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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften lädt zur planmäßig am 10. Oktober 2013 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nDieter Volk (MLS): \nPersonalisierte Immuntherapie – von Phase 1 bis zur Patientstratifikation\n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Volk (60) ist Mediziner und Mit­glied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach Promotion (1982) und Habilitation (1987) lehrt er seit 1994 an der Humboldt-Universität. Seitdem ist er Direktor des Institutes für Medizinische Immunologie der Charité;  seit 2006 auch des Berlin-Brandenburg Centrums für Regenerative Therapien. Zu Gastaufenthalten weilte er an der Freien Universität Berlin sowie in Rostock\, Leipzig und Innsbruck. Er ist Associate Editor des Amer. J. Transplant\, gehört bzw. gehörte dem Editorial Board von “Transplantation and Frontiers of Tolerance“\, dem Scientific Advisory Board der Pluristem Inc.\, dem Aufsichtsrat der ProBioGen AG\, dem SAB ITN des NIH(JDF) sowie dem Beirat der Deutschen Gesellschaft für Immunologie an. Aus seiner Feder stammen mehr als 500 Publikationen. \n  \nAbstract:\nUnkontrollierte Immunreaktionen können zu zahlreichen chronischen\, manchmal lebensbedrohenden Erkrankungen mit hohem gesundheitsökonomischen Impact führen\, wie rheumatische Erkrankungen\, Multiple Sklerose u.a. Autoimmunerkrankungen. Akute und chronische Abstoßungen sind auch das große Problem der Transplantationsmedizin. Dank moderner Technologien wurden in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Therapeutika\, zumeist Biologics\, entwickelt\, die jedoch im allgemeinen nicht zur Heilung führen. Eine dauerhafte Immunsuppression hat jedoch zahlreiche Nebenwirkungen\, so dass ein hoher Druck zur Optimierung dieser Therapieansätze besteht\, um\n–                  neue immunmodulatorische Ansätze zu entwickeln\, die eher das Immunsystem reprogrammieren als nur einfach zu supprimieren;\n–                  eine verbesserte Nutzen/Kosten-Ratio zu erzielen.\nDaher besteht ein hoher Bedarf an der Entwicklung\, Validierung und Anwendung von Biomarkern für die Begleitung immunmodulatorischer Therapien\, um\n– neue Therapien zu monitoren  (Safety\, Pharmacodynamics\, Mode-of-Action);\n– die richtigen Patienten und den richtigen Zeitpunkt zu identifizieren für einen bestimmten therapeutischen Ansatz (Stratifizierung);\n– die individuelle Sicherheit sowie Erfolg/Misserfolg neuer Therapien zu erfassen;\n– neue “Targets” zu identifizieren auf der Basis der genauen Analyse von Patienten\, bei denen therapeutische Maßnahmen versagten.\nWir berichten über die Erfahrungen eines umfangreichen Biomarkprogramms in zahlreichen Studien bis hin zur täglichen Routine. \n 
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SUMMARY:Oktober Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Gesiteswissenschaften lädt zur planmäßig am 10. Oktober 2013 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nHans-Otto Dill (MLS): \nDie Globalisierungs- und Modernisierungskonzepte Alexander von Humboldts als Komplementärbegriffe der Natur- und Sozialgeschichte\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Dill (78) ist Romanist – Spezialist für spanische\, lateinamerikanische\, karibische und französische Literatur und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995\, in der er seit Januar 2009 als Secretar der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Klasse wirkt.\n1982-1991 hatte er eine Professur für Lateinamerikanische Literaturen an der Humboldt-Universität inne\, 1989-90 eine Gastprofessur an der Georg-August-Universität Göttingen und anschließend eine ebensolche an der Universität Sao Paulo\, Brasilien. Zu Gastvorlesungsreihen und Kurzdozenturen weilte er an Universitäten in Mexiko\, Peru und Argentinien. Als Emeritus nahm er von 2002-2005 Lehraufträge an der Universität Hamburg wahr.\nEr hat ca. 200 Abhandlungen\, meist in spanischer Sprache\, in wissenschaftlichen Zeitschriften Deutschlands\, Frankreichs\, Spaniens\, Italiens\, Tschechiens\, der USA und vieler Länder Lateinamerikas sowie ein halbes Dutzend Sammelbände (mit)herausgegeben.\n1975 erhielt er den lateinamerikanischen Literaturpreis Casa de las Américas für eine Monographie über den kubanischen Dichter José Martí. Seiner umfangreichen Veröffentlichungsliste fügt er gegenwärtig die Herausgabe der Akten der von ihm organisierten Leibniz-Konferenz zum 300. Geburtstag von Jean-Jacques Rousseau zu. \nAbstract:\nDer Vortragende widerlegt anhand von biographischem und wissenschaftlichem Material die weitverbreitete Meinung\, Alexander von Humboldt sei im Unterschied zu seinem Bruder\, dem Geisteswissenschaftler Wilhelm von H.\, ein reiner Naturwissenschaftler gewesen. Er zeigt\, dass Humboldts Schriften zur Naturwissenschaft wie zu Geographie und Geologie sowie seine lateinamerikanischen Tagebücher und der dem Weltall wie dem Planeten Erde gewidmete Kosmos eine große ´Menge von Aussagen über den Menschen\, seine Geschichte und Kultur enthalten\, die über bloßes humanistisches Bildungsgut\, Alltagsweisheit und politisch-moralische Bekenntnisse weit hinausgehen. Humboldt sieht die Entwicklung der Menschheit und ihre irdische Existenz nicht als gewissermaßen zwangsläufiges Produkt der Naturgeschichte\, sondern betrachtet letztere lediglich als ein vorgegebenes Bedingungsgefüge der Sozial- und Kulturgeschichte und relativ freien Handlungsspielraum des Menschen. Dieses nicht nur allgemeine und politische\, sondern auch wissenschaftliche Interesse des Berliner Forschers für menschliche Gesellschaft\, Geschichte und Kultur datiert Dill auf die Ankunft Humboldts in Südamerika. Humboldt formuliert genuine sozial- und kulturwissenschaftliche Erkenntnisse\, die besonders in der heutigen gegenwärtigen Etappe der Globalisierung von grundlegender Bedeutung für die Menschheitsentwicklung sind. Im Mittelpunkt von Humboldts gesellschaftspolitischen Erörterungen stehen vor allem Ausbeutung\, Unterdrückung und Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse.
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 10. Oktober 2013 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nHelga Hörz & Herbert Hörz (MLS):\nIst die gegenwärtige Ethik noch zeitgemäß? \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Hörz (78) ist Ethikerin und Frauenrechtlerin sowie Mitglied der „Freunde der Leibniz-Sozietät.“\n1969 wurde sie Hochschuldozentin für Ethik an der Humboldt-Universität Berlin (HUB). 1972 weilte sie zu einem Studienaufenthalt an der Moskauer Lomonossow-Universität. Seit 1974 war sie ordentliche Professorin und Lehrstuhlleiterin für Ethik an der HUB und initiierte den neu gegründeten Bereich Ethik. Von 1987 bis 1990 leitete sie die Sektion Philosophie der HUB.\n1965 – 1969 war sie ehrenamtliche Vorsitzende der Frauenkommission der Gewerkschaft Wissenschaft an der HUB\, 1969 – 1990 stellv. Ratsmitglied der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF). 1975 wählte ECOSOC sie als ehrenamtliche Expertin in die UNO-Kommission „Zum Status der Frau“. 1975 – 1990 war sie mehrmals Vizepräsidentin und Präsidentin von UNO-Gremien\, so 1. Vizepräsidentin der UNO-Weltfrauenkonferenz 1980 in Kopenhagen und 1990 Präsidentin der Tagung mit Charakter Weltkonferenz in Wien 1990.\n1990 – 1993 initiierte und leitete sie Ethik-Veranstaltungen in der Begegnungsstätte Berlin-Mitte. 1998 bis 2011 saß sie dem Beirat der Bildungsakademie der Volkssolidarität\, Landesverband Berlin\, vor und leitete wissenschaftliche Veranstaltungen und Schriftstellerlesungen. Als Vortragende zu Ethik und Frauenforschung ist sie bis heute aktiv. \n  \nProf. Hörz (80) ist Wissenschaftsphilosoph und -historiker. Er wurde 1973 zum Korrespondierenden\, 1977 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nSeit 1965 war er Professor für philosophische Probleme der Naturwissenschaften an der Humboldt-Universität\, seit 1973 Leiter des Bereichs Philosophische Fragen der Wissenschaftsentwicklung am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR\, 1989 – 1992 Vizepräsident der AdW der DDR für die Gelehrtensozietät. 1992-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Bis Januar 2006 war er Präsident der Leibniz-Sozietät und gehört nun als Ehrenpräsident dem Präsidium der Sozietät an.\nSeine Spezialgebiete sind Methodologie\, Erkenntnistheorie\, Geschichte der Wissenschaften und interdisziplinäre Beziehungen zwischen Natur-\, Technik-\, Geistes- und Sozialwissenschaften. Er edierte drei Bände mit der Korrespondenz von Hermann v. Helmholtz. Zu Vorträgen weilte er in den USA\, China\, Japan und den Ländern Ost- und Westeuropas\, zu Gastprofessuren in Moskau und Graz. \n  \nAbstract:\nDas Elend der gegenwärtigen Ethik besteht darin\, dass sie einerseits hohe Anforderungen an humanes moralisches Verhalten formuliert\, die sich unter bestimmten Rahmenbedingungen als kaum erfüllbar oder gar als illusionär erweisen. Sie werden als „Moralisieren“ abgelehnt. Andererseits ist sie durch Traditionen und soziale Werte in bestimmten Kulturkreisen so geprägt\, dass eine humane Lösung sich weiter verschärfender globaler Probleme mit regionalen\, lokalen und persönlichen Folgen nicht unbedingt gefördert\, sondern erschwert wird. Ein moralischer illusionärer Universalismus steht differenten und teilweise ebenfalls nicht zeitgemäßen moralischen Regionalismen und Lokalismen entgegen. Ist eine universelle Ethik überhaupt formulierbar und sind ihre moralischen Grundsätze unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen zu realisieren?\nHelga Hörz als Ethikerin befasst sich mit den Grundprinzipien einer neomodernen Ethik. Sie fragt\, was Ethik leisten kann. Über- und Unterforderung sind zurückzuweisen. Die Rolle von Werten und Normen in soziokulturellen Einheiten für moralische Entscheidungen humaner und antihumaner Art ist zu beachten. Das Spannungsfeld zwischen Egoismus und Altruismus bestimmt philosophisch-ethische Auseinandersetzungen in Geschichte und Gegenwart. Das wird mit wenigen Beispielen belegt. Herausforderungen an eine zeitgemäße Ethik ergeben sich aus der Forderung nach humanen Lösungen für sich verschärfende globale Probleme. Sie baut in der Neomoderne auf der Aufklärung der Moderne und der modernen Wissenschaft auf und berücksichtigt die Kritik der Postmoderne. Für moralisch-humanes Handeln werden die Humankriterien und Humangebote einer neomodernen Ethik dargelegt.\nDer Wissenschaftsphilosoph Herbert Hörz geht auf aktuelle Auseinandersetzungen um egoistisches Verhalten ein. Verkommt Wissenschaft zur Herrschaftsideologie und durch die Verwertung ihrer Erkenntnisse zur Magd der Wirtschaft beim Jagen nach Profit\, verliert sie ihre Funktion als moralische Instanz. Es existiert ein Utopie-Defizit. Wissenschaft und Technik wirken global als moralische Gleichmacher durch den mit Macht- und Ressourcengewinn verbundenen Transfer von Technologien\, Bewusstseinstechnologien eingeschlossen. Diese wissenschaftlich-technische Entwicklung als Zivilisationsprozess ist durch eine Weltkultur mit humanen ethischen Grundsätzen als Rahmenbedingung für differente soziokulturelle Identitäten anzustreben. Als Fallbeispiel dient der Bestseller von Frank Schirrmacher „Ego. Das Spiel des Lebens“.\nDas Fazit beider Darlegungen ist: Eine zeitgemäße Ethik begründet Hoffnung auf die nachhaltige Lösung existenzieller Probleme. Sie basiert auf Analysen der Situation\, auf der Auswertung von Erfahrungen und auf dem Glauben an die Kraft derer\, die in der Lage sind und sein werden\, antihumane Zustände zu beseitigen und eine humanere Gesellschaft nach Humankriterien zu gestalten.
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SUMMARY:16th Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. veranstaltet seine 16th Leibniz Conference of Advanced Science zum Thema \nStadtökologie 2013.\nam 17. und 18. 10.2013\nDas Programm geht gesondert zu \n10.00 bis 18.00 Uhr\nOrt: WISTA GmbH\, Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des AK "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ veranstaltet am 24.Oktober 2013 eine wissenschaftliche Sitzung mit dem Beitrag \nHermann Klenner (MLS) \nEinfachheit in Rechtswissenschaft und Rechtspraxis: Plurimae leges – corruptissima res publica?\nund lädt zur Teilnahme und Diskussion ein. \nOrt: Rathaus Tiergarten\, neuer Tagungsort: Balkonsaal\n10.30-12.30 Uhr \nC.V.:\nHermann Klenner\, Jg. 1926; Prof. Dr. jur. habil.\, emeritiert (vorher Humboldt-Universität zu Berlin und Akademie der Wissenschaften der DDR). Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin (zuvor der AdW der DDR)\, der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie\, des Herausgeberkreises der Internationale Studien zu Recht und Staat\, des Internationalen Beirates von Ratio Juris sowie des Wissenschaftlichen Beirates der Marx/Engels-Gesamtausgabe (MEGA). – Inhaber der Hegel-\, der Pufendorf- und der Jablonski-Medaille. – Autor u. a. folgender Monographien: Marxismus und Menschenrechte (1982); Vom Recht der Natur zur Natur des Rechts (1984); Deutsche Rechtsphilosophie im 19. Jahrhundert (1991); Rechtsphilosophie in der englischen Aufklärung (1998); Die Geschichtlichkeit des Rechts (2003); Recht und Unrecht (2004); Historisierende Rechtsphilosophie (2009) – Editionen einschlägiger Werke u. a. von: Bacon; Baumgarten; Burke; Godwin; Harrington; Hegel; Hobbes; Humboldt; Jhering; Kant; Kirchmann; Locke; Oppenheim; Paschukanis; Radbruch; Rotteck; Spinoza; Winstanley; Wollstonecraft… – Bibliographie in: Haney/Maihofer/Sprenger (ed.)\, Recht und Ideologie\, Freiburg 1996\, Bd. 1\, S. 514-552; Bd. 2\, 1998\, S. 352-356. \nAbstract:\nUnter dem provozierenden\, an einen Tacitus-Satz (Annalen III\, 27\, lat./dt.\, München 1992\, S. 232) angelehnten Titel: „Plurimae leges – corruptissima res publica?“ werden Argumente aus dem Erfahrungsbereich von vergangener und gegenwärtiger Jurisprudenz\, Gesetzgebung und Rechtsprechung über Sinn und Unsinn\, über Illusion und Wirklichkeit des Einfachheitsprinzips beigebracht. Da das Recht als Ordnungsreglement herrschaftsförmig organisierter Gesellschaften deren innere Gegensätzlichkeiten\, letztlich ihren Selbstwiderspruch\, reflektiert und konstituiert\, sind die in die jeweilige Macht/Ohnmacht-Struktur der Gesellschaft als Herrschende oder als Beherrschte\, als Teilhaber wie als Mittäter\, als Nutznießer wie als Opfer Integrierten an unterschiedlichen\, auch gegensätzlichen Konfliktreglements durch die Gesetzgeber sowie an deren unterschiedlichen Auslegungen durch die Gerichte interessiert. Dabei spielt das Verhältnis von Wissen und Wollen\, von Aussage und Norm\, von individualisierter und generalisierter Entscheidung eine fundamentale Rolle. Jedes Gesetz wie jedes Gerichtsurteil reduziert Komplexität\, vereinfacht also\, wobei sich die Interessen der Autoren des Rechts und die Interessen der Adressaten des Rechts von einander unterscheiden. Volksfremdheit des Rechts und Rechtsfremdheit des Volkes hängen nicht einfach von der Kürze der Gesetze\, deren komplizierter Struktur oder dem Jargon der Juristen ab. Eine Rechtswissenschaft\, die sich der Einfachheit halber darauf beschränkt\, das jeweils geltende Recht als in sich geschlossene Normenordnung systemgerecht zu interpretieren\, statt es wenigstens zur intellektuellen Disposition zu stellen\, verfällt damit einem unverantwortlichen Reduktionismus. Vergleichbares gilt für diejenigen\, die das Recht wesentlich als Mittel von (z.B. ökonomischer\, politischer und/oder ideologischer) Macht und nicht auch als Maß von und für Macht begreifen. \n 
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SUMMARY:17th Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. veranstaltet am 24. Oktober 2013 seine 17th Leibniz Conference of Advanced Science zum Thema \nLife Science Day 2013 – 60 Jahre DNA.\n10.00 bis 18.00 Uhr\nOrt: FU Berlin\nDas Programm geht gesondert zu.
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2013
DESCRIPTION:Gemeinsame Veranstaltung des Deutsches Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte)\, der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\, und der DGLR – Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V.: \nRaumfahrthistorisches Kolloquium 2013\nProgramm \n \n  \n  \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Workshop des AK Klassen und Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Klassen und Gesellschaftsanalyse“ führt einen Workshop zum Thema \nBilanzierung und Systematisierung der Auseinandersetzungen um Transformation und gesellschaftlichen Wandel aus Sicht der Arbeit des Arbeitskreises\nam 31. Oktober\, 10.00 – 17.00 Uhr durch.\nOrt: Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin \nProgramm:\n10:00 – 10:10: Thematische Einführung – Dr. Michael Thomas\n10:10 – 11:40: Transformation in historischer und vergleichender Perspektive:\nWozu  kann eine vergleichende Perspektive beitragen?\nWelche Vergleiche sind aufschlussreich für die Spezifizierung eines Konzeptes von Transformation?\nWas lässt sich systematisch aus dem Vergleich gewinnen (Erträge und Grenzen)? Welche Konzepte und Methoden von Klassikern lassen sich sinnvoll (befördernd/als unvermeidlich) heranziehen?\nWo sind die Grenzlinien\, wo die Anschlüsse für die aktuelle Debatte? \nEinstiegsbeiträge:\nGesellschaftstransformation in historisch-soziologischer Perspektive. Erträge und Fragen – Prof. Raj Kollmorgen\nFormationstheoretische Ansätze und Transformation – Prof. Wolfgang Küttler: \n11:40 – 12:00 Pause \n12:00 – 13:00: Konzeptualisierung von Transformation heute – Anforderungen an ein Makrokonzept zeitgemäßer Transformation\nDer konstitutive Zusammenhang von Zeitdiagnose und Transformationskonzept (Spezifizierungen und hauptsächliche Diskurslinien)\nTransformation – Ansprüche und Zielorientierungen: Welche Art gesellschaftlichen Wandels verbindet sich spezifisch mit dem Transformationskonzept (Änderungsansprüche\, Visionen etc.)?\nPhasen\, Prozesse\, gesellschaftliche Dimensionen \nEinstiegsbeitrag:\nDas Konzept Gesellschafts-Transformation – eine analytische Begründung / Prof. Rolf Reißig\nKommentar: Prof. Michael Brie \n13:00 – 13:45: Mittagspause \n13:45 – 16:15: Konkretisierungen\, systematische Probleme aktueller Transformationsprozesse\nDie übergreifenden Fragen betreffen die Konsequenzen\, die jeweils aus der Zeitdiagnose für den Ansatz\, für Zielsetzungen und Phasen (Schritte/Übergänge und Konflikte) der Transformationen gezogen werden. Die Ansätze sollen in ihrer Logik\, ihren Folgerungen wie auch Grenzen zur Diskussion gestellt werden. An die zwanzigminütige Präsentation schließt sich jeweils eine Diskussionszeit von dreißig Minuten an. \nEinstiegsbeiträge:\nTransformation und Evolution – Wege in einen Öko-Teilhabekapitalismus (Öko-Teilhabegesellschaft) – Dr. Rainer Land\nTransformationsperspektive „Postwachstumsgesellschaft“ – Dr. Frank Adler\nTransformation aus praxeologischer/Akteurs-Perspektive – Prof. Irene Dölling \n16:15 – 16:45: Abschließende Diskussion und Verständigung zum weiteren Vorgehen im Arbeitskreis / Buchprojekt \nFür weitere Informationen oder/und Anmeldung: thomas@biss-online.de \n 
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