Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften: Einladung zum Besuch des Deutsch-Russischen Museums

Zur Erinnerung!

Die Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften lädt ein zum

Besuch des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst:

Führung durch die neugestaltete Dauerausstellung und Diskussion mit dem Direktor Dr. Jörg Morré

Termin:   22. Januar 2014, 16 Uhr
Ort:           Deutsch-Russiches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin-Karlshorst.

Siehe auch: http://leibnizsozietaet.de/event/besuch-des-deutsch-russischen-museums/

Dr. Jörg Morré, geboren 1964; Studium der Geschichtswissenschaften, Russistik und Erziehungswissenschaften an der FU Berlin und der Universität Hamburg; 1991/93 Referendariat im Hamburger Schuldienst; 1996-2008 wiss. Mitarbeiter an den Gedenkstätten Sachsenhausen und Bautzen; 1999 Promotion an der Universität Bochum; seit 2009 Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.
Publikationen: Speziallager des NKWD. Sowjetische Internierungslager in Brandenburg 1945 – 1950, hrsg. von der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung, Potsdam 1997; Hinter den Kulissen des Nationalkomitees. Das Institut 99 in Moskau und die Deutschlandpolitik der UdSSR 1943 – 1946, München 2001.

 

 

Adaption der Bezeichnung der Klasse Naturwissenschaften

Adaption der Klassenbezeichnung an Realitäten

Die Klasse Naturwissenschaften verständigte sich in ihrer Sitzung am 14. November 2013 über die Anpassung der Klassenbezeichnung an bestimmte Realitäten.

Naturwissenschaften und Technikwissenschaften“ lautete der (mit drei Stimmenthaltungen und einer Gegenstimme) angenommene Vorschlag. Damit folgte die Klasse mehrheitlich u.a. dem Anliegen aktiv involvierter, gleichgesinnt argumentierender Vertreter der Technikwissenschaften, Wünschen und Bekenntnissen der Arbeitskreise Allgemeine Technologie und GeoMUWA sowie einer Empfehlung des Wissenschaftlich-methodischen Beirates.

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INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Jahrgang 2013, Nr. 15

Vorträge – Untersuchungen – Meinungen

Zusammenarbeit zwischen der Mazedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften

Im Rahmen des vor sechs Jahren geschlossenen Vertrages fand im April dieses Jahres ein gemeinsames Treffen in Skopje statt. Dietmar Linke hat darüber berichtet. Wir veröffentlichen an dieser Stelle den Vortrag, den Dieter B. Herrmann auf dem Treffen gehalten hat, sowie das Statement von Hans-Otto Dill zum Band der gemeinsamen Tagung 2010, der in diesem Jahr in mazedonischer und deutscher Sprache in Skopje erschienen ist. Eine ins Deutsche übersetzte Version der Vorträge findet sich auch in „Leibniz Online“ Nr. 11 (2011).

Dieter B. Herrmann: Astronomen als Zeichner und Maler. Das Auge – Die Hand – Die Erkenntnis
PDF-Download (1,46 MB), eingestellt am 24. Juli 2013

Hans-Otto Dill: Statement zum mazedonisch-deutschen Sammelband „Wissenschaft und Kunst“
PDF-Download (53,4 kB), eingestellt am 24. Juli 2013

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Sitzung des Arbeitskreises „Klassen und Gesellschaftsanalyse“ am 31.10.2013: Bericht

Bericht zum Workshop:

Bilanzierung und Systematisierung der Auseinandersetzungen um Transformation und gesellschaftlichen Wandel aus Sicht der Arbeit des Arbeitskreises

Der Workshop wurde am 31. Oktober in der Zeit von 10.00 – 16.30 im Rathaus Tiergarten durchgeführt. Unter den ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren knapp die Hälfte Mitglieder der Sozietät. Vertreten waren Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; nicht ungewöhnlich waren ein hoher Altersdurchschnitt und die Dominanz von Männern. Krankheitsbedingt erfolgten kleine Änderungen am Programm – für die erfreulicherweise notwendige Diskussionszeit war dies allerdings kein Nachteil. Zumal es auch keinesfalls um ein vollständiges Abdecken des Themas gehen sollte und konnte. Eher ging es um erste Grundlagen für ein umfassendes und systematisches Projekt, welches sich der Arbeitskreis für das nächste Jahr vorgenommen hat.

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Wortmeldung zum Thema. „Induzierte Seismizität“

Peter Knoll:

Induzierte Seismizität

beschreibt die Störung des natürlichen mechanischen Gleichgewichtes in der obersten Erdkruste durch anthropogene Prozesse wie Bergbau, konventionelle und unkonventionelle Gewinnung von Erdgas und Erdöl (z.B. durch Fracing), bestimmte geothermische Energiegewinnungsverfahren, Injektionen von Flüssigkeiten in den Untergrund, Anlagen von Stauseen etc. Induzierte Seismizität ist nicht auf erdbebengefährdete Gebiete beschränkt und tritt mit zunehmender Tendenz auch in Europa auf.
Der Untersuchung dieser Problematik widmet sich seit kurzer Zeit u.a. eine Arbeitsgruppe der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) und des Forschungskollegiums Physik des Erdkörpers e.V.(FKPE). Von dieser Arbeitsgruppe wurden vor kurzem Empfehlungen zur Überwachung induzierter Seismizität – Positionspapier des FKPE“ (DGG-Mitteilungen 3/2012) und ein Diskussionsergebnis zur „Diskriminierung induzierter Seismizität“ (DGG-Mitteilungen 2/2013) veröffentlicht, zu dem sich MLS Peter Knoll mit ergänzenden und teils kritischen Betrachtungen und Untersuchungsergebnissen zu Wort gemeldet hat. Er weist an Hand der Ergebnisse eines aktuellen Untersuchungsbeispiels zur bergbauinduzierten Seismizität auf die große Bedeutung gebirgsmechanischer Analysen für die Ursachenaufklärung hin, die ergänzend zu den von der Arbeitsgruppe vorgesehenen seismologischen Untersuchungen in die Betrachtungen integriert werden sollten.

Der Inhalt der Wortmeldung ist unter „Wortmeldung zum Problem: Diskriminierung und Analyse induzierter Seismizität“ hier einsehbar.

 

Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 116, Jahrgang 2013

 

Inhalt

 

Gerhard Banse: Geleitwort

Gerhard Banse, Ernst-Otto Reher: Einleitung

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Vortrag in der April-Sitzung der Klasse Sozial-und Geisteswissenschaften

In der April-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaftenam 11. April 2013 fand der Vortrag

Erdmute Sommerfeld (MLS) & Werner Krause (MLS):
„Objektiv, aber speziell“: Psychologie als Naturwissenschaft“

großes Interesse und rief lebhafte Diskussionen hervor. Unabhängig von einer späteren Veröffentlichung in den Publikationsteihen der Sozietät wird sein Inhalt hier vorgestellt und steht zur Diskussion.

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Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 115, Jahrgang 2013

Akademischer Festakt anlässlich des 100. Geburtstags von
Prof. Dr. Ingeborg Rapoport (* 2.9.1912)
Prof. Dr. Mitja Rapoport (27.11.1912 – 7.7.2004)

 Inhalt

 Karl Max Einhäupl: Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Charité

Jan-Hendrik Olbertz: Grußwort des Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin

 Dieter B. Herrmann: Begrüßung durch den Altpräsidenten der Leibniz-Sozietät

 Bernd Arlt: Begrüßung durch den Vorsitzenden des Alumni-Clubs der Charité

Gisela Jacobasch: Begrüßung durch die Vorsitzende der Tagung

Eberhard Hofmann: Samuel Mitja Rapoport und die klassische Periode der  Biochemie

 Roland R. Wauer:  Inge Rapoport – Nestorin der deutschen Neonatologie

 Herbert Hörz: Samuel Mitja Rapoport und die Leibniz-Sozietät

Tom Rapoport: Zum 100. Geburtstag meiner Eltern

Burkhard Schneeweiß: Meine Oberärztin wird 100!

D. Gmyrek, R. Koch, Ch. Vogtmann, Annette Kaiser, Annette Friedrich:
Warum Risikoadjustierung von Qualitätsmerkmalen?, demonstriert am Qualitätskriterium neonatale Spätinfektion

 Mario Rüdiger: Paradigmenwechsel in der Neonatologie

 Johann Gross: Molekulare Mechanismen von Schwerhörigkeit und Tinnitus

Hartmut Kühn, Tankred Schewe: Lipoxygenasen als lipidperoxidierende Enzyme. Die Rolle von S.M. Rapoport als Nestor der deutschen Lipoxygenaseforschung

 Charles Coutelle: Von der klassischen Biochemie zur pränatalen Gentherapie. Die Entwicklung der Molekularen Humangenetik im Rückblick eines beteiligten Zeitzeugen

 Gisela Jacobasch: Flavonoide – ein Geschenk der Pflanzen

 Cornelius Frömmel: Strategisches Forschungsmanagement – Garant oder Tod der Forschungsfreiheit?

 trafo verlag, ISSN 0947-5850, ISBN 978-3-89626-5-0
Der gedruckte Band kann beim trafo Verlag bestellt werden

Plenarvortrag am 14.03.2013: aktuelle Information

Plenarvortrag und Diskussion zum aktuellen Forschungsstand der Teilchen(Kräfte)physik

Auf Einladung der Klasse Naturwissenschaften trug am 14. März 2013 der Teilchenphysiker Prof. Dr. Thomas Naumann (Zeuthen) im Plenum der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin zum hochaktuellen Thema „Higgs-Jagd an der Weltmaschine“ vor. 90 Minuten vor dem Vortrag hatte das CERN in einer Pressemittteilung über eine weitere erfolgreiche Etappe beim Nachweis des Higgs-Teilchens berichtet (http://home.web.cern.ch/about/updates/2013/03/new-results-indicate-new-particle-higgs-boson).
Der Vortrag und der Inhalt der Mitteilung bewogen das interdisziplinäre Gremium zu einer umfasenden und intensiven Diskussion. Dabei wurde nachdrücklich die Bitte geäußert, die PPT-Präsentation des Vortrages als Vorab-Publikation einem größeren Kreis von Interessenten zugänglich zu machen. Die Sozietät bedankt sich bei Prof. Naumann für die Bereitschaft, seine Präsentation, „zur privaten Verwendung, nicht zur Weiterverwendung“ freizugeben und damit der wunschgemäß fortzuführenden Diskussion eine kompaktere und reproduzierbare Basis zu geben (Vortrag Naumann).

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Tagung des Arbeitskreises „Prinzip Einfacheit“

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfacheit“ lädt ein zu einer Arbeitstagung mit Vortrag und Diskussion  zum Thema:

Lutz-Günther Fleischer (MLS): Information und Entropien: Komplexe Werk- und Denkzeuge des Prinzips Einfachheit

Ort: Rathaus Tiergarten Berlin, Kleiner Saal

Abstract

Der Arbeitskreis ‚Prinzip Einfachheit‘ der Leibniz-Sozietät hat sich unter verschiedenen Blickwinkeln mit der Einfachheit als Wirk-, Erkenntnis- und Gestaltungsprinzip auseinandergesetzt und dazu gut begründete Standpunkte sowie ver-allgemeinerungsfähige Erkenntnisse publiziert. (siehe vor allem: E. Sommerfeld et al., 2011; R. März, 2011; W. Ebeling, 2012). Einige dieser inhaltlichen Ergebnisse und offenen Fragen werden in die Betrachtungen einbezogen – revisited.
Das methodische und praktische Problem des kontextuell zielgerichteten Vereinfachens stellt sich aus den speziellen Perspektiven der einzelnen Wissenschaftsgebiete – und grenzüberschreitend inter- sowie transdisziplinär – für komplexe Real- und Theoriensysteme mit ihrer Vielzahl und Vielfalt von Elementen und Relationen sowie deren gefächterte Funktionalitäten unter strukturellen und funktionellen Aspekten. Es besitzt maßgebliche wissenschaftliche und naturgemäß wesentliche weltanschauliche Facetten.

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Nekrolog

Mit tiefer Trauer hat die Leibniz-Sozietät die Nachricht vom Tode unseres Mitgliedes Rita Schober am 26.12.2012 aufgenommen. Unser Mitglied Hans-Otto Dill hat aus diesem Anlass zu Ihrem Gedenken nachfolgenden Aufsatz in der Zeitung „Junge Welt“ veröffentlicht:

Mit Zola gegen die LTI

Man sage nicht, daß dies eine leichte Sache war: Nachruf auf Rita Schober, die in der DDR zur Romanistin mit Weltgeltung wurde
Von Hans-Otto Dill

„Mich interessiert die Literatur als ein Seismograph der Gesellschaft“ – Rita Schober Ende 2007.

Foto: Heike Zappe/HU

Foto: Heike Zappe/HU

Der Werdegang der Romanistin Rita Schober war charakteristisch für das 20. Jahrhundert. Ihr Leben begann noch im Ersten Weltkrieg und währte bis weit über die Weltenwende 1989 hinaus. Am 26. Dezember ist sie im Alter von 95 Jahren gestorben. Die großen Peripetien prägten ihre Persönlichkeit in besonderer Konstellation. Geboren noch als Untertanin der österreichisch-ungarischen K.u.k.-Monarchie, wurde sie nach einem Studium der Altphilologie und Romanistik an der Prager Universität Studienrätin in ihrer Heimatstadt Rumburg (heute: Rumburk). Ihre Dissertation über ein Thema aus der altfranzösischen Literatur verteidigte Rita Schober im Bombenkeller. Der Hitlerkrieg brachte sie um die Heimat und den ersten Ehemann. Weiterlesen

Wissenschaftliche Sitzungen der Klassen der Leibniz-Sozietät 2012

Nachfolgend werden die im Jahr 2012 stattgefundenen wissenschaftlichen Sitzungen der beiden Klassen der Leibniz-Sozietät zusammen mit den Kurzreferaten und Angaben zu den C.V. der Vortragenden aufgelistet.

Die Namen der Autoren sind mit dem Autorenverzeichnis verlinkt, weiterhin sind Links zu den Publikationen der Leibniz-Sozietät angegeben, falls die Vorträge bereits publiziert wurden.

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