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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nKardiale Bildgebung mit Schwerpunkt Kardio-MRT\nVortragender: Boris Bigalke (Berlin) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 08.03.2018\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nCV:\nProf. Dr. Boris Bigalke\, geboren 1976 in Berlin\, bestand sein Abitur am humanistischen Gymnasium Steglitz in Berlin mit Graecum et Latinum. Er studierte Humanmedizin an der FU Berlin mit Auslandsaufenthalten am Albert-Einstein-College of Medicine\, New York\, USA\, und am Institute of Acupuncture & Moxibustion\, WHO Collaborating Center of Traditional Medicine\, Peking\, China. Nach seiner Promotion zur Virusmyokarditis 2004 setzte er 2005 seine klinische und wissenschaftliche Karriere an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen fort. \nFür seine wissenschaftlichen Leistungen zur frühen Detektion von Herzinfarkten unter Verwendung eines Biomarkers erhielt er 2008 den Forßmann-Forschungspreis. Nach dem Facharzt für Innere Medizin 2009 und dem Erwerb der Schwerpunktbezeichnung Kardiologie 2010 habilitierte er im Bereich der kardialen Biomarker. 2010 erhielt er ein zweijähriges Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zur Bildgebung von arteriosklerotischen Plaques\, ab 2011 war er als Honorary Lecturer/Assistant Professor am King’s College London tätig und spezialisierte sich auf den Bereich der kardialen Bildgebung mittels Kardio-MRT. 2011 wurde er Ernährungsmediziner DAEM/DGEM®. Er hat mehr als 100 peer-reviewed Publikationen in nationalen und internationalen Fachjournalen vorzuweisen. 2013 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ernannt. 2014 kehrte er nach Berlin an die Charité Campus Benjamin Franklin zurück als Oberarzt und Leiter der DGK-Qualifizierungsstätte Kardio-MRT. Ferner absolvierte er ein Studium MBA Healthcare Management (Oxford\, UK) und belegt derzeit noch ein berufsbegleitendes Studium LL.M. Medizinrecht. Extrakurrikuläre Interessen: Fremdsprachen\, aktives Musizieren mit Violine und Klavier\, Schwimmen und Bogenschießen. \nAbstract:\nDie kardiale Bildgebung hat in den letzten Dekaden enorm an Bedeutung bei der Diagnose und Therapie sowohl von Kardiomyopathien wie koronare Herzerkrankung\, stattgehabter Herzinfarkt\, Herzmuskelentzündung\, kardiale Sarkoidose oder Hypertrophe Obstruktive Kardiomyopathie (HOCM) als auch von Herzklappenfehlern und von intrakardialen Raumforderungen zugenommen. \nInsbesondere die kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) hat als nicht-invasives Verfahren ohne die Verwendung von ionisierenden Strahlen einen Stellenwert in der klinischen Routine eingenommen. \nIn naher Zukunft ist zu erwarten\, dass neben den etablierten Verfahren der Bildgebung das multimodale\, molekulare Imaging einen entscheidenden Beitrag leisten wird\, um die Prognose und Therapiemöglichkeiten von Herz- und Gefäßpatienten zu verbessern.
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nDer Schutz von Kulturgütern als ökonomische\, rechtliche und sicherheitspolitische Herausforderung\nVortragender: Steffen Groß (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, Balkonsaal\nZeit: 08.03.2017\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nAbstract:\nDer Vortragende möchte verdeutlichen\, dass es sich beim Schutz von Kulturgütern vor Zerstörung\, Raub und illegalem Handel um eine außerordentlich komplexe Aufgabe handelt\, die nur mit einer mehrdimensionalen Strategie bewältigt werden kann.\nDiskutiert wird zunächst\, was Kulturgüter in besonderer Weise schutzwürdig macht. Ausgehend davon soll der Doppelcharakter von Kulturgütern – als Kulturobjekte und als Güter im wirtschaftlichen Sinne – betrachtet und die Besonderheiten der Märkte\, auf denen sie gehandelt werden\, beleuchtet werden. Hier wird zu fragen sein\, was den Handel mit Kunst- und Kulturgütern so anfällig und so attraktiv für Schwarzmarktgeschäfte werden ließ\, so dass diese heute nach dem illegalen Waffen- und Drogenhandel an dritter Stelle stehen und auf ein jährliches Umsatzvolumen von ca. 10 Milliarden US-Dollar weltweit geschätzt werden.\nEine sicherheitspolitische Herausforderung ergibt sich wiederum daraus\, dass in wachsendem Maß Terrororganisationen von ihnen geraubtes Kulturgut oder illegal ausgegrabene Antiken als Finanzierungsquelle für ihre Aktivitäten ansehen und nutzen.\nDabei genießen Kulturgüter durch nationale Gesetze sowie völkerrechtliche Verträge und Konventionen in inzwischen großer Zahl doch einen sehr hohen Schutzstatus. Welche Defizite und Widersprüche stecken in den rechtlichen Regelungen zum Kulturgüterschutz und welche ökonomischen Anreize zu illegalen Handelsaktivitäten gehen möglicherweise von ihnen aus?
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SUMMARY:März-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Plenarsitzung\, die als wissenschaftliches Kolloquium durchgefürt wird zum Thema \nDie Bedeutung des Pro-Hormons „Vitamin D“ für die Gesundheit der Bevölkerung – unter besonderer Berücksichtigung altersbedingter Krankheiten\nProf. Dr. Gerhard Banse (Berlin)\, Präsident der Leibniz-Sozietät: Eröffnung \nProf. Dr. Horst Göring (Berlin): Die Synthese von Vitamin D in der Natur unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Europa\n CV:\nHorst Göring\, Rentner: Studium der Biologie und Promotion an der Biologischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität\, Moskau.\nVon 1961 bis 1992 tätig an der Humboldt-Universität zu Berlin.\nWissenschaftliche Grade: Dr. habil. rer. nat.\, Dr. sci.; Professor h. c. der Staatlichen Lomonossow- Universität\, Moskau. Wichtigste Forschungsgebiete: Membrantransport\, pflanzliche Biotechnologie. In den letzten Jahren fast ausschließlich: Biologische Grundlagen der Bedeutung von Cholecalciferol für die Gesundheit des Menschen.\nAbstract:\nDie Sonne und das Leben hängen auf das Engste zusammen. Der Mensch braucht die UV-Strahlung der Sonne und das damit verbundene „Sonnenprodukt“ Vitamin D.\nNirgends in der Welt leben so viele Menschen so weit vom Äquator entfernt wie in Europa und haben damit eine ungünstige „Sonnenbilanz“. Trotzdem werden diese kritische Situation und daraus folgende Notwendigkeiten häufig in Frage gestellt. Können wir jedoch wirklich auf solche Notwendigkeiten verzichten; sei es zusätzliches UV-Licht oder die Zusatzversorgung mit Vitamin D? Das betrifft insbesondere kritische Personengruppen\, wie alte Menschen oder Flüchtlinge aus südlichen Regionen.\nProf. Dr. Pawel Płudowski (Warschau): Vitamin D supplementation guidelines – which to choose and why (Leitlinien zur Vitamin D Supplementation –  wie und warum Nahrungsergänzung)\n CV:\nPawel Pludowski\, Associate Professor at the Department of Biochemistry\, Radioimmunology and Experimental Medicine\, The Children’s Memorial Health Institute\, Warsaw\, Poland.\nAuthor and co-author of 194 scientific papers\, including 52 papers indexed in PubMed. His citation number according to Web of Science Core Database: more than 700; Hirsh Index: 12.\nPawel Pludowski has a scientific degree of Doctor of Science (habilitation) in medical science and he is a President of the European Vitamin D Association (EVIDAS).\nAbstract:\nDie Forschung während der letzten zwei Jahrzehnte erweiterte und vervollkommnete das Verständnis für die Funktionen und Wirkungen von Vitamin D. Sie reichen von der Regulation der Calcium- und Phosphatabsorption sowie dem Knochenstoffwechsel bis zu zahlreichen pleiotropen Prozessen in den Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen sowie ökologischen Studien dokumentieren signifikante Zusammenhänge zwischen höheren Serum 25-Hydroxyvitamin D[25(OH)D]-Konzentrationen und positiven Wirkungen auf mehrere chronische\, übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten. Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen und Organisationen leiteten daraus Empfehlungen für die Vitamin-D-Supplementierung und optimale Werte der Serum-25(OH)D-Konzentrationen ab. Die knochenzentrierten Leitlinien schlagen als Zielkonzentration für 25(OH)D 20 ng/ml (50 nmol/L) und eine altersabhängige tägliche Vitamin D-Dosis von 400 bis 800 IE vor.\nLeitlinien\, die sich auf die pleiotropische Wirkung von Vitamin D konzentrieren\, empfehlen eine Zielkonzentration für 25(OH)D von 30 ng/ml (75 nmol/L)\, sowie alters-\, körpergewichts-\, krankheits- und ethnitätsabhängige Vitamin D-Dosen\, die zwischen 400 und 2000 IE/Tag liegen.\nDie vernünftig ausgewogene Dosierung hängt vom individuellen Gesundheitszustand\, dem Alter\, dem Körpergewicht\, dem dominierenden Aufenthaltsbereich\, den Ernährungs- und Kulturgewohnheiten ab und legt in der klinischen Praxis die Orientierung an regionalen oder landesweiten Leitlinien nahe. Obwohl natürliche Vitamin D-Quellen die Konzentration von 25(OH)D im Verhältnis zu den Ernährungsgewohnheiten und dem Aufenthaltsbereich erhöhen können\, werden diese Effekte für die  breite Bevölkerung als unzureichend angesehen\, um die ganzjährig zu sichernde Konzentrationen für  25(OH)D im Bereich von 30-50 ng/ml (75-125 nmol/L) zu  gewährleisten.\nProf. Dr. Peter Oehme (Berlin): Einige Gedanken zur Perspektive der Vitamin D-Forschung\nCV:\nPeter Oehme\, Prof. Dr. med. habil.\, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie\,\n1955-61 Studium der Humanmedizin\, 1962-1967 Charité: Lehraufträge Arzneiverordnungslehre\, Klinische Pharmakologie\, Habilitation mit einem neuropharmakologischen Thema.\n1976-1991 Gründungsdirektor des Institutes für Wirkstoffforschung der AdW der DDR.\n1992-2002 Forschungsgruppenleiter und Projektleiter im Leibniz-Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie\,\n2010-2013 senior advisor im gleichen Institut. Forschungsschwerpunkte: Neuropeptidforschung insbesondere zur Substanz P\, zu Stress und Sucht.\nAuswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften\, Mitglied der Leibniz-Sozietät. \nAktualisierter Veranstaltungsflyer
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen der Leibniz-Soizietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nGlobale Transformation\nInhalt und Zielstellung: \nGrundlage der Diskussion des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ mit Dr. Bernd Sommer (Leiter des Forschungsbereichs Klima\, Kultur & Nachhaltigkeit am Norbert Elias Center der Universität Flensburg) ist dessen Veröffentlichung „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ (mit Harald Welzer). Für die Vorbereitung hat Bernd Sommer einige Textauszüge ausgewählt\, die angefügt sind. \nDas Buch zielt sehr unmittelbar in einen Schwerpunkt des Arbeitskreises: Es geht in dem Sinn um eine zukunftsfähige Moderne\, als diese nicht hinter erreichte zivilisatorische Errungenschaften zurück fällt\, zugleich aber einen Ausweg findet aus den eklatanten (insbesondere) ökologischen und sozialen Fehlentwicklungen der bisherigen Moderne. Anders allerdings als eine „Große Transformation“ verbinden Sommer und Welzer diesen Ansatz mit dem Konzept einer „reduktiven Moderne“. Es geht also im Kern um die Organisation von Reduktion im Kontext moderner Gesellschaften\, womit gravierende ökonomische\, soziale Fragen\, aber auch solche von Gerechtigkeit oder Demokratie aufgeworfen sind. \nDer Autor wird ausgehend von der leitenden Problembeschreibung in das Konzept einführen und es mit anderen Transformationskonzepten konfrontieren bzw. gegenüber diesen spezifizieren. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Verschränkung der verschiedenen Dimensionen erforderlicher Gesellschaftsveränderung\, also etwa von ökologischen und sozialen Fragestellungen\, aus welcher sich dann die Anforderungen an ein spezifisches Transformationsdesign ergeben. Reden wir von Gestaltung\, oder von Zwang\, „Transformation ‚by design or by desaster‘ …“? Beispielsweise geht es um kulturelle Innovationen oder generell um eine Vielzahl von segmentären Transformationen\, die einen Pfadwechsel auslösen\, unterstützen könnten. Gegenüber einer „expansiven Kultur der konsumistischen Moderne“ wäre etwa zu fragen:  Was ist für uns „gutes Leben“\, was erfordert ein solches\, und welche gestalterischen Schlussfolgerungen ergeben sich aus diesen Bestimmungen? \nDie Fragestellungen betreffen ebenso theoretische Überlegungen\, Herausforderungen wie empirische Beispiele. Nicht nur die angeführte Veröffentlichung von Bernd Sommer und Harald Welzer bezieht eine ganze Anzahl solcher Beispiele ein; der Autor ist neben seiner sozialwissenschaftlichen Perspektive mehr oder minder stark in weitere praktische und politische Kontexte transformativer Arbeit einbezogen (WBGU; FUTRUZWEI)\, aus denen er evtl. weitere Impulse einbringen kann. \nDer Workshop ist so eine Chance\, um Möglichkeiten einer Gestaltung von Transformationsprozessen auszuloten\, Erfahrungen und sich ergebende offene Fragen zu diskutieren. \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de) \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Saal der BVV (1. Etage)   \nZeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
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SUMMARY:Arbeitskreis "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 22. März 2018 ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nTherapie neurologischer Erkrankungen nach dem Prinzip Einfachheit\nVortagender: Andreas Meisel (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 22.03.2018\, 10:30 bis 12:30 Uhr \nC.V.:\nProf. Meisel ist Arzt und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Er hat von 1987 bis 1994 an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und studienbegleitend am Institut für Medizinische Virologie der Charité und am Biozentrum der Universität Basel promoviert. Nach dem Studium wurde er Facharzt für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin. Im Jahr 2009 wurde er Professor für Neurologie am NeuroCure Clinical Research Center. Seit 2017 ist er Direktor des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. Er leitet oberärztlich die Neurologische Intensivstation und das integrierte Myasthenie-Zentrum an der Klinik für Neurologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Seit 2008 ist er Vorsitzender der Berliner Schlaganfall-Allianz e.V.\, eines die Sektorengrenzen überspannenden Netzwerks von Schlaganfallversorgern. Wissenschaftlich beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit immunologischen Mechanismen des Schlaganfalls und neuromuskulärer Erkrankungen. Neben der Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze beschäftigt er sich auch mit der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte beim Schlaganfall.\nAbstract:\nDie moderne Therapie von Erkrankungen basiert auf dem möglichst genauen Verständnis der den Erkrankungen zugrundeliegenden pathophysiologischen Prozesse auf organismischer\, zellulärer und molekularer Ebene. Daraus sich ableitende Zielstrukturen werden zur Entwicklung von möglichst spezifischen Therapien genutzt\, um Krankheiten zu heilen oder Beschwerden zu lindern. Dieser Ansatz stellt eine nützliche Vereinfachung dar\, der nicht nur in der Neurologie eine Vielzahl teils hocheffektiver Therapien ermöglicht hat.\nDer Prozess der Entwicklung neuer Therapien ist dabei aber vor allem auch heuristischer Natur und folgt dem Ansatz „Versuch und Irrtum“. Die Erfolgschancen für eine Therapie sind teilweise selbst in späten Entwicklungsphasen nicht vorhersehbar und daher schlecht planbar und wenig effizient. Von den potentiell wirksamen Therapieansätzen bzw. Substanzen aus den frühen Entwicklungsphasen erreichen nur ein sehr kleiner Bruchteil die Zulassung als Medikament.\nZelluläre und tierexperimentelle Krankheitsmodelle haben sich zwar in der Untersuchung pathophysiologischer Mechanismen sehr bewährt\, versagen jedoch häufig in der Prädiktion der Wirksamkeit neuer Therapieverfahren beim Menschen. Zudem liegt diesem Ansatz potentiell auch die Gefahr der schädlichen Vereinfachung inne. Trotz umfangreicher vorklinischer und klinischer Testungen von neuen Therapien kommt es immer wieder zu unerwarteten teilweise schwersten Nebenwirkungen auch bei hochspezifischen Wirkmechanismen. So kann das einfache therapeutische Schlüssel-Schloss-Prinzip in hochkomplexen biologischen Systemen wie dem menschlichen Organismus mit partiell redundanten molekularen Signalkaskaden in unterschiedlichen Zelltypen neben den gewünschten Wirkungen gleichzeitig auch unerwünschte Nebenwirkungen haben.\nDer einfache Ansatz\, nach dem o.g. Prinzip entwickelte Therapien gezielt gegen Erkrankung bzw. Beschwerden einzusetzen\, gerät auch aus einem weiteren Grund konzeptionell an seine Grenzen. Die zunehmenden Möglichkeiten\, eine Vielzahl von Krankheiten und Beschwerden gezielt zu behandeln\, führen immer häufiger dazu\, dass eine Vielzahl von verschiedenen Therapien bei Menschen gleichzeitig eingesetzt werden. Multimorbidität in unserer älter werdenden Gesellschaft führt damit regelhaft zur Polypharmazie\, deren Auswirkungen auch im Zeitalter der Evidenz-basierten Medizin wenig verstanden sind. Zwar werden die Therapien jeweils im Rahmen randomisiert-kontrollierter Studien geprüft\, multimorbide Patienten werden im Sinne der Vereinfachung jedoch regelhaft ausgeschlossen. Für die klinische Praxis gilt dann die vereinfachende Annahme\, dass die Wirksamkeit jeder einzelnen Therapie unabhängig von den anderen Therapien und der Multimorbidität erhalten und ohne schädliche Folgen bleibt. Erfolge und Misserfolge sowie Chancen und Risiken dieses vereinfachenden Ansatzes werden Gegenstand des Vortrages sein.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“
DESCRIPTION:Am 23. März 2018 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nPhilosophie der Dinge und Eigenschaften\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. Rainer Schimming  \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Raum 505 (5. Etage)\nZeit: 23.03.2018\, 10:00 – 12:00 Uhr \nC.V.: \nProf. Dr. Rainer Schimming studierte von 1964 bis 1971 Mathematik an der Universität Leipzig. An der gleichen Universität promovierte er im Jahre 1971 und habilitierte sich 1979. Von 1981 an war er Dozent für Analysis an der Universität Greifswald\, ab 1996 Professor dort. Sein Forschungsgebiet ist die Mathematische Physik\, einschließlich der Allgemeinen Relativitätstheorie. Er lehrte außerdem Geometrie und Mathematische Biologie. Post-Doc-Aufenthalte führten ihn 1975/76 an die Universität Kiew und 1986 an das Einstein-Laboratorium der Akademie der Wissenschaften in Potsdam-Babelsberg. Seit 2004 ist Rainer Schimming Mitglied der Leibniz Sozietät. Im Ruhestand wandte er sich verstärkt philosophischen Problemen der Mathematik und der Naturwissenschaften zu. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 100 Veröffentlichungen. \nAbstract:\n \nOntologie oder Seinslehre ist eine Kerndisziplin der Philosophie. Sie beginnt mit Materie und Geist sowie deren gegenseitigem Verhältnis\, betrachtet des Weiteren auch allgemeine Strukturen des Seienden: Auffälligerweise gliedert sich die Welt in Dinge mit Eigenschaften\, diese existieren in Raum und Zeit und stehen in Relationen zueinander. Solche philosophischen Gegenstände sind für die Semiotik und die Linguistik bedeutsam\, denn die allgemeine Beschaffenheit der Welt schlägt sich in der Sprache nieder. Es ergeben sich Argumente für Universalität und Modularität von Sprache. \n\nPD Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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