BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. - ECPv6.17.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://leibnizsozietaet.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20280326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20281029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261008T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261008T113000
DTSTAMP:20260916T103351Z
CREATED:20260622T175635Z
LAST-MODIFIED:20260916T103351Z
UID:32777-1791453600-1791459000@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Einladungslink: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/67923566496?pwd=skwiQtPCMw2NIbQETrR4tbNIfM8GUS.1\nMeeting-ID: 679 2356 6496 \n  \nVortrag: \nProf. Dr. Jochen Kolb (MLS) \nDie Energiewende und die Transformation zur Kreislaufwirtschaft benötigen viel mehr Bergbau \nAbstract: \nEuropas industrielle Entwicklung und der Green Deal sind maßgeblich von einer zuverlässigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen abhängig. Die jüngsten globalen Entwicklungen sowie die politischen Reaktionen auf Krieg\, Pandemie und wirtschaftliche Rivalitäten zeigen\, wie fragil viele Lieferketten sind. Gleichzeitig möchte Europa den Klimawandel und die Umweltverschmutzung durch die Maßnahmen des Green Deal sowie die Energie- und Mobilitätswende bekämpfen. Das gesellschaftliche Interesse an einer verantwortungsvollen Gewinnung mineralischer Rohstoffe wächst stetig. Die Bemühungen vieler Länder und Unternehmen\, ihre Emissionen auf Netto-Null zu reduzieren\, führen zu einer massiven Einführung verschiedenster sauberer Energietechnologien\, von denen viele auf kritische Rohstoffe angewiesen sind. Ein typisches Elektrofahrzeug benötigt beispielsweise sechsmal mehr Hochtechnologiemetalle als ein konventionelles Fahrzeug. Seit 2010 ist die durchschnittliche Menge an Metallen und Industriemineralen\, die für eine neue Einheit installierter Stromerzeugungskapazität benötigt wird\, um 50 % gestiegen\, da der Anteil erneuerbarer Energien zugenommen hat. Der Wandel hin zu einer Gesellschaft mit geringerem Umwelt- und CO₂-Fußabdruck hängt daher von einer gesicherten Versorgung nicht nur mit größeren Mengen an Rohstoffen\, sondern auch mit einer größeren Vielfalt an Rohstoffen ab. Sowohl aktuelle als auch historische Versorgungs- und Investitionspläne für kritische Rohstoffe und Industrieminerale in Europa reichen nicht aus\, um den Übergang zu sauberen Energietechnologien zu unterstützen. Darüber hinaus verbraucht der konventionelle Bergbau große Mengen an Energie und hat stets Auswirkungen auf die Umwelt. Allein die Zerkleinerung verursacht mehr als 50 % des Energieverbrauchs eines Bergwerks und macht mindestens 3 % der weltweiten Stromerzeugung aus. Die meisten Metalle und Baustoffe\, die für unser tägliches Leben benötigt werden\, stammen nach wie vor aus Primärrohstoffen\, die durch konventionellen Bergbau aus Erzvorkommen gewonnen werden. Trotz der vergleichsweise hohen Recyclingquoten einiger Metalle wie Eisen (Fe)\, Nickel (Ni)\, Kobalt (Co) und Zinn (Sn) von über 50 % bleiben Importe unverzichtbar\, um die stetig steigende Nachfrage zu decken. Die meisten Bergwerke\, Aufbereitungsanlagen\, Schmelzwerke und Raffinerien befinden sich jedoch nicht in Europa. Gleichzeitig stehen wirtschaftliches Wachstum\, die Energie- und Mobilitätswende sowie ein steigender Ressourcenverbrauch in einem positiven Zusammenhang. Folglich sind die europäische Wirtschaft und der Green Deal in hohem Maße von importierten Rohstoffen abhängig\, die häufig aus politisch und wirtschaftlich instabilen Ländern mit niedrigen Umweltstandards stammen. Die Folgen sind instabile Lieferketten\, Umweltverschmutzung\, ein erhöhter CO₂-Fußabdruck sowie prekäre Beschäftigungsverhältnisse in den Bergbauländern. Eine gesicherte Rohstoffversorgung muss daher auf vier Säulen beruhen: Primärrohstoffgewinnung in Europa\, Recycling\, Aufbau vollständiger Wertschöpfungsketten innerhalb der EU und sichere Lieferketten aus Ländern außerhalb Europas. Die größte Herausforderung besteht darin\, das öffentliche Bewusstsein für diese Herausforderungen zu stärken und die gesellschaftliche Akzeptanz für Projekte der Rohstoffindustrie zu fördern. \nVita: \nJochen Kolb ist Professor für Geochemie und Lagerstättenkunde am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und leitet die Technologie Transfereinheit Analytik und Rohstoffe im KIT Campus Transfer. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Aspekten der wirtschaftsgeologischen Forschung\, einschließlich kritischer Rohstoffe\, Metallgewinnung aus Wasser und ökologischer sowie gesellschaftlicher Aspekte des Bergbaus. Seit 2016 arbeitet er in Projekten zur Geochemie unterschiedlicher Geothermalwässer und zu Methoden der Lithiumextraktion im Oberrheingraben und im Norddeutschen Becken. Nach dem Studium der Geologie und Paläontologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main wechselte er für die Promotion und eine wissenschaftliche Assistenz an die RWTH Aachen\, wo er auch im Institut für Mineralogie und Lagerstättenlehre habilitierte. Vor seinem Ruf ans KIT war er 10 Jahre erst als Wissenschaftler und dann als Professor beim Geologischen Dienst von Dänemark und Grönland beschäftigt und war assoziierter Professor an der Universität Kopenhagen. \nEr war vier Jahre lang Sprecher des Lenkungsausschusses des THINKTANK „Industrielle Ressourcenstrategien“\, ist Sprecher für Georessourcen am KIT-Zentrum Klima und Umwelt\, Stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler und Gründungsmitglied der wissenschaftlichen Sektion Energie & Rohstoffe FUTURE (Forschung und Technologie für Untergrund\, Rohstoffe & Energie) in der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV). Er ist darüber hinaus Mitglied verschiedener professioneller und interdisziplinärer Initiativen. Seit 2026 ist Jochen Kolb Mitglied der Leibniz-Sozietät.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften-11/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261008T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261008T150000
DTSTAMP:20260916T105951Z
CREATED:20260622T175839Z
LAST-MODIFIED:20260916T105951Z
UID:32779-1791464400-1791471600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät \nim Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt:\nEinladungslink: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64597432473?pwd=OhXlseG22sCpB6VUPXHxKDpnZjMUBC.1\nMeeting-ID: 645 9743 2473 \n  \nVortrag: \nDr. Olaf Hellmuth (MLS) \nWas treibt unser Wetter an? Ein phänomenologischer Exkurs\nAbstract: \nAusgehend vom Modell der „Photonenmühle Erde“ (Ebeling\, 1989) wird im ersten Teil des Vortrages die Einbettung des irdischen Wettergeschehens in die kosmische Energiekaskade diskutiert\, welche die Evolution antreibt. Im zweiten Teil des Vortrages wird anhand von Folgerungen aus dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik und dem 2. Newtonschen Axiom in einem rotierenden Bezugssystem das System der Allgemeinen Zirkulation der Erde phänomenologisch abgeleitet. Auf dieser Grundlage werden das für seine globalen Auswirkungen bekannte Wetterphänomen El Nino sowie die als „Omega-Lage“ und „Vb-Lage“ bekannten Hochdruck- und Tiefdruckgebiete diskutiert\, die mit extremen Hitzewellen bzw. Starkniederschlägen in Europa verbunden sind. Anhand von bekannten Befunden aus der atmosphärischen Wellentheorie wird dargelegt\, wie die Persistenz solcher Extremwetterlagen durch den meridionalen Temperaturgradienten zwischen Äquator und Pol beeinflusst wird. \nIm dritten Teil des Vortrages werden die Grundlagen der Numerischen Wettervorhersage sowie die Besonderheiten und Konsequenzen erläutert\, die sich (a) aus dem Parametrisierungsproblem und (b) dem „Lorenz-Charakter“ (Lorenz\, 1963) der zugrundeliegenden Modellgleichungen ergeben. Letzterer wird anhand des Ersatzmodells des sogenannten Lorenzschen Wasserrades illustriert. Der Vortrag endet mit einem kurzen Ausblick auf das Potential der „Künstlichen Intelligenz“ für die Wettervorhersage. \nVita: \nOlaf Hellmuth absolvierte von 1978 bis 1979 eine Berufsausbildung zum Feinmechaniker im VEB Carl Zeiss Jena. 1979 nahm er eine fliegerische Ausbildung an der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA auf. Von 1980 bis 1987 studierte er Physik und Meteorologie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, wo er 1985 das Diplom und 1987 die Promotion A zur satellitengestützten Parametrisierung der Feuchtkonvektion erwarb. Von 1987 bis 1990 war Olaf Hellmuth als Synoptiker und Satellitenmeteorologe in der Zentralen Flugwetterwarte der NVA tätig. 1990 und 1991 arbeitete er als Fernerkundler am Institut für Kosmosforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR. Später führte er diese Tätigkeit in gleicher Funktion in einem Ingeniuerbüro für Geoinformatik sowie als freiberuflicher Gutachter für umweltmeteorologische Fragestellungen aus. Von 1996 bis zu seinem Ruhestand 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V. (TROPOS) in Leipzig mit den Arbeitsschwerpunkten Grenzschicht-\, Aerosol- und Wolkenphysik. Seit 2025 beschäftigt er sich als „Citizen Scientist“ mit der Bestimmung der Verdunstung im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzes. Seit 2017 ist Olaf Hellmuth Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (MLS).
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/plenum-25/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Plenum
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261008T153000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261008T171500
DTSTAMP:20260917T101034Z
CREATED:20260622T180031Z
LAST-MODIFIED:20260917T101034Z
UID:32782-1791473400-1791479700@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften \nZeit: 15:30 bis 17:15 Uhr\nOrt: Rathaus\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin-Friedrichshagen \nVortrag:  \nArne Heise (MLS)\n„Und ewig grüßt das Murmeltier – Mindestlohnforschung im Denkstilzwang“ \nAbstract:\nVor Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015 war sich die deutsche Arbeitsmarktökonomik weitgehend darin einig\, dass dieses ‚soziale Experiment‘ mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten bezahlt werden müsste. Die Begleitforschung zur Mindestlohneinführung konnte dann aber die prognostizierten Beschäftigungsverluste nicht nachweisen und musste auch für Deutschland – wie überall\, wo Mindestlöhne existieren und deren Effekte erforscht werden – die ‚Flüchtigkeit des Beschäftigungseffekts‘ zugeben.\nIn diesem Beitrag soll die Diskussion um die Einführung des Mindestlohns nachgezeichnet und die Reaktion der Wissenschaftlergemeinschaft auf die Abweichung der tatsächlichen Beschäftigungsentwicklung von den modellgestützten Prognosen – was wissenschaftstheoretisch als ‚Anomalie‘ oder ‚Krise‘ verstanden werden kann – auf der Grundlage der Fleckschen Denkstil-Theorie analysiert werden. Dazu werden 2 Phasen – die Phase der Einführung des Mindestlohns und die Phase der drastischen Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2022 – unterschieden\, um einerseits Lernprozesse\, andererseits aber auch die Resilienz eines herrschenden Paradigmas aufzeigen zu können. \nVita:\nArne Heise (*1960) ist seit 2002 Universitätsprofessor für Finanzwissenschaft und Public Governance an der Universität Hamburg. Er studierte von 1980 – 1986 Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bremen und Manchester. 1990 erfolgte an der Universität Bremen die Promotion\, 1998 die Habilitation mit der Venia Legendi in Volkswirtschaftslehre\, insbesondere Wirtschaftspolitik. Von 1992 –      2000 war Arne Heise Leiter des Referates „Konjunkturforschung\, Allgemeine Wirtschaftstheorie und -politik“ am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der Hans Böckler-Stiftung (WSI)\, Düsseldorf. Gastwissenschaftleraufenthalte sowie Gast- und Vertretungsprofessuren führten ihn zunächst u.a. nach Paisley\, Manchester\, Berlin\, Utrecht\, Konstanz\, Wien und Köln sowie ab 2002 nach Brüssel\, Cambridge\, Freiburg\, Stellenbosch\, Bremen und Izmir. Von 2003 – 2005 war er Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP). Seit 2009 ist Arne Heise Affilierter Professor an der Izmir Economics University in der Türkei und seit 2011 Direktor des Zentrums für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS) am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. 2007 wurde er zum Mitglied der Leibniz-Sozietät gewählt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Makroökonomie\, Wirtschaftspolitik\, Europäische Integration sowie in den Bereichen Finanzwissenschaft\, Plurale Ökonomik und Sozioökonomik der Ökonomik.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-sozialwissenschaften-und-geisteswissenschaften/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Klassen,Sozial- und Geisteswissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261016T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261016T163000
DTSTAMP:20260915T110012Z
CREATED:20260915T105513Z
LAST-MODIFIED:20260915T110012Z
UID:33180-1792159200-1792168200@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ trifft sich am 16. 10. Um 14.00 Uhr zu einer ersten Diskussions- und Abstimmungsrunde für den nächsten Arbeitszyklus. \nOrt: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A (unmittelbar am Ostbahnhof)\, Seminarraum 1 \nZeit: 14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr \nInteressierte aus der Sozietät an diesem Thema (kurz: KI und Gesellschaft) sind sowohl zu dieser ersten Sitzung wie evtl. weitere Teilnahme herzlich eingeladen! Das kann für den vorgesehenen Arbeitszyklus auch einzelne Themen bzw. Schwerpunkte betreffen. Solche wären längerfristig abzusprechen. Bei Interesse an der Teilnahme am 16.10 bitte ich um eine kurze Rückmeldung (an: Thomas.Micha@t-online.de). \nEine noch sehr allgemeine thematische Orientierung findet sich hier. \nMichael Thomas
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/ak-gesellschaftsanalyse-8/
LOCATION:Rosa Luxemburg Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A\, Berlin\, 10243
CATEGORIES:Arbeitskreise
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261019T133000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261019T153000
DTSTAMP:20260812T112758Z
CREATED:20260810T171457Z
LAST-MODIFIED:20260812T112758Z
UID:33050-1792416600-1792423800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Hans-Dieter Sill (MLS) \nWomit muss der Anfang der Philosophie gemacht werden? \nAbstract\nMit dieser Frage beginnt das 1. Kapitel im 1. Buch der Wissenschaft der Logik von Hegel\, wobei für ihn die Philosophie die Wissenschaft ist. Die Darlegungen zu seinen Grundbegriffen Sein\, Nichts und Werden\, die unter anderem zu dem Satz führen: „Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe“\, stoßen oft auf großes Unverständnis. Der Vortrag bietet eine weiterführende Lösung des Problems an\, bei dem Erkenntnisse von Aristoteles und die axiomatische Methode nach Hilbert eine wesentliche Rolle spielen. Im Vortrag werden weiterhin Ausblicke gegeben\, wie nach der axiomatischen Grundlegung der Philosophie der Aufbau eines konsistenten\, minimalen und allgemein verständlichen Systems philosophischer Grundbegriffe und Methoden erfolgen kann. Es werden unter anderem Explikationen folgender Begriffe umrissen\, die für alle Wissenschaften\, insbesondere auch für Naturwissenschaften von Bedeutung sind: Merkmal\, Veränderung\, Vorgang\, Entwicklung und Gegensatz\, sowie auf die zentrale wissenschaftliche Methode der Untrennbarkeit von Gegensätzen eingegangen. Dieser Ansatz eröffnet eine neue philosophische Richtung\, die ich Neue Philosophie nenne. \nCV\nHans-Dieter Sill ist Professor für Didaktik des Mathematikunterrichts an der Universität Rostock und seit 2016 im Ruhestand. Nach seinem 1973 abgeschlossenen Studium als Diplom-Lehrer für Mathematik und Physik promovierte er 1976 im Fach Mathematik an der Pädagogischen Hochschule in Güstrow und war dort nach seiner Habilitation im Jahre 1987 als Dozent für Methodik des Mathematikunterrichts tätig. 1993 wurde er an die Universität Rostock berufen. Er führte theoretische und empirische Forschungen auf unterschiedlichen Gebieten der Mathematikdidaktik durch\, insbesondere zu theoretischen Grundfragen des Lernens von Mathematik\, zur Entwicklung von Curricula\, zur Durchführung von Leistungserhebungen\, zum Arbeiten mit Aufgaben\, zur Gestaltung einer nachhaltigen Lehrerfortbildung sowie zu Fragen des Stochastikunterrichts. Er ist Herausgeber eines Unterrichtswerkes Mathematik für die Sekundarstufe I\, Autor eines Lehrbuches zur Mathematikdidaktik sowie von Lehrbüchern zur Didaktik des Stochastikunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I. 2026 publizierte er eine umfangreiche Schrift zu philosophischen Grundbegriffen. \n 
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/arbeitskreis-wissenschaftsgeschichte-4/
LOCATION:Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Str. 207
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261106T170000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261106T190000
DTSTAMP:20260910T154705Z
CREATED:20260910T154326Z
LAST-MODIFIED:20260910T154705Z
UID:33172-1793984400-1793991600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Biesdorfer medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und dem Schloss Biesdorf ein zum Vortrag von \nDr. Heinrich Niemann (Berlin)  \nDie Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und die Ärztebewegung zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW) \nam 6. November 2026\, \n17.00 Uhr – 19.00 Uhr\,\nim Schloss Biesdorf\, Heino-Schmieden-Saal\, \nAlt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin. \nIch beehre mich\, Sie und Ihre Begleitung zu dieser Veranstaltung herzlich einzuladen. \nProfessor Dr. Gerda Haßler \nPräsidentin der Leibniz-Sozietät \nVeranstaltungsflyer \nProgramm: \nEröffnung und Begrüßung \nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät \nModeration \nGerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät)  \nHeinrich Niemann \nHeinrich Niemann studierte Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin/Charité. Er erlangte 1970 die Approbation. 1978 promovierte er zum Dr. med. über Internationale Tendenzen der Ärzteausbildung und wurde Facharzt für Sozialhygiene/Sozialmedizin. Seit 1975 war er in der Ost-Berliner Gesundheitsverwaltung und -politik tätig. \nVon 1986 bis 1990 war Heinrich Niemann Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg (IPPNW) mit etwa 8000 Mitgliedern (1989)\, die mit Vorträgen\, Erklärungen\, Konzerten und Protesten auch gegen sowjetische Atomtests auftrat und an den Weltkongressen der IPPNW mit Beiträgen teilnahm. \n1992 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Gesundheit\, Umweltschutz\, Ökologische Stadtentwicklung im Berliner Bezirk Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf. Er war Gründungsmit-glied des Vereins „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft“ (1991 bis 2017) und ehren-amtlicher Vorsitzender mehrerer Vereine\, so der „Freunde Schloss Biesdorf e.V.“ bis 2024. Er ist Vorsitzender der 2020 gegründeten „Rapoport-Gesellschaft e.V“. In Vorträgen\, Buch- und Pressebeiträgen nahm und nimmt er zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung. \nZum Inhalt des Vortrags \nDas Wort gilt noch immer: \nWir Ärzte werden Euch nicht helfen können! \nDie Teilnahme am 24. Weltkongress der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Oktober 2025 in Nagasaki gab den Anstoß\, diesen Beitrag auszuarbeiten. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wurde 1980 im Kalten Krieg von je drei amerikanischen und sowjetischen Ärzten gegründet. Sie erhielt bereits 1985 den Friedensnobelpreis. Ihr gehören Mitglieds-organisationen in etwa 60 Ländern an. Zu den ersten und sehr aktiven IPPNW-Sektionen gehörten die 1982 gegründeten beiden deutschen Sektionen. \nDie nach wie vor zu spürenden Folgen der Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki\, die ansteigende Nuklearkriegsgefahr und das Ringen um den von der IPPNW mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrag der UNO\, dem die Bundesrepublik bisher nicht beigetreten ist\, werden im Vortrag vorgestellt. Damit verbunden erfolgt ein historischer Rückblick auf das Wirken und das Profil der DDR-Sektion bis zum Zusammenschluss mit der BRD-Sektion im Jahr 1991. Dabei wird auch auf den Beitrag von Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in der IPPNW eingegangen.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/vortrag-im-schloss-biesdorf/
LOCATION:Schloss Biesdorf\, Vortragssaal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin\, Schloss Biesdorf\, Alt-Biesdorf 55\, Berlin\, 12683
CATEGORIES:Veranstaltungen
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261109T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261109T170000
DTSTAMP:20260817T134120Z
CREATED:20260622T210108Z
LAST-MODIFIED:20260817T134120Z
UID:32785-1794218400-1794243600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Gedenkkolloquium für Hans-Otto Dill
DESCRIPTION:Entre  mundos\nGedenkveranstaltung für Hans-Otto-Dill (1935-2026)\n9.30 – 9.45    Begrüßung (Präsidentin) \nModeration: Peter Jehle \n9.45 – 10.15  Dieter Ingenschay: Uchronien in der neueren lateinamerikanischen Literatur. \n10.15 – 10.45 Dorothee Röseberg: Vom „Marx-Zirkel“ zur Kulturwissenschaft. Stationen des kulturologischen Denkens von Hans-Otto Dill. \n10.45 – 11.00 Kaffeepause \n11.00 – 11.30 Larisa Schippel: Übersetzen als Ermöglichen: Hans-Otto Dill als Übersetzer-Herausgeber-Gutachter. \n11.30 – 12.00  Diskussion \nMittagspause \nNachmittag: Moderation Dorothee Röseberg \n14.00 – 14.30 Hartmut Hecht: Die philosophische Erzählung als Reflexionsmedium für das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Geistes. \n14.30-15.00 Gerda Haßler: Französische Spätaufklärung im europäischen Transferfeld: Die ideologische Semiotik und ihre iberisch‑russischen Transformationen. \n15.00 – 15.30   Diskussion \n15.30 Ottmar Ette: Lesung aus dem noch unveröffentlichten Roman „Terrakotta“.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/gedenkkolloquium-fuer-hans-otto-dill/
LOCATION:CEDIO-Konfernzzentrum\, 10369 Berlin\, Storkower Straße 207\, Storkower Straße 207\, Berlin\, 10369
CATEGORIES:Ehrenkolloquium
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261112T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261112T120000
DTSTAMP:20260722T150349Z
CREATED:20260622T210308Z
LAST-MODIFIED:20260722T150349Z
UID:32787-1794477600-1794484800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Larisa Schippel (MLS)\n„Vertreibung und Rückkehr von Wissenschaftlern – und hat das alles mit Translation zu tun?\nEin translationshistorischer Blick auf Exil (1933–1945) und Post-Exil“\nZeit: 10:00 bis 12:00 Uhr\nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-sozialwissenschaften-und-geisteswissenschaften-2/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Klassen,Sozial- und Geisteswissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261112T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261112T150000
DTSTAMP:20260722T150453Z
CREATED:20260622T210442Z
LAST-MODIFIED:20260722T150453Z
UID:32790-1794488400-1794495600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Raj Kollmorgen (MLS)\n(Ab-)Gründe der Demokratie. Eine kritische Reflexion der Selbstverständlichkeit\, Krise und Transformation unseres politischen Systems\nZeit: 13:00 bis 15:00 Uhr\nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/plenum-26/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Plenum,Sozial- und Geisteswissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261112T153000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261112T171500
DTSTAMP:20260722T150919Z
CREATED:20260622T210616Z
LAST-MODIFIED:20260722T150919Z
UID:32792-1794497400-1794503700@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Hauke Hußmann (MLS) \nDie Vermessung von Planeten und Monden: Laser Altimetrie in der Planetenforschung \nZeit: 15.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften-16/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261210T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261210T120000
DTSTAMP:20260722T151401Z
CREATED:20260622T210805Z
LAST-MODIFIED:20260722T151401Z
UID:32794-1796896800-1796904000@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Sylvie Paycha (MLS) \nVom Unendlichen zum Endlichen: Wie man dem Unendlichen Endliches entlockt \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften-17/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Klassen,Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261210T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261210T150000
DTSTAMP:20260822T142647Z
CREATED:20260622T210916Z
LAST-MODIFIED:20260822T142647Z
UID:32798-1796907600-1796914800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bereitgestellt. \n  \nVortrag: \nGeorg Bretthauer (MLS) \nEin Beitrag zur Geschichte der Regelungstechnik in Deutschland \nAbstract: \nDer Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Regelungstechnik in Deutschland seit Ende der 1930er Jahre bis heute mit den in den einzelnen Epochen wichtigsten Ereignissen und Persönlichkeiten auf diesem Fachgebiet. Ausgehend von Hermann Schmidt und der „Denkschrift zur Gründung eines Institutes für Regelungstechnik in Deutschland“ im Jahre 1941 werden mit Karl Küpfmüller\, Adolf Leonhard und Rudolf Quack drei weitere Wissenschaftler vorgestellt\, die bereits vor und während des zweiten Weltkrieges wesentliche Beiträge geleistet haben. Neben diesen gehören auch Rudolf Carl Oldenbourg und Hans Sartorius zu den wichtigen Persönlichkeiten in diesem Fachgebiet. Anschließend werden mit Heinrich Kindler\, Winfried Oppelt und Otto Schäfer die Gründungsväter der ersten drei Institute für Regelungstechnik in Deutschland vorgestellt. Nachfolgend wird die Bedeutung der DFG Schwerpunktprogramme für die Entwicklung neuer Fachdisziplinen in Deutschland gezeigt und das 1960 aufgelegte DFG-Schwerpunktprogramm „Regelungstechnik“ detaillierter beschrieben. Dieses Schwerpunktprogramm gab der Regelungstechnik in der Bundesrepublik Deutschland einen gewaltigen Aufschwung und führte dazu\, dass die deutsche regelungstechnische Community weltweit wieder mit an der Spitze der Entwicklung dieses Fachgebietes rückte. Ein weiteres wichtiges Ergebnis davon war und ist die Durchführung der Regelungstechnischen Kolloquien von 1967 bis heute\, deren Organisation und Inhalte kurz skizziert werden. Abschließend werden mit Irmgard Flügge-Lotz und Eveline Gottzein zwei Pionierinnen der Regelungstechnik gewürdigt. \nVita: \nGeorg Bretthauer studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden (TU Dresden). 1977 wurde er dort im Fach Steuerungs- und Regelungstechnik promoviert. Seine Habilitation erfolgte 1983 im Fach Automatisierungstechnik\, ebenfalls an der TU Dresden. Von 1970 bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Regelungssysteme im Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1992 wurde er Gruppenleiter in der Einrichtung für Prozesssteuerung Dresden des FhG-Instituts für Information- und Datenverarbeitung Karlsruhe (IITB). Von 1992 bis 1997 war Georg BretthauerC4-Professor für Steuerungs- und Regelungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg und Direktor des Institutes für Automatisierungstechnik. Von 1997 bis 2015 war er Ordinarius für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik an der Universität Karlsruhe und Leiter des Instituts für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik an der Universität Karlsruhe (heute: KIT Campus Süd) und Leiter des Instituts für Angewandte Informatik im Forschungszentrum Karlsruhe (heute: KIT Campus Nord). Er ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Organisationen und Einrichtungen sowie Ehrendoktor der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (2012) und der Medizinischen Universität Graz (2013). Zu seinen Ehrungen gehören die Otto-Winkler-Ehrenmedaille der Gesellschaft für Mess.und Automatisierungstechnik (GMA) 2007\, der Ehrenring des Verbandes der Elektrotechnik\, Elektronik\, Informationstechnik e.V. (VDE) 2014 sowie die Grashof-Denkmünze 2023(VDI). Seit 2003 ist Georg Bretthauer Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (MLS). \n 
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/plenum-27/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
CATEGORIES:Naturwissenschaften und Technikwissenschaften,Plenum
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261210T153000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261210T171500
DTSTAMP:20260820T144709Z
CREATED:20260622T211040Z
LAST-MODIFIED:20260820T144709Z
UID:32800-1796916600-1796922900@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klassensitzung Klasse Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Rainer Karlsch (MLS) \nBlühende Landschaften? Die Treuhand und die Privatisierung der ostdeutschen Chemie- und Mineralölindustrie
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klassensitzung-klasse-sozialwissenschaften-und-geisteswissenschaften-3/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270121T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270121T120000
DTSTAMP:20260814T104007Z
CREATED:20260814T104007Z
LAST-MODIFIED:20260814T104007Z
UID:33060-1800525600-1800532800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Thomas L. Gertzen (FU Berlin) \nVom ‘Großbetrieb der Wissenschaft’. Das Ägyptische Wörterbuchvorhaben und ‘Wissenschaft und Politik als Ressourcen füreinander’
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/plenum-28/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270121T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270121T163000
DTSTAMP:20260814T104145Z
CREATED:20260814T104145Z
LAST-MODIFIED:20260814T104145Z
UID:33063-1800536400-1800549000@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Geschäftssitzung (nicht öffentlich)
DESCRIPTION:
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/geschaeftssitzung-nicht-oeffentlich-3/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270316T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270316T170000
DTSTAMP:20260621T221043Z
CREATED:20260621T221043Z
LAST-MODIFIED:20260621T221043Z
UID:32768-1805191200-1805216400@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Symposium Arbeitskreis „GeoMUWA“
DESCRIPTION:Jürgen Müller\,  Georg Guggenberger\, Detlev Möller (alle MLS\, Organisation und Moderation) \nKlimaforschung – eine interdisziplinäre Herausforderung \nZeit: 10.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: offen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften-symposium-arbeitskreis-geomuwa/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270317T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270317T170000
DTSTAMP:20260621T221203Z
CREATED:20260621T221203Z
LAST-MODIFIED:20260621T221203Z
UID:32770-1805277600-1805302800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Kolloquium Arbeitskreis „GeoMUWA“
DESCRIPTION:Reinhard O. Greiling\, Christoph Hilgers\, Axel Müller\, Gerhard Pfaff (alle MLS\, Organisation und Moderation) \n\nRohstoff-Kolloquium\n\nZeit: 10.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: offen
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften-kolloquium-arbeitskreis-geomuwa-2/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270408T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270408T170000
DTSTAMP:20260910T133302Z
CREATED:20260910T133302Z
LAST-MODIFIED:20260910T133302Z
UID:33169-1807178400-1807203600@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät 2027
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz zwischen Erkenntnisfortschritt und gesellschaftlicher Verantwortung: Chancen nutzen\, Risiken verstehen \nKünstliche Intelligenz verändert die Bedingungen wissenschaftlicher Erkenntnis und gesellschaftlicher Wertschöpfung in einer Tiefe\, die an frühere technologische Zäsuren erinnert – vom Mikroskop bis zur Digitalisierung. Doch im Unterschied zu diesen Innovationen übernimmt KI selbst epistemische Funktionen: Sie erzeugt Texte\, Prognosen und Bewertungen\, die wie wissenschaftliche Aussagen erscheinen\, aber anderen Bedingungen folgen. Damit verschiebt sich das Verhältnis von Wissen\, Wahrheit und Autorität und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten wissenschaftlicher Analyse. \nIm Zentrum der Jahrestagung 2027 stehen die epistemischen Chancen und Risiken dieser Entwicklung. KI erweitert die Reichweite wissenschaftlicher Beobachtung\, indem sie eine bislang unerreichte Geschwindigkeit und Präzision bei der Auswertung großer Datenmengen ermöglicht. Sie unterstützt die Modellierung komplexer Systeme\, schafft neue Räume für Simulation und erlaubt es\, historische Quellen\, Daten und theoretische Modelle miteinander ins Gespräch zu bringen. Diese Potenziale eröffnen neue Formen interdisziplinärer Forschung und stärken evidenzbasierte Deliberation. \nGleichzeitig entstehen epistemische Gefahren: Unsicherheiten probabilistischer Verfahren\, die fehlende Semantik statistischer Modelle und die Tendenz\, algorithmische Muster als objektive Wahrheit zu missverstehen. Die Epistemisierung des Politischen – die Verschiebung politischer Konflikte in den Bereich vermeintlich technischer Entscheidungen – erhält durch KI eine neue Qualität\, weil algorithmische Modelle selbst zu epistemischen Akteuren werden. Historisch informierte Wissenschaftsreflexion kann sichtbar machen\, dass diese Entwicklung nicht nur technisch\, sondern zutiefst politisch\, ethisch und normativ ist. Besonders deutlich werden diese ethischen Herausforderungen beim Einsatz von KI in bewaffneten Konflikten\, etwa im Krieg in der Ukraine\, wo Fragen menschlicher Kontrolle\, eindeutiger Verantwortungszurechnung und der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen über Leben und Tod besondere Dringlichkeit gewinnen. \nDarüber hinaus greift KI tief in die Struktur gesellschaftlicher Produktivkräfte ein. Sie steigert Effizienz und eröffnet neue Formen der Wertschöpfung\, führt aber zugleich zu neuen Formen der Abhängigkeit\, Entwertung und Verschiebung von Kompetenzen sowie zur Erosion menschlicher Qualifikationen. Diese Ambivalenz verlangt nach einer präzisen Analyse der Bedingungen\, unter denen KI zur Stärkung – und nicht zur Schwächung – menschlicher Fähigkeiten und gesellschaftlicher Stabilität beiträgt. \nDie Tagung richtet sich an KI‑Fachleute\, Naturwissenschaftler\, Ingenieure\, Mediziner\, Geistes und Sozialwissenschaftler sowie Philosophen\, Ethiker und Rechtswissenschaftler. Gemeinsam sollen die Funktionsprinzipien moderner KI – statistisches Lernen\, neuronale Netze\, generative Modelle – ebenso diskutiert werden wie ihre epistemischen und ethischen Grenzen\, ihre Auswirkungen auf demokratische Wissenskulturen und ihre Rolle in der Transformation der Produktivkräfte. Ziel ist es\, Kriterien zu entwickeln\, die Chancen der KI verantwortungsvoll zu nutzen\, ihre Risiken präzise zu bestimmen und Wege zu einer wissenschaftlich wie gesellschaftlich tragfähigen Zukunft zu eröffnen.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/jahrestagung-der-leibniz-sozietaet-2027/
LOCATION:Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270511T153000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270511T170000
DTSTAMP:20260916T125016Z
CREATED:20260915T140040Z
LAST-MODIFIED:20260916T125016Z
UID:33207-1810049400-1810054800@leibnizsozietaet.de
SUMMARY:Rundgang auf dem Campus-Dahlem
DESCRIPTION:Zur Geschichte der Wissenschaft in Berlin\n\nRundgang auf dem Campus-Dahlem mit unserer Kollegin Annette Vogt (Organisation: Gisela Boeck\, Annette Vogt\, Gerhard Pfaff) \n\nTermin: 11.05.2027\, 15.30 Uhr\n\nDer Rundgang in Dahlem führt zu ehemaligen Forschungsbauten des Campus\, wo in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden. Ab 1912 entstand in Dahlem der erste deutsche Forschungscampus auf der grünen Wiese\, errichtet von der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft\, deren Nachfolgerin die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist. Bis heute wird ein Teil der historischen Gebäude von der MPG und der Freien Universität Berlin genutzt. Während des Rundgangs gibt es auch ausführliche Informationen zu den Schicksalen von Dahlemer Forscherinnen und Forschern.
URL:https://leibnizsozietaet.de/event/rundgang/
CATEGORIES:Veranstaltungen
END:VEVENT
END:VCALENDAR