Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020

Am 8. März fand im Liechtenstein Palast, direkt am Moldau-Ufer, das „Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020“ statt. Eingeladen hatte der Präsident der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik Herr Professor Dr. Jiří Drahoš, der in diesem Monat nach zwei Wahlperioden sein Amt an die Biologin Frau Professorin Dr. Eva Zažímalová übergeben wird. Mitgliedern der Leibniz-Sozietät ist Herr Professor Drahoš mindestens durch seinen Vortrag im Juni 2009 „Application of Time-series Analysis in the Hydrodynamics of Multiphase Chemical Reactors“ in guter Erinnerung. – Der Einladung waren zahlreiche Präsidenten oder Vizepräsidenten von Wissenschaftsakademien, von Wissenschaftsgemeinschaften und von Wissenschaftsförderinstitutionen aus fast zehn europäischen Ländern gefolgt, darunter auch der Präsident der Leibniz-Sozietät, Herr Professor Dr. Gerhard Banse.

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Kolloquium: Energiewende 2.0 – Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Das öffentliche wissenschaftliche Kolloquium, das die Leibniz-Sozietät der Wissenschaftenin Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) durchführt, steht unter dem aktuellen Thema

Energiewende 2.0

Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Konzeption und Vortrgasprogramm sind erschienen:

Konzeption

Programm

Veranstaltungsdetails

Gemeinsame Sitzung der Klassen Naturwissenschaften und Technikwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften: Einladung und Programm

Beide Klassen der Leibniz-Sozietät führen ihre April-Sitzung am 06.04.2017 als gemeinsames öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema:

„Molekulare Netzwerke in Biologie und Medizin“

Namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich konnten als Vortragende gewonnen werden.

Veranstaltungsdetails

Programm und Abstracts

Flyer zur Veranstaltung

 

Frühjahrstreffen des AK GeoMUWA, 1. und 2. Tag: Einladungen

Das Frühjahrstreffen des  Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA), das am 06. und 7. April 2017 in Potsdam stattfindet, ist am ersten Tag mit der

Feier der Inbetriebnahme  des damals neuen Standortes des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Gelände der Königlichen Observatorien auf dem Telegraphenberg bei Potsdamvor 125 Jahren.

verbunden. Die Einladung für den 1. Tag ist jetzt erschienen. Die Veranstalter der Feier bitten um Anmeldung bis zum 01.04.2017

Für den 2. Tag, der am 07.04.2017 im Haus der Brandenburgischen Geschichte in Potsdam stattfindet, bittet der Hauptveranstalter, der AK GeoMUWA der Leibniz-Sozietät, ebenfalls um Anmeldung.

Einladung und Programm, 2. Tag

Zeitplan 2. Tag

Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften am 09.02.2017

In der Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften am 09.Februar 2017 widmete sich der „gelernte Mathematker“ und Pionier der sog. Computerkunst, Herr Prof. Dr. Frieder Nake (Bremen), dem interessanten Thema

Im Zwischenbereich: Kunst und Komputer.

Es war sehr beeindruckend, wie Fieder Nake aus eigener Schöpferkraft und eigenem Erleben die Entstehung und Entwicklung dieser neuen Kunstrichtung darstellen konnte. Die lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass der Referent damit die Interessen und Meinungen vieler Teilnehmer berührte.

Die nachfolgend verlinkte Präsentation ist eine erweiterte Wiedergabe der Folien, mit denen sein Vortrag untersetzt war und wird die Fortsetzung der Diskussion sicher bewirken.

Neue Buchveröffentlichung zum 1. Weltkrieg erschienen

Von der Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät, Dorothee Röseberg, wurde zusammen mit Angela Richter (MLS) und Sabine Volk-Birke im Logos-Verlag, Berlin, eine neue Buchpublikation zum 1. Weltkrieg mit dem Untertitel „Erinnerungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben.

Im Klappentext heißt es dazu:
„Vor einhundert Jahren erlebte die Welt die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (Georges F. Kennan). In Verdun ereignete sich 1916 eine der grausamsten Schlachten des Ersten Welt­krieges. Die Herausgeberinnen des Bandes nehmen dies zum Anlass, um zu fragen, wie in Ge­schichte und Gegenwart und in verschiedenen Regionen der Welt dieses Krieges gedacht worden ist und wie Erinnerungskulturen zu dieser verheerenden und folgenreichen Katastrophe heute inszeniert werden. Systematisierungsversuche , z.B. in den Kategorien von „Siegern“ und „Be­siegten“, ,,Europäern“ und „Kolonien“ oder ehemaligen „Verbündeten“ und „Gegnern“ greifen nicht, denn die Gedächtnispolitik der an diesem Krieg beteiligten Nationen und die Vielfalt ihrer Inszenierungsformen sind stark von aktuellen Interessen und Konflikten geprägt. Neben politi­schen Diskursen und offiziellen Feierlichkeiten werden in den Beiträgen verschiedene mediale Repräsentationen in Literatur, Malerei, Film und Fernsehen untersucht.“

Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

In eigener Sache

Entsprechend Beschluss des Präsidiums vom 24. März 2016 zur Weiterführung der Publikationstätigkeit haben Herr Wolfdietrich Hartung und Herr Rolf Hecker die

Überleitung der Leitungsverantwortung im Redaktionskollegium von Herrn Hartung zu Herrn Hecker

vorbereitet. Das Präsidium berief in seiner Sitzung am 23. Februar 2017 Herrn Hecker einstimmig zum Ko-Vorsitzenden des Redaktionskollegiums und wünscht ihm viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit.

Zugleich bedankte sich das Präsidium ganz herzlich bei Herrn Hartung, der auf eigenen Wunsch aus der Funktion des Ko-Vorsitzenden ausgeschieden ist, für sein mehr als 15 Jahre langes Wirken, insbesondere für die „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät“ (er hat über 80 Bände betreut), für „Leibniz Online“ (sein „Kind“ mit bislang 26 Ausgaben) und vor allem als Ko-Vorsitzender des Redaktionskollegiums.

Leibniz-Tag 2017: Ankündigung und Programm:

Der Leibniz-Tag 2017 findet – wie im Veranstaltungsplan seit längerer Zeit angegeben – am 29. Juni 2017 in der Zeit von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr im

Einstein-Saal der Archenold-Sternwarte, 12435 Berlin, Alt-Treptow 1

statt. Die Lage des Veranstaltungsortes ist im Veranstaltungsplan in einer verlinkten Google-Karte angegeben.

Programm (Stand 23.02.2017):

10.00-10.10 Uhr       Begrüßung
10.10-10.40              Nekrologe
10.40-11.25              Bericht des Präsidenten
11.25-12.30              Vorstellung der zugewählten Mitglieder
12.30-14.00              Pause
14.00-14.30              Musikalische Darbietung
14.30-15.00              Auszeichungen und Übergabe der Urkunden
15.00-15.45              Festvortrag:
Ali Mehmet Selâe Şengör (MLS): „Erdbeben-Risiko und Geologie in Europa“
16.00                        Cocktail

 

Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Programm und Terminänderung

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop

„Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 14.00 – 17.00

Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Kleiner Saal (Erdgeschoss)  

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften
möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten
ökonomischen Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie?
Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des
Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen
Postwachstumsökonomie und -gesellschaft?

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Das Deutsche GeoForschungsZentrum besteht 25 Jahre

Eine Wortmeldung zum Jubiläum von Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Dr. rer. nat. habil., Professor für Geophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR,seit 1979 Mitglied der 1700 begründeten Gelehrtengesellschaft

Am 18.01.2017 feierte das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit einer beeindruckenden Festveranstaltung auf dem Potsdamer Telegraphenberg sein 25-jähriges Bestehen. Das GFZ war nach Abwicklung der dort bis Ende 1991 bestehenden geowissenschaftlichen Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften der DDR gebildet worden und hatte mit Beginn des Jahres 1992 seine Tätigkeit aufgenommen. Die Festrede hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Riesenhuber, Bundesminister a.D., Alterspräsident des Deutschen Bundestages. Im Mittelpunkt aller Reden stand der gesell­schaft­liche Auftrag, den das GFZ zu erfüllen hat.

Die Einbeziehung des im Ergebnis des 2. Weltkrieges entstandenen „Ostdeutschlands“ hatte 1990 die Chance gebracht, in der Bundesrepublik Deutschland mit Zuordnung zur Helmholtz-Gemeinschaft ein Großforschungszentrum für die Geowissenschaften zu bilden – und das am bereits weltbekannten Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg. Zitat aus der Festrede: „Hier wurde die solide Arbeit der Wissenschaftler in der DDR aufgegriffen und zu einem zukunftsfähigen Zentrum entwickelt.“ Die Chance wurde beherzt genutzt.

Der Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg entstand in den 1870er Jahren als Einrichtung des Königreiches Preußen. Sein Aufstieg zum internationalen Ruhm erfolgte in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches, als Preußen der größte und führende deutsche Bundesstaat war. Der Standort Potsdam-Telegraphenberg war immer eng mit der Wissenschaftsmetropole Berlin verbunden. Was geschah am Standort Potsdam-Telegraphenberg in der Zeit ab Ende des 1. Weltkrieges und nach dem 2. Weltkrieg bis zur staatlichen Vereinigung der an seinem Ende verbliebenen Teile des Deutschen Reiches?

Vollständige Wortmeldung von MLS Heinz Kautzleben