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SUMMARY:Januar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften; Themenänderung!
DESCRIPTION:Am 25. Januar 2018 führt die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin ihre öffentliche wissenschaftliche Januar-Sitzung durch zum Thema \n  \n„Sprachliche und mentale Repräsentationen“\nVortragende: Kerstin Störl (MLS) \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.\nPD Dr. Kerstin Störl studierte Hispanistik und Anglistik in Berlin und Havanna\, legte 1984 ihre Pro­motion zur hispanis­tischen Sprachwissenschaft ab und habilitierte sich 1996 auf dem Gebiet der Romanischen Philologie. Sie war Gastpro­fes­sorin für allgemeine und romanistische Lingu­istik – mit Schwerpunkt Spanisch und Französisch – an der Humboldt-Universität zu Berlin (2000\, 2012/13)\, an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (2002-2003)\, an der Tech­nischen Universität Berlin (2004-2011)\, der Universität Rostock (2005-2009) und an der Uni­versität Paderborn (2013-2014). Im Sommersemester 2017 unterrichtete sie Kulturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle.\nFrau PD Dr. Kerstin Störl ist Herausgeberin zweier Buchreihen beim Wis­senschaftsverlag Peter Lang: „Sprachen\, Gesellschaften und Kulturen in Lateinamerika“\, Mitherausgeber Prof. Dr. Rodolfo Cerrón Palomino von der Universidad Católica de Lima\, und „Stil: Kreativität – Variation – Komparation“\, Mitherausgeber Prof. Dr. Volker Fuchs\, Ernst-Moritz Arndt-Uni­versität Greifswald\, und Prof. Dr. Sonja Kleinke\, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.\nKerstin Störl lehrte\, forschte und publizierte zur Iberoromanistik\, Galloromanistik und Ge­sam­tromanistik sowie zur Sprach- und Übersetzungs­wissenschaft. In den letzten Jahren über­schritt sie in interdisziplinärer Weise ihre Fachgebiete in Richtung Eth­nolinguistik\, Lateiname­rikanistik\, Altamerikanistik sowie Kultur- und Kommunikationswissenschaft. Sie widmet sich aktuell insbesondere dem Studium des Quechua und führt zu diesem Zweck regelmäßig Feld­forschungen im peruanischen Andengebiet durch. \nIn der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. hat Frau Störl die Funk­tion der Klassensekretarin für Geistes- und Sozialwissen­schaften inne. Weiterhin ist sie Amtierende Lei­terin der Arbeitsstelle „Diversität und Hybridität im Kontext von Kultur\, Sprache und Kommunikation“ an der Technischen Universität Berlin\, Mitglied der Quechua-Forschungsgruppe „Rimasqa Rimana“ der Freien Universität Berlin sowie der „Grupo de Estudos e Pesquisas em Metalexicografia e Lexicografia“ der Universidade Federal do Rio Grande do Sul\, Brasilien. \nAbstract\nSeit Jahrhunderten diskutieren Philosophen und Sprachwissenschaftler über die Beziehung zwi­schen Sprache und Denken. Häufig prallten dabei konträre Positionen aufeinander. In den letz­ten Jahren brachten neue Erkenntnisse seitens der Neurowissenschaften wichtige Aufschlüsse zu den Abläufen kognitiver Aktivitäten im Gehirn. Sie brachen damit Licht in ein lange Zeit im Dunklen liegendes Gebiet. \nIn ihrem Vortrag wird Frau Kerstin Störl zunächst von ihren eigenen Forschungen zur Ono­masiologie berichten\, einer Analysemethode der Semantik\, bei der von begrifflichen Katego­rien auf sprachliche Ausdrucksmittel geschlossen wird. Sie wird darlegen\, wie sie bei der Kon­zeption von Begriffsfeldern nicht umhin kam\, zuerst die Philosophie und dann die kognitive Psychologie zu konsultieren\, um sich dann schließlich mit einem Modell der Frame-Theorie und den mentalen Repräsentationen auseinanderzusetzen. Anschließend wird sie auf die „Kog­nitive Wende“ eingehen und verschiedene Ansätze der Embodied Cognition beleuchten\, der Theorie der Verkörperung. \nNeben der Analyse kognitiver Kategorien steht auf der anderen Seite die Notwendigkeit der Untersuchung ihrer Ausdrucksmittel. Es geht in der heutigen Diskussion nicht mehr nur um die Beziehung zwischen Sprache und Denken\, sondern ein Netzwerk von Konzepten wird durch eine Vielzahl verbaler und nonverbaler Mittel ausgedrückt\, daher der Begriff „Multimodalität“. Das Charakteristische an den Konzepten ist ihre kulturelle Variabilität. Ein ebenfalls sehr lange währender Streit dreht sich dabei um die Frage: Ist das Denken von der Kultur und Sprache abhängig (Relativismus) oder ist es unabhängig (Universalismus)? \nDavon ausgehend\, dass mentale Repräsentationen kulturell variabel sind\, stellt die Refe­rentin am Schluss die spannende Frage\, wie diese miteinander interagieren. Sie zeigt Beispiele für Mechanismen wie frame-shifting und conceptual blending\, geht auf die Bildung von Meta­phern ein und untersucht schließlich die Oszillationen  zwischen Konzepten. \nDa die Thematik ein breites Feld an offenen Fragen birgt und durch die interdisziplinäre Arbeitsweise an der Schnittstelle zwischen sprachlicher und mentaler Repräsentation sowie de­ren Kulturspezifik viele neue Erkenntnisse zu erwarten sind\, versteht die Referentin den Vor­trag als Ausgangspunkt für die Gründung eines neuen Arbeitskreises der Leibniz-Sozietät zum Thema „Mentale Repräsentationen“. Zur Mitarbeit eingeladen sind insbesondere Linguisten\, Philosophen\, Psychologen\, Neurologen Kulturwissenschaftler\, Anthropologen und andere Wis­senschaftler\, die sich mit den verschiedensten Kulturkreisen der Welt auseinander setzten\, so­wie natürlich alle\, die Interesse haben. \n 
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SUMMARY:Januar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Am 25. Januar 2018 führt die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin ihre öffentliche wissenschaftliche Januar-Sitzung durch zum Thema \n  \nDas Künstliche: Erkennen und schaffen. Von Ingenieuren\, Künstlern und Wissenschaftlern\, männlich und weiblich\nVortragender: Frieder Nake (MLS) \nZeit: 10.450 bis 13.00 Uhr \nOrt: Kleiner Saal \nC.V.:\nProf. Nake ist seit 1972 Professor für Interaktive Grafische Datenverarbeitung an der Universität Bremen\, seit ein paar Jahren zwar emeritiert\, aber noch immer in vollem Einsatz in Lehre und Forschung. Er leitet dort die Gruppe compArt; seit 2005 hat er zusätzlich einen Lehrauftrag für Digitale Medien an der Hochschule für Künste in Bremen.\nSein akademischer Werdegang begann mit dem Studium der Mathematik an der Universität Stuttgart (damals noch Technische Hochschule)\, wo er neben anderen auch Vorlesungen in Philosophie\, Literatur\, Physik\, Elektrotechnik und Geschichte hörte. Nach dem Diplom (1964) war er bis 1970 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rechenzentrum der Universität Stuttgart. Nach der Promotion (1967) ging er 1968-1969 als Postdoctoral Fellow an die University of Toronto\, Computer Science. Im Jahr 1970 wurde er Assistant Professor an der University of British Columbia in Vancouver\, wieder in Computer Science. Von dort wurde er 1972 nach Bremen berufen.\nLehrend oder forschend war er an folgenden Universitäten tätig: Universität Wien\, Universität Oslo\, University of Colorado in Boulder\, Universität Aarhus\, Northwest Institute of Mechanical and Electrical Engineering Xian\, International School for New Media Lübeck\, Universität Basel\, DonauUniversität Krems\, Universidad de Costa Rica\, Tongji University Shanghai\, Kunstakademie Stuttgart\, Leuphana Universität Lüneburg.\nSeit 1963 hat er früheste Arbeiten zur Computergrafik\, insbesondere zur Computerkunst geleistet. Eine erste Ausstellung hatte er 1965 in Stuttgart; ihr sind bis heute viele weitere gefolgt. Er gilt als einer der ersten drei Pioniere der Algorithmischen Kunst. Mit Werken ist er in nationalen und internationalen Museen vertreten.\n1997 wurde ihm der Bernighausen Preis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation verliehen.\nAbstract:\nIngenieure\, Künstler und Wissenschaftler sind das\, weil sie auf besondere Weisen arbeiten. Naturgemäß gilt das auch für Ingenieurinnen\, Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen.\nVielleicht lässt sich in grober Vereinfachung sagen\, dass Ingenieurinnen technische Dinge und Prozesse bearbeiten\, Künstlerinnen aber künstlerische Dinge und Prozesse\, Wissen­schaft­lerinnen hingegen wissenschaftliche Dinge und Prozesse. Viel wäre damit nicht gesagt\, eher gar nichts außer einer grammatischen Kehre.\nWir denken manchmal und behaupten es vielleicht auch\, Wissenschaftler bemühten sich darum\, die Welt zu erkennen\, einen Zipfel davon vielleicht zumindest. Das\, was wir nicht wissen\, aber kennen\, in Wissen zu verwandeln und Erkenntnis\, sei ihr Geschäft. „… dass ich erkenne\, was die Welt im Innersten zusammenhält“\, stellt sich rasch als Goethewort ein.\nWenn das so wäre\, stellten Wissenschaftlerinnen Sätze\, Modelle\, Theorien auf und hin. In­genieure lieferten Maschinen\, Einrichtungen\, Verfahren. Und Künstlerinnen Bilder\, Dramen\, Kompositionen\, Tänze und Skulpturen. Alle stellten etwas her. Und alle arbeiteten am Ge-stell (Heidegger). Anders noch: Ob sie nun dieser Branche zugerechnet würden oder jenem Zweig\, ihr Arbeiten wäre ein Schaffen. Heute ist das Wort sehr beliebt\, dass all das „kreativ“ sein müsse. Ist es das?\nEinen eher nüchternen Blick möchte ich auf das emsige Schaffen und das ständige Erkennen werfen\, das an Universitäten und Forschungs-Instituten herrscht. Einen skeptischen Blick auf das\, was wir erkennen können. Einen freundlichen Blick auf das\, was wir erschaffen können. Der Computer und also die Berechenbarkeit\, die Interaktivität und die Vernetzung werden den Hintergrund bilden.
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SUMMARY:Januar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 25. Januar 2018 führt die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin ihre öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung durch zum Thema \nStaat im Ausverkauf.\nPrivatisierung in Deutschland\nVortagender: Tim Engartner (MLS) \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Engartner ist Politikwissenschaftler und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2017. Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Englisch für das Lehramt in Bonn\, Oxford und Köln  und wurde 2008 an der Universität zu Köln promoviert. Anschließend war er am dortigen Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften tätig. 2009 wechselte er an die Universität Duisburg-Essen\, wo er zuletzt eine Juniorprofessur für Ökonomische Bildung innehatte\, bevor er auf die Professur für Ökonomie und ihre Didaktik an der PH Schwäbisch Gmünd berufen wurde. Seit April 2012 ist er Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Direktoriums der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL). Zudem nimmt er gegenwärtig die Aufgabe des Studiendekans wahr und fungiert als Sprecher des Graduiertenkollegs Grade Education sowie als Geschäftsführender Direktor der Goethe Lehrerakademie (GLA).\nProf. Engartner ist Träger des Deutschen Studienpreises (2006)\, des Förderpreises der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung (2008)\, des Günter Reimann Wissenschaftspreises (2009) sowie des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre (2014). Er absolvierte durch den DAAD\, die Rosa-Luxemburg-Stiftung\, das Europäische Parlament sowie die Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studien- und Forschungsaufenthalte. 2015 war er als Visiting Scholar an der Columbia University. Zudem ist er Sprecher der 2016 gegründeten Gesellschaft für Sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW). Er gehört dem Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS) an und ist Senior Fellow der stiftung neue verantwortung. Im Herausgeberkreis des International Journal of Pluralism and Economics Education arbeitet er ebenso mit wie im Beirat der Zeitschrift Gesellschaft – Wirtschaft – Politik.\nAbstract:\nMarode Schulen und Krankenhäuser\, explodierende Mieten in städtischen Zentren\, steigende Preise für Wasser\, Gas und Strom\, geschlossene Filialen der Deutschen Post\, „Verzögerungen im Betriebsablauf“ bei der Deutschen Bahn – dies alles geht auch auf den großen Ausverkauf der öffentlichen Hand zurück\, der in Deutschland während der Kanzlerschaft Helmut Kohls einsetzte. In der Überzeugung\, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser\, billiger und bürgernäher machen sollten\, schüttelt „Vater Staat“ bis heute immer mehr Aufgaben ab – wie ein Baum seine Blätter im Herbst. Anhand besonders eindrücklicher Beispiele analysiert der Vortragende in sieben Punkten – Bildung\, Verkehr\, Militär\, Post und Telekommunikation\, soziale Sicherung\, Gesundheit und kommunale Versorgung – die Privatisierungen in Deutschland und ordnet sie in internationale Zusammenhänge ein. Sein Weckruf zeigt: Diese Politik\, die von allen regierenden Parteien betrieben wurde und immer noch wird\, ist nicht alternativlos!
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