Gerhard Banse zum Siebzigsten!

Gerhard Banse  zum Siebzigsten
Laudatio

Bernd Meier

Als es im Präsidium der Leibniz-Sozietät darum ging, unseren Präsidenten, Gerhard Banse, in einer Laudation zu würdigen, hatte ich mich schnell dazu bereit erklärt, einen entsprechen Text zu entwerfen. Schließlich ist Gerhard Banse ja kein Unbekannter und wir kennen uns schon seit vielen Jahren, haben verschiedene Aktivitäten vor allem im Zusammenhang mit Fragen zur technischen Bildung gemeinsam gestaltet.
Beim Verfassen des Textes merkte ich erst, worauf ich mich eingelassen hatte. Womit sollte ich beginnen, womit enden?

In einer kurzen aber prägnanten Laudatio den Jubilar wissenschaftlich zu ehren, kommt der Quadratur des Kreises gleich.  War doch sein gesamtes Leben als Wissenschaftler überreich sowohl an nationalen, wie internationalen Aktivitäten und vor allem zahlreichen, vielfach aufgegriffenen wissenschaftlichen Publikationen.  Die Veröffentlichungen umfassen Arbeiten aus allen seinen Hauptforschungsgebieten der Technikphilosophie, der Allgemeinen Technikwissenschaften und der Technikfolgenabschätzung.

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Hohe französische Ehrung für die Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät Dorothee Röseberg

Hohe französische Ehrung für Frau Professorin Dr. Dorothee Röseberg in Halle und feierliche Überreichung der Festschrift „Brücken bauen“ an die Jubilarin und Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät

Am 27. Mai dieses Jahres, zu ihrem 65. Geburtstag, wurde Frau Dorothee Röseberg, Professorin für Romanische Landes- und Kulturwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, in einem Festakt vom französischen Kulturrat Emmanuel Suard der Orden „Officier dans l’ordre des Palmes Académiques“ – Offizier im Orden der Akademischen Palmen – überreicht, der ihr zuvor vom französischen Präsidenten verliehen worden war. Mit diesem hohen Orden danke die Regierung Frankreichs Dorothee Röseberg für ihre Verdienste um die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen und ihren unermüdlichen Einsatz für die französische Sprache und Kultur an der Hallenser Alma mater und zuvor an der Humboldt-Universität zu Berlin, erklärte Suard in seiner Laudatio.

Als Geburtstagsgeschenk wurde Frau Röseberg eine Festschrift mit dem symbolischen Titel „Brücken bauen – Kulturwissenschaft aus interkultureller und multidisziplinärer Perspektive“ überreicht. Diese voluminöse Publikation enthält 36 Arbeiten meist deutscher und französischer Kollegen, unter ihnen der Mitglieder der Leibniz-Sozietät Hubert Laitko, Hans-Otto Dill, Ottmar Ette und Angela Richter, zu einschlägigen landeswissenschaftlichen, kulturkundlichen und binationalen, vorrangig deutsch-französischen Themen.

s.a. Bericht über den Festakt 
im Magazin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Buchtitel der Festschrift

Buchtitel der Festschrift

Inhaltsverzeichnis der Festschrift

Vorwort der Herausgeber

Leseprobe aus der Festschrift

Ankündigungsflyer zur Festschrift

 

 

 

 

 

 

Hohe französische Auszeichnung für MLS Dorothee Röseberg

Leibniz-Sozietät der Wissenschaften-Dorothee Röseberg, Berlin 2015; Foto: D. Linke

Dorothee Röseberg, Berlin 2015; Foto: D. Linke

Prof. Dr. Dorothee Röseberg, Mitglied der Leibniz-Sozietät, ist vom französischen Staat mit einer hohen Auszeichnung geehrt worden. Ihr wurde vom Premierminister der Republik Frankreich die Palmes Académiques in der Offiziersklasse verliehen. Diese 1808 gestiftete Ehrengabe wird seither an hervorragende Wissenschaftler, Künstler und Hochschullehrer vergeben. Damit würdigt unser französisches Nachbarland die Verdienste, die sich Dorothee Röseberg um die Erforschung und Verbreitung der Französischen Kultur in Deutschland durch  ihre Forschungen, Publikationen und akademische Lehrtätigkeit erworben hat. Aber auch ihr Wirken für die deutsch-französische Zusammenarbeit insbesondere auf kulturellem und hochschulpolitischem Gebiet findet damit seine Anerkennung.

Urkunde

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Ehrenkolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Lothar Kolditz: Bericht

Die Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät wurde als

Ehrenkolloquium anlässlich des 85.Geburtstages von MLS Lothar Kolditz

durchgeführt.

Kolditz, L. Zeitzeugen

Professor Dr. Lothar Kolditz, MLS

Die Veranstaltung hatte zwei Teile, einen wissenschaftlichen und einen kulturellen Teil.

Information über den wissenschaftlichen Teil: Seite 2
Information über den kulturellen Teil: Seite 3

Dietmar Linke

Hohe Ehrung für unser Mitglied Helmut Moritz

Wie wir soeben erfahren haben, hat der Präsident der Russischen Föderation, Vladimir Putin, am 13. Februar 2014 einen Ukas über die Verleihung von staatlichen Auszeichnungen der Russischen Föderation an ausländische Staatsbürger unterzeichnet.

Im Ukas wird auch unser

Mitglied Helmut Moritz,

Prof. emer. der Technischen Universität Graz, Österreich, genannt (s.a. http://leibnizsozietaet.de/ehrenkolloquium-anlaesslich-des-80-geburtstages-von-mls-helmut-moritz-kurzbericht/ ). Er wird

mit dem Orden der Freundschaft

ausgezeichnet. Der Orden wird verliehen für die Festigung der Freundschaft und Kooperation mit der Russischen Föderation und die Entwicklung wissenschaftlicher und kultureller Verbindungen.

Unsere Gelehrtengesellschaft beglückwünscht ihr langjähriges Mitglied Helmut Moritz sehr herzlich zu dieser hohen Ehrung und freut sich auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit.

(Heinz Kautzleben)

 

Siegfried Wollgast, MLS, zum 80. Geburtstag

Am 27. September 2013 feierte der Philosophiehistoriker und Wissenschaftstheoretiker Professor Dr. Siegfried Wollgast, Mitglied der Leibniz Sozietät seit 1995, seinen 80. Geburtstag. Dieses Jubiläum war für die Organisatoren des internationalen CULTMEDIA-Netzwerkes Anlass, bereits auf ihrer vom 22. bis 25. September stattgefundenen Jahrestagung in Potsdam eine Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen des Jubilars in das Tagungsprogramm aufzunehmen.

Unter dem Namen CULTMEDIA (International Research Network on Cultural Diversity and New Media) wurde im September 2002 in Prag ein multidisziplinärer und multinationaler Kooperationsverbund von Wissenschaftlern aus acht europäischen Ländern gegründet. Ziel des Netzwerkes ist es, nationale Forschungsergebnisse zu den mit dem Internet verbundenen kulturellen Phänomene in einer international vergleichenden Perspektive zu diskutieren.

Siegfried Wollgast steht diesem Netzwerk nahe und hielt zu Beginn der diesjährigen Tagung, die unter der Thematik „Virtualisierung und Mediatisierung kultureller Räume. Die neuen Medien – Gewinne, Verluste, Gefahren.“ stand, eines der beiden Impulsreferate, und zwar zum Thema „Mediatisierung und Virtualisierung aus philosophiehistorischer Perspektive“. Ausgangspunkt seiner Darlegungen war die These, dass die philosophische Grundkategorie Zeit vom Widerspruch zwischen vorhandener und geforderter Zeit geprägt ist. Dieser Widerspruch habe sich mit der Mediatisierung und Virtualisierung sehr verschärft. Die daraus resultierenden Folgen diskutierte er sodann auf der Grundlage von Darstellungen in der Philosophiegeschichte von Platon und Aristoteles bis Henri Bergson und Edmund Husserl. Einmal mehr belegten die Ausführungen, dass sich seine Forschungen durch Tiefgründigkeit, enorme Faktenkenntnis und eine heute nur noch selten zu findende Akribie und seine Reden durch sprühenden Witz, Schlagfertigkeit und Freude am geistigen Streit auszeichnen.

Im Anschluss an die Impulsreferate erfolgte die Würdigung des Lebenswerkes von Siegfried Wollgast. In seiner Laudatio ging Gerhard Banse, Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, besonders auch auf die seit Jahrzehnten bestehende fruchtbare Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Jubilar ein. Hans-Otto Dill, Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät, trug danach eine „Hommage auf Siegfried Wollgast“ vor, die die ungeteilte Zustimmung aller Teilnehmer fand.

Schließlich lud zum Abend der Jubilar zu einem festlichen Buffet in die Gaststätte „Onkel Emil“ in Potsdam-Eiche ein. Mit persönlich gehaltenen Toasts, u.a. vom Tagungsleiter Professor Dr. Hans-Joachim Petsche, Potsdam, und vom Philosophen Professor Dr. Gerhard Zecha, Salzburg, wurde zu Beginn auf das weitere Wohlergehen von Siegfried Wollgast angestoßen. Mit intensiven, nicht nur fachspezifischen Diskussionen zwischen den zahlreich erschienenen Wissenschaftlern und Freunden des Jubilars klang der Abend aus.

Heinz-Jürgen Rothe / Armin Jähne

 

September Plenarsitzung am 12.09.2013: Kurzbericht

 

Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Herbert Hörz

zum Thema

„Mensch – Fortschritt – Humanismus“
Kurzbericht

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Verlesung des lateinischen Textes bei der Verleihung der Ehrenurkunde an H. Hörz
Foto: Dietmar Linke

 Nach der Eröffnung durch Dietmar Linke, einen der beiden Vizepräsidenten der Sozietät, trug Präsident Gerhard Banse die Laudatio vor auf Herbert Hörz, unseren Ehrenpräsidenten. Danach wurde ihm für seine Verdienste für die und in der Gelehrtengesellschaft die sehr selten vergebene Ehrenurkunde der Sozietät zuerkannt, vorgetragen zunächst in lateinischer Sprache durch Hans-Otto Dill, den Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften, danach die deutsche Fassung durch den Präsidenten, für die Wenigen im Saal, wie er scherzhaft anmerkte, die des Lateinischen nicht so mächtig seien.

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Hohe Ehrung für MLS Achim Müller

Die Universität Bielefeld hat auf Ihrer Homepage (Pressemitteilung: Bielefelder Chemiker erhält höchsten EU-Wissenschaftspreis; Nr. 166/2012 http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder_chemiker_erh%C3%A4lt_h%C3%B6chsten_eu)  mitgeteilt, dass

„Professor Dr. Achim Müller von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld … den höchsten Wissenschaftspreis der Europäischen Union erhalten (hat). Er wurde mit einem „ERC Advanced Grant 2012“ des Europäischen Forschungsrates ausgezeichnet. Der Chemiker gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern in der Nanochemie. Mit 1,2 Millionen Euro Preisgeld fördert der ERC die wissenschaftliche Arbeit des Professors über drei Jahre“.

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld: „Wir freuen uns, dass dieser sehr renommierte Preis erstmals an einen Bielefelder Wissenschaftler geht. Wir gratulieren Professor Müller zu diesem fabelhaften Erfolg“.

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. schließt sich dieser Gratulation mit großer Freude an.

Hohe Ehrung für unser Mitglied Dietrich Scholze

scholzeIn der Zeitung „Serbske Nowiny“ (dt. Monatsausgabe vom Mai 2013) wird mitgeteilt:

Prof. Dr. Dietrich Scholze geehrt
Warschau: Prof. Dr. Dietrich Scholze, Direktor des Sorbischen Institutes Bautzen, ist mit der Medaille des polnischen Ministers für Kultur und nationales Erbe ausgezeichnet worden. Damit ist er der erste Lausitzer Preisträger. Prof. Scholze erhielt die Ehrung im Rahmen des diesjährigen 13. Welttages der Poesie der UNESCO in Warschau. Damit würdigt Polen Prof. Dr. Dietrich Scholze als Übersetzer polnischer Literatur in die deutsche Sprache„.

Die Leibniz-Sozietät beglückwünscht Dietrich Scholze sehr herzlich.

Ehrung für das Mitglied der Leibniz-Sozietät Hans Joachim Schellnhuber

Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) teilt mit:

Ehrung für Klimaforscher
Wilhelm-Foerster-Preis der Urania für PIK-Direktor Schellnhuber

H. J. Schellnhuber                    MAZ 28.01.13Archivfoto MAZ/Hübner

H. J. Schellnhuber MAZ 28.01.13
Archivfoto MAZ/Hübner

Potsdam:
Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Professor Hans Joachim Schellnhuber, wird mit dem Wilhelm-Foerster-Preis ausgezeichnet. Wie die Potsdamer Urania-Gesellschaft am heutigen Mittwoch mitteilte, bekommt der 62 Jahre alte Klimaforscher den Wissenschaftspreis für seine Forschungsarbeiten über die Wirkung der Zivilisation auf das Klima. Schellnhuber habe seine Ergebnisse allgemeinverständlich formuliert und sie so in das Bewusstsein der Gesellschaft und Politik eingebracht. Der Forscher erhält die Auszeichnung am 27. März im Nikolaisaal Potsdam. dpa
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Die Leibniz-Sozietät gratuliert ihrem Mitglied sehr herzlich zur Auszeichnung

Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät

Zum Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät gewählt:

Dr. Sigmund Jähn

Das Plenum der Leibniz-Sozietät hat am 27.Januar 2011 den ersten deutschen Weltraumfahrer Dr. Sigmund Jähn zu seinem Ehrenmitglied gewählt. Das Gremium würdigte damit seine außerordentlichen Verdienste um die Förderung der Weltraumwissenschaften. Als Forschungskosmonaut hat Sigmund Jähn wichtige wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere zur Fernerkundung der Erde von Bord der sowjetischen Orbitalstation „Saljut 6″ durchgeführt, die überwiegend von Instituten der AdW der DDR vorbereitet und anschließend auch dort ausgewertet wurden.

Jähn blieb nach dem Ende seiner Weltraummission der wissenschaftlichen Tätigkeit verbunden, die er mit der Vorbereitung auf die Weltraummission aufgenommen hatte. Vor allem befasste er sich in enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern im AdW-Zentralinstitut für Physik der Erde in Potsdam weiterhin mit den Fragen der Fernerkundung. Hier promovierte er 1983 zum Dr. rer. nat. Bereits 1978 zeichnete ihn die Akademie der Wissenschaften der DDR mit der Leibniz-Medaille aus.

Nach 1990 waren seine Erfahrungen und Kenntnisseund seine Verbindungen zur sowjetischen Raumfahrt gefragt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sicherte sich seine Unterstützung als Berater der Gruppe von Kandidaten des DLR, die sich im nunmehr russischen Zentrum für die Kosmonautenausbildung für einen Einsatz als Forschungskosmonaut auf der sowjetischen bzw. russischen Orbitalstation „Mir“ vorbereiteten. Ab 1993 bis zur Erreichung der Altersgrenze 2002 übte er diese Tätigkeit auch für die Europäische Weltraumagentur ESA aus.

In der Sitzung der Klasse Naturwissenschaften der Leibniz-Sozietät referierte er am 20.11.2003 anlässlich des 25. Jahrestages seines historisch gewordenen Weltraumfluges vom September 1978 über „25 Jahre bemannte deutsche Weltraumflüge“. Im Kolloquium der Leibniz-Sozietät am 29.09.2007 „50 Jahre Weltraumforschung. Erforschung und Überwachung der Erde und des Weltraumes gestützt auf die Mittel der Raumfahrt“, referierte er über „Deutsche Beiträge zur bemannten Raumfahrt; Erinnerungen an Hermann Oberth“.

Leibniz-Intern Nr. 50 vom 01.03.2011