glyphosat nur noch als „Unkrautvernichtungsmittel“ zu bezeichnen\, was nicht nur verharmlosend sondern unverantwortlich ist. Glyphosat greift nicht nur in den Stoffwechsel von Pflanzen sondern auch von Bakterien\, Pilzen\, Protozoen und Algen ein. Durch die Veränderungen in intestinalen Mikrobiomem sind auch alle Tiere einschließlich des Menschen betroffen. Infolge der dadurch auftretenden Dysbiose wird die Barrierenstruktur der Darmschleimhaut geschädigt und die Immunabwehr zerstört. Die Folge davon sind Infektionen\, Entzündungen\, die nicht nur die Tiere sondern auch Pflanzen betreffen. Neuronale Beeinträchtigungen spiegeln sich in Trägheit und verringertem Lernvermögen wider. Tierexperimentelle Arbeiten weisen weiterhin auf ein karzinogenes Potential von Glyphosat hin. Eine umfassende Studie bestätigt außerdem\, dass durch das Herbizid das Risiko von Menschen an Non-Hodgkin- Lymphoma zu erkranken um 41% erhöht ist. Hinzuweisen ist auch auf eine  beunruhigende in diesem Jahr erschienene Arbeit\, die Befunde aus Rattenexperimenten aufzeigt und belegt\, dass Glyphosat durch eine „generationale Toxizität“ charakterisiert ist\, die zu einem Anstieg an Tumorerkrankungen des Hodens\, der Eierstöcke und der Brustdrüse sowie zur Entwicklung einer Adipositas in der 2. und 3. Generation führen\, die keinen Kontakt mehr mit Glyphsat hatten. Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung\, dass Glyphosat eine epigenetische transgenerationale Vererbung der Erkrankungen durch Methylierungen in nicht-kodierenden  DNA-Abschnitten induziert. Diese Arbeit weckt Erinnerungen an das von der Firma Monsanto gelieferte Dioxin (DDT)\, das als  „Agent Orange“  im Vietnam-Krieg  1965-1970 eingesetzt wurde Noch heute leidet die Bevölkerung an erhöhten Tumorraten\,  Missbildungen und Waldschäden. In Vietnam ist deshalb der Einsatz von Glyphosat vollständig verboten. Deutschland hat dagegen mit Hilfe einer „Notfallzulassung“ die Verwendung weiterer Präparate genehmigt. \n1979 wurde auch die 1. Klasse von Neonicotinoiden bei der Firma Bayer hergestellt und ihre Eigenschaft als Nervengift erkannt\, 10 Jahre später war das erste Präparat auf dem Markt. Heute entfallen etwa ¼ aller Pestizide auf Neonicotinoide. Sie binden an den nicotinischen Acetylcholinrrezeptoe von Neuronen und blockieren ihn. Bienen sterben unter diesen Bedingungen an Krämpfen innerhalb kurzer Zeit. Bei niedrigen Konzentrationen wird das Gedächtnis der Biene beeinträchtigt\, wodurch sie den Stock zur Nahrungssuche nicht verlassen können. Dieser Effekt tritt auch bei dem als „nicht bienengefährlich“ deklarierten Präparat „Calypso“ auf. Die Bezeichnung ist folglich falsch; denn das Präparat tötet die Bienen\, wie mehrfach bewiesen wurde. Darüber hinaus vernichten Neonicotinoide auch das  Plankton in den Meeren\, wodurch Fische und viele andere Meerestiere ausgestorben sind. Nicht vergessen sollte man\, dass Neoticotinoide auch in vielen Haushalten oft unbewusst verwendet werden u. a. zur Bekämpfung von Ungeziefer oder als Halsbänder bei Katzen und Hunden. Auch für Neonicotinoide wurde in Deutschland unter Anwendung der „Notfallzulassung“ ein weiteres Präparat (Azitemiprid) im April 2019 zum Einsatz für den Zuckerrübenanbau freigegeben. \nNeonicotinoide und Glyphosat tragen wesentlich zum Aussterben von Tier- und Pflanzenarten auf der Erde bei. \nUmweltschäden sind darüber hinaus auch mit der Produktion von Pestiziden verbunden. Seit der Übernahme von Monsanto durch die Firma Bayer\, hat sich der Ausstoß an Treibhausgasen um 50% (>5 Millionen Tonnen ) erhöht. Der Energieverbrauch ist um das 15-Fache angestiegen\, wobei vorrangig Flüssigbrennstoffe\, Heizöl und Diesel zur Energiegewinnung eingesetzt werden\, (während die Energie aus Windkraftanlagen in Brandenburg ungenügend genutzt wird und der Verlust den Bürgern auf die Energiegebühren aufgeschlagen wird). Die Feinstaubfreisetzung stieg dadurch um das 15-Fache an. Die Staubemissionen nahmen sogar um das 40-Fache zu (2370 Tonnen)\, was auf die Gewinnung und Aufarbeitung von Rohstoffen zur Pestizidproduktion sowie für die mit Pestiziden gebeizten Saatgutherstellung zurückzuführen ist. Darüber hinaus verdoppelten sich die gesundheitsschädlichen Stickstoffemissionen (4360 Tonnen) und die Freisetzung von Kohlenmonoxid sogar um das 7-Fache. Als Klimaschutzmaßnahme ist diese Bilanz wohl nicht zu werten. \nC.V. / Wissenschaftlicher Lebenslauf; Prof. Dr. sc. nat. Gisela Jacobasch (MLS) \nAusbildung \n1954 Abitur an der Käthe-Kollwitz-Oberschule in Berlin\, mathematisch- naturwissenschaftlicher Zweig. \n1954-1960 Studium an der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin \n1960 Postgraduelle Ausbildung zum Facharzt für Biochemie und Promotionsarbeit am Institut für Physiologische Chemie der Charité unter Leitung von Prof. S. M. Rapoport. \n1964 Verteidigung der Promotionsarbeit an der Medizinischen Fakultät zum Thema: „Vergleichende Bestimmungen der NADH-Cytochrom-c-Reduktase In verschiedenen Organen und Tieren und der Einfluss des Hungers auf die Halterung des Enzyms“ \n1968 Facharztanerkennung und Lehrauftrag für die Hauptvorlesung Biochemie für Medizinstudenten. \n1970 Verleihung des akademischen Grades Dr. sc. nat. der Biowissenschaftlichen Fakultät der Humboldtuniversität mit einer Arbeit zum Thema: „Regulation des glykolytischen Stoffwechsels roter Blutzellen“ und facultas docendi. \nAkademische Positionen \n1960-1964 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Physiologische Chemie der Charite \n1965-1970  Oberarzt und Leitung einer Arbeitsgruppe. \n1970-1974  Hochschuldozent für das Fach Biochemie. \n1974-1992 Ordentlicher Professor für Biochemie und stellvertretender Institutsdirektor (1978-1979 kommissarischer Institutsdirektor). \n1992-1993  Aufhebung des unbefristeten Arbeitsverhältnisses\, „Prof. alten Rechts“\, drastische Kürzung der Bezüge. \n1993-1995 befristeter Arbeitsvertrag mit Vergütung nach C 3 auf Protest des Personalrates und internationaler Wissenschaftler. \n1995-2000 Leitung der Abteilung „Präventiv-Medizinische Lebensmittelforschung“ am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. \nWissenschaftliche Arbeiten \nBeeinflussung des Stoffwechsels durch Magnesium- und Phosphatmangel. \nNachweis der Existenz eines 2\,3-Bisphosphoglyzeratweges in Schafretikulozyten. Charakterisierung eines Enzyms der Atmungskette und dessen Beeinflussung im Hungerzustand. Reinigung und kinetische Charakterisierung von Kontrollenzymen der Glykolyse und des Pentosephosphatweges roter Blutzellen und von Malariaparasiten. \nAufklärung der Kontrollmechanismen der der Glykolyse. \nErarbeitung eines Testsystems zur Diagnostik von enzymopenisch bedingten hämolytischen Anämien\, Schwerpunkte: Pyruvatkinase (PK) und Glukose-6-Phospatdehydrogenase (G6PD). Erfassung vieler Patienten in verschiedenen Ländern. Identifizierung der individuellen Stoffwechseldefekte sowie der energetischen und oxidativen Belastungsfähigkeit der roten Blutzellen mit Hilfe eines mathematischen Modells\, das die Glykolyse\, den Pentosephospatweg und den ATP-Verbrauch der Zellen einschloss. \nDie Ergebnisse wurden zu individuellen Therapieempfehlungen genutzt. \nAufklärung von Mechanismen der intraerythrozytären Entwicklung von Malariaparasiten\, Hemmung dieser Entwicklung durch photodynamische Methoden. \nTierexperimentelle Arbeiten zur Aufklärung der immunsuppressiven Wirkung des Malariapigmentes Hämozoin. Untersuchungen zur Wechselwirkung des intestinalen Mikrobioms mit dem Wirtsorganismus (Mensch\, Ratte\, Maus). Herstellung von hochwertigen resistenten Stärken. (RS3) als Präbiotikum. \nNachweis\, dass bei einer Colitis der Butyrattransporter gehemmt und im Anfangsstadium einer Tumorentwicklung inaktiviert wird. Mittels der RS3-Zufuhr wurde die Hemmung aufgehoben\, wodurch die Remissionszeiten bei Colitispatienten um Jahre verlängert werden konnten. \nIn vivo Studien mit Flavonoiden: \nNachweis präbiotischer und systemischer antiinflammatorischer\, immunprotektiver und antikarzinogener Wirkungen. \nBetreuung zahlreicher Diplomanden\, Doktoranden und Forschungsstudenten. \n240 Publikationen\, 7 Patente\, Bücher\, Monographien und Buchbeiträge \nLehrtätigkeit \nVorlesungen für Studenten der Medizin\, Stomatologie\, Biologie und Biochemie; Durchführung von Biochemischen Praktika\, Betreuung von Diplomanden\, Doktoranden und  Forschungsstudenten. Vorträge auf Fortbildungskursen. \nWissenschaftsorganisatorische Tätigkeiten \n1974-1990    Mitglied der Medizinischen Fakultät\, Vorsitzende der Kommission Forschung \n1968-1971  Mitglied der Biowissenschaftlichen Fakultät\, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der Humboldt-Universität. \n1989-1994 Mitglied der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät\, Leitung der Promotionskommission für Naturwissenschaftler im Medizinischen Bereich. \n1982-1990    Mitglied der Gruppe Biologie des Forschungsrates der DDR \n1983-1990   Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Experimentelle Medizin und des Koordinierungsrates der Medizinisch-Wissenschaftlichen-Gesellschaften. \n1990-1992   Mitglied des Konzils der Humboldt-Universität\, stellvertretender Vorsitzender der Zentralen Personal-Struktur-Kommission. \n1993             Mitglied der SBK an der Universität Potsdam. \n1968-1988 Mitorganisator internationaler und nationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen einschließlich der Berliner Erythrocytensymposien. \nab 1992  Gutachtertätigkeit für nationale und internationale Zeitschriften\, Einwerbung von Drittmitteln (DFG und Industrie) \nÖffentlichkeitsarbeit: Mitglied des Professorenkollegiums des DDR-Fernsehens (Leitung Hans Jacobus) \nMitgliedschaften: Biochemische Gesellschaft\, Gesellschaft für Humangenetik (bis1992)\, Leibnizsozietät seit 1992 \nAuszeichnungen: Rudolf Virchow Preis 1972 \nStudienaufenthalte: Moskau/Puschkino\, Warschau\, Bratislava\, Prag\, Rom im Rahmen wissenschaftlicher Zusammenarbeit. \nVortragstätigkeit: \nEinladungen zu Vorträgen auf internationalen und nationalen Tagungen einschließlich der Leitung von Sektionen u. a auf FEBS-Tagungen\, Kongressen der Hämatologie\, Humangenetik\, Malaria-und Krebsforschung. Einladung der Rockefeller-Stiftung zur Beratung aktueller Fragen der Malariabehandlung. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Internationaler Workshop „Geologie von Eurasien“
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ laden zu einem Internationalen Workshop über die „Geologie von Eurasien“ am 27. und 28. Juni 2019 ein. Veranstaltungsort ist der große Vortragssaal im Wissenschaftspark „Albert Einstein“\, Potsdam\, Telegraphenberg. Arbeitssprache ist Englisch. Jeder sachkundige Interessent ist herzlich willkommen. Eintritt wird nicht erhoben. \nEinladung und Programm (Stand 14.05.2019) \nDer Workshop findet wenige Wochen vor dem 250. Geburtstag des großen deutschen Naturforschers und Forschungsreisenden Alexander von Humboldt (14.09.1769-06.05.1859) statt. \nOrt:         Wissenschaftspark Albert Einstein\, Potsdam Telegrafenberg; Großer Hörsaal\nZeit:        27. und 28. 06. 2019 \nInteressenten bitte anmelden bei: Frau Hamlischer \ns.a.: Ankündigung \nund GFZ-Webseite
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