Arbeitskreis „Toleranz“: Statusbericht 2015

Der Arbeitskreis Toleranz wurde 2001 auf Vorschlag von Lothar Ebner, MLS, Oranienburg, gegründet. Anlass für diesen Vorschlag war die widersprüchliche Rolle Oranienburgs einerseits als einer Stadt, in der in Brandenburg/Preußen der Toleranzgedanke des Edikts von Potsdam vom 29. Oktober 1685 (Faksimile des Originals und Übersetzung, von G. Banse bearbeitete Version) wirksam war, geprägt vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und seiner Gattin Louise Henriette, und andererseits als einer Stadt, die in Sachsenhausen mit dem Konzentrationslager die dunkelste Seite ihrer Geschichte offenbarte.

Lothar Ebner bat die Leibniz-Sozietät um Unterstützung eines Vorhabens „Toleranz“ und bot die Mitwirkung des von ihm geleiteten Mittelstandsverbandes Oberhavel an. Die Diskussionen in der Leibniz-Sozietät mit Siegfried Wollgast und Erich Hahn führten schließlich zu dem Vorschlag, in Oranienburg eine Toleranz-Konferenz durchzuführen, deren Vorbereitung von Seiten der Leibniz-Sozietät Siegfried Wollgast übernahm. Von vornherein war daran gedacht, die Gymnasien des Kreises Oberhavel mit einzubeziehen.

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