INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz-Online, Jahrgang 2014, Nr.16

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Jahrgang 2014, Nr. 16

Vorträge – Untersuchungen – Meinungen

Wissenschaftliche Mitteilung:

Werner Ebeling, Dieter Hoffmann: Vorlagen Einsteins 1924/25 in der Preussischen Akademie der Wissenschaften gelten als Grundlage der modernen Quantenstatistik
PDF-Download (445 kB), eingestellt am 19. Dezember 2014

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Karl-Heinz Bernhardt: Das Klimasystem der Erde im Licht des fünften IPCC-Sachstandsberichtes
PDF-Download (4,3 MB), eingestellt am 6. November 2014

Jan-Peter Domschke und Hansgeorg Hofmann:  Die Bedeutung von Wissenschafts- und Technikgeschichte und Geschichte der Ingenieurausbildung für die historische Bildung
PDF-Download (605 kB), eingestellt am 5. November 2014

Hans-Joachim Lunk und Joseph-Peter Guggenbichler: Antimikrobielle Wirkung von Übergangsmetalloxiden und ihr Einsatz in Medizin, Industrie und Haushalt
PDF-Download (728 kB), eingestellt am 3. November 2014

Peter Oehme: Vom „Regulide“ zur Gesundheitsmedizin
PDF-Download (201 kB), eingestellt am 14. Juli 2014

Hiroshi Kawai: Leibniz und japanische Bibliothekare
PDF-Download (102 kB), eingestellt am 11. Juli 2014

Hartmut Hecht: 300 Jahre Monadologie – Die Zeit, Leibniz zu verstehen, ist gekommen
PDF-Download (653 kB), eingestellt am 25. Juni 2014

Horst Schützler: J.W. Stalin im Meinungsstreit in Russland
PDF-Download (247 kB), eingestellt am 14. Mai 2014

Werner Krause: Invarianzeigenschaften in der menschlichen Informationsverarbeitung
PDF-Download (1 MB), eingestellt am 25. April 2014

Dieter Lelgemann: Das heliozentrische Weltbild in der Antike
PDF-Download (304 kB), eingestellt am 9. April 2014

Rainer E. Zimmermann: Aktuelle Implikationen der Naturphilosophien Schellings und Blochs
PDF-Download (189 kB), eingestellt am 25. März 2014

Germaine Cornelissen, Othild Schwartzkopff: Time in Physics, Philosophy, Medicine and Biology
PDF-Download (104 kB), eingestellt am 18. März 2014

Wolfdietrich Hartung: Wege des Erkennens – am Beispiel unseres Wissens über Sprechen und Sprache
PDF-Download (290kB), eingestellt am 17. Februar 2014

Norbert Mertzsch: Speicherung Erneuerbarer Energien – Versuch eines Überblicks
PDF-Download (105kB), eingestellt am 8. Januar 2014

Rezensionen

Lars Göhler: Rezension zu: Klaus Mylius, Zur Didaktik mittelindischer Sprachen
PDF-Download (72 kB), eingestellt am 23. März 2014

Herbert Hörz: Georg Knepler: Wahrheitssucher und Humanist
PDF-Download (75 kB), eingestellt am 27. Februar 2014

Viktor Jakupec: Rezension zu: Gerhard Banse; Bernd Meier (Hg.): Inklusion und Integration. Theoretische Grundfragen und Fragen der Praktischen Umsetzung im Bildungsbereich
PDF-Download (81 kB), eingestellt am 17. Februar 2014


 


3 Gedanken zu „INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz-Online, Jahrgang 2014, Nr.16

  1. Zum Vortrag Werner Krause Invarianzverhalten in der menschlichen Informationsverarbeitung:

    Die Betrachtungen von Werner Krause zu Invarianzeigenschaften in der menschlichen Informationsverarbeitung halte ich für sehr zutreffend und sehe sie in Übereinstimmung mit allgemeinen Erkenntnissen zu Grundprinzipien im Verhalten komplexer Systeme.
    Es geht vor allem um die Schlussfolgerung aus Befunden in Wahrnehmungs-, Gedächtnis- und Denkprozessen, dass die Invarianz nur für Teilbereiche, Teilmengen oder Teilklassen gilt und nicht allgemein zutrifft. Dieser Befund steht im Einklang mit den Diskussionen, die sich zum Prinzip Einfachheit ergeben haben (s. März-Sitzung Prinzip Einfachheit, Vortrag Dietmar Linke).
    Ein allgemein gültiges Ergebnis für das Zutreffen der Invarianz stünde nach meiner Auffassung auch im Widerspruch zum Charakter von komplizierten Zusammenhängen, die sich aus dem Wechselwirken von nicht linearen Einzelprozessen ergeben.
    So ist nicht zu erwarten, dass z. B. die Cavanagh-Konstante C allgemein gilt. Sie stellt keine wirkliche Konstante dar, sondern ist nur in Teilbereichen scheinbar konstant. Bei Einbeziehung größerer Abschnitte tritt in solchem Fall die Abweichung von der Konstanz deutlich hervor.

    • Lothar Kolditz hat es noch einmal auf den Punkt gebracht und fast möchte man meinen, das Ergebnis ist so selbstverständlich, dass man darüber nicht diskutieren muss. Wenn man jedoch die Geschichte der Psychologie auf diesem Gebiet in den vergangenen 60 Jahren betrachtet, so fällt ein ständiges Hin und Her auf, ein Eintreten für die Invarianz bis zur strickten Ablehnen. Schließlich ist das Ergebnis „teilweise“ mit dem heutigen Blick auf die Vergangenheit nur noch die logische Konsequenz.

  2. Zu Wolfdietrich Hartung: „Wege des Erkennens am Beispiel unseres Wissens über Sprechen und Sprache“

    Die Gedanken von Wolfdietrich Hartung zu dem Thema Wege des Erkennens am Beispiel unseres Wissens über Sprechen und Sprache halte ich für grundlegend auf diesem Gebiet. Gerade unser bisheriges Wissen dazu, was neben der Sprachwissenschaft u. a. auch Neurologie und Psychologie betrifft, weist noch viele dunkle Ecken auf und wird sicher weiter ausgebaut. Der Beitrag von Wolfdietrich Hartung vermittelt nicht nur einen Einblick in den Wissensstand, sondern regt wirkungsvolle weitere Überlegungen zu Teilproblemen und zum Ausbau dieses komplexen Bereiches an. Es ist einleuchtend, dass gerade die Untersuchung des Wissens über Sprechen und Sprache Auskunft über das Wesen des Erkennens gibt.
    Für wichtig halte ich auch die Ausführungen zum Problem der Grenzen des Erkennens, die zum weiteren Nachdenken anregen. Die vielen Versuche, die Frage nach der Grenze zu beantworten, werden aufgezeigt und weiter geführt. Eine abschließende klare Antwort wird zu diesem Problem nicht leicht zu finden sein. So ist es von vorn herein schwierig zu beweisen, dass etwas nicht erreichbar ist. Unvermögen gibt der menschliche Geist auch nicht gern zu.
    Es werden sich noch viele Erkenntnisse ergeben, vermutlich aber wird die Frage, warum Materie und Energie überhaupt existieren, von uns nicht zu beantworten sein, weil wir selbst innerhalb von Materie und Energie befangen sind.

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