Sitzungsberichte der Leibniz Sozietät, Band 125/126, Jg. 2016

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Inhalt 

Herbert Hörz, Werner Krause, Erdmute Sommerfeld
Sind komplexe Systeme einfach? Bilanz des Arbeitskreises „Prinzip Einfachheit“

Karl-Heinz Bernhardt
Komplexität und Einfachheit im Klimasystem der Erde

Roswitha März
Gewisse Einfachheit auf den komplizierten Wegen zur höchsten Gewissheit

Werner Ebeling
Ist Evolution vom Einfachen zum Komplexen gerichtet? Über Werte und Emergenz

Helga E. Hörz
Ist Feminismus Reduktionismus?

Hermann Klenner
Einfachheit in der Jurisprudenz?

Dietmar Linke
Einfachheit in der Chemie? – „Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“ –
Oder doch nicht ganz?

Charles Coutelle
Die verführerische Illusion „einfacher“ Konzepte; Kritische Betrachtungen zum Prinzip
Einfachheit anhand von Beispielen aus Molekularbiologie und Medizin

Dieter B. Herrmann
Sind die Standardmodelle der Kosmologie und Elementarteilchenphysik falsch,
weil sie zu kompliziert sind? Anmerkungen aus wissenschaftshistorischer Sicht

Heidemarie Salevsky, Ina Müller
Das Sensitivitätsmodell Prof. Vester® – ein einfaches Programm zur Lösung komplexer
Probleme (mit Anwendungsbeispielen aus der Translatologie)

Lutz-Günther Fleischer
Relationale Klassifikation elementarer Organisationsmerkmale emergenter dynamischer Systeme – ein Essay

Anschriften der Autorinnen und Autoren                                                           

 

Ehrenkolloquium für MLS Dietmar Linke zum 75. Geburtstag; Bericht

Die Oktober Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften am 08. Oktober 2015 wurde als

Ehrenkolloquium für Prof. Dr. Dietmar Linke

veranstaltet. An ihr nahmen mehr als 50 Mitglieder, Gäste, Freunde, Schüler und Kollegen teil. Die Veranstaltung wurde ausgestaltet durch anspruchsvolle Musikbeiträge der jungen Cellistin Natalia Costiuc.

Der Jubilar genießt den Musikbeitrag; Foto: P.Knoll

Der Jubilar genießt den Musikbeitrag; Foto: P.Knoll

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Wir gratulieren: Runde Geburtstage im 1. Quartal 2015

Ketting, Michael (65), 27.02.1950,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Lunin, Valery Vassilijevič (75), 31.01.1940,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Linke, Dietmar (75), 11.03. 1940,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Petzold, Peter (80), 25.01.1935,
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Jacobasch, Gisela (80), 04.02.1935,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Naumann, Werner (80), 24.03.1935,
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Uhlmann, Armin (85), 09.02.1930,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Albrecht, Günter (85), 14.02.1930,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Eichhorn, Wolfgang (85), 23.02.1930,
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Münze, Rolf (85), 01.03.1930,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Hahn, Erich (85), 05.03.1930,
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Alferov, Zhores Ivanovic (85), 15.03.1930,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Řiman, Josef (90), 30.01.1925,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Hayaishi, Osamu (95), 08.01.1920,
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

 

 

Jahrestagung der Leibniz-Sozietät 2014, durchgeführt als gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und der Makedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste; Bericht

Am 31. Oktober 2014 fand im Robert-Havemann-Saal des Rathauses Berlin Mitte die diesjährige Jahrestagung der Leibniz-Sozietaet der Wissenschaften zu Berlin e.V. Sie wurde gemeinsam mit der Makedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Skopje veranstaltet.

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Der Vizepräsident der Leibniz-Sozietät, Prof. Dr. Armin Jähne, beim Vortrag; Foto: D. Linke

Thema der Konferenz: 

Der 1. Weltkrieg auf dem Balkan. Großmachtinteressen und Regionalkonflikte (von Berlin 1878 bis Neuilly 1919/1920)

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Abhandlungen der Leibniz-Sozietät, Band 37, erscheint in Kürze

Der Band 37 der Schriftenreihe “Abhandlungen der Leibniz-Sozietät“, herausgegeben von Gerhard Banse und Hermann Grimmeiss, ist fertiggestellt und erscheint in Kürze.

Der Band hat den Titel

“Wissenschaft – Innovation – Technologie“

 

Zum Ziel des Bandes führen die Herausgeber in der Einleitung (s.u.) u.a. aus:

„Eines der Hauptziele dieses Buches ist die Absicht, eine Diskussion anzuregen zum Thema, welche Bedürfnisse erforderlich sind, um die zukünftige Entwicklung der Wissenschaft nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa zu fördern und welche Vorbedingungen es bedarf, um geeignete Voraussetzungen für die Schaffung von Innovationen und neuen Technologien zugunsten einer dauerhaften Entwicklung der deutschen und europäischen Gesellschaft zu schaffen. … „

Bibliografische Angaben:
Gerhard Banse, Hermann Grimmeiss (Hg.): Wissenschaft – Innovation – Technologie. Berlin: trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, 411 S.; ISBN 978-3-86464-053-7 (Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Bd. 37)

 

Titelblatt Band 36

Titelblatt Band 36

Inhalt

Autoren

Einführung

März-Sitzung des AK „Prinzip Einfachheit“

Sitzung des Arbeitskreises „Prinzip Einfachheit“ am 27. März 2014
mit dem Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Linke (MLS):

“Einfachheit in der Chemie? – Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren! – Oder doch nicht ganz?“

Die Sitzung wurde von der Sprecherin des Arbeitskreises Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS) geleitet.

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Tagung der Leibniz-Sozietät zu Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie

Tagung der Leibniz-Sozietät in Zusammenarbeit mit dem DVW Berlin-Brandenburg – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement am 14. September 2012 zu Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie anlässlich des Beginns der „Mitteleuropäischen Gradmessung“ vor 150 Jahren

Tagung zu Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie anlässlich des Beginns der Arbeiten zur „Mitteleuropäischen Gradmessung“ vor 150 Jahren; Berlin, 14.09.2012

Die Tagung wurde von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. gemeinsam mit dem DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement – (kurz: DVW B-B) durchgeführt.

Die elektronische Dokumentation zur Tagung ist fertig gestellt. Kopien können von Interessenten für ihren persönlichen Gebrauch angefordert werden.

Vorträge

Prof. Dr. Dietmar Linke, Vizepräsident der Leibniz-Sozietät
Eröffnung und Begrüßung im Namen der Leibniz-Sozietät

Dipl.-Ing. Hans-Gerd Becker, Vorsitzender des DVW Berlin-Brandenburg e.V. Begrüßung im Namen des DVW Berlin-Brandenburg e.V.

Prof. Dr.-Ing. Hansjörg Kutterer, Frankfurt am Main; Vizepräsident des DVW e.V. (Gesamtverband) und Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie: Aktuelle Aktivitäten der IAG und ihre Bedeutung für die deutsche Geodäsie  

Prof. Dr. Harald Schuh, Wien, Österreich; Vice President of the International Association of Geodesy, Präsident der Österreichischen Geodätischen Kommission: Geodetic Very Long Baseline Interferometry (VLBI) and its future perspectives  

Prof. Dr. Helmut Moritz, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Ehrenmitglied des DVW Berlin-Brandenburg e.V., Graz, Österreich:
Einige Bemerkungen über Helmert, Bruns, Einstein  

Prof. Dr. Erik W. Grafarend, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Stuttgart:
Friedrich Robert Helmert: seine Lösung des Anholonomitätsproblems der Geodäsie oder warum ist Geodäsie physikalisch? Von Gauß-Listing über Bruns zu Molodenski: geometrische und physikalische Höhen und Höhensysteme, global versus lokal  

Prof. Dr.-Ing. Horst Montag, Brandenburg a. d. Havel:
Meeresniveau und Erdrotationsvektor – zwei moderne Forschungsrichtungen mit Ursprung in der Mitteleuropäischen Gradmessung bzw. Internationalen Erdmessung  

Prof. Dr. Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Berlin:
Entwicklung der organisierten internationalen Zusammenarbeit zur wissenschaft¬lichen Geodäsie von der Mitteleuropäischen Gradmessung bis in die Ära der Satellitengeodäsie – die deutschen Wege  

Dr. Sc. Petr Holota, Zdiby, Praha-vychod, Czech Republic:
Successful Road to the 3rd General Assembly of the IUGG in Prague, the Facts and Subsequent Developments in Geodesy

Prof. Dr. Juhani Kakkuri, Finnish Geodetic Institute, Helsinki, Finland:
The Baltic Geodetic Commission and the Baltic Geodetic Ring

Dr.-Ing. habil. Joachim Höpfner, Potsdam:
Johann Jacob Baeyer – ein herausragender Geodät des 19. Jahrhunderts  

Prof. Dr. Oliver Schwarz, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Siegen:
Thüringer Aktivitäten im Rahmen der Mitteleuropäischen Gradmessung  

Prof. Dr. Reinhard Rummel, Mitglied der Leibniz-Sozietät, München:
Beiträge der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zur Mitteleuropäischen/ Europäischen Gradmessung/Internationalen Erdmessung. Moderne Arbeiten zur Satellitengeodäsie. Schlusswort im Namen der Veranstalter  

Poster:

Prof. Dr. Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Berlin:
Die sieben großen Geodäten der Gelehrten Gesellschaft zu Berlin

Pressemitteilung zur Veranstaltung am 06.09.2012:

Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement:

Die deutsche Frage führte zum Aufschwung der Geodäsie – eine wissenschaftliche Tagung am 14.09.2012 in Berlin;

Eine der wichtigsten Aufgaben der wissenschaftlichen und praktischen Geodäsie in jedem Staat ist die Schaffung von zuverlässigen homogenen Vermessungsunterlagen für die Verwaltung des Staatsgebietes und die genaue messtechnische Markierung der Staatsgrenze. Dabei dürfen keine Sprünge beim Übergang von der Vermessung des einen Staates zu den Vermessungen der benachbarten Staaten auftreten. Nach den Befreiungskriegen zu Beginn des 19. Jahrhunderts war diese Aufgabe für alle Staaten des Deutschen Bundes äußerst dringlich geworden, besonders aber für das Königreich Preußen, das durch den Wiener Kongress 1815 einen großen neuen Landesteil im Westen Deutschlands erhalten hatte, der aber mit dem Stammland im Osten keine Landverbindung hatte.

Die zündende Idee, wie dieses Problem unter den damaligen politischen Bedingungen gelöst werden konnte, hatte 1861 der preußische General und Geodät Johann Jacob Baeyer: Es muss in Zusammenarbeit der Geodäten aller Staaten in ganz Mitteleuropa flächendeckend eine „Grad¬-messung“ durchgeführt werden. Der Vorschlag wurde sofort von der Regierung Preußens und umgehend auch von den Regierungen Österreichs, Sachsens und aller weiteren betroffenen Staaten aufgegriffen und von den Geodäten ab 1862 zügig in die Tat umgesetzt. Die Arbeiten wurden selbst durch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den Regierungen des Kaisertums Österreich und des Königreichs Preußen in den 1860er Jahren um die Entscheidung in der deutschen Frage – was ist politisch „Deutschland“? – nicht beeinträchtigt.

Die Arbeiten warfen zunehmend neue wissenschaftliche Probleme auf, die zuvor vielfach noch nicht erkannt worden waren, aber jetzt in Gemeinschaftsarbeit angegangen und gelöst werden konnten. Der Fortgang der Arbeiten wurde in ganz Europa und schließlich auch in Übersee aufmerksam beobachtet, und die Fortschritte regten die Geodäten in immer mehr Ländern an, sich mit ähnlichen Arbeiten an der wissenschaftlichen Kooperation zu beteiligen. 1886 wurde aus dem ursprünglichen Projekt der „Gradmessung“ in Europa die Organisation „Internationale Erdmessung“ – englisch „International Geodetic Association“ genannt.

Preußen behauptete im Projekt und in der Organisation über ein halbes Jahrhundert die wissen-schaftliche Führung. Das beruhte nicht zuletzt darauf, dass 1870 in Berlin das Königlich Preußische Geodätische Institut gegründet worden war, eines der ersten wissenschaftlichen Staatsinstitute. Einen weiteren Aufschwung brachte dabei nach dem Tode Baeyers der geniale deutsche Geodät Friedrich Robert Helmert; er wurde 1886 zum Direktor dieses Geodätischen Institutes berufen und erreichte sofort, dass das Institut auf dem Telegraphenberg in Potsdam eine hervorragend ausgestattete Forschungsstätte erhielt.

Die Geodäsie ist heute weltweit und besonders unter den Bedingungen der Informationsgesellschaft wichtiger denn je. Am 14.09.2012 findet anlässlich des Beginns der Arbeiten zur „Mitteleuropäischen Gradmessung“ vor 150 Jahren in Berlin eine Tagung zu wissenschaftlichen Fragen der Geodäsie statt. Beteiligt sind renommierte Wissenschaftler aus ganz Deutschland, Österreich, Tschechien und Finnland. Veranstalter sind die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und der Landesverein Berlin-Brandenburg des Deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW).

 

 

 

SITZUNGSBERICHTE DER LEIBNIZ-SOZIETÄT, Band 111• Jahrgang 2011

Inhalt

Leibniztag 2011

Dieter B. Herrmann: Begrüßung durch den Präsidenten Dieter B. Herrmann

Dieter B. Herrmann: Bericht des Präsidenten an den Leibniztag 2011
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Wissenschaftliche Sitzungen der Klassen der Leibniz-Sozietät im Jahre 2009

Nachfolgend werden die im Jahr 2009 stattgefundenen wissenschaftlichen Sitzungen der beiden Klassen der Leibniz-Sozietät zusammen mit den Kurzreferaten und Angaben zu den C.V. der Vortragenden aufgelistet.

Die Namen der Autoren sind mit dem Autorenverzeichnis verlinkt und die einzelnen Beiträge, die bereits in einer Publikationsreihe der Leibniz-Sozietät erschienen sind, sind als PDF-Dateine unterlegt.

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Wissenschaftliche Sitzungen der Klassen der Leibniz-Sozietät im Jahre 2006

Nachfolgend werden die im Jahr 2006 stattgefundenen wissenschaftlichen Sitzungen der beiden Klassen der Leibniz-Sozietät zusammen mit den Kurzreferaten und Angaben zu den C.V. der Vortragenden aufgelistet.
Die Namen der Autoren sind mit dem Autorenverzeichnis verlinkt, weiterhin sind Links zu den Publikationen der Leibniz-Sozietät angegeben, falls die Vorträge bereits publiziert wurden.

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Wissenschaftliche Sitzungen des Plenums der Leibniz-Sozietät im Jahre 2006

Nachfolgend werden die im Jahr 2007 stattgefundenen wissenschaftlichen Sitzungen im Plenum der Leibniz-Sozietät zusammen mit den Kurzreferaten und Angaben zu den C.V. der Vortragenden aufgelistet.
Die Namen der Autoren sind mit dem Autorenverzeichnis verlinkt und die einzelnen Beiträge, die bereits in einer Publikationsreihe der Leibniz-Sozietät erschienen sind, sind als PDF-Dateien unterlegt.

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