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SUMMARY:Sitzung der Klasse Geistes- und Sozialwissenschaften\, Oktober 2012
DESCRIPTION:Einheit in der Vielfalt. Zur Entwicklung der Psychologie im Spannungsfeld zwischen Natur- und Geisteswissenschaften \nVortrag von Prof. Dr. Helga Sprung und Prof. Dr. Lothar Sprung (Berlin): \nC.V.:\nFrau Prof. Helga Sprung ist Psychologin mit den Arbeitsgebieten Klinische experimentelle Psychologie\, Psychophysiologie\, Psychopharmakologie\, Methodenlehre\, Psychodiagnostik\, Allgemeine Psychologie\, Geschichte der Psychologie und Frauen in der Geschichte der Psychologie. Von1962 bis 1977 war sie in der experimentellen Klinischen Psychologie in einer kardiologischen Spezialklinik der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin-Buch tätig. Anschließend arbeitete sie zehn Jahre lang freiberuflich auf den Gebieten der Methodologie und Methodik der Psychologie\, Psychodiagnostik und Geschichte der Psychologie. Von 1987 bis 1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1991 bis 1999 leitete sie zwei Forschungsprojekte über Geschichte der Psychologie\, die von der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) gefördert wurden; außerdem war sie 1994 bis 1996 im Rahmen des „Wissenschaftler-Integrations-Programms“ (WIP) wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Vier Bücher verfasste sie gemeinsam mit Lothar Sprung\, außerdem zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und Monographien. \nProf. Lothar Sprung ist Psychologe mit den Arbeitsgebieten Methodenlehre\, Psychodiagnostik\, Allgemeine Psychologie\, Klinische experimentelle Psychologie\, Theoretische Psychologie\, Evolutionspsychologie und Geschichte der Psychologie sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2000. Nach einer Lehre als Bau- und Möbeltischler und dem Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Promotion 1970\, Habilitation 1980\, beide in Berlin) wurde er 1970 zum Dozenten und zum Stellvertretenden Direktor der Sektion Psychologie der Humboldt-Universität berufen\, wo er Forschungsgruppen zur „Kognitiven Psychologie“ (Begriffsbildung)\, zur Experimentellen Psychopathologie und Psychodiagnostik sowie zur Psychodiagnostik und Geschichte der Psychologie leitete. In der Gesellschaft für Psychologie der DDR organisierte er von 1964 bis 1990 verschiedene Tagungen\, teilweise mit internationaler Beteiligung.1985-95 wirkte er im Projektrat des interdisziplinären Forschungsprojektes „Bio-psycho-soziale Einheit Mensch“ (Humanontogenetik) am (späteren) „Interdisziplinären Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik“ der Humboldt-Universität mit\, wo er 1990 zum Ordentlichen Professor für Methodologie und Methodik der Humanwissenschaften berufen wurde. Seit 1970 wurde er 15mal zu Gastprofessuren\, Vorträgen und Studienaufenthalten in sieben Ländern eingeladen. Er ist Autor\, Mitautor oder (Mit-)Herausgeber zahlreicher Bücher und Fachartikel. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft(DFG) zieht ihn seit 1992 als Gutachter heran. \nAbstract:\nDie Jahrtausende alten Traditionen der Psychologie lassen sich stark vereinfacht in 4 Formen zusammenfassen: 1.als Psychosophie\, 2.als Philosophiepsychologie\, 3.als Psychognosie und 4. als Erfahrungsseelenkunde. Aufbauend auf dieser mehr geisteswissenschaftlichen älteren Psychologie entwickelte sich die neuere Psychologie im 19. Jh. als Einzelwissenschaft. Der Durchbruch gelang durch den Transfer naturwissenschaftlicher Methoden auf die Untersuchung psychischer Phänomene. Die Psychologie als Lehre vom Erleben und Verhalten entfaltete sich seitdem in vielfältigen Varianten u. a. als Psychophysik\, als Psychophysiologie\, als Objektive Psychologie (Behaviorismus)\, als Entwicklungspsychologie\, als Differentielle Psychologie (und als Tiefenpsychologie). Parallel dazu erfolgte ihre Disziplingenese\, die Institutionalisierung und die Professionalisierung.\nEs entstand ein Methodenkanon zur empirischen Untersuchung psychischer Phänomene\, der im Vortrag ansatzweise dargestellt wird. Mit diesem ist die Psychologie zunehmend besser in der Lage\, auch komplexere psychische Phänomene wie Kognitionen\, Emotionen und Sozialbeziehungen empirisch zu untersuchen
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Naturwissenschaften\, Oktober 2012
DESCRIPTION:Verborgene Eigenschaften des Wassers – Über Experimente und neue Modelle Vortrag Prof. Dr. Rudolf Herrmann (Berlin): \nC.V.:\nProf. Herrmann (76) ist Physiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Nach dem Studium an der Humboldt-Universität Berlin\, der Promotion (1964) an der Staatlichen Moskauer Universität\, der Habilitation (1968) am Institut für Physikalische Probleme bei Peter Kapitza in Moskau wurde er 1968 zum Dozenten und 1970 zum ordentlichen Professor für experimentelle Physik an der Humboldt-Universität berufen. Als Gastprofessor weilte er 1992 bis 1993 an der Universität 7 (Pierre et Marie Curie) in Paris und 1993 bis 1996 an der Ritsumeikan-Universität in Kyoto\, außerdem seit 1994 als Berater und Mitarbeiter beim Konzern HORIBA\, Ltd. In Kyoto. \nSeit 1998 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Gerätebau GmbH bzw. im Institut für angewandte Photonik e.V. in Berlin-Adlershof. \nAbstract: \nDer Vortrag befasst sich mit zwei Wasserexperimenten\, die schon an der Wende vom 19. zum 20. Jh. durchgeführt wurden. Aber erst heute\, hundert Jahre später\, beginnen gründliche Untersuchungen. Dabei geht es einmal um die Ausbildung freischwebender Wasserbrücken (nicht Wasserstoffbrücken) in starken elektrischen Feldern und zum anderen um das Entstehen von Ladungsschichten an Wassergrenzflächen\, die eng mit der Oberflächenstruktur des Wassers verbunden sind. \nIn den Oberflächen der Wasserbrücken wird eine geringere Dichte als im Volumenwasser gemessen. Strömungsmessungen in Feldern mit Spannungen von 15 bis 20 kV zeigen ein Verhalten\, das von der Ionenleitung des normalen Wassers abweicht. \nAn Wassergrenzflächen mit hydrophilen und Metalloberflächen werden Ladungsschichten beobachtet\, die mit über 100 µm wesentlich breiter sind als die diffuse Schicht\, über die das Zeta-Potential abfällt. Dabei bildet sich eine Ladungstrennung aus. Durch Bestrahlung mit infrarotem Licht kann sich die Ladungsschicht noch vergrößern. Beide Experimente wurden mit übersichtlichen Resultaten eindrucksvoll in renommierten Zeitschriften vorgestellt. Diese Phänomene werden mit unterschiedlichen Strukturmodellen der Wasseroberfläche erklärt. Dabei stützt sich das Modell für die Wasserbrücken auf die Quantenelektrodynamik. Dieses Modell wird z. Z. kontrovers diskutiert. \nIm Modell\, das Grenzflächeneffekte von Wasser an hydrophilen und Metalloberflächen beschreibt\, wird in der Grenzfläche eine höhere Dichte als im Volumen angenommen und in der Struktur dieser Schicht eine vierte Phase des Wassers (neben fest\, flüssig und gasförmig) vermutet. Als Ursache für die Ladungstrennung wird infrarote Strahlung angenommen.
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