INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 26 (2017)

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader XI öffnen).

Schwarzschild-Kolloquium

Einführung
Horst Kant: Karl Schwarzschild – Anmerkungen zu Leben und Werk
Dieter B. Herrmann: Karl Schwarzschild als Entdecker und Mentor von Ejnar Hertzsprung
Rainer Burghardt: Karl Schwarzschild und was mit seinem Werk geschah
Ewald Gerth: Die Arbeiten Karl Schwarzschilds zur photographischen Photometrie der Gestirne und ihre Bedeutung für die Theorie des photographischen Prozesses
Horst P. H. Melcher: Der bewegte Stab ist nicht verkürzt. Die physikalisch-sachgemäße Erklärung des Michelson-Versuches
Dierck-Ekkehard Liebscher: Stille Post, ganz relativ

Horst Kant: Werner Siemens – Erfinder, (Technik-)wissenschaftler, Unternehmer und Begründer der Elektrotechnik

Aus der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften

Hans-Otto Dill: Der subversive Diskurs über den Europa-Begriff von den Anfängen bis zur Französischen Revolution
Hubert Laitko: Diskussionsbemerkung zum Vortrag von Hans-Otto Dill

Rezension

Hans-Otto Dill: Rz. zu: Andrea Komlosy: Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive.
13. bis 21. Jahrhundert

Dezember-Sitzung der Klasse SGW zum Gedenken an Peter H. Feist

Bericht zum Colloquium für Peter H. Feist (1928-2015)

Die Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften hat in ihrer Sitzung am 8. 12. 2016 ein Gedenkcolloquium für das 2015 verstorbene Mitglied der Sozietät, den Kunstwissenschaftler Peter H. Feist abgehalten, zu dem neben Klassenmitgliedern eine ganze Reihe weiterer Zuhörer gekommen waren, insgesamt waren mehr als 60 Personen versammelt. Initiative und Vorbereitung des Colloquiums lagen bei den MLS Peter Arlt und Peter Betthausen.

Ein ungewöhnlicher Höhepunkt gleich zu Beginn war die erste öffentliche Vorstellung des Porträtkopfes von Peter H. Feist, den die Bildhauerin selbst präsentierte und kurz kommentierte: Emerita Pansowová aus Prenden bei Berlin hatte seit etwa vier Jahren daran gearbeitet.

Pansowov emerita u. ihr Werk_2016-12-08_9850 det k90 Weiterlesen

Hommage an MLS Prof. Dr. Hermann Klenner zu seinem 90. Geburtstag

 

 „Recht und Freiheit in Geschichte und Gegenwart“

Hermann Klenner, Schlusswort; Foto: P. Knoll

Hermann Klenner, Schlusswort; Foto: P. Knoll

In der Gemeinsamen Sitzung beider Klassen am 10.3.2016 im Medizincampus Berlin Buch, die vom  Stellvertretenden Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Jürgen Hofmann, geleitet wurde, wurde der Jurist Prof. Dr. Hermann Klenner zu seinem 90. Geburtstag geehrt.

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INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Jahrgang 2015, Nr. 18

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader öffnen).

Logo Leibniz Online-5-neu-2Vorträge – Untersuchungen – Meinungen

Klaus Mylius: Ein Pionier der Indologie
PDF-Download, 489 KB (eingestellt am 27. Mai 2015)

Hans J. Giessmann: „Infrastrukturen des Friedens“ notwendig, möglich, illusorisch?
PDF-Download, 530 KB (eingestellt am 12. Mai 2015)

Charles Coutelle: Die verführerische Illusion „einfacher“ Konzepte
PDF-Download, 743 KB (eingestellt am 11. Mai 2015)

Lothar Kolditz: Big Data – Die große Datenflut, Theorien, Modelle und Berechenbarkeit
PDF-Download, 509 KB (eingestellt am 13. April 2015)

Gerald Ulrich: Zur philosophischen Fundierung der exakten und der biologischen Naturwissenschaften
PDF-Download, 518 KB (eingestellt am 2. April 2015)

Diskussionsbeiträge zum Vortrag von Gerald Ulrich

Herbert Hörz: Ist Psychisches auf Physisches zu reduzieren?
PDF-Download, 669 KB (eingestellt am 2. April 2015)

Wolfdietrich Hartung: Divergenz und Einheit wissenschaftlicher Annäherungen an den Menschen (aus der Sicht eines Sprachwissenschaftlers)
PDF-Download, 391 KB (eingestellt am 2. April 2015)

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Martin Bülow: Wissenschaftliche Zusammenarbeit zur Zeolith-Forschung am Zentralinstitut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR. ̶ 1963-1991
PDF-Download, 4,44 MB (eingestellt am 13. März 2015)

Rezensionen

Herbert Hörz: Sozialistische Visionäre: Theorie und Praxis. – Rezension zu: Helga Schultz, Europäischer Sozialismus – immer anders
PDF-Download, 467 KB (eingestellt am 12. Mai 2015)

Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften: Einladung zum Besuch des Deutsch-Russischen Museums

Zur Erinnerung!

Die Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften lädt ein zum

Besuch des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst:

Führung durch die neugestaltete Dauerausstellung und Diskussion mit dem Direktor Dr. Jörg Morré

Termin:   22. Januar 2014, 16 Uhr
Ort:           Deutsch-Russiches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin-Karlshorst.

Siehe auch: http://leibnizsozietaet.de/event/besuch-des-deutsch-russischen-museums/

Dr. Jörg Morré, geboren 1964; Studium der Geschichtswissenschaften, Russistik und Erziehungswissenschaften an der FU Berlin und der Universität Hamburg; 1991/93 Referendariat im Hamburger Schuldienst; 1996-2008 wiss. Mitarbeiter an den Gedenkstätten Sachsenhausen und Bautzen; 1999 Promotion an der Universität Bochum; seit 2009 Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.
Publikationen: Speziallager des NKWD. Sowjetische Internierungslager in Brandenburg 1945 – 1950, hrsg. von der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung, Potsdam 1997; Hinter den Kulissen des Nationalkomitees. Das Institut 99 in Moskau und die Deutschlandpolitik der UdSSR 1943 – 1946, München 2001.

 

 

Sitzung des Arbeitskreises „Klassen und Gesellschaftsanalyse“ am 31.10.2013: Bericht

Bericht zum Workshop:

Bilanzierung und Systematisierung der Auseinandersetzungen um Transformation und gesellschaftlichen Wandel aus Sicht der Arbeit des Arbeitskreises

Der Workshop wurde am 31. Oktober in der Zeit von 10.00 – 16.30 im Rathaus Tiergarten durchgeführt. Unter den ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren knapp die Hälfte Mitglieder der Sozietät. Vertreten waren Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; nicht ungewöhnlich waren ein hoher Altersdurchschnitt und die Dominanz von Männern. Krankheitsbedingt erfolgten kleine Änderungen am Programm – für die erfreulicherweise notwendige Diskussionszeit war dies allerdings kein Nachteil. Zumal es auch keinesfalls um ein vollständiges Abdecken des Themas gehen sollte und konnte. Eher ging es um erste Grundlagen für ein umfassendes und systematisches Projekt, welches sich der Arbeitskreis für das nächste Jahr vorgenommen hat.

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Tagung des Arbeitskreises „Prinzip Einfacheit“

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfacheit“ lädt ein zu einer Arbeitstagung mit Vortrag und Diskussion  zum Thema:

Lutz-Günther Fleischer (MLS): Information und Entropien: Komplexe Werk- und Denkzeuge des Prinzips Einfachheit

Ort: Rathaus Tiergarten Berlin, Kleiner Saal

Abstract

Der Arbeitskreis ‚Prinzip Einfachheit‘ der Leibniz-Sozietät hat sich unter verschiedenen Blickwinkeln mit der Einfachheit als Wirk-, Erkenntnis- und Gestaltungsprinzip auseinandergesetzt und dazu gut begründete Standpunkte sowie ver-allgemeinerungsfähige Erkenntnisse publiziert. (siehe vor allem: E. Sommerfeld et al., 2011; R. März, 2011; W. Ebeling, 2012). Einige dieser inhaltlichen Ergebnisse und offenen Fragen werden in die Betrachtungen einbezogen – revisited.
Das methodische und praktische Problem des kontextuell zielgerichteten Vereinfachens stellt sich aus den speziellen Perspektiven der einzelnen Wissenschaftsgebiete – und grenzüberschreitend inter- sowie transdisziplinär – für komplexe Real- und Theoriensysteme mit ihrer Vielzahl und Vielfalt von Elementen und Relationen sowie deren gefächterte Funktionalitäten unter strukturellen und funktionellen Aspekten. Es besitzt maßgebliche wissenschaftliche und naturgemäß wesentliche weltanschauliche Facetten.

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Nekrolog

Mit tiefer Trauer hat die Leibniz-Sozietät die Nachricht vom Tode unseres Mitgliedes Rita Schober am 26.12.2012 aufgenommen. Unser Mitglied Hans-Otto Dill hat aus diesem Anlass zu Ihrem Gedenken nachfolgenden Aufsatz in der Zeitung „Junge Welt“ veröffentlicht:

Mit Zola gegen die LTI

Man sage nicht, daß dies eine leichte Sache war: Nachruf auf Rita Schober, die in der DDR zur Romanistin mit Weltgeltung wurde
Von Hans-Otto Dill

„Mich interessiert die Literatur als ein Seismograph der Gesellschaft“ – Rita Schober Ende 2007.

Foto: Heike Zappe/HU

Foto: Heike Zappe/HU

Der Werdegang der Romanistin Rita Schober war charakteristisch für das 20. Jahrhundert. Ihr Leben begann noch im Ersten Weltkrieg und währte bis weit über die Weltenwende 1989 hinaus. Am 26. Dezember ist sie im Alter von 95 Jahren gestorben. Die großen Peripetien prägten ihre Persönlichkeit in besonderer Konstellation. Geboren noch als Untertanin der österreichisch-ungarischen K.u.k.-Monarchie, wurde sie nach einem Studium der Altphilologie und Romanistik an der Prager Universität Studienrätin in ihrer Heimatstadt Rumburg (heute: Rumburk). Ihre Dissertation über ein Thema aus der altfranzösischen Literatur verteidigte Rita Schober im Bombenkeller. Der Hitlerkrieg brachte sie um die Heimat und den ersten Ehemann. Weiterlesen