Mai-Sitzung der Kasse Naturwissenwschaften und Technikwissenschaften; Information

Im Mittelpunkt der Klassensitzung stand der Vortrag von Gerhard Banse.
In der leider kurzfristig notwendig gewordenen Themenänderung der Mai-Sitzung 2017 der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, hat der Präsident der Leibniz-Sozietät Gerhard Banse an seine interessanten Beiträge in der November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften 2015 und in der Internetzeitschrift Leibniz Online Ausgabe 22 im Jahr 2016 an. Es gelang ihm erneut, die Thematik, die in sehr viele wissenschaftliche, technische und rechtliche Sachgebiete eingreift, interessant darzustellen und zu analysieren sowie auf die eher zunehmende Brisanz im geseschaftlichen Leben hinzuweisen. Davon zeugte nicht nur die rege Teilnahme an der Sitzung, sondern vor allem die anschließende äußerst lebhafte Diskussion.

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Nekrolog auf unser Mitglied Prof. Dr. Heinz Militzer

Heinz Militzer 2012

Prof. Dr. Heinz Oskar Militzer
* 02. Mai 1922
† 23 April 2017
Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1999

 

Heinz Militzer
Geboren am 2. Mai 1922 in Freiberg/Sachsen, gestorben am 23. April 2017 in Pirna;
Diplom-Geophysiker (1953), Dr. rer. nat. habil. (1957 bzw. 1962);
Ordentlicher Professor für Angewandte Geophysik an der Bergakademie Freiberg (berufen 1966, emeritiert 1987);
Verdienter Hochschullehrer der DDR (1982);
Mitglied der Leibniz-Sozietät, gewählt 1999

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin – begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften trauert um ihr Senior-Mitglied Heinz Militzer. Er verstarb wenige Tage vor der Vollendung seines 95. Lebensjahres in einem Kurzzeit-Pflegeheim in Pirna. Er hatte gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Dr. Herta Riederer wegen der in den letzten drei Jahren drastischen Verschlechterung der gesundheitlichen Situation von ihnen beiden das Wohnhaus in Eichwalde bei Berlin verlassen müssen; sie waren auf dem Wege zu einem neuen passenden Zuhause.

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Nachrichten aus der Tätigkeit des AK GeoMUWA im März und April 2017

Das Mitglied der Leibniz-Sozietät und langjähriger Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Uwelt-, Weltraum- und Asotrowissenschaften (AK GeoMUWA) Heinz Kautzleben, der die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie im Raum Potsdam in der jüngsten Vergangenheit stark mitgeprägt hat, hat nach dem Kolloquium am 07.April 2017 zum Thema

„Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“

Impressionen von den vier Veranstaltungen im März und April 2017, die sich im weitesten Sinne mit Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie und ihrer Geschichte im Raum Potsdam befassen, übermittelt und speziell einen Kurzbericht über das Kolloquium am 07.04.2017 eingebunden.

Er schreibt:
„Das Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert“ war eine Veranstaltung der vier Organisationen, die in der Region Berlin-Brandenburg mit diesem großen Wissenschaftler und bedeutenden Wissenschaftsorganisator, der im Königreich Preußen in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches gewirkt hat, verbunden waren und sich heute noch zu ihm bekennen. Es sind das: die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. – die Gelehrtengesellschaft, die 1700 als Kurfürstlich Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften gegründet wurde und sich nach einer großen wechselvollen Geschichte 1993 als Verein mit dem aussagekräftigen, anspruchsvollen Namen konstituiert hat; das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches  GeoForschungsZentrum GFZ; der DVW-Landesverein Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der Technischen Universität Berlin. Das in der Einladung angekündigte Vortragsprogramm konnte voll realisiert werden.“

Das Kolloquium war sehr gut besucht und bot Gelegenheit  zu lebhaften Erörterungen der Bedeutung Friedrich Robert Helmerts für die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie.

Blick in den Vortragsraum am 07. April 2017

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Das Deutsche GeoForschungsZentrum besteht 25 Jahre

Eine Wortmeldung zum Jubiläum von Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Dr. rer. nat. habil., Professor für Geophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR,seit 1979 Mitglied der 1700 begründeten Gelehrtengesellschaft

Am 18.01.2017 feierte das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit einer beeindruckenden Festveranstaltung auf dem Potsdamer Telegraphenberg sein 25-jähriges Bestehen. Das GFZ war nach Abwicklung der dort bis Ende 1991 bestehenden geowissenschaftlichen Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften der DDR gebildet worden und hatte mit Beginn des Jahres 1992 seine Tätigkeit aufgenommen. Die Festrede hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Riesenhuber, Bundesminister a.D., Alterspräsident des Deutschen Bundestages. Im Mittelpunkt aller Reden stand der gesell­schaft­liche Auftrag, den das GFZ zu erfüllen hat.

Die Einbeziehung des im Ergebnis des 2. Weltkrieges entstandenen „Ostdeutschlands“ hatte 1990 die Chance gebracht, in der Bundesrepublik Deutschland mit Zuordnung zur Helmholtz-Gemeinschaft ein Großforschungszentrum für die Geowissenschaften zu bilden – und das am bereits weltbekannten Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg. Zitat aus der Festrede: „Hier wurde die solide Arbeit der Wissenschaftler in der DDR aufgegriffen und zu einem zukunftsfähigen Zentrum entwickelt.“ Die Chance wurde beherzt genutzt.

Der Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg entstand in den 1870er Jahren als Einrichtung des Königreiches Preußen. Sein Aufstieg zum internationalen Ruhm erfolgte in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches, als Preußen der größte und führende deutsche Bundesstaat war. Der Standort Potsdam-Telegraphenberg war immer eng mit der Wissenschaftsmetropole Berlin verbunden. Was geschah am Standort Potsdam-Telegraphenberg in der Zeit ab Ende des 1. Weltkrieges und nach dem 2. Weltkrieg bis zur staatlichen Vereinigung der an seinem Ende verbliebenen Teile des Deutschen Reiches?

Vollständige Wortmeldung von MLS Heinz Kautzleben

Glückwünsche für das Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Sigmund Jähn

Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Jähn

 

Am 13.02.2017 begeht das Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Dr. Sigmund Jähn seinen 80. Geburtstag. In der Plenarsitzung der Sozietät am 09. März 2017 wird das Plenum unter Anwesenheit von Sigmund Jähn sein Wirken und seine wissenschaftlichen Verdienste würdigen.

Der langjährige Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) und Partner des Jubilars bei der Vorbereitung und Auswertung des Weltraumfluges, Heinz Kautzleben (MLS, Berlin), legt eine würdigende Wortmeldung vor.

 

Würdigung durch Heinz Kautzleben

Laudatio zum 80. Geburtstag

Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 129, Jahrgang 2016

Außenumschlag 129Inhalt

Gerhard Banse: Eröffnung und Begrüßung
Gerhard Banse:  Laudatio zum 80. Geburtstag von Karl-Heinz Bernhardt
Armin Jähne: Laudatio zum 80. Geburtstag von Klaus-Dieter Jäger
Heinz Kautzleben: Laudatio zum 80. Geburtstag von Dietrich Spänkuch

Karl-Heinz Bernhardt: Klima und Gesellschaft im Wandel der Zeit
Ulrich Cubasch und Bijan Fallah: Dürreperioden in Asien während der letzten 1000 Jahre in  Proxydaten und Modellsimulationen
Hartmut Kühne: Siedlungsausbau und Siedlungseinschränkung in der Bronzezeit Nord-Mesopotamiens in Abhängigkeit von klimatischen Veränderungen
Klaus-Dieter Jäger: Niederschlagsschwankungen in Mitteleuropa während der letzten Jahrtausende der Nacheiszeit und deren historische Folgen
Mathias Deutsch: Hydrologische Extremereignisse der letzten fünf Jahrhunderte in Mitteldeutschland
Jörg Matschullat u.a.: Bodenatmung (CO2, CH4, N20) in Abhängigkeit von Landnutzung und klimatischen Bedingungen
Hans Joachim Schellnhuber: Die Nichtlinearität des Klimaproblems
Klaus Dethloff u.a.: Wechselwirkung von arktischem Meereis und kontinentaler Schneebedeckung mit atmosphärischen Telekonnektionsmustern
Wolfgang Steinbrecht: Ozonschicht und Klimawandel
Dietrich Spänkuch: Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Gesellschaft in Europa

Der gedruckte Band kann beim Trafo-Verlag bestellt werden (19,80€).

Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA); Jahresrückblick 2016

Beim Rückblick auf die Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät im Jahre 2016 zeigt sich erneut, dass der Arbeitskreis GeoMUWA an wenigstens vier großen Wissenschaftsgebieten aktiv interessiert ist – an den Geowissenschaften in dreifacher Richtung (Geophysik, Geodäsie, Geologie), den Umweltwissenschaften, den Weltraumwissenschaften und den Astrowissen­schaften – und dass er diese Interessen in mehrfacher Weise in die wissenschaftliche Tätig­keit der Leibniz-Sozietät aktiv einbringt – durch die Mitwirkung an der Organisation von relevanten wissen­schaftlichen Sitzungen des Plenums und der Klassen, durch die Federfüh­rung bei der Konzi­pierung und Organisation von relevanten Kolloquien unter dem Dach der Sozietät oder in eigener Verantwortung des Arbeitskreises und als Vertretung der Leibniz-Sozietät bei der Durchfüh­rung von relevanten wissenschaft­lichen Veranstaltungen gemein­sam mit anderen Organisationen. Über alle Veranstaltungen gab es Kurzberichte auf der Website der Leibniz-Sozietät, vielfach mit Links zu den Dateien der Präsentationen, die bei den Vorträgen genutzt wurden.

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Kolloquium des AK Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften: Bericht

Kolloquium über Leben und Werk von Hans Stille (1876-1966)

Herbsttreffen dAK GeoMUWA und Hans Stille Projekt

Durch die Initiative des Sprechers des AK GeoMUWA, Heinz Kautzleben, organisierten Heinz Kautzleben, Reinhard Greiling, Rainer Kind, Axel Müller, Celal Şengör und Reimar Seltmann ein abschließendes Kolloquium zu Hans Stille und seiner Bedeutung für die Entwicklung der Geotektonik in der Geologie sowie seiner Bedeutung für die AdW und ihres Geotektonischen Institutes.

3 Fotos Stille (Sengör, Folie 43)

Folie 43 aus dem Beitrag A. M. Celal Sengör

Anlass für das Projekt sind zwei ganz verschiedene bedeutende Jubiläen: zum einen – in der politischen Geschichte – das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren, das zu tiefen Umbrüchen auch in der Akademie der Wissenschaften in Berlin geführt hat und zum andern – in der Wissenschaftsgeschichte – die Formulierung der „Neuen Globaltektonik“ oder „Plattentektonik“ in den 1960er Jahren.

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Information des AK Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften

Der AK GeoMUWA informiert:

Resolution der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 26.02.2015 „A Global Geodetic Reference Frame for Sustainable Development“

(übersetzt etwa: Ein globaler geodätischer Bezugsrahmen für die nachhaltige Entwicklung)

Die Resolution, deren Text als Dokument A/RES/69/266 auf der Website der Vereinten Nationen eingesehen werden kann, wurde vom UN Committee on Global Geospatial Information Management (UN-GGIM) vorbereitet. Das Komitee ist dem Economic and Social Council der UN (UN-ECOSOC) nachgeordnet. Es wurde gemäß der Resolution des ECOSOC im Juli 2011 gebildet und besteht aus Regierungsexperten. Als Beobachter nehmen an seiner Arbeit Vertreter von relevanten Nichtregierungsorganisationen teil. Es hat die erste seiner jährlichen Sessionen im Oktober 2011 in Seoul, Republic of Korea, abgehalten. Ausgewiesen werden 10 Arbeitsgebiete, von denen das erste die Entwicklung des globalen geodätischen Bezugsrahmens betrifft. Das UN-GGIM hat 5 Arbeitsgruppen, von denen die erste die Working Group on Global Geodetic Reference Frame (UNGGRF) ist. Die Arbeitsgruppe umfasst derzeit 29 Mitgliedsstaaten der UN sowie die International Association of Geodesy (IAG) und die World Health Organisation (WHO). Sowohl das Komitee UN-GGIM wie auch die Arbeitsgruppe UNGGRF betreiben eigene Websiten.

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Impressionen vom Wissenschaftlichen Kolloquium „Helmert-Turm“ am 17.02.2016 im GFZ in Potsdam

Impressionen vom Wissenschaftlichen Kolloquium „Helmert-Turm“ am 17.02.2016 im Deutschen GeoForschungsZentrum auf dem Telegraphenberg in Potsdam

Wer die große Zeit der Wissenschaft in Preußen spüren  und sehen möchte, was daraus geworden ist, dem ist zu empfehlen, den Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg zu besuchen. Eine spezielle Gelegenheit dazu bot das Wissenschaftliche Kolloquium, das das Helmhotz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ – gemeinsam mit dem Landesverein Berlin-Brandenburg des Deutschen Vereins für Vermessungswesen DVW e.V. und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 17.02.2016 im Vortragssaal des GFZ auf dem Telegraphenberg veranstaltet hat. Das Kolloquium untersetzte die „Spenden-Ouvertüre“ am Vorabend, mit der das GFZ gemeinsam mit dem DVW-Landesverein die Aktion „Rettet den Helmert-Turm auf dem Telegraphenberg“ eröffnete.

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INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Jahrgang 2015, Nr. 19

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader öffnen).

Logo Leibniz Online-5-neu-2Vorträge zum Kolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin am 13.02.2015 aus Anlass des 75. Geburtstages ihres Mitgliedes Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Erik W. Grafarend

Heinz Kautzleben: Vorbemerkung zur Veröffentlichung im Namen der Organisatoren
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Lutz-Günther Fleischer: Eröffnung des Kolloquiums „Geodäsie-Mathematik-Physik-Geophysik“ am 13.02.2015 in Berlin anlässlich des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend (MLS)
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Heinz Kautzleben: Laudatio der Leibniz-Sozietät auf ihr Mitglied Erik W. Grafarend
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Helmut Moritz: Erik Grafarend und die theoretische Geodäsie
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Rainer Rummel: Operationelle Geodäsie, Rangdefekte und ein globales Höhensystem
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Jóef Ádám: Erik W. Grafarend and Hungary
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Péter Varga: Long-term variations of the gravitational potential and of the geodynamical properties of a deformable Earth due to axial despinning
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Fritz Gackstatter: Lunisolarer Einfluss auf die Entstehung von Erdbeben
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Philipp Berglez und Bernhard Hofmann-Wellenhof: Galileo und Grafarend unterwegs zu GNSS
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Hans-Rainer Trebin: Fiber bundles and topology for quantum matter
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Petr Holota: Summation of series and an approximation of Legendre functions in constructing integral kernels for the exterior of an ellipsoid: Application to boundary value problems in physical geodesy
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Rainer Burghardt: Collapsing gravity models considered critically
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Michael Schmidt: Towards ellipsoidal representations of the Earth’s gravitational field
(Der Beitrag ist integriert in http://leibnizsozietaet.de/kolloquium-der-leibniz-sozietaet-am-13-02-2015-zum-thema-geodaesie-mathematik-physik-geophysik-kurzbericht/ unter „Liste der Fachbeiträge am 13.02.2015″ und dort komplett als Einzelbeitrag veröffentlicht als PDF-Datei.

Erik W. Grafarend: Dankesworte: Thanks
PDF-Download (eingestellt am 23. Juni 2015)

Kolloquium der Leibniz-Sozietät am 13.02.2015 zum Thema “Geodäsie-Mathematik-Physik-Geophysik”: Kurzbericht

Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin zur wissenschaftlichen Geodäsie am 12. und 13. Februar 2015: wissenschaftliche Sitzungen am 12.02. mit den Vorträgen der im Mai 2014 zugewählten Mitglieder Hans Sünkel (Wien) und Harald Schuh (Potsdam) und Kolloquium am 13.02. mit rund 30 Beiträgen zum Thema „Geodäsie-Mathematik-Physik-Geophysik“ anlässlich des 75. Geburtstages ihres Mitgliedes Erik W. Grafarend (Stuttgart)

E.Grafarend und H- Moritz, Berlin 13-02-2015

Der Jubilar (links) und MLS Helmut Moritz lauschen angespannt den Konferenzbeiträgen; Foto: Dietmar Linke

Die Förderung der Geodäsie auf akademietypische Weise hat in der Gelehrtengesellschaft, die seit 1993 Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin heißt, eine lange Tradition. Die Gesellschaft her­vorragender Wissenschaftler mit dem Treffpunkt in Berlin wurde 1700 als Kurfürstlich Brandenbur­gische Sozietät der Wissenschaften nach den Vorstellungen von Gottfried Wilhelm Leibniz gegründet, bereits 1701 in Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften umbenannt. Mit der Umbenennung wurde das Programm der Gelehrtengesellschaft unterstrichen, für den Aufstieg der Besitzungen der brandenburgisch-preußischen Hohenzollern zu einem einheitlichen, mächtigen Territorialstaat in Europa die Wissenschaft zu fördern und zielstrebig zu nutzen. Der erste Artikel von Leibniz in den Veröffent­lichungen der Sozietät war einem damals hochaktuellen Problem der Geodäsie gewid­met: der Bestimmung der geographischen Länge. Seit 1993 ist die Gelehrtengesellschaft ein privatrechtlicher Verein, dessen name sein Programm ist. Ihr ständiger Treffpunkt ist nach wie vor Berlin, verstanden nunmehr als deutsche Hauptstadt und europäische Metropole. Gegenwärtig hat die Leibniz-Sozietät 320 Mitglieder: Naturwissenschaftler, Technikwissenschaftler und Mediziner, Sozial­wissenschaftler und Geisteswissenschaftler. Von ihnen vertreten die wissenschaftliche Geodäsie: Erik W. Grafarend (Stuttgart), Petr Holota (Prag), Heinz Kautzleben (Berlin), Helmut Moritz (Graz), Reiner Rummel (München), Harald Schuh (Potsdam), Oliver Schwarz (Siegen) und Hans Sünkel (Graz) – s.Poster. Die Veranstal­tungen der Leibniz-Sozietät, an denen zumeist kompetente Gäste mitwirken, sind vielfach wissen­schaftliche Wortmeldungen der Gelehrtengesellschaft zu brennenden wissenschaftlichen und gesell­schaftlichen Themen. Die Veranstaltungen zur Geodäsie im Februar 2015 mit einem elitären Teilnehmerkreis können als eine solche Wortmeldung angesehen werden.

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