Neue Buchveröffentlichung zum 1. Weltkrieg erschienen

Von der Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät, Dorothee Röseberg, wurde zusammen mit Angela Richter (MLS) und Sabine Volk-Birke im Logos-Verlag, Berlin, eine neue Buchpublikation zum 1. Weltkrieg mit dem Untertitel „Erinnerungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben.

Im Klappentext heißt es dazu:
„Vor einhundert Jahren erlebte die Welt die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (Georges F. Kennan). In Verdun ereignete sich 1916 eine der grausamsten Schlachten des Ersten Welt­krieges. Die Herausgeberinnen des Bandes nehmen dies zum Anlass, um zu fragen, wie in Ge­schichte und Gegenwart und in verschiedenen Regionen der Welt dieses Krieges gedacht worden ist und wie Erinnerungskulturen zu dieser verheerenden und folgenreichen Katastrophe heute inszeniert werden. Systematisierungsversuche , z.B. in den Kategorien von „Siegern“ und „Be­siegten“, ,,Europäern“ und „Kolonien“ oder ehemaligen „Verbündeten“ und „Gegnern“ greifen nicht, denn die Gedächtnispolitik der an diesem Krieg beteiligten Nationen und die Vielfalt ihrer Inszenierungsformen sind stark von aktuellen Interessen und Konflikten geprägt. Neben politi­schen Diskursen und offiziellen Feierlichkeiten werden in den Beiträgen verschiedene mediale Repräsentationen in Literatur, Malerei, Film und Fernsehen untersucht.“

Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

In eigener Sache

Entsprechend Beschluss des Präsidiums vom 24. März 2016 zur Weiterführung der Publikationstätigkeit haben Herr Wolfdietrich Hartung und Herr Rolf Hecker die

Überleitung der Leitungsverantwortung im Redaktionskollegium von Herrn Hartung zu Herrn Hecker

vorbereitet. Das Präsidium berief in seiner Sitzung am 23. Februar 2017 Herrn Hecker einstimmig zum Ko-Vorsitzenden des Redaktionskollegiums und wünscht ihm viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit.

Zugleich bedankte sich das Präsidium ganz herzlich bei Herrn Hartung, der auf eigenen Wunsch aus der Funktion des Ko-Vorsitzenden ausgeschieden ist, für sein mehr als 15 Jahre langes Wirken, insbesondere für die „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät“ (er hat über 80 Bände betreut), für „Leibniz Online“ (sein „Kind“ mit bislang 26 Ausgaben) und vor allem als Ko-Vorsitzender des Redaktionskollegiums.

Das Deutsche GeoForschungsZentrum besteht 25 Jahre

Eine Wortmeldung zum Jubiläum von Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Dr. rer. nat. habil., Professor für Geophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR,seit 1979 Mitglied der 1700 begründeten Gelehrtengesellschaft

Am 18.01.2017 feierte das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit einer beeindruckenden Festveranstaltung auf dem Potsdamer Telegraphenberg sein 25-jähriges Bestehen. Das GFZ war nach Abwicklung der dort bis Ende 1991 bestehenden geowissenschaftlichen Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften der DDR gebildet worden und hatte mit Beginn des Jahres 1992 seine Tätigkeit aufgenommen. Die Festrede hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Riesenhuber, Bundesminister a.D., Alterspräsident des Deutschen Bundestages. Im Mittelpunkt aller Reden stand der gesell­schaft­liche Auftrag, den das GFZ zu erfüllen hat.

Die Einbeziehung des im Ergebnis des 2. Weltkrieges entstandenen „Ostdeutschlands“ hatte 1990 die Chance gebracht, in der Bundesrepublik Deutschland mit Zuordnung zur Helmholtz-Gemeinschaft ein Großforschungszentrum für die Geowissenschaften zu bilden – und das am bereits weltbekannten Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg. Zitat aus der Festrede: „Hier wurde die solide Arbeit der Wissenschaftler in der DDR aufgegriffen und zu einem zukunftsfähigen Zentrum entwickelt.“ Die Chance wurde beherzt genutzt.

Der Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg entstand in den 1870er Jahren als Einrichtung des Königreiches Preußen. Sein Aufstieg zum internationalen Ruhm erfolgte in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches, als Preußen der größte und führende deutsche Bundesstaat war. Der Standort Potsdam-Telegraphenberg war immer eng mit der Wissenschaftsmetropole Berlin verbunden. Was geschah am Standort Potsdam-Telegraphenberg in der Zeit ab Ende des 1. Weltkrieges und nach dem 2. Weltkrieg bis zur staatlichen Vereinigung der an seinem Ende verbliebenen Teile des Deutschen Reiches?

Vollständige Wortmeldung von MLS Heinz Kautzleben

Illustriertes Wörterbuch Hawaiianisch-Deutsch von Wilfried Baumgarten erschienen

Anfang des Jahres hat Wilfried Baumgarten (MLS) das erste zweisprachige hawaiianische Wörterbuch mit Deutsch als Zielsprache veröffentlicht. Dieses Wörterbuch ist nicht zuletzt auch ein Beitrag zur Abkoppelung der vom Aussterben bedrohten hawaiianischen Sprache vom „Tropf“ des Englischen, und damit zur Erhöhung ihrer Überlebenschancen. Baumgarten knüpft als  Mitglied der Leibniz-Sozietät mit seinen polynesischen Studien ganz bewusst an die Arbeiten Wilhelm v. Humboldts und Adelbert v. Chamissos über die damals so genannten „Südseesprachen“ an, welche an der vormaligen Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vorgestellt und von ihr Mitte des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurden.

Bibliografische Angaben

 

Wissenschaftliches Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“; Ankündigung und Einladung

Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA)

Frühjahrstreffen 2017 des Arbeitskreises GeoMUWA am 06. und 07.04.20177 in Potsdam

Das Treffen steht im Zeichen der wissenschaftlichen Geodäsie.

Erster Tag:
06.04.2017, ab 14.00 Uhr, im GFZ Potsdam, Telegraphenberg

Der AK GeoMUWA vertritt die Leibniz-Sozietät als Mitveranstalter bei der

Feier der Inbetriebnahme des damals neuen Standortes des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Gelände der Königlichen Observatorien auf dem Telegraphenberg bei Potsdam vor 125 Jahren.

Hauptveranstalter ist das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.
Kontakt: Prof. Dr. Harald Schuh, MLS, schuh@gfz-potsdam.de

Zweiter Tag:
07.04.2017, 10.00-14.00 Uhr, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam, Am Neuen Markt 9

Wissenschaftliches Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“

Der AK GeoMUWA vertritt die Leibniz-Sozietät als Hauptveranstalter des Kolloquiums. Mitveranstalter sind das GFZ Potsdam, der DVW Landesverein Berlin-Brandenburg und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin. Kontakt: Prof. Dr. Heinz Kautzleben, MLS, kautzleben@t-online.de

Anlage: Einladung zum Kolloquium mit vorläufigem Programm 

Glückwünsche für das Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Sigmund Jähn

Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Jähn

 

Am 13.02.2017 begeht das Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Dr. Sigmund Jähn seinen 80. Geburtstag. In der Plenarsitzung der Sozietät am 09. März 2017 wird das Plenum unter Anwesenheit von Sigmund Jähn sein Wirken und seine wissenschaftlichen Verdienste würdigen.

Der langjährige Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) und Partner des Jubilars bei der Vorbereitung und Auswertung des Weltraumfluges, Heinz Kautzleben (MLS, Berlin), legt eine würdigende Wortmeldung vor.

 

Würdigung durch Heinz Kautzleben

Laudatio zum 80. Geburtstag

Jahresgeschäftssitzung 2017 der Leibniz-Sozietät: Kurzbericht

Das Plenum der Leibniz-Sozietät trat am 26. Januar 2017 zu seiner Jahresgeschäftssitzung zusammen. Die Sitzung wurde von Präsident Gerhard Banse eröffnet.

Auf der Tagesordnung standen der Bericht des Präsidiums über die geleistete wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Arbeit, der Finanzbericht und der Bericht der Kassenprüfer.

Den Bericht des Präsidiums über die wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Arbeit der Sozietät erstattete im Auftrag des Präsidiums MLS Heinz-Jürgen Rothe, Sekretar des Plenums, den Finanzbericht der Schatzmeister MLS Ulrich Busch. Weiterlesen

Buchveröffentlichung „Sittliche Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis“ in Moskau erschienen

Vom Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften wurde kürzlich der Band „Sittliche Grundlagen der wissenschaftlichen Erkenntnis“ (russ.) herausgegeben. Die Herausgeber G. L. Belkina und M. I. Frolowa haben unter aktiver Mitwirkung unseres Ehrenpräsidenten Herbert Hörz (S. 65) und des Mitglieds der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät Helga E. Hörz (S. 293) einen sehr interessanten Band zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

Nekrolog auf unseren Kollegen Prof. Dr. Paul Hagenmuller

Prof. Dr. Paul Hagenmuller
(03.08.1921 – 07.01.2017),

eine außergewöhnliche Persönlichkeit, ein großer Wissenschaftler und Wissenschafts-Organisator ist von uns gegangen!

Der Zusammenarbeit mit ihm und seiner Verdienste in der wissenschaftlichen Arbeit wurde auf der Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät am 26. Januar 2017 mit einer kurzen Darstellung seines Lebens und Schaffens in Bildern und Thesen gedacht, vor allem aus dem Blickfeld der Mitglieder der Leibniz-Sozietät und ihrer Vorgängerin, der Akademie der Wissenschaften Berlin.