Frühjahrstreffen des AK GeoMUWA, 1. und 2. Tag: Einladungen

Das Frühjahrstreffen des  Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA), das am 06. und 7. April 2017 in Potsdam stattfindet, ist am ersten Tag mit der

Feier der Inbetriebnahme  des damals neuen Standortes des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Gelände der Königlichen Observatorien auf dem Telegraphenberg bei Potsdamvor 125 Jahren.

verbunden. Die Einladung für den 1. Tag ist jetzt erschienen. Die Veranstalter der Feier bitten um Anmeldung bis zum 01.04.2017

Für den 2. Tag, der am 07.04.2017 im Haus der Brandenburgischen Geschichte in Potsdam stattfindet, bittet der Hauptveranstalter, der AK GeoMUWA der Leibniz-Sozietät, ebenfalls um Anmeldung.

Einladung und Programm, 2. Tag

Zeitplan 2. Tag

Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Programm und Terminänderung

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 14.00 – 17.00

Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Kleiner Saal (Erdgeschoss)  

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften
möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten
ökonomischen Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie?
Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des
Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen
Postwachstumsökonomie und -gesellschaft?

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Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 130, Jahrgang 2017

Technologie und nachhaltige Entwicklung
Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von
Ernst-Otto Reher

Gerhard Banse, Ernst-Otto Reher †: Einführung
Gerhard Banse: Eröffnung und Laudatio
Gerhard Banse, Ernst-Otto Reher †: Technologie und nachhaltige Entwicklung – Einführende Überlegungen
Dietrich Balzer: Automatisierung und Nachhaltigkeit technologischer Lösungen
Johannes Briesovsky: Resonanzpulsationstechnik für ressourcenschonende Prozesse in der Verfahrenstechnik
Kerstin Becker, Ernst-Peter Jeremias: Nachhaltigkeitsaspekte einer zukunftssicheren Energieversorgung von Städten und Gemeinden
Christian Kohlert: Nachhaltigkeit von Kunststoffverpackungen – von der Wiege bis zur Bahre
Marek Hauptmann, Jens-Peter Majschak: Die Rolle der Nachhaltigkeit in der Konsumgüterproduktion, ihre Einschätzung und Kommunikation am Beispiel der Verpackungstechnik
Norbert Mertzsch, Bernd Thomas: Technologische Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung
Gerhard Öhlmann: Ausgewählte innovative Effizienztechnologien auf Basis von Methan und Kohlenstoffdioxid
Dieter Seeliger: Perspektiven und Probleme einer kohlenstofffreien Energiewirtschaft
Ulf Holzendorf, Benjamin Apelojg: Erziehung zum nachhaltigen Konsum – Aufgaben von Schule?!
Bernd Meier: Nachhaltigkeit als Basiskonzept in der Curriculum-Entwicklung?
Ernst-Otto Reher †: Schlusswort
Autorinnen und Autoren

Der gedruckte Band kann beim Trafo-Verlag bestellt werden (19,80€).

Arbeitskreis Prinzip Einfachheit; Jahresrückblick 2016

Seit der Gründung des Arbeitskreises  im April 2010 haben elf Tagungen des Arbeitskreises stattgefunden, auf denen durch kompetente Vortragende Erkenntnisse zum Einfachheitsprinzip aus Mathematik, Natur-, Technik-, Sozial- und Geisteswissenschaften vorgestellt und diskutiert wurden.

Basierend darauf wurde der zweite Thematische Band zum Prinzip Einfachheit erarbeitet und im vergangenen Jahr herausgegeben: Hörz, H.; Krause, W.; Sommerfeld, E. (Hsg.): Einfachheit als Wirk-, Erkenntnis- und Gestaltungsprinzip, Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften; Bd. 125/126 (2016).

Darin sind die meisten der seit der Gründung des Arbeitskreises  gehaltenen Vorträge publiziert, einschließlich eines Essays  zur relationalen Klassifikation elementarer Organisationsmerkmale emergenter dynamischer Systeme.  Ausgehend  von der Zielstellung und Methodik des Arbeitskreises wurde eine erste Bilanz bisheriger Veranstaltungen gezogen, und es wurden ausgewählte Problemfelder angesprochen, die die weitere Arbeit des Arbeitskreises betreffen.

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Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse; Jahresrückblick 2016

Jahresbericht 2016 für den Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“

 Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ hatte mit seiner umfangreichen Publikation zu „Transformation im 21. Jahrhundert“ (hrsg. von Michael Thomas und Ulrich Busch, Band 39 (I/II) der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften) 2015 sowohl eine beachtliche und beachtete Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen Jahren gezogen wie zugleich Fragestellungen und Perspektiven für weitere Diskussionen abgesteckt. Transformation ist mittlerweile in den verschiedenen Sozial-, Wirtschafts- und Technikwissenschaften zu einem bestimmenden Thema geworden. Der Arbeitskreis hat es entsprechend für 2016 aufgenommen und in verschiedenen Facetten bearbeitet.

Insgesamt hat der Arbeitskreis sechs thematische Veranstaltungen durchgeführt. Die Veranstaltungen waren immer von 15 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht; ein großer Teil dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt nicht aus der Mitgliedschaft der Leibniz-Sozietät. Damit sind vielfach sehr produktive Inputs gegeben.

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Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA); Jahresrückblick 2016

Beim Rückblick auf die Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät im Jahre 2016 zeigt sich erneut, dass der Arbeitskreis GeoMUWA an wenigstens vier großen Wissenschaftsgebieten aktiv interessiert ist – an den Geowissenschaften in dreifacher Richtung (Geophysik, Geodäsie, Geologie), den Umweltwissenschaften, den Weltraumwissenschaften und den Astrowissen­schaften – und dass er diese Interessen in mehrfacher Weise in die wissenschaftliche Tätig­keit der Leibniz-Sozietät aktiv einbringt – durch die Mitwirkung an der Organisation von relevanten wissen­schaftlichen Sitzungen des Plenums und der Klassen, durch die Federfüh­rung bei der Konzi­pierung und Organisation von relevanten Kolloquien unter dem Dach der Sozietät oder in eigener Verantwortung des Arbeitskreises und als Vertretung der Leibniz-Sozietät bei der Durchfüh­rung von relevanten wissenschaft­lichen Veranstaltungen gemein­sam mit anderen Organisationen. Über alle Veranstaltungen gab es Kurzberichte auf der Website der Leibniz-Sozietät, vielfach mit Links zu den Dateien der Präsentationen, die bei den Vorträgen genutzt wurden.

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Workshop Transformationsforschung; Bericht

Wie der Kapitalismus unnötig werden kann

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse führte am 2. Dezember seine abschließende Sitzung des Jahres 2016 durch. Mit dem Thema „Wie der Kapitalismus unnötig werden kann“ wurde nicht nur nochmals zum Kern der Transformationsproblematik vorgestoßen, sondern die übergreifende Synthese für unterschiedliche Zugänge gesucht. Mit dem Anspruch, tatsächliche Lösungsmöglichkeiten aus dem normativen Rahmen, dem politischen Gefüge kapitalistischer Vergesellschaftung und neue nachhaltige Vergesellschaftungsformen aufzuzeigen, war für die dreistündige Debatte „ausreichend“ Stoff gegeben. Die intensive Diskussion in dem gut besuchten Workshop kam vielfach auf Schwierigkeiten, Vorbehalte. Sie zeigte so zugleich, wie wichtig es ist, sich auf die Perspektive einzulassen und nicht immer nur einfachen Antworten aufzusitzen. Meinhard Creydt hat mit seinem Vortrag ein offenes und anregendes Material vorgelegt für qualitative Fortschritte in der notwendigen Debatte. Dankenswerterweise hat er uns diesen Vortrag zur Verfügung gestellt. Der Arbeitskreis wird auch 2017 diese Debatte führen.

Michael Thomas

Arbeitskreis Pädagogik: Jahresrückblick 2016

Den Höhepunkt bezüglich der Aktivitäten des Arbeitskreises Pädagogik bildete die ganztägige Plenarveranstaltung zur Reform zur Demokratisierung der Schule in der Sowjetischen Besatzungszone am 13.10.2016 in Berlin. Die von Christa Uhlig und Dieter Kirchhöfer konzipierte Tagung betrachtete Fragen der Schul- und Bildungsentwicklung aus einer historisch-systematischen Perspektive (vgl. auch Bericht über die Plenarveranstaltung) . Die Tagungsdokumentation, die durch weiterführende Beiträge zum Thema ergänzt wird, soll zu Beginn des nächsten Jahres in der Reihe „Gesellschaft und Erziehung“ im Peter Lang Verlag der Wissenschaften erscheinen.

Mit dieser Aktivität setzt der Arbeitskreis seine erfolgreiche Arbeitsweise zur Gestaltung einer öffentlichen wissenschaftlichen Veranstaltung pro Kalenderjahr fort. Dabei wurde die dominante Betrachtung aktueller Fragen der Schul- und Bildungsentwicklung aus einer historisch-systematischen durch eine international-curriculare Perspektive ergänzt. Der Arbeitskreis folgt somit seiner Tradition, wissenschaftliche Standpunkte der Sozietät zu aktuellen Problemen der Bildungspolitik der Öffentlichkeit zur Diskussion anzubieten.

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Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ am 11. November 2016; Bericht

Bericht zum Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ am 11. November 2016 „Transformation in Zeiten von Digitalisierung und Informatisierung“

Der aufgeführte Workshop, der auch von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert wurde, hatte sich thematisch als eine konsequente Umsetzung des seit ca. drei Jahren verfolgten und jüngst publizierten [1] systematischen Anspruchs vom Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ ergeben: Ein hinreichendes Transformationskonzept muss historisch kontextualisiert sein, eine Große Transformation betrifft den Bruch einer gesellschaftlichen Entwicklungsphase.

Insofern verstand sich der Workshop als ein weiterer Schritt hin zu einer solchen Kontextualisierung. Auch die vorgesehene Publikation wird entsprechend angelegt sein. Damit wie generell angesichts der thematischen Komplexität war es angemessen, dieses Vorhaben als ein übergreifendes der Leibniz-Sozietät anzulegen. Das hat sich für den Workshop, etwa durch die direkte Unterstützung des Präsidenten der Sozietät, sehr positiv ausgewirkt und sollte – so ein systematisches Ergebnis aus den Debatten – strategisch wie perspektivisch beibehalten werden.

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Dezember-Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen: Informationen zum Programm

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Wie der Kapitalismus unnötig werden kann“

Zeit: Freitag, 2. Dezember 2016, 14.00 – 17.00
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Balkonsaal

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13. Sitzung des Arbeitskreises „Prinzip Einfachheit“; Bericht

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 27. Oktober 2016 seine 13. öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema: “Einfachheit in der Pädagogik, insbesondere in der Didaktik“

Die Sprecherin des Arbeitskreises Erdmute Sommerfeld eröffnete die Sitzung und stellte den Referenten vor.

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Kolloquium des AK Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften: Bericht

Kolloquium über Leben und Werk von Hans Stille (1876-1966)

Herbsttreffen dAK GeoMUWA und Hans Stille Projekt

Durch die Initiative des Sprechers des AK GeoMUWA, Heinz Kautzleben, organisierten Heinz Kautzleben, Reinhard Greiling, Rainer Kind, Axel Müller, Celal Şengör und Reimar Seltmann ein abschließendes Kolloquium zu Hans Stille und seiner Bedeutung für die Entwicklung der Geotektonik in der Geologie sowie seiner Bedeutung für die AdW und ihres Geotektonischen Institutes.

3 Fotos Stille (Sengör, Folie 43)

Folie 43 aus dem Beitrag A. M. Celal Sengör

Anlass für das Projekt sind zwei ganz verschiedene bedeutende Jubiläen: zum einen – in der politischen Geschichte – das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren, das zu tiefen Umbrüchen auch in der Akademie der Wissenschaften in Berlin geführt hat und zum andern – in der Wissenschaftsgeschichte – die Formulierung der „Neuen Globaltektonik“ oder „Plattentektonik“ in den 1960er Jahren.

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