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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 7.3. um 15.00 im Rathaus Tiergarten (Balkonsaal)\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin\, statt.\nDieser Termin ersetzt die ursprünglich für den 14.02.2014 geplante Veranstaltung! \nReferent: Prof. Ulrich Brand (Universität Wien) zu \nErfahrungen und Konsequenzen der Enquete-Kommission des Bundestages ‚Wachstum\, Wohlstand\, Lebensqualität‘. \nMit diesem Vortrag setzt der Arbeitskreis im übergreifenden Thema zu Fragen globaler Transformationsprozesse seine systematischen Auseinandersetzungen zu Wachstum und/oder Wachstumskritik fort. Die speziellen Einblicke in die umfangreiche Arbeit dieser Enquete-Kommission\, welche unser Gast durch seine Mitwirkung als Experte gewinnen konnte\, werden diesen Auseinandersetzungen einen weiteren und neuen Schub geben. \nBegleitende Texte: \nDaniela Kolbe und Ulrich Brand:\nDie Mehrheit hält Wachstum noch für entscheidend;\ndie Tageszeitung 11.04.2013 \nUklrich Brand:\nDie Wachstums-Enquete: Parlamentarische Sackgasse?\nBlätter für deutsche und internationale Politik 10/2012 \n 
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 13. März 2014 stattfindenden März-Sitzung ein\, auf der – in Abänderung der bisher vorgesehenen Thematik – der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nProf. Dr. Heinz Kautzleben\, Mitglied der Leibniz-Sozietät: \nDer Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät – ein Bericht über sein Anliegen und seine Tätigkeit\nC.V.:\nProf. Kautzleben ist Sprecher des Arbeitskreises mit der Kurzbezeichnung GeoMUWA seit dessen Konstituierung als Arbeitsgremium der Leibniz-Sozietät im „Jahr der Geowissenschaften“ 2002. Ab 1952 hat er an der Universität Leipzig Geophysik studiert\, wo er auch promoviert wurde und sich habilitiert hat. Von 1957 bis 1991 war er in wissenschaftlichen Instituten der AdW der DDR forschend und forschungsleitend tätig. Er hat auf den Gebieten Geomagnetismus\, mathematische Geophysik\, geophysikalische Aspekte der Geodäsie\, Geowissenschaften und aerokosmische Fernerkundung gearbeitet. Direktor des Zentralinstitutes für Physik der Erde war er von 1973 bis 1988\, von 1989 bis 1990 Direktor des Institutes für Kosmosforschung\, zudem von 1983 bis 1990 Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW. 1969 zum Professor für Geophysik an der Akademie ernannt\, wurde er 1979 zum Korrespondierenden\, 1987 zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften gewählt.\nVon Mitte der 1960er Jahre an hat er sich in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit engagiert. Von 1983 bis 1991 war er Mitglied im Exekutivkomitee der International Assoziation of Geodesy\, von 1975 bis 1990 Vizepräsident der Kommission der Akademien der Wissenschaften sozialistischer Länder für die multilaterale Zusammenarbeit zum komplexen Problem „Planetare geophysikalische Forschungen“. 1978 erhielt er den Nationalpreis der DDR für Wissenschaft und Technik. 1985 wählte ihn die Ungarische Akademie der Wissenschaften zu ihrem Ehrenmitglied.\nSeit der Abwicklung der AdW der DDR beteiligt er sich aktiv daran\, dass die akademische Gelehrtengesellschaft in Berlin\, die 1700 als „Brandenburgische Societät der Wissenschaften“ gegründet wurde\, fortgeführt wird: 1993 als Gründungsmitglied des Vereins „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“\, fortan durch zahlreiche Beiträge zur wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeit der Leibniz-Sozietät\, die ihm für sein vielseitiges Engagement 2008 die Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille verlieh. Sein besonderes Interesse gilt der Methodik und der Geschichte der Wissenschaften\, speziell der Geschichte der Gelehrtengesellschaft. \nAbstract:\nDer Arbeitskreis GeoMUWA basiert auf dem informellen Netzwerk\, an dem gegenwärtig (März 2014) rund 30 Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, zwei Träger der Leibniz-Medaille der Leibniz-Sozietät und fünf Kandidaten für die Zuwahl zum Mitglied der Leibniz-Sozietät teilhaben. Sie alle sind renommierte Wissenschaftler und vertreten Fachgebiete\, die im ausführlichen Namen des Arbeitskreises aufgezählt werden und sämtlich dem großen Wissenschaftsgebiet „Geo- und Kosmoswissenschaften“ zugerechnet werden können.\nDas Anliegen des Arbeitskreises ist es\, in akademietypischer Weise dieses große Wissenschaftsgebiet zu fördern. Der Arbeitskreis konnte unmittelbar auf Erfahrungen zurückgreifen\, die zu Zeiten der AdW der DDR in der Klasse Geo- und Kosmoswissenschaften der Gelehrtengesellschaft gesammelt wurden. Die Förderung des Wissenschaftsgebietes in der Gelehrtengesellschaft mit dem Sitz in Berlin begann jedoch schon weit früher\, faktisch bereits bei deren Gründung in Persona durch Gottfried Wilhelm Leibniz. Sie lag von Anfang an im Interesse der Landesherren. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Vortrag wird daran erinnert\, warum das so ist\, und es werden die großen Mitglieder der Gelehrtengesellschaft genannt\, die mit Leben und Werk als „Leuchttürme“ für die Förderung der relevanten Wissenschaften wirkten und weiter wirken. Sie begründeten die Traditionen und setzten die Maßstäbe\, denen der Arbeitskreis GeoMUWA in seiner Tätigkeit zu folgen sich bemüht.\nDer Vortrag bietet eine detaillierte Übersicht dieser Tätigkeit. Der Arbeitskreis hat seit seiner Konstituierung vor 12 Jahren rund 25 wissenschaftliche (ganztägige) Veranstaltungen durchgeführt. In ihnen wurden insgesamt über 350 Beiträge zu den verschiedenen Themen und Themenkomplexen vorgestellt. Beteiligt haben sich die fachlich zuständigen Mitglieder der Leibniz-Sozietät und stets zahlreiche sachkundige Gäste. Alle diese Veranstaltungen wirkten in der breiten Öffentlichkeit als „Wortmeldungen“ der Leibniz-Sozietät zu wissenschaftlich und gesellschaftlich höchst aktuellen Themen. Sie förderten die Beziehungen der Leibniz-Sozietät zur Science Community.
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zur planmäßig am 13. März 2014 stattfindenden März-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nWolfgang Fritz Haug (MLS): \nSein und Zeit der Dialektik in der marxschen Kapitalismustheorie\n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, Balkon-Saal \n  \n  \nC.V.:\nProf. Haug ist Philosoph und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Von 1979 bis zum Ende des Wintersemesters 2000/01 hat er an der Freien Universität Berlin gelehrt. 1996 gründete er das Berliner Institut für kritische Theorie\, dessen wissenschaftlicher Leiter er bis heute ist. Er ist Gründungsherausgeber der Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaft „Das Argument“ (1959)\, Initiator und Mitherausgeber der mit dem Wolfgang-Abendroth-Preis ausgezeichneten kritischen Ausgabe der „Gefängnishefte“ Antonio Gramscis in 10 Bänden\, und gibt in Zusammenarbeit mit mehr als 800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt das auf 15 Bände angelegte Historisch-kritische Wörterbuch des Marxismus heraus. Bislang sind 8 Bände erschienen\, die international große Beachtung gefunden haben. 2013 wurde ihm von der dänischen Universität Roskilde in Würdigung seines Lebenswerks der Ehrendoktortitel verliehen. \nAbstract:\nWie in Haugs jüngstem Buch „Das Kapital lesen – aber wie?“\, dem Schlussband seiner Trilogie über das marxsche Hauptwerk\, geht es in dem Vortrag darum\, dem Wissenschaftler Marx bei der Arbeit „über die Schulter zu schauen“\, um ein nüchternes\, ebenso realitäts- wie praxistaugliches Verständnis der dialektischen Methode von Marx zu entwickeln. Motive von Antonio Gramscis Philosophie der Praxis aufgreifend\, wirft er einen neuen Blick auf den marxschen Gesetzesbegriff\, der überraschende Berührungspunkte mit dem Emergenzdenken heutiger Physiker aufweist.
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SUMMARY:März-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 13. März 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nRainer Zimmermann (MLS): \nAktuelle Implikationen der Naturphilosophien Schellings und Blochs\n13:30 bis 16:30 Uhr\,  Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Zimmermann ist Ethiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Physik und Mathematik an der TU und der FU Berlin sowie als DAAD-Stipendiat am Imperial College London (Promotion in Mathematik 1977) studierte er weiter Philosophie\, Geschichte und Literaturwissenschaften an der TU Berlin\, wo er 1988 in Philosophie promoviert wurde. 1995 wurde er zum Professor der Philosophie an der Fachhochschule München berufen. Die Habilitation in Naturphilosophie erfolgte 1998 an der Universität Kassel\, wo er anschließend bis 2009 Privatdozent war. Zu Studienaufenthalten und Gastprofessuren weilte er in Cambridge (GB)\, Bologna\, Salzburg\, Berlin\, León (Spanien) und Wien.\nSein Hauptforschungsgebiet ist die Ableitung der Ethik aus Metaphysik und Naturphilosophie\, unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftstheorie der Quantengravitation\, auch in Hinsicht auf die ontologischen und epistemologischen Konsequenzen der kognitiven Erfassung und linguistischen Modellierung der Welt\, vor allem durch Raumbegriffe\, Netzwerke und Systeme.\n2002 – 2010 war er Korrespondierendes Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften\, Kunst und Literatur\, Paris. Seit 2005 steht er in bilateraler und seit 2010 in trilateraler Kooperation mit den Universitäten Salzburg bzw. TU Wien sowie der Universität León (Spanien) zum Thema Systemtheorie. Außerdem ist er Vorsitzender des Vorstands und Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Design Science\, München e.V. sowie Mitherausgeber der Schriftenreihe des Instituts\, Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten und Gesellschaften sowie deren Vorständen\, und seit 2011 gewähltes Mitglied der Internationalen Akademie für Kybernetik und Systemwissenschaften (iacys)\, Wien. 2012 war er an der Herausgabe des Bloch-Wörterbuches (Berlin) beteiligt. Seine Publikationsliste umfasst rd. 350 Titel. \nAbstract:\nEine interdisziplinäre Annäherung an die Philosophie heute – mit Blick auf den Erkenntnisstand in der Einzelwissenschaften – verändert den Philosophiebegriff selbst: Zum einen wird die Metaphysik entgegen der traditionellen Sichtweise als eine ultima philosophia ausgewiesen\, welche den Wissenschaften wesentlich nachgängig ist (Theunissen). Zum anderen systematisiert sie zugleich einen Begriff von der dialektisch vermittelten Totalität und stellt sich dadurch selbst als eine Wissenschaft vom Gesamtzusammenhang dar (Holz). Auf diese Weise gewinnen beide Seiten\, Philosophie einerseits und die Wissenschaften andererseits\, eine gemeinsame Erkenntnisebene\, auf welcher ihre jeweiligen Modelle denselben onto-epistemisch begründeten (Sandkühler) Status besitzen. Mithin ist es möglich\, die eine Seite durch die andere zu erhellen\, und die Philosophie eröffnet hierbei strukturelle Einsichten in welthafte Zusammenhänge mittels einer präzisen Fundamentalheuristik (Hogrebe)\, die an der kataleptischen Phantasie ausgerichtet ist. Somit ist es nicht nur angemessen\, die Ansätze Schellings und Blochs einer Neu-Interpretation zu unterziehen\, sondern darüber hinaus ist auch die explizite Berücksichtigung einzelwissenschaftlicher\, etwa physikalischer Einsichten mehr als geboten.  Dieser Umstand soll im einzelnen dargelegt und auf ästhetische wie ethische Konsequenzen hin untersucht werden.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ fürhrt seine Sitzung am 27. März 2014 durch. Es wird der Vortrag \nDietmar Linke (MLS): \n\nEinfachheit in der Chemie? – Lasst\, die ihr eintretet\, alle Hoffnung fahren! – Oder doch nicht ganz?\ngehalten und zur Diskussion gestellt. Die Sitzung ist öffentlich. \n10:30 bis 12:30 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, kleiner Saal \nC.V.:\nProf. Linke ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1999. Nach Studium\, Promotion auf komplexchemischem und Habilitation auf glaschemischem Gebiet an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde er 1979 Dozent an der Humboldt-Universität zu Berlin\, 1982 Leiter der Abteilung „Keramische Werkstoffe“ am Zentralinstitut für Anorganische Chemie der AdW der DDR und 1984 Professor für anorganische Chemie ebenda. In den Jahren 1993 – 2005 war er an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus tätig\, ab 1995 als Lehrstuhlleiter für anorganische Chemie. Auch hier war sein Forschungs-Schwerpunkt die technische Keramik. Lehraufträge nahm er 2005 – 2007 in Cottbus wahr\, 2012 – Anfang 2014 auch an der Technischen Universität Berlin.\nSeit vielen Jahren pflegt er das Interesse für die Chemiegeschichte\, 2002 – 2009 sowie ab Ende 2013 auch gewählt zum stellvertretenden Vorsitzenden der Fachgruppe „Geschichte der Chemie“ der Gesellschaft Deutscher Chemiker. \nAbstract:\nDie Systeme\, für die sich die Chemie interessiert\, sind  – angesichts der etwa 20 Millionen bisher bekannter Substanzen – in der Regel komplexer und komplizierter als die der Physik. Deshalb ist der Chemiker – trotz aller Fortschritte der Quantenchemie – oft genötigt\, bei der Behandlung seiner Systeme auf qualitative Betrachtungsweisen und Regeln zurückzugreifen\, auf intuitive\, also einer klaren Definition unzugängliche Begriffe oder fiktive Größen (z. B. Aromatizität\, Substituenteneffekt\, Säure-Base-Konzept\, Chromophor\, Oxidationszahl\, formale Ladung)\, die bei problembewusster Handhabung dennoch wertvolle Hinweise für den Chemiker geben. Für ihn gehen die chemischen Reaktionen weiterhin vor allem einher mit Veränderungen der Elektronenhüllen der beteiligten Atome. Die Frage nach der „Einfachheit“ in der Chemie ist auch deshalb nicht leicht zu beantworten\, da dieser Begriff selbst ähnlich unbestimmt ist wie manche chemietypischen Ausdrücke (Energie\, Stabilität\, Reaktivität\, Bindung\, Wertigkeit\, Ladung\, Teilchenradien)\, die erst nach präziser Eingrenzung der Begriffe einen heuristischen Wert bekommen.\nAuf jeden Fall „einfach“ als Einstieg in die Welt der Chemie ist das zunächst zwar genial erdachte\, aber doch erst nur empirisch fundierte Periodensystem der Elemente\, das durch die Quantenmechanik nicht nur bestätigt wurde\, sondern auch sehr umfassende weitere Interpretationen erlaubte.\nSo einfach die Formulierung von Bruttoreaktionen mit den international verbindlichen Elementsymbolen ist\, so werden doch die zugehörigen Strukturdarstellungen besonders in der organischen und Biochemie umso komplizierter\, je „wahrer“ sie die tatsächliche Anordnung der Elektronendichte und -dichteverteilung in der jeweiligen Substanz widerzuspiegeln versuchen.\n„Einfachheit“ ist also der Chemie oft nur zu bescheinigen im Sinne einer bewusst in Kauf genommenen Simplifizierung der allzu komplexen Sachverhalte. Vielleicht sollte man auch als „Pragmatismus“ benennen\, was die Chemie wissentlich auf an sich überholten oder aus Sicht der Physik unzulässig vereinfachten Prämissen ruhen lässt. – Zumindest für die Lehre wie auch für die Anwendbarkeit chemischer Kenntnisse in Nachbardisziplinen ist das eine Erleichterung und Vereinfachung\, auch wenn sie sicherlich der Geschwindigkeit des Erkenntnisfortschritts nicht gerade förderlich ist. \n 
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