März-Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Bericht

Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“:

Bericht zum Workshop „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ am 24. März 2017.

Trotz einer erforderlichen Terminverlegung war dieser Workshop mit seinen fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur gut besucht; es kam vor allem auch zu sehr intensiven und lebendigen Debatten. Denn das Thema hatte bzw. hat es im doppelten Sinn in sich: Einmal in dem einer Perspektive „Postwachstumsgesellschaft“. Und dann in dem einer Frage nach notwendigen und möglichen Politiken für eine solche Gesellschaft und eine darauf leitende Transformation.

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Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Programm und Terminänderung

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 14.00 – 17.00

Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Kleiner Saal (Erdgeschoss)  

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften
möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten
ökonomischen Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie?
Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des
Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen
Postwachstumsökonomie und -gesellschaft?

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Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse; Jahresrückblick 2016

Jahresbericht 2016 für den Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“

 Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ hatte mit seiner umfangreichen Publikation zu „Transformation im 21. Jahrhundert“ (hrsg. von Michael Thomas und Ulrich Busch, Band 39 (I/II) der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften) 2015 sowohl eine beachtliche und beachtete Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen Jahren gezogen wie zugleich Fragestellungen und Perspektiven für weitere Diskussionen abgesteckt. Transformation ist mittlerweile in den verschiedenen Sozial-, Wirtschafts- und Technikwissenschaften zu einem bestimmenden Thema geworden. Der Arbeitskreis hat es entsprechend für 2016 aufgenommen und in verschiedenen Facetten bearbeitet.

Insgesamt hat der Arbeitskreis sechs thematische Veranstaltungen durchgeführt. Die Veranstaltungen waren immer von 15 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht; ein großer Teil dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt nicht aus der Mitgliedschaft der Leibniz-Sozietät. Damit sind vielfach sehr produktive Inputs gegeben.

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Workshop Transformationsforschung; Bericht

Wie der Kapitalismus unnötig werden kann

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse führte am 2. Dezember seine abschließende Sitzung des Jahres 2016 durch. Mit dem Thema „Wie der Kapitalismus unnötig werden kann“ wurde nicht nur nochmals zum Kern der Transformationsproblematik vorgestoßen, sondern die übergreifende Synthese für unterschiedliche Zugänge gesucht. Mit dem Anspruch, tatsächliche Lösungsmöglichkeiten aus dem normativen Rahmen, dem politischen Gefüge kapitalistischer Vergesellschaftung und neue nachhaltige Vergesellschaftungsformen aufzuzeigen, war für die dreistündige Debatte „ausreichend“ Stoff gegeben. Die intensive Diskussion in dem gut besuchten Workshop kam vielfach auf Schwierigkeiten, Vorbehalte. Sie zeigte so zugleich, wie wichtig es ist, sich auf die Perspektive einzulassen und nicht immer nur einfachen Antworten aufzusitzen. Meinhard Creydt hat mit seinem Vortrag ein offenes und anregendes Material vorgelegt für qualitative Fortschritte in der notwendigen Debatte. Dankenswerterweise hat er uns diesen Vortrag zur Verfügung gestellt. Der Arbeitskreis wird auch 2017 diese Debatte führen.

Michael Thomas

Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ am 11. November 2016; Bericht

Bericht zum Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ am 11. November 2016 „Transformation in Zeiten von Digitalisierung und Informatisierung“

Der aufgeführte Workshop, der auch von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wurde, hatte sich thematisch als eine konsequente Umsetzung des seit ca. drei Jahren verfolgten und jüngst publizierten [1] systematischen Anspruchs vom Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ ergeben: Ein hinreichendes Transformationskonzept muss historisch kontextualisiert sein, eine Große Transformation betrifft den Bruch einer gesellschaftlichen Entwicklungsphase.

Insofern verstand sich der Workshop als ein weiterer Schritt hin zu einer solchen Kontextualisierung. Auch die vorgesehene Publikation wird entsprechend angelegt sein. Damit wie generell angesichts der thematischen Komplexität war es angemessen, dieses Vorhaben als ein übergreifendes der Leibniz-Sozietät anzulegen. Das hat sich für den Workshop, etwa durch die direkte Unterstützung des Präsidenten der Sozietät, sehr positiv ausgewirkt und sollte – so ein systematisches Ergebnis aus den Debatten – strategisch wie perspektivisch beibehalten werden.

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Dezember-Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen: Informationen zum Programm

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Wie der Kapitalismus unnötig werden kann“

Zeit: Freitag, 2. Dezember 2016, 14.00 – 17.00
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Balkonsaal

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November-Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen: Einladung und vorläufiges Programm

Für die Sitzung des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ am 11. November 2016, die als Workshop zum Projekt

„Transformation und Industrie 4.0“

durchgeführt wird, sind die Einaldung und das vorläufige Programm erschienen.

Einladung und Programm (Stand 12.09.2016)

Band 43 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät erschienen

Gerhard Banse ist einen außergewöhnlichen Lebens- und Entwicklungsweg gegangen: vom Lehrer an einer achtklassigen Dorfschule zum Präsidenten der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. Ein solch langer, erfolgreicher Weg regt zu der berechtigten Frage an, welche Spuren auf ihm hinterlassen worden sind. Freunde, Kollegen, Weggefährten und nicht zuletzt seine Ehefrau haben sich deshalb auf die Suche jener Spuren begeben, die signifikant für die wissenschaftliche Laufbahn Gerhard Banses und für die Entwicklung seiner Persönlichkeit wurden, für Sensibilisierungen des Menschen und Gelehrten, den Kreis seiner Interessen und die Einbindung in Beziehungsgeflechte samt der Impulse, die aus ihnen kamen. Welchen Einflüsse prägten Person und Werk Gerhard Banses, welche Anregungen empfing er, wie handhabte er sie, wie wirkten sich so genannten „jähen Wendungen“, d.h. der gesellschaftliche Umbruch am Ende des 20. Jahrhunderts, auf sein wissenschaftliches Schaffen aus? Es ist das ewige Erkunden nach dem Woher, dem Ausgangspunkt, und dem Wie des Werdens, des Resultats, mit dem sich die einzelnen Beiträge dieser eindrucksvollen Festgabe befassen. Ergebnis ist ein buntes Kaleidoskop aufgefundener Spuren, von Meinungen und Wertschätzungen, und damit ein sympathisches Bild des Wissenschaftlers, Wissenschaftsorganisators, des Humanisten, Menschen, Kollegen, Freundes und Ehemanns Gerhard Banse.
Ein schönes Geschenk zu seinem 70. Geburtstag.

Inhalt des Bandes

Vorwort

Bibliografische Angaben

AK „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop.

Thema:
„Transformation disziplinär: Zum Platz wirtschaftstheoretischer Perspektiven im kritischen Transformationsdiskurs“

Zeit: Freitag, 16. September 2016, 14.00 – 17.00
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Raum 505
Veranstaltungsdetails

Die Bestimmung einer tragfähigen Transformationsperspektive ist zweifellos ein komplexes und notwendigerweise interdisziplinäres Unterfangen. Isolierte Zugänge wie abgeschottete Problemstellungen aus der einen oder anderen Wissenschaft oder Disziplin haben sich längst als unfruchtbar erwiesen. Dies gilt für klassische Ansätze und Vorläufer von Transformation ebenso wie für die aktuelle Auseinandersetzung in einem sehr weiten Feld von Transformationsansätzen.
Erstaunlicherweise (oder auch nicht?) erweisen sich produktive Diskussionen zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften immer wieder als schwierig. Dies widerspricht einer eher trivialen Einsicht, dass gerade diese beiden Wissenschaftsbereiche unverzichtbar sind für die Untersuchung gesellschaftlicher Umbrüche bzw. Transformationen. Und zwar betrifft das ebenso die Analyse wie die mögliche Perspektive gesellschaftlicher Steuerung und Entwicklung.

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AK Gesellschaftsanalyse und Klassen: Terminabsage

Achtung: Absage Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen am 20.11.2015!

Die für November vorgesehene Sitzung des Arbeitskreises muss aus Krankheitsgründen leider entfallen! Es findet somit in diesem Jahr keine Veranstaltung des Arbeitskreises mehr statt.

Planungen zum neuen Jahr sowie zu vorgesehenen Projekten werden in den ersten Wochen 2016 veröffentlicht.

Diese Absage ist bedauerlich. Dennoch wünsche ich schon jetzt allen Beteiligten an unserem Arbeitskreis nach einem Jahr mit interessanten Sitzungen und wichtigen Veröffentlichungen alles Gute zum Ende des Jahres und für 2016!

Michael Thomas

AK “Gesellschaftsanalyse und Klassen”: Ankündigung und Einladung

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ lädt ein zu seinem nächsten Workshop

„Umbruch – Krise – Transformation: Wer aber verändert die Welt? Konflikte und Subjekte“

Zeit: Freitag, 8. Mai 2015 von 14.30 – 17.30
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Balkonsaal (1. Etage)  

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