Buchveröffentlichung im Ergebnis der Plenarveranstaltung der Leibniz-Sozietät am 13. Oktober 2016

Die ganztägige Plenarveranstaltung der Leibniz-Sozietät am 13. Oktober 2016 widmete sich dem Thema

Bildung und Gesellschaft
anlässlich der 1946 erlassenen „Gesetze zur Demokratisierung der deutschen Schule“ in der Sowjetischen Besatzungszone

und behandelte die Schwerpunkte

  • Demokratie, Antifaschismus, Humanität – Erziehung, Bildung und Schule als gesellschaftliche Aufgabe;
  • Ziele, Inhalte und Strukturen von Bildung – Grundentscheidungen von historischer und aktueller Bedeutung;
  • Menschenbildung und Gesellschaft – ein Gesetz zwischen Vision und Realität.

Die Ergebnisse der Konferenz, die durch den Arbeitskreis Pädagogik der Sozietät vorbereitet und organisiert wurde, sind jetzt im Peter Lang Verlag als Buchveröffentlichung erschienen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Herausgeber

Text Buchrückseite

 

März-Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Bericht

Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“:

Bericht zum Workshop „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ am 24. März 2017.

Trotz einer erforderlichen Terminverlegung war dieser Workshop mit seinen fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur gut besucht; es kam vor allem auch zu sehr intensiven und lebendigen Debatten. Denn das Thema hatte bzw. hat es im doppelten Sinn in sich: Einmal in dem einer Perspektive „Postwachstumsgesellschaft“. Und dann in dem einer Frage nach notwendigen und möglichen Politiken für eine solche Gesellschaft und eine darauf leitende Transformation.

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Nachrichten aus der Tätigkeit des AK GeoMUWA im März und April 2017

Das Mitglied der Leibniz-Sozietät und langjähriger Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Uwelt-, Weltraum- und Asotrowissenschaften (AK GeoMUWA) Heinz Kautzleben, der die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie im Raum Potsdam in der jüngsten Vergangenheit stark mitgeprägt hat, hat nach dem Kolloquium am 07.April 2017 zum Thema

„Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“

Impressionen von den vier Veranstaltungen im März und April 2017, die sich im weitesten Sinne mit Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie und ihrer Geschichte im Raum Potsdam befassen, übermittelt und speziell einen Kurzbericht über das Kolloquium am 07.04.2017 eingebunden.

Er schreibt:
„Das Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert“ war eine Veranstaltung der vier Organisationen, die in der Region Berlin-Brandenburg mit diesem großen Wissenschaftler und bedeutenden Wissenschaftsorganisator, der im Königreich Preußen in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches gewirkt hat, verbunden waren und sich heute noch zu ihm bekennen. Es sind das: die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. – die Gelehrtengesellschaft, die 1700 als Kurfürstlich Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften gegründet wurde und sich nach einer großen wechselvollen Geschichte 1993 als Verein mit dem aussagekräftigen, anspruchsvollen Namen konstituiert hat; das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches  GeoForschungsZentrum GFZ; der DVW-Landesverein Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der Technischen Universität Berlin. Das in der Einladung angekündigte Vortragsprogramm konnte voll realisiert werden.“

Das Kolloquium war sehr gut besucht und bot Gelegenheit  zu lebhaften Erörterungen der Bedeutung Friedrich Robert Helmerts für die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie.

Blick in den Vortragsraum am 07. April 2017

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Workshop des AK „Prinzip Einfachheit“: Bericht

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 23. März 2017 seine vierzehnte öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch. Es sprach  Dr. Alexander Unzicker (München) zum Thema:

Naturgesetze sind einfach – Evidenzen aus der Geschichte der Physik“

Prof. Dr. Herbert Hörz (MLS) von der Leitung des Arbeitskreises leitete die Sitzung.

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Frühjahrstreffen des AK GeoMUWA, 1. und 2. Tag: Einladungen

Das Frühjahrstreffen des  Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA), das am 06. und 7. April 2017 in Potsdam stattfindet, ist am ersten Tag mit der

Feier der Inbetriebnahme  des damals neuen Standortes des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Gelände der Königlichen Observatorien auf dem Telegraphenberg bei Potsdamvor 125 Jahren.

verbunden. Die Einladung für den 1. Tag ist jetzt erschienen. Die Veranstalter der Feier bitten um Anmeldung bis zum 01.04.2017

Für den 2. Tag, der am 07.04.2017 im Haus der Brandenburgischen Geschichte in Potsdam stattfindet, bittet der Hauptveranstalter, der AK GeoMUWA der Leibniz-Sozietät, ebenfalls um Anmeldung.

Einladung und Programm, 2. Tag

Zeitplan 2. Tag

Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Programm und Terminänderung

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 14.00 – 17.00

Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Kleiner Saal (Erdgeschoss)  

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften
möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten
ökonomischen Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie?
Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des
Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen
Postwachstumsökonomie und -gesellschaft?

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Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 130, Jahrgang 2017

Technologie und nachhaltige Entwicklung
Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von
Ernst-Otto Reher

Gerhard Banse, Ernst-Otto Reher †: Einführung
Gerhard Banse: Eröffnung und Laudatio
Gerhard Banse, Ernst-Otto Reher †: Technologie und nachhaltige Entwicklung – Einführende Überlegungen
Dietrich Balzer: Automatisierung und Nachhaltigkeit technologischer Lösungen
Johannes Briesovsky: Resonanzpulsationstechnik für ressourcenschonende Prozesse in der Verfahrenstechnik
Kerstin Becker, Ernst-Peter Jeremias: Nachhaltigkeitsaspekte einer zukunftssicheren Energieversorgung von Städten und Gemeinden
Christian Kohlert: Nachhaltigkeit von Kunststoffverpackungen – von der Wiege bis zur Bahre
Marek Hauptmann, Jens-Peter Majschak: Die Rolle der Nachhaltigkeit in der Konsumgüterproduktion, ihre Einschätzung und Kommunikation am Beispiel der Verpackungstechnik
Norbert Mertzsch, Bernd Thomas: Technologische Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung
Gerhard Öhlmann: Ausgewählte innovative Effizienztechnologien auf Basis von Methan und Kohlenstoffdioxid
Dieter Seeliger: Perspektiven und Probleme einer kohlenstofffreien Energiewirtschaft
Ulf Holzendorf, Benjamin Apelojg: Erziehung zum nachhaltigen Konsum – Aufgaben von Schule?!
Bernd Meier: Nachhaltigkeit als Basiskonzept in der Curriculum-Entwicklung?
Ernst-Otto Reher †: Schlusswort
Autorinnen und Autoren

Der gedruckte Band kann beim Trafo-Verlag bestellt werden (19,80€).

Arbeitskreis Prinzip Einfachheit; Jahresrückblick 2016

Seit der Gründung des Arbeitskreises  im April 2010 haben elf Tagungen des Arbeitskreises stattgefunden, auf denen durch kompetente Vortragende Erkenntnisse zum Einfachheitsprinzip aus Mathematik, Natur-, Technik-, Sozial- und Geisteswissenschaften vorgestellt und diskutiert wurden.

Basierend darauf wurde der zweite Thematische Band zum Prinzip Einfachheit erarbeitet und im vergangenen Jahr herausgegeben: Hörz, H.; Krause, W.; Sommerfeld, E. (Hsg.): Einfachheit als Wirk-, Erkenntnis- und Gestaltungsprinzip, Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften; Bd. 125/126 (2016).

Darin sind die meisten der seit der Gründung des Arbeitskreises  gehaltenen Vorträge publiziert, einschließlich eines Essays  zur relationalen Klassifikation elementarer Organisationsmerkmale emergenter dynamischer Systeme.  Ausgehend  von der Zielstellung und Methodik des Arbeitskreises wurde eine erste Bilanz bisheriger Veranstaltungen gezogen, und es wurden ausgewählte Problemfelder angesprochen, die die weitere Arbeit des Arbeitskreises betreffen.

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Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse; Jahresrückblick 2016

Jahresbericht 2016 für den Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“

 Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ hatte mit seiner umfangreichen Publikation zu „Transformation im 21. Jahrhundert“ (hrsg. von Michael Thomas und Ulrich Busch, Band 39 (I/II) der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften) 2015 sowohl eine beachtliche und beachtete Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen Jahren gezogen wie zugleich Fragestellungen und Perspektiven für weitere Diskussionen abgesteckt. Transformation ist mittlerweile in den verschiedenen Sozial-, Wirtschafts- und Technikwissenschaften zu einem bestimmenden Thema geworden. Der Arbeitskreis hat es entsprechend für 2016 aufgenommen und in verschiedenen Facetten bearbeitet.

Insgesamt hat der Arbeitskreis sechs thematische Veranstaltungen durchgeführt. Die Veranstaltungen waren immer von 15 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besucht; ein großer Teil dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt nicht aus der Mitgliedschaft der Leibniz-Sozietät. Damit sind vielfach sehr produktive Inputs gegeben.

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Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA); Jahresrückblick 2016

Beim Rückblick auf die Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät im Jahre 2016 zeigt sich erneut, dass der Arbeitskreis GeoMUWA an wenigstens vier großen Wissenschaftsgebieten aktiv interessiert ist – an den Geowissenschaften in dreifacher Richtung (Geophysik, Geodäsie, Geologie), den Umweltwissenschaften, den Weltraumwissenschaften und den Astrowissen­schaften – und dass er diese Interessen in mehrfacher Weise in die wissenschaftliche Tätig­keit der Leibniz-Sozietät aktiv einbringt – durch die Mitwirkung an der Organisation von relevanten wissen­schaftlichen Sitzungen des Plenums und der Klassen, durch die Federfüh­rung bei der Konzi­pierung und Organisation von relevanten Kolloquien unter dem Dach der Sozietät oder in eigener Verantwortung des Arbeitskreises und als Vertretung der Leibniz-Sozietät bei der Durchfüh­rung von relevanten wissenschaft­lichen Veranstaltungen gemein­sam mit anderen Organisationen. Über alle Veranstaltungen gab es Kurzberichte auf der Website der Leibniz-Sozietät, vielfach mit Links zu den Dateien der Präsentationen, die bei den Vorträgen genutzt wurden.

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Workshop Transformationsforschung; Bericht

Wie der Kapitalismus unnötig werden kann

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse führte am 2. Dezember seine abschließende Sitzung des Jahres 2016 durch. Mit dem Thema „Wie der Kapitalismus unnötig werden kann“ wurde nicht nur nochmals zum Kern der Transformationsproblematik vorgestoßen, sondern die übergreifende Synthese für unterschiedliche Zugänge gesucht. Mit dem Anspruch, tatsächliche Lösungsmöglichkeiten aus dem normativen Rahmen, dem politischen Gefüge kapitalistischer Vergesellschaftung und neue nachhaltige Vergesellschaftungsformen aufzuzeigen, war für die dreistündige Debatte „ausreichend“ Stoff gegeben. Die intensive Diskussion in dem gut besuchten Workshop kam vielfach auf Schwierigkeiten, Vorbehalte. Sie zeigte so zugleich, wie wichtig es ist, sich auf die Perspektive einzulassen und nicht immer nur einfachen Antworten aufzusitzen. Meinhard Creydt hat mit seinem Vortrag ein offenes und anregendes Material vorgelegt für qualitative Fortschritte in der notwendigen Debatte. Dankenswerterweise hat er uns diesen Vortrag zur Verfügung gestellt. Der Arbeitskreis wird auch 2017 diese Debatte führen.

Michael Thomas

Arbeitskreis Pädagogik: Jahresrückblick 2016

Den Höhepunkt bezüglich der Aktivitäten des Arbeitskreises Pädagogik bildete die ganztägige Plenarveranstaltung zur Reform zur Demokratisierung der Schule in der Sowjetischen Besatzungszone am 13.10.2016 in Berlin. Die von Christa Uhlig und Dieter Kirchhöfer konzipierte Tagung betrachtete Fragen der Schul- und Bildungsentwicklung aus einer historisch-systematischen Perspektive (vgl. auch Bericht über die Plenarveranstaltung) . Die Tagungsdokumentation, die durch weiterführende Beiträge zum Thema ergänzt wird, soll zu Beginn des nächsten Jahres in der Reihe „Gesellschaft und Erziehung“ im Peter Lang Verlag der Wissenschaften erscheinen.

Mit dieser Aktivität setzt der Arbeitskreis seine erfolgreiche Arbeitsweise zur Gestaltung einer öffentlichen wissenschaftlichen Veranstaltung pro Kalenderjahr fort. Dabei wurde die dominante Betrachtung aktueller Fragen der Schul- und Bildungsentwicklung aus einer historisch-systematischen durch eine international-curriculare Perspektive ergänzt. Der Arbeitskreis folgt somit seiner Tradition, wissenschaftliche Standpunkte der Sozietät zu aktuellen Problemen der Bildungspolitik der Öffentlichkeit zur Diskussion anzubieten.

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